Folding @ Home Jahresrückblick 2010

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Folding @ Home Jahresrückblick 2010

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Folding @ Home Jahresrückblick 2010

Kann denn nicht PCGH evt. zusammen mit Computerbase oder anderen die Entwicklung des ATI Clients voranbringen?!
Denk das würde einen riesen Vortschritt bringen! Ich falte schon lang nicht mehr aktiv da es sich mit einer HD4870 und einer 6850 einfach nicht lohnt! Komisch ist das in allen anderen GPU Computing bereichen die ATI Karten deutlich schneller sind wie Nvidia Karten.
nur bei FoH nicht.
http://www.planet3dnow.de/vbulletin/showthread.php?t=375718

Schade
 
AW: Folding @ Home Jahresrückblick 2010

Das liegt leider nicht bei den Teams. Stanford lässt sich bei der Cliententwicklung nicht in die Karten schauen ;).
 
AW: Folding @ Home Jahresrückblick 2010

dies ist auch für mich ein grund nicht mehr zu falten.


wenn es mal soweit sein sollte das auch die amd karten vernünftig unterstützt werden bin ich gern bereit weiter zumachen.

bei mir liefen 3x 4890 Toxic / 2x 3850 / 1x 2600 und 1x 2400
 
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Hat dieses Folding@home überhaupt irgendeinen Sinn (ausser als Benchmark)? Ich glaube kaum, dass man daraus irgendwelche Erkenntnisse über Krankheiten gewinnen konnte.

Eigentlich schadet F@h sogar mehr, als es nützt durch den hohen Energieverbrauch.
 
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@Killer Mandarine: Deiner Aussage nach hast du dich nicht mit Folding@Home ausseinandergesetzt, bevor du dich dazu geäussert hast.

Lass mich deine Frage mit einer Gegenfrage beantworten: Glaubst du das Folding@Home zum leistungsfähigsten Rechnennetzwerk der Welt mit rund 1'500'000 Mitglieder werden konnte, wenn es zu nichts nütze ist?
 
AW: Folding @ Home Jahresrückblick 2010

Hat dieses Folding@home überhaupt irgendeinen Sinn (ausser als Benchmark)? Ich glaube kaum, dass man daraus irgendwelche Erkenntnisse über Krankheiten gewinnen konnte.

Eigentlich schadet F@h sogar mehr, als es nützt durch den hohen Energieverbrauch.

Hallo und einen guten Start ins Neue! :bier:

Jedoch muss ich mich meinem Vorredner anschliessen. Als Benchmark ist das 'folding' nur bedingt tauglich, da es, wie A.Meier schon sagte, beim 'distributed computing' nicht so sehr um die Performance eines jeden einzelnen Clients ankommt, sondern um die schiere Anzahl der teilnehmenden Systeme. Das kann, bis zu einem gewissen Grad auch ein scheinbar schwächerer Rechner sein, oder z.B eine PS3 (die ja gar nicht so schwach ist). Natürlich obliegt es jedem selbst, abzuwägen, ob es sich dann vom Aufwand und Verbrauch noch lohnt mitzucrunchen. In diesem Punkt hast du nicht ganz unrecht.

Aber das für mich faszinierende an diesem Konzept ist, der Lösungsansatz. Als ich vor ein paar Jahren erstmals mit der Sache Bekanntschaft geschlossen habe, fand ich die folgende Metapher aus dem Willkommensschreiben von David Baker (Rosetta@home) sehr einprägsam, welche ich hier mal im Auszug zitieren möchte:

Das Rechenaufgabe unseres Projekts lässt sich am besten mit Hilfe einer Analogie beschrieben. Stellen Sie sich vor, Sie sind auf einer Forschungmission im Weltraum und haben einen neuen Planeten entdeckt. Nun erklärt man Ihnen, dass etwas, wonach Sie schon immer gesucht haben, genau am Boden des tiefsten Tales auf der Planetenoberfläche liegt. Wie finden Sie nun diesen tiefstgelegenen Punkt? Eine Möglichkeit wäre, irgendwo auf dem Planeten zu landen und von da aus mit der Suche zu beginnen. Wenn es sich allerdings um einen sehr großen Planeten handelt, ist es sehr unwahrscheinlich, dass Sie nahe genug an diesem tiefen Tal gelandet sind, um es zu finden. Wenn Sie zum Beispiel auf der Erde gelandet wären, wäre es wenig wahrscheinlich, so nahe am Tal des Toten Meeres zu landen, dass Sie es tatsächlich entdecken - Sie werden wohl eher auf einem ganz anderen Kontinent landen und dann den Himalaya oder die Sahara durchsuchen. Wenn Sie statt dessen aber 10.000 entschlossene Kundschafter hätten, von denen jeder mit dem Fallschirm an einer anderen Stelle des Planeten abspringt und Ihnen dann die jeweils von ihm gefundene tiefste Stellen in seinem Landegebiet meldet, würde die Sache ganz anders aussehen. Die Chancen einer erfolgreichen Suche würden erheblich steigen und je mehr Kundschafter Sie ausschicken könnten, um so größer würde diese Chance.

Mit anderen Worten, ist die beim verteilten Rechnen, bzw. 'distributed computing' freiwillig zur Verfügung gestellte Rechenleistung um ein Vielfaches effizienter und wahrscheinlich auch höher, als jeder einzelne Supercomputer dieses Planeten.

Und das alles im Sinne der Forschung - für einen guten Zweck also.

Statt irgendwelche MMOG's zu spielen, finde ich, dass man die Rechenleistung seines eigenen PCs somit weitaus sinnvoller einsetzen kann. Aber das ist und bleibt natürlich eine freiwillige Entscheidung, die jedem offen steht. :daumen:
 
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Ich habe da - ausser einem DANKE an A. Meier-PS3 und muckelpupp - eigentlich nichts zuzufügen

@Killer Mandarine - erstmal ein gutes Neues auch an dich
Mach dich (etwas) schlau(er) über F@h und dann reden / schreiben wir weiter - wenn du magst

Ich habe - btw. - auch nichts gegen Leute die etwas ablehnen, solange sie das was sie ablehnen auch kennen ;)
 
AW: Folding @ Home Jahresrückblick 2010

Ich muss sagen, dass ich F@H für sinnvoll erachte, jedenfalls sinnvoller als Seti@Home. Auch wenn ich die Existenz von Aliens nicht abstreiten möchte halte ich es für wahrscheinlicher durch F@H im Gesundheitssektor Fortschritte zu erreichen als auf Radiosignale von Aliens zu stoßen.
Natürlich muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden, ob er mitmacht oder nicht. Ich werde meinen Rechner nicht 24/7 laufen lassen, aber immer im Hintergrund den Client laufen lassen. Wie es mit der PS3 aussieht weis ich noch nicht. Diese braucht ja nicht so viel Strom, aber es summiert sich am Ende auch auf.
 
AW: Folding @ Home Jahresrückblick 2010

Hoi,

wollte nur mal kurz fragen,ob jemand irgend nen Link oder ein paar Zahlen hat,was die Gesamtrechenleistung des F@Home-Netzwerkes angeht.
 
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