Entwicklung der Autoindustrie am Beispiel des Elektrolaster Street Scooter

Dafür ziehen Suvs dann noch mal mehr Sprit durch, was angesichts verstopfter Straßen nicht von Vorteil ist.
Ich würde glatt wetten, dass 30% aller Fahrzeuge auf den Straßen gerade dabei sind, einen Parkplatz zu finden.
 
1. Ein und Ausstieg bequem.
2. Sie haben ein 6 Monate altes Kind + ein 2,5 Jähriges --> Babyschale und das andere Kind auf dem Rücksitz zu positionieren und anzuschnallen, ist so viel angenehmer, weil man sich weniger bücken muss.
3. Das gleiche beim Einkaufen oder wenn man schwere Sachen transportiert, das Be- und Entladen vom Kofferraum ist bequemer, weil höher.
4. Gute Übersicht
5. ein subjektives bessere Sicherheitsgefühl
Alles Punkte für die man kein SUV brauch. ^^
Ich fahre auch keinen SUV, aber ich werde nie verstehen, warum man sich ständig über anderer Leute Angelegenheiten kümmern soll. Dann fahren sie halt nicht ins Gelände, und?

SUV steht für "Sport Utility Vehicle", was so viel wie Sport- und Nutzfahrzeug heißt, und eine "Gelände-Limousine" meint. Das bedeutet, diese Fahrzeuge haben Fähigkeiten/Funktionen, und damit Baugruppen, die den Einsatz in mittlerem bis schwerem Gelände erlauben. Sie haben daher mehr Bodenfreiheit (= einen höheren Schwerpunkt), Allrad mit verschiedenen Sperren usw, tlw. Kriechgänge, und weitere für den Geländebetrieb sinnvolle Features. Ein Geländewagen hingegen ist primär für schweres bis sehr schweres Gelände ausgelegt, hat also einen Aufbau, der primär für hartes Gelände ausgelegt ist (große Reifen für eine noch größere Bodenfreiheit, für eine noch höhere Wattiefe usw).

Das sind alles Funktionen, deren Nutzung nicht legal stattfinden kann, weil es lediglich Land- und Forstwirten erlaubt ist, entsprechend unzugängliche Wege zu nutzen. Privatpersonen ist es in ganz Europa untersagt, mit dem Auto die Straßen zu verlassen, welche - wie erwähnt - quasi immer geteert sind. Aber diese Funktionen erfordern spezielle Baugruppen/Ressourcen, die ständig mitfahren, aber nie genutzt werden. Entsprechend höher ist dann natürlich auch der Spritverbrauch. Dazu kommt, dass durch die Bauform dieser Fahrzeuge auch ein höheres Risiko für Unfallgegner entsteht, sofern diese nicht ebenfalls in einen solchen Fahrzeug sitzen. Ein 2,5to SUV zb. schlägt nunmal etwas härter ein, als eine Limousine.

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Die höhere Sicherheit dieser Fahrzeuge geht also immer zu Lasten des Unfallgegners, also derer die keinen SUV/Geländewagen fahren. Und damit ist es eben nicht mehr nur deren "Angelegenheit". Siehe zb. auch einen Bugatti Veyron, der seinen 100 Liter Tank bei Vollgas in weniger als 20 Minuten entleeren kann. Die Belastung der Umwelt durch solche Fahrzeuge ist um ein vielfaches höher, und die Umwelt gehört nicht nur denen, die einen dicken Geldbeutel haben, und ihr Ego auf Kosten der Allgemeinheit aufwerten müssen.

Das ist bzgl. Mobilität der Zukunft der völlig falsche Weg. Es macht einfach aus so vielen Ebenen keinen Sinn, solche Steinzeit-Fahrzeuge zu benutzen, um damit eine ~75Kg Person von A nach B zu bringen.
 
Unsere Unfähigkeit etwas dagegen zu unternehmen, wird unsere Enkel nicht mehr retten. :ugly:
Eine Zivilisation geht, eine andere kommt. So wir nicht mit ABC-Waffen jedes höhere Leben vernichten, wird nach uns aus Staub und Asche etwas neues Entschehen. So war das seit 10.000 Jahren. Der Untergang des römischen Reiches verläuft ziemlich analog zu unserem. Trumpo ist ein typischer Soldatenkaiser der Endphase. Es wird noch hundrt Jahre dauern, dann versinkt Europa in Belanglosigkeit und wird überrannt. Unsere Unfähigkeit, auf Veränderungen zu reagiere, wird mmer deutlicher. Meine Meinung.
 
Eine Zivilisation geht, eine andere kommt. So wir nicht mit ABC-Waffen jedes höhere Leben vernichten, wird nach uns aus Staub und Asche etwas neues Entschehen. So war das seit 10.000 Jahren. Der Untergang des römischen Reiches verläuft ziemlich analog zu unserem. Trumpo ist ein typischer Soldatenkaiser der Endphase. Es wird noch hundrt Jahre dauern, dann versinkt Europa in Belanglosigkeit und wird überrannt. Unsere Unfähigkeit, auf Veränderungen zu reagiere, wird mmer deutlicher. Meine Meinung.

Nö, momentan wird dieser Planet so extrem ausgebeutet,

da wird für zukünftige Generationen (global betrachtet) gar nix mehr übrig bleiben,

um ein halbwegs gesichertes "normales" Leben überhaupt führen zu können.

Wir schaufeln sowieso unseres eigene Grab,

die Kackerlacken und Ratten werden uns überstehen,
daraus wird die Evolution schon was machen. :D
 
Der neue Tesla Roadster wurde vorgestellt/angekündigt:
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Von 0 auf 60mph (~100km/h) in 1,9 Sekunden - 0 auf 100mph (~160km/h) in 4,2 Sekunden - die viertel Meile in 8,9 Sekunden. Alles Weltrekorde.
Topspeed über 250mph (>400km/h).
Autobahn-Reichweite (bzw. "Highway-Range") von 620 Meilen (~1000KM) - dank =>200<=kWh Akku.
3 Motoren, 1 vorne und 2 hinten, mit 10.000 NM Drehmoment.


