Evolutionstheorie vs. Kreationismus

  • Ersteller Ersteller Thomas5010
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Auf die Indizien bin ich weiterhin gespannt...
Soweit ich weiß hat Materie keine Intelligenz. Daher ist es schon interessant, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass sich komplexe Aminosäureketten so perfekt bilden können, dass daraus ein Mensch entsteht.

Hatte mal gehört, dass es so wahrscheinlich ist, wie wenn man eine handvoll Buchstaben nähme, auf ein weißes Blatt schmeiße und Shakespeares Hamlet sich auf den Seiten bilden würde.

Und selbst Shakespeares Hamlet ist so unterkomplex im Vergleich zu Aminosäureketten, dass es schon lächerlich klingt.

Wäre also demnach nicht schon die höchstgeringe Wahrscheinlichkeit, dass so etwas nicht ohne steuernde Intelligenz entstehen kann, nicht ein Indiz?
 
Was mich wieder zu meiner ersten Frage an dich zurückführt: würde der Kreationismus, also der Glaube an eine Schöpfung, sich mit ausreichend guten Argumenten widerlegen lassen? Oder flüchtet man sich letztlich nicht doch immer nur weiter in die argumentatorische Ecke die da lautet "Ja, aber Gott hat irgendwo alles angestoßen!" ?
Nein, der Glaube an einen Schöpfer kann nicht widerlegt werden. Die ewige Frage bleibt bestehen. Wie kann Materie aus Nichts entstehen?
Soweit ich weiß hat Materie keine Intelligenz. Daher ist es schon interessant, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass sich komplexe Aminosäureketten so perfekt bilden können, dass daraus ein Mensch entsteht.

Hatte mal gehört, dass es so wahrscheinlich ist, wie wenn man die handvoll Buchstaben nähme, auf ein weißes Blatt schmeiße und Shakespeares Hamlet rauskäme.

Und selbst Shakespeares Hamlet ist so unterkomplex im Vergleich zu Aminosäureketten, dass es schon lächerlich klingt.
Dafür bräuchte es dann wiederum Milliarden von Jahre und Versuche. Und wenn man selbst vor dieser endlos langen Zeit nichts findet, dann werden weitere Millionen von Jahre hinzugefügt. Das ist die Theorie der Evolutionisten.

Nur Beweise gibt es keine. Und im Labor nachstellen klappt auch nicht.

Natürlich kann man jetzt irgend ein Tier nehmen und behaupten, dass passt gut in den Evolutionsprozess hinein. Dasselbe können aber auch Kreationisten im Bezug auf einen Schöpfer machen. Am Ende sind es Interpretationen.

Ich bin aufgrund der Logik im Team Kreationismus. Ich sehe deutliche Fußspuren eines Schöpfers in der Natur und Informationswelt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das interessante hierbei ist vielmehr, dass es eine breitangelegte Studie gibt, die rausfand, dass Kleinkinder schon an etwas wie Gott glauben und das auch in Haushalten, wo Eltern atheistisch sind. Man geht daher aus, dass in uns per Geburt eine quasi Veranlagung für den Glauben an einen Gott verankert ist. Was dafür spricht sind auch anthropologische Erkenntnisse, dass weltweit unabhängig voneinander stehts Vorstellungen von Gott bei Menschen vorhanden waren.

Wie an Gott (oder auch nicht) geglaubt wurde, hängt dann von der jeweiligen Sozialisierung ab.

Verlinke bitte mal diese Studie.

Der menschliche Verstand basiert weitgehend auf Mustererkennung. Wir sehen/erleben Dinge und unterstellen Sinnhaftigkeit und Zweck. Das ist eine sehr basale kognitive Struktur. Wenn wir den Säbelzahntiger um unsere Wohnhöhle haben schleichen sehen, haben wir uns darauf eingestellt, dass er uns fressen will und haben die Fackeln und Holzspeere rausgeholt. Auch wenn der Säbelzahntiger vielleicht nur den geilsten Baum zum Rückenkratzen gesucht hat. Wie soll ein Kleinkind, das die für es relevante Welt ja nur als Resultat von mit Sinnhaftigkeit/Absicht begangenen Handlungen wahrnimmt ("Da steht Essen auf dem Tisch, das wurde ganz offensichtlich hingestellt, um von mir gegessen zu werden"), denn zunächst andere Denkmuster entwickeln?
 
