Entwicklung der Autoindustrie am Beispiel des Elektrolaster Street Scooter

Noch wird der Diesel aber subventioniert.
Also wo ist da der freie Markt?
Und wieso wird Kerosin gar nicht besteuert?
Wo ist da der freie Markt?
Und wieso hat der Staat die Stromnetze verschenkt? Die habe ich mal mit meinen Steuergeldern bezahlt.

Wie gesagt, wenn man den Markt auf der einen Seite will, dann muss man ihn auch auf der anderen Seite zulassen.
 
- Offtopic-
Und wer bestimmt, wer zu den glücklichen 20% gehört?
Es wird alles teurer werden mit schwindenden Ressourcen auf der Welt. Anstatt gerecht zu verteilen, werden die Neoliberalen der FDP dafür sorgen, dass die Aufspaltung der Gesellschaft größer wird. Eine Rot-Grüne Regierung hätte gegensteuern können und würde sich vor allem um sinnvolle Gesamtkonzepte für EE und Mobiloität kümmern. Die FDP Pappnasen werden den Markt sich selber überlassen mit all den unerträglichen Folgen, siehe Bankenkrise. Was interessiert den Markt ein armer Mensch? Der hat keine Bedeutung. Dagegen setzte man laut Verfassung in diesem Staate auf die soziale Marktwirtschaft, aber das Soziale stirbt Stück für Stück. Genau jetzt muss der Staat die Infrastruktur schaffen, dazu gibt es viele gesetzliche Optionen, z.B. Fahrverbote für Feinstaub erzeugende Fahrzeuge

Die EE und die Elektromobilität haben das Zeug zu einer gerechten Ressourcenverteilung. Aber die Schwarzen Strolche werden es verhindern. Und jetzt bitte zurück zur Technik und zur Industrie
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und ich dass diese Allgemeinheit immer kleiner wird. :D

34000 down, 61976000 to go :daumen:

Warum müssen sie dass denn schon heute?

Das ist der Maßstab für Erfolg. Wenn du heute von Erfolg sprechen willst, musst du dem gerecht werden. Ein paar Interessensbekundungen dagegen...
Stell dich mit einem Lamorghini in die Fußgängerzone und guck dir an, wieviele siche interessieren. Obwohl sie sich den definitiv nicht leisten können. Es gibt in definitiv eine Begeisterung für "Elektroautos angucken". Aber wenn es zu einer ausführlichen Diskussion über Vor- und Nachteile kommt, folgt auf die Interessekundung meist das berühmte ", aber". In dem Fall "würde ich kaufen, aber 600 km und 180 km/h sollte es für 20/30/40000 Euro (je nach Luxusgrad) schon schaffen"

Aktuell kann man nicht mal mit Gewissheit sagen, wann die autonome Mobilität auf breiter Front kommt, oder wie schnell sie dann expandieren wird. Geschwige denn wie schnell (oder eben nicht) dadurch eine komplette Wandlung der Mobilität passieren wird. Retrospektiv lassen sich durchaus zahlreiche Beispiele finden, in denen in einzelnen Bereichen innerhalb von tlw. auch mal nur einem Jahrzehnt mehr passiert ist, als man sich vorher vorstellen konnte. Und die Bereiche nehmen zu, wenn man den Zeitraum auf 20, 30 Jahre oder mehr ausdehnt.

Mir fallen spontan keine Beispiele ein, die nicht an die Entdeckung einer komplett neuen Technologie gekoppelt waren. Also sprich: Kein Beispiel, in dem nicht ein bis dato unbefridigbares Bedürniss plötzlich auf breiter Front befridigt wurde.
Das Bedürfnis nach Elektroautos wäre seit über einem Jahrhundert befriedigbar, wäre es groß genug. Da sehe ich kein Potential für radikale Änderungen, sondern allenfalls die normale sehr langsame Entwicklung unter der Prämisse "an keinem Punkt Rückschritte gegenüber dem Status Quo".
Vollautonome Fahrzeuge sind rein technisch etwas neues, ja, führen funktional aber nicht aus sich heraus zu geänderten Anforderungen an den Aufbau des Vehikels. Im Gegenteil: Aktuell scheint man ja vom mobilen Kino zu träumen, was die Autos noch größer werden lassen könnte. Die Möglichkeit im Zuge autonomer Fahrzeuge auch von eigene auf gemeinschaftliche Fahrzeuge zu wechseln sehe ich dagegen erst einmal kaum. Ein autonomes Taxi ist und bleibt ein Taxi, mit nahezu allen dessen Vor- und Nachteilen und nur sehr wenige Leute verzichten zugunsten von Taxis auf ihr eigenes Auto. Potential würde hier in meinen Augen nur entstehen, wenn autonome Lösungen um den Faktor 10 oder mehr billiger werden, so dass trotz riesiger Flotten für nahezu instante Bereitstellung (Modell "New York in Filmen". Energieaufwand inklusive...) die Preise für den Nutzer deutlich unter denen dem heutigen ÖPNV liegen. So teuer sind Taxifahrer aber nicht, dass man derart viel einsparen könnte. Und natürlich haben voll autonome Autos noch ein ganz anderes Problem:
Es gibt sie nicht. Bislang kommt kein automatisches System auch nur mit dem Fahrzeugverkehr in Städten zu recht, von Personen ganz zu schweigen. Und Fernfahrten bei Schneefall werden genauso vermieden wie Fahrten abseits gut ausgebauter Wege. Diese Probleme, an denen z.T. seit über einem Jahrzehnt sehr intensiv gearbeitet wird, muss man erstmal alle lösen, ehe die Leute überhaupt Vertrauen fassen können. Bis dahin ist das eigene, manuell steuerbare Auto ein unverzichtbarer Fallback. (Vergleiche Reichweitendebatte: Es ist vollkommen egal, ob Auto X für 95% der Fahrten reicht. Für die vollständige Umstellung müssen 100% erreicht werden.)

Nur dass die Akkus in den Autos eh vorhanden sind/sein werden. Sie zu nutzen kostet also fast nichts.

Irgend jemand wird sie wohl bezahlen müssen...

Das sollten wir meiner Meinung nach definitiv nicht.

Genau das machen wir aber, wenn wir alle unsere Anstrengungen in den Aufbau einer reinen Batterie-Autoinfrastruktur investieren, Batterie-Auto-Quoten einführen, Batterie-Auto-Entwicklung subventionen, Batterien-für-Autos-Werke im Eilverfahren hochziehen, etc.. Mit dem Aufbau der Infrastruktur auf Kosten der Gesellschaft wird heute entschieden, wie die Mobilität morgen aussehen muss. Denn wenn in 10 Jahren jemandem auffällt, dass Batterieautos doch Käse sind und Technik X viel geiler, dann wird niemand schon wieder den Aufbau einer neuen Infrastruktur finanzieren wollen oder auch nur können.

Für den Optimisten gibt es keine Enttäuschung, nur ein vorübergehendes Optimismus-Tief. Denn nach der Enttäuschung muß ja es wieder bergauf gehen.:D
:daumen:

Der Transrapid bremst afaik ausschließlich elektrisch.

Okay, der hat tatsächlich keine mechanische Betriebsbremse. Der sollte per Konzept aber auch keine brauchen, weil er einen baulich getrennten Fahrweg hat, auf dem es keine externen Anlässe für Notbremsungen gibt (wie schlecht das in der Praxis geklappt hat, ist Geschichte) und bei internen Problemen, die einen Ausfall des aktiven(!) Magnetsystems zur Folge haben, kam sehr wohl ein mechanisches Konzept zum Einsatz. Oder anders gesagt: Dann hätte er eine Bauchlandung hingelegt.

Und meine persönliche Theorie: Gewisse Mängel, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit bzw. in den meisten Fällen erst nach einer bestimmten Anzahl an Kilometern auftreten (nach der Garantie), werden ganz bewusst ignoriert, weil man auf die Einnahmen durch die späteren Reparaturen spekuliert. Das könnte auch ein Grund sein, warum vereinzelt Mängel nicht beseitigt werden, die noch vor der Auslieferung eines Modells bekannt sind - und relativ günstig abzustellen wären.

Siehe meine Ausführungen gegenüber interessierterUser zu Kühlern, Abgasstrang,...: Es gibt einige verbrennerspezifische Teile, die nach 100000 km Zusatzkosten verursachen. Aber nicht weil das verbrennerspezifisch wäre, sondern weil bewusst auf eine technisch sehr leicht erreichbare längere Lebensdauer geschissen wird.

Es ist also häufig gar nicht mal primär der Umstand etwas einsparen zu wollen, sondern die Spekulation auf durch das "Problem" verursachte spätere Zusatzeinnahmen. Habe ich diese Theorie früher zwiespältig gesehen, bin ich mir spätestens nach dem Abgasbetrug diesbezüglich ziemlich sicher. Solche "Krankheiten" (Betrug usw) wuchern aber in der Regel erst ab einer bestimmten Unternehmensgröße - wenn Umsatz/Gewinn mit herkömmlichen Mitteln nur noch zögerlich zu steigern sind. ^^

Direkte Einnahmen generiert man dadurch nicht unbedingt, aber heute wird jede 1-Cent-Einsparung gefeiert und in die Kosten-Nutzenrechnung fließen eben ausschließlich die Interessen des Erstkäufers ein. Die 2/3 eines Autolebens als Gebrauchtwagen und in freien Werkstätten sind den herstellenden Konzernen 100% egal. Selbst wenn man mit einem Euro mehr in der Produktion nach 10 Jahren 100 Euro mehr Nutzwert gewährleisten könnte, würde man es nicht machen.
 
Das ist der Maßstab für Erfolg. Wenn du heute von Erfolg sprechen willst, musst du dem gerecht werden. Ein paar Interessensbekundungen dagegen...
Stell dich mit einem Lamorghini in die Fußgängerzone und guck dir an, wieviele siche interessieren. Obwohl sie sich den definitiv nicht leisten können. Es gibt in definitiv eine Begeisterung für "Elektroautos angucken". Aber wenn es zu einer ausführlichen Diskussion über Vor- und Nachteile kommt, folgt auf die Interessekundung meist das berühmte ", aber". In dem Fall "würde ich kaufen, aber 600 km und 180 km/h sollte es für 20/30/40000 Euro (je nach Luxusgrad) schon schaffen"
Nur dass den Lambo quasi keiner (vor-) bestellen wird. Und das mit den 600KM ist eben eine Sache die es durch Aufklärung/korrigierte Wahrnehmung zu ändern gilt. Wer zb. <50KM am Tag fährt, der brauch einfach keine Kapazität um alle 12 Tage mal vollzuladen. Und für 1x oder 2x im Jahr eine entsprechende Strecke zu fahren, brauch man nicht 99,98% der Fahrten mit unnötiger Kapazität (unnötigen Ressourcen) rumzufahren. Und ansonsten gilt, dass die aktuellen E-Autos bzw. die Ladesituation noch nicht für jeden geeignet ist macht ja nix. Nur gibt es genug für die sie geeignet wäre, und die trotzdem das Gegenteil glauben. Das ist ein Problem.
Potential würde hier in meinen Augen nur entstehen, wenn autonome Lösungen um den Faktor 10 oder mehr billiger werden, so dass trotz riesiger Flotten für nahezu instante Bereitstellung (Modell "New York in Filmen". Energieaufwand inklusive...) die Preise für den Nutzer deutlich unter denen dem heutigen ÖPNV liegen. So teuer sind Taxifahrer aber nicht, dass man derart viel einsparen könnte.
Die Sache ist die: Bei autonomen Autos spielt es vom fahren her keine Rolle, ob man im eigenen Auto nicht fährt, oder in einem "fremden" Auto. Und preislich wird der Faktor 10 vielleicht nicht mal reichen, wenn man bedenkt, dass du aktuell für 98% der Zeit Steuer, Versicherung und (gerade bei Neuwagen extremen) Preisverfall zahlst, wo du das Auto gar nicht nutzt. Und als Fahranfänger hast du auch sehr oft mit hohen Prozenten bzw. SF-Klassen zu kämpfen, da die meisten nicht von Papa eine niedrige SFK bekommen (danke an der Stelle an meinen Paps^^). Und der Preis ist nicht mal das primäre Problem des ÖPNV. Wer nicht gerade in einer Stadt wohnt, in der Bus und Bahn mit hoher Schlagzahl fahren (bei uns zb. zum einen nur zwischen 6 bzw. 7Uhr und afaik 19 bzw. 20Uhr, und dann auch lange nicht alle 15 oder 30 Minuten - manche Bushaltestellen werden nur 3-4x am Tag angefahren, wenn überhaupt), der ist bzgl. Flexibilität enorm eingeschränkt. Hier werden autonome Transportmittel den Spagat zwischen Bus/Bahn und Taxi schaffen. Ohne einen Fahrer der bezahlt werden muß, und mit deutlich geringeren Betriebskosten, wird man quasi zum ÖPNV-Preis (bzw. weniger) mit einem autonomen "Taxi" fahren können. Die autonome Mobilität wird das Autofahren so sehr (und mMn auch so schnell) verändern, wie man es sich heute noch gar nicht richtig vorstellen kann.
Bislang kommt kein automatisches System auch nur mit dem Fahrzeugverkehr in Städten zu recht, von Personen ganz zu schweigen. Und Fernfahrten bei Schneefall werden genauso vermieden wie Fahrten abseits gut ausgebauter Wege. Diese Probleme, an denen z.T. seit über einem Jahrzehnt sehr intensiv gearbeitet wird, muss man erstmal alle lösen, ehe die Leute überhaupt Vertrauen fassen können.
Die Lösung für die meisten Probleme sind Sensorik (Umwelt erkennen) und Rechenleistung (das Erkannte in Echtzeit verarbeiten). Und Prototypen-Fahrzeuge erreichen hier schon sehr gute bis fantastische Ergebnisse, die tlw. schon heute deutlich über der eines Menschen liegen. Ich hab bis heute bestimmt schon 10.000 Unfälle aus Dashcam-Sicht gesehen (ja ich weiß, aber frag nicht, Youtube eben-.-), und den Großteil der Unfälle dort könnte man schon mit nem C64 am Steuer verhindern. :D (is echt so, die mit Abstand meisten Unfälle werden von "Brain komplett afk" oder Fahrern mit geschlossenen Augen verursacht - oder die sind besoffen, auf Crack, wollen Suizid begehen, oder sind einfach nur komplett unfähig Auto zu fahren)

Jetzt geht es also eigentlich nur noch um das "Feintuning", und um etwas "shrinking" bzgl. der für eine hohe Zuverlässigkeit nötige Menge an Equipment. Das primäre Problem ist ja nicht mehr das Autofahren an sich (auch bei starkem Schneefall oder Regen usw.), sondern der Faktor Mensch (in der Stadt zb. als Fußgänger, oder als manueller Autofahrer), der unvorhersehbar in das Geschehen eingreifen kann. Und das man evtl. etwas am "Environment" ändern muß (zb. spezielle Fahrbahnmarkierungen für eine bessere Wahrnehmung durch die Sensoren usw) wäre jetzt auch nicht das Problem.

Ich bin davon überzeugt das hier nur noch ein paar Jahre fehlen, bis der Einsatz unter allen Umständen mindestens so sicher ist, wie ein guter menschlicher Fahrer. Perfekt muß so ein System lange nicht sein, es muß nur den Menschen (bzgl. Unfälle/Zuverlässigkeit) übertreffen, und die Unfallzahlen merklich senken können. Und wie gesagt, die meisten Unfälle würden sich schon verhindern lassen, wenn zu dem Zeitpunkt ein Hamster am Steuer sitzen würde. Ab dann kann es in den Einsatz, und dort noch weiter verbessert werden. Ein autonomes Auto ist nie besoffen, übermüdet, auf Drogen, emotional abgelenkt usw. Alleine das macht schon sehr viel aus. Und in einigen Bereichen ist Autonomie schon lange nichts neues mehr. Der Gedanke Autonomie wäre erst reif für den Einsatz, wenn sie so gut wie gar keine Unfälle mehr macht, ist einfach nicht sinnvoll/logisch. Jedes Jahr kommt es zu ca. 1,5mio Unfalltoten. Eigentlich eine erschreckende Bilanz für den Autofahrerprofi Mensch, oder nicht?
(Vergleiche Reichweitendebatte: Es ist vollkommen egal, ob Auto X für 95% der Fahrten reicht. Für die vollständige Umstellung müssen 100% erreicht werden.)
Naja, wenn zb. 15% der Fahrten dann auf ÖPNV/Pedelecs/Fahrräder/Roller verlagert würden, wären auch 85% schon ausreichend. Die 500KM an Weihnachten zur Oma (oder die 1000km in den Urlaub 1x im Jahr) kann man vielleicht auch mal mit dem Zug fahren. Oder plant eben mit ner längeren Ladepause die man vielleicht mit was sinnvollem kombinieren kann (Schwimbad, Vergnügunspark, Essen gehen, irgendwas halt.^^)
Irgend jemand wird sie wohl bezahlen müssen...
Die Autokäufer? Oder vielleicht noch etwas Zuzahlung/Beteiligung (wenn zur Speicherung benutzt) vom Energieversorger...
Genau das machen wir aber, wenn wir alle unsere Anstrengungen in den Aufbau einer reinen Batterie-Autoinfrastruktur investieren, Batterie-Auto-Quoten einführen, Batterie-Auto-Entwicklung subventionen, Batterien-für-Autos-Werke im Eilverfahren hochziehen, etc.. Mit dem Aufbau der Infrastruktur auf Kosten der Gesellschaft wird heute entschieden, wie die Mobilität morgen aussehen muss. Denn wenn in 10 Jahren jemandem auffällt, dass Batterieautos doch Käse sind und Technik X viel geiler, dann wird niemand schon wieder den Aufbau einer neuen Infrastruktur finanzieren wollen oder auch nur können.
Ich finde nicht das jetzt schon so viel Investiert wird, das man sagen kann es wird von einer maximalen Akku-Zukunft ausgegangen. Aber als längere temporäre Lösung werden die klassischen Akkus wohl erstmal herhalten müssen. Natürlich muß man bei den Investitionen ein Stück weit im Hinterkopf behalten, dass der Akku auch mal Konkurrenz bekommen kann. Aber hier geht es ja eigentlich auch nur um Ladesäulen, die man in (evtl. ferner Zukunft) nicht mehr brauchen wird. Die Akku-Autos die man heute baut werden während ihrer Lebenszeit keine Konkurrenz zum Akku erleben. Außerdem, wenn man später eine noch bessere Technik zur Speicherung entwickelt hat, wird die Akku-Technik ja nicht automatisch schlechter. Dann einen fließenden Übergang zu schaffen muß ja weder so schnell wie heute (beim Wechsel vom Verbrenner zum Stromer) passieren, noch wird er so viel kosten. Ökologische Energieerzeugung und deren Infrastruktur braucht es ja primär auch für unseren allgemeinen Bedarf. Die 15-20% (oder zukünftig noch weniger) sind hier nur Peanuts. Die Akkus kann/könnte man später ja auch noch ausbauen und stationär verwenden. Im schlimmsten Fall stehen in Zukunft eben haufenweise Ladesäulen ungenutzt in der Gegend rum. Nicht schön, aber das gehört zum Fortschritt nunmal dazu. Siehe Münzfernsprecher. Oder Parkuhren, die von Ticketautomaten abgelöst werden/wurden.

Vielleicht dauert irgendwann der Umstieg auf fliegende Autos auch nur 10-15 Jahre, und dann ist das ganze Land voll mit ungenutzten Straßen. :D
(bitte sag jetzt nicht dass wir das nicht mehr erleben, BITTE!!!!11 *g*)
Siehe meine Ausführungen gegenüber interessierterUser zu Kühlern, Abgasstrang,...: Es gibt einige verbrennerspezifische Teile, die nach 100000 km Zusatzkosten verursachen. Aber nicht weil das verbrennerspezifisch wäre, sondern weil bewusst auf eine technisch sehr leicht erreichbare längere Lebensdauer geschissen wird.
Man muss aber mal genau hinschauen wann und wie sowas passiert. Warum alte Radios, Fernseher usw. über Jahrzehnte (bis heute!) funktionieren, und moderne Technik namenhafter Unternehmen nicht. Warum mein fast 40 Jahre alter Nadeldrucker noch funktioniert (leider gibts keine Bänder mehr-.-), und meine Tintenstrahldrucker ALLE nach 2-2,5 Jahren ausfallen (und btw. zuletzt mein Samsung-TV aus 2012, ein 2000€ Gerät). Von Billig-Produzenten mal abgesehen fertigen alle Unternehmen nach ihrer Gründung erstmal Qualität. Und weil alle glauben alles wächst ewig, wird man irgendwann panisch bzw. gierig, wenn der Umsatz/Gewinn nicht mehr wie erwartet (oder überhaupt) wächst. Und dann fängt man an mit "sparen wo es nur irgendwie geht". Dann haben die Bleche plötzlich nicht mehr 1,5, sondern nur noch 1,3... 1,1... 0.9...0,7mm Dicke, und es wird auch noch als Gewichtsersparnis verkauft (nur wird das Auto trotzdem teurer statt günstiger). Bauteile werden nicht mehr so "großzügig" bemessen, und wo vorher noch Reserven waren, ist man plötzlich auch mal im "Überlastbereich". Dazu noch etwas Software, die erkennt in welchem Betriebsmodus das Produkt gerade ist, um entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können... *hust*

Kann natürlich sein dass das bzgl. E-Mob auch für die neuen Player/Quereinsteiger zählt. Aber selbst wenn, schon aufgrund der geringeren Anzahl an Bauteilen/Baugruppen sinken die potentiellen Möglichkeiten für "gewollte Schachstellen". Und vielleicht gibt es ihn ja doch noch, den "Ehrenkodex". Hallo, i bims wieder, der Optimist.:D
 
Und wer bestimmt, wer zu den glücklichen 20% gehört?
Nicht verbieten, schlicht unnötig machen.

Andererseits einige meiner Freunde haben sich schon zur Schulzeit Autos gekauft um zur Schule zu fahren obwohl sie vor der Tür eine Bushaltestelle haben und Stau+Parkplatzproblematik.
Warum? Es besteht nicht die geringeste Notwendigkeit und es belastet Verkehr und Umwelt.

Aber jetzt ganz ernst, es gibt Möglichkeiten diesen Bedarf nachzuweisen. Wenn man mit dem ÖPNV zum Beispiel doppelt so lange braucht ist das schlichtweg unzumutbar.
 
@INU.ID

Zu 100% autonomes Fahren wird es auch in 50 Jahren nicht geben.

Gerade in Großstädten ist das Verkehrsgeschehen viel zu komlex,
da würde auch ein Superrechner im Auto versagen.

Und vergiss mal den Fahrspaß nicht, Autofahren ist mehr als von A nach B zu kommen.

Was die Unfallopfer angeht, auch früher sind die Menschen vom Pferd gefallen ... :D

...
 
Möglich schon. Fakt ist aber auch dass aktuelle autonome Autos sich in schwierigen Situationen retten indem sie erst mal jemand anderem die Vorfahrt lassen. Wenn vier davon an einer Kreuzung ohne Ampel ankommen würden wäre der Verkehr lahm gelegt.
Und wenn man eins davon heute durch Rom schicken sollte bräuchte es wohl Tage um da durch zu kommen.
 
Wenn du vier Autos an einer Kreuzung hast, können die vier Autos untereinander kommunizieren und klären, wer wann fahren kann.
Ich sehe das nicht als Problem an.
Die Frage ist eher, wie viel Freiheiten du dem System geben willst?
Das fängt ja schon bei Baustellen an, die es alle Nasenlang irgendwo gibt. Was macht das System? Drum herum fahren und damit andere Straßen verstopfen?
Ich kenne den Fall eines Navi Systems noch, wo das die Fahrzeuge durch ein Dorf fahren ließ, obwohl es eine gute Umgehungsstraße gab. Doch die Dorfstraße war schlicht kürzer.
 
Nur dass den Lambo quasi keiner (vor-) bestellen wird.

Du springst ein Bisschen: Messen sich die Chancen kommender Autos jetzt an Bestellungen? Verkaufszahlen? Interessensbekundungen?

Und das mit den 600KM ist eben eine Sache die es durch Aufklärung/korrigierte Wahrnehmung zu ändern gilt. Wer zb. <50KM am Tag fährt, der brauch einfach keine Kapazität um alle 12 Tage mal vollzuladen. Und für 1x oder 2x im Jahr eine entsprechende Strecke zu fahren, brauch man nicht 99,98% der Fahrten mit unnötiger Kapazität (unnötigen Ressourcen) rumzufahren. Und ansonsten gilt, dass die aktuellen E-Autos bzw. die Ladesituation noch nicht für jeden geeignet ist macht ja nix. Nur gibt es genug für die sie geeignet wäre, und die trotzdem das Gegenteil glauben. Das ist ein Problem.

Letzteres stimmt, ersteres nicht: Ich kann mir auch für eine Fahrt im Jahr kein neues Auto kaufen und je nach Art der Fahrt (z.B. Urlaub) ist auch mieten keine Option, ganz unabhängig vom Anteil am Gesamtfahraufkommen. Letzteres sollte man übrigens in Anteil an der Gesamtfahrstrecke bemessen, gerade Leute die 500 mal mehr Kurzstreckenfahrten machen (also 4-10 am Tag) können pro Fahrt nicht alzu weit unterwegs sein und trotzdem einen nenneswerten Langstreckenanteil haben.

Die Sache ist die: Bei autonomen Autos spielt es vom fahren her keine Rolle, ob man im eigenen Auto nicht fährt, oder in einem "fremden" Auto.

Wieso nicht? Respektive wieso spielt es beim "im eigenen Auto fahren" oder "im Mietwagen fahren" eine Rolle?

Und preislich wird der Faktor 10 vielleicht nicht mal reichen, wenn man bedenkt, dass du aktuell für 98% der Zeit Steuer, Versicherung und (gerade bei Neuwagen extremen) Preisverfall zahlst, wo du das Auto gar nicht nutzt.

Ich sprach von einem Preisverfall von Faktor 10 gegenüber heutigen Taxifahrten. Die Einheit aus Taxi und Fahrer ist schließlich aus Kundensicht bereits voll autonon und kostet während der Nichtbenutztung keine Steuern, keine Versicherung, keinen Preisverfall, etc.. Ein autonomer Chauffeurdienst ersetzt einzig und allein das Misstrauen gegenüber Taxifahrern durch Misstrauen gegenüber der Technik und selbst wenn letzteres mittelfristig auf das Niveau von ersterem fällt, kommt unterm Strich nur ein Nullsummenspiel bei raus. Damit autonome Taxis eine populärere Alternative als nicht-autonome Taxis werden, müssen sie einen Mehrwert bieten oder aber billiger sein. Und zwar einen sehr, sehr deutlichen Mehrwert* oder eine sehr, sehr deutliche Ersparnis, wenn im Vergleich zur geringen Zahl der heutigen nur-Taxi-Fahrer eine gesamtgesellschaftlich bedeutsame Änderung im Mobilitätsverhalten resultieren soll.

*: Als einziger größerer Mangel fällt mir bei nicht-autonomen Taxis die manchmal mangelhafte Verfügbarkeit ein. Wenn autonome Taxis darüber punkten wollen, müssten sie in weitaus größeren Flotten eingesetzt werden, was letztlich auch wieder bedeutet: Sie müssen im Betrieb weitaus billiger sein, als konventionelle Taxis. Daher mein Faktor 10, der durch den Ersatz rund um die Uhr benötigter Taxifahrer durch nur alle 3-4 Fahrten benötigte Reinigungskräfte aber unmöglich zu erreichen ist.)

Die Lösung für die meisten Probleme sind Sensorik (Umwelt erkennen) und Rechenleistung (das Erkannte in Echtzeit verarbeiten). Und Prototypen-Fahrzeuge erreichen hier schon sehr gute bis fantastische Ergebnisse, die tlw. schon heute deutlich über der eines Menschen liegen. Ich hab bis heute bestimmt schon 10.000 Unfälle aus Dashcam-Sicht gesehen (ja ich weiß, aber frag nicht, Youtube eben-.-), und den Großteil der Unfälle dort könnte man schon mit nem C64 am Steuer verhindern. :D (is echt so, die mit Abstand meisten Unfälle werden von "Brain komplett afk" oder Fahrern mit geschlossenen Augen verursacht - oder die sind besoffen, auf Crack, wollen Suizid begehen, oder sind einfach nur komplett unfähig Auto zu fahren). Jetzt geht es also eigentlich nur noch um das "Feintuning", und um etwas "shrinking" bzgl. der für eine hohe Zuverlässigkeit nötige Menge an Equipment.

Ich weiß, dass es genug Menschen gibt, die die meiste Zeit auch dann nicht "Auto fahren", wenn sie vorn links in einem KFZ sitzen und ich kenne auch die entsprechenden Folgen. Aber niemand sieht sich selbst als den unkonzentrierten, fehlerhaften Fahrer, dass sind immer "die anderen". Für die Vertrauensbildung, und von der sprach ich, muss ein autonomes Auto daher einem aufmerksamen, konzentrierten Fahrer überlegen sein. Und das übrigens nicht im Schnitt, sondern in jeder einzelnen Situation. Niemand setzt sich in ein Auto, dass 99% der Zeit weniger Unfälle baut, einem in 1% der Fälle, die Menschen 10:1 meistern, garantiert umbringt.

Und bezüglich "nur noch Feintuning": Eine Forschungsgruppe von Mercedes war zur Jahrtausenwende vollautonom auf Landstraßen unterwegs. Das schaffen heute verkaufte Autos immer noch nicht in ausreichender Qualität, um sich darauf verlassen zu können. Die letzten 0,1% sind überall verdammt aufwendig, die letzten 0,001% noch mal zwei Potenzen schlimmer und auch wenn Menschen viele Unfälle bauen, so ist der Maßstab für autonome eben doch ein System, dass auf 99,999% der gefahrenen Kilometer keine Unfälle verursacht.


Das primäre Problem ist ja nicht mehr das Autofahren an sich (auch bei starkem Schneefall oder Regen usw.),

Regen geht halbwegs, weil er die Fahreigenschaften kaum verändert. Zur Eigenschaft bei Starkregen, wenn Ultraschall und Lasersensoren Probleme bekommen (und ggf. auch Radar), habe ich dagegen bislang verdächtig wenig gehört. Und ein für autonome Fahrten auf Schnee zugelassenes Fahrzeug oder eins, dass auch nur halb verschneite Verkehrsschilder erkennt, gibt es bislang überhaupt nicht.

sondern der Faktor Mensch (in der Stadt zb. als Fußgänger, oder als manueller Autofahrer), der unvorhersehbar in das Geschehen eingreifen kann. Und das man evtl. etwas am "Environment" ändern muß (zb. spezielle Fahrbahnmarkierungen für eine bessere Wahrnehmung durch die Sensoren usw) wäre jetzt auch nicht das Problem.

Ein Auto dass mit der Deutung von Fahrbahnmarkierungen überfordert ist, wird mit (insbesondere minderjährigen) Fußgängern und Radfahrern erst recht nicht klar kommen. Und diesen "Faktor" wirst du nicht über "Änderung am Environment" gelöst bekommen, auch wenn zugegebenermaßen ein menschenfreier Planet die Sache mit den CO2-Emissionen drastisch entschärfen würde.

Ganz abgesehen davon dass man gerade bei den Zielen, an denen es nicht immer bestens ausgebaute und markierte Straßen gibt, ein Auto braucht. Von Großstadt zu Großstadt kann man statt der Autobahn auch die Schiene nehmen, aber hast du mal südostpolnische Landstraßen gesehen?

Naja, wenn zb. 15% der Fahrten dann auf ÖPNV/Pedelecs/Fahrräder/Roller verlagert würden, wären auch 85% schon ausreichend. Die 500KM an Weihnachten zur Oma (oder die 1000km in den Urlaub 1x im Jahr) kann man vielleicht auch mal mit dem Zug fahren.

Ja, die Leute sehe ich im Zug häufiger, die gefühlt mit einer ganzen Camping-Ausrüstung bzw. einer Familienladung Geschenke der Meinung sind, nicht das Auto nehmen zu müssen. Fazit:
Nö, kann man nicht. Für die 10 km jeden Tag zur Arbeit brauch man kein Auto, für die 1000 km in den Urlaub sehr wohl. Und das ist halt das Problem mit Batterieautos - sie schaffen nur da eine Alternative, wo das Auto bislang gar nicht alternativlos war.

Oder plant eben mit ner längeren Ladepause die man vielleicht mit was sinnvollem kombinieren kann (Schwimbad, Vergnügunspark, Essen gehen, irgendwas halt.^^)

Wenn du meinen Chef (und den meiner Freundin) dazu bringst, mir (uns) eine Woche mehr Urlaub zu geben (!und! entsprechend weniger Arbeit...), damit drei- statt eintägige Ab- und Anreisen ohne Einbußen möglich sind: Gerne. Auf dem Weg nach Arcachon in einem Metzer Hallenbad anzuhalten empfinde zumindest ich aber nicht als "sinnvoll", hat seine Gründe dass ich an den Atlantik will und nicht zu Hause bleibe. Und viermal am Tag essen gehen würde zwar vielleicht das Problem der mobilen Energieversorgung lösen, nicht aber das mit den fettbedingten Krankheitsbildern.


Die, die ohnehin schon genug zu maulen haben? Glaube nicht, dass die deine Batterietechnik auf einmal toller finden, wenn sie zusätzlich noch für Netzstabilisierung blechen sollen

Oder vielleicht noch etwas Zuzahlung/Beteiligung (wenn zur Speicherung benutzt) vom Energieversorger...

Klar, die sind ja für ihre soziale Ader bekannt. Da werden sie sicherlich liebend gern Akkus bezahlen und diese dann in Autos platzieren, wo sie keinerlei Kontrolle über die Verfügbarkeit haben, anstatt sie stationär selbst zu betreiben.

Ich finde nicht das jetzt schon so viel Investiert wird, das man sagen kann es wird von einer maximalen Akku-Zukunft ausgegangen.

Das sehe ich bei den Milliardensummen, die derzeit fließen, ganz anders. Versuch solche Mittel mal für Naturschutz zu bekommen...

Im schlimmsten Fall stehen in Zukunft eben haufenweise Ladesäulen ungenutzt in der Gegend rum. Nicht schön, aber das gehört zum Fortschritt nunmal dazu. Siehe Münzfernsprecher. Oder Parkuhren, die von Ticketautomaten abgelöst werden/wurden.

Mit dem Unterschied, das Münzfernsprecher, Parkuhren und Straßen nachfrageorientiert von kommerziellen Unternehmen aufgebaut, z.T. über ein Jahrhundert lang sinnvoll genutzt und dann zur Kostenersparnis am Ende ihrer jeweiligen Lebensdauer aufgegeben wurden. Batterieauto-Infrastruktur wird dagegen vom Staat finanziert, um eine Nachfrage zu schaffen, wird ggf. nur ein Jahrzehnt genutzt, in denen sie die Stilllegung von Kohlekraftwerken verhindert, um dann in vollkommen intaktem Zustand wieder demontiert zu werden. Jedenfalls wenn es gemäß deiner Überlegung zu einer Abschaffung zu gunsten einer besseren Technik kommt. Viel wahrscheinlicher ist in meinen Augen, dass das passiert was z.B. bei Computer-Betriebssystemen, bei Bahn-Lichtraumprofilen, bei Pfandflaschen, bei Schuko-Steckdosen oder bei us-amerikanischen Maßeinheiten der Fall ist: Irgend jemand hat mal frei nach Schnauze das erstbeste Konzept umgesetzt und obwohl dessen Mängel alle naslang deutlich werden und es unzählige bessere Varianten gäbe, hält man am alten Schrott fest weil ein Bruch mit der Vergangenheit kurzfristig zu viel Stress machen würde und man ja schon soooo viel ins alte System investiert hat, weswegen man das jetzt auch nutzen muss. (Viele Leute würden noch Kupferdoppeladerkommunikation auflisten, ich aber nicht.)

Vielleicht dauert irgendwann der Umstieg auf fliegende Autos auch nur 10-15 Jahre, und dann ist das ganze Land voll mit ungenutzten Straßen. :D
(bitte sag jetzt nicht dass wir das nicht mehr erleben, BITTE!!!!11 *g*)

Kommen direkt nach Vollendung von Fusionskraftwerken. Die ebenso wie Fissionskraftwerke auch gar nicht so schlecht zu obiger Liste passen würden.

Man muss aber mal genau hinschauen wann und wie sowas passiert. Warum alte Radios, Fernseher usw. über Jahrzehnte (bis heute!) funktionieren, und moderne Technik namenhafter Unternehmen nicht. Warum mein fast 40 Jahre alter Nadeldrucker noch funktioniert (leider gibts keine Bänder mehr-.-), und meine Tintenstrahldrucker ALLE nach 2-2,5 Jahren ausfallen (und btw. zuletzt mein Samsung-TV aus 2012, ein 2000€ Gerät). Von Billig-Produzenten mal abgesehen fertigen alle Unternehmen nach ihrer Gründung erstmal Qualität. Und weil alle glauben alles wächst ewig, wird man irgendwann panisch bzw. gierig, wenn der Umsatz/Gewinn nicht mehr wie erwartet (oder überhaupt) wächst. Und dann fängt man an mit "sparen wo es nur irgendwie geht". Dann haben die Bleche plötzlich nicht mehr 1,5, sondern nur noch 1,3... 1,1... 0.9...0,7mm Dicke, und es wird auch noch als Gewichtsersparnis verkauft (nur wird das Auto trotzdem teurer statt günstiger). Bauteile werden nicht mehr so "großzügig" bemessen, und wo vorher noch Reserven waren, ist man plötzlich auch mal im "Überlastbereich". Dazu noch etwas Software, die erkennt in welchem Betriebsmodus das Produkt gerade ist, um entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können... *hust*

Das Auto wird ja komischerweise mit dünnem Blech trotzdem schwerer :ugly:
(Wobei ich sagen muss: Da ist mir echt noch kein Rückschritt aufgefallen. Im Gegenteil. Was so vor 20 Jahren an "15 Jahre alten" Autos rumgefahren ist, hatte meiner Erinnerung nach deutlich mehr Beulen, als man heute sieht, und war deutlich leichter. 1+1=?)
Mein Tintenstrahler von 99 funktioniert übrigens immer noch :P (okay, bei dem werden die Druckköpfe auch mit der Patrone gewechselt. Aber da ich zuwenig für andere Tintenlösungen drucke und ein neuer Laser soviel kosten würde, wie 5-8 Jahre Patronen, ist das immer noch die bessere Lösung. Man muss den gekauften Drucker ja nutzen und kann nicht einfach auf ein neues, überlegenes System umstellen :ugly:)

Kann natürlich sein dass das bzgl. E-Mob auch für die neuen Player/Quereinsteiger zählt. Aber selbst wenn, schon aufgrund der geringeren Anzahl an Bauteilen/Baugruppen sinken die potentiellen Möglichkeiten für "gewollte Schachstellen". Und vielleicht gibt es ihn ja doch noch, den "Ehrenkodex". Hallo, i bims wieder, der Optimist.:D

Nach dem, was man über Tesla hört, würde ich da tatsächlich weniger Qualitätssenkung im Laufe der Zeit befürchten. Was man nicht hat, kann man auch nicht wegrationalisieren :D
Das gilt für die chinesischen Hersteller um so mehr und die ganzen kleinen Start-Ups werden schlichtweg verschwinden, sobald an Stelle von Mini-Kurzstrecken-Leichtfahrzeugen echte Autos im Sinne der Zulassungsordnung (also z.B. mit bestandenem Crash-Test) von den etablierten Herstellern verfügbar sind. Einen E-Motor einzukaufen erspart einem schließlich nur einen Teil der Entwicklungsarbeit und die Abstriche beim Rest verzeiht der Markt bislang nur mangels Konkurrenz.


Wieso?
Der Rechner muss ja nicht die Bewegung von allen Fahrzeugen wissen, sondern nur von denen, die in seiner Nähe sind.
Das kann man sicher aufgliedern.

Andere Autos sind nicht das Problem. Fußgänger, Tiere, Kinder, Radfahrer, Rollerfahrer,... - das wird die große Aufgabe sein, die imho noch einige Jahrzehnte in Anspruch nimmt. Unter kalifornischer Sonne geradeaus fahren kann man mit einem Ziegelstein und einem Stück Seil, aber fahr mal durch Marseille...
 
Warte du behauptest jetzt ernsthaft, dass man nicht gut 1000km mit dem Zug in den Urlaub kann?
 
Du springst ein Bisschen: Messen sich die Chancen kommender Autos jetzt an Bestellungen? Verkaufszahlen? Interessensbekundungen?
Nicht die Chancen, der Erfolg.
Ich kann mir auch für eine Fahrt im Jahr kein neues Auto kaufen und je nach Art der Fahrt (z.B. Urlaub) ist auch mieten keine Option,
Warum ist mieten keine Option? Einen Kombi mit 3000KM inkl. gibts zb. ab ca. 200€ für zwei Wochen.
Wieso nicht? Respektive wieso spielt es beim "im eigenen Auto fahren" oder "im Mietwagen fahren" eine Rolle?
Ähm, weil eigenes Auto und auch Mietwagen teurer sind, als ein autonomes Taxi?
Ich sprach von einem Preisverfall von Faktor 10 gegenüber heutigen Taxifahrten.
Ja, du, und weiter? Wie kommst du auf diesen Wert? Warum sollte die autonome Mobilität dermaßen günstiger als ein klassisches Taxi sein müssen?
Für die Vertrauensbildung, und von der sprach ich, muss ein autonomes Auto daher einem aufmerksamen, konzentrierten Fahrer überlegen sein. Und das übrigens nicht im Schnitt, sondern in jeder einzelnen Situation. Niemand setzt sich in ein Auto, dass 99% der Zeit weniger Unfälle baut, einem in 1% der Fälle, die Menschen 10:1 meistern, garantiert umbringt.
Standardsituationen sind hier nicht mehr wirklich das Problem (der autonomen Mobilität) , sondern Ausnahmesituationen. Und in diesen machen die Menschen relativ viele Fehler (auch eigentlich gute Fahrer). Menschen setzen sich auch in ein Taxi, wo sie weder den Taxifahrer noch dessen Fähigkeiten/Zuverlässigkeit kennen. Bei einer Schrittweisen Einführung autonomer Mobilität (also auch teilautonomer Mobilität) gibt es Statistiken, an denen man die Zuverlässigkeit der entsprechenden Systeme erkennen kann. Bis sich jemand in ein Auto ohne Lenkrad setzen kann, wird es schließlich noch etwas dauern. Und dann werden die gesammelten statistischen Werte vermutlich schon eine höhere Zuverlässigkeit der System aufzeigen, als für eine "Vertrauensbildung" nötig wäre.

Du wirst nie ein autonomes Auto kaufen können, das mit "100% sicher" beworben wird, bzw. diese Sicherheit erreichen kann. Die größte Sicherheit kommt ja auch nicht vom einzelnen Fahrzeug, sondern vom Verbund der Fahrzeuge, bzw. deren Vernetzung (auch mit der Umwelt). So lange also Menschen im Straßenverkehr Fahrzeuge bewegen, so lange kann die maximale Sicherheit auch nicht erreicht werden.

Ein größeres Problem als die Fähigkeiten autonomer Fahrzeuge ist die Frage, nach welchen Kriterien man sie programmiert. Also wenn eine Situation es erfordert, das Menschen verletzt oder mit hoher Wahrscheinlichkeit getötet werden, nach welchen Kriterien der Computer bestimmen soll, wen es "erwischt". Hier sagen manche Forscher ja, dass der Mensch sich selbst als Fahrer immer die höchste Priorität geben wird, bzw. kein Fahrzeug kauft, dass dies nicht so regelt. Und genau hier gibt es noch einiges zu klären. Ich zb. würde meinem Leben nicht generell die höchste Priorität zuweisen. Ich könnte nicht damit leben, zu wissen, dass zb. 5 Kinder aus der Kindergartengruppe auf dem Bürgersteig nur deswegen tot sind, weil es für mich die höchste Überlebenschance bedeutete. So würde ich als Fahrer schließlich auch nicht entscheiden (wollen).

Hier einen gemeinsamen Konsens zu finden dürfte das größte Problem der autonomen Mobilität werden.
... und auch wenn Menschen viele Unfälle bauen, so ist der Maßstab für autonome eben doch ein System, dass auf 99,999% der gefahrenen Kilometer keine Unfälle verursacht.
Wie gesagt, das Problem sind hier primär Menschen. Der Tesla der autonom unter den LKW-Anhänger gefahren ist zb. Nicht der Tesla war dort wo er nicht sein sollte. Wenn du als als Bedingung 99,999% Zuverlässigkeit haben willst, dann muß der Mensch aus der Gleichung raus. Wäre der Tesla nicht autonom gefahren, sondern manuell, dann wäre der Fahrer vielleicht ausgewichen, oder hätte vorher gebremst. Aber vielleicht wäre er auch, wie in zehntausenden ähnlichen Szenarien, trotzdem unachtsam/abgelenkt gewesen, und unter den Hänger geknallt.
Regen geht halbwegs, weil er die Fahreigenschaften kaum verändert. Zur Eigenschaft bei Starkregen, wenn Ultraschall und Lasersensoren Probleme bekommen (und ggf. auch Radar), habe ich dagegen bislang verdächtig wenig gehört. Und ein für autonome Fahrten auf Schnee zugelassenes Fahrzeug oder eins, dass auch nur halb verschneite Verkehrsschilder erkennt, gibt es bislang überhaupt nicht.
Einige Konzepte implementieren Navigationssoftware in die "künstliche Intelligenz" der autonomen Fahrzeuge. Konsequent umgesetzt würde das bedeuten, während die variable Tempolimits anzeigende Leuchttafel über der Autobahn auf zb. 120km/h umschaltet, empfängt dein Auto schon die Daten von der Leitstelle. Schilder werden nicht einfach so irgendwo aufgestellt, sowas wird vorher geplant. Ergo könnte der Datensatz schon an dein Auto gesendet werden, noch bevor die Straßenmeisterei die zu montierenden Schilder in ihren LKW packt. Die Schilder sind für uns Menschen da, ein Computer braucht sowas nicht. Und es gibt schon länger optische Sensoren, die den Fähigkeiten unserer Augen weit überlegen sind (Mercedes hatte Nachtsicht afaik vor ca. 15 Jahren im Auto, ca. 5 Jahre nach den Amis btw). Mit den richtigen Sensoren kann ein Computer sehr sehr viel besser sehen, als jeder Mensch. Von den Vorteilen der Reaktionszeit mal ganz abgesehen.

Und wenn die GPS-Daten eine sehr hohe Genauigkeit haben, bräuchte der Computer theoretisch gar keine Fahrbahnmarkierungen mehr zu erkennen. Bei einem bekannten 250€ Staubsaugerroboter ("Xiaomi Mi Robot" - mittlerweile aber schon bei mehreren Modellen), oder auch bei relativ kleinen Drohnen (hier allerdings afaik noch nicht käuflich), wird mittels Laserscanner die Umgebung gescannt und in Echtzeit kartografiert. Wenn man sowas auf das Auto überträgt, und diese Datensätze zentral verwaltet, oder auch über "Car to Car" Kommunikation verteilt, dann weiß der Computer bzw. das autonome Auto (vernetzte Autos) von Veränderungen an den Straßen, noch bevor du als Mensch sie sehen würdest (Baustellen, entfernte Teerdecke, komplett fehlende Markierungen usw). Wie gesagt, die meisten Markierungen die es im Straßenverkehr gibt sind für Menschen gemacht. Das bedeutet aber nicht das ein Computer diese auch bräuchte.

Laserscanner im autonomen Robo-Staubsager, virtuelle Wände/Begrenzungen, ja, solche Dinge gibts schon für kleines Geld zu kaufen. :D
Ein Auto dass mit der Deutung von Fahrbahnmarkierungen überfordert ist, wird mit (insbesondere minderjährigen) Fußgängern und Radfahrern erst recht nicht klar kommen.
Wenn man etwas in die Markierung einarbeitet, dann können Sensoren diese noch erkennen, wenn der Mensch sie gar nicht mehr sehen kann (zb. durch Schnee). Das meinte ich. Und sehr oft brauch ein Computer nicht mal zu differenzieren zwischen zb. Fußgänger oder Radfahrer. Er muß nur das Objekt erkennen, und anhand der Positionsänderung und Geschwindigkeit ermitteln, wie er nicht damit kollidiert. Bestes Beispiel ist zb. ein Hund oder eine Katze bzw. Wild. Eigentlich lernt man in der Fahrschule, dass man hier das Lenkrad festhalten, bremsen und draufhalten soll. Wenn man zb. durch einen Wald fährt, oder Menschen auf dem Gehweg laufen, oder Autos im Gegenverkehr fahren, kann das Ausweichen nicht nur für einen selbst tödlich sein.

