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Nicht ganz, bei mir gehts erstmal den Wald abwärts, 18% Steigung mit Schotter und einer Abkürzung durch die Wiese. Da ist man mit einem Citybike definitiv am falschen Ort ^^

Laut Vorschrift muss es aber eine andere Strecke geben ;) Sonst müssten sie die extra für dich bauen :D


@Paule: Ja, über Schutzbleche kann man sich streiten, Regenbekleidung ist bestimmt sinnvoller. Aber ein Ständer ist doch sehr hilfreich.
 
Aber ein Ständer ist doch sehr hilfreich.

Ich brauche am Rad keinen Ständer (darauf auch nicht :lol:). Außerdem machen die meisten auch Geräusche - das hasse ich. Die Reifen dürfen summen, die Gabel darf schmatzen und der Freilauf klackern - andere Geräusche darf mein Bike nicht machen und tut´s auch nicht. Falls doch mal wird gesucht und dann geschraubt.
 
Schutzbleche erachte ich auch als sehr sinnvoll. Sonst ist man ja nach jeder Fahrt eingesaut - und sei es nur mit trockenem Dreck. Bei Nässe wirds natürlich noch schöner...

Ich nutze mein MTB auch für alles. Stadt, Land, Wald, etc. Warum auch nicht, ist aber auch nach StVO ausgestattet.
 
Die Alternative wäre ein Antriebsriemen, die sind komplett wartungsfrei. Leider aber sehr teuer und natürlich nur mit Narbenschaltungen/ Getrieben kombinierbar.

Mit ner Nabe könnte man sich ja noch anfreunden, viel kritischer: Man braucht erst einmal einen Rahmen, den man öffnen kann.


Das Problem sind eher viele Radfahrer. Wenn schon Kettenschutz an der Kurbel (der ja nun wirklich mehr als sinnvoll ist, wenn man nicht nur mit kurzer Hose fährt) und ein Fahrradständer als optische Gräuel angesehen werden, wie soll das dann mit einem kompletten Kettenschutz aussehen...

Aber der müsste bei ner 30Gang Schaltung etc auch sehr groß ausfallen. Schließlich muss er den gesamten Bereich abdecken, in dem sich die Kette dabei bewegt.

Die Kette muss ja nicht gleich ringsum gekapselt werden. >80% des Drecks dürften vom Vorderrad kommen, würde ein einfaches Kettenschutzblech vor der Kurbel reichen. Da die Kette hier immer dicht anliegt kann es zudem so nah an den Kränzen geführt werden, dass man es im Profil nicht einmal sieht. In der Praxis sind die meisten "Kettenschützer" aber nur oben und vorne oben zu, vom Tretlager an abwärts kommt weiter Dreck rein. Weitere 15% Schutz würde ich vom Hinterrad erwarten, wo es an der Kette vorbeiführt. Bei nackten Bikes wird es zugegebenermaßen schwer, aber wo ohnehin schon ein Schutzblech vorhanden ist, müsste es nur einseitig um den Reifen herumgreifen.

Zum Thema Öl/Fett: Früher habe ich auch mal WD40 genommen. Dann habe ich aber gelesen, dass WD40 sehr schlecht für eine Kette ist. WD40 ist nicht geeignet um eine Kette zu schmieren.
z.B.: Kettenpflege

WD40 ist nirgendwo zum schmieren geeignet, WD40 ist Rostlöser und Kriechöl. Dementsprechend kommt es zwar überall hin, ist genauso schnell aber auch wieder überall weg - und spült dabei andere Fette und Öle mit raus. Wenn man es nicht in sehr kurzen Abständen (1-2 Wochen?) aufträgt, dürfte man also mehr Schaden als Nutzen verursachen.


Nicht ganz, bei mir gehts erstmal den Wald abwärts, 18% Steigung mit Schotter und einer Abkürzung durch die Wiese. Da ist man mit einem Citybike definitiv am falschen Ort ^^

Hängt davon ab, was ein "Citybike" ist. Für die meisten Anwender definiert sich das über Schutzbleche, STVO-Ausstattung und ne relativ entspannte Sitzposition. Ein MTB, das man dafür braucht, definiert sich über breite Reifen, robuste Technik und ein nicht zu hohes Oberrohr. Da ist erst mal überhaupt kein Widerspruch zwischen. Wenn man mit 26" zurecht kommt, findet man jede Menge Cruiser am Markt, bei denen man nur die Big Apple gegen ein paar grobe Stollen austauschen muss und schon hat man ein Geländetaugliches Rad.
(in 29" wirds leider deutlich schwieriger :( . Aber ich hab seit heute auch Ständer, Schutzbleche und Gepäckträger am Ogre :) )


Ich brauche am Rad keinen Ständer (darauf auch nicht :lol:). Außerdem machen die meisten auch Geräusche - das hasse ich.