Das interessante hierbei ist vielmehr, dass es eine breitangelegte Studie gibt, die rausfand, dass Kleinkinder schon an etwas wie Gott glauben und das auch in Haushalten, wo Eltern atheistisch sind. Man geht daher aus, dass in uns per Geburt eine quasi Veranlagung für den Glauben an einen Gott verankert ist. Was dafür spricht sind auch anthropologische Erkenntnisse, dass weltweit unabhängig voneinander stehts Vorstellungen von Gott bei Menschen vorhanden waren.

Wie an Gott (oder auch nicht) geglaubt wurde, hängt dann von der jeweiligen Sozialisierung ab.
Zum ersten halten Studien fast nie, was sie versprechen, speziell Sozialstudien. Zum anderen kann ich mir bei allen Dingen, die ich in meinem Leben gelernt und beobachtet habe, nicht vorstellen, das Kleinkinder!, ohne jemals von einem Gott gehört zu haben, an einen Gott glauben. Gott als Konzept ist teil der Sozialisation des Kindes, sprich irgend jemand muss es dem Kind erzählt haben. Und das hat nix mit Göttlichkeit zu tun.

Umgekehrt, wenn man die Annahme aus der Studie Beweisen könnte, wäre es aufgrund meiner oben genannten Annahme tatsächlich ein möglicher Beweis für Gott.

Ich kann mir die Entstehung des Konzeptes von Gott gut erklären, da ist nichts göttlich dran. Dinge, die wir uns nicht erklären können, müssen göttlich sein. Ganz einfach. Das setzt auch das Bild voraus, das wir die Welt verstehen müssen. Das ist aber Unsinn, kein Lebewesen auf der Erde versteht sich, den Lebensraum oder den Sinn dahinter. Zumindest gibt es keinerlei Anzeichen dafür.
 
Verlinke bitte mal diese Studie.

Der menschliche Verstand basiert weitgehend auf Mustererkennung. Wir sehen/erleben Dinge und unterstellen Sinnhaftigkeit und Zweck. Das ist eine sehr basale kognitive Struktur. Wenn wir den Säbelzahntiger um unsere Wohnhöhle haben schleichen sehen, haben wir uns darauf eingestellt, dass er uns fressen will und haben die Fackeln und Holzspeere rausgeholt. Auch wenn der Säbelzahntiger vielleicht nur den geilsten Baum zum Rückenkratzen gesucht hat. Wie soll ein Kleinkind, das die für es relevante Welt ja nur als Resultat von mit Sinnhaftigkeit/Absicht begangenen Handlungen wahrnimmt ("Da steht Essen auf dem Tisch, das wurde ganz offensichtlich hingestellt, um von mir gegessen zu werden"), denn zunächst andere Denkmuster entwickeln?
Diese Studien sind bekannt, u.a. auch von bisher unentdeckten Völkern. Das anthropologische Argument wird häufig eingewendet, und es gibt auch keinen Widerspruch.

Wenn Azrael jetzt die Studie beibringen würde, dann würdest du sagen die Studie ist verkehrt.

Schau einfach mal selbst nach. Wer es selbst entdeckt merkt es sich auch besser.
 
Wäre also demnach nicht schon die höchstgeringe Wahrscheinlichkeit, dass so etwas nicht ohne steuernde Intelligenz entstehen kann, nicht ein Indiz?

Und da drehen wir uns wieder im Kreis. Ein Wesen, das all diese Wunder des Kosmos angestoßen haben könnte, muss ja wiederum noch komplexer sein. Wo kommt es her? Wie funktioniert es? Da dann einfach zu sagen "Ist halt Gott, no further explanation needed", ist mir nicht genug. Das halte ich für, sorry für das harte Wort, denkfaul.
 
