Fortnite-Konflikt - Apple fürchtet bei Niederlage um Geschäftsmodell

und das gibt epic das recht den vertrag zu brechen? :schief:.

Was heißt denn hier "das Recht"? Ja, es ist Vertragsbruch. Aber keine Straftat! Es geht hier um eine Auseinandersetzung im Zivilrecht. Um eine Reaktion zu erzwingen. Man macht so etwas absichtlich, um einen Rechtsstreit zu erzwingen und öffentliche Reaktion herbeizuführen. Anders hätte man auch nie die öffentliche Aufmerksamkeit bekommen.

Wenn Du einen Streit mit Deinem Vermieter hast und die Miete deswegen kürzt, dann ist das *auch* ein Vertragsbruch! Also lasst Eure Heuchlerei bitte fallen, das ist alles sehr durchsichtig.
 
Wenn Du einen Streit mit Deinem Vermieter hast und die Miete deswegen kürzt, dann ist das *auch* ein Vertragsbruch! Also lasst Eure Heuchlerei bitte fallen, das ist alles sehr durchsichtig.

würde ich auch nicht machen, nur weil ich einen streit mit ihm hätte. also was genau soll das beispiel und dann in dem zusammenhang auch noch von heuchlerei sprechen, obwohl du hier gerade ein unsinniges beispiel anführst, das mit mir überhaupt nichts zu tun hat und bei dem du meine meinung dazu auch nicht kanntest.
 
"Apple fürchtet bei Niederlage um Geschäftsmodell"
Geh bitte! Die Firma verdient so viel, dass sie, selbst wenn sie nur noch bei den reinen App-Verkäufen mitschneidet
(und auch keine Steueroasen mehr nutzt !), immer noch problemlos mehrere Milliarden Dollar Nettogewinn pro Quartal einfährt.
 
Derb böse Sweeney. Du verwechselst immer noch "Gut" und "Böse" hier.

Apple macht den Knebelvertrag. Nicht Epic.

Das hängt immer von der Sichtweise ab, hier sind es vielleicht zwei Böse Firmen, die viel Geld verdienen wollen.

Warum sollte man überhaupt für eine Seite sein?

Dem Sweeney war evtl langweilig, als er die eingenommenen Mrd aus Fortnite gezählt hatte.
 
da finde ich deine ansicht eher merkwürdig. wenn ich eine plattform bereitstelle und einer der partner beginge dort vertragsbruch, dann würde ich auch die komplette zusammenarbeit mit diesem "partner" beenden wollen und nicht nur das produkt abstrafen,
Oh Mann, naiver geht's ja wohl nicht.:schief:
Dir ist schon klar, dass die Wirtschaft ein bisschen anders funktioniert?
Jeder nutzt irgendwo Lizenzen oder Patente eines anderen Herstellers, mit dem man u.U. irgendwo sogar konkurriert - Apple und Samsung z.B., BMW und Daimler, Intel und AMD...
Bei einem Vertragsbruch - passener wäre vielleicht die Vertragsverletzung - die komplette Zusammenarbeit einzustellen, würde nicht nur Dritten schaden, sondern auch dem eigenem Unternehmen. Wie in dem Fall Apple, welches keine neuen UE-Spiele mehr im Store anbieten kann und ggf. sogar ältere mangels Updates aus selbigen entfernen müsste.
Es gibt schon verschiedene Maßnahmen, die bei einem Vertragsbruch ergriffen werden können. Von der Konventionalstrafe bis hin zur kompletten Vertragsauflösung inkl. Schadensersatz. Wenn Apple so dermaßen nicht passt, was Epic macht, hätten sie auch genau das getan.

Und nein, mir ist bei Steam in 13 Jahren kein vergleichbarer Fall bekannt. Natürlich haben die auch schon Entwickler-Konten gesperrt, aber noch nie die Nutzung von Tools untersagt, wenn mehr als nur der eigentlich "Schuldige" betroffen gewesenn wäre.
 
Das tue ich doch gar nicht. Ich verteufle Exklusivität nicht. Und natürlich gibt es die auch bei Steam. Es gibt jede Menge Spiele, die exklusiv auf Steam sind.



Keiner wird GEZWUNGEN einen solchen Exklusiv-Vertrag mit Epic zu unterschreiben. Man macht das freiwillig. Natürlich gegen Geld. Man hat also einen Vorteil davon.

Genauso wie Valve einen Vorteil davon hat, die eigenen Spiele exklusiv auf der eigenen Plattform anzubieten. Wo genau ist der Unterschied?

Logik bitte.

ICH messe mit zweierlei Maß? Ganz im Gegenteil, DU bist es. Valve darf, Epic aber nicht. DAS sind zwei verschiedene Maßstäbe!

Genau das ist der entscheidende Unterschied, den du nicht verstehst: niemand wird bei Steam gezwungen seine Spiele nicht woanders verkaufen zu dürfen, das ist bei Epic aber so! Wenn ein Publisher selbst entscheidet, seine Spiele nur bei Steam anzubieten, ist das nicht vertraglich so erzwungen, was bei Epic eben Gang und Gäbe ist...
 
Ist ganz gut, dass das mal gerichtlich geklärt wird. Apple muss sich dabei allerdings nur wegen seiner kartellartigen Struktur fürchten. Davon abgesehen ist das Geschäftsmodell nicht angreifbar. Steam wurde ja zum Beispiel nicht verklagt, denn so eine Klage würde wahrscheinlich direkt abgewiesen. Es ist allerdings merkwürdig, dass Epic nicht auch gegen Sony und Microsoft vorgeht. Die haben im Konsolenbereich eins zu eins das gleiche Geschäftsmodell wie Apple und sind dort ebenfalls marktbeherrschend.

Ich schätze am Ende wird sich Apple durchsetzen. Ich habe zum Beispiel gar kein Apple/Android Smartphone. Das braucht man nicht unbedingt und der Markt dafür ist immer noch überschaubar und hat durchaus mehrere Mitspieler. Apple könnte auch 90% nehmen. Dass sie das nicht tun, zeigt ja gerade, dass sie sich am Markt orientieren müssen und da sind die 30% überall der Regelfall. Und dass Apple für sein Ökosystem kaum Investitionen hat, weil da ja alles "digital" ist, das kann man eigentlich nur glauben, wenn man keinerlei Ahnung davon hat, was der Betrieb eines Rechenzentrums kostet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Steam wurde ja zum Beispiel nicht verklagt, denn so eine Klage würde wahrscheinlich direkt abgewiesen. Es ist allerdings merkwürdig, dass Epic nicht auch gegen Sony und Microsoft vorgeht. Die haben im Konsolenbereich eins zu eins das gleiche Geschäftsmodell wie Apple und sind dort ebenfalls marktbeherrschend.
Weder Steam noch Spielekonsolen werden in unserem Leben auch nur annähernd so wichtig eingeschätzt wie Smartphones oder PCs.
Bei Steam gibt es im Gegensatz zum AppStore sogar jede Menge Alternativen.

Deshalb greift da niemand regulierend ein. Die Erfolgsaussichten mit einer Klage gegen Steam wären quasi nicht existent.

Wie hoch Apples Investitionen im Vergleich zum Einkommen sind, sieht man doch super daran was für abartige Gewinne das Unternehmen einfährt.
 
Es ist allerdings merkwürdig, dass Epic nicht auch gegen Sony und Microsoft vorgeht. Die haben im Konsolenbereich eins zu eins das gleiche Geschäftsmodell wie Apple und sind dort ebenfalls marktbeherrschend.

Liegt daran das der Mobile Anteil von Fortnite im Gegensatz zu Konsolen und PC ziemlich winzig ist. Sich mit Sony und Microsoft anzulegen könnte Epic Millarden kosten.
 
Bei soviel Unsinn darf ich auch. :P

Apple sorgt dafür das ihre Plattform sicher ist und gibt ein Heidengeld für die Überprüfung der Fremdapps aus.
Wird das umgangen, vielleicht jetzt auch noch gerichtlich haben die Applejünger bald viel Spass mit Überwachungssoftware von Tencent.

Epic klagt aber nicht dagegen dass eine App einmalig Geld kostet die in dem Store angeboten wird, sondern das dann immer noch Provisionen anfallen, wenn mit dieser bereits bezahlten App darüber hinaus Geld eingenommen wird, durch Mikrotransaktionen etc. und genau da greift dein Argument nicht mehr weil die Aufwendungen von Apple schon mit dem App Kauf abgegolten sind. Die EU untersucht nicht ohne Grund die Gebührenerhebung auf In-App-Käufe von Drittanbietern durch monopolartige Store Betreiber.

MfG
 
Das mit Portal, ist doch unlogisch, Valve ist mehr oder weniger der Hersteller und der darf das anbieten wo er will, wenn er es nur über seinen eigenen Vertrieb es vertreibt ist es sein Recht.

Oh Fortnite gibt es garnicht bei Steam böse Epic

Dann nimm halt jedes x-beliebige Spiel wo auf der Retailverpackung draufsteht "Steam-Pflicht"! Ist genau das Gleiche, man ist gezwungen Steam zu nutzen, wenn man das Spiel spielen will.

MfG
 
Ich hab keinen Plan von Apples Geschäftsmodell ...
Habe weder Apple-Hardware noch Apple-Software ...
Kann mir einer mal ganz kurz und einfach das Geschäftsmodell beschreiben?
Hab irgendwas von 30% gelesen aber nicht so recht geschnaggelt, worum es da genau ging, wer die bekommt und warum bzw. auch wer die abgigbt und warum.
Danke vielmals :hail:
 
Ist ganz gut, dass das mal gerichtlich geklärt wird. Apple muss sich dabei allerdings nur wegen seiner kartellartigen Struktur fürchten. Davon abgesehen ist das Geschäftsmodell nicht angreifbar. Steam wurde ja zum Beispiel nicht verklagt, denn so eine Klage würde wahrscheinlich direkt abgewiesen. Es ist allerdings merkwürdig, dass Epic nicht auch gegen Sony und Microsoft vorgeht. Die haben im Konsolenbereich eins zu eins das gleiche Geschäftsmodell wie Apple und sind dort ebenfalls marktbeherrschend.

Gegen MS und Sony wird nicht vorgegangen weil Konsolen keine "General Purpose Devices" sind. Eine Konsole wird mit dem Hintergedanken entwickelt über die Spiele wieder Geld in die Kassen zu spülen und ist im Großen und Ganzen auch nur rein dafür gedacht.
Daher möchte Epic (Tim) da nicht zulangen, er empfindet dort den 30% Cut als fair.
Andererseits werden Smartphones als "General Purpose Devices" angesehen, wie PCs und Laptops eben. Diese Geräte werden für einen recht breiten Einsatzzweck geschaffen und nicht nur mit dem Hintergedanken über die Marge im jeweiligen Store-Ökosystem Geld für die Entwicklung hereinzuholen.
Deswegen denkt Epic, dass es hier nicht angebracht ist über die Strenge zu schlagen wenn es um die Marge beim Verdienst mit Apps und deren weiteren Inhalten geht.

Hier wird das echt gut aufgedröselt:
The EPIC TRUTH About Fortnite's WAR on APPLE - YouTube

Ich schätze am Ende wird sich Apple durchsetzen. Ich habe zum Beispiel gar kein Apple/Android Smartphone. Das braucht man nicht unbedingt und der Markt dafür ist immer noch überschaubar und hat durchaus mehrere Mitspieler. Apple könnte auch 90% nehmen. Dass sie das nicht tun, zeigt ja gerade, dass sie sich am Markt orientieren müssen und da sind die 30% überall der Regelfall. Und das Apple für sein Ökosystem kaum Investitionen hat, weil da ja alles "digital" ist, das kann man eigentlich nur glauben, wenn man keinerlei Ahnung davon hat, was der Betrieb eines Rechenzentrums kostet.

30% dafür, dass man die gesamte Infrastruktur bereitgestellt bekommt und sich quasi um nichts kümmern muss was den Vertrieb anbelangt ist meines Erachtens ein echt guter Deal.
Bevor man in den Genuss des digitalen Vertriebs gekommen ist hat man von solch niedrigen Abgaben nur träumen können.

So ca. hat das mal ausgesehen: Anatomy of a $60 video game | Company Town | Los Angeles Times

Spiel analog im Laden: ca. 45% Umsatz - Spiel digital im Laden: ca. 70% Umsatz. (Variiert natürlich von Fall zu Fall und mit der Absatzmenge)
Im Vergleich zu früher haben die Entwickler/Publisher also viel bessere Konditionen. Natürlich kann man sich dafür einsetzen noch mehr zu bekommen, aber teilweise sieht es für mich so aus, als ob man den Hals einfach nicht voll bekommt.
 
Grestorn bei der ganzen Geschichte geht es generell darum, dass Apple/Google 30% vom Erlös wollen. AUCH bei den Apps.
Also erkundige du dich doch bitte erst.
Nein, es geht darum das diese 30% auch auf in App Käufe anfallen, obwohl die benannten Serviceleistung, für die Apple natürlich entsprechend Geld verlangen darf, beim erstmaligen App Kauf bereits angefallen und damit abgegolten sind. Früher nannte man so etwas Wegelagerei.

MfG
 
Nein, es geht darum das diese 30% auch auf in App Käufe anfallen, obwohl die benannten Serviceleistung, für die Apple natürlich entsprechend Geld verlangen darf, beim erstmaligen App Kauf bereits angefallen und damit abgegolten sind. Früher nannte man so etwas Wegelagerei.

MfG

Es geht doch generell um die 30%?
 
Der Typ ist auch so eine Flitzpiepe. Gegen Apple haten, aber iPhone Nutzer sein. Das sind die besten..

hahaha okay.png
 
Was Epic hier durchzieht ist auf keinen Fall uneigennützig.

Jedoch, man ist an jenem Punkt angelangt, wo die beiden App Stores derartig viele Endgeräte abdecken, dass diese digitalen Stores in keinem Verhältnis mehr zur klassischen Distribution stehen. Apple versorgt über IOS (& Ipad OS) weit über 1 Mrd Endgeräte, auf Einwohner runtergebrochen bewegen wir uns hier im Bereich ganzer Kontinente. Und nun ist es vollkommen irrelevant ob das Betriebssystem selbst ein Monopol darstellt, wir wissen dass IOS dies nicht tut. Aber innerhalb dieser 1-2 Mrd Geräte ist das Monopol ausschlaggebend, denn es regelt und limitiert sowohl den Vertrieb als auch den Zahlungsverkehr. Von solch internationaler Marktdominanz hätte Standard Oil nur geträumt ;)

In der EU eingeklagt hätte Apple wenig bis kaum Chancen diesen Streit zu gewinnen.
 
Genau das ist der entscheidende Unterschied, den du nicht verstehst: niemand wird bei Steam gezwungen seine Spiele nicht woanders verkaufen zu dürfen, das ist bei Epic aber so! Wenn ein Publisher selbst entscheidet, seine Spiele nur bei Steam anzubieten, ist das nicht vertraglich so erzwungen, was bei Epic eben Gang und Gäbe ist...

Wer wird denn bei Epic zu irgendwas gezwungen?! Offenbar liest Du nicht, was ich geschrieben habe. Man redet an Dich wie an eine Wand.
 
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