Entwicklung der Autoindustrie am Beispiel des Elektrolaster Street Scooter

Querlesen, man muss ja nicht jedes Wort mitbekommen, nur die wesentlichen Thesen.
Es war auch mehr eine ironische Antwort darauf, dass sich Foristen über eine angemessene
un sachliche Diskussion echauffieren. :D

Komplexe Inhalte sind nicht mit Schlagworten zu umschreiben
 
billiger-mietwagen.de - Autovermietung und Mietwagen im Preisvergleich

Die Preise variieren u.a. je nach gewähltem Standort und Mietzeitraum. Wo mir letzte Woche noch ab 200€ für nen Kombi (aus Frankfurt) inkl. 3000KM angezeigt wurden, sind es heute 245€ (und 3750KM). Vielleicht hab ich auch nen anderen Tag zum abholen/abgeben angegeben. Und das ist auch einfach nur der erste Treffer bei der Suche nach "Mietwagen" in Google.

Ein Ärgernis auf alle Fälle bei solchen Suchanfragen: Zu befahrende Länder stehen immer nur im Kleingedruckten. Und manchmal nicht einmal da. Mir wurde z.B. ein 200 Euro/Woche Europcar-Angebot aufgelistet, da steht dann (natürlich nur bei Europcar selbst), dass Fahrzeuge der Kategorie "Selction" und "Full Size" in bestimmte Länder nicht fahren dürfen. Kategorien, die es gibt heißen "Groß", "Cabrios", "Kleinbusse", etc. :ugly:
Wenn man sich den Aufwand macht kann man vermutlich trotzdem Angebote finden, die den Aufpreis von einem nur-Stadt- zu einem urlaubstauglichen Neuwagen aufwiegen. Wenn man Jahres- oder Gebrauchtwagenpreise zugrunde liegt wird die Rechnung schon deutlich schwierige.

Dann hab ich wohl die Frage nicht verstanden.

Hmm - "Wieso spielt das Besitzverhältnis (meins/nicht meins) beim Fahren in nichtautonomen Autos eine Rolle, aber nicht in autonomen Autos?" Find ich eigentlich recht einfach zu verstehen. Nur was "eigenes Auto und Taxi sind teurer" damit zu tun hat, verstehe ich nicht.

Naja, ich verstehe nach wie vor nicht wieso 10x günstiger sein muß. 25% günstiger wäre zb. schon ein Anreiz, oder auch 50%. Aber gleich um den Faktor 10 günstiger? :ugly:

Wie viele Produkte kennst du, die bei einer Preissenkung um 25% ihren Marktanteil von "so klein das es nicht einmal einheitliche Statistiken gibt" auf "80%" steigern kann? (Ernsthaft: Ich habe versucht, Zahlen zu finden, aber diverse Studien sind sich nicht einmal einig, ob sie Taxis als PKW-Indivialverkehr oder als ÖPNV zählen sollen. Aber die Zahlen sind wohl so winzig, dass es für das Ergebnis der Studien auch egal ist.)

Deutlich größer müsste sie eigentlich gar nicht sein. Die Aufteilung (auch der Warte-/bzw. Ladestationen) würde ja anhand der Nachfrage geregelt. Heute sammeln sich ja alle Taxen an bestimmten Plätzen, zb. dem Bahnhof, Flughafen usw, entsprechend sind die Anfahrtszeiten bei einem Anruf von außerhalb. Ohne Taxifahrer sind die Kosten beim warten deutlich geringer, ergo kann man einzelne Taxen auch mal außerhalb warten lassen, ohne das die Unkosten explodieren, selbst wenn es mal eine Weile nicht gerufen wird (durch niedrigere Preise werden sie aber sehr wahrscheinlich auch außerhalb wieder öfter gerufen).

Also innerhalb von Städten sind unter 5 km zwischen zwei Taxi-Wartezonen nicht üblich, zum Teil weniger als 2. Und große Konzentrationen mit mehr als 3-4 Taxen kenne ich ausschließlich von Bahnhöfen, weil da halt ein Stoßaufkommen herrscht (1 Zug voll potentieller Taxinutzer). Die Kosten sind außerdem an jedem Warteort die gleichen, auch bei heutigen Taxen - an der Verteilung ändert sich mit autonomen nichts.

Das sind keine Ausnahmesituationen, und Straßenschilder mit Aufklebern sind nun wirklich das kleinste Problem

Das sind Ausnahmen, genau wie Menschliche Fahrer die mit solchen "Standard-Situationen" regelmäßig überfordert sind. Schau dir mal ein paar Videos auf Youtube an, in welchen Situationen der Mensch so alles versagt. Du stellst den Mensch, so kommt es mir jedenfalls vor, deutlich "fähiger" hin, als er tatsächlich ist. Und das autonomes Fahren noch etwas dauert, ist auch kein Geheimnis mehr. Selbst bei Tesla, wo du für tausende €uro eine bessere Sensorik für autonomes Fahren optional dazu bestellen kannst, werden ja noch lange nicht alle Funktionen auch freigeschaltet.

Totalversagen von Menschen in solchen Situationen ist die Regel? Das wage ich hochgradig zu bezweifeln, denn man kann keine Fahrt durch die Stadt unternehmen, ohne 3-4-5 solche Situationen zu haben. Deiner Logik nach müssten menschliche Fahrer täglich zwei Unfälle produzieren, denn wie du ganz richtig feststellst: Solche Situationen als "Ausnahme" zu bezeichnen ist entweder Sarkasmus - oder man redet von angeblich autonomen Autos, die damit tatsächlich überfordert sind.
Und nein, für mich ist es kein Geheimnis, dass tatsächlich autonomes Fahren noch einige Jahrzehnte dauert. Aber du behaupteste bislang das Gegenteil.

Den Verkehr soll der Fahrer dabei natürlich nach wie vor im Auge behalten. Wenn aber manche Autofahrer meinen ein Nickerchen machen zu können, dann ist das ein Problem des Menschen, nicht des teilautonomen Systems.

Nein, ist es nicht. Wenn das sogenannte autonome System eine permanent vollkonzentriere Aufsichtsperson zum zentralen Bestandteil des Betriebskonzeptes macht, dann ist die Inexistenz einer derartigen Person auch ein Problem dieses Systems. Jobs, die solche Aufmerksamkeit erfordern ohne dabei so einschläfernd zu sein werden in 1-2 Stundenschichten gemacht (z.B. Fluglotse), auf stark vereinfachte und gesicherte Bereiche beschränkt (z.B. Zugführer) oder beziehungsweise oft und von zwei oder mehr Personen (z.B. Schifffahrt) ausgeübt, die sich gegenseitig überwachen.

Du solltest dir wirklich mal einige Dashcam-Videos auf Youtube anschauen.

Das sagst du sehr, sehr oft. Abgesehen von der fragwürdigen Möglichkeit aus (weltweit) mehreren Millionen aufgezeichneten Straßenkilometern pro Stunde einen repräsentativen Überblick zu ermitteln, könntest du wenigstens ein paar Beispiele verlinken. Vielleicht kann man ja was lernen.

Daher sollte man besser davon ausgehen, dass jedes dieser Objekte sein Bewegungsverhalten (Richtung und Geschwindigkeit) schlagartig ändern könnte. Aber reagieren muß das Fahrzeug erst, wenn sie es tun.

Dann ist es bei den im innenstädtischen Verkehr über weite Strecken üblichen (und für den Durchsatz nötigen) Abständen zu spät, unabhängig von der Reaktionszeit. Entweder du hast vorher gemäß der anderen Verkehrteilnehmer die Sicherheitszonen spezifisch angepasst oder nicht. Und wenn die Situation "Fußgänger nutzt die Fahrbahn" für dich nur eine entschärfte, weil langsamere Fassung von "Radfahrer nutzt die Fahrbahn" ist und kein Warnzeichen, weil da jemand an einem Ort ist, an dem er sich überhaupt nicht aufhalten sollte, dann hast du halt nicht kapiert was läuft und bist ein Sicherheitsrisiko.

Und welche Rolle spielt es dann, ob ein Radfahrer oder ein Fußgänger mit 20km/h den Fahrweg unvorhergesehen kreuzen? Oder ein Radfahrer der neben seinem Bike läuft? Und seit wann können Fußgänger nur beschränkt beschleunigen?

Was sind deine Zwischenspurtzeiten von 20 auf 50? ;)

Und du hast als Autofahrer zu einem Radfahrer den gleichen Abstand einzuhalten wie zu einem Mofa, Moped oder Motorradfahrer.

Na dann mal viel Spaß beim Hinterhereiern. Vielleicht solltest du dich wirklich intensiver mit der Situation in Großstädten, wo du der von dir thematisierte Pendlerverkehr nunmal konzentriert auftritt, beschäftigen und nicht mit der Situation auf dem Land, die dir den ÖPNV-Aussagen zu Folge deutlich geläufiger ist.

Jain. Aktuell wird sehr viel vom erzeugten Strom (primär wohl Öko-Strom, wegen der Spitzen) verkauft, oder einfach in ausländische Netze gepuffert, oder sehr oft direkt am Erzeugungsort (PV, Windkraft) in den Boden geleitet. Diesen ganzen temporären Überschuß könnte man schon mal in intelligente Akkus puffern, bzw. in Reichweite umsetzen.

Jein retour. Du wirfst zwei Dinge zusammen: Den relativ kleinen Überschuss, den wir ins Ausland verkaufen, weil da die Preise gut sind oder durch ausländische Netze fließen lassen, weil die eigenen nicht reichen. Diesen Strom könntest du zum Laden nutzen, sobald du die "letzte Meile" zum Auto flächendeckend ausgebaut hast (ein sehr großes "sobald"). Damit gewinnst du aber fast gar nichts, denn dieser Strom wird auch heute schon genutzt. Der andere Aspekt sind die massiven Überschüsse, die am Kraftwerk vereudet oder gar nicht erst produziert werden, weil die Netzkapazitäten zur Ableitung nicht ausreichen. Das wäre ein enormes, heute ungenutztes Potential - aber es wird heute nicht genutzt, weil das Netz fehlt. Und aus dem Grund kannst du es auch nicht für E-Autos nutzen beziehungsweise umgekehrt kannst du mit einem Netz diesen Strom vielen anderen sinnvollen Nutzungsformen zuführen, ohne extra noch E-Autos und Akkus kaufen zu müssen. Die Metallindustrie arbeitet zum Beispiel auch heute immer noch schwerpunktmäßig nachts um den billigen Nachstrom von überflüssigen Grundlastkraftwerken zu verbrauchen. Die könnten genausogut tagsüber billigen Solarstrom nutzen - wenn wir ein Netz hätten, dass diese Überschüsse verkraften können.
Das Problem: Politische und finanzielle Ressourcen werden derzeit weg vom Netzausbau hin zu Elektroautos genutzt. Das heißt weniger erneuerbarer Strom kann genutzt werden und den nutzt man dann auch noch unter erheblichen Zusatzinvestitionen in einem trotz allem etwas ineffizienteren mobilen System. So hat man weniger Benzin-Verbrenner auf der Straße und mehr Kohlestrom im Stahlwerk. Was von beiden dreckiger ist...

Weil zumindest beim aktuellen Mobilitätskonzept (was wohl noch einige Jahre bestehen wird) der mobile Akku die mit Abstand meiste Zeit nur rumsteht - und damit ein stationärer Akku ist.

Nur wenn er an jedem Standort angeschlossen werden kann und wird. Was "beim aktuellen Mobilitätskonzept (was wohl noch einige Jahre bestehen wird)" eben nicht der Fall ist.

Und wenn die Versorger schlau wären, würden sie dem Trend der dezentralen Versorgung auch viel mehr entgegen kommen, und sich selbst verstärkt an Heim-PV beteiligen. Dann könnte man sich als Versorger zumindest Nutzungs-Anteile an den Heim-Speichern sichern. Denn über kurz oder lang werden, nicht zuletzt durch sinkende Preise der PV und Pufferspeicher, quasi alle Immobilien mal mit PV eingedeckt werden. Dezentrale Erzeugung/Versorgung ist eben am sinnvollsten. Wofür Felder mit PV vollstellen und dann den Strom puffern und verteilen, wenn er direkt beim Verbraucher erzeugt und gepuffert werden kann.

Der entscheidende Geschäftsvorteil von Großkonzernen sind Einsparungen durch Zentralisierung. Die sind weder in der Lage viele Kleinstprojekte zu organisieren, noch könnten sie damit ihren Wasserkopf finanzieren. Genau deswegen lobbiieren sie in Richtung "Großprojekte only".

Das sagst du jedes mal, ist aber nicht nur mMn einfach nur falsch. Damit sich die E-Mob auszahlt muß sie nur sauberer als aktuelle Verbrenner sein, und das ist sie quasi aus dem Stand.

Und ich sag es nochmal: Das ist eine blinde Sichtweise auf dem Niveau von "Strom kommt aus der Steckdose".
Wenn ein E-Auto in einer Stadt konsumiert kann man seine Energiebilanz nicht auf seine Nutzung im Vergleich zu einem Verbrenner beschränken. Der Vergleich lautet "E-Auto vs. bisherigen Konsumenten dieser Energie" vs. "Verbrenner + anderer Konsument mit seiner bisherigen Energie". Noch gilt, trotz allem, der Einspeisevorrang für erneuerbare. Wir verbrauchen soviel erneuerbaren Strom stationär, wie unsere Netze zulassen. Und mit besseren Netzten könnte es noch viel mehr sein. Auch ist der Ausbau erneuerbarer Energien nicht durch die Nachfrage nach Strom begrenzt. Die zusätzliche Nachfrage durch E-Autos kann also keine zusätzlichen Bauanstrengungen freisetzen, sie wird durch die verzögerte Abschaltung anderer Kraftwerke gedeckt. Und die CO2-Bilanz mit Strom aus "Kraftwerken, die eigentlich stillgelegt werden sollte" sieht eben so aus, wie ich sie beschreibe. Kannst du anderer Meinung sein, erachte ich aber als Fakt.

Da geb ich dir ja ja wie gesagt ein Stück weit recht. Der Unterschied ist, dass die Investitionen der E-Mob zu einem größeren Teil (natürlich nicht nur) dem "Volk" zugute kommen. Denn die bekommen dafür E-Autos. Die deutlich sinnvolleren Zuschüße bzgl. der Erzeugung kommen zu 100% erstmal den Erzeugern/Versorgern/Unternehmen zu Gute. Die machen aber jährlich zweistellige Milliardenbeträge Gewinn. Also sollte es deren Aufgabe sein, in die Erzeugung zu investieren. Die fahren die dicke Kohle ein, und wir Kunden sollen mit unseren Steuern auch noch zusätzlich deren Infrastruktur erneuern? WTF. Das ist zumindest nicht sehr schlüssig. Genau wie eine direkte (nicht über einen Zuschuß zum Kaufpreis) Subventionierung der Autobauer, damit die auf unsere Kosten umrüsten, obwohl auch die Milliarden Gewinne einfahren. Sowas ist an "Schwachsinnigkeit" ja fast nicht mehr zu überbieten. Dann müssen eben Gesetze geschaffen/geändert werden. Oder entsprechende Zuschüsse nur noch als Darlehen gewährt werden.

Ich wäre ja seit Ewigkeiten dafür, auf Zuschüsse aus Verbraucher-/Steuerzahlergeldern zu verzichten und dafür Strafen auf das Gegenteil zu erheben, welche im Gegenzug an die Verbraucher/Steuerzahler gehen. Ist aber leider nicht drin mit unseren Politikern (allen), unserer Wirtschaft (sowieso) und unseren Wählern (leider).


Du meinst Strom zu Gas, Gas zu Verbrenner? Oder dann wieder Gas zu Strom? Dass der Verbrenner, egal mit welchem Treibstoff genutzt, nicht die Zukunft ist, ist für mich in Stein gemeißelt. Nicht nur wegen der Effizienz, auch wegen der Belastung durch die Instandhaltung. Und das selbst mit Keramiklegierung (kein Verschleiß, kaum bis keine Schmierstoffe nötig), kalter Verbrennung, und was in der Theorie noch alles möglich wäre. Der Elektromotor ist einfach der sauberste Antrieb. Und sauberen Strom brauchen wir primär schon für unseren allgemeinen Energiebedarf.

Strom zu Gas, Gas zu Verbrenner - ja. Natürlich mit dem Traum, letzteres durch "Gas zu Brennstoffzelle" zu ersetzen, möglicherweise mit "Gas zu Turbine in Range-Extender" als Zwischenstufe. Aber das ist eigentlich im Moment gar nicht so wichtig, die Überlegung startet rein von der Ausgangseite her:
Strom zu Gas, Gas zu Gaskraftwerk ist aktuell das am höchsten gehandelste mehrmonatige Speicherkonzept für Energie. Wenn wir Zukunft sowieso den sommerlichen Nettoüberschuss in Gas anlegen, dann ist es von der Effizienz her kein großer Unterschied ob wir es anschließend im Kraftwerk verstromen, mit dem Strom Akkus laden und mit den Akkus übergewichtige E-Autos fahren, oder ob wir es direkt in bei sonst gleichen Eigenschaften leichteren Verbrennern/Hybriden verbrennen. Es kommt so oder so "Gas zu Verbrenner".
Der Vorteil bei der direkten Nutzung des Gases als mobilen statt nur als stationären Energiespeicher: Gas ist schon mobil. Wir haben Europaweit ein Netz, inklusive Tankstellen. Wir haben fertige Fahrzeuge von allen Herstellern. Und wir haben sogar schon eine Quelle für Gas, die zwar nicht annähernd so sauber wie Gas aus erneuerbaren ist, aber um ein Faktor 2 bis 4 sauberer als Benzin und Diesel (je nachdem, wie man die Förderung rechnet). Wir könnten binnen weniger Jahre auf 100% Gas umstellen, dabei die Emissionen drastisch senken und diese äußerst geringen Investitionen wären zu 100% übernehmbar in künftiges regeneratives System, dessen Gesamteffizienz unter Berücksichtigung der stationären Verbraucher durchaus auf Augenhöhe mit Batterie-Autos ist, welche Jahrzehnte für 100% Marktdurchdringung unter erheblichen Investitionen brauchen.
(Wenn man nicht diverse Zusatzannahmen zur Mobilitätsänderung hinzuzieht - von denen Gas-Verbrenner aber allesamt genauso profitieren würden.)

Soll übrigens nicht heißen, dass ich restlos davon überzeugt bin, dass dieses immer noch vergleichsweise ineffiziente Gesamtkonzept das mittelfristig Ziel sein wird. Aber im Moment sieht es so aus und kurzfristig hat es mit Abstand positivsten Effekt, einfach weil die Starthemnisse fehlen. Daher vermisse ich, dass es überhaupt mal diskutiert wird respektive betrachte die ganze Bagage, die nur mit wenig Ergebnissen über Batterien schwadronniert, als Greenwasher, die sich das Schild "Emissionsfrei" anhängen wollen, ohne tatsächlich etwas zu machen.

Wobei die Fußfahrer schon äußerst selten sind. :D Und ich sprach nicht vom Weg zur Arbeit, sondern von Fahrern allgemein (wegen deinem ständigen "Crashtest-Argument" - oder redest du von speziellen "zur-Arbeit-fahren-Crashtests"? ;) )

Hey, Rollerblades schienen diesen Sommer genauso ein Comeback gehabt zu haben, wie vieles andere das man gerne vergessen möchte!
Und den Verkehr zur Arbeit bringe ich rein, weil die (E-)Kleinstwagen für nichts anderes zu gebrauchen sind. Die Masse an Leuten, die heute einen SUV auch mit der Sicherheit im Hinterkopf kaufen und damit in der Stadt fahren, werden sich ohnehin nur mit Mühe zu den Kleinswagen diverser Start-Ups überreden lassen - und gar nicht mehr, sobald die etablierten Marken vollwertige Kleinwagen anbieten. E-Up und Co sind da das unterste der Gefühle, alles andere ist eine Konkurrenz zu Fahrrad und Roller die aber eben bislang unbeliebt sind.

Und genau das mein ich ja. Ich bekomme was, 4000€ zum E-Auto als Zuschuss? Warum dann nicht nen Tausi oder zwei zum Pedelec/E-Roller? Wäre das nicht sinnvoller?

Ich würde ja ganz pragmatisch sagen: 2000 € für jedes Fahrzeug, dass die durchschnittliche Pendlerentfernung (um die es angeblich geht) von 20 km elektrisch schafft, ungeachtet dessen Konzeptes. Ich glaube, das würde die Beliebtheit von 1800 € Pedelecs dramatisch steigern :D


Kleine Randnotiz meinerseits -- bei den vielen Quotes im Post hört man schon nach dem ersten Drittel auf zu lesen. :(

Die einen posten 30 Posts zu (k)einem Thema, die anderen fassen ihre Diskussion zusammen - geschmacksfrage. Ich versuche mich aber kürzer zu fassen.
 
Hmm - "Wieso spielt das Besitzverhältnis (meins/nicht meins) beim Fahren in nichtautonomen Autos eine Rolle, aber nicht in autonomen Autos?" Find ich eigentlich recht einfach zu verstehen. Nur was "eigenes Auto und Taxi sind teurer" damit zu tun hat, verstehe ich nicht.
Achso. Ich meinte, bei der autonomen Mobilität macht es so gesehen keinen Unterschied, ob man "alleine/unter sich" im eigenen (autonomen) Auto mit fährt, oder in einem fremden (autonomen) Auto (Taxi). Aktuell sitzt du aber entweder selbst am Steuer deines Autos (und bist alleine/in der Gruppe unter sich, man kann sich zb. ungestört unterhalten/verhalten), oder mit einem Fremden (Taxifahrer) in einem Taxi.

Beispiel: Singst du manchmal beim Autofahren? Falls ja, auch wenn du im Taxi mitfährst? :D
Wie viele Produkte kennst du, die bei einer Preissenkung um 25% ihren Marktanteil von "so klein das es nicht einmal einheitliche Statistiken gibt" auf "80%" steigern kann?
Deswegen sagte ich ja auch "oder 50%", aber um den Faktor 10 ist mMn absolut übertrieben. Wenn es so günstig wäre, würde niemand mehr mit etwas anderem fahren.
(Ernsthaft: Ich habe versucht, Zahlen zu finden, aber diverse Studien sind sich nicht einmal einig, ob sie Taxis als PKW-Indivialverkehr oder als ÖPNV zählen sollen. Aber die Zahlen sind wohl so winzig, dass es für das Ergebnis der Studien auch egal ist.)
Wenn es Haltestellen anfährt ist es ÖP(N)V, wenn es individuell anfahren kann ist es Individualverkehr.^^
Die Kosten sind außerdem an jedem Warteort die gleichen, auch bei heutigen Taxen - an der Verteilung ändert sich mit autonomen nichts.
Aktuell wird ein Taxifahrer (sofern nicht selbstständig) wohl nach Zeit vergütet. Längere Anfahrten/längerer Leerstand bedeuten also auch geringere Einnahmen. Kürzere Wartezeiten bedeuten eine höhere Auslastung = mehr Einnahmen. Eine intelligente Verteilung der wartenden autonomen Fahrzeuge wäre allerdings nur dann max. effizient möglich, wenn entweder nur ein Unternehmen in der Stadt Taxen anbietet, oder wenn die unterschiedlichen Anbieter die Daten untereinander austauschen. Mangels entsprechender Informationen kann ich allerdings auch nicht sagen, wie effizient/ineffizient aktuell die Verwaltung der Taxi-Flotten über die Menschen in der Zentrale erfolgt.
Totalversagen von Menschen in solchen Situationen ist die Regel?
Du musst zwischen zwei Punkten/Situationen unterscheiden. Im ersten Punkt geht es darum, durch das eigene Verhalten Gefahrensituationen zu vermeiden. Hier ist die Mehrheit der Autofahrer mit großem Abstand sehr gut darin, ohne Zwischenfälle durch den Verkehr zu kommen. Trotzdem ist der Anteil an Menschen die täglich hier schon versagen - überwiegend in Standardsituationen - trotzdem "relativ" hoch. Punkt 2 ist, wenn - egal ob durch das eigene Verhalten, oder durch das Verhalten Dritter - es zu einem Zwischenfall/einer Gefahrensituation kommt, wie man sich dann verhält. Und hier steigt die Fehlerquote schon sehr drastisch an. Punkt 1 ist also für die Anzahl der Unfälle verantwortlich, Punkt 2 für die Schwere des einzelnen Unfalls.

Zb. entscheiden sich erschreckend viele Fahrer, bei einer entsprechenden Notsituation vor dem eigenen Fahrzeug, in den Gegenverkehr auszuweichen, selbst wenn zb. rechts der eigenen Fahrspur eine Wiese o.ä. ist (und ein Lastzug auf der Gegenfahrbahn). Und genau das ist der Grund für die "Schwere" der vermutlich (mMn) meisten Unfälle. Nicht das man sich plötzlich in einer Gefahrensituation befindet, sondern dass der menschliche Fahrer sich hier regelmäßig für die falschen (und sehr oft sogar "falschesten") Maßnahmen entscheidet (oder reagiert). Zu viele Fahrer schenken dem Autofahren gerade genug Aufmerksamkeit um Zwischenfälle zu vermeiden, aber nicht genug um im entscheidenden Moment richtig reagieren/entscheiden zu können.

Daher kann die Anzahl der Opfer selbst dann geringer sein, wenn die eigentliche Anzahl der Unfälle höher ist.
Und nein, für mich ist es kein Geheimnis, dass tatsächlich autonomes Fahren noch einige Jahrzehnte dauert. Aber du behaupteste bislang das Gegenteil.
Klar behaupte ich das Gegenteil. Ich bin vom Gegenteil überzeugt. Bis die komplette Mobilität autonom passiert, klar, das wird sogar mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit noch Jahrzehnte dauern. Wie gesagt, manche fahren heute noch mit Pferdewägen. Aber bis die ersten Autos autonom fahren, wird keine Jahrzehnte mehr dauern. Nicht mal bis zahlreiche autonome Fahrzeuge im Einsatz sein werden.
Nein, ist es nicht. Wenn das sogenannte autonome System eine permanent vollkonzentriere Aufsichtsperson zum zentralen Bestandteil des Betriebskonzeptes macht, dann ist die Inexistenz einer derartigen Person auch ein Problem dieses Systems.
Teilautonomes System (= Unterstützung). Ein vollautonomes System wird keine Aufsichtsperson mehr benötigen (und auch weder Lenkrad noch Pedale haben). Allerdings könnte das während einer Übergangszeit durch gesetzliche Vorgaben erforderlich sein.
Das sagst du sehr, sehr oft. Abgesehen von der fragwürdigen Möglichkeit aus (weltweit) mehreren Millionen aufgezeichneten Straßenkilometern pro Stunde einen repräsentativen Überblick zu ermitteln, könntest du wenigstens ein paar Beispiele verlinken. Vielleicht kann man ja was lernen.
Das Problem ist, dass in den meisten dieser Videos (Zusammenstellungen) auch Unfälle gezeigt werden, in denen Menschen schwer verletzt, oder auch getötet werden. Aber ich kann mal ein paar Kanäle verlinken, bei denen sich die gezeigte "Brutalität" zumindest in Grenzen hält.

BEST OF DASHCAM EUROPE
Car Crash
Car Crashes Time
AvtoDor
Car Crash Tube
https://www.youtube.com/user/MeanwhileInRUSSlA/videos?disable_polymer=1
https://www.youtube.com/user/MonthlyFails/videos?disable_polymer=1
https://www.youtube.com/channel/UC0ToswtJwEkApOQWL-SzLdw/videos?disable_polymer=1

Oder einfach auf Youtube nach "Car Crash Landxyz" oder "Dashcam Landxyz" o.ä. suchen, wenn man nach Videos aus einem Land sucht. Aber wie gesagt, da bekommt man häufig auch recht extreme Unfälle zu sehen. Und das häufig auch unzensiert (also richtig hartes Zeug). Zuschauer mit "schwachem Gemüt" sollten sich das definitiv nicht antun, bzw. bei Kanälen bleiben die sich primär auf "verbogenes Blech" fokussieren.
Und wenn die Situation "Fußgänger nutzt die Fahrbahn" für dich nur eine entschärfte, weil langsamere Fassung von "Radfahrer nutzt die Fahrbahn" ist und kein Warnzeichen, weil da jemand an einem Ort ist, an dem er sich überhaupt nicht aufhalten sollte, dann hast du halt nicht kapiert was läuft und bist ein Sicherheitsrisiko.
Eigentlich ist jeder Verkehrsteilnehmer als "Warnzeichen" zu definieren. Fußgänger zb. haben auf einer Fahrbahn übrigens immer "Vorfahrt/Vorrang". Da gibts auch nicht wirklich ein "da nicht hingehören" - sie kreuzen schließlich nicht nur an Ampeln und Zebrastreifen die Fahrbahn. Darum geht es ja im Straßenverkehr, immer auch von einem Fehlverhalten der anderen Teilnehmer auszugehen. Wer da wo hingehört und wo nicht, ist hier erstmal zweitrangig. Alle Teilnehmer sind mit maximaler "Vorsicht" zu behandeln, und nicht manche mit weniger.
Was sind deine Zwischenspurtzeiten von 20 auf 50? ;)
0 auf 20 reichen um mal eben fix aus dem Stand vor ein Auto zu rennen. ;)
Na dann mal viel Spaß beim Hinterhereiern. Vielleicht solltest du dich wirklich intensiver mit der Situation in Großstädten, wo du der von dir thematisierte Pendlerverkehr nunmal konzentriert auftritt, beschäftigen und nicht mit der Situation auf dem Land, die dir den ÖPNV-Aussagen zu Folge deutlich geläufiger ist.
Du meinst damit ich besser verstehe, warum man sich dort nicht an gesetzliche Vorgaben halten muß? Oder weil wir "auf dem Land" mit unseren schmalen Straßen keine Situationen kennen, die eine Unterschreitung der gesetzlich vorgeschriebenen Seitenabstände beim überholen erfordern? :D Ich kenne den Verkehr aus Großstädten sehr gut, schließlich habe ich schon in einigen gelebt. Sogar auf anderen Kontinenten, mit Linksverkehr. Ich wohne einfach nur schon eine ganze Weile in einer Kleinstadt.

Ich sprach von gesetzlichen Vorgaben, nicht davon diese auch immer einzuhalten. Aber du kannst schlecht von einem Computer verlangen, das er die Vorgaben missachtet - oder?
Jein retour. Du wirfst zwei Dinge zusammen: Den relativ kleinen Überschuss, den wir ins Ausland verkaufen, weil da die Preise gut sind oder durch ausländische Netze fließen lassen, weil die eigenen nicht reichen.
Wegen Engpässen und drohender Überlastung konnten 2013 rund 555 Gigawattstunden Ökostrom nicht ins deutsche Stromnetz eingespeist werden. Laut Monitoringbericht der Bundesnetzagentur stieg damit der Anteil der ungenutzten Ökostrom-Überschüsse um 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die 2013 verlorene Strommenge reicht aus, um knapp 160.000 durchschnittliche Haushalte ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.
Quelle: http://blog.greenpeace-energy.de/th...ologien-geht-viel-oekostrom-im-netz-verloren/

Oder: http://www.focus.de/immobilien/ener...chbarn-mit-strom-ueberflutet_aid_1117590.html

Und wie ich schon mehrfach aus Berichten/Beiträgen von u.a. Versorgern entnommen habe, wird da nicht verkauft wenn "die Preise gut sind", sondern egal wie die Preise sind - weil der Strom weg muß.
Das Problem: Politische und finanzielle Ressourcen werden derzeit weg vom Netzausbau hin zu Elektroautos genutzt.
Bzgl. Netzausbau bzw. generell zu subventionierenden Unternehmen die Milliarden-Gewinne einfahren hab ich mich ja schon geäußert.
Ich wäre ja seit Ewigkeiten dafür, auf Zuschüsse aus Verbraucher-/Steuerzahlergeldern zu verzichten und dafür Strafen auf das Gegenteil zu erheben, welche im Gegenzug an die Verbraucher/Steuerzahler gehen. Ist aber leider nicht drin mit unseren Politikern (allen), unserer Wirtschaft (sowieso) und unseren Wählern (leider).
Mit der Wirtschaft wäre das machbar (also finanziell, dass die nicht wollen ist ein anderes Thema), und die Wähler durch eine Aufklärung die ihren Namen verdient entsprechend einzustimmen ist auch kein unlösbares Problem. Die Politik sollte mit einem aufgeklärten "Volk" auch nicht mehr das Problem sein. Aber das Problem ist, das die Aufklärung schon politisch eingeleitet werden müsste. Und da schließt sich der Kreis wieder. Aber ich sagte ja schon mehrfach, das ich von unserem politischen System nicht wirklich angetan bin. Zb. die ~250.000.000.000€ Steuergelder für die "Bankenrettung" hätte man so schön in reale Infrastruktur investieren können...
Soll übrigens nicht heißen, dass ich restlos davon überzeugt bin, dass dieses immer noch vergleichsweise ineffiziente Gesamtkonzept das mittelfristig Ziel sein wird. Aber im Moment sieht es so aus und kurzfristig hat es mit Abstand positivsten Effekt, einfach weil die Starthemnisse fehlen.
Aber ist es denn nicht sinnvoller direkt, wenn auch unter höherem Aufwand/höheren Kosten, auf das am Ende "bessere" weil ökologischere Konzept zu wechseln? Du hast im letzten Posting sinngemäß gesagt, dass viel zu häufig noch eigentlich schon überholte Techniken/Systeme im Einsatz sind. Ergo wäre es doch schon unter dem Gesichtspunkt logischer, direkt auf den E-Antrieb umzusteigen - selbst wenn die aktuelle Akkutechnik (und damit das Konzept E-Auto) noch nicht der Weißheit letzter Schluß ist. Dass der Antrieb an sich, also der E-Motor, absolut zukunftstauglich (auch auf sehr lange Sicht) ist, darüber sind wir uns doch einig, oder? Du siehst doch lediglich die aktuelle Erzeugung und Verteilung des Stroms, und den aktuellen Speicher (Akku) als "problematisch" an, korrekt? Also warum vorher noch, wenn auch deutlich günstiger/schneller möglich, ein temporäres Konzept einführen, was dann aber wieder Gefahr läuft, sehr viel länger als nötig in Betrieb zu sein. Damit wäre auf kurze Sicht vielleicht eine schnellere Reduzierung der Umweltbelastung möglich, aber auf lange Sicht eben nicht.

Ich kann deine Sichtweise verstehen, bin mir aber ob der Sinnhaftigkeit nicht sicher. Es "fühlt" sich mMn einfach zu sehr nach "schon wieder nur renovieren/sanieren" statt endlich mal abreißen und komplett neu bauen an.
Die Masse an Leuten, die heute einen SUV auch mit der Sicherheit im Hinterkopf kaufen und damit in der Stadt fahren, werden sich ohnehin nur mit Mühe zu den Kleinswagen diverser Start-Ups überreden lassen - und gar nicht mehr, sobald die etablierten Marken vollwertige Kleinwagen anbieten. E-Up und Co sind da das unterste der Gefühle, alles andere ist eine Konkurrenz zu Fahrrad und Roller die aber eben bislang unbeliebt sind.
Was sich am Ende durchsetzen wird werden wir sehen. Auch die etablierten Marken könnten jetzt schon coole Kleinstwagen anbieten, die Spaß machen und günstig sind. Nur im Moment tun sie es nicht, und das liegt weder am Know-How, noch am Budget, sie haben einfach keine Lust.

Siehe Street-Scooter usw. Bedarf ist da, interessiert die aber nicht. Also müssen kleine Start-Ups ran. Alles was jetzt noch fehlt sind Big-Player mit richtig Schotter. Google/Apple/Samsung usw. könnten die Start-Ups locker bzgl. Angebot überbieten, und bzgl. Preis unterbieten. Und dann wird es für die etablierten Autobauer immer schwerer, wieder Fuß zu fassen. Die rufen nämlich andere Preise auf. Einen E-Audi für 15.000€? Undenkbar, oder er sieht aus wie ein Twizy.
Ich würde ja ganz pragmatisch sagen: 2000 € für jedes Fahrzeug, dass die durchschnittliche Pendlerentfernung (um die es angeblich geht) von 20 km elektrisch schafft, ungeachtet dessen Konzeptes. Ich glaube, das würde die Beliebtheit von 1800 € Pedelecs dramatisch steigern :D
Aber im Ernst, warum nicht? Selbst Fahrzeuge wie der Twizy (also die L7e-Klasse) würden dann interessanter für die Kunden. Gut, bei nem 1800€ Pedelec wären 50% Zuschuss auch schon ausreichend. Aber gegen eine komplette Subventionierung hätte ich jetzt auch nichts. :D



Nachtrag: Was ich als Unfallursache oben noch vergessen habe: Menschliche Emotionen. Testosteron bei uns Männern ist hier wohl ein primärer Faktor. Erstaunlich viele Unfälle werden nämlich regelrecht provoziert, weil sich einer im Straßenverkehr übergangen/ungerecht behandelt fühlt. Damit meine ich nicht mal in erster Linie die "erzieherischen Maßnahmen", die dann vom betroffenen Fahrer eingeleitet werden, sondern schon im Vorfeld sehr gefährliches Fehlverhalten. Wenn man eine potentielle Gefahrensituation bewusst in Kauf nimmt, weil man das sich ankündigende Fehlverhalten eines anderen Verkehrsteilnehmers frühzeitig erkennt, aber keine Maßnahmen ergreift diese zu entschärfen, sondern bewusst in den "Infight" geht. Zb. weil man nicht zur Seite ausweicht (Platz macht), oder abbremst, sondern sogar noch bewusst Gas gibt, oder auf die Gefahr zusteuert, darauf spekulierend dass der andere Fahrer seinen "Fehler" schon früh genug erkennen, und dann nachgeben wird. Dazu zählt zb. das Erzwingen der eigenen Vorfahrt unter Inkaufnahme eines Unfalls.

Videos die sowas auch sehr oft zeigen werden auf Youtube unter der Rubrik "Road Rage" geführt. In diesen Videos geht es dann allerdings regelmäßig bis zu dem Punkt, wo die Fahrer (und oft auch andere Insassen, oder gar Passanten) ihre unterschiedlichen Meinungen mit den Fäusten (und gelegentlich auch mit Waffen) diskutieren. Mitten auf der Straße natürlich. :D

https://www.youtube.com/results?search_query=road+rage
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde leide keine Zahlen, ich suche mal weiter. Ich erinnere mich an den Vergleich Teslafarzeuge mit und ohne Autopilot und bei letzterm soll die Unfallhäufigkeit geringer sein.
Was ich finde ist diese noch nicht valide Statistik mit ersten beunruhigenden Tendenzen:

Crashes-per-million-miles-770x564.png

Quelle: Motorblog >> [Analyse] Der Weg zum selbstfahrenden Auto ist (noch) lang

Schwieriges Thema mit noch sehr dünner Datenlage kombiniert mit besseren Testsystemen, die aktuel auf der Straße sind. Es ist schwer daraus abzuleiten, wie gut die Systeme in 5 oder 10 Jahren sein werden.
 
Schön zu lesen, was unsere Hardcoreschreiber hier so verbreiten. :D

Das geht zwar mehr in die theoretische Betrachtung des Problems, hat mit der Realität wenig zu tun.

Ich werde hier mal weiter reinschauen, der Erkenntnisgewinn war
attachment.php
.
 
Achso. Ich meinte, bei der autonomen Mobilität macht es so gesehen keinen Unterschied, ob man "alleine/unter sich" im eigenen (autonomen) Auto mit fährt, oder in einem fremden (autonomen) Auto (Taxi). Aktuell sitzt du aber entweder selbst am Steuer deines Autos (und bist alleine/in der Gruppe unter sich, man kann sich zb. ungestört unterhalten/verhalten), oder mit einem Fremden (Taxifahrer) in einem Taxi.

Beispiel: Singst du manchmal beim Autofahren? Falls ja, auch wenn du im Taxi mitfährst? :D

Sehr, sehr, sehr selten. Ich weiß, dass ich nicht singen kann :)
Ob für andere der mangel an Privatsphäre ein wichtiger Grund ist, nicht Taxi zu fahren... Kann ich mir in Anbetracht der Facebook-Nutzerzahlen ehrlich gesagt nicht vorstellen, aber auszuschließen ist es nicht.

Deswegen sagte ich ja auch "oder 50%", aber um den Faktor 10 ist mMn absolut übertrieben. Wenn es so günstig wäre, würde niemand mehr mit etwas anderem fahren.

Und genau das ist doch das Ziel.

Wenn es Haltestellen anfährt ist es ÖP(N)V, wenn es individuell anfahren kann ist es Individualverkehr.^^

Das wäre einer der Ansätze. Andere wären "Massentransportmittel", "unter Kontrolle des Indidiviuums",...

Aktuell wird ein Taxifahrer (sofern nicht selbstständig) wohl nach Zeit vergütet. Längere Anfahrten/längerer Leerstand bedeuten also auch geringere Einnahmen. Kürzere Wartezeiten bedeuten eine höhere Auslastung = mehr Einnahmen. Eine intelligente Verteilung der wartenden autonomen Fahrzeuge wäre allerdings nur dann max. effizient möglich, wenn entweder nur ein Unternehmen in der Stadt Taxen anbietet, oder wenn die unterschiedlichen Anbieter die Daten untereinander austauschen. Mangels entsprechender Informationen kann ich allerdings auch nicht sagen, wie effizient/ineffizient aktuell die Verwaltung der Taxi-Flotten über die Menschen in der Zentrale erfolgt.

Auf alle Fälle ist diese Form der Verwaltung unabhängig von der Art der Fahrzeuglenkung. Standortdaten zentral zusammenzuführen ist heute auf alle Fälle schon möglich.

Du musst zwischen zwei Punkten/Situationen unterscheiden. Im ersten Punkt geht es darum, durch das eigene Verhalten Gefahrensituationen zu vermeiden. Hier ist die Mehrheit der Autofahrer mit großem Abstand sehr gut darin, ohne Zwischenfälle durch den Verkehr zu kommen. Trotzdem ist der Anteil an Menschen die täglich hier schon versagen - überwiegend in Standardsituationen - trotzdem "relativ" hoch. Punkt 2 ist, wenn - egal ob durch das eigene Verhalten, oder durch das Verhalten Dritter - es zu einem Zwischenfall/einer Gefahrensituation kommt, wie man sich dann verhält. Und hier steigt die Fehlerquote schon sehr drastisch an. Punkt 1 ist also für die Anzahl der Unfälle verantwortlich, Punkt 2 für die Schwere des einzelnen Unfalls.

"relativ" würde ich erstmal abstreiten wenn es im Kontext von heutigen ""autonomen"" Autos fällt. Die scheitern nämlich eben regelmäßig an Situationen, die Menschen zu 99,999999% meistern. Da liegen mehrere Zehnerpotenzen dazwischen. Wo du recht hast: Autonome Autos können in bestimmten gefährlichen Situationen besser reagieren, nämlich immer dann wenn die Lage einfach zu erkennen ist und es nur um Reaktionszeit geht. Das entscheidet aber noch nicht über die Unfall schwere, dass entscheidet nur über Unfall ja/nein. Die Schwere hängt im Schritt drei von der Richtigkeit der Entscheidung ab. Und da würde ich im Moment noch ganz stark auf die menschlichen Fahrer setzen, denn wenn autonome Autos einen Unfall bauen dann in aller Regel weil die Situation eben nicht leicht genug einzuschätzen war und das Auto gar nicht reagiert, während ein Mensch nur zu spät reagiert hätte. Zusammengefasst:
- in normalen Verkehrssituationen werden autonome Autos viel häufiger überfordert, so dass eine Gefahrensituation entsteht
- in Gefahrensituationen reagieren autonome Autos viel schneller, so dass sie häufiger einen Unfall vermeiden können. Aus Gründen der Physik schätze ich aber, dass den Nachteil in Punkt 1 bis auf weiteres nicht aufwiegt - autonome Autos, die mit normalen Tempo am Innenstadtverkehr teilnehmen würden, würden deutlich häufiger in Unfälle verwickelt werden. Die meisten Praxisberichte von Reportern beinhalten mehrere Fälle von Fahrereingriffen und Anhalten mitten auf der Fahrbahn binnen Touren von meist unter einer Stunde dauer. Einen Fahrschüler würde man zurück auf den Übungsplatz schicken, wenn er sich so überfordert zeigt.
- gelingt es nicht einen Unfall zu vermeiden, dann hat dies bei einem autonomen Auto schwerere Folgen weil meist ein Totalversagen vorliegt (z.B. "der LKW da vorne ist ein Schild". Selbst wenn ein Mensch auf Entfernung so blöd wäre, würde er auf kurze Entfernung stutzig werden und doch noch bremsen. Autonome Autos sind dagegen nicht nur schlecht, sondern komplett unfähig eigene Fehler zu bemerken)

Zb. entscheiden sich erschreckend viele Fahrer, bei einer entsprechenden Notsituation vor dem eigenen Fahrzeug, in den Gegenverkehr auszuweichen, selbst wenn zb. rechts der eigenen Fahrspur eine Wiese o.ä. ist (und ein Lastzug auf der Gegenfahrbahn). Und genau das ist der Grund für die "Schwere" der vermutlich (mMn) meisten Unfälle.

Die meisten Fahrkilometer fallen überhaupt nicht auf Straßen mit hoher Geschwindigkeit und Gegenverkehr an, sondern entweder/oder. Du beschreibst hier mal wieder eine spezielle Landei-Situation, in der der links sitzende Fahrer schon allein deswegen nicht auf die Wiese ausweicht, weil er den Bereich rechts des Fahrzeuges vor sich nicht einsehen kann, links aber gerade "Freiraum" wahrnimmt (und so schnell nicht registriert, dass dieser Freiraum von vorne her sehr schnell kürzer wird). Ein autonomes Auto mit den heute projektierten Sensoren wüsste in der gleichen Situation aber weder was eine "Wiese" ist (nicht als Fahrbahn eingetragen), nicht ob ein Straßengraben den Weg dahin versperrt und entweder nicht, ob die Gegenfahrbahnspur frei ist (Auto fährt gegenüber dem Vordermann nach rechts versetzt) beziehungsweise ob rechts nicht gleich ein Baum kommt (selbst wenn ein Mensch dies anhand der sichtbaren Krone oder des Alleecharakters erkennen könnte), wenn es links fährt und ebenfalls nicht rechts vorbeigucken kann. Bäume sehen nunmal nicht im Navi. Die einzig richtige Entscheidung in so einer Situation ist die Vollbremsung und das autonome Auto wäre im Vorteil, weil es den Mindestabstand eingehalten hat und schneller reagiert.
Aber wie gesagt: Das hat weder etwas mit Unfällen in der Stadt noch auf der Autobahn und auch nicht auf den wichtigeren Bundesstraßen zu tun, wo die Mehrheit der Fahrten stattfindet. Genaugenommen kannst du für 50% des Tages auch noch Landstraßen streichen, wenn nur geringer Verkehr herrscht - die meisten fahren sich aus gutem Grund an Bäumen und nicht am Gegenverkehr zu tode.

Teilautonomes System (= Unterstützung). Ein vollautonomes System wird keine Aufsichtsperson mehr benötigen (und auch weder Lenkrad noch Pedale haben). Allerdings könnte das während einer Übergangszeit durch gesetzliche Vorgaben erforderlich sein.

Und Systeme, deren Fähigkeiten weitreichend für absolut alle Situationen (einschließlich "park auf dem Feld, ist grad die einzige freie Stelle" und "davorn ist genug Kies neben der Straße, da halten wir für ein Foto an") und damit für letzteres sind, sehe ich eben nicht auf absehbare Zeit. Aber erst da ist der Schritt vom potentiell sogar riskanten Assistenzsystem hin zum "autonomen Fahrzeug" getätigt, der elementar für dein zukünftiges Verkehrskonzept ist.
Bis dahin brauchen wir was anderes - und dieses andere wird, ausgehend vom jetzt, für die meisten Menschen der eigene Wagen sein.

Das Problem ist, dass in den meisten dieser Videos (Zusammenstellungen) auch Unfälle gezeigt werden, in denen Menschen schwer verletzt, oder auch getötet werden.

Ich verstehe zwar nicht, wieso man sich so etwas zu Unterhaltungszwecken anguckt - aber ein Problem habe ich damit auch nicht. In den von dir gelinkten Kanälen habe ich mal jeweils zufällig in ein Video reingeschaut, dank der z.T. schnellen Schnitte sicherlich 4-5 Dutzend Unfälle insgesamt. Darunter waren genau zwei wo ein Mensch in einer Standardsituation falsch reagiert hat und ich von einem autonomen System besseres erwarten würde. Einmal hat ein sehr langer Laster beim linksabbiegen auf einer teilweise zugestauten Kreuzung ein Dach abrasiert - klarer Fall von "Spiegel sollte man nutzen". Aber auch von "in Deutschland wäre das ein Spezialtransport". Der andere Fall war ein Wendemanöver auf einer sechspurigen Straße innerorts, wo der Wendende auf der mittleren Spur rauskam und dann nicht geradeaus weiterfuhr (wie vom normalen Verkehr erwartet), sondern noch einmal auf die linke Spur eierte. Hier hätte ein autonomes Auto sich präzise eingefädelt (wenn überhaupt mal eins kommt, dass so ein Manöver beherrscht und nicht fünf Minuten weiter geradeaus und dann die gleiche Strecke zurück fährt, weil es nur explizite Wendespuren akzeptiert bzw. um einen Block herumfahren muss)
Alle anderen Fälle waren entweder offensichtlich glatte Fahrbahn mit absichtlich gegenüber allen Verkehrsteilnehmern überhöhter Geschwindigkeit (wogegen nur automatisch durchgesetzte Verbote helfen - egal ob autonom oder nicht), nicht-offensichtlich glatte Fahrbahn (Blitzeis) mit erstaunlich korrekter Reaktion nach dem auch für autonome Autos nicht vorhersehbaren Kontrollverlust oder aber und das mit Abstand der größte Anteil, stark überhöhte Geschwindigkeit mit minalem Abstand und extremen Überholversuchen weit abseits aller physischen Möglichkeiten. Von Verkehrsregeln ganz zu schweigen. Also kurz gesagt das Verhalten von Leuten die ein extremes Risiko eingehen wollen und absichtlich eingehen und somit aus Prinzip keine autonomen Autos akzeptieren würden.

Alle Teilnehmer sind mit maximaler "Vorsicht" zu behandeln, und nicht manche mit weniger.

Wenn du das tatsächlich in Innenstädten praktizierst, dann fährst du in der Tat so "sicher", wie dies ""autonome"" Autos immer wieder vormachen: Gar nicht. 10 Minuten an einer Einmündung stehen und warten auf Lücken, die es erst nach dem Berufsverkehr geben wird. An Ampeln gar nicht erst anfahren, stehen ja Fußgänger am Straßenrand. Beim ersten Auftauchen eines Radfahrers eine Notbremsung einleiten. Ich bezweifle aber, dass du diesem eheren Ideal gerecht wirst und tatsächlich immer so "fährst", dass niemand deine bei Tempo 50 selbst im Best Case 20, eher 30 m lange Anhaltezone erreichen könnte. Stattdessen wirst vermutlich auch du genauso wie jeder andere Verkehrsteilnehmer unterwusst abschätzen, wie wahrscheinlich es ist, dass "Objekt X" in diesen Bereich eindringt.
Das auf dem Bürgersteig rumrennende Kind ohne aufsicht? Vorsicht! Der besoffene, der längs der Straße langtorkelt? Nur mit Schrittgeschwindigkeit vorbeifahren oder wenn man dank fehlendem Gegenverkehr 1,5 Körperlängen abstand halten kann.
Der 30 km/h haltende Radfahrer, der an der letzten Kreuzung sogar korrekt Handzeichen gegeben hat und regelmäßig darauf achtet, was hinter ihm los ist? Reicht, wenn man ihm zwei Meter Abstand zwischen Auto und nicht zugeparkten Fahrbahnrand lässt, der wird trotz der theoretischen Möglichkeit nicht plötzlich scharf nach links springen.
Der aufgemotzte 3er BMW, der schon an jeder Ampel in 2 Sekunden auf 70 beschleunigt? Da muss ich den Fuß nicht auf der Bremse lassen, bis er fünf Meter weg ist, ich kann zusammen mit ihm anfahren.
Und wenn am Wagen vor dir Werbung für eine Fahrschule klebt, fährst du wieder anders.
etc.

Du meinst damit ich besser verstehe, warum man sich dort nicht an gesetzliche Vorgaben halten muß?

Damit du merkst, dass es bei Verkehrsdichten von 100 Personen in 20 m Umkreis eine ganze Menge Möglichkeiten katastrophaler Unfälle gäbe, auf die du selbst gemäß Verkehrsregeln normalerweise nicht vorbereitet sein musst, weil 99% der Menschen sich nie SO bescheuert verhalten würden, sondern den ganz normalen Bahnen des Alltags folgen. Möglichkeiten, die aber sehr wohl sehr wichtig werden, sobald du merkst das jemand sich abnormal verhält.
Aber ja: Kreative Auslegung von Verkehrsregeln durch menschliche Fahrer ist auch ein Aspekt, mit dem autonome Autos bis auf weiteres klarkommen müssen. Der übliche Berufsverkehr funktioniert (naja...) nun einmal nur, weil die Leute mit verringertem Sicherheitsabstand mitschwimmen. Ein autonomes Auto, dass hier versuchen würde 15-20 m Abstand zum Vordermann einzuhalten würde durch einscherende Fahrzeuge immer weiter abgebremst und dann erst recht überholt werden. So ein "Hindernis" wäre sogar eine potentielle Unfallquelle, wenn auch eine unschuldige.

Und wie ich schon mehrfach aus Berichten/Beiträgen von u.a. Versorgern entnommen habe, wird da nicht verkauft wenn "die Preise gut sind", sondern egal wie die Preise sind - weil der Strom weg muß.

Mein Satz enthielt noch ein "oder"...
Wegen guter Preise geht z.B. an klaren Winter- oder heißen Sommertagen gerne deutscher Solarstrom nach Frankreich, wenn dort bollernde E-Heizungen bzw. heißlaufende AKWs zu Engpässen führen. Wegen Überlastung deutscher Transitnetze fließt bei stärkerem Wind jede Menge Strom über Polen von Nord- nach Süddeutschland. In beiden Fällen gilt aber: Dieser Strom wird nicht verschwendet, sondern genutzt. Auch ohne Elektroautos. Der Strom, der bei echtem Sturm an der Küste nicht eingespeist werden kann (und dann i.d.R. gar nicht erst produziert wird), steht dir aber auch an keiner Ladesäule zur Verfügung. Der wird nicht eingespeißt, weil die Netze ihn nicht weiter transportieren können - potentielle Abnehmer gäbe es dagegen schon heute genug, wiederum ganz ohne E-Autos.

Bzgl. Netzausbau bzw. generell zu subventionierenden Unternehmen die Milliarden-Gewinne einfahren hab ich mich ja schon geäußert.

Tjo. Der Wähler hat sich auch geäußert. "Wir geben schon zu viel für Energiewende und E-Mobilität aus, Zeit für mehr FDP"
Das meine ich mit verschenktem Budget. Technisch würde immer mehr gernen, Greenpeace und Grüne entwerfen da gerne und oft schnell-Umstiegspläne. Aber Deutschland wird nur einen Bruchteil davon umsetzen und das sollte dann wenigstens der Teil sein, der alleine was bringt und nicht auf drei andere Teile wartet, eher was anderes als Nachteile produziert.

und die Wähler durch eine Aufklärung die ihren Namen verdient entsprechend einzustimmen ist auch kein unlösbares Problem.

Vormachen. Bitte. Ernsthaft!
Bislang ist es ein absolut ungelöstes Problem, wie man dieser Gesellschaft klarmachen soll, was nötig ist.

Aber ist es denn nicht sinnvoller direkt, wenn auch unter höherem Aufwand/höheren Kosten, auf das am Ende "bessere" weil ökologischere Konzept zu wechseln? Du hast im letzten Posting sinngemäß gesagt, dass viel zu häufig noch eigentlich schon überholte Techniken/Systeme im Einsatz sind. Ergo wäre es doch schon unter dem Gesichtspunkt logischer, direkt auf den E-Antrieb umzusteigen - selbst wenn die aktuelle Akkutechnik (und damit das Konzept E-Auto) noch nicht der Weißheit letzter Schluß ist. Dass der Antrieb an sich, also der E-Motor, absolut zukunftstauglich (auch auf sehr lange Sicht) ist, darüber sind wir uns doch einig, oder? Du siehst doch lediglich die aktuelle Erzeugung und Verteilung des Stroms, und den aktuellen Speicher (Akku) als "problematisch" an, korrekt? Also warum vorher noch, wenn auch deutlich günstiger/schneller möglich, ein temporäres Konzept einführen, was dann aber wieder Gefahr läuft, sehr viel länger als nötig in Betrieb zu sein. Damit wäre auf kurze Sicht vielleicht eine schnellere Reduzierung der Umweltbelastung möglich, aber auf lange Sicht eben nicht.

Ich kann deine Sichtweise verstehen, bin mir aber ob der Sinnhaftigkeit nicht sicher. Es "fühlt" sich mMn einfach zu sehr nach "schon wieder nur renovieren/sanieren" statt endlich mal abreißen und komplett neu bauen an.

"Sinnvoller": Ja. "Möglich": Nein. "temporär": Ebenfalls nein. ("ökologisch": Auch nein. Klimaschutz hat fast gar nichts mit Umweltschutz zu tun. Bei ersterem geht es vor allem um die Abwendung massiver Schäden für unsere Gesellschaft und Infrastruktur. Für die Umwelt ist der Klimawandel eine Lappalie verglichen mit diversen anderen anthropogenen Faktoren.)
"Abreißen und Neubauen" klingt zwar unterm Strich sauberer als sanieren. Aber wir reden hier von guter Bausubstanz, bei der nur der Zuschnitt nicht stimmt im Vergleich zu einem Neubau, für den es auf dem ganzen Planeten keinen passenden Architekten gibt und bei dem der Hoch- vor dem Tiefbau stattfinden soll. Da sollte man den Sanierungsplan besser doch mal genau durchrechnen. Konkreter Vergleich zwischen Gas- und rein Strom basierten System für die komplette Energiewende:
- Wir haben keinen (überschüssigen) Strom, der sauberer als unserer aktueller Energiemix ist - sauberers Gas haben wir schon
- für wirklich sauberen Strom müssen wir neue Kraftwerke bauen, können wir auch - für sauberes Gas auch. aber viel mehr.
- bei Strom war es das - für sauberes Gas müssen wir zusätzlich Gaserzeuger bauen, können wir auch
- für Strom müssen wir ein besseres Netz bauen, können wir auch - für Gas haben wir es schon
- für Strom müssen wir stationäre Speicher bauen, können wir aber nicht (außer Gas) - für Gas haben wir sie schon
- für mobile Stromnutzung müssen wir Ladestationen entwickeln und bauen - für Gas haben wir sie schon
- für mobile Stromnutzung müssen wir zufriendestellen Autos bauen, können wir aber nicht - für Gas müssen wir sie auch bauen und können das auch
- für stationäre Stromnutzung müssen wir Verbraucher bauen - für Gas haben wir sie schon
 
Konkreter Vergleich zwischen Gas- und rein Strom basierten System für die komplette Energiewende:
- Wir haben keinen (überschüssigen) Strom, der sauberer als unserer aktueller Energiemix ist - sauberers Gas haben wir schon
- für wirklich sauberen Strom müssen wir neue Kraftwerke bauen, können wir auch - für sauberes Gas auch. aber viel mehr.

Zu Punkt 1:
Wir exportieren Unmengen an Strom 2016 erneut Rekord beim Stromexport - taz.de.
Das Blöde ist nur, wer wirklich einen Öko-Stromanbieter wählt,
bekommt keinesfalls Ökostrom, das geht technisch gar nicht. :D

Zu Punkt 2:
Woher kommt denn der größte Teil unseres Gases?
• Deutschlands Erdgasbezugsquellen bis 2016 | Statistik

Durch die neuen Abkommen mit Russland, wird dieser Anteil noch weiter steigen.

Wenn man mal betrachtet, dass das Gas im Norden Russlands,
unter gewaltigen Aufwand gefördert wird,
bleibt vom "sauberen Gas" nicht mehr so viel sauber. :ugly:
 
Und genau das ist doch das Ziel.
Am vorläufigen Ende ja, natürlich. Aber so wird man nicht starten können. Das "End-Ziel" (darf man das so sagen?^^) ist hierbei ja auch nicht das Gewicht des von Menschen genutzten Transportmittels etwas zu verringern, sondern auf das absolute Minimum zu reduzieren. Das könnten zb. wie auch immer aussehende "Blasen" um den Menschen sein, die dann durch Röhren transportiert werden. Allerdings wird das wirklich noch eine ganze Weile dauern. :D
Du beschreibst hier mal wieder eine spezielle Landei-Situation, in der der links sitzende Fahrer schon allein deswegen nicht auf die Wiese ausweicht, weil er den Bereich rechts des Fahrzeuges vor sich nicht einsehen kann, links aber gerade "Freiraum" wahrnimmt (und so schnell nicht registriert, dass dieser Freiraum von vorne her sehr schnell kürzer wird).
Wenn du dich deinem Vordermann von hinten näherst, hast du (von kurvigen Strecken mal abgesehen) schon lange vorher (vorausschauendes Fahren) die Möglichkeit gehabt, Freiräume rechts der Fahrbahn zu erkennen, ebenso wie den Gegenverkehr. Nur wenn du dich ständig einzig auf das Heck des Vordermannes konzentrierst, entgeht dir das "Außenrum". Und dann in einer Gefahrensituation fehlen dir natürlich die Informationen, die du vorher ignoriert hast. So gesehen stimme ich dir zu, wenn es um einen unaufmerksamen Autofahrer geht.
In den von dir gelinkten Kanälen habe ich mal jeweils zufällig in ein Video reingeschaut, ...
... (wogegen nur automatisch durchgesetzte Verbote helfen - egal ob autonom oder nicht),...
Also kurz gesagt das Verhalten von Leuten die ein extremes Risiko eingehen wollen und absichtlich eingehen und somit aus Prinzip keine autonomen Autos akzeptieren würden.
Genau darum geht es ja. Dass die meisten Unfälle passieren, weil ein Mensch unachtsam war, oder die Straße für seinen "Spielplatz" hält. Autonome Fahrzeuge halten sich an gesetzliche Vorgaben (zb. Speed-Limit), sind nicht abgelenkt, gehen nicht absichtlich ein erhöhtes Risiko ein usw. Und natürlich brauch es gesetzliche Regelungen, wenn die autonomen Fahrzeuge soweit sind, damit genau das nicht passiert, dass die "Mongos" weiterhin manuell rumfahren, und die eh sehr viel aufmerksameren Verkehrsteilnehmer dann in autonomen Kanzeln umhergondeln. Im übrigen sollte man schon ein paar mehr Videos gesehen haben, um sich ein besseres Urteil über die Unfallursachen allgemein, bzw. das Verhalten der Menschen im Straßenverkehr bilden zu können.
Damit du merkst, dass es bei Verkehrsdichten von 100 Personen in 20 m Umkreis eine ganze Menge Möglichkeiten katastrophaler Unfälle gäbe, auf die du selbst gemäß Verkehrsregeln normalerweise nicht vorbereitet sein musst, weil 99% der Menschen sich nie SO bescheuert verhalten würden, sondern den ganz normalen Bahnen des Alltags folgen. Möglichkeiten, die aber sehr wohl sehr wichtig werden, sobald du merkst das jemand sich abnormal verhält.
Genau davon rede ich. So lange alles außerhalb des "virtuellen" Käfigs um mein Auto herum passiert, ist es irrelevant wer sich da aufhält. Gefährlich wird es erst beim Eindringen in diesen Käfig (abnormales Verhalten), und dann entscheidet lediglich das tatsächliche Verhalten des "Objekts", nicht das theoretisch mögliche.

Das Kind was auf dem Gehweg Ball spielt, und wo am Fahrbahnrand Autos stehen, da fahre ich langsamer vorbei, egal ob es schon Richtung Fahrbahn läuft, oder nicht. So meinte ich das bzgl. autonomer Mobilität. Nicht dem Fußgänger weniger "Sicherheitsabstand" einräumen wie dem theoretisch schnelleren Radfahrer, sondern gar nicht unter ein bestimmtes Maß gehen.
Aber ja: Kreative Auslegung von Verkehrsregeln durch menschliche Fahrer ist auch ein Aspekt, mit dem autonome Autos bis auf weiteres klarkommen müssen. Der übliche Berufsverkehr funktioniert (naja...) nun einmal nur, weil die Leute mit verringertem Sicherheitsabstand mitschwimmen. Ein autonomes Auto, dass hier versuchen würde 15-20 m Abstand zum Vordermann einzuhalten würde durch einscherende Fahrzeuge immer weiter abgebremst und dann erst recht überholt werden. So ein "Hindernis" wäre sogar eine potentielle Unfallquelle, wenn auch eine unschuldige.
Das autonome Fahrzeug hat keine menschliche Reaktionszeit, entsprechend geringer könnten die Abstände bei trotzdem gleichem Risiko sein.
Der wird nicht eingespeißt, weil die Netze ihn nicht weiter transportieren können - potentielle Abnehmer gäbe es dagegen schon heute genug, wiederum ganz ohne E-Autos.
Dass die Netze hier noch einer gewissen Optimierung bedüfen, hatten wir ja schon mehrmals festgehalten.
- Wir haben keinen (überschüssigen) Strom, der sauberer als unserer aktueller Energiemix ist - sauberers Gas haben wir schon
- für wirklich sauberen Strom müssen wir neue Kraftwerke bauen, können wir auch - für sauberes Gas auch. aber viel mehr.
- bei Strom war es das - für sauberes Gas müssen wir zusätzlich Gaserzeuger bauen, können wir auch
- für Strom müssen wir ein besseres Netz bauen, können wir auch - für Gas haben wir es schon
- für Strom müssen wir stationäre Speicher bauen, können wir aber nicht (außer Gas) - für Gas haben wir sie schon
- für mobile Stromnutzung müssen wir Ladestationen entwickeln und bauen - für Gas haben wir sie schon
- für mobile Stromnutzung müssen wir zufriendestellen Autos bauen, können wir aber nicht - für Gas müssen wir sie auch bauen und können das auch
- für stationäre Stromnutzung müssen wir Verbraucher bauen - für Gas haben wir sie schon
1 - sauberer Strom in ausreichender Menge ist ja das Ziel, klar haben wir den noch nicht (oder gar im Überfluss)
2 - bei den fallenden PV- und Speicher-Preisen bin ich mir da nicht so sicher
3 - kostet aber auch wieder zusätzlich
4 - ich bezweifel das unser Gasnetz dem Stromnetz auch nur das Wasser reichen kann. In meiner Gegend zb. gibts kein oder nur wenig Gas, auch nicht in absehbarer Zeit. Und Gastanks kann man sehr häufig auch keine hinstellen. Anders als:
5 - Stromspeicher. Davon kann ich in mein Haus reichlich stellen, im Gegensatz zu Gastanks. Und warum können wir keine Stromspeicher bauen?
6 - Ein Späßle? Wir haben hier 3 Tankstellen, 1 davon mit Gas. Aber selbst bei uns gibt es deutlich mehr Lademöglichkeiten.
7 - Können wir sehr wohl, tun es nur (aktuell) noch nicht ausreichend.
8 - Versteh ich nicht. Es gibt doch mehr stationäre Verbraucher für Strom wie für Gas?
 
Zuletzt bearbeitet:
Muss man aber auch gucken wie weit Effizient Steigerungen das wieder kompensieren können. Man kann und wird in Zukunft einiges weniger generell an Strom brauchen. Wir haben bei uns in der Firma erst letzte Woche die Beleuchtung ausgetauscht... das waren 110 Leuchtstoffröhren zu je 58W ... macht gute 6,3kW Leistung die das pro Stunde durch gegangen sind. Da wir eh zur Gewinnminimierung investieren mussten kamen LED Leuchten rein mit je 11W Verbrauch.. 1,1kW Leistung, das heisst, wir haben bei gleicher Netzauslastung die Möglichkeit 2 weiteren Mitarbeitern eine Steckdose fürs Aufladen vom Auto anzubieten.. mit 1,4kW können die in 10 - 12 Stunden locker das rein laden was sie für den Arbeitsweg so brauchen... ;) Und wenn mehr so gedacht wird lässt sich da viel machen. Es muss nicht ständig die 150kW Säule sein, die brauchts auf der AB, aber sonst geht auch mit kleinem Mist sehr viel. Aber da ist Deutschland leider Meister darin alles so kompliziert zu regeln und zu bürokratisieren dass es nicht mehr normal ist. Wenn man dann am Ende abgehängt ist weiss man wenigstens dass man selber schuld ist. :nicken:
 
Wir sind nur ne kleine Familienbude bei der es recht zwanglos zu geht. Ich zum Beispiel hab mir einfach ne Steckdose nach draussen gelegt, einfachen Stromzähler dran und Ende Jahr zahl ich einfach das was durch ging. Fertig. Kein Theater mit irgendwelchen %-Rechnungen, geldwerten Vorteilen etc.. Bei uns in der Firma bin ich der einzige der elektrisch fährt (aktuell noch Plug in Hybrid, aber Jänner hoffentlich vollelektrisch). Die meisten anderen fahren dicke Diesel und Benziner. Über TCO etc. machen sich die wenigsten Gedanken, aber wenn ich sehe wie günstig ich seit 4 Jahren zur Arbeit und zurück fahre, da hab ich Geld gespart ohne Ende. Aber muss jeder für sich selber entscheiden. In dem Thread geht's ja eigentlich auch mehr darum wie sich die deutsche Industrie verändern wird wenn sie nur noch hinterherlaufen :D

Bei 200 wird der Aufwand schon etwas grösser, aber auch da sollte es technisch machbar sein wenn man neu baut dass jeder Parkplatz theoretisch mit einer einfachen Steckdose ausgestattet ist. Will man es etwas optimierter macht man an jeden Platz ne kleine Box mit Zähler und CEE-Dose. Dazu bräuchte man je eine Box, 10A Sicherung, Zähler, Stecker. Ich bin zwar keine Firma aber als Privatperson kann ich mir sowas für unter 100€ bauen. Als Gewerbekunde denke ich lässt sich das für 70 oder weniger machen. Das ganze beschränkt man dann zum Beispiel auf 10A Ladestrom. Gibt ne Ladeleistung von rund 3kW pro Station. Damit lassen sich dann an nem Arbeitstag 20 - 25kWh reinladen, das reicht für alle Mitarbeiter selbst im Winter im Umkreis von gut 70km. Dann brauchen die nicht mal mehr zu Hause ne Ladeoption, was ja vor allem in Städten mit Mietern etc. oft ein Problem darstellt. Man kann auch mit der Ladeleistung auf 13A gehen. Aber es ist nicht nötig da für jeden Angestelltenplatz ne fette 22kW Säule hin zu stellen. Das kostet unnötig und bringt auch nix.
Man müsste halt im Kleinen mal anfangen und nicht immer gleich mit dem Riesenhammer drauf los gehen. Ne Firma mit 200 Angestellten findet sicherlich Möglichkeiten durch höhere Wirkungsgrade bei Maschinen etc. mit der Zeit bei gleichen Verbrauch das zu verteilen. Es werden ja auch nicht auf einen Schlag 200 Leute mit dem E-Mobil kommen, aber wenn man erst mal für 20 Stellplätze das anbietet ist ein Schritt getan. Und das ist erweiterbar. Aber oftmals kommt halt dann das Neiddenken mit dazu weil die Verbrennerfahrenden Arbeiter keine eigene Tankstelle am Parkplatz haben etc.. , unnötige bürokratische Hürden etc..

Ich konnte mich wie gesagt mit meinem Chef auf eine sehr simple Lösung einigen, welche auch für noch weiter 20 Arbeiter klappen würde. Eventuell würde man dann aus Bequemlichkeit etwas Aufrüsten, aber derzeit geht's so auch gut :)
 
Zu Punkt 1:
Wir exportieren Unmengen an Strom 2016 erneut Rekord beim Stromexport - taz.de.
Das Blöde ist nur, wer wirklich einen Öko-Stromanbieter wählt,
bekommt keinesfalls Ökostrom, das geht technisch gar nicht. :D

Exportieren <> überschüssig.
Ziel ist es, die Gesamtemissionen zu reduzieren. Ökostrom, der bislang außerhalb Deutschlands verbraucht wird, in deutsche Batterieautos zu packen, damit die bisherigen Verbraucher dann z.B. polnischen Kohlestrom nutzen, steigert die Emissionen aber. Elektoautos fahren ausschließlich dann CO2-neutral, wenn sie CO2-frei produzierten Strom nutzen, der ohne sie GAR NICHT genutzt worden wäre. Ansonsten verlagern sie nur CO2-Emissionen und können bestenfalls leichte Effiziengewinne für sich verbuchen. Letzteres unter dem Gesichtspunkt CO2 gegenüber Benzin-Verbrennern aber erst, wenn es keinen Kohlestrom mehr gibt.

Zu Punkt 2:
Woher kommt denn der größte Teil unseres Gases?
• Deutschlands Erdgasbezugsquellen bis 2016 | Statistik

Durch die neuen Abkommen mit Russland, wird dieser Anteil noch weiter steigen.

Wenn man mal betrachtet, dass das Gas im Norden Russlands,
unter gewaltigen Aufwand gefördert wird,
bleibt vom "sauberen Gas" nicht mehr so viel sauber. :ugly:

Guck dir an, wo unser Benzin und unser Diesel herkommt. "Sauberer" als das ist nicht wirklich schwer, selbst russisches Ga ist ein Fortschritt. Wenn dann sprechen geopolitische Gründe gegen diesen Weg, aber das Fass "Rohstoffe aus fragwürdigen" Quellen wollte ich mit Blick auf die Batterieproduktion erstmal nicht aufmachen und es beim ökologischen belassen.
Übrigens fackeln wir selbst in der Nordsee immer noch Unmengen an Propan, Butan und anderen "zu schweren" Gasen ungenutzt ab, die sich mit in der Nordsee erzeugten Wasserstoff leichter zu Methan umsetzen lassen sollten, als von CO2 ausgehende Synthesekonzepte.


Am vorläufigen Ende ja, natürlich. Aber so wird man nicht starten können. Das "End-Ziel" (darf man das so sagen?^^) ist hierbei ja auch nicht das Gewicht des von Menschen genutzten Transportmittels etwas zu verringern, sondern auf das absolute Minimum zu reduzieren. Das könnten zb. wie auch immer aussehende "Blasen" um den Menschen sein, die dann durch Röhren transportiert werden. Allerdings wird das wirklich noch eine ganze Weile dauern. :D

Für die Diskussion hier beschränke ich mich mal auf das aktuelle Jahrhundert :). Und was hier gesagt werden darf beurteilen im Zweifelsfall die Typen mit dem fetten Benutzertitel :P

Genau darum geht es ja. Dass die meisten Unfälle passieren, weil ein Mensch unachtsam war, oder die Straße für seinen "Spielplatz" hält. Autonome Fahrzeuge halten sich an gesetzliche Vorgaben (zb. Speed-Limit), sind nicht abgelenkt, gehen nicht absichtlich ein erhöhtes Risiko ein usw. Und natürlich brauch es gesetzliche Regelungen, wenn die autonomen Fahrzeuge soweit sind,

Solche gesetzlichen Regelungen wären schon heute möglich und aus Sicht der Unfallstatistik sinnvoll, aber es gibt sie nicht. Es würde arg Offtopic wären, hier grundsätzliche Freiheitsrechte und Überwachungsstart auszudiskutieren - können wir einfach festhalten, dass die Verfügbarkeit autonomer Autos weder die Zahl der Idioten reduziert noch die Rahmenbedingungen für eine staatliche Beschränkung von Fahrfähigkeiten verändert?

Genau davon rede ich. So lange alles außerhalb des "virtuellen" Käfigs um mein Auto herum passiert, ist es irrelevant wer sich da aufhält. Gefährlich wird es erst beim Eindringen in diesen Käfig (abnormales Verhalten), und dann entscheidet lediglich das tatsächliche Verhalten des "Objekts", nicht das theoretisch mögliche.

Das Kind was auf dem Gehweg Ball spielt, und wo am Fahrbahnrand Autos stehen, da fahre ich langsamer vorbei, egal ob es schon Richtung Fahrbahn läuft, oder nicht. So meinte ich das bzgl. autonomer Mobilität. Nicht dem Fußgänger weniger "Sicherheitsabstand" einräumen wie dem theoretisch schnelleren Radfahrer, sondern gar nicht unter ein bestimmtes Maß gehen.

Nein, genau davon rede ich nicht ;)
Es gibt eben keinen "Käfig" außerhalb dessen alles egal ist. Es sei denn, dieser Käfig erstreckt sich dutzende Meter links und rechts deiner Fahrbahn, denn dort befinden sich überall "Objekte", die plötzlich zum Hindernis werden könnten. Trotzdem beschränken sich Verkehrregeln auf einen viel kleineren Raum und auch menschliche Autofahrer beachten den Bereich drum herum nur, wenn etwas unnormales passiert. Genau letzteres erfordert aber die Fähigkeit, Objekte auch zu identifizieren: Du fährst bei dem Kind langsamer. Aber nicht bei dem Anzugträger, der auf dem Fußweg entlang spaziert. Dabei bewegen sich beide in gleicher Entfernung und mit ähnlicher Geschwindigkeit. Deine Änderung im Fahrverhalten beruht auf einer Erwartungshaltung, was für welche Art von Verkehrsteilnehmer typisch ist. Das von dir beschriebene Auto, dass nur Bewegungen aber nicht Art von Objekten erkennen kann, würde bei jedem Fußgänger so vorsichtig fahren, wie bei einem spielenden Kind. In Städten also nie schneller als Tempo 10. Und wenn du zusätzlich auch noch jedem aufmerksamen Radfahrer die 3 m Sicherheitsabstand spendieren möchtest, die du (bei mehr als Tempo 10) einem Betrunkenen auf der Fahrbahn geben würdest, dann sind auf einmal ganze Spuren gesperrt.

Es ist im alltäglichen Straßenverkehr schlichtweg gang und gäbe fast nirgendwo den im Worst Case nötigen Sicherheitsabstand beziehungsweise die im Worst Case nötige Geschwindigkeitsreduzierung zu fahren, weil eben fast nie der Worst Case vorliegt und das mit Kenntnis anderer Verkehrsteilnehmer auch leicht zu erkennen ist. Aber nicht ohne Kenntnis anderer Verkehrsteilnehmer. Dann muss man entweder immer vom schlimmsten ausgehen, was den möglichen Fahrzeugdurchsatz um mindestens eine Größenordnung reduzieren und damit zumindest in Städten das Verkehrssystem zum kollabieren bringen würde, oder man geht nie vom schlimmsten aus - dann überfahren autononme Autos aber Menschen.

3 - kostet aber auch wieder zusätzlich

Das (Gaserzeuger) ist der eine Punkt, der gegen die gesamten Unwägbarkeiten beim Batteriekonzept aufgewogen werden muss.

4 - ich bezweifel das unser Gasnetz dem Stromnetz auch nur das Wasser reichen kann. In meiner Gegend zb. gibts kein oder nur wenig Gas, auch nicht in absehbarer Zeit. Und Gastanks kann man sehr häufig auch keine hinstellen.

Wieso kann man die nicht hinstellen? Und Gegenden ganz ohne Gas kenne ich ehrlich gesagt gar nicht. Es gibt zwar viele Häuser ohne Anschluss, aber selbst in Kleinstädten bin ich überall die Verfügbarkeit von Leitungen gewöhnt.

Anders als:
5 - Stromspeicher. Davon kann ich in mein Haus reichlich stellen, im Gegensatz zu Gastanks. Und warum können wir keine Stromspeicher bauen?

Mit welcher Technik willst du sie denn bauen? Derzeit haben wir in Deutschland Großgasspeicher mit einer Gesamtkapazität von knapp 25 km³, also rund 17 PWh thermisch, entspricht über 6 PWh elektrisch. Willst du das mit Li-Io zu, seien wir optimistisch, 500 €/kWh, nachbauen? Wenn ich mich nicht vertippt habe, wären das 3 Billiarden €.

6 - Ein Späßle? Wir haben hier 3 Tankstellen, 1 davon mit Gas. Aber selbst bei uns gibt es deutlich mehr Lademöglichkeiten.

Keine Ahnung, welches "hier" so miserabel ausgebaut ist, aber an einer Gas-Zapfsäule können pro Stunde bequem 40000-60000 Fahrkilometer Energie (je nach Effizienz und Größe des Fahrzeuges) getankt werden. Das dürfte bequem 100 Superchargern entsprechen. Habt ihr die?
(Wenn du um 10-20% feilschen möchtest sei noch daran erinnert, dass ein Gasauto mit 10% Reserve Tankmöglichkeiten in einem rund 100*100 km großen Gebiet aufsuchen kann, ein Batterieauto mit 10% Reserve in einem 30*30 km kleinen. Man braucht also neunmal weniger Standorte um die gleiche Nutzbarkeit zu bieten respektive E-Autos müssen eher einen Umweg fahren und/oder vorzeitig nachladen, um ein Liegenbleiben auszuschließen, so dass du deine 10-20% allein schon durch den größeren Anteil an Nutz- verglichen mit zum-Tanken-fahr-Kilometern kompensiert hast)

7 - Können wir sehr wohl, tun es nur (aktuell) noch nicht ausreichend.

:ka:
Dann sind wir entweder alle strunzdoof oder es gibt andere Gründe, die dagegen sprechen und zusätzlich rein gerechnet werden müssen.

8 - Versteh ich nicht. Es gibt doch mehr stationäre Verbraucher für Strom wie für Gas?

Unterschätze nicht den enormen Anteil, den Wärmeerzeugung an unserem Energieverbrauch hat. Wir haben 2016 80 Milliarden m³, also rund über 50000 TWh Erdgas-Energie verbraucht, aber nur 500 TWh elektrische.



Ist jetzt nicht neu (hmm - das Datum besagt das gleiche :ugly:) und hilft auch nicht weiter:
- Laternen gibt es nur in großen Abständen, Ladesäule bräuchte es alle 2-3 Parkplätze
- Laternen werden mit wenigen 100 W (wenn überhaupt) angebunden, für eine Ladesäule muss man kW-taugliche Stromanschlüsse legen
- Laternen werden aus gutem Grund innerstädtisch oft an Häusern befestigt und stehen außerhalb/dort, wo doch genug Platz für Pfähle ist, meist auf der der Fahrbahn abgewandten Seite von Fuß-/Radwegen. Ladesäulen müssen aber direkt an den Parktplätzen stehen, damit die Kabel keine anderen Verkehrswege kreuzen
- Niemand hat sich bislang über die Optik von Ladesäulen beschwert, sie in vorhandene Objekte zu integrieren ist unnötig.
 
Und was hier gesagt werden darf beurteilen im Zweifelsfall die Typen mit dem fetten Benutzertitel :P
Ja gut, dat is klar. :devil: Ich meinte ja auch mehr allgemein. Es gibt ja doch zahlreiche Worte, Bezeichnungen, Wort- und Buchstaben-Kombinationen/Zeichen, die Gesellschaftlich geächtet sind bzw. sein soll(t)en.^^
...können wir einfach festhalten, dass die Verfügbarkeit autonomer Autos weder die Zahl der Idioten reduziert noch die Rahmenbedingungen für eine staatliche Beschränkung von Fahrfähigkeiten verändert?
Eingeschränkt, weil es indirekt das Fehlen von Fahrzeugen mit entsprechenden Fähigkeiten suggeriert. Allerdings kann ich überhaupt nicht einschätzen, wie es diesbezüglich mit der aktuell höchsten Ausbaustufe des Model S ausschaut, welches gegenüber den Vorgängern nicht nur bzgl. Sensoren und Rechenleistung (letzteres wurde ja um den Faktor >40 gesteigert), sondern auch durch die mittlerweile Millionen gefahrenen Kilometern an "Intelligenz/Erfahrung" deutlich zugenommen hat.
Das von dir beschriebene Auto, dass nur Bewegungen aber nicht Art von Objekten erkennen kann, würde bei jedem Fußgänger so vorsichtig fahren, wie bei einem spielenden Kind.
Eben nicht. Ja, es würde beiden Objekten die Möglichkeit zugestehen, gleichermaßen zu einer Gefahr werden zu können. Aber durch die bessere Reaktionszeit, und die Möglichkeit sehr viele dieser Objekte parallel beobachten zu können, würde es nicht so vorsichtig fahren müssen wie ein Mensch, um die gleiche "Sicherheit" zu erreichen. Es würde daher normal fahren, und erst beim eindringen in den virtuellen Sicherheitskäfig reagieren - egal ob es ein Kind oder ein Erwachsener wäre. Wobei man für Kinder ggf. noch eine Ausnahmeregelung schaffen könnte (bzw. Menschen mit einer Größe kleiner als X). Mit ging es primär um die Differenzierung der Menschen an sich (alter Mensch, junger Mensch, sportlicher Mensch), und die der Zweiradfahrer (vom Fahrrad bis zum Motorrad), eben darum das man nicht alles genau klassifizieren muß.

Natürlich kann ein Opa eigentlich nicht so schnell vors Fahrzeug rennen wie ein Jogger, oder auch das Kind. Aber entweder sind sie außerhalb des Käfigs, und aufgrund ihrer Bewegung potentiell keine Gefahr. Oder sie zeigen ein Verhalten, dass das eindringen in den Käfig wahrscheinlich macht. Bei letzterem entscheidet aber einfach nur ihre aktuelle Geschwindigkeit+Richtung/Position darüber, ob sie es noch rechtzeitig schaffen (und dann muß das Auto ab Grenzwert X reagieren), oder eben nicht. Eben weil theoretische Bewegungsmuster hier einen unnötig großen Käfig erzeugen würden (auch ein sportlicher Opa könnte schnell los sprinten), sollten hier die tatsächlichen Bewegungen für das Verhalten des autonomen Fahrzeugs entscheidend sein. Ziel ist es schließlich nicht absolut jeden Unfall zu verhindern (hier setzt schon die Physik Grenzen), sondern lediglich die (anfangs) gleiche bzw. eine (später) höhere Sicherheit wie die eines Menschen zu gewährleisten.

Dazu kommt, dass auch Menschen im Straßenverkehr lernen müssen. Anders als bei Computern läßt sich hier das Gelernte aber nicht auf andere Fahrer übertragen. Daher reicht es schon was u.a. Tesla aktuell macht, Daten von aktuellen Fahrten aufzeichnen und auswerten, um schon vor der ersten vollautonomen Fahrt lernen zu können. Bei der Zahl an täglich gefahrenen Kilometern dürfte hier, ab einer gewissen "Grundintelligenz" (bzgl. der Auswertung des Gesehenen), die Lernkurve der Computer zumindest am Anfang exponentiell ausfallen. Dann sind die ersten autonomen Fahrzeuge eben welche von den Herstellern, die Erfahrungen sammeln und im Straßenverkehr "lernen".
Und wenn du zusätzlich auch noch jedem aufmerksamen Radfahrer die 3 m Sicherheitsabstand spendieren möchtest, die du (bei mehr als Tempo 10) einem Betrunkenen auf der Fahrbahn geben würdest, dann sind auf einmal ganze Spuren gesperrt.
Genau davon rede ich. Es ist egal warum das Zweirad (egal ob Fahrrad oder Motorrad) so instabil fährt. Entscheidend ist ob es das tut, oder nicht. Es ist egal wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Erwachsener beim betreten der Fahrbahn kurz vor der Kollision noch mal umdreht, und wie gering die Wahrscheinlichkeit bei einem Kind in der gleichen Situation ist. Dringt ein Mensch in den Käfig ein, muß reagiert werden. Dringt er nicht ein, muß nicht reagiert werden.

Dazu kommt bei der vernetzten autonomen Mobilität auch immer noch, dass das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer ebenfalls angepasst werden kann. Soll ein Fahrzeug mehr Abstand halten, weil am Straßenrand Kinder spielen, oder der Radfahrer am torkeln ist, könnte zb. der Gegenverkehr Platz machen, damit ein entsprechender Abstand gewährleistet ist. Parkende Autos könnten mit ihren Sensoren das Umfeld beobachten, und damit den autonomen Fahrzeugen auf der Straße (und wenn nur in einer sich andeutenden potentiellen Gefahrensituation, zb. ein Mensch läuft gerade zwischen zwei Autos durch) Informationen zur Verfügung stellen, die ein menschlicher Fahrer niemals haben könnte (weil er eben nicht durch Autos durchschauen kann). Es gibt hier zahlreiche Situationen/Möglichkeiten, um den Straßenverkehr mit autonomen Fahrzeugen sehr viel sicherer zu machen. Natürlich nicht alles vom ersten Tag an, aber zum Start muß man mMn lediglich den Menschen etwas übertreffen.
Es ist im alltäglichen Straßenverkehr schlichtweg gang und gäbe fast nirgendwo den im Worst Case nötigen Sicherheitsabstand beziehungsweise die im Worst Case nötige Geschwindigkeitsreduzierung zu fahren, weil eben fast nie der Worst Case vorliegt und das mit Kenntnis anderer Verkehrsteilnehmer auch leicht zu erkennen ist.
Das geht dann aber immer zu Lasten des entsprechenden Fahrers. Wenn jemand aufgrund des Verkehrsflusses gesetzliche Vorgaben "umgeht", muß er mit einer entsprechenden Schuld leben. Man sagt ja zb., wer auffährt ist Schuld. Unterschreitest du den Abstand zu parkenden Fahrzeugen (<1m), erhöhst du das Risiko, sollte doch mal ein Kind auftauchen - da hilft es auch nichts wenn davor 10.000 mal kein Kind aufgetaucht ist. Oder mal jemand unachtsam die Tür eines am Straßenrand geparkten Autos öffnet.

Aber von autonomen Fahrzeugen kannst du nicht erwarten, dass sie die gesetzlichen Vorgaben missachten.
Das (Gaserzeuger) ist der eine Punkt, der gegen die gesamten Unwägbarkeiten beim Batteriekonzept aufgewogen werden muss.
Und wenn du von Gas als Treibstoff für einen Verbrenner redest, auch sämtliche für die Wartung und Instandhaltung eines Verbrenners nötigen Ressourcen.
Wieso kann man die nicht hinstellen?
Zb. weil es hier Vorschriften gibt, man man häufig (zb. bauliche Gegebenheiten) nicht erfüllen kann.
Und Gegenden ganz ohne Gas kenne ich ehrlich gesagt gar nicht. Es gibt zwar viele Häuser ohne Anschluss, aber selbst in Kleinstädten bin ich überall die Verfügbarkeit von Leitungen gewöhnt.
Diesem Dokument entnehme ich, das 2010 ca. 18,6Mio Wohnungen mit Erdgas beheizt wurden - 2,2Mio mehr als 2001 (und 0,5% weniger als 2011). Hier unterstelle ich jetzt einfach mal, dass die Versorgung durch den Boden gemeint ist (also ohne Tanks). Laut Statista gibt es in Deutschland 40mio Haushalte, womit vermutlich Wohnungen gemeint sind. Genaueres hab ich leider nicht finden können.
Mit welcher Technik willst du sie denn bauen? Derzeit haben wir in Deutschland Großgasspeicher mit einer Gesamtkapazität von knapp 25 km³, also rund 17 PWh thermisch, entspricht über 6 PWh elektrisch. Willst du das mit Li-Io zu, seien wir optimistisch, 500 €/kWh, nachbauen? Wenn ich mich nicht vertippt habe, wären das 3 Billiarden €.
Die Haushalte könnten fast alle mit eigenen Speichern versorgt werden. Der Preis für 1kWh Lithium-Akku liegt aktuell btw. bei unter 250$, Tendenz relativ zügig sinkend. Das Hauptproblem ist hier der industriell verbrauchte Strom. Und die sollen sich selbst was überlegen. :D Im Ernst, es muß ja nicht morgen (bzw. überhaupt, es gibt ja noch andere Speichermöglichkeiten) schon alles in Akkus gespeichert werden. Gas (Gaskraftwerke) ist ja ok, so lange es keine bessere Möglichkeit gibt. Aber wo möglich (zb. Mobilität) würde ich gerne schon den E-Antrieb sehen. Warum einen Gasverbrenner, wenn man einen E-Antrieb nehmen kann, und man das Gas besser in hoch effizienten Gaskraftwerken in Strom umwandeln kann? Wegen mir auch Gas-Hybriden. Aber eben keine reinen Gas-Verbrenner.

Aber auch wenn Gas sauberer als Benzin/Diesel ist, es ist eine Übergangslösung. Strom ist einfach die sauberste Energie, und dessen Erzeugung (und die nötige Speicherung) auf diesen Level zu bringen ist eben die Aufgabe. Und wie mein Großvater immer sagte, "geht nicht gibts nicht".
Keine Ahnung, welches "hier" so miserabel ausgebaut ist, aber an einer Gas-Zapfsäule können pro Stunde bequem 40000-60000 Fahrkilometer Energie (je nach Effizienz und Größe des Fahrzeuges) getankt werden. Das dürfte bequem 100 Superchargern entsprechen. Habt ihr die?
Brauchen wir die? Und der Anteil an PV-Anlagen ist hier überdurchschnittlich hoch, wir haben Windräder bis zum Abwinken, fast jeder bezieht hier seinen Strom aus 100% "ökologischem Anbau", und unsere Autos stehen lange genug rum, um sie gänzlich ohne Supercharger einfach an der Steckdose aufladen zu können.^^
Dann sind wir entweder alle strunzdoof oder es gibt andere Gründe, die dagegen sprechen und zusätzlich rein gerechnet werden müssen.
Wenn fehlender Wille zu "strunzdoof" zählt, dann sind unsere Autobauer strunzdoof. Sag ich aber schon die ganze Zeit. Was wir könn(t)en und was wir tun sind 2 verschiedene paar Schuhe.
Unterschätze nicht den enormen Anteil, den Wärmeerzeugung an unserem Energieverbrauch hat. Wir haben 2016 80 Milliarden m³, also rund über 50000 TWh Erdgas-Energie verbraucht, aber nur 500 TWh elektrische.
Und das obwohl scheinbar weniger als 50% der Haushalte ans Gasnetz angeschlossen sind. Aber ich gebe zu, die Tatsache das ich nicht mit Gas versorgt werde, und aktuell meine Wärme mit Strom erzeuge (obowlh ich nen Kamin und Öfen habe), hat meine Sichtweise beeinflusst.^^
Man müsste halt im Kleinen mal anfangen und nicht immer gleich mit dem Riesenhammer drauf los gehen.
:top:
 
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