Französisches Gericht: Valve muss Wiederverkauf von Spielen auf Steam erlauben

AW: Französisches Gericht: Valve muss Wiederverkauf von Spielen auf Steam erlauben

was heißt da steam?
wenn dann ALLE

ubisoft, ea, epic........... btw epic... ich verkaufe dann dort meine spiele, die mir epic geschenkt hat...

braucht wer die batman trilogie? löl
 
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EIne Konsolen-DVD zu verkaufen geht nur begrenzt, da der Datenträger transportiert werden muss, schlechter wird, an Wert verliert. Alles das gilt für das rein digitale Produkt nicht. Der Spielehersteller verkauft dann nur noch den ersten Batch an die "Sofort-Spieler" und dann nie wieder eine einzige Kopie.
Damit wird es unmöglich die Entwicklungskosten auch nur im Ansatz einzuspielen.

1) BLUE RAY
2) Spider-Man on PS4 was one of the top 10 best-selling games in 2018, best-selling superhero game of all time
3) accountbindung suckt und wird es zum glück auch auf der PS5 nicht geben.
 
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Wenigstens die Franzosen wehren sich noch und zeigen Kante! Tolles Urteil und ich hoffe auf baldige Änderungen bei Steam. Ich befürchte aber Steam wird bald zum Abomodell umschwenken :ugly:
 
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Oh, das wird spannend. Wird das dann auch auf Epic, Origin, Uplay, GoG, Playstore, AppStore, den Playstationstore und den X-Box-Store (wie auch immer die heißen) usw. angewendet?

Natürlich, das wird dann nicht nur Steam betreffen, auch alle anderen digitalen Distributionsplattformen für Spiele.
 
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Die große Frage wird sein, wie das umgesetzt werden muss. Wenn z.B. alle Lizenzen auch automatisch angefordert und veräußert werden können müssen, sind die Bedenken angebracht. Wenn aber alles manuell passieren muss und die Betreiber Transaktionsgebühren verlangen oder -frequenzen setzen können, könnte das funktionieren.
 
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Steam wird einfach nur als Ziel als größter Anbieter in diesem Bereich genannt, es wird letztlich jeden betreffen. Und ich bezweifel auch stark, dass das durch kommt. Zuerst einmal wäre es das Ende aller Software-Entwickler oder sie würden alternativ ganz andere Möglichkeiten des Geldverdienens ersinnen, gegen die Lootboxen und andere MTs wie Ponyreiten wirken. Für alle, die sich darüber freuen: viel Spaß in der Welt des Spielestreamings, ihr habt es euch verdient...
 
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Weiß nicht, ob das so sinnvoll ist. Digitale Inhalte kann man ohne Wertverlust unendlich weiterverkaufen. Wenn die Anbieter dazu gezwungen werden, wird man das irgendwie kompensieren wollen. Und ich weiß auch schon wie. Selbst die letzten reinen Single-Player-Marken werden auf Battle-Royal und anderen Firelfanz getrimmt. Mikrotransaktionen werden durch die Decke gehen und es wird auch keine Deals in der heutigen Form mehr geben. Selbst bei Spielen mit sehr hohen Widerspielwert werden manche vermutlich dreist und verkaufen sie erst mal wieder in der Hoffnung, sie in nem Jahr noch mal in Billig abzustauben. Oder es kommt ganz schnell die Wende hin zu einem Abo-Modell. So oder so wird man sich Dinge einfallen lassen, die den Leuten nicht gefallen. Auch wenn manche erst einmal jubeln, alles schön billig zu kriegen. Das Weinen kommt hinterher.
 
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Dann dürften demnächst auch digital gekaufte Filme, Musik und eBooks/eMagazine weiterverkauft werden.
 
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Wie ist das eigentlich bei DRM-freier Software? Vermutlich können wir uns dann von DRM-Freiheit auch verabschieden.
 
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"dass Valve auf Steam den Weiterverkauf von Spielen erlauben muss"

LOL! Aber ob das Urteil hält?


Wird das dann auch auf Epic, Origin, Uplay, GoG, Playstore, AppStore, den Playstationstore und den X-Box-Store (wie auch immer die heißen) usw. angewendet?

Zwangsläufig ja. Wäre sonst Ungleichbehandlung.
 
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"Für jeden Tag Verzug setzte das Gericht eine Strafe von 3.000 Euro fest."

Also wird das niemals umgesetzt werden, denn der Verzicht darauf ist um das zigfache viel günstiger.
3000 Euro pro Tag sind lachhaft niedrig, das ist wie ein 30 Euro Knöllchen für einen Mercedes-Fahrer.

