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Bei meinen Z-Max habe ich mit 2-3 bar das Profil runtergefahren (manchmal mags auch auf 1,8 gefallen sein, bevor ich nachgepumpt habe), ohne dass die Flanken auch nur Alterungsspuren zeigten. Also: Ja. Den Fahrkomfort weiß ich dabei auch zu schätzen. Als ich mal mit etwas über 3 bar auf dem Vorderrad probiert habe, hab ich mich am nächsten Tag so spektakulär auf die Fresse gelegt (weil das Rad über einen abgesenkten Bordstein gehüpft ist), dass ich erst 15 € für den Krankenwagen latzen musste, den mir einer gerufen hat, und dann auch noch zu Fuß zu meinem armen Fahrrad zurücklaufen :ugly:

Nach 28" Reifen/45er Breite habe ich mich aber auch schon umgeguckt, in der Hoffnung meine Suche deutlich abkürzen zu können. Aber ich sehe nichts, was mir auch nur Feldweg- geschweige denn Schnee-tauglich aussieht - und bislang hat mir auch niemand einen Tipp geben können.
Trekkingräder gibt es meiner Preisklasse z.T. sogar noch mit Starrgabel, da bekäme ich relativ gute Komponenten an anderer Stelle auch neu, weil kein Geld in Schnick-Schnack fließt. Aber die bauen die Dinger halt einfach zu schmal :(
 
Hmm. Dumme Sache mit dem Unfall. Ich fahre meine Reifen auf der Straße immer mit maximalen Druck und habe kein springendes Vorderrad - allerdings liegt mein Lenker auch gute 12cm tiefer als der Sattel. Bei den Reifen haben wir die gleiche Vorliebe. Ich mag den Z-Max auch sehr gern. 2-3 bar sind für moderne Reifen durchaus ok.

Mit nem 28er Trekkingrad bin ich an der Schweizer Grenze und später 45km von Stuttgart weg oft durch den Schnee gefahren. Hatte den Marathon Sport drauf (glaube 38er Breite) und selten Probleme. Der ist mit 8bar drin aber nicht mehr komfortabel. Habe nach dem Umstieg auf MTB dann gemerkt, dass richtig breite Reifen bei Schnee nur abseits der Straßen Sinn machen. Sonst ist´s besser, wenn man bis zum Asphalt "durchsackt".
 
Wenn der Schnee noch weich ist, will ich gar nicht "sacken". Mit dem herrlich breiten Grenzbereich der Z-Max zu driften macht einfach nur Laune pur :D (allein das ist ein guter Grund gegen andere Reifen :) )
Kritischer wirds dann 1-2 Wochen später, wenn die Straßenkeherer zweimal teilweise geräumt haben und frischer Schnee auf altem, gefurchten Eis liegt... . Da kann ich ein Spurrillen-folgendes Dünnrad nicht gebrauchen. Zum Teil verlagere ich sogar meinen Schwerpunkt noch weiter nach hinten, als er ohnehin schon ist (Lenker auf Sattelhöhe - und der Sattel war bei dem alten Rahmen horizontal schon näher an der Hinterachse, als am Tretlager), so dass das Vorderrad ein Bisschen tänzeln und sich selbst nen Weg suchen kann.
 
Ah. Jetzt ist´s klar. Dein Rad darf sich den Weg (in gewissen Grenzen) selber suchen - ich sage meinem direkt wo ich lang will. Hilft auch, dass ich viel Gewicht auf dem Vorderrad habe.

Bei deiner Fahrweise (und Vorliebe) wird´s aber richtig schwer, ein neues Bike zu finden. Die meisten Rahmen haben ja den Sattel ganz kurz hinterm Tretlager. Das läßt sich auch nur ändern, wenn man eine viel zu lange Gabel einbaut (was ja wieder genau das Gegenteil von ner Starrgabel ist). Schonmal an Selbstbau (Rahmen) gedacht?
 
Naja: Auf der Straße sage ich schon, wo es langgeht (deswegen will ich ja auch eine Gabel ohne Spiel), nur bei sehr rauhem Unterggrund behelfe ich mir andersweitig. Die Gewichtsverteilung ist auch eher ein (bei entsprechendem Untergrund positiver) Nebeneffekt meiner bevorzugten Sitzgeometrie. Wenn ich im Urlaub mal auf Leihrädern mit "viel zu niedrigem" Lenker unterwegs bin, fühle ich mich i.d.R. auch erstmal sehr unsicher, weil sie so nervös auf kleine Lenkbewegungen regieren. (und weil der Boden so nah am Gesicht und sowenig Lenker/Vorderrad zwischen beiden ist :ugly: )

Wenn ich einen Eigenaufbau wähle, dann würde ich übrigens zum Surly Ogre oder Karate Monkey greifen - bei denen sitzt der Sattel so weit hinten, dass sie für das Rad einen Bogen ins Sitzrohr machen mussten ;)
Aber erste Zusammenstellungsversuche damit lagen auch im Bereich 1100-1400 € :(
 
Naja: Auf der Straße sage ich schon, wo es langgeht (deswegen will ich ja auch eine Gabel ohne Spiel), nur bei sehr rauhem Unterggrund behelfe ich mir andersweitig. Die Gewichtsverteilung ist auch eher ein (bei entsprechendem Untergrund positiver) Nebeneffekt meiner bevorzugten Sitzgeometrie.
Spiel hatte meine Skareb auch nicht und die jetzige Recoon ist auch sehr direkt trotz ihrer 100mm Federweg.
Wenn ich einen Eigenaufbau wähle, dann würde ich übrigens zum Surly Ogre oder Karate Monkey greifen - bei denen sitzt der Sattel so weit hinten, dass sie für das Rad einen Bogen ins Sitzrohr machen mussten ;) Aber erste Zusammenstellungsversuche damit lagen auch im Bereich 1100-1400 € :(
Ist doch kein schlechter Preis für ein Rad, was man ein paar Jahre täglich streßfrei nutzen kann.
 
So, der Alltags-Esel ist nun wieder etwas besser in Schuss.

Ich habe letztens festgestellt, dass mein Hinterreifen so ziemlich am Ende war, und nachdem er dann nach einer Vollbremse durch die Karkasse war, hatte ich neue Reifen bestellt. Am Tag darauf war dann der Mantel durch, und der Schlauch hat natürlich nicht lange gehalten :D
Da ich gerne mal was ganz anderes ausprobieren wollte, habe ich auch den Vorderreifen getauscht, auch wenn es dem noch deutlich besser ging.

Nun steht das alte KTM Veneto komplett auf Slicks, und hat auch direkt neue Bremsbeläge bekommen (die halten bei mir nur noch einige Wochen, seit ich täglich bergab fahre :D ).
Ich muss sagen ... Fährt sich sehr interessant. Aber deutlich schwieriger ... Ganz ohne Profilierung ist der Grenzbereich extrem knapp, entweder volle Traktion oder garkeine. Gerade bei meinen täglichen Vollbremsen an roten Ampeln wird das spannend.
Aber es fährt sich angenehm leichtgängig.
 
ich fahre seit xy Tkm Slicks und habe nur bei Schnee/eis richtige Probleme. Bei Nässe versuche ich auf Holzbrücken nach Möglichkeit nicht mit 100% zu beschleunigen und Auf Kopfsteinpflaster kann ich schön driften :D
Mein Kojak am HR ist mittlerweile schon "eckig". Ist also so viel Material, dass man da einige Millimeter runterfahren kann ohne auf dem Schlauch zu landen.
 
Was haltet ihr von Giant Fahrrädern?
Kommt drauf an. In den höheren Preisklassen finde ich Giant klasse, besonders die Rahmen für DH, FR und Enduro sind sehr gut. Sehr gut arbeitender Hinterbau, extrem steif und fahren sich echt geil.

Die Ausstattungspartner sind in den letzten Jahren etwas seltsam geworden finde ich. Bei den größeren Modellen geht das noch ganz gut, unter 800€ ist da aber meist nicht mehr viel gutes bei.

Allerdings habe ich mittlerweile keine komplette Marktübersicht mehr, die Zeiten sind irgendwie vorbei :D


Außerdem haben sie das gleiche Problem wie alle anderen Marken: Unter 1000€ sind die verbauten Dämpfer allesamt Schrott.
 
Neues Rad für 600€? Hoffentlich ein Hardtail ohne Federgabel? Da wäre die Chance noch am höchsten, dass anständige Teile verbaut sind. Btw. eine komplette Gruppe kostet schon fast so viel wie das Bike. Da fehlen dann noch:
- Rahmen
- Gabel
- Vorbau
- Lenker
- Griffe
- Speichen mit Nippeln
- Felgen mit Reifen
- Sattel mit Sattelstütze und Klemme
- Pedale
- Steuersatz
und weitere Kleinteile. Deore ist in meinen Augen eine gute Gruppe zum Einsteigen. Wenn man regelmäßig heftig im Gelände unterwegs sein will, sollte man schon auf XT wechseln.
 
Hmm. Hat viele Teile von der Deore Gruppe. Bremsen, Reifen, Vorbau, etc. sagen mir leider nichts. Besonders die Gabel und die Kurbelgarnitur/Tretlager bereiten mir Kopfschmerzen. Wenn du nicht grade ein Fliegengewicht bist (<60 kg), solltest du damit nicht in schweres Gelände gehen - nicht der Sinn eines MTB´s.

Ich frag mal andersrum:
- Was, wo und wie viel fährst du?
- Wie lange soll das Ding halten?
- Wo liegt dein Gewicht (ca. reicht) und deine Größe?
 
Da würde ich eher von abraten.

-die Federgabel ist kompletter Mist (leider in der Preisklasse immer so ...)
-die Tektro-Bremsen sind auch nicht das Wahre, Tektro würde ich prinzipiell nicht kaufen

/ Wie üblich hat Giant aus finanziellen Gründen viele Teile, wie Sattelstützen, Lenker und viel Kleinkram selbst gebaut. Erfahrungsgemäß sind die aber in Ordnung.

+ die Deore-Gruppe würde ich persönlich schon nehmen. Wie ich hier schonmal beschrieben habe, entwickelt Shimano meist ein neues Top-Modell, und lässt alle anderen eins nach unten aufrutschen. Die jetzige Deore sieht aus, wie noch vor kurzem die SLX oder XT, und sollte ganz gut sein. Natürlich nicht so toll wie die größeren, aber alltagssolide.

Ich persönliich fahre auch noch immer eine uralte Deore-Gruppe auf meinem Alltagsrad, die macht noch erstaunlich viel mit.


Also, bei einem Budget-Rad würde ich die Deore nehmen und dafür lieber gucken, dass der Rest etwas besser ausfällt. Ansonsten ist was besseres natürlich schöner.

Das Talon3 würde ich aber nicht nehmen wollen ...


Wie siehts denn mit nem Gebrauchtrad aus?

Canyon Grand Canyon AL, Modell 2012 NP999 - Bikemarkt - MTB-News.de

Das hier wäre schon was deutlich feineres ;)
- alle Anbauteile sind hochwertig,
- die Reba RL ist ein eifnacher Luftdämpfer-Gabel, die wäre für dich aber vermutlich gut genug (und meilenweit von den Federgabeln von Suntour entfernt :D ),
- die Elixir 1 Bremsen haben zwar leider nicht die Einstellmöglichkeiten der großen Varianten, aber deren brachiale Bremskraft (danach glaubst du bei Tektro, du würdest wieder Cantilever fahren)
- ebenfalls Deore-Gruppe, aber wie gesagt, ich finde die mittlerweile gut genug.
- Felgen, Reifen etc sind alle deutlich besser
- selbst der Rahmen sieht nochmal deutlich besser aus
 
Sagt mal:
Was ist eigentlich bei der Auswahl von Steuersätzen zu beachten? (bzw. woran erkennt man einen schlechten, denn ich vermute mal, von 10 bis 200 € bieten nicht alle die gleiche Qualität)
 
Gute Frage. Fahre seit 2 Jahren einen für 30€ und habe keine Probleme. Aus dem Bauch raus würde ich sagen:
- Gute Dichtung an beiden Enden
- Hochwertige Kugeln/Walzen (letzteres ist soweit ich weiß besser)
- Wenig Spiel

Willst du jetzt doch selber bauen?
 
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