:hmm:
Also Ständer, die während der Fahrt Geräusche machen, hatte ich noch nie. N guter Ständer hat eine stabile Haltefeder, die ihn in Position hält und dann ist er genauso laut, wie jedes andere unbewegliche Teil am Rahmen.

Die Reifen dürfen summen, die Gabel darf schmatzen und der Freilauf klackern - andere Geräusche darf mein Bike nicht machen und tut´s auch nicht. Falls doch mal wird gesucht und dann geschraubt.

Das mit der geräuschlosen Kette und Bremsen müsstest du mir noch mal erklären :)
 
Das mit der geräuschlosen Kette und Bremsen müsstest du mir noch mal erklären :)
Kette macht keine hörbaren Geräusche - oder sie gehen im Singen/Rauschen der Reifen unter. Bremsen ist einfach: richtig einstellen und ganz weiche Beläge. In meinem Fall die von Coolstop in rot-schwarz. Verursachen keinen/kaum Verschleiß an der Felge und wenn ich mal richtig reingreife blockieren eher die Reifen bevor ich was von der Bremse höre. Wobei ich beim Einstellen wohl im Vorteil bin mit den XT V-Brakes - die haben den Parallelvorschub und sind daher total easy zu montieren.
 
Was fährst du denn?

Meinst du mich? Ich habe nichts besonderes. Ein sehr günstiges Fully (Trimota Final-X) vor mind. 10 Jahren bei Ebay gekauft und aufgerüstet. Deore-Schaltung und Scheibenbremsen von Armor.

Da mein mittleres Kettenblatt hinüber ist (verbogen :wow:), will ich jetzt die ganze Kurbel tauschen, Kassette und Kette. Der Händler hat nur irgendein Problem im Lager und hat mir zwei mal die Kurbel ohne Kettenschutzring geschickt, obwohl ich bei der zweiten Bestellung extra auf das Problem hingewiesen habe. Aber das interessiert die Händler ja nie, wenn man sie auf Probleme in ihrem Lager/Software hinweist.
Jetzt schauen die nochmal genauer nach. Tja - die dritten extra Versandkosten hin und einmal zurück, die wohl auf die zukommen, hätten die sich sparen können, wenn die mal sorgsamer arbeiten würden. Vor dem Einpacken nochmal den Artikel zu kontrollieren kann ja nun nicht so schwer sein, wenn der Kunde auf ein Problem mit vertauschten Artikelnummern hinweist.
Aber gut - wenigstens kostet deren Hotline nichts und sie sind bemüht das Problem zu klären.
 
Lief die Kette denn nicht mehr richtig oder schaltete es sich nicht mehr?

An keinem Rad von mir sind noch alle Kettenblätter perfekt gerade ... Die verziehen sich immer mit der Zeit. Aber solange es nicht viel ist, stört das eigentlich nicht.
 
Das Kettenblatt ist deutlich verbogen auf mehreren cm Umfang. Mehrere mm zur Seite (Man sieht es deutlich auch wenn von oben stehend runterschaut). Die Kette schlägt ordentlich hin- und her, wenn ich das Kettenblatt nutzen würde und die Kette wird auch gegen dem Umwerfer gedrückt, wenn die verbogene Stelle kommt.
 
Das Kettenblatt ist deutlich verbogen auf mehreren cm Umfang. Mehrere mm zur Seite (Man sieht es deutlich). Die Kette schlägt ordentlich hin- und her, wenn ich das Kettenblatt nutzen würde und die Kette wird auch gegen dem Umwerfer gedrückt, wenn die verbogene Stelle kommt.

Hattest du einen Einschlag/Feindkontakt damit? Oder einfach nur dicke Waden (viel Dampf)? Wenn sowas anfängt, kann man das Kettenblatt auch einfach 90° weiter drehen - dann wirkt das Moment an einer anderen Stelle.
 
Ich weiß nichts von einem Einschlag. Ist am mittleren Kettenblatt ja auch schwierig "darstellbar". Biegung ist Richtung Umwerfer. Vielleicht war es Materialermüdung in Verbindung mit dem Versuch an einer Stelle mit ordentlich Drehmoment loszufahren? Mir ist es irgendwann aufgefallen, weil die Kette halt am Umwerfer schabt und es regelmäßig ein schlagendes Geräusch gab.
Daher würde weiterdrehen vom Kettenblatt ja auch nichts bringen. Und zurückbiegen oder so ist mir auch zu blöd.
Die Kette ist eh hinüber, wie mir dann aufgefallen ist (ca. 1,5 mm Längung). Daher wird jetzt nach 10 Jahren mal alles getauscht. ;) Das Schaltwerk kam vor kurzem auch neu, weil es ausgeleiert war.

Und zukünftig regelmäßig die Kette prüfen. Warum der Händler, bei dem ich die Schaltung einstellen lassen habe wegen Schaltproblemen (+ Bremsflüssigkeitswechsel) die Kette nicht geprüft hat, erschließt sich mir aber nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klingt nach zu viel Drehmoment :D Hatte ich auch schon - einmal sogar mit nem Kurbelstern. Da waren die Kettenblätter noch grade und der Kurbelstern hatte sich verzogen. Seitdem achte ich an meinen Bikes auf gute Komponenten in dem Bereich.
 
Ja, ich weiß eh nicht zu 100%, was das für das Kettenblätter sind.
Nach den Fahrradunterlagen müsste es Shimano Deore M510 sein. Aber auf der Kurbel selber steht Romax Tracer. Daher tausche ich jetzt auch einfach die ganze Kurbel. Auf Deore M590. Hatte überlegt SLX zu nehmen, aber das ist nur für 3x10 Gang verfügbar. In der Theorie gibt es zwar eine SLX Kurbel für 3x9, aber die verkauft niemand mehr.
 
Och so ein Kurbelstern ist schnell mal verbogen - daher kommt an mein Bike diesbezüglich auch nur was von LX aufwärts. Kurbel an sich ist nahezu unmöglich - stimmt.
 
Also ich bin da auch gerade etwas überrascht. Ich geh ja nun wirklich eher mit roher Gewalt denn mit Drehzahl an die Sache ran, aber verbogene Blätter oder gar Kurbelsterne hatte ich noch nie - trotz Low-End-Komponenten. Gibt es da in der Mittelklasse (mal wieder) einen Bereich, in dem die Produkt versuchen, so leicht zu sein, wie die Oberklasse, dabei aber die billigen Materialien und Fertigungsmethoden der Billig-Produkte nutzen? Oder liegt das an den immer schlanker werdenden Bauteilen? (Bislang hatte ich ja nur gute alte 7er Technik. Aber meine T610 Kurbel beäuge ich gerade etwas misstrauisch)
 
Also wenn jemand einen Partner für gemeinsame fahren in Berlin sucht melde ich mich hiermit!

War heute das erste mal unterwegs und gleich 15km gefahren .. Sehr entspannt. Dann hab ich mir gleich noch etwas Zubehör gekauft.

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Frage: ich wollt mir folgendes Schloß holen:
ABUS Bordo Granit X-Plus 6400/85 Fahrrad-Faltschloss,

Ist das empfehlenswert oder ein anderes aber ähnliches?
 
Also ich bin da auch gerade etwas überrascht. Ich geh ja nun wirklich eher mit roher Gewalt denn mit Drehzahl an die Sache ran, aber verbogene Blätter oder gar Kurbelsterne hatte ich noch nie - trotz Low-End-Komponenten.
Bei mir war´s auch nur ein Kurbelstern. Der war an meinem ersten Corratec-Bow (1994er Baujahr) montiert. Rad hatte STX/LX-Mix (und blau eloxierte Cantis) drauf und da war die Kurbel wohl noch unter STX-Niveau:
corratec_bow.jpg
Bin damals aber in der Gegend um Murrhardt und Backnang auch extrem viel quer durch den Wald (bergauf und bergab) gefahren. "Mal eben" auf dem mittleren Kettenblatt im Wiegetritt den Trailhof hoch und solche Späße. Um 1997 habe ich auf der Strecke mal an einem Tag drei Hinterradnaben "durchgerissen" - Shimano hatte bei der Serie an der falschen Stelle ein paar Gramm Material gespart. Hat jeweils die Verbindung von Freilauf/Kasette zur Nabe abgedreht.
 
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