AW: Entwicklung Onboard-Sound im Vergleich zu älteren Soundkarten
Imho sind die Soundchips auf heutigen Mainboards so gut dass es in der Regel nur noch grobe Unterschiede bei den Funktionen oder gar Schnittstellen gibt, "klanglich" ist der Unterschied minimal, denn eine Soundkarte soll nicht klingen sondern nur ein digitales Signal in ein analoges umwandeln - klingt sie, dann ist sie kaputt.
Ähm falsch, in der regel haben heutige Mainboards garkein Soundchip sondern ein Codec Chip, das ist schonmal der erste irrglaube.
Soundchip = Wandelt das Digital Signal in ein Analoges um, macht jegliche Berechnungen selbst und hat die möglichkeit noch Effekte und sonstige einstellungen selbst zu berechnen
Codec Chip = Hat lediglich die Aufgabe das Digitale Signal in ein Analoges zu Wandeln, alle berechnungen was mit dem Sound zu tun haben werden von der CPU bewerkstelligt.
Heutige Codec Chips z.b HD Audio, Azalia, usw. haben diverse vorgaben zu halten das z.b die Abtastrate in Stereo 192khz bei 32bit sein muss.
In dem sinne steht ein Codec Chip einem DSP bzw Soundchip in nix nach. Allerdings hat das alles noch nichts damit zu tun wie die Quali leztendlich ist. Denn das ist wiederum abhängig von dem Opamps, also kleinen Verstärkern die aus dem Analog Signal des Codec bzw DSP ein brauchbares Aux oder Kopfhörer Signal machen. Und hier gibts einfach unterschiede, auf Mainboards sind in der regel nicht so Hochwertige Opamps verbaut wie auf teuren externen Soundkarten bei dennen man diese teilweise auch einfach Tauschen kann.
Und das ganze hat definitiv nix damit zu tun ob das Gehirn Subjektiv einen vorgaugelt weils Lauter is isses gleich Besser. Das Gehör kann man auch Trainieren so das man bei exakt gleichen Pegel durchaus feine oder grobe nuancen raushören kann. Die unterschiede kann man sogar messen, von daher stimmt die behauptung von joasas einfach nicht.
Bsp. ne Onkyo SE200PCI klingt um welten besser und anders als eine Esi Juli@ z.b obwohl beide exakt den gleichen Soundchip bzw DSP besitzen, den unterschied machen in aller erster Linie die OPAMPS, dann zählen noch kleinigkeiten dazu die ebenfalls nen beeinflussenden Faktor haben nur ob man die richtig hören kann sei erstmal dahingestellt.