Für ein normales Nutzungsverhalten im Straßenverkehr sind die Bremsen absolut geeignet. Von 40 auf 0 bergab auf trockener Straße sind absolut kein Problem und auch mit einem guten Bremsweg schaffbar. Bei Abfahrten im schwierigen Gelände, sind die Bremsen halt unterdimensioniert und man muss wissen was man macht.
Sonst fährt es sich absolut super mit den Smart Sam. Auf Schotter oder anderem Untergrund fühle ich mich absolut sicher und da düse ich auch mit 30-35 km/h die Hänge runter. Das einzige was mir dabei Angst macht, ist, dass ich weiß, wenn jetzt plötzlich ein Hindernis auftaucht, dass es das war. Entweder man zieht aus lauter Panik die Bremsen zu und dann war es das halt für dich, weil du auf Schotter (und sei es selbst auf Asphalt) im Rutschen nichts mehr machen kannst, oder du holzt das Hindernis um, was bei 30 km/h auch eher aua macht. Wenn ich wirklich den Bremsen angemessen fahren würde, dürfte ich auf schmalen Mountainbike-Strecken nicht mehr als 10 km/h fahren und sonst maximal 20 um noch ein einigermaßen sicheres Bremsen zu gewährleisten. Im Stadtverkehr, Landstraße kannste ruhig Vollgas geben, aber mehr als 40-45 packe ich in der Regel sowieso nicht auf ebener Straße.
Bei Verschleisteilen kannst halt überall Pech haben. Wenn ich überlege, dass ich jetzt 2700 km runter habe und wenn ich vergleiche, was ich dafür alleine für Benzinkosten hingelegt hätte, könnte ich mir 20 Tretlager holen und wäre immer noch im Plus. Und wenn man nicht mit dem Auto fährt, dann eben mit den öffentlichen und da hat es sich zeitmässig auch locker gelohnt.
Das Gewicht selbst ist mir halt ziemlich egal, das Gesamtkonzept muss passen, bzw Preis-Leistung. Ich bin jetzt halt trainiert auf 16-17 kg, was jetzt nicht unbedingt ein Negativpunkt ist.