[Fragebogen] Zusammenleben von Deutschen und Migranten

Also eigentlich gibt es auch bei qualifizierten Facharbeitern eine Grenze.
Nämlich dann, wenn es bereits für die deutschstämmigen Facharbeiter kaum genug Stellen gibt (so wie jetzt, auch wenn die Regierung natürlich mal wieder das Gegenteil behauptet).
Und genau da fängt der National-Soziallismus an, wieso sollte ein Deutschstämmiger bessere Chancen bekommen als ein Dänischstämmiger? Der Arbeitgeber wird schon wissen wen er einstellt, nähmlich den besser Qualifizierten.

Und am Ende ist man selbst Schuld wenn man wirklich nix kann, für solche Leute ist im Kapitalismus kein Platz. ;)
 
Und genau da fängt der National-Soziallismus an, wieso sollte ein Deutschstämmiger bessere Chancen bekommen als ein Dänischstämmiger? Der Arbeitgeber wird schon wissen wen er einstellt, nähmlich den besser Qualifizierten.

;) Und am Ende ist man selbst Schuld wenn man wirklich nix kann, für solche Leute ist im Kapitalismus kein Platz.

Schwachsinn.
So eine These kann auch nur in unserer Gesellschaft vertreten sein.

Wenn der deutschstämmige logischerweise schon in Deutschland ist, und der Inder/Türke/etc erst nach Deutschland geholt werden müsste und angelernt werden sollte, ist es ja wohl klar, dass man den deutschen nehmen sollte, und nicht erst wieder eine Immigrationswelle fordert/fördert.

Genau darum ging es. Nicht darum, dass bereits hier in Deutschland angesiedelte Migranten diskriminiert werden*

*Obwohl selbst das völlig legitim sein sollte und mit dem National-Sozialismus überhaupt nichts zu tun hat. In England war es auch bis in die 60er hinein völlig legal und legitim, Menschen auf Grund ihrer Herkunft abzulehnen. Letztlich ist es doch auch nur eine Schutzfunktion für den Arbeitnehmer. Wer will denn bitteschön freiwillig für Jemanden arbeiten der einen auf Grund der Rasse oder Kultur nicht ausstehen kann, aber von Gesetzeswegen her gezwungen ist, dich zu beschäftigen?
 
1) Was halten sie davon, dass immer mehr Migranten nach Deutschland kommen?

Die Frage ist (wie noch ein paar andere ...) in dieser Plattheit nicht sinnvoll zu beantworten. Vielmehr koennte man auch fragen "Finden sie es gut, wenn es regnet?" ...

... waehrend meines Sommerurlaubs eher Nein; nach achtwoechiger Duerre duerfte der Landwirt aber sehr angetan sein. Kontext und Perspektive bestimmen hier die Antwort.

Ob Migration von den Nativen gut oder schlecht bewertet wird, haengt von Art und Auswirkung ab. Zuzug in Sozialsysteme ist m. M. n. abzulehnen, weil er die Probleme im Ursprungsland nicht loest (sondern durch Wegzug eher noch vergroessert - was mittel- bis langfristig dann auch zu unserem Problem wird) und die ohnehin schon ramponierten Transfersysteme noch mehr belastet. Irgendwann verkraften das erst die Sozialsysteme und danach der soziale Frieden des Landes das nicht mehr.

Die Migration - stagniert uebrigens seit einiger Zeit mit geringen Schwankungen. Die Formulierung "immer mehr" ist insoweit geeignet Ressentiments zu bedienen, obwohl sie sachlich eigentlich in Ordnung geht, weil die Zuzuegler ja den schon im Land verweilenden hinzuzurechnen waeren - es also faktisch tatsaechlich mehr werden.

2) Denken sie, dass zu viele Migranten in Deutschland leben?

Ich neige dazu zu glauben, dass wir gut daran taeten die bestehenden Probleme zu loesen (anstatt sie weglamentieren zu wollen), ehe wir uns durch weiteren Zuzug noch mehr Probleme importieren. Und ich neige dazu zu glauben, dass die bestehenden Probleme es rechtfertigen zu sagen: mehr muessen es vorerst wirklich nicht sein.

3) Können sie sich vorstellen, dass ihr Kind oder sie selbst einen Migranten heiratet?

Natuerlich.

4) Hatten sie schon einmal Probleme/schlechte Erfahrungen oder sogar Konflikte mit Ausländern? Wenn ja inwiefern und welche Nationalität?