Und dann gabs noch nen Tesla-Truck:
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:ugly::top:
 
Zuletzt bearbeitet:
3 Motoren.... mit 10.000 NM Drehmoment.
Schon ein Profiradfahrer kommt auf 1000 Nm, der Wert ist völlig egal. Er
muss Tesla so hoch liegen, weil kein Getriebe zwischen Motor und Rad ist.
Relevant ist die Leistung am Rad, alles andere sind schwer vergleichbare
Werte.

Wieder ein Spielzeug für die Superreichen mit Einkommen jenseits der Million
im Jahr. Ich mag sowas, es ist schöner Spielkram, auch ein Bugatti ist witzig,
löst aber keines der Probleme der Massenmobilität
 
Sehr gut, normalerweise müsste man jetzt erst mal dafür sorgen,
das die ärmsten 1,5 Mrd der Erdbevölkerung gescheite Fahrräder bekommen. :D
Im Kapitalismus interessieren diese Versager nicht. 1% der Weltbevölkerung besitzt 50% des Vermögens. Um dieses eine Prozent buhlen die Produzenten, nur mit denen ist Geld zu verdienen. Die 99% Rest sind unbedeutend. Naja, vielleicht für Massengüter noch die oberen 20%. Aber alle wollen das so. Schau Dir an, wie die CSU alles blockiert, für Kohlekraftwerke und Verbrennungsmotoren eintritt. Fürchterlich
 
Relevant ist die Leistung am Rad, alles andere sind schwer vergleichbare Werte.
Das Auto (nicht die Motoren) wird mit 10.000NM beworben, so wie alle anderen Autos auch. Also ist das ein ganz normal vergleichbarer Wert.
Wieder ein Spielzeug für die Superreichen mit Einkommen jenseits der Million im Jahr.
Der Preis soll bei 200k$ losgehen, da würde ich noch nicht von "Superreich" sprechen. Aber ja, es ist für die gehobenere Preisklasse - Supersportwagen eben. ^^

Und man darf auch nicht vergessen, Tesla finanziert die "preiswerten" E-Autos (Entwicklung usw.) über den Verkauf der teureren Modelle. Das "Model 4" und der "Roadster 3.0" lassen ja nicht mehr so lange auf sich warten.

Und wenn man bedenkt wann Tesla gestartet ist, und man sich das bisherige/aktuelle Lineup anschaut (Roadster v1, den Halb-Kombi Model S (aktuell schon in v3), das quasi SUV Model X, die "obere" Mainstream-Limousine Model 3, jetzt kommend der Roadster 2.0, die Semi-Trucks), dann ist das mMn - gerade verglichen mit den klassischen Autobauern - schon eine respektable Schlagzahl.
 
Im Kapitalismus interessieren diese Versager nicht. 1% der Weltbevölkerung besitzt 50% des Vermögens. Um dieses eine Prozent buhlen die Produzenten, nur mit denen ist Geld zu verdienen. Die 99% Rest sind unbedeutend. Naja, vielleicht für Massengüter noch die oberen 20%. Aber alle wollen das so. Schau Dir an, wie die CSU alles blockiert, für Kohlekraftwerke und Verbrennungsmotoren eintritt. Fürchterlich

Nö, wenn bei uns nix mehr zu holen ist,
ziehen die Abmelker einfach weiter. :D

Wozu ist denn steuerfinanzierte Entwicklungshilfe eigentlich da? :D
 
Das Auto (nicht die Motoren) wird mit 10.000NM beworben, so wie alle anderen Autos auch. Also ist das ein ganz normal vergleichbarer Wert..
Nein, weil Elektromotoren ohne Getriebe in die Differentiale gehen, jeder Verbrenner aber Getriebe mit, je nch Fahrzeug, bis zu 5:1 Übersetzung hat, der Drehmoment entsprechend erhöht wird. Der Stammtisch redet über Drehmoment, er könnte auch über den Mitteldruck der Motoren reden, der Einhalt ist genauso bedeutungslos. Es ist ein nicht vergleichbarer Wert, aber das verstehen die leute immer nicht. Wenn überhaupt, ist die Drehmomentkurve interessant, um einen Rückschluss auf Elastizitäten zu bekommen. Aber lassen wie eine wissenschaftliche Diskussion in diesem Rahmen, wir sind im Internet :D

Der Preis soll bei 200k$ losgehen, da würde ich noch nicht von "Superreich" sprechen. Aber ja, es ist für die gehobenere Preisklasse - Supersportwagen eben. .
200.000,-€ für ein Spielzeug mit einem geringeren Nutzwert auf 10.000,-€ Verbrenner. Wenn Du das Auto auf 10 Jahre abschreibst, sind es weit20.000,-€ im Jahr, wenn man als denkender Menschen nicht mehr als 10% senes Einkommens in Spielkram steckt, sind wie bei 200.000,-€ netto, also nichtganz der Million Brutto, die ich in den Raum schmiss. Der Käuferkreis ist tritzdem sehr begrenzt.


Wozu ist denn steuerfinanzierte Entwicklungshilfe eigentlich da? :D
Genau dafür
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Jo, und keiner bekommt es mit. :D
Keiner, außer Dir und mir
Alles nur Idioten!
biggrin1.gif
biggrin1.gif
 
Wow. Quasi jedes vierte in D neu zugelassene Fahrzeug ist doch tatsächlich ein SUV/Geländewagen, Tendenz steigend. Ich hätte ja mit vielem gerechnet, damit aber nicht. Obwohl es in ganz Europa verboten ist abseits der Straße zu fahren, die wiederum zu 99,8% geteert sein dürfte, kaufen sich so viele Menschen ein Fahrzeug, welches - in unseren Breitengraden - eher für mittleres bis schweres Gelände gedacht ist. Und das auch noch mit steigender Tendenz. Hier hab ich die Situation komplett falsch eingeschätzt (und die Hinweise diesbezüglich von ruyven scheinbar ignoriert, oder einfach nicht für möglich gehalten). :what:

Manchmal hätte ich gerne Unrecht, aber in dem Fall bestätigen die Zahlen das, was man sehr offensichtlich auf den Straßen beobachten kann :(


Nur war der Avantime bis jetzt der letzte Versuch ein "Van Coupe" zu bauen.
Und genau die Nische, also Vans welche auch ein Designteam gesehen haben, besetzen SUVs.

