Freizeitsport - Mountainbike, Roadbike, Trekking etc.

Yo, Optik ist natürlich immer Geschmackssache. Aber was das Verhältnis Wertigkeit der verbauten Komponenten / Preis angeht, ist das Teil schon top, zumal noch Verhandlungsbedarf (Preisvorschlag) bestünde ;). Was die Contis angeht, da kann ich aus eigener Erfahrung die Kombi X-King RS vorne & Race-King RS hinten empfehlen, die ich seit geraumer Zeit auch selbst fahre... :)
 
Das Corratec sieht gut aus, als Marke gefällt mir Canyon aber auch besser.

Der X-King ist ein schöner Reifen Wald und co, nur auf der Straße ist der wirklich mies.
Du kannst die Reifen entweder immer wechseln, oder irgendwann mal einen zweiten Satz Räder kaufen. Dann geht der Wechsel deutlich schneller und einfacher.
 
Richtig mies ist übertrieben. Das mag ja für die Performance-Variante gelten. Aber bei der RS-Variante hast du halt weniger Schwungmasse und durch die andere Gummimischung 'nen reduzierten Rollwiderstand, auch auf Asphalt. Das macht schon was aus. Wenn du in der Ebene mit denen auf der Straße mit 'nem 26''er dauerhaft höhere Geschwindigkeiten fahren wolltest (> 30km/h), dann wäre der X-King (vor allem allein) definitiv der falsche Reifen. Aber 25-30 km/h haben mich jetzt nicht sonderlich angestrengt. Bei Kurven- & Höchstgeschwindigkeit (Abfahrten) muss man auf Asphalt aufgrund des Profils leider spürbare Abstriche machen. Er "bremst" auch ganz schön, wenn man (mit Schwung) in Steigungen fährt. Das geht mit dem Raceking schon mal deutlich besser...
 
Haha ich Stimme euch alle zu :D wie herrlich.

Die Fahrrad Wahl ist so eine qual :/ Denn Canyon gibt es erst im August wieder und so lange warten möchte ich nicht :(
 
Na ja, es ist halt kein aktuelles Modell. Und bei der 56er-Rahmengröße dürften auch die meisten aussteigen. Eher was für Großgewachsene (>1,9x m) oder Männer mit sehr langen Beinen. 'Solltest du auf jeden Fall mal mit deiner Schrittlänge abgleichen, ob das überhaupt passt...
 
Also ich fahre mit 1,93m Höhe einen 48cm Rahmen (Quantec HTL 26"). Ergibt mit ner 36er Sattelstütze und flachem Vorbau ne sportliche Position. Habe allerdings relativ kurze Beine für meine Größe. So sieht´s aus:
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Die meisten Leute fahren Auto im sitzen, nicht sich mit einem Bein abstützend/an nem Lenker nach unten ziehend...
Die meisten Leute fahren auch Fahrrad im sitzen. ;)
Das andere ist ja schon eine sehr sportliche Fahrweise für die man dann eh noch das richtige Spezialfahrrad benötigt je nach Untergrund.

Hier ging es aber um eine Empfehlung für Waldstrecken und da würdest du dich, ohne Gripp und mit unbeweglich am Sattel klebendem Schwerpunkt, um den nächsten Baum wickeln.

Klar muss man da mal aus dem Sattel gehen je nach Strecke. Aber ist nicht ansonsten gerade eine holprige Waldstrecke ein Anwendungsgebiet für ein Fully? Für die Streckenbereiche, die man sitzend fahren kann.
Oder wann soll ein Fully toll sein? Auf richtig holprigen/steinigen Strecken hilft auch ein Fully nicht und man muss aus dem Sattel gehen.


Aber nicht, wenn es in's Gelände geht. Da kehren sich die Verhältnisse nämlich um. Weniger ist dort mehr...

Yup, ist mir bekannt.
 
Bei Mountainbikes ist das Fahrwerk aber nicht nur für den Komfort da, sondern hauptsächlich für die Fahrstabilität.

Auf jeder Strecke, wo das Fahrwerk schon ernsthaft was zu tun bekommt, sollte man auch nicht mehr statisch im Sattel sitzen.
Ein Fully macht daher auch erst Sinn, wenn die Hindernisse am Boden so groß werden, dass das Rad wirklich unruhig wird. Vorher ist meist der direkte Antrieb und das geringere Gewicht eines Hardtails angenehmer.
 
Die meisten Leute fahren auch Fahrrad im sitzen. ;)
Das andere ist ja schon eine sehr sportliche Fahrweise für die man dann eh noch das richtige Spezialfahrrad benötigt je nach Untergrund.

Klar muss man da mal aus dem Sattel gehen je nach Strecke. Aber ist nicht ansonsten gerade eine holprige Waldstrecke ein Anwendungsgebiet für ein Fully? Für die Streckenbereiche, die man sitzend fahren kann.
Oder wann soll ein Fully toll sein? Auf richtig holprigen/steinigen Strecken hilft auch ein Fully nicht und man muss aus dem Sattel gehen.

Also ich persönlich fahre auch und gerade im Gelände meistens so, dass ein Teil meines Gewichtes von den Beinen getragen wird. Das heißt nicht "im stehen", aber einfach um die nötige Kraft für losen Untergrund zu entwickeln. Das unterschiedet sich letztlich nicht vom schnelleren Fahren auf der Straße und erfordert auch kein Spezialrad (im Gegenteil: Wer konsequenten Rundtritt mit Klickpedalen praktiziert, wie das bei geübten Rennradlern üblich ist, zieht sich ja eben mit dem zweiten Bein wieder runter).
Wirklich hart auf dem Sattel sitzen tue ich nur, wenn ich mit der Freundin auf gut ausgebauten Radwegen durch den Park schleiche (dafür muss ich sogar den Sattel runterstellen, weil meine normale Position unbequem wäre). Ansonsten reicht eine leicht Steigerung der Muskelspannung und ich schwebe meinen Zentimeter über dem Sattel, um Unebenheiten wegzubügeln.

Ein Fully macht imho vor allem da Sinn, wo harte Schläge unvermeidbar sind und ggf. auch nicht antizipiert werden können, weil man den weiteren Verlauf der Strecke im Auge behält. Beispielsweise schlaglöchrige Straßen bei 35+ km/h oder Downhill-Abfahrten. Wenn du da volle Kanne über einen großen Stein holperst, bringt das die Balance durchaus durcheinander und ohne Federung dauert es auch länger, bis das Rad wieder Bodenkontakt hat. Im Worst Case so lange, dass du nicht mehr in einem fahrbaren Winkel aufkommst und dich lang legst. In derartigen Situationen ist man aber ohnehin nicht mehr im Sattel. Die Federung dient nicht dem Komfort, sondern allein Fahrbahnkontakt.

(Anm.: Letzter Satz ist sehr Theoriereich. Ich bleibe in der Regel auf Waldwegen und wenns doch mal ein Trampelpfad wird, reichen mir 10-15 kmh. Daher habe ich kein Fully, genaugenommen nicht mal ne Federgabel ;) )
 
Hallo zusammen, gibt es sowas wie Einsteigerrennräder? Es sollte sowas sein was um die 500€ kostet. Natürlich geht auch gebraucht aber lieber wäre mir was neues auf mich zugeschnittenes (Rahmengrösse usw)
 
Für 500€ wirst du kaum ein vernünftiges neues Rennrad bekommen.
Dann lieber gebraucht und natürlich vorher probefahren:daumen:
 
Ok... Will halt mal probieren ob das Hobby für mich etwas ist auf Dauer. Fahre gern Mountainbike und auch an sich sehr viel und ausdauernd Rad und Rennrad hat schon nen gewissen coolness Faktor
 
Gebraucht kriegst du da für 500€ sicher was ordentliches, was du halt dann vlt ein wenig selber generalüberholen musst. Aber grad die, die rel viel Rennrad fahren, haben oft ex-Top-Räder (also, bezogen auf Hobby-Radler), die sie dann mal verkaufen, weil sie was neues modernes wollen. Du solltest da halt nur drauf achten, dass es auch echte Radfans sind und keine Leute, die aus Coolness mal ein Rennrad gekauft haben und es nie pflegen. Vlt. kannst du dich auch mal in einem Freizeit-Radsportclub/treff umhören, ob da jemand einen kennt, der ein "altes" Rad loswerden will.


