Evolutionstheorie vs. Kreationismus

  • Ersteller Ersteller Thomas5010
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Wir wandern jetzt aber nicht in so ne Richtung der Rassenlehre ab oder?
Nichts läge mir ferner.

Und weil ich den Rest des Post eher provokativ werte,
Sollte es nicht.

Der Vergleich von dunkler und heller Haut soll nur dem Verständnis dienen. Das hat rein gar nichts mit Rassenlehre zu tun.
Dunkle Haut hat einen Zweck und dient dem Schutz. Dennoch gibt es Menschen mit unterschiedlichen Hautfarben und diese Unterschiede sind auf die Evolution und somit auf die Anpassung zurückzuführen. Helle Haut ist auch nur ein Gendefekt. Dieser war aber nötig. In unseren Breiten muss der Mensch mit weniger Sonnenlicht klar kommen. Zur Bildung der notwendigen Menge Vitamin D, ist helle Haut besser geeignet.
 
Sind sie ja auch nicht, deswegen sind es Theorien.
Gut, wenn man sich dessen bewusst ist. Allerdings treten manche sehr großmäulig auf und können zwischen Theorie und Beweis nicht unterscheiden.

Einem Kreationisten wird mitunter eine Geisteskrankheit unterstellt.
 
Bis gerade lief es halbwegs gesittet und jetzt kommen die Vergleiche zum dritten Reich und die Evolutionsbiologie wird als Trend bezeichnet. WTF :ugly:
 
Hoppla, was für eine bunte Diskussion. Aliens, Affen, Planeten und Evolution.
Ist doch cool. Am Ende muss das jemand alles zusammen fassen und daraus einen Plott für ein Spiel machen. Kommt bestimmt gut. Gespickt von Wahrheiten, Halbwahrheiten, Mythen und Legenden. Was ist was.

Ich habe schon einen Anfang.
Ein hochentwickeltes Wesen reist mit seinem Raumschiff und seiner Crew durch das Universum. Sein ausgebildeter Sexappeal wirkt auch auf neuen Arten die er entdeckt. Er poppt sich durch die Planeten und ist sich nicht bewusst, dass er bei affenähnlichen Geschöpfen, die Tanten und Onkeln haben, die anders aber nicht unbedingt besser entwickelt sind als sie selbst, eine Evolution auslöst.

Wir brauchen nen fetzigen Namen für den Typen. Irgendwas mit K.

Aber irgendwie…
 
Bis gerade lief es halbwegs gesittet
Wir kriegen den Bogen wieder hin, weil es hier schon 12 Seiten lang wirklich auffällig harmonisch abläuft, trotz konträrer Meinung. Der Wille gesittet zu bleiben scheint daher bei allen Usern vorhanden zu sein ;)


Wieso Sprache nicht entwickelt werden musste? Na ja, wenn die Evolutionstheorie besagt, dass der ganze Organismus sich idealerweise stets anpassen sollte, um in seiner Umgebung zu überleben, frage ich mich ernsthaft, welchen Sinn Sprache hat? Sprache und Verstand (die ja sehr eng zusammenarbeiten), verbrauchen Unmengen an Energie, die eigentlich super wichtig ist, um zu überleben. Somit hatte der Mensch durch Sprache der Evolutionstheorie nach doch eher ein Handicap entwickelt.

Sprache ist daher Dreh- und Angelpunkt, denn im Islam ist die Sprache eins der größten Indizien für einen Allah, da die Botschaft über ein komplexes Gotteskonzept nur ein Wesen empfangen kann, welches einen Kanal hat, um dieses zu empfangen; den Verstand und die Sprache.

PS
@emp1 Die Buchempfehlung mit der Biographie vom Propheten Muhammed ist top!
 
Wieso Sprache nicht entwickelt werden musste? Na ja, wenn die Evolutionstheorie besagt, dass der ganze Organismus sich idealerweise stets anpassen sollte, um in seiner Umgebung zu überleben, frage ich mich ernsthaft, welchen Sinn Sprache hat?
Weil das Zusammenleben in einer Gruppe Sprach sinnvoll eerscheinen lässt, da man dadurch detaillierter Äußerungen tätigen kann.
Ist ein Affe unzufrieden, wirft er mit Kot. Hältst du das für besser`?
Sprache ist daher Dreh- und Angelpunkt, denn im Islam ist die Sprache eins der größten Indizien für einen Allah, da die Botschaft über ein komplexes Gotteskonzept nur ein Wesen empfangen kann, welches einen Kanal hat, um dieses zu empfangen; die Sprache.
Die Sprache gibt es seit 100.000 Jahren. Wie lange gibt es Allah? 1500 Jahre?
 