Ja (Bedrohung, Erpressung, Gewalt). Die Nationalitaet war in jedem der drei Faelle tuerkisch.

5) Denken sie, dass Migranten krimineller sind als Deutsche?

Die PKS (Polizeiliche Kriminaltatistik) spricht zwar bei Migranten (was nicht dasselbe ist wie "Auslaender") politischer Diktion folgend von Deutschen, aber mit Minimalaufwand ist dennoch aus ihr herleitbar und aus anderen Quellen recherchierbar, dass Migranten - legt man ihren Anteil an der Gesamtbevoelkerung zugrunde - haeufiger kriminell sind als Native.

6) Sind sie mit einem oder mehreren Migranten befreundet?

Ja.

7) Denken sie, dass Migranten die deutsche Sprache beherrschen müssen?

Sollte ein Arzt den Anblick von Blut ertragen koennen? Ja, natuerlich. Ansonsten hat er eine Fehlentscheidung getroffen und sollte sie - in aller Interesse liegend - korrigieren.

8) Halten sie eine Begrenzung der Einwanderung für nötig bzw richtig?

Als restriktive Einzelmassnahme wird sie keins der bestehenden Probleme loesen, als Teil einer Migrationspolitik ist sie unerlaesslich.

9) Woran liegen ihrer Meinung nach die Ursachen für das zum Teil unangebrachte Verhalten von Migranten?

Hier waere schon mindestens darzulegen, wie sich "unangebrachtes Verhalten" fallweise manifestiert. Furzen im Aufzug wuerde ich auf falsche Ernaehrung zurueckfuehren, das Ehrenmorden von Geschwistern dagegen eher soziokulturell erklaeren.

10) Welche Schulbildung haben sie erhalten/erhalten sie gerade und welchen Beruf üben sie aus ?

Abitur. Mein Beruf ... ist kompliziert zu erklaeren und irgendwie auch irrelevant.
 

Eigentlich nicht. Es fehlt ein bißchen an sozialistischen Elementen, aber wenn man eine Arbeitsvermittlung oder eine staatliche Institution mit reinnimmt, passts wie die Faust aufs Auge.

Wenn der deutschstämmige logischerweise schon in Deutschland ist, und der Inder/Türke/etc erst nach Deutschland geholt werden müsste

Wieso muss der geholt werden? Wenn er sich hier auf eine Stelle bewirbt, dann wird er wohl selbstständig kommen. Prinzipiell blöd für ihn, aber dass muss er selbst entscheiden, dem Arbeitgeber kanns egal sein. Für den relevant ist, wer morgens um 8 auf der Matte steht - nicht wie er dahinkommt. (solange keine Wegeunfälle passieren :ugly: )

und angelernt werden sollte, ist es ja wohl klar, dass man den deutschen nehmen sollte,

Wenn ein Bewerber angelernt werden muss und der andere nicht, dann sind sie nicht in gleichem Maße qualifiziert.
Man sollte keine Aussagen als Schwachsinn bezeichnen, denen man nicht einmal im Rahmen einer Diskussion folgen kann.

*Obwohl selbst das völlig legitim sein sollte und mit dem National-Sozialismus überhaupt nichts zu tun hat. In England war es auch bis in die 60er hinein völlig legal und legitim, Menschen auf Grund ihrer Herkunft abzulehnen. Letztlich ist es doch auch nur eine Schutzfunktion für den Arbeitnehmer. Wer will denn bitteschön freiwillig für Jemanden arbeiten der einen auf Grund der Rasse oder Kultur nicht ausstehen kann, aber von Gesetzeswegen her gezwungen ist, dich zu beschäftigen?

Abgesehen davon, dass die von dir vorgebrachte Beschreibung nicht im geringesten ein Argument gegen die Bezeichnung nationaler Sozialismus ist, möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Gesetze, die Diskrimnierung unter Strafe stellen, auch in diesem Forum gelten.

Wenn du es mit Diskriminierung besser findest, kann ich gerne mal eine Demonstration zum Thema "ich bin Mod und ich mag keine BWLer abgeben" ;)
 
Eigentlich nicht. Es fehlt ein bißchen an sozialistischen Elementen, aber wenn man eine Arbeitsvermittlung oder eine staatliche Institution mit reinnimmt, passts wie die Faust aufs Auge.

Lol. Nach dem Prinzip ist Sarrazin der 2. Führer.