@all: checkt ihr eigentlich regelmäßig eure Radschuhe, also im Speziellen die Cleats? Wenn nein: unbedingt mal machen! Ich hab ja nun ein neues MTB und mir dort dann neue Pedale montiert, meine alten Schuhe einfach weiterverwendet (gleiches Cleatsystem). Und manchmal kam ich da links (das ist meine Haupt-Ausstiegsseite) schwer raus, vor allem in den letzten 2 Wochen war es oft schwer - ich dachte, es läge nur an der Pedale, da diese als recht "fest" beschrieben wurde selbst bei einer Einstellung, wo man leicht rauskommen sollte. Heute fuhr ich dann was durch die Gegen und hab wg. der Erfahrung der letzten Wochen "schon" 10m vor einem Bahnübergang abgebremst und aussteigen wollen - und es ging nicht... 3-4 Mal, keine Chance - dann vor der Schranke abgedreht, um nicht umzufallen, und in Ruhe dann mit dem rechten Fuß raus und angehalten. Danach hab ich es weiter versucht, aber links ging es nicht raus - ich musste dann einen Spaziergänger bitten, meinen Radschuh zu öffnen, da ich da nicht rankam - dann konnte ich wenigstens mit dem Fuß aus dem Schuh raus. :ugly: und dann hab ich gesehen: der Cleat bzw. die Halteschrauben des Cleats waren zu locker geworden im Laufe der Zeit, d.h. ich dreh den Schuh, aber der Cleat bleibt in der gleichen Stellung stecken - ich musste mit beiden Händen am Schuh zerren und ziehen, bis der endlich von der Pedale abging... wenn ich also in eine Gefahrensituation geraten wäre, hätte es gekracht, bzw. bei einem Sturz hätte mein Rad am linken Fuß "geklebt", da hätte ich mir alles mögliche brechen und reißen können...

Also, Leute: prüft ab und an die Schrauben an den Cleats - meine hatte ich vor ca 2 Jahren montiert, die müssen vlt. so um die 2000-3000km draufgehabt haben, ich hatte sie schon bei meinen alten Pedalen verwendet. Rechts war noch alles okay, ist ja auch klar: ich geh ja immer erst mit links aus den Pedalen, und wenn es "nur" wg. ner Ampel ist, dann lass ich den rechten Fuß sowieso drauf. In Köln muss man sicher auch pro 100km viel öfter mal aus der Pedale raus als in ländlicheren Gegenden, sei es wg. Ampeln, Vorfahrtsstraße oder auch einfach nur zur Sicherheit wenn Jogger, Spaziergänger oder Hunde oder so in der Nähe sind und man immer damit rechnen muss, plötzlich anhalten zu müssen. Selbst bei Fahrten im Park kommt es vor, dass ich bei nur 10km Fahrt 10 Mal aus der Pedale raus muss an einem schöner Sommerabend ;)
 
Mein Rennrad hat 80€ gekostet :fresse:
Ein bisschen Farbe, neue Mäntel und Lenkerband sowie andere Pedale hat es seitdem bekommen. Und Hobbyrennradler halten einen noch an weil sie den retro Stahlrahmen so cool finden :).
Wobei die aktuelle Bereifung und wo ich so lang fahr wohl schon mehr Cyclocross ist und ich mir "irgendwann" mal ein richtiges dieser Klasse kaufen/bauen will.
 
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Ich hab die Schrauben meiner Cleats damals mit Loctit versehen und ordentlich festgeknallt. Das nennt man dann Kaltschweißen :fresse:
Ausserdem hält der ganze Pecks dadrunter alles zusammen. Da muss man vorher halb Bayern aus der Sohle kratzen, bevor man da an etwas Schraubenartiges kommt....


@orca113
wenn du es dir zutraust: bau selbst. Individueller geht es nicht und du kannst die Kosten gut abwägen. Be vielen Teilen kann man problemlos gebrauchte nutzen.
Mein Aktueller Rennradaufbau kostete im "lowbudget" Stadium 600€. 50% durch einen Cannondalerahmen.
 
Ich hab die Schrauben meiner Cleats damals mit Loctit versehen und ordentlich festgeknallt. Das nennt man dann Kaltschweißen :fresse:
okay, dann wechselst du also direkt die Schuhe, falls die Cleats abgenutzt sind oder du mal neue Pedale mit einem anderen System holst? Oder kriegt man das wieder auf, zB durch Wärme oder so?

Ausserdem hält der ganze Pecks dadrunter alles zusammen. Da muss man vorher halb Bayern aus der Sohle kratzen, bevor man da an etwas Schraubenartiges kommt....
Das schützt ja nicht davor, dass die Schrauben sich lockern könnten - bei mir müssen die halt durch hunderte, vlt tausende Fußdreh-Bewegungen sich nach und nach leicht gelockert haben - da war aber ja kein Kobold am Werke, der Nachts mit nem Inbus an meinen Schuhen rumgefummelt hat ;)
 
Schraubenkleber bekommt man wieder auf. Da gibt es unterschiedliche Stärken des Klebers. Einzig wenn man einen zu starken Kleber bei zu kleinen Schrauben etc. verwendet könnte eher die Schraube brechen als der Kleber zerbröseln. Meistens wird am Rad mittelfester Schraubenkleber verwendet, z.b. bei den Schaltröllchen am Schaltwerk...
 
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