Entwicklungsumgebung für C

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Da ja scheinbar Visual Studio beliebt ist, bringe ich noch ein letztes Argument dagegen: Man hat zwar eine IDE, allerdings nimmt einem die IDE alles ab, so dass jeder Idiot etwas programmieren kann. Wenn man euch jedoch jetzt diese IDE wegnehmen würde, wette ich mit euch, könntet ihr nicht mehr programmieren.

@DarkMo: Würde ich dir dein VS wegnehmen, wette ich mit dir, würdest du es nicht hinbekommen deine Programme zu compilen.

@Crysis nerd: Ich weiss, dass LLVM um weiten besser ist. Nutze ich ja auch. Allerdings versuch mal Android mit LLVM zu compilen. :fresse:
 
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Wenn man euch jedoch jetzt diese IDE wegnehmen würde, wette ich mit euch, könntet ihr nicht mehr programmieren.

Ich programmiere meist unter Linux mit SublimeText (einfacher Editor) und compiliere alles per Terminal. Ich habe damit absolut kein Problem und es macht mir auch Spaß. Aber wenn ich an einem großen Projekt arbeite, wechsel ich lieber zu Visual Studio. Wenn man ein riesiges Interface hat, will ich nicht immer nachgucken, wie welche Methoden und Klassen heißen. Und ich sehe es auch nicht ein, dass man das als "guter Programmierer" alles auwendig können muss ;)
Unter Visual Studio (mit Visual Assist X) bekomme ich wunderbare Hilfen, damit ich schneller an Namen für Klassen/etc komme. Außerdem wunderbare Refactoring Tools, einen schönen Debugger und mit nsight einen graphischen Debugger, der für graphische Anwendungen nicht wegzudenken ist.
 
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Ich mach es nicht anders als du. Allerdings kenne ich einige Entwickler die keine Ahnung haben was unter der Haube abläuft. Wenn du die Fragst, was passiert wenn du auf "Run" klickst, zucken die mit den Achseln.
Genau das ist das Problem wenn einem die IDEs alles abnehmen, man muss nicht Wissen wie es funktioniert und entwickelt eine Abhängigkeit (ist natürlich gewollt).
 
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Lustiges geflame mal wieder :schief: Sind doch alles nur Werkzeuge...

Wenn ich Auto fahren lernen will, dann muss ich auch nicht wissen wie ein Motor funktioniert oder was Steuerzeiten, ECU, OHC, Hydrostößel und Ventilspiel bedeuten.

Wie bereits gesagt wurde: Nimm Visual Studio Express (oder von DreamSpark eine der großen Versionen) und das reicht dann für den Anfang. Bei Interesse kannst du dir die anderen Dinge mal ansehen.
 
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Weiss ja nicht wann du Fahrschule gemacht hast, aber ich habe gelernt wie ein Auto funktioniert.
 
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@Crysis nerd: Nein, mache das komplett privat ohne Uni.
Zu C::B: Brauche ich da den GNU GCC Compiler? Wenn ja, was davon? Installing GCC: Binaries - GNU Project - Free Software Foundation (FSF)

@bingo: Wie bekomme ich da eine .c Datei her?
Bzw das ist mal ein Beispiel aus dem Buch von dem ich lern:

#include <stdio.h>
int main(void) {
printf("Ich werde ein Filmstar\n");
return 0;
}

Und ich weiß nicht, wie ich des in VB eingeben kann, dass es auch funktioniert.

Thema Fahrschule: Ich finde man lernt heute in der Fahrschule nur noch das nötigste und dass nichtmal richtig!
 
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Weiss ja nicht wann du Fahrschule gemacht hast, aber ich habe gelernt wie ein Auto funktioniert.
Mit Crashkurs in Chiptuning, Herstellung von Biodiesel und dem Einschleifen von Ventilen? Immer diese Besserwisser! :daumen2: Nur weil du mit dieser Toolchain gut zurecht kommst, heißt das noch lange nicht, dass das auch für alle anderen gelten muss. Wenn das so super für jeden geeignet wäre, dann würde es ja wohl kaum Entwicklungsumgebungen geben. Ich arbeite selbst viel mit Linux und der ganzen GNU Toolchain, aber eine IDE ziehe ich dieser + Texteditor jederzeit vor!

@topic: Mit Visual Basic bist du da schon mal falsch unterwegs. Du musst dir ein C++ Projekt anlegen, da kannst du dann auch c Dateien hinzufügen. Ich gehe jetzt mal davon aus, du hast dir die Express Edition für Windows Desktop geladen.
 
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Genau, mit Chiptuning. :klatsch:
Deine Argumentation ist nur eines: Bullshit und in sich unkorrekt.

Nein, dein Beispiel mit der Fahrschule passt schon ziemlich gut, nur leider ist deine Argumentationsstruktur nicht passend dazu.
In der Fahrschule lernst du wie ein Auto funktioniert, was macht der Motor, wie bewegt sich ein Auto, warum Diesel und Benzin, wie funktionieren die Bremsen, etc. Die Basics, man sollte ja Wissen warum es fährt, man muss allerdings nicht wissen welche Zündtemperatur Treibstoff benötigt um optimal zu explodieren.

Genau so schaut es in der Welt der Computer aus. Ich habe überhaupt nicht gesagt das man wissen sollte wie jede einzelne Codezeile in GCC / LLVM funktioniert und was sie tut. Allerdings sollte man die basics wissen was hinter der IDE geschieht.


Nächstes mal: Erst denken, dann schreiben. Kommt besser.
 
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Visual Studio:
Ich schreibe eine Codedatei. Ich drücke auf kompilieren, es wird ein Programm erzeugt. Schlussfolgerung: Code -> Compiler -> Linker -> Programm. Diese Ausgaben erscheinen bei mir sogar in Visual Studio 2010. Das ist das gleiche Niveau, wie deine Argumentation. Welche Parameter die einzelnen Tools haben, das ist Detailwissen, mit dem man sich als ANFÄNGER nicht rumschlagen braucht.

Solche Kommentare wie "Windows ist *******, VS ist *******, Linux das einzig Wahre" sind deine persönliche Meinung und helfen dem TE aber nicht bei seinem Problem. Ich bin auch kein großer Freund von VS ehrlich gesagt, aber die Einstiegshürde ist für Anfänger geringer. Ich habe an der Uni Kurse betreut, ich habe gesehen wie Anfänger mit solchen Dingen klar kommen - nämlich gar nicht!

Edit: Ich möchte klarstellen, dass ich nicht grundsätzlich gegen das Erlernen der GNU Toolchain bin. Nur nicht für den Einstieg. Aus dem gleichen Grund, warum ich Leuten auch nicht empfehle mit Assembler als 1. Programmiersprache zu beginnen.
 
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@topic: Mit Visual Basic bist du da schon mal falsch unterwegs. Du musst dir ein C++ Projekt anlegen, da kannst du dann auch c Dateien hinzufügen. Ich gehe jetzt mal davon aus, du hast dir die Express Edition für Windows Desktop geladen.

Ja, ich hab Visual Studio Express 2013 für Windows Desktop, hab mich verschrieben.
Da dann auf DATEI -> Neues Projekt... -> Visual C++ -> und dann? Ich hab dann Win32-Konsolenanwendung / Win32-Projekt / Leeres Projekt / Makefile-Projekt
Oder bin ich da schon falsch?

Bzw. eben C::B als alternative? Hätt ich jetzt auch mal drauf, find nur nicht, welches GNU GCC ich brauch.

Mir ist halt persönlich wichtig, dass ich so schreiben kann wie in dem Buch beschrieben und es nicht gleich schonmal anders angehen muss.
 
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@Bingo88:

Ganz so stumpf meinte ich das dann nu auch nicht :fresse:

Aber so ein paar Grundlagen sollte man schon besitzen.
 
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Ja, ich hab Visual Studio Express 2013 für Windows Desktop, hab mich verschrieben.
Da dann auf DATEI -> Neues Projekt... -> Visual C++ -> und dann? Ich hab dann Win32-Konsolenanwendung / Win32-Projekt / Leeres Projekt / Makefile-Projekt
Oder bin ich da schon falsch?
Du machst am besten ein "Win32 Konsolenprojekt". Du kannst im folgenden Fenster dann noch "leeres Projekt" oder so anhaken, dann werden keine Dateien hinzugefügt (du musst dann erst eine Codedatei hinzufügen). Wenn du das nicht anhakst, bekommst du direkt ein paar Dateien. Dein Code müsste dann in die Datei, die wie dein Projekt heißt (bei "test" als Projektname -> "test.cpp")

@Bingo88:

Ganz so stumpf meinte ich das dann nu auch nicht :fresse:

Aber so ein paar Grundlagen sollte man schon besitzen.
Da stimme ich dir ja auch zu. Wenn man jetzt aber vom Programmieren keinen Plan hat, von Linux keinen Plan hat, von Konsolenbefehlen keinen Plan hat, ist die Sache doch recht frustrierend. Ich will mich auch eigentlich nicht mit dir wegen so Lapalien streiten (eigentich will ich mich überhaupt net streiten, der Tag war lang, jeder kack Parkplatz belegt, es regnet wie blöd, die Schlange beim Kaisers reichte bis zum Mond...) Jeder hat halt ne Meinung zu dem Thema und es hängt auch von der persönlichen Motivation des Lernenden davon ab, wie gut er das packt.
 
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Aber so ein paar Grundlagen sollte man schon besitzen.

Zum Beispiel wissen, das C nicht von Linux abhängig ist oder war. :)
Das gab es schon lange vorher - und würde auch noch existieren, wenn es Linux nie gegeben hätte.

Ansonsten schließe ich mich an:
Konsole ist erstmal eine gute Wahl für allgemeine, einfache Listings, die nicht auf die Win-Gui zugeschnitten sind.
"Hello World!" :)

BTW: Und ich habe im Hinterkopf, dass es ursprünglich von AT&T kommt. Man könnte natürlich googlen oder Wikipedia befragen, aber das ist ja langweilig. ;)
 
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:wayne:

Von mir aus kann man auch direkt mit Assembly anfangen. Nur so lernt man was wirklich passiert.
Assembly schreiben suckz, daher macht es auch niemand. Alle schreiben lieber ihren code ohne Nachdenken zu müssen, was passiert.
Dumme Menschheit ist Dumm.


Ach ja, OctoCore. Stimmt, der erste C compiler war ja auf Windows / DOS richtig ... nicht.
 
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Auf Linux mit Sicherheit nicht.
Ich habe schon mit C rumgekaspert, Jahre bevor es Linux gab.
DOS-C-Compiler gab es da auch schon. ;) Allerdings nicht bei mir.
C auf Amiga rulez! :D
 
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Von mir aus kann man auch direkt mit Assembly anfangen. Nur so lernt man was wirklich passiert.
Assembly schreiben suckz, daher macht es auch niemand. Alle schreiben lieber ihren code ohne Nachdenken zu müssen, was passiert.
Dumme Menschheit ist Dumm.
Und wir drehen uns fröhlich im Kreis... ich habe nirgendwo gesagt, es kann nicht nützlich oder sinnvoll sein. Im Gegenteil, wie du richtig erkannt hast, der Lerneffekt bezüglich der Funktionsweise eines Computers ist durchaus nicht zu unterschätzen. Ich halte es allerdings nicht unbedingt für Anfänger geeignet.
 
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Habe ich das behauptet? Zitat!
Nein, auf Linux nicht. Aber auf UNIX. Was ist Linux? Richtig, ein Unix-like OS. Was ist Windows? Ein GUI für MS-DOS. Und DOS ist DOS und UNIX ist UNIX. Was hat nun mit C mehr zu tun? Linux oder Windows? Welcher ist der wohl am meisten bekannte C Compiler? GCC C. Kein Windows nativer C Compiler. Sondern entwickelt für GNU und dann erweitert für Unix-like systeme wie Linux oder BSD.

Edit: Ich brauch nicht Googlen. C kommt von Dennis Ritchie (die Aussage es käme von RMS war totaler schwachsinn und ich hab keine Ahnung wie ich darauf gekommen bin), welcher es alleine entwickelt hat. Er hat für Bell gearbeitet und es deswegen auch für Unix geschrieben, welches er damals mit einigen kollegen bei Bell entwickelt hat, jedoch den löwenanteil zu verantworten hat.
 
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Stimmt wohl, das mit AT&T war Unix. :) Kleine Verwechselung im Hinterstübchen. :D
BSD ist wohl ein echtes Unix - nicht nur -like. Wenn man mal die Zertifizierung durch die Open Group (erst hatte ich Unix-Group getippert :ugly:)oder so außer acht lässt (danach ist ein Unix nur das, was ein Zertifikat von ihnen hat).
Die einfache Definition ist eben, das es vom ursprünglichen Unix abstammt - das trifft auf BSD zu.
 
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BSD stammt direkt von Unix ab, kam irgendwie im Post nicht so rüber das ich nur Linux mit Unix-like meinte. ;)
Mac OS X stammt ja auch direkt von Unix ab, zwar über den BSD umweg, aber sonst.
 
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