Zum ersten halten Studien fast nie, was sie versprechen
Sag ich doch.. Deswegen macht es auch keinen Sinn die Studie rauszusuchen. Die Antwort kann man sich denken.
Und da drehen wir uns wieder im Kreis. Ein Wesen, das all diese Wunder des Kosmos angestoßen haben könnte, muss ja wiederum noch komplexer sein. Wo kommt es her? Wie funktioniert es? Da dann einfach zu sagen "Ist halt Gott, no further explanation needed", ist mir nicht genug. Das halte ich für, sorry für das harte Wort, denkfaul.
Es geht doch gar nicht um diese Frage. Es geht um die Frage danach. Wie kann Materie aus nichts entstehen? Sollen wir jetzt allgemein über Gott diskutieren? Ich habe hierzu klare Vorstellungen aber ich mache jetzt kein Fass auf.

Nochmal: Es geht um die Frage danach. Wie kann Materie aus nichts entstehen? Wie kam Information in die Welt,?
 
Verlinke bitte mal diese Studie.

Aus dem Link:

"A three-year international research project, directed by two academics at the University of Oxford, finds that humans have natural tendencies to believe in gods and an afterlife.

The £1.9 million project involved 57 researchers who conducted over 40 separate studies in 20 countries representing a diverse range of cultures."

Die Studie wurde sogar breiter angelegt, als ich gedacht habe.
 
Sag ich doch.. Deswegen macht es auch keinen Sinn die Studie rauszusuchen. Die Antwort kann man sich denken.

Okay, also nicht mal mehr der Versuch, die eigene Position mit Argumenten zu hinterfüttern? Weil jemand anderes könnte sich ja kritisch mit dem Argument auseinandersetzen...

Nochmal: Es geht um die Frage danach. Wie kann Materie aus nichts entstehen? Wie kam Information in die Welt,?

Du sagst von vornherein: kann nur auf ein göttliches Wesen zurückgehen. Ich sage: ein göttliches Wesen kann nicht ausgeschlossen werden, aber warten wir mal ab, was die Naturwissenschaften im Grunde täglich neu herausfinden und unser Wissen und unser Verständnis erweitern. Vielleicht kommen wir irgendwann nicht mehr weiter. Aber letztlich halte ich selbst ein endgültiges "Wissen wir nicht und ist uns nicht möglich nachzuvollziehen" für logischer als "Gott war's". Sofern man "Gott" nicht - wie manche Naturwissenschaftler es ja tun - als Umschreibung für die Wunder des Kosmos an sich nutzt, sondern als tatsächliche Entität.
 
Das ist eine gute Idee.
"Gott" gehört bei uns in die Rumpelkammer...
Verlinke doch gerne den passen Thread. Ich weiß, dass es da einen mal gab, aber vergessen welchen Titel er hatte. Glaube aber, dass es unter Religion fiel?

Die Debatte war ja bisher recht gepflogen und kann auf dem Niveau ja gerne dort fortgesetzt werden, bevor Thresholds letzte, gottlose Härchen noch hier ausfallen :fresse:
 
Verlinke doch gerne den passen Thread. Ich weiß, dass es da einen mal gab, aber vergessen welchen Titel er hatte. Glaube aber, dass es unter Religion fiel?

Die Debatte war ja bisher recht gepflogen und kann auf dem Niveau ja gerne dort fortgesetzt werden, bevor Thresholds letzte, gottlose Härchen noch hier ausfallen :fresse:
Was gabn es denn bisher für neue Erkenntnisse?
Genau. Keine.
Was haben Homöopathie, Religion und Astrologie gemeinsam?
Man muss ganz feste dran glauben, denn sonst wäre das ja auch Verarschung. :D
 
Atheisten glauben nicht an Gott, bzw. halten das Prinzip einer oder mehrerer Gottheiten für Überflüssig.
Natürlich bedeutet has nicht, dass er automatisch an die Wissenschaft glaubt.
Spinner gibt es überall. ;)
Wollte damit verdeutlichen, dass Atheismus kein Synonym für Wissenschaft ist und daher die Glaubensfrage nichts damit zu tun hat, ob man Wissenschaftler ist. Wissenschaft ist runtergebrochen sowieso nur These, Beobachtung, Deutung.
Spricht also nichts dagegen, wenn man als Wissenschaftler, auch religiös ist. Die meisten Nobelpreisträger waren religiös ;)
 
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