Die Alternative wäre ein Antriebsriemen, die sind komplett wartungsfrei. Leider aber sehr teuer und natürlich nur mit Narbenschaltungen/ Getrieben kombinierbar.
Mit ner Nabe könnte man sich ja noch anfreunden, viel kritischer: Man braucht erst einmal einen Rahmen, den man öffnen kann.
Das Problem sind eher viele Radfahrer. Wenn schon Kettenschutz an der Kurbel (der ja nun wirklich mehr als sinnvoll ist, wenn man nicht nur mit kurzer Hose fährt) und ein Fahrradständer als optische Gräuel angesehen werden, wie soll das dann mit einem kompletten Kettenschutz aussehen...
Aber der müsste bei ner 30Gang Schaltung etc auch sehr groß ausfallen. Schließlich muss er den gesamten Bereich abdecken, in dem sich die Kette dabei bewegt.
Die Kette muss ja nicht gleich ringsum gekapselt werden. >80% des Drecks dürften vom Vorderrad kommen, würde ein einfaches Kettenschutzblech vor der Kurbel reichen. Da die Kette hier immer dicht anliegt kann es zudem so nah an den Kränzen geführt werden, dass man es im Profil nicht einmal sieht. In der Praxis sind die meisten "Kettenschützer" aber nur oben und vorne oben zu, vom Tretlager an abwärts kommt weiter Dreck rein. Weitere 15% Schutz würde ich vom Hinterrad erwarten, wo es an der Kette vorbeiführt. Bei nackten Bikes wird es zugegebenermaßen schwer, aber wo ohnehin schon ein Schutzblech vorhanden ist, müsste es nur einseitig um den Reifen herumgreifen.
Zum Thema Öl/Fett: Früher habe ich auch mal WD40 genommen. Dann habe ich aber gelesen, dass WD40 sehr schlecht für eine Kette ist. WD40 ist nicht geeignet um eine Kette zu schmieren.
z.B.:
Kettenpflege
WD40 ist nirgendwo zum schmieren geeignet, WD40 ist Rostlöser und Kriechöl. Dementsprechend kommt es zwar überall hin, ist genauso schnell aber auch wieder überall weg - und spült dabei andere Fette und Öle mit raus. Wenn man es nicht in sehr kurzen Abständen (1-2 Wochen?) aufträgt, dürfte man also mehr Schaden als Nutzen verursachen.
Nicht ganz, bei mir gehts erstmal den Wald abwärts, 18% Steigung mit Schotter und einer Abkürzung durch die Wiese. Da ist man mit einem Citybike definitiv am falschen Ort ^^
Hängt davon ab, was ein "Citybike" ist. Für die meisten Anwender definiert sich das über Schutzbleche, STVO-Ausstattung und ne relativ entspannte Sitzposition. Ein MTB, das man dafür braucht, definiert sich über breite Reifen, robuste Technik und ein nicht zu hohes Oberrohr. Da ist erst mal überhaupt kein Widerspruch zwischen. Wenn man mit 26" zurecht kommt, findet man jede Menge Cruiser am Markt, bei denen man nur die Big Apple gegen ein paar grobe Stollen austauschen muss und schon hat man ein Geländetaugliches Rad.
(in 29" wirds leider deutlich schwieriger

. Aber ich hab seit heute auch Ständer, Schutzbleche und Gepäckträger am Ogre

)
Ich brauche am Rad keinen Ständer (darauf auch nicht

). Außerdem machen die meisten auch Geräusche - das hasse ich.

Also Ständer, die während der Fahrt Geräusche machen, hatte ich noch nie. N guter Ständer hat eine stabile Haltefeder, die ihn in Position hält und dann ist er genauso laut, wie jedes andere unbewegliche Teil am Rahmen.
Die Reifen dürfen summen, die Gabel darf schmatzen und der Freilauf klackern - andere Geräusche darf mein Bike nicht machen und tut´s auch nicht. Falls doch mal wird gesucht und dann geschraubt.
Das mit der geräuschlosen Kette und Bremsen müsstest du mir noch mal erklären
