Evolutionstheorie vs. Kreationismus

  • Ersteller Ersteller Thomas5010
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Edit: Sperrrma wird zensiert?! Wtf @PCGHX?
Jetzt ey. Hahaha. Ich habe gedanklich viele Sachen eingefügt die alle gepasst hätten.
Ich verstehe, dass man versucht eine Logik und Erklärung darein zu bringen, jedoch ist es schwer zu erklären, wie ein arabischer Händler in der Antike ohne moderne Mikroskope einen der frühesten embryonalen Zustände, in einer Größenordnung von 0,6mm, in seinem Aussehen so präzise beschreiben konnte.
Ist kein Bekehrungsversuch von mir ;-)

An einer Stelle steht auch, dass alles aus Wasser erschaffen wurde, was sich ja auch mit dem heutigen Kenntnisstand deckt.
Wenn du dich auf das Leben, bzw. Lebewesen beziehst, dann wäre der "Stoff des Lebens" Kohlenstoff.
Bei Sauerstoff wissen wir mittlerweile auch, dass ohne ihn auch Leben möglich ist.
Wer weiss, vielleicht findet jemand igendwann noch heraus, dass Leben ohne H20 auch möglich ist.

Das Babys aus einem *** entstehen? Soweit ich mich erinnere, war das den Menschen in vielen Teilen der antiken Welt nicht bewusst.
Also meine Fantasie reicht dafür aus, dass weit vor irgendwelchen Schriften irgendjemand festgestellt hat, dass dies der Fall ist, ja.
Ich meine, ohne das jetzt unnötig zu vertiefen und auch jugendfrei zu halten, hat der jenige einfach 1+1 zusammen gezählt. Wenn er was alleine macht passiert das. Wenn er das mit einer Frau macht passiert das. Und ja... wenn wir schon so weit sind: Wenn er das mit einem Mann macht, passiert irgendwie nichts...

Edit: Ach und... ja. Ich denke Verhütungsversuche waren auch da schon lange ein Thema.


Manche glauben das die Erde in 10.000 Jahre entstanden ist, und manche Kreationisten nicht. Natürlich sind hier die Strömungen auch sehr vielfältig.

Auch im Islam gibt es viele Strömungen, genau wie im Christen und Judentum.

Ebenso innerhalb der Wissenschaftsdisziplinen. Es gibt nie eine Wurzel ohne Zweige.
Ich wollte nicht so vermessen sein zu urteilen, was jemand glaubt.
Nur, wie gesagt, mir ist keine Schrift bekannt die erwähnt, dass die Erde so und so alt ist, bzw. zu einem genannten Zeitpunkt war.
Manche glauben das die Erde in 10.000 Jahre entstanden ist, und manche Kreationisten nicht. Natürlich sind hier die Strömungen auch sehr vielfältig.

Auch im Islam gibt es viele Strömungen, genau wie im Christen und Judentum.

Ebenso innerhalb der Wissenschaftsdisziplinen. Es gibt nie eine Wurzel ohne Zweige.
Ich wollte nicht so vermessen sein zu urteilen, was jemand glaubt.
Nur, wie gesagt, mir ist keine Schrift bekannt die erwähnt, dass die Erde so und so alt ist, bzw. zu einem genannten Zeitpunkt war.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich würde den beeindruckenden Versuch der Embryologie mit einem anderen Phänomen aus der Bibel belegen.

In meinem Fall geht es um Prophetie.

Im alten Testament (1 Teil der Bibel) gibt es mehrere beeindruckende Prophetien. Diese Prophetien betreffen das Land Israel (bitte nicht böse sein AZra-el.):-|

Hier wird die Zerstörung Israels, sowie das weltweite Exil und die Neugründung des Staates Israel im Jahr 1948 vorhergesagt.

"Siehe, ich will sie sammeln aus allen Ländern, wohin ich sie in meinem Zorn und Grimm und in meiner großen Entrüstung verstoßen habe, und ich werde sie wieder an diesen Ort (Israel) zurückführen und sie sicher wohnen lassen; (Jeremia 32,37)

"Denn die Kinder Israels werden viele Tage ohne König bleiben und ohne Fürsten...und ohne Tempel sein"


Jerusalem wurde 70 n.Chr. vom römischen Feldherr Titus zerstört. Seit dem Jahr 70 n.Chr. gab es keinen Staat Israel mehr. Demnach kein König und auch kein Tempel. Dieser Staat Israel wurde 1948 nach dem 2. Weltkrieg an selber Stelle wieder gegründet, was einem Wunder gleicht.

"Denn ich werde sie aus dem Norden holen und von den Enden der Erde sammeln. Auch die Blinden und Lahmen, die Schwangeren und die, die gerade ein Kind bekommen haben, werden unter ihnen sein. Sie werden als großes Volk zurückkehren".

Die Juden waren tatsächlich in alle 4 Winde der Welt zerstreut. Bis heute sammeln sich alle Juden wieder im vorhergesagten Israel ein. Gerade durch den derzeit stattfindenden Antisemitismus wird dieser Prozess noch beschleunigt. Diese Texte stammen aus dem Jahr 600 v.Chr.

Da die Bibel sagt, dass Israel nicht mehr aus dem Land vertrieben wird, so gehe ich mit jedem hier im Forum die Wette ein, dass Israel tatsächlich nie mehr vertrieben wird.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hmm…
Solche Prophezeiungen müssen einiges Stand halten @Thomas5010

Ich finde das immer alles wahnsinnig interessant, aber am Ende, und gerade wenn man die Geschichte der Juden kennt, komme ich meistens zum Schluss: Was war zuerst da, Henne oder Ei?


Wie fändet ihr das, wenn wir das mal seichter angehen und Gott nicht gleich mit einer Religion verbinden?
Vielleicht nicht mal omnipotent.
Sondern mal so alles für Fussgänger…
 
Solche Prophezeiungen müssen einiges Stand halten @Thomas5010

Ich finde das immer alles wahnsinnig interessant, aber am Ende, und gerade wenn man die Geschichte der Juden kennt, komme ich meistens zum Schluss: Was war zuerst da, Henne oder Ei?
Diese Prophetie ist aber sehr detailliert und genau. Historisch belegbar. Aber für mich ist Prophetie ein wichtiger Nachweis, ob eine Schrift von Gott inspiriert ist. Darum geht es ja in der Religion. Labbern können viele aber wenn jemand die Zukunft vorhersagt, dann glaube ich denjenigen.

Gerne stelle ich dir einen Schuldschein über 500€ aus, mit Unterschrift und allem drum und dran. Wenn der Staat Israel ausradiert wird, dann kannst du dir die 500€ von mir abholen. Ich zahle dir das dann über Paypal oder was auch immer. Ich stehe zu meinem Wort.
 
Diese Prophetie ist aber sehr detailliert und genau. Historisch belegbar. Aber für mich ist Prophetie ein wichtiger Nachweis, ob eine Schrift von Gott inspiriert ist. Darum geht es ja in der Religion. Labbern können viele aber wenn jemand die Zukunft vorhersagt, dann glaube ich denjenigen.
Stimmt.
Kleine Anekdote dazu: Ein sehr guter Freund von mir ist vor über 15 Jahren zum Islam konvertiert, wegen folgender Prophezeiung des Propheten Muhammed:

"Die Stunde (des jüngsten Tages) wird nicht eher eintreffen bis (...) die nackten, barfüßigen, armen (Wüstenaraber) gegenseitig wetteifern um die schönsten und größten Bauten
(Quelle: Sunan Ibn Majah, Nr. 63)

Vor 1400 Jahren haben die Araber sich wahrscheinlich nicht im Geringsten vorstellen können, dass deren Nachkommen durch eine schwarze Flüssigkeit tief in der Erde unfassbar reich werden, um in der Wüste solche Bauten entstehen zu lassen:

fredrik-ohlander-fCW1hWq2nq0-unsplash-1140x641.jpg


Das hat ihn damals so beeindruckt, dass er zum Punkt kam, dass so eine Aussage unmöglich von einem normalen Menschen kommen kann, und dass vielmehr die Behauptung, dass Muhammed ein Prophet ist, dem Einblick in die Zukunft gewährt wurde, wahr sein muss.

Wie fändet ihr das, wenn wir das mal seichter angehen und Gott nicht gleich mit einer Religion verbinden?
Vielleicht nicht mal omnipotent.
Sondern mal so alles für Fussgänger…
Klar, aber auch mal Religion und religiöse Schriften ausgeklammert, was für mich in so theoretischen Debatten kein Problem darstellt, steht und fällt für mich halt alles mit der Vorstellung, dass ein Schöpfer omnipotent sein muss, denn wenn er das nicht wäre, wäre er ja kein Gott.

Deswegen stehen auch hier häufiger gestellte Fragen, wie "Wer hat dann Gott erschaffen?", oder "Was war vor Gott?", extrem konträr zum Gotteskonzept, der ja als solches vor allem gewesen sein muss, als eine zeitlose, allmächtige Entität, vor der es nichts geben kann, da es ja ansonsten eine Bedürftigkeit ausdrücken würde, was wiederum die Göttlichkeit in Frage stellen würde. Mit diesen Fragen beißt sich die Katze in den Schwanz, da sie die Definition des eigentlichen Gottes-Konzepts übersieht oder missversteht.

Ironischerweise hat mich mein sehr neugieriger 8 Jähriger Sohn auch gefragt, wer Allah denn eigentlich erschaffen hat, woraufhin ich ihm erklärt habe, dass nur Allah ein Schöpfer ist, und kein Teil der Schöpfung. Er hat alles erschaffen, wurde aber selber nicht erschaffen, da er sonst ja eine Schöpfung wäre, und dies unserer Definition der Schöpfungsmacht Allah widerspricht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die Kreationisten wirklich glauben, dass die Schöpfung sich in ein paar tausend Jahren abgespielt hat, dann disqualifizieren sie sich schon selber damit. Es gibt Millionen fossiler Funde welche anhand von wissenschaftlicher Methoden auf deutlich älter datiert wurden. Das sind Fakten!
 
@AzRa-eL

Und eben diese Meinungen hätten mich auch interessiert. Für den einen muss es eine einzelne allmächtige Kraft gewesen sein die alles erschuf. Also Erde und Mensch.
Für den anderen muss es nicht zwangsläufig so gelaufen sein. Vielleicht existierte die Erde bereits und ein anderer Impuls machte den Menschen zu dem was er heute ist.
 
Was ich damit meine ist, dass man vielleicht der Meinung sein kann, dass ein Schöpfer nichts mit der Entstehung der Erde zu tun hatte.

Ich rede jetzt nicht von kleinen grünen Männchen, aber wenn man sich so sehr auf die Erschaffung der Erde und des Menschen konzentriert, schließt man dabei nicht auch gleichzeitig aus, dass es irgendwo da draußen auch Leben gibt? In welcher Form auch immer.
 
Die Existenz eines einzigen Schöpfers impliziert, dass Alles in der Schöpfung von Ihm erschaffen wurde. Egal ob hier auf der Erde, oder in Millionen Lichtjahre entfernten Galaxien. Das Gesamte zählt zu einer Schöpfung.

Ein starker Hinweis darauf ist ja auch, dass sämtliche Materie aus Atomen und Molekülen besteht. Das hat schon was von einer Unterschrift, da es eindeutig auf ein einheitliches System hinweist, was wiederum sehr verblüffend ist, da die Formen der Dinge so krass unterschiedlich ausfallen, aber im Grunde alle aus Atomen bestehen.
 
Und würdest du es irgendwie, egal wie winzig die Möglichkeit vielleicht besteht, annehmen können, dass es irgendwo noch einen Planeten wie die Erde gibt und dass es dort auch Leben gibt? Oder gar intelligentes Leben?
 
Klar, wieso nicht.
Letzten Endes wäre es aber nicht wirklich relevant für die Frage, ob es einen Schöpfer gibt, oder?

Ich stelle sogar die These auf, dass intelligente Lebewesen im Universum auch ähnliche Vorstellungen von einem Gott hätten, wenn es sie gäbe, da der intelligente Verstand automatisch Lebewesen dazu führt Dinge zu hinterfragen und zu reflektieren.
 
Das Universum ist wahrscheinlich unendlich groß. Es gibt bestimmt noch irgendwo intelligentes Leben ähnlich wie wir.
Vielleicht gibt es sogar Paralelluniversen mit Doppelgängern von uns.
 
Ein starker Hinweis darauf ist ja auch, dass sämtliche Materie aus Atomen und Molekülen besteht. Das hat schon was von einer Unterschrift, da es eindeutig auf ein einheitliches System hinweist, was wiederum sehr verblüffend ist, da die Formen der Dinge so krass unterschiedlich ausfallen, aber im Grunde alle aus Atomen bestehen.
Da kann ich dir überhaupt nicht folgen. Atome sind schlicht chemisch gesehen die kleinste Einheit, weil sie nicht teilbar sind. Mit einer "Unterschrift" hat das nichts zu tun. Das heißt aber nicht dass es absolut gesehen das "Kleinste" ist. Wir kennen ja schon heute noch kleinere Teilchen und ich denke in Zukunft geht es dann noch weiter.

Aufgrund dessen auf einen Schöpfer zu verweisen ist schon arg weit hergeholt.
 
Finde eure Antworten spannend.
Also @RyzA
Mir ist entgangen wie deine Meinung ist. Schöpfer oder kein Schöpfer?
 
Da kann ich dir überhaupt nicht folgen. Atome sind schlicht chemisch gesehen die kleinste Einheit, weil sie nicht teilbar sind. Mit einer "Unterschrift" hat das nichts zu tun. Das heißt aber nicht dass es absolut gesehen das "Kleinste" ist. Wir kennen ja schon heute noch kleinere Teilchen und ich denke in Zukunft geht es dann noch weiter.
Ich meinte damit, dass es eine wiedererkennende Gleichförmigkeit im System gibt. Alles besteht aus Atomen, Quarks (und noch angesprochene eventuelle kleinere Teilchen).

Es ist quasi ein Design. Stelle es dir wie die Engine von Videospielen vor. Man erkennt den Developer oft anhand der Engines. Das ganze uns bekannte Universum ist in ein und derselben Engine entwickelt worden von einem Ingenieur :ugly:
 
Götter, Übersinnliches und Schöpfer sind doch nur Erklärungen für Sachverhalte, für die eine wissenschaftliche Grundlage fehlt.

Blitze sind heute auch kein gottgemachtes Phänomen mehr. Schöpfer, Propheten, Geistliche und Rattenfänger gibt es bis heute. Sie versuchen mit verschwurbelten Theorien einfache Erklärungen zu finden.

Vielleicht könnte man endlich anfangen das Wort Evolutionstheorie aus dem Wortschatz zu streichen und die "Theorie" als das zu bezeichnen was es mit dem heutigen Wissensstand ist:

Evolutionsbiologie.

Und wenn jeder einzelne dann einfach zugeben kann, dass er etwas nicht weiß anstatt krampfhaft eine simple Erklärung für komplexe Sachverhalte zu suchen, gäbe es deutlich weniger Konfliktpotential auf diesem Planeten.

Der Glaube an sich ist völlig legitim. Er gibt vielen Menschen Halt und Kraft. Vor allem in schwierigen Zeiten ist das wichtig. Es ist ein Anker und es kann auch eine Motivation sein. Der Glaube als Handlungsrichlinie, als Wegweiser um ein vernünftiges Handeln in einer Gesellschaft zu ermöglichen, ist sehr wertvoll. Er sollte aber nicht dafür herhalten wissenschaftliche Grundlagen zu widerlegen oder um eine Erklärung zu haben für etwas, wofür es noch keine wissenschaftliche Erklärung gibt.
 
Es ist quasi ein Design. Stelle es dir wie die Engine von Videospielen vor. Man erkennt den Developer oft anhand der Engines. Das ganze uns bekannte Universum ist in ein und derselben Engine entwickelt worden von einem Ingenieur :ugly:
Ich sehe das etwas anders: Gott hat die Anfangsbedingungen erschaffen. Energie eingefügt und die Naturgesetze. Daraus hat sich alles weitere "selbstständig" entwickelt.
 
oder um eine Erklärung zu haben für etwas, wofür es noch keine wissenschaftliche Erklärung gibt.
Ich finde genau, dass ist aber genau das, was doch Menschen Stärke und Halt gibt. Die Wissenschaft kann halt nicht erklären, was der Sinn des Lebens ist? Was nach dem Tod passiert? Wieso alles so ist, wie es ist usw.

Wissenschaft ist selber ja auch nur sehr bedürftig, weil es ein Tool von Menschen ist. Unser Fassungsvermögen ist leider nur sehr begrenzt und selbst die Wissenschaft stellt hinter jeder Erkenntnis ein Fragezeichen und ein "Vielleicht" in Klammern.

Es ist meines Erachtens ein großes Dilemma für Menschen geworden, als sie die Wissenschaft auf einen religiösen Podest gehoben haben und somit in ein versus Religion stellten.
Beides geht gut Hand in Hand.
Ich sehe das etwas anders: Gott hat die Anfangsbedingungen erschaffen. Energie eingefügt und die Naturgesetze. Daraus hat sich alles weitere "selbstständig" entwickelt.
Ist doch bei Videospielen genauso. Der Developer hat dir die Welt mit seinen Möglichkeiten gegeben. Wie du mit deinem Char dich entscheidest im Rahmen der Möglichkeit zu handeln, bleibt dir überlassen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück