Epson-Profi-Drucker Stylus Pro 9900: Leere Patronen fassen noch bis zu 20 % Tinte

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Das US-amerikanische Studio Bellevue Fine Art hat getestet, wie viel Tinte bei Druckerpatronen eines Epson Stylus Pro 9900 übrig bleibt, wenn dieser einen Füllbestand von unter einem Prozent anzeigt. Das Resultat: Bei einer großen 700-ml-Patrone bleiben 14 bis 21 Prozent übrig, ein Verlust von bis zu 53 Euro.

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Richtig so!
Tinte ist teuer und bei mir sind die Patronen angeblich auch leer, aber die Watte an der Unterseite ist noch vollgesaugt mit frischer Tinte.
 
Ja. Ein offenes Geheimnis würde ich sagen.
Das könnte man jetzt noch bei Canon, HP, Ricoh und wie sie alle heißen machen und ich sehe in der Glaskugel die Ergebnisse wären bei allen sehr ähnlich.

Natürlich äußern sich die Hersteller nicht dazu, denn bei so großen Restmengen zieht die übliche "technisch bedingt"-Floskel nicht. Natürlich kann man eine Patrone nicht 100% leerräumen ohne nicht vertretbaren technischen Aufwand zu betreiben aber lehne ich mich wirklich so weit aus dem Fenster wenn ich spekuliere, dass man für 20% Restfüllmenge zu erreichen bei Anzeige "leer" technischen Aufwand betreiben muss, um so viel in der Patrone zurückzulassen? :schief:

In dem Falle wäre es schlichtweg Betrug - klar, dass man für eine entsprechende Stellungnahme dann etwas Zeit braucht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach 6 Monaten wollte HP, dass ich die Schwarzpatrone austausche. Weitere 9 später gabs dann auch die ersten sichtbaren Qualitätsmängel :ugly:
 
Weiss doch jeder, das Druckertinte eine der teuersten Flüssigkeiten auf diesem Planeten ist. Vorallem das die Hersteller der Drucker nur mit der Tinte ihre Gewinne machen und nicht mit den Geräten.

Mir fallen da Drucker ein welche nach so und sovielen Ausdrucken einfach den Dienst einstellen, auch Patronen welche "gefühlt" noch halb voll den Dienst verweigern ... !

;)
 
Mein Drücker hat damals etwas über 60 Euro gekostet. Für schwarze und farbige Tinte zahle ich alle paar Monate 45 Euro. 3 Patronen sind einfach teuer als der gesammte Drucker :lol:
 
Ich drucke aus Prinzip keine Farbfotos aber die CMYK-Patronen sind natürlich nach wenigen Fremdauftägen sofort am Ende. Ein Canon ip4200 mit voller K-Patrone für Graustufen meckert in dem Fall bei jedem Druck, dass die Patronen leer sind und bricht den Druckauftrag ab, was man natürlich mit etwas Erfahrung einfach am Drucker per Tastendruck selber forcieren kann, dann druckt er ganz normal. Dass gewöhnliche Menschen erstmal losrennen und neue CMYK-Patronen kaufen ist vorprogrammiert. Wenn man Datrenträger bedrucken will, wird es ganz spannend. Wählt man Graustufen, druckt der Canon mit der CMYK-Einheit anstatt mit der großen K-Patrone, was in dem Fall als Abfall endet, wenn man die DVD oder BR zBsp. verschenken möchte. :)
Mein alter HP-Deskjet 550c druckt zwar nur 150 dpi aber dafür gefühlte 10x mehr Text bis die K-Patrone leer ist, wo wir beim Punkt Patronen-Inhalt und Austrocknung der Düsen bei Wenignutzung sind. Teilweise verkaufen die Penner (ist wohl heutzutage fast egal welcher Hersteller) doch echt Patronen mit 12ml Inhalt für über 10€. Wie wärs die Tinte gleich wegzulassen und einen Bleistift beizulegen? Ist doch klar, dass man dann günstige großvolumige Recycling-Patronen nimmt. Ganz zu schweigen von irgendwelchen Reinigungsprogrammen, die halt schön Tinte rauspressen aber nicht reinigen und je nach Anbieter in die Druckerrente führen, zumindest wenn es um deren Software geht. Dafür gehören die echt mal richtig in den Ahhhhh... Der angeführte Canon ist schon ein recht guter Text-Drucker aber sowas geht garnicht, da eben nicht jeder weiß, dass die Software gerne mal Märchen erzählt obwohl die Hardware völlig i.O. ist.
 
Ich benutze mit unserem Brother Drucker seit Anfang an (also nach dem die Sample Patronen leer waren) Drittanbieter TInte.
Da zahle ich 4x je Cyan, Magenta, Yellow und 8x Schwarz keine 15 Euro - und die Ausdrucke sind damit wie mit der Originaltinte.
Auch in der Haltbarkeit konnte ich keine Unterschiede ausmachen.

Bei den Patronen egal ob die Originalen oder die Drittanbieter, bleibt immer ein kleiner Rest drin.
Das sind aber auch nur ein paar ml im Gegensatz zu den hier über 100ml.
 
Erfahrungsgemäß kann ich mit meinem Canon Pixma noch einige Wochen / Monate weiterdrucken ohne das die Bilder schlechter aussehen

Unser HP Laserjet schreit seit mindestens einem Jahr nach ner neuen Kartusche und druckt bei täglichem Gebrauch munter weiter..

Wenn man nicht auf Kommando die Patronen wechselt spart man so einiges ;)
 
mein erster Epson Drucker war eine Tintenvernichtungsmaschine da er laufend Testseiten druckte, warum ? habe ihn nach einem Jahr entsorgt da ich vorher schon mit einem anderen Gerät von Epson schlechte Erfahrung gesammelt hatte sind jetzt die Geräte von Epson für mich TABU.
 
Epson war früher mal "nicht schlecht"... seit ein paar Jahren haben sie aber diese "Zeitbombe" eingebaut, wonach 5000 Seiten oder 5 Jahren der berühmte Fehler "wenden sie sich an den Hersteller" auftaucht - dann kann man ihn gleich entsorgen. Tintenfresser sind es auch geworden.
Seit ca. 7 Jahren setze ich auf "Brother" wobei die alten Modelle auch noch sparsamer waren.
Mein DCP 145c braucht kaum Tinte und trocknet auch nie ein.
Der neue MFC 4410 DW hat nach 3 Monaten schon neue Tinte verlangt obwohl ich kaum gedruckt habe... zum Glück gibt er sich mit den kompatiblen für ca. 1,-€ / Stück zufrieden;)
Zudem gibt Brother 3 Jahre Garantie - ich hatte mal einen einfach ohne Patronen eingeschickt und bekam ihn mit vollen Patronen zurück:D
 
Bei vielen Druckern kann man mit ner Tastenkombination oder einem kleinen Tool einfach den obzoleszänz Zahler zurücksetzen. Hab ich bei ner Nachbarin auch schon gemacht.
Deswegen nur Laserdrucker.
 
Bei Laser ist das teilweise auch so. Unser Brother hat vor über einem Jahr gemeckert, der Toner sei leer, und hat nicht mehr gedruckt. Daraufhin habe ich einfach das Loch am Toner mit schwarzem Isolierband abgeklebt, durch das der Drucker den Füllstand "sieht" und seitdem druckt er problemlos. Und selbst wenn er nicht oft benutzt wird, über ein Jahr mehr rausholen ist trotzdem schon krass...
 
Hach ja...die Druckerpatronen-Mafia - ein Kapitel für sich :schief:

Mal schauen, welche Ausrede sie sich einfallen lassen. Wahrscheinlich wird es doch wieder auf "blablabla...nicht anders möglich...blablabla...weil technisch bedingt...blablabla" hinauslaufen ;)
 
Ich hab nur noch einen Tintenstrahler im Haus, und das ist ein HP Designjet 800. Wenn da die Patrone "leer" ist hört er einfach auf zu drucken. Die Patronen kosten zwar ein Vermögen, aber die Servicekosten und Druckköpfe sind noch teurer. Da überlegt man es sich 2 mal ob man die Patronen wirklich mit irgendwelchen Tricks leer druckt. Und mein Plotter ist noch sehr günstig, wenn nicht sogar billig im Unterhalt. Bei einem Drucker um 40 Euro würd ich auch alle Register ziehen.
Bei HP ist es ja leider noch schlimmer. Bei den billigen Modellen wo der Druckkopf auf den Patronen ist, sind die Teile extra teuer, mit extra wenig Tinte, und optimalerweise bleibt die Hälfte in der Patrone drinnen wenn er schon längst "leer" anzeigt. Nebenbei wärs grad bei denen egal, weil wenn der Druckkopf hinüber ist wird er mit der Patrone getauscht.
 
Ich bin mit meinem Epson-Drucker bisher eigentlich ganz zufrieden. Ich drucke ja auch nur ab und zu mal Dokumente oder ganz selten mal farbig. Tinte hat er bisher noch nicht wirklich viel gefressen in den knapp 2 Jahren. Ich musste bisher nur einmal die schwarze Patrone tauschen. Bin mal gespannt wie lange das Teil noch durchhält.

Naja und dass bei den Tintenpatronen betrogen wird ist ja ein offenes Geheimnis und das schon seit Jahrzehnten fast.
 
Solche Dinge sind ja nicht wirklich neu. Man muss schon Hersteller lobend erwähnen, wenn sie zwar mit "Leer"-Hinweisen penetrieren, aber immerhin per Knopfdruck das Weiterdrucken ermöglichen. Mein HP will auch schon seit Monaten alle vier Toner ausgewechselt bekommen...;)
 
Tja, mit Epson habe ich auch schlechte Erinnerungen, seit 1999 benutze ich nur noch HP und bisher bin ich völlig zufrieden. Inzwischen benutze ich den dritten HP Drucker, diesmal ein Laser. Der Wechsel war bei mir komischerweise wegen des Treibers (zB. kein Treiber für Vista) und nicht wegen Hardware Fehlern.

Nur mit dem letzte Tintenstrahler war ich unzufrieden, weil die Patronen irgendwann trocken waren, deswegen bin ich "vorzeitig" (nicht wegen des Treibers) auf einem Laser Drücker umgezogen, mal sehen wie es weiter geht.

Das mit den Patronen ist ein offenes Geheimnis, dass sogar jahrzehntelang so geblieben ist. Hoffentlich tut sich was irgendwann.
 
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