Wenn jeder User demnächst seine 2000 unerwünschten und durchgespielten Spielkeys einfach weiterverkaufen kann, werden die Gebrauchtwarenwerte bei ungefragten Spielen gleich Null sein, bei gefragten Spielen wird hingegen andersherum niemand mehr die Vollversion beim eigentlichen Publisher/Entwickler beziehen.

Letzendlich führt der stark nachlassende Geldsegen dazu, dass viele Indieentwickler ihre Pforten schließen müssen, und auch große Konzerne über ihre Spieleaufstellung udn Art der Entwicklung und Geldgenerierung nachdenken und umstrukturieren müssen.

Es werden also viele Arbeitsplätze verloren gehen, die Qualität der Spiele wird noch weiter sinken (Jahrsaufgüsse ohne Neuerung, Spiele ohne Story und kaum Spielspaß, Bugfest sondergleichen), udn die Spiele werden natürlich im Schnitt 10-20 Euro teurer gemacht werden müssen, damit man die Defizite teilweise wieder ausgleichen kann.

Aber wer will das alles überhaupt?

Soll man sich demnächst noch teurere Spiele kaufen, schnell durchspielen, und hoffen, dass man noch möglichst viel dafür wiederbekommt, um damit Neuanschaffungen querfinanzieren zu können?
Da ist mir das jetztige System viel lieber.
Spiele sind relativ schnell sehr preisgünstig zu haben, man bezahlt genau so viel, wie man ausgeben will, und man hat die Kosten im Griff.

Ich bin fest der Meinung, wenn das so kommt, wird kein Entwickler mehr darum kommen, seine Spiele komplett auf Loottboxen udn sonstige ingame Zusatzelemente aufbauen zu müssen.
Dann haben wir nur noch diese Art von quasi Free to Play Spiele, wo man sich alles im Spiel kaufen muss udn die eigentliche Spielelizenz fürn Allerwertesten ist und demnach beim Weiterverkauf nichts bringt.

Das ist eine ganz üble Sache.
 
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Weiß nicht, ob das so sinnvoll ist. Digitale Inhalte kann man ohne Wertverlust unendlich weiterverkaufen.
Ob gebraucht gekaufte Spiele in großem Maßstab und mehrfach weiterverkauft werden, würde man erst mal abwarten müssen. Viele Spieler möchten auch eine Bibliothek haben und nicht jedes gekaufte und gespielte Spiel sofort wieder verscheuern.
 
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Könnte so laufen wie mit den Karten. Die Leute verticken ihre Spiele einfach auf dem Marktplatz weiter. Ob das gut geht?^^

Btw: Bin ich komplett dagegen. Wer sich Spiele nicht leisten kann, muss halt warten. Was wäre wohl mit The Witcher 3 passiert, wenn jeder das einfach weiterverkaufen könnte?!? CDPR hätte wesentlich weniger Kohle gemacht. CDPR wird uns das aber in Form von Cyberpunk zurück geben. Das ist nur ein kleines Beispiel. Die Qualität der Spiele würde dadurch wahrscheinlich sehr weit in den Keller rutschen, weil keiner mehr ordentliche Verkaufszahlen über einen langen Zeitraum aufweisen kann. Dadurch müssten die Hersteller anders planen. Ich finde den Preis für Tripple A Spiele in der Regel angemessen. Wenn man bedenkt was da alles hinter steckt. Es ist richtig und gut, dass es so ist, wie es ist. Natürlich kommen jetzt wieder welche hervor, die meinen, dass man früher auch alles weiterverkaufen konnte. Aber früher haben Spiele auch selten 100 Mio Dollar gekostet.
 
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Viele hier sehen das zu Ängstlich.
Datenträger (Filme, Musik, Spiele) konnte man immer weiterverkaufen. Und oh Wunder es gibt immer die Film/Musik/Spielindustrie lebt immer noch.

Warum soll sich das mit dem weiterverkaufen digitaler Sachen ändern?
 
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Im Gegenteil. Es wäre der Untergang aller Produzenten von digitalen Produkten. Was eigentlich jedem sofort einsichtig sein muss.

EIne Konsolen-DVD zu verkaufen geht nur begrenzt, da der Datenträger transportiert werden muss, schlechter wird, an Wert verliert. Alles das gilt für das rein digitale Produkt nicht. Der Spielehersteller verkauft dann nur noch den ersten Batch an die "Sofort-Spieler" und dann nie wieder eine einzige Kopie.
Alberne Panikmache. So wie bei DRM freien Spielen, die angeblich jeden Entwickler/Publisher in den Ruin treiben weil sich alle nur noch eine Raubmordkopie downloaden.
 
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