Vans waren mal aerodynamische Alternativen zu Transportern. SUVs sind Vans mit maximiertem Gewicht und Luftwiderstand. Das Designkonzept des einen hat mit dem anderen so viel zu tun wie eine Concorde mit einer Antonov. Und "SUV Coupes", die diesen Namen nach Vorbild des Avantime auch verdienen und nicht nur ein Modewort anhängen, kenne ich auch kein einziges. (Und dabei halte ich seit einiger Zeit nach einem etwas größeren, eleganten Dreitürer Ausschau. De facto bekommt man heute zwischen den Formaten "Smart" und "Passat" bei den meisten Herstellern kein Auto mehr, bei dem ich nicht hinter der B-Säule sitzen würde :kotz:)


SUV steht für "Sport Utility Vehicle", was so viel wie Sport- und Nutzfahrzeug heißt, und eine "Gelände-Limousine" meint. Das bedeutet, diese Fahrzeuge haben Fähigkeiten/Funktionen, und damit Baugruppen, die den Einsatz in mittlerem bis schwerem Gelände erlauben. Sie haben daher mehr Bodenfreiheit (= einen höheren Schwerpunkt), Allrad mit verschiedenen Sperren usw, tlw. Kriechgänge, und weitere für den Geländebetrieb sinnvolle Features. Ein Geländewagen hingegen ist primär für schweres bis sehr schweres Gelände ausgelegt, hat also einen Aufbau, der primär für hartes Gelände ausgelegt ist (große Reifen für eine noch größere Bodenfreiheit, für eine noch höhere Wattiefe usw).

Von typischen Geländefeatures haben heutige "SUVs" in der Regel nur noch drei Merkmale: Erhöhter Luftwiderstand, erhebliches Gewicht und etwas höhere Bodenfreiheit. Wobei letztere sehr relativ ist - unter 20 cm sind keine Seltenheit. Kriechgänge hatten SUVs von Anfang an quasi nicht, Allrad wurde bereits sehr früh zum optionalen Feature. Heute beschreibt "SUV" in der Regel einen Van oder ehemals-Kompaktwagen der aussieht, als hätte er zwei Tonnen Anabolika transportiert. Also außen größer, unaerodynamischer und schwerer und innen kleiner oder bestenfalls gleich viel Platz.

Das sind alles Funktionen, deren Nutzung nicht legal stattfinden kann, weil es lediglich Land- und Forstwirten erlaubt ist, entsprechend unzugängliche Wege zu nutzen. Privatpersonen ist es in ganz Europa untersagt, mit dem Auto die Straßen zu verlassen, welche - wie erwähnt - quasi immer geteert sind.

Jein. Es gibt genug ungeteerte Privatwege, es gibt unbefestigte Straßenränder, an den man halten darf und über den Zustand von einigen Nebenstraßen im Mittelmeerraum brauchen wir gar nicht zu reden. (Ich bin mit meinem Passat schon mehrfach uneabsichtigt aufgesetzt und dabei komme ich eigentlich ganz gut mit schlechten Straßen zurecht :() Allrad -was die meisten "SUVs" eben gar nicht haben- ist außerdem echt nice auf Schnee. Ich hatte in einem der schneereichen Winter Ende des letzten Jahrzehnts (08? 09? bin mir unsicher) mal Zugriff auf den A6 quattro von Daddy und was soll ich sagen ... Nach zwei Wochen eingeschränkten Schneeräumens in der Seitenstraße haben die anderen Leute sich um die spärlichen Parkplätze zwischen den Schneehaufen gestritten. Ich hab oben drauf geparkt :ugly:
Aber den nutzen von ausladenden Kotflügeln, hochaufragenden Frontpartien und *keineAhnungwodie500kgzusätzlichesMaterialverbauthaben*, die habe ich auch noch nicht gefunden.

Die höhere Sicherheit dieser Fahrzeuge geht also immer zu Lasten des Unfallgegners

Der Witz ist: In Crash-Tests schneiden SUVs keineswegs durchgängig besser ab. Da gibts sogar einige richtig schlechte Exemplare drunter, denn wenn man nicht gegen einen leichtern Verkehrsteilnehmer fährt hat man durch die Masse keinen Vorteil. Nur eine halbe Tonne Fahrzeug mehr hinter einem, die kräftig schiebt...

, also derer die keinen SUV/Geländewagen fahren. Und damit ist es eben nicht mehr nur deren "Angelegenheit". Siehe zb. auch einen Bugatti Veyron, der seinen 100 Liter Tank bei Vollgas in weniger als 20 Minuten entleeren kann. Die Belastung der Umwelt durch solche Fahrzeuge ist um ein vielfaches höher, und die Umwelt gehört nicht nur denen, die einen dicken Geldbeutel haben, und ihr Ego auf Kosten der Allgemeinheit aufwerten müssen.

Wenns wenigstens ein dicker Geldbeutel wäre. Aber wenn der Liter Diesel für 1,15 verschenkt und der Diesel-SUV dank fleißiger Subventionen auch so schön günstig ist, dann ist Umweltverpesten rein finanziell eben nicht einmal ein Luxus, den "man sich leistet". Sondern es ist Standard und drei Flugreisen im Jahr kommen noch oben drauf, während ausgleichende Maßnahmen doch bitte über die Mehrwertssteuer von allen bezahlt werden sollen :kotz:

Das ist bzgl. Mobilität der Zukunft der völlig falsche Weg. Es macht einfach aus so vielen Ebenen keinen Sinn, solche Steinzeit-Fahrzeuge zu benutzen, um damit eine ~75Kg Person von A nach B zu bringen.

/sign. Die Klischeehaften 95% der Fahrten könnte man nicht mit einem E-Auto erledigen, sondern schon seit Jahren mit einem 200 kg Verbrenner und unter 1l/100 km. Aber so funktioniert Verkehr in Deutschland eben nicht und alle klatschen.


Sicher,

durch unsere Lebensweise haben wir global betrachtet den "Point of no Return",
schon längst verpasst.

Unsere Unfähigkeit etwas dagegen zu unternehmen, wird unsere Enkel nicht mehr retten. :ugly:

wir haben aber den Punkt "No Return"

"Return" zu welchem-Ursprungszustand-auch-immer ist schon lange nicht mehr möglich. Aber man kann vieles auch noch sehr viel schlimmer machen - oder es sein lassen. Ab 2 K drohen unerwartete, unkontrollierte Tipping-Points. Aber die Chancen für einen extremen Wechsel sind bei den 3,5 bis 6 K*, auf die wir gerade zuhalten (lineare vs. exponentielle Hochrechnung des nach-oben-korrigierens bisheriger Vorhersagen) unvergleich größer und dieses Risiko können wir noch vermeiden. WENN wir wollen und nicht nur so tun als ob.

*zum Ende des zweiten Jahrzehnts dieses Jahrhunderts kann übrigens auch langsam mal darauf hinweisen, dass diese von Politikern und Medien herumgeworfenen Zahlen für das Stichjahr 2100 gelten. Aber kein einziges Szenario sieht heute mehr ein erreichen des Temperaturpeaks davor aus. Selbst wenn wir versucht hätten, 2 K @ 2100 zu erreichen, wären die 2,5 K später erreicht worden und der Planet arbeitet 2150 genauso, wie 2100. So, wie es aktuell läuft würden mit 8-10 K bis 2200 nicht wundern -ohne dann unvermeidbare Verstärkungsfaktoren-, auch wenn ich schon lange keine entsprechenden Hochrechnungen mehr gesehen habe.


Von 0 auf 60mph (~100km/h) in 1,9 Sekunden - 0 auf 100mph (~160km/h) in 4,2 Sekunden - die viertel Meile in 8,9 Sekunden. Alles Weltrekorde.
Topspeed über 250mph (>400km/h).

Und alles Dinge, die man nicht braucht und die sehr schön zeigen, worum es den Menschen bei Mobilität geht.
(Nein, nicht einmal um Spaß. Wer in einem Land mit maximal Tempo 130 eine Spitzengeschwindigkeit von 400 als geiles Feature erachtet, dem geht es nur noch ums protzen)


Schon ein Profiradfahrer kommt auf 1000 Nm, der Wert ist völlig egal. Er
muss Tesla so hoch liegen, weil kein Getriebe zwischen Motor und Rad ist.
Relevant ist die Leistung am Rad, alles andere sind schwer vergleichbare
Werte.

Bei der Höchstgeschwindigkeit würde ich auf mindestens zwei Gänge tippen. Der S braucht bekanntermaßen Rückenwind bergab, um seine 250 zu erreichen, weil ihm schon bei 160 langsam die Leistung an den Rädern ausgeht. Bei 350 oder gar 400 steigt der Luftwiderstand und damit der Leistungsbedarf auf ein Vielfaches, ich glaube nicht dass sie das wirklich einfach durch 10 mal höheren Energiedurchsatz "gelöst" haben.
 
Bei der Höchstgeschwindigkeit würde ich auf mindestens zwei Gänge tippen.
Ein schaltbares Getriebe bei dem Drehmoment? Vergiss es, das wiegt 50kg....
Und dann eine Kupplung, das würde das ganze Konzept zerstören. Viellecht ein
einstufiges Planetengetriebe, die haben bessere Eingriffverhältnisse der Zähne,
aber wa kostet sowas...

Es ist ja gerade der Sinn der Elektromotoren, keine Getriebe nutzen zu müssen,
 
Kriechgänge hatten SUVs von Anfang an quasi nicht, ...
Am "Anfang" war ein SUV auch noch ein relativ kompaktes Fahrzeug. Der erste seiner Art war afaik der Toyota RAV4 (Mitte der 90er?), ein ~1200Kg SUV (mit permanentem Allrad). Und eine Getriebeuntersetzung (= Kriechgang) haben - oder mittlerweile vielleicht auch hatten - so manche SUVs. Hier hab ich nicht den genauen Überblick, kann mich aber an so manchen SUV-Test erinnern, bei dem eine Untersetzung (auch Geländegang genannt, und natürlich nicht mit der Untersetzung "echter" Geländewagen/Traktoren o.ä. vergleichbar) vorkam. Aber klar, die Entwicklung der SUVs ging dann in ein ziemlich breites Spektrum über. Dass es SUVs ohne Allrad gibt hab ich erst vor gar nicht allzu langer Zeit erfahren. Allerdings ist es mMn ohne Allrad auch kein "richtiges" SUV. Zumal gerade der (zuschaltbare) Allrad quasi das einzige ist, was auch im Straßenverkehr Sinn machen kann (im Winter will ich den Syncro-Allrad (welcher quasi baugleich mit dem Quattro-System von Audi ist) meines alten Passat 3B V6 nicht missen^^)
Jein. Es gibt genug ungeteerte Privatwege, es gibt unbefestigte Straßenränder, an den man halten darf und über den Zustand von einigen Nebenstraßen im Mittelmeerraum brauchen wir gar nicht zu reden. (Ich bin mit meinem Passat schon mehrfach uneabsichtigt aufgesetzt und dabei komme ich eigentlich ganz gut mit schlechten Straßen zurecht :()
Ausnahmen bestätigen die Regel. Dass es irgendwo auch mal ne holprige "Straße" gibt bestreitet ja keiner, nur fahren da 99,9% der zugelassenen SUV und Geländewagen niemals lang. Ich darf auch bei unserem Badeweiher legal mit dem Auto über die Liegewiese fahren, aber dafür braucht man auch keinen Geländewagen.
Allrad -was die meisten "SUVs" eben gar nicht haben- ist außerdem echt nice auf Schnee. Ich hatte in einem der schneereichen Winter Ende des letzten Jahrzehnts (08? 09? bin mir unsicher) mal Zugriff auf den A6 quattro von Daddy und was soll ich sagen ... Nach zwei Wochen eingeschränkten Schneeräumens in der Seitenstraße haben die anderen Leute sich um die spärlichen Parkplätze zwischen den Schneehaufen gestritten. Ich hab oben drauf geparkt :ugly:
Wie gesagt, ich fahre seit Ewigkeiten selbst Allrad, und kenne die Vorzüge eines solchen Antriebes nur zu gut. ^^ ("wie auf Schienen" und so)
Aber den nutzen von ausladenden Kotflügeln, hochaufragenden Frontpartien und *keineAhnungwodie500kgzusätzlichesMaterialverbauthaben*, die habe ich auch noch nicht gefunden.
Du hast vielleicht das gleiche Problem wie ich. Dinge wie ein fettes Auto wollen nicht so richtig unserem Ego schmeicheln. Oder anders gesagt, unsere P1mmel wollen mit solchen Autos irgendwie einfach nicht größer werden. :D
/sign. Die Klischeehaften 95% der Fahrten könnte man nicht mit einem E-Auto erledigen, sondern schon seit Jahren mit einem 200 kg Verbrenner und unter 1l/100 km.
Hast du nicht kürzlich noch anhaltend die Sicherheit solcher Kleinstfahrzuge kritisiert? Oder galt das nur den da von mir erwähnten/aufgezählten (~500Kg) Fahrzeugen asiatischer Herkunft? Ich persönlich würde ja sofort einen CityEl 2.0 (also eine 2017er Version) oder ähnlich kaufen und fahren (dann aber lieber wieder mit E-Antrieb, die Laufruhe eines E-Fahrzeuges ist eben schon sehr Premium). Hätte Renault beim Twizy etwas besser nachgedacht (keine Türen? WTF), ich würde mir sogar so einen kaufen. Wobei ich den CityEl schon "geiler" finde (falls noch nicht passiert, und wenn du kannst, setz dich mal in einen CityEl, oder fahr mal ne Runde damit - und laß dir dann durch den Kopf gehen dass dieses Konzept schon 30 Jahre alt ist)
Und alles Dinge, die man nicht braucht und die sehr schön zeigen, worum es den Menschen bei Mobilität geht. (Nein, nicht einmal um Spaß. Wer in einem Land mit maximal Tempo 130 eine Spitzengeschwindigkeit von 400 als geiles Feature erachtet, dem geht es nur noch ums protzen)
Hier ist die Intention auch eher (sagt er ja selber) dem Verbrenner einen "Todesstoß" zu versetzen. Und da ist es bzgl. Image (des E-Autos, nicht der Firma) nicht so verkehrt, oben anzufangen. Ein elektrischer Supersportwagen der alle Verbrenner-SSW in den Boden rammt, für relativ günstige 200k, sowas ist dem Image des E-Antriebes/der E-Mobilität mMn in der Tat sehr zuträglich. Da spielt es auch keine Rolle welches Speedlimit im Herstellungsland herrscht. Dass der neue Roadster jetzt nicht das "Vernufts-KFZ" ist ist klar, aber um zu zeigen was machbar (und bald auch kaufbar) ist muß er das auch nicht. Die "bezahlbarere" Limousine mit 1000KM Reichweite und ähnlichen Fahreigenschaften wird definitiv auch noch kommen (und wenn nur optional, die wenigsten Fahrer brauchen solche Reichweiten im Alltag).

Außerdem muß man ja keine 400km/h fahren, man kann ja auch gemütlich damit fahren - und dann fast 1000KM weit. Aber der Roadster 2.0 haut ein paar Zahlen in den Teer, die vermutlich niemals von einem Verbrenner-SSW mehr geschlagen werden. Ich bezweifel dass es auch nur einen Verbrenner-SSW gibt, der egal wie sparsam gefahren mit einer Tankfüllung auch nur annähernd soweit kommt. Für das Image der E-Mob nicht gerade unwichtig.
Bei der Höchstgeschwindigkeit würde ich auf mindestens zwei Gänge tippen.
Oder eine stufenlose Automatik. Allerdings wäre bei einem entsprechenden Drehmoment - über welches der Roadster scheinbar verfügt - auch eine simple Erhöhung der primären Übersetzung ausreichend, um auf eine solche Geschwindigkeit zu kommen. Das (Erhöhung des Topspeed) wäre ja auch schon beim Model S/X möglich, nur wäre der Anzug dann auf den ersten Metern deutlich schwächer. Hier könnte der 3te Motor ein Hinweis sein, denn dieser könnte einfach die Initial-Beschleunigung übernehmen (oder einfach nur das für einen zügigen Start bei einer längeren Übersetzung benötigte Anfangsdrehmoment liefern).

Ich find es jedenfalls spannend. Genau wie die Trucks von Tesla. Was mich hier am meisten ärgert: Er baut in die LKW einen zentral/mittig platzierten Fahrersitz ein. Auch wenn ich mich wiederhole: Warum zum Teufel macht sowas keiner bei nem "normalen" PKW? Die meisten Fahrten passieren mit 1 Person im Auto, warum gibts da kein passendes Angebot an Fahrzeugen? Siehe zb. die Mia-EV, vorne in der Mitte sitzt der Fahrer, hinten können 2-3 Passagiere sitzen, und das Ding hat Schiebetüren. Soweit mir bekannt das einzige Fahrzeug mit einem solchen Konzept. Dabei ist es das perfekte Konzept für die Massen. Gut, den Twizy gäbe es da noch, das wars aber auch schon.

Dabei gabs ja schon Studien in die Richtung, siehe zb. den L1 (1 Liter) von VW:
898px-VW_L1.JPG

(Quelle Wikipedia VW L1)

Und mal ehrlich, sieht der nicht scharf aus? :sabber: Und den optional hinten noch etwas breiter, damit hinten 2 Personen sitzen können (und man mehr Stauraum zum einkaufen hat), und statt nem Verbrenner zwei E-Motoren und Allrad (oder 4 Hub-Motoren und Wegfall der Gelenkwellen usw... - gut, wegen mir auch nur Front- oder Heckantrieb^^). Und so wie er da steht optional als 1-Sitzer mit dafür entsprechendem Stauraum hinterm Fahrersitz. Dazu noch nen fairen Verkaufspreis, fertig.

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Zuletzt bearbeitet:
Ein schaltbares Getriebe bei dem Drehmoment? Vergiss es, das wiegt 50kg....
Und dann eine Kupplung, das würde das ganze Konzept zerstören. Viellecht ein
einstufiges Planetengetriebe, die haben bessere Eingriffverhältnisse der Zähne,
aber wa kostet sowas...

Es ist ja gerade der Sinn der Elektromotoren, keine Getriebe nutzen zu müssen,

Tesla war schon in der Vergangenheit sehr kreativ bei "vergleichbaren Leistungsangaben". D.h. ich gehe davon dass sie mit "10000 Nm" das Drehmoment am Ende des Antriebsstrangs meinen, HINTER dem integrierten Getriebe. Alles adnere würde, wie erwähnt, den Bau zehnmal stärkerer, also auch näherungsweise zehnmal größerer Motoren erfordern, wofür kein Platz wäre und woran eigentlich kein Bedarf besteht. Geht man von einem, genauer gesagt drei Untersetzungsgetrieben in der Leistungsklasse der bisherigen Motoren aus, sind entsprechend robuste Planetengetriebe kein Problem. Eine Kupplung sowieso nicht - wenn man eine hochpräzise Kontrolle über die Drehzahl des Motors hat, zwei weitere Motoren und ohnehin nur 2-4 mal pro Fahrt Bedarf an einem Schaltvorgang, dann passt man die Motordrehzahl so an die Achsdrehzahl an, dass keine Last auf den Zahnrädern liegt, nimmt einen Gang raus, regel den Motor entsprechend des anderen Gangs und legt diesen dann ein. Kupplung braucht man nur für einen finalen Drehzahlangleich bei einem menschengesteuerten Verbrenner. Meine These:
- normale Motoren aus dem S
- mit 2-Gang-Planetengetriebe
- erster Gang bis circa 50 oder 60 sinnvoll, bis 80 möglich. Durch die gesteigerte Untersetzung hauptverantwortlich für die neue Nm-Angabe.
- zweiter Gang Faktor 5-10 länger. Zum Anfahren unbrauchbar bzw. hätte für miserable Beschleunigung unterhalbe von 40 km/h gesorgt, aber für "400" zwingend nötig
- idealerweise unterschiedliche Gangabstimmung bei jedem der drei Motoren (oder zumindest Vorder- und Hinterachse - k.A., ob die beiden hinten gemeinsam die Achse oder je ein Rad antreiben, in letzterem Fall müssten sie natürlich synchron arbeiten), so dass die optimalen Schaltpunkte 10 km/h auseinanderliegen.
- Da der Überlappungsbereich zwischen den Gängen bei E-Motoren riesig ausfällt muss immer nur dann geschaltet werden, wenn von unter 40 km/h auf über 100 km/h beschleunigt wird (ggf. 110/120, für sauberer 0auf100 Zeiten), also in der Stadt nie, oder wenn über 100 auf unter 40 abgebremst wird, also während Langstreckenfahrten nie (Stau ausgenommen). Sondern nur beim Auffahren auf und verlassen von Schnellstraßen und da ist da braucht es dann auch keine Kupplung für schnelle Schaltvorgänge, zumal der Tesla je nach Routenplanung vorsorglich die Gänge sortieren könnte.


Am "Anfang" war ein SUV auch noch ein relativ kompaktes Fahrzeug. Der erste seiner Art war afaik der Toyota RAV4 (Mitte der 90er?), ein ~1200Kg SUV (mit permanentem Allrad). Und eine Getriebeuntersetzung (= Kriechgang) haben - oder mittlerweile vielleicht auch hatten - so manche SUVs. Hier hab ich nicht den genauen Überblick, kann mich aber an so manchen SUV-Test erinnern, bei dem eine Untersetzung (auch Geländegang genannt, und natürlich nicht mit der Untersetzung "echter" Geländewagen/Traktoren o.ä. vergleichbar) vorkam. Aber klar, die Entwicklung der SUVs ging dann in ein ziemlich breites Spektrum über. Dass es SUVs ohne Allrad gibt hab ich erst vor gar nicht allzu langer Zeit erfahren. Allerdings ist es mMn ohne Allrad auch kein "richtiges" SUV. Zumal gerade der (zuschaltbare) Allrad quasi das einzige ist, was auch im Straßenverkehr Sinn machen kann (im Winter will ich den Syncro-Allrad (welcher quasi baugleich mit dem Quattro-System von Audi ist) meines alten Passat 3B V6 nicht missen^^)

Ob die geländeuntauglichen SUVs in der Zulassungsstatistik als solche gezählt werden, weiß ich auch nicht - gehe aber davon aus, denn für Geländewagen gibt es eine getrennte Auflistung. Für Normalverbraucher und Autokonzern-Anzeigengestalter sind das auf alle Fälle "echte SUVs". Mit der Begriffswahl kann ich persönlich auch leben, umgekehrt gilt dann eben auch dass ein "SUV" kein Geländewagen ist.

Den RAV4 gibts heute übrigens z.T. nicht mal mehr optional mit Allrad :ugly:. Die ersten dicken SUVs, die im Gegensatz zum Jeep-Light RAV4 das heutige Problem losgetreten hat (Touareg, X5, M-Klasse) verzichteten meiner Erinnerung nach alle auf Geländeruntersetzung (vielleicht hatten sie nen kurzen 1., k.A.), mechanische Differentialsperren, etc.. Gerade bei Mercedes wurde das rauf und runter diskutiert als es um das Ende des G-Modells ging. Richtung absurd wurde es dann als SUVs kein zusätzliches Produkt ohne real existierende Nische, sondern Ergänzungen einer absolut unSUVigen Modellpalette wurden. Z.B. 2,5 Tonnen Sportwagen (Cayenne S) und tiefergelegte Geleändewagen (Range Rover Sport).

Ausnahmen bestätigen die Regel. Dass es irgendwo auch mal ne holprige "Straße" gibt bestreitet ja keiner, nur fahren da 99,9% der zugelassenen SUV und Geländewagen niemals lang. Ich darf auch bei unserem Badeweiher legal mit dem Auto über die Liegewiese fahren, aber dafür braucht man auch keinen Geländewagen.

/sign. Als die erste Generation noch eine Randerscheinung war habe ich mir auch gesagt: Okay, es gibt halt auch Bauern mit Geld und Bedarf an einem etwas besser für Straßen geeigneten Fahrzeug als den Defender und es gibt Boots/Pferd/...-Besitzer, die auch mal was schweres einen Feldweg langziehen müssen. Aber heute habe ich für "SUV" schon ernsthaft die Übersetzung "Stadtgeländewagen" gesehen. WTF!?!? Das tut doch schon beim Tippen weh.

Wie gesagt, ich fahre seit Ewigkeiten selbst Allrad, und kenne die Vorzüge eines solchen Antriebes nur zu gut. ^^ ("wie auf Schienen" und so)

"wie auf Schienen" fuhr Opel, B3 & Konzernbrüder fahren bekanntermaßen "überall hin" :-D (wenn sie nicht aufsetzen :-/. Hat der Synchro eigentlich eine größere Bodenfreiheit?)

Hast du nicht kürzlich noch anhaltend die Sicherheit solcher Kleinstfahrzuge kritisiert? Oder galt das nur den da von mir erwähnten/aufgezählten (~500Kg) Fahrzeugen asiatischer Herkunft? Ich persönlich würde ja sofort einen CityEl 2.0 (also eine 2017er Version) oder ähnlich kaufen und fahren (dann aber lieber wieder mit E-Antrieb, die Laufruhe eines E-Fahrzeuges ist eben schon sehr Premium). Hätte Renault beim Twizy etwas besser nachgedacht (keine Türen? WTF), ich würde mir sogar so einen kaufen. Wobei ich den CityEl schon "geiler" finde (falls noch nicht passiert, und wenn du kannst, setz dich mal in einen CityEl, oder fahr mal ne Runde damit - und laß dir dann durch den Kopf gehen dass dieses Konzept schon 30 Jahre alt ist)

Ich habe auf die Sicherheitsdefizite der real existierenden hingewiesen, ja. Aber zwischen beiden Aussagen steckt noch ein viel größerer Unterschied: Auf der einen Seite kann man 95% der Fahrten mit so einer Kiste absolvieren, aber auf der anderen Seite gehört zum heutigen Mobilitätsverständnis ein Fahrzeug für 100% aller Touren. In der Stadt hätte ich mit etwas in der Gewichtsklasse überhaupt kein Problem, auch wenn ich jetzt nicht weiß, wie gut die Crash-Sicherheit beim CityEL konkret ist (vermutlich nicht schlechter als bei meinem Fahrrad. Das sogenannten Stadtautos aber eine ganze Menge anderer Vorteile voraus hat). Aber auf Autobahnen und insbesondere Bundesstraßen wird es problematisch. Da ausreichende Sicherheit zu bieten ist zwar keine Frage des Gewichts (wie gesagt: Knautschzonen dienen vor allem dazu, die eigene Energie abzubauen - und da 80 kg Insasse da kaum einen Anteil darstellen sinkt der Bedarf beim Wechsel von 2000 auf 500 kg genauso, wie das Materialangebot), aber man braucht das volle technische Know-How und muss den vollen Entwicklungsaufwand treiben. Und das macht kein Hersteller. Die kleinen nicht, weil sie es schlicht nicht können und die großen nicht, weil man diese Investitionen bei einem Drittwagen für möchtegern Ökos nicht wieder reinbekommt. Da sind wir wieder bei den Mobilitätstansprüchen und -Konzepten - die Leute wollen erstmal ihren SUV, alles andere kann warten.
(Das übrigens auch der Grund für die fehlenden Türen beim Twizy: Das Ding erfüllt diverse Anforderungen, insbesondere im Bereich Sicherheit nicht, die es als "Auto" juristisch erfüllen müsste. Deswegen ist es auch kein Auto, sondern ein vierrädriges Leichtfahrzeug alias Quad. Und Quads dürfen nicht nur keine 50 fahren, sondern auch keine (vollwertigen) Türen haben - obwohl beides für einen Twizy technisch gar kein Problem wäre. In den USA gibt es z.B. auch eine Fassung, die 80 fährt und man kann nicht nur Türen, sondern auch Fenster nachrüsten. Aber wollte Renault ihn so in der EU verkaufen, müssten sie Crashtests bestehen - und die Entwicklungskosten um das zu schaffen, die wollte niemand investieren.

Hier ist die Intention auch eher (sagt er ja selber) dem Verbrenner einen "Todesstoß" zu versetzen. Und da ist es bzgl. Image (des E-Autos, nicht der Firma) nicht so verkehrt, oben anzufangen.

Es erleichtert die Sache zumindest deutlich: Wenn man ein Konzept hat, dass zu teuer ist und nur ein paar Meter weit fahren kann, dann sollte man in einen Markt mit deutlich sechsstelligen Verkaufspreisen und dreistelligen Lebens-km-Leistungen gehen :ugly:
Der Umwelt wäre damit aber nicht einmal dann geholfen, wenn wir E-Autos in einem halben Jahrhundert mit was besserem als Kohlestrom betanken. So ein Schaufenstermodell wird mit ziemlicher Sicherheit nie die bei der Produktion verbrauchte zusätzliche Energiemenge einsparen können, weil es halt ein reines Spaßmobil zu einem Verkaufspreis ist, den sich nur Leute ohne Freizeit leisten können.

Außerdem muß man ja keine 400km/h fahren, man kann ja auch gemütlich damit fahren - und dann fast 1000KM weit. Aber der Roadster 2.0 haut ein paar Zahlen in den Teer, die vermutlich niemals von einem Verbrenner-SSW mehr geschlagen werden. Ich bezweifel dass es auch nur einen Verbrenner-SSW gibt, der egal wie sparsam gefahren mit einer Tankfüllung auch nur annähernd soweit kommt. Für das Image der E-Mob nicht gerade unwichtig.

Bei "mit einer Tankfüllung" wäre ich mir nicht so sicher. Zwar sind Sportwagen schlichtweg gar nicht auf Verbrauch optimiert (ein z.B. Lotus ist zwar sparsamer, als die meisten deutschen Alltagsautos, aber verglichen mit seinem Gewicht immer noch ein Säufer), aber einige kompensieren das mit sehr großen Tanks. Der kleine Ferrari GTC4 ist z.B. mit 8,6 l/100 km außerorts angegeben und 91 l Tankvolumen. Da sollte in der Praxis mehr drin sein, als beim Tesla. Wenn die Sportwagenhersteller bei den Verbrauchsmessungen nicht schummeln (und ganz ehrlich: Würde irgend ein Käufer diesen zusätzlichen Entwicklungsaufwand honorieren?) würde ich beispielsweise auch beim Louts Evora (6,5 l außerorts, 60 l Volumen) eine 1000 km Tour für möglich halten. Stellt sich nur die Frage, wen das bei solchen Autos interessiert?

Oder eine stufenlose Automatik.

Wenn du damit keinen leistungsfressenden Drehmomentwandler/eine hydraulische Kraftübertragung meinst, sondern ein mechanisches stufenloses Getriebe in dieser Leistungs- und Größenklasse bauen kannst, dann solltest du dir ganz schnell einen sehr, sehr gut bezahlten Ingenieursjobs sichern ;)
Bislang ist das jedenfalls niemandem gelungen und ich würde vor dem Ende des Verbrennerzeitalters irgendwann 21X0 auch nicht mehr damit rechnen.

Allerdings wäre bei einem entsprechenden Drehmoment - über welches der Roadster scheinbar verfügt - auch eine simple Erhöhung der primären Übersetzung ausreichend, um auf eine solche Geschwindigkeit zu kommen. Das (Erhöhung des Topspeed) wäre ja auch schon beim Model S/X möglich, nur wäre der Anzug dann auf den ersten Metern deutlich schwächer. Hier könnte der 3te Motor ein Hinweis sein, denn dieser könnte einfach die Initial-Beschleunigung übernehmen (oder einfach nur das für einen zügigen Start bei einer längeren Übersetzung benötigte Anfangsdrehmoment liefern).

Siehe oben: Wechselnde Getriebeabstimmungen für die einzelnen Motoren halte ich auch für realisitisch. Aber die gleichzeitige drastische Steigerung der Höchstgeschwindigkeit und der Beschleunigung gegenüber dem S bekommst du damit nicht hin. Für 400 muss Tesla das Getriebe mindestens doppelt so lang abstimmen und sie brauchen da oben für den hohen Luftwiderstand auch absolut mehr Leistung, können den dritten Motor also nicht als reine Anfahrhilfe verbauen. Ich bleibe bei "mit Schaltung" und das noch einmal deutlich verbesserte Antrittsverhalten ist die Tugend aus der Not heraus - wenn man eh einen zweiten Gang für 400 braucht, dann muss der erste auch nicht bis 250 reichen, sondern kann einem bei 25 so richtig in den Arsch treten.

Ich find es jedenfalls spannend. Genau wie die Trucks von Tesla. Was mich hier am meisten ärgert: Er baut in die LKW einen zentral/mittig platzierten Fahrersitz ein. Auch wenn ich mich wiederhole: Warum zum Teufel macht sowas keiner bei nem "normalen" PKW? Die meisten Fahrten passieren mit 1 Person im Auto, warum gibts da kein passendes Angebot an Fahrzeugen? Siehe zb. die Mia-EV, vorne in der Mitte sitzt der Fahrer, hinten können 2-3 Passagiere sitzen, und das Ding hat Schiebetüren. Soweit mir bekannt das einzige Fahrzeug mit einem solchen Konzept. Dabei ist es das perfekte Konzept für die Massen. Gut, den Twizy gäbe es da noch, das wars aber auch schon.

Maclaran hatte da mal was im Angebot :ugly:

Aber Grundsätzlich ist eine mittige Fahrerposition erstmal eine große Umstellung und ggf. auch danach noch ein Sicherheitsnachteil. Zumindest in Europa gibts auf der linken Seite wesentlich mehr zeitkritische Ereignisse zu beobachten und z.B. Überholen auf Landstraßen wird mit mittiger Fahrerposition komplett unmöglich, weil man nicht am Vorderman vorbeischauen kann ohne schon 1 m in den Gegenverkehr zu ragen. Im Fahrzeug wiederum sind drei Leute pro Reihe immer sehr eng und eine weitere Reihe extra für den Fahrer kostet viel Platz. Das können sich nur Fahrzeuge ohne Motor vorn (easy für E-Autos) UND ohne Knautschzone (not-so-easy...) erlauben, in dem sie zusätzlichen Platz zwischen den Vorderräder aquierieren. Netto betrachtet finde ich das dann aber auch nicht optimal, denn wen man den Fahrer schon direkt hinter der Stoßstange platziert, kann man da auch gleich noch einen Beifahrer unterbringen (viele Leute, insbesondere Eltern, dürften das auch kommunikationstechnisch bevorzugen), siehe Subaru Limbero/Sambar. 6 Personen auf unter 5 m² - so hat Stadtverkehr vielleicht noch eine Zukunft.

Dabei gabs ja schon Studien in die Richtung, siehe zb. den L1 (1 Liter) von VW:

Und mal ehrlich, sieht der nicht scharf aus? :sabber: Und den optional hinten noch etwas breiter, damit hinten 2 Personen sitzen können (und man mehr Stauraum zum einkaufen hat), und statt nem Verbrenner zwei E-Motoren und Allrad (oder 4 Hub-Motoren und Wegfall der Gelenkwellen usw... - gut, wegen mir auch nur Front- oder Heckantrieb^^). Und so wie er da steht optional als 1-Sitzer mit dafür entsprechendem Stauraum hinterm Fahrersitz. Dazu noch nen fairen Verkaufspreis, fertig.

Tjo. Ich hab die Entwicklung damals durchaus mit Aufmerksamkeit verfolgt (auch wenn ich selbst auf >50% meiner Fahrkilometer etwas deutlich größeres brauche), aber es ist ja bekannt, was draus wurde...
 
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