Nö, aber er versteift sich in etwas, das eben Privatsache sein sollte.
Interessant ist ja eher, wieso der Mann Bartwuchs hat und wieso es Menschen mit unterschiedlichen Haarfarben und Augenfarben gibt.
Mir ist nicht klar, warum der Glaube einer Person Privatsache bleiben muss.

Ist das nicht ein Widerspruch, wenn ein Atheist oder ein strammer Evolutionsverfechter dies nicht muss?
 
Wir kriegen den Bogen wieder hin, weil es hier schon 12 Seiten lang wirklich auffällig harmonisch abläuft, trotz konträrer Meinung. Der Wille gesittet zu bleiben scheint daher bei allen Usern vorhanden zu sein ;)



Wieso Sprache nicht entwickelt werden musste? Na ja, wenn die Evolutionstheorie besagt, dass der ganze Organismus sich idealerweise stets anpassen sollte, um in seiner Umgebung zu überleben, frage ich mich ernsthaft, welchen Sinn Sprache hat? Sprache und Verstand (die ja sehr eng zusammenarbeiten), verbrauchen Unmengen an Energie, die eigentlich super wichtig ist, um zu überleben. Somit hatte der Mensch durch Sprache der Evolutionstheorie nach doch eher ein Handicap entwickelt.
Nein, da durch Ackerbau und Sesshaftigkeit wesentlich mehr Nahrung zur Verfügung stand.
Dazu dann der Handel mit Anderen und irgendwie musste man ja sinnvoll verhandeln können.
Man zeigt nicht mehr auf die Frucht oder bringt eine mit, man sagt einfach den Namen und der Andere weiss was gemeint ist.
So als Beispiel.
 
Vorweg, ich kann nicht begründen warum der Mensch in der Form in der Lage ist zu kommunizieren. Was ich aber weiß ist dass die Fähigkeit sich über einen sehr langen Prozess ausgeprägt hat. Es ist durchaus bekannt welcher Teil im Gehirn für die Sprache zuständig ist und der Teil lässt sich sehr weit in die Vergangenheit zurückverfolgen. Ich meine sogar bis zu den Neandertalern. Also mehrere hunderttausend Jahren, das ist keine Fähigkeit die „einfach da war“.

In meiner Religion ist nämlich die Sprache eins der größten Indizien für einen Allah*
Ja gut, aber das setzt voraus dass man glauben möchte. Wissenschaftlich gesehen ergibt das keinen Sinn und hält auch keiner wissenschaftlichen Betrachtung stand.

Deswegen ist es mir ja so wichtig die beiden Dinge zu trennen.
Ist das nicht ein Widerspruch, wenn ein Atheist oder ein strammer Evolutionsverfechter dies nicht muss?
Nur wenn man die beiden Dinge auf eine Stufe stellt und so tut als wäre die Evolutionsbiologie, bzw. eigentlich sogar die gesamte Wissenschaft, nur ein Glaube.

Dem ist aber zum Glück nicht so.
 
Und die Beobachtungen sagen MIR (nicht zwangweise anderen), dass die Religionen, egal welche, im Prinzip das Grundübel aller menschlichen Konflikte auf der Erde sind.
Dann solltest du noch ein wenig intensiver beobachten. ;)
Nicht Religionen sind grundsätzlich das Grundübel, sondern lediglich der Monotheismus, weil der immer den Anspruch stellt das es nur einen wahren Gott und einen wahren Glauben geben kann.

Als Polytheistische Religionen noch vorherrschend waren gab es weit weniger religös motivierte und inzinierte Konflikte.
 
Dann solltest du noch ein wenig intensiver beobachten. ;)
Nicht Religionen sind grundsätzlich das Grundübel, sondern lediglich der Monotheismus, weil der immer den Anspruch stellt das es nur einen wahren Gott und einen wahren Glauben geben kann.

Als Polytheistische Religionen noch vorherrschend waren gab es weit weniger religös motivierte und inzinierte Konflikte.
Führ das mal bitte aus, bin neugierig was du genau meinst.
Ich bin nämlich ehrlich und hatte beim Lesen son Bild vor Augen wo Jungfrauen in Vulkane geschmissen werden und man Kinderblut trinkt damit die Ernte auch klappt.
Sorry. Ich bin da voll Hollywood.
 
Als Polytheistische Religionen noch vorherrschend waren gab es weit weniger religös motivierte und inzinierte Konflikte.
Klar, siehe Abschlachten von Muslimen durch Hindus in Burma und Indien...
Ja gut, aber das setzt voraus dass man glauben möchte.
Klar, dafür gibt es den freien Willen, an dem wir auch glauben.
Wissenschaftlich gesehen ergibt das keinen Sinn
Wieso ergibt es keinen Sinn? Glaube zählt in der Psychologie als Resilienzfaktor, also als eine Ressource, die psychisch stärkt.
Frage mich, wie wissenschaftlich genau eine Aussage sein kann, die dem Glauben seine Sinnhaftigkeit abspricht.
 
Mir ist nicht klar, warum der Glaube einer Person Privatsache bleiben muss.

Ist das nicht ein Widerspruch, wenn ein Atheist oder ein strammer Evolutionsverfechter dies nicht muss?
Glaube hat nun mal nichts mit evidenzbasierender Wissenschaft zu tun.
Und deswegen ist das eine Privatsache und das andere wird in vielerorts diskutiert. Eben gerade, weil sich Theorien ändern können. Vor 100 Jahren hatte man keine Ahnung von der Größe des Universums. Da wurden gleich mehrere Theorien pulverisiert.
 
Ich bin da immer wieder fasziniert

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Als gläubiger Christ bin ich da im Vorteil. Meine Werte bleiben bestehen.
Ist das tatsächlich so?
Ich habe da so meine Zweifel. Das Wort bleibt bestehen, es wurde und wird jedoch unterschiedlich verstanden.
Ich kann mich auch darauf verlassen, dass viele Trend-Werte irgendwann wieder verschwinden und zum ursprünglichen Wertekanon zurückkehren.
Als Christ kann ich mich darauf verlassen, dass es Schwestern und Brüder im Glauben gibt welche ganz neue Aspekte im Wort finden und dieses als das einzig richtige verstehen.


Ich sehe mich da als Christ in keinster Weise im Vorteil. Aber vermutlich bin ich eher der ungläubige Thomas. Ja und ich lebe sehr gut damit.
Nicht Religionen sind grundsätzlich das Grundübel, sondern lediglich der Monotheismus, weil der immer den Anspruch stellt das es nur einen wahren Gott und einen wahren Glauben geben kann.
Du willst jetzt damit aber nicht sagen, dass mein imaginäre Freund nicht der Größte und Einzige ist oder?
 
Glaube hat nun mal nichts mit evidenzbasierender Wissenschaft zu tun.
Und deswegen ist das eine Privatsache und das andere wird in vielerorts diskutiert.
Hiermit öffnet man die Tür für Diskriminierung von religiösen Menschen. Siehe Türkei, wo der Gedanke überspitzt umgesetzt, ironischerweise dazu führte, dass türkische Mädchen, die sich aus religiösen Gründen verschleiert haben, aus Bildung ausgeschlossen wurden.
Also quasi das, was man den Taliban heute vorwirft, nur aus sekulärer Ecke.
 
Hiermit öffnet man die Tür für Diskriminierung von religiösen Menschen. Siehe Türkei, wo der Gedanke überspitzt umgesetzt, ironischerweise dazu führte, dass türkische Mädchen, die sich aus religiösen Gründen verschleiert haben, aus Bildung ausgeschlossen wurden.
Also quasi das, was man den Taliban heute vorwirft, nur aus sekulärer Ecke.
Hmm. Schwierig, weil für viele Religion ja auch was emotionales ist.
Ich empfinde es eher als Vorteil, wenn man (staatliche) Räume auch frei von allen anderen Dingen lässt.
Ich sehe da jetzt eher so einen "Safespace" der für alle gleich gilt und alle gleich behandelt.
So als Beispiel, das sich eher verdauen lässt, wäre z.B. ein Gerichtssaal in dem kein Kreuz hängt, so dass sich ein Angeklagter nicht benachteiligt fühlen muss, weil er ein ausländischer Buddhist ist.
 
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