Trotzdem reagieren die meisten Menschen hier instinktiv, und weichen selbst Eichhörnchen oder Hasen aus, und knallen dabei zb. in den Gegenverkehr, oder gegen einen Baum. All das kann ein Computer besser. Und so lange diese Tiere nicht aufrecht auf 2 Beinen gehen, ist auch die Unterscheidung zwischen kleinem Mensch und Tier für einen Computer kein wirkliches Problem. Im Gegenteil, wo beim Menschen die Info "Achtung Kind" noch auf dem Weg vom Auge zum Gehirn ist, bzw. das Gehirn die Signale noch an die Extremitäten schickt, hat der Computer schon den Brems- oder Ausweichvorgang eingeleitet.
Für die 10 km jeden Tag zur Arbeit brauch man kein Auto
Das kommt eben auf die Situation an. Kein ÖPNV = Fahrrad, und da würde ich bei Regen und Schnee lieber das Auto nehmen. Primär wegen der Sicherheit, sekundär natürlich wegen des Komforts. Aber brauchen tut man das Auto da eigentlich nicht zwangsweise, das stimmt.
... für die 1000 km in den Urlaub sehr wohl.
Wenn man mit seinem ganzen Gepäck in den Urlaub fliegen kann, dann kann man auch mit der Bahn in den Urlaub fahren. Evtl. aber müsste man bei der Bahn ein paar Änderungen vornehmen - klar, X mal umsteigen mit dem Gepäck macht keinen Spaß. Und wer in den Urlaub fliegt nimmt auch in der Regel nicht sein Auto mit. Bahn fahren und fliegen unterscheiden sich also hauptsächlich durch die Art des Transportmittels, und die Bahn diesbezüglich attraktiver zu machen sollte jetzt auch nicht das Problem sein - Potential soll es da noch so einiges geben, was ich so höre.
Auf dem Weg nach Arcachon....
Und wenn du jetzt ein kleines schickes (für dich und deine Frau, mit oder ohne Kinder, entsprechend groß eben) E-Auto mit zb. ~250KM echter Reichweite für den Alltag hättest, warum könntest du für den 2500KM Urlaub keinen Mietwagen nehmen? Oder mit der Bahn fahren, und da unten ein E-Auto mieten? Oder fliegen, soll fliegen bzgl. Umweltbelastung nicht sogar besser als ein Auto sein? (dachte ich hätte mal was in der Richtung gehört - bei voller Auslastung afaik <75g pro KM und Person?)
Die, die ohnehin schon genug zu maulen haben? Glaube nicht, dass die deine Batterietechnik auf einmal toller finden, wenn sie zusätzlich noch für Netzstabilisierung blechen sollen
Versteh ich jetzt nicht. Die Autokäufer zahlen (sofern nicht mieten) die Akkus doch eh? Und die 28,50€ für die zur intelligenten Pufferung nötige Elektronik fallen dann auch nicht mehr ins Gewicht.
Klar, die sind ja für ihre soziale Ader bekannt. Da werden sie sicherlich liebend gern Akkus bezahlen und diese dann in Autos platzieren, wo sie keinerlei Kontrolle über die Verfügbarkeit haben, anstatt sie stationär selbst zu betreiben.
Ich bin mir nicht sicher ob es Absicht ist, oder warum du dass so oft machst. Niemand sagt sie sollen die Akkus (komplett) bezahlen. Aber eingesparte Unkosten lassen sich ausrechnen, und teilweise (Rest Gewinn) auf dieses Modell umlegen. So hätten beide Seiten etwas davon (Win-Win). Das hat mit sozialer Ader überhaupt nichts zu tun. Dass du dir quasi kostenlos eine PV auf Dach montieren lassen kannst, macht die Bank/der PV-Anbieter auch nicht aus sozialen Gründen, sondern weil er/sie Geld damit verdient. Trotzdem ist es ein Konzept was sich für alle Beteiligten lohnen kann.
Das sehe ich bei den Milliardensummen, die derzeit fließen, ganz anders.
Also die Subventionen für die E-Autos kannst du ja nicht meinen, diese Autos werden wohl schon wieder veraltet und ausgemsutert sein, bis man eine Alternative zum Akku gefunden hat. Und die Ladesäulen kannst du eigentlich auch nicht meinen, da hier augenscheinlich die meisten von Unternehmen aufgestellt wurden. Die für E-Autos wegfallenden Steuern kannst du eigentlich auch nicht meinen, so viele E-Autos gibts in D ja noch gar nicht. Also von welchen Milliarden sprichst du? (oder hab ich was übersehen? Doch die Ladesäulen)
z.T. über ein Jahrhundert lang sinnvoll genutzt
Was man vorher 100%ig genau wusste/einkalkuliert hat?
Batterieauto-Infrastruktur wird dagegen vom Staat finanziert, um eine Nachfrage zu schaffen, wird ggf. nur ein Jahrzehnt genutzt, in denen sie die Stilllegung von Kohlekraftwerken verhindert, um dann in vollkommen intaktem Zustand wieder demontiert zu werden.
Es ist zu einem sehr hohen Grad unwahrscheinlich, das in 10-15 Jahren schon eine Technick bereit für den Masseneinsatz ist, die den Akku ablösen könnte. Nicht unmöglich, aber sehr unwahrscheinlich. Und diese Technik müsste dann auch noch auf einem komlett anderen System basieren, also keinen Strom speichern. Wie gesagt, auch ich bin der Meinung man sollte gewisse Optionen bzgl. Akku-Ersatz im Hinterkopf behalten, und immer nur ca. so viele Lademöglichkeiten wie aufgrund der verkauften E-Autos nötig bauen usw. Einfach weil es nicht sehr klug ist, schon vor der Expansion alles auf Akku auszurichten, wo aktuell ja noch in den Sternen steht, ob diese Expansion wirklich passieren wird (es sieht alles danach aus, aber theoretisch...). Aber dass die Infrastruktur in 10 Jahren schon wieder demontiert werden muß, ist für mich noch nicht in Stein gemeißelt.
Viel wahrscheinlicher ist in meinen Augen, dass das passiert was z.B. bei Computer-Betriebssystemen, bei Bahn-Lichtraumprofilen, bei Pfandflaschen, bei Schuko-Steckdosen oder bei us-amerikanischen Maßeinheiten der Fall ist: Irgend jemand hat mal frei nach Schnauze das erstbeste Konzept umgesetzt und obwohl dessen Mängel alle naslang deutlich werden und es unzählige bessere Varianten gäbe, hält man am alten Schrott fest weil ein Bruch mit der Vergangenheit kurzfristig zu viel Stress machen würde und man ja schon soooo viel ins alte System investiert hat, weswegen man das jetzt auch nutzen muss.
Naja, da hab ich doch so meine Zweifel dran. Einfach weil ich davon ausgehe, dass die Mobilität sich bis dahin zu sehr verändern wird, und Akkus eine ausreichend schnelle Ladung erlauben werden, und damit ein Speicherkonzept - selbst wenn es 2500KM Reichweite erlaubt - gar nicht mehr so relevant ist. Und wenn es den klassischen Akku schlägt, aber auch Strom speichert, ist es schnell ausgetauscht.

Und überhaupt, wir sind 130 Jahre Verbrenner gefahren, haben das Konzept eines Transportmittels in so vielen Bereichen in eine total falsche Richtung getrieben, so viel kann man beim E-Auto bzw. den dafür anstehenden Investitionen gar nicht mehr falsch machen. :ugly:
Nach dem, was man über Tesla hört, würde ich da tatsächlich weniger Qualitätssenkung im Laufe der Zeit befürchten. Was man nicht hat, kann man auch nicht wegrationalisieren :D
Aber Qualität bedeutet eben sehr oft nicht zwangsläufig auch Zuverlässigkeit.Und die Teslas die mittlerweile schon >200.000KM auf dem Tacho haben, haben - trotz mittelmäßiger Qualität (Dinge wie zb. Spaltmaße kennt der Ami ja grundsätzlich nicht so richtig^^) - ihre Zuverlässigkeit ja schon bewiesen. Genau wie die anderen Modelle (zb. Mercedes), die Antriebs- oder/und Akku-Technik von Tesla verwenden.
Das gilt für die chinesischen Hersteller um so mehr und die ganzen kleinen Start-Ups werden schlichtweg verschwinden, sobald an Stelle von Mini-Kurzstrecken-Leichtfahrzeugen echte Autos im Sinne der Zulassungsordnung (also z.B. mit bestandenem Crash-Test) von den etablierten Herstellern verfügbar sind. Einen E-Motor einzukaufen erspart einem schließlich nur einen Teil der Entwicklungsarbeit und die Abstriche beim Rest verzeiht der Markt bislang nur mangels Konkurrenz.
Was du immer mit dem Crashtest willst. Fußgänger, Fahrrad-/Mofa-/Moped-/Motorrad- und Quadfahrer gibt es zahlreich, und die schneiden bei einem Crashtest alle schlechter ab, als das billigste und kleinste jemals gebaute Auto. :D
Andere Autos sind nicht das Problem. Fußgänger, Tiere, Kinder, Radfahrer, Rollerfahrer,... - das wird die große Aufgabe sein, die imho noch einige Jahrzehnte in Anspruch nimmt. Unter kalifornischer Sonne geradeaus fahren kann man mit einem Ziegelstein und einem Stück Seil, aber fahr mal durch Marseille...
Wie gesagt, der Computer muß diese Dinge eigentlich nicht mal alle für sich erkennen. Er muß sie lediglich grob klassifizieren können (Mensch oder Tier), und entsprechende Berechnungen anstellen (Postition, Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit), um dann zu entscheiden wie zu reagieren ist. Ob Rad- Roller oder Motorradfahrer usw, alles irrelevant. Es sind Zweiräder. Erwachsener, Jugendlicher oder Kind, alles Menschen. Hund, Katze, Eichhörnchen, Wildschwein, alles Tiere. Ausnahmen wie Rollstuhlfahrer oder fahradfahrende Tanzbären dürften jetzt auch nicht das Problem sein.

Aber lassen wir uns doch einfach mal überraschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warte du behauptest jetzt ernsthaft, dass man nicht gut 1000km mit dem Zug in den Urlaub kann?

Schon mal international Bahn gefahren? (Stichwort: Umsteigen) Oder mit dem Gepäck für eine mehrwöchige Urlaubsreise? (im Extremfall Camping und mit kleinen Kindern) ;)


Warum ist mieten keine Option? Einen Kombi mit 3000KM inkl. gibts zb. ab