Wieso muss der geholt werden? Wenn er sich hier auf eine Stelle bewirbt, dann wird er wohl selbstständig kommen. Prinzipiell blöd für ihn, aber dass muss er selbst entscheiden, dem Arbeitgeber kanns egal sein. Für den relevant ist, wer morgens um 8 auf der Matte steht - nicht wie er dahinkommt. (solange keine Wegeunfälle passieren :ugly: )

Ach komm.
Ich dachte wirklich, ich hätte es genau genug umschrieben.

Worauf ich hinaus will, sind diese Massenmigrationen von ganzen Bevölkerungsschichten, die in der Vergangenheit von Seiten der Wirtschaft angefragt wurden. Oder wie war die Sache mit den indischen Informatikern?

Wenn ein Bewerber angelernt werden muss und der andere nicht, dann sind sie nicht in gleichem Maße qualifiziert.
Man sollte keine Aussagen als Schwachsinn bezeichnen, denen man nicht einmal im Rahmen einer Diskussion folgen kann.

Sag das mal unserer (Mis-)Wirtschaft. Da zählt es als ausreichende Qualifikation, 30-50% weniger als die anderen zu verlangen.

Abgesehen davon, dass die von dir vorgebrachte Beschreibung nicht im geringesten ein Argument gegen die Bezeichnung nationaler Sozialismus ist, möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Gesetze, die Diskrimnierung unter Strafe stellen, auch in diesem Forum gelten.

Wenn du es mit Diskriminierung besser findest, kann ich gerne mal eine Demonstration zum Thema "ich bin Mod und ich mag keine BWLer abgeben" ;)

Dass du keine BWLer magst brauchst du nicht erst demonstrieren. Das weiss ich schon. ;)

Ich habe ja nicht zur offenen Diskriminierung hier im Forum aufgerufen oder versucht irgendjemanden zu diskriminieren.

Nur sollte man eben schon einmal eingestehen dürfen (und im Gegensatz zu Holokaustleugnung -- diese verachtenswerte Neuinterpretation tragischer Ereignisse ist zu Recht unter Strafe gestellt -- ist es in Deutschland nicht verboten, den Sinn einer gesetzlichen Regelung in Frage zu stellen, soweit ich weiss.), dass die anti-Diskriminierungsgesetze eben auch kontraproduktiv sein können

Und das in 3 unterschiedlichen Fällen.

1. Wie bereits gesagt, kann nicht wirklich ein gutes Arbeitsverhältnis entstehen, wenn dein Chef Vorurteile gegen dich besitzt und dann diese auch noch unterdrücken muss, von Gesetzeswegen.

2. Gab es in der Bundesrepublik Deutschland bereits mehrere Fälle, in dem dieses Gesetz misbraucht wurde.
Vor genau einem Jahr und drei Tagen wurde beispielsweise die deutsche Post erfolgreich auf 5.400€ Schadensersatz verklagt, weil sie die Bewerbung eines Mannes von der Elfenbeinküste auf Grund mangelnder Deutschkenntnisse ablehnten.

3. Gilt es nicht für alle Bevölkerungsschichten.
Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass es -- laut den Gerichten -- nicht im öffentlichen Interesse liegt, die Diskriminierung von West-Europäern zu ahnden. Geschweige denn, derer ehemaliger DDR Bürger, aber auch deutscher Bürger im Prinzipiellen.
 
Es gibt noch einen vierten Punkt, der die Sache ziemlich schlecht macht:

Seit dem AGG gibt es bei abgelehnten Bewerbungen keinerlei Angabe von Gründen mehr. Daher kann ein Mensch auf Arbeitssuche auch nicht wissen, was er anders oder besser machen sollte, um einen Job zu bekommen. Das führt zu großen Effizienzverlusten.
 
Es gibt noch einen vierten Punkt, der die Sache ziemlich schlecht macht:

Seit dem AGG gibt es bei abgelehnten Bewerbungen keinerlei Angabe von Gründen mehr. Daher kann ein Mensch auf Arbeitssuche auch nicht wissen, was er anders oder besser machen sollte, um einen Job zu bekommen. Das führt zu großen Effizienzverlusten.

Stimmt. Das kommt in der Tat auch noch erschwerend hinzu.

Und wenn sich doch ein Unternehmen "erdreisten" sollte, einen Grund zu nennen, endet das vor Gericht. Wie der Fall bei der Post vom letzten Jahr zeigt.
 
Lol. Nach dem Prinzip ist Sarrazin der 2. Führer.

Der 1. hat nebenbei noch ein paar Enteignungen, Vertreibungen, Eroberungen, Unterdrückungen und Ermordungen gefordert. Nimmt man das alles weg, dann bleibt nicht viel (im Vergleich zum Ausgang - im Vergleich zu dem, was man sich in diesem Land wünscht, bleibt bedenklich viel) - aber es deckt ziemlich genau mit den Vorwürfen, die gegen Sarrazin erhoben werden.

Ach komm.
Ich dachte wirklich, ich hätte es genau genug umschrieben.

Worauf ich hinaus will, sind diese Massenmigrationen von ganzen Bevölkerungsschichten, die in der Vergangenheit von Seiten der Wirtschaft angefragt wurden. Oder wie war die Sache mit den indischen Informatikern?

Das wäre dann aber ein Sache der Einreiseerlaubniss/Arbeitsgenehmigung - ein zwar nationalistisches, aber nicht sozialistisches Thema. (kleingedrucktes: ausgenommen realexistierender sozialismus und kommunistische internationale. zu risiken und nebenwirkungen lesen sie marx und fragen ihren revoluzzer oder demagogen) . Du sprachst von Selektionsmechanismen bei der Einstelllung.

Sag das mal unserer (Mis-)Wirtschaft. Da zählt es als ausreichende Qualifikation, 30-50% weniger als die anderen zu verlangen.

Der würde ich einiges gerne Sagen, aber dann wären wir wieder bei der "freien Marktwirtschaft", die derzeit schon genug Threads ins Offtopic zu ziehen droht :ugly:

Nur sollte man eben schon einmal eingestehen dürfen, dass die anti-Diskriminierungsgesetze eben auch kontraproduktiv sein können

Und das in 3 unterschiedlichen Fällen.

1. Wie bereits gesagt, kann nicht wirklich ein gutes Arbeitsverhältnis entstehen, wenn dein Chef Vorurteile gegen dich besitzt und dann diese auch noch unterdrücken muss, von Gesetzeswegen.

In diesem Fall hindern die Antidiskriminierungsgesetze niemanden daran, sich einen anderen Chef zu suchen. Es liegt zwar keine Zielerfüllung (vollständiger Diskriminierungsschutz) vor, aber sie sind nicht kontraproduktiv (die Möglichkeiten des von Diskrimnierung Bedrohten werden erweitert)

2. Gab es in der Bundesrepublik Deutschland bereits mehrere Fälle, in dem dieses Gesetz misbraucht wurde.
Vor genau einem Jahr und drei Tagen wurde beispielsweise die deutsche Post erfolgreich auf 5.400€ Schadensersatz verklagt, weil sie die Bewerbung eines Mannes von der Elfenbeinküste auf Grund mangelnder Deutschkenntnisse ablehnten.

Deren Feststellungsverfahren aber auch etwas.... - fragwürdig. Niemand hätte der Post etwas anhaben können, wenn sie ihre Bewerber einen Deutschtest machen lässt bzw. einen verlangt. (schön ist übrigens der erste Satz im zugehörigen Artikel der Süddeutschen :ugly: )

3. Gilt es nicht für alle Bevölkerungsschichten.
Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass es -- laut den Gerichten -- nicht im öffentlichen Interesse liegt, die Diskriminierung von West-Europäern zu ahnden. Geschweige denn, derer ehemaliger DDR Bürger, aber auch deutscher Bürger im Prinzipiellen.

Zumindest ostdeutsche haben meiner Erinnerung nach bereits erfolgreich geklagt. Allerdings sind Diskriminierungsfälle allgemein schwer nachweisbar (mit ein Grund dafür, dass die Gesetze ziemlich weit reichend formuliert sind) und nicht alle Arbeitgeber stellen sich so blöd an, wie einige Hobby-Nazis.
(mir wäre zugegebenermaßen auch noch kein Fall bekannt, in dem ein Bayer wegen mangelnder Deutschkenntnisse abgelehnt wurde und erfolgreich geklagt hätte)
 
mir wäre zugegebenermaßen auch noch kein Fall bekannt, in dem ein Bayer wegen mangelnder Deutschkenntnisse abgelehnt wurde und erfolgreich geklagt hätte

Wär auch sinnfrei, da der Sprachraum zum Oberdeutschen gehört und auch in einer bayrischen Schule wird hochdeutsch gelehrt und somit spricht jeder Bayer deutsch, egal ob mit oder ohne Dialekt! :ugly:
 
Zurück