Freizeitsport - Mountainbike, Roadbike, Trekking etc.

Einzelne Komponenten wie Bremsen oder Schaltungen sind bei Dieben begehrt, weil sie sich teils besser verkaufen lassen als komplette Räder.
Diebstahl: Nur mit festgelegtem Schloss versichert | ZEIT ONLINE
Dann also doch eine Versicherung, die Teilediebstahl mit abdeckt.

Besitzer von Rennrädern können trotzdem nicht aufatmen, denn die Diebe suchen immer gezielter nach teuren Rädern. So hat sich die Zahl der Diebstähle im gleichen Zeitraum in der Schadensklasse 2.500 bis 5.000 Euro verdoppelt, von 1.449 auf 3.108.
Test Fahrradversicherung: Schutz vor Diebstahl - Technik | TOUR-MAGAZIN.DE
Dann ist mein 1100€-MTB wohl auch besonders gefährdet.

Um den Umwerfer mitzunehmen, muss man erst mal die Kette öffnen -> unwahrscheinlich
Die Kette ist schneller durch als ein Abus Bordo.
 
geht schneller als ein gutes Schloss zu öffnen. Drei Imbissschrauben öffnen, Bremsschläuche schneiden und Schaltzüge trennen. Gabel und VR weg. keine 2min Arbeit.
Hab ich leider oft genung gesehen in der Fahrraddiebstahlhochburg Magdeburg

Na gut, ganz so schlimm ist es bei der Nummer 2 noch nicht. Aber den Vorbau mit Pitlock o.ä. auszustatten dürfte sich in Risikogebieten schon allein wegen den Werten am Lenker lohnen, denn den kann man wirklich binnen Sekunden mitgehen lassen. Umgekehrt sind das die Verbindungen, die man mit Abstand am seltesten selber lösen muss.

Funktioniert auch und die Gewinnspanne ist höher. (dumme) Abnehmer gibt es leider immer.
Die Gesellschaft ist zu abgebrüht und ignorant als dass da jemand nachfraget was da geschieht, wenn jmd mit imbus und Seitenschneider an einem Bike hantiert.

Meins stand 10 m neben einer der zentralsten Bushaltestellen der gesamten Stadt...

Um den Umwerfer mitzunehmen, muss man erst mal die Kette öffnen -> unwahrscheinlich
Schaltwerk ist auch eine Friemelei. -> ebenso unwahrscheinlich
Bremse (sofern keine rahmen mit innen verlegten Zügen) ist schnell demontiert.

Der Rahmen ist dabei egal, den Seitenschneider kann man direkt an der Bremse ansetzen. Und eine Kette ist auch kein Hindernis - da sorgt eher der Preis von Umwerfern für Sicherheit, denn die sind auch mit XTX-Branding so ziemlich das billigste Teil am ganzen Bike, das man demontieren könnte.
 
Wie bereits gesagt wurde, wenn man ein teures Rad hat. dann sollte man es nicht längere Zeit, egal wo, unbeaufsichtigt stehen lassen. Ein geübter Fahrraddieb knackt jedes Schloss, wenn es für ihn Sinn macht, auch mehrere. Der beherrscht nicht nur sein "Handwerk", sondern ist zudem auch in aller Regel ortskundig und dadurch sehr gut in der Lage, sein Risiko gegen den möglichen Ertrag abzuwägen. In der Regel werden die Räder dann zerlegt und die teuren Komponenten zu Geld gemacht, oder man entfernt diese gleich an Ort und Stelle. Wie vergleichsweise einfach sich zum Teil sehr teure und als diebstahlsicher bezeichnete Schlösser knacken lassen, sieht man zum Beispiel bei YouTube. Ohne hier einen Namen nennen zu wollen, aber der Hersteller mit den 4 großen Buchstaben ist besonders beliebt bei dieser Klientel :D.
Ich würde ein teures Rad auch nicht im Keller stehenlassen. Hier in Leipzig schrecken die Knackis nicht mal davor zurück. sich gewaltsam Zugang in zum Teil mehrfach gesicherte Kellereingänge zu verschaffen. Und wenn es Junkies sind, die Geld für neuen Stoff benötigen, dann ist denen sowieso jedes Risiko egal. Beschaffungskriminalität ist hier ein verdammt großes und immer größer werdendes Problem, was von den Verantwortlichen der Stadt verharmlost und zum Teil auch totgeschwiegen wird...
 
Bei mir ist das relativ leicht: Mein Straßenrad sieht optisch aus wie ein rollender Schrotthaufen, tarnt sich in der Menge hunderter anderer Räder die kreuz und quer in der Uni herumfliegen und hat ein paar der "besseren" Schlösser.

Bisher hat es noch nie jemand klauen wollen. Vermutlich weil jeder es für Schrott hält, bis es ihn dann irgendwann mal überholt ;)



Zum Thema Beschaffungskriminalität: Da wären geklaute Fahrräder jetzt eher meine geringste Sorge, auch wenn diese etwas teurer sein können.
Zum Einen sollte das normalerweise irgendeine Versicherung abdecken, zum anderen würde ich in dem Fall aus reinem Selbstschutz schonmal über die Sicherheit des ganzen Hauses nachdenken ... Wenn jemand in den Flur kommt, ist der Rest auch kein Problem mehr.
 
Wie vergleichsweise einfach sich zum Teil sehr teure und als diebstahlsicher bezeichnete Schlösser knacken lassen, sieht man zum Beispiel bei YouTube. Ohne hier einen Namen nennen zu wollen, aber der Hersteller mit den 4 großen Buchstaben ist besonders beliebt bei dieser Klientel :D.
Es hieß ja, das normale Bordo lässt sich ganz einfach mit dem Polenschlüssel öffnen, das Bordo Granit X-Plus nicht. In einem Video aus England haben sie aber auch die besonders dicken Schlösser von Kryptonite zerlegt, mit einem fetten Bolzenschneider. Ich brauche auf jeden Fall eine Versicherung.

Ich würde ein teures Rad auch nicht im Keller stehenlassen. Hier in Leipzig schrecken die Knackis nicht mal davor zurück. sich gewaltsam Zugang in zum Teil mehrfach gesicherte Kellereingänge zu verschaffen.
Mein Wohnheim-Appartement ist sehr klein, ich bräuchte wenn dann eine Wandhalterung für das MTB (wäre viel Aufwand). Der Eingang zum Zimmer ist relativ eng, habe im Eingangsbereich (= Kochnische) ein paar Sachen stehen, u.a. ein Regal, da kriegt man das Bike nur extrem schwer dran vorbei. Außerdem wollte ich das MTB auch für den Alltag benutzen, für die Uni oder so.

Und wenn es Junkies sind, die Geld für neuen Stoff benötigen, dann ist denen sowieso jedes Risiko egal. Beschaffungskriminalität ist hier ein verdammt großes und immer größer werdendes Problem, was von den Verantwortlichen der Stadt verharmlost und zum Teil auch totgeschwiegen wird...
Ist zwar off-topic, aber Beschaffungskriminalität ist eine Folge der Prohibition. Der Schwarzmarkt verlangt überhöhte Preise und bietet Süchtigen keine Hilfe an. Betroffene haben Angst davor, sich Hilfe zu suchen, weil sie kriminalisiert werden. Alkohol ist auch eine Droge, die sehr stark abhängig machen kann, aber hier entfällt die Beschaffungskriminalität, weil sich jeder Penner Fusel für 3€ kaufen kann. Ich will absolut nicht, dass harte Drogen wie Heroin, Crack oder Meth frei verkäuflich sind, aber wer so Zeug wirklich konsumieren will, wird es sich auf irgendeinem Weg besorgen und sollte das - nach einem Beratungsgespräch mit einem Suchtmediziner - auch irgendwie legal tun können, dann gäbe es die Beschaffungskriminalität (und viele weitere Probleme) nicht mehr und am Ende wären auch unsere Bikes sicherer. Solange Menschen für den Besitz von Drogen zum Eigenbedarf verfolgt werden (was absolut unethisch ist), wird auch weiterhin ein (wenn auch kleiner) Teil von ihnen deswegen auf der Straße landen und Straftaten begehen.
Erstmal müssen zwar weiche Drogen wie Cannabis und Pilze legalisiert werden, aber auch bei hartem Zeug ist die Prohibition kontraproduktiv.
Naja, Kaiserslautern ist nicht das Frankfurter Bahnhofsviertel und auch nicht Bayern/Sachsen, was gerade mit Meth aus Tschechien überschwemmt wird, deswegen muss ich vor dieser Art von Kellerdieben nicht so viel Angst haben.
 
Mein Kettenschloss ist da. Kryptonite New York Fahgettaboudit Chain 1410. Echt massiv, wiegt schon einiges. Allein schon der Anblick sollte zumindest mal Gelegenheitsdiebe abschrecken.
IMG_20150429_114242[1].jpg

Ein Abus Bordo hole ich mir dann auch noch, voraussichtlich wenn ich das nächste mal in Speyer bin, Rad Speyer ist da momentan der günstigste Anbieter und wenn ich es abhole, spare ich mir die Versandkosten. Pitlock kaufe ich mir, wenn ich am Ende des Monats noch Geld übrig habe, sonst nächsten Monat.
 
Mein Kettenschloss ist da. Kryptonite New York Fahgettaboudit Chain 1410. Echt massiv, wiegt schon einiges. Allein schon der Anblick sollte zumindest mal Gelegenheitsdiebe abschrecken.
Anhang anzeigen 821508

Ein Abus Bordo hole ich mir dann auch noch, voraussichtlich wenn ich das nächste mal in Speyer bin, Rad Speyer ist da momentan der günstigste Anbieter und wenn ich es abhole, spare ich mir die Versandkosten. Pitlock kaufe ich mir, wenn ich am Ende des Monats noch Geld übrig habe, sonst nächsten Monat.

Also ... der Schlüssel sieht eher nach einem schlechten Witz aus. Und der Schlüssel ist immer der Knackpunkt, die dicken Ketten greift eh niemand an.

Aber die Schlösser ... und das da sieht aus als könnte ich es mit einer Büroklammer knacken.
 
Ist es das

Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.

, wo die Kette dranhängt? 'Scheint ja kein großes Ding für den geübten Lockpicker zu sein...:D
 
Hier mal eine Nahaufnahme vom Schlüssel:

new-york-fahgettaboudit-chain-1410-100-cm.jpg



Amerikanische Sicherheitstechnik eben.


Da wärst du selbst mit den 30€ Abus Schlössern besser aufgehoben, die verwenden solche Schlüssel:

4514_4.jpg
 
Hallo zusammen, kann ich bei oder von Stevens auch vor oder vorvorjahres Räder bestellen oder kaufen? Weiss das einer?
 
Inzwischen hat sich das Schlüssel-Design etwas geändert und auf dem Schloss selber sind andere Sicherheitslabel als in dem Video, aber insgesamt ist es noch dasselbe Schloss. Der eigentliche Schlüssel, also dieses Metallteil mit den Zacken, sieht aber fast genauso aus wie beim Abus Bordo Granit X-Plus. In beiden Schlössern steckt ein Scheibenzylinder (kp was das genau bedeutet), der ja einen gewissen Schutz vor Picking bieten soll. Klar, mit dem Picking-Gerät aus dem Video kriegt man fast jedes Schloss auf und kann auch in Wohnungen einbrechen, aber mit einer Büroklammer kriegt man die Schlösser dann vllt doch nicht auf. Zumindest schützt das Schloss vor Gelegenheitsdieben, die außer ganz einfachen Picking-Werkzeugen nur einen (kleinen bis mittleren) Bolzenschneider haben.
 
Ich hab beschlossen, ich baue mir mal ein neues Rad auf. Das wird zwar mega teuer, aber ich habe einfach Lust auf ein neues Rad.

Ich strebe derzeit die eierlegende Wollmilchsau an ... obwohl es größtenteils Straße fahren wird, werde ich als Basis auf 29"er XC Komponenten setzen.

Bin mal gespannt, ob das klappt, ich halte euch auf dem laufenden
 
Diesmal ists der richtige Thread^^


Nachdem ich beim oder nach dem Laufen immer wieder Probleme hatte, zum einen mit dem rechten Knie ("Andenken" aus meiner Zeit beim Bundesheer) und zuletzt im Frühjahr außer Gefacht war wegen Schienbeinkantensyndrom, hab ich mich dazu entschlossen, mir ein Rad zu kaufen. Rad ist schon bestellt, dieses hier --> https://www.hervis.at/products/produ...er=at-bike-mtb
So, nun brauche ich noch Ausrüstung wie Rucksack und sonstigen Kleinkram.
Eine Radhose mit Einsatz habe ich, Helm ist ebenso vorhanden, Luftpumpe und Klingel hab ich auch daheim, Trinkflasche (0,75l) vorhanden.
Bleibt also der "Rest" :ugly:
Hat da irgendwer Empfehlungen oder auch Tipps zu Sachen, welche ich unbedingt brauche?
Auch bei der Kleidung? Hose ist vorhanden, für den Oberkörper würde ich ein normales, enges Laufshirt nehmen und später wenn ich es brauche nachrüsten.

Was mir momentan so vorschwebt: Handschuhe, Rucksack, Zeug um einen Platten zu flicken, Werkzeug (dürfte auch herumliegen bei mir), ein kleiner Computer für Geschwindigkeit usw, nix großartiges.

Danke schonmal :)
 
wirklich? Ich hätte jetzt ja keinen richtig großen genommen, nur halt um beispielsweise eine Windjacke zu verstauen, falls sich das Wetter mal ändern sollte.
Ist mir vor ein paar Jahren mal passiert als ich bei einer Bergabfahrt keine Jacke dabei hatte und es um gut 10 °C abgekühlt hat, zusätzlich zum Fahrtwind natürlich, das war schon sehr kalt.

Ich hab ja vor das ich "länger" unterwegs bin, möchte wirklich mal meine Umgebung erkunden, da sollen es schon so rund 40-70 km sein, später auch mal mehr.
 
Man kann an diversen Stellen am Rad noch Taschen anbringen wo sicher auch ne Windjacke rein passt. Rucksack ist für mich(!) jedenfalls immer die unangenehmste Lösung und auch vom Schwerpunkt her nicht gerade ideal.
 
Rucksack vs Gepäckträger:

Ein Rucksack am Rücken ist immer etwas einschränkend, man schwitzt mehr, ist etwas eingeschränkter und es belastet den Rücken und die Schultern. Dazu ist das sehr hoch positionierte Gewicht wirklich suboptimal.

Ein Gepäckträger hingegen bringt immer eine ganze Menge extra Gewicht mit sich, und zerstört die Gewichtsbalance des Rades selbst. Dazu kommt das Problem, dass das Gewicht eben am Rad selbst befestigt wird und dieses dadurch einiges an Wendigkeit einbußt.
Seitlich montierte Taschen bringen wieder ein Ungleichgewicht mit sich, oben drauf hingegen kann man höchstens einen Korb schrauben um mal etwas mehr transportieren zu können.


Am Ende ist beides nicht so toll, für sehr lange Strecken würde ich den Gepäckträger bevorzugen. Auf kürzeren eher den Rucksack.



Zum Thema Bekleidung: Ich bin noch nie mit etwas anderem als Alltagsbekleidung; Jeans, Tshirt/Pullover/Jacke und normalen Schuhen gefahren.
Irgendwie weiß ich nicht so richtig, wofür man was anderes wirklich braucht ...
Ich würde spezielle Bekleidung eher nach Bedarf kaufen, wenn du erstmal fährst, dann kannst du vermutlich besser abschätzen was sinnvoll ist und was nicht.
 
Ok, dann warte ich noch mit dem Rucksack.
Ein Schloss brauch ich dann auch noch. Gibts da irgendwas was nicht zu empfehlen ist?^^
So eines aus einem Drahtseil hab ich selbst beim Rad meiner Schwester in knapp 2 Minuten geknackt, weil sie den Schlüssel verloren hat. Mit handelsüblichem Seitenschneider und einer Kombizange.
Das Rad selbst wird im Keller und nochmal im eigenen Kellerabteil stehen, eine andere Möglichkeit hab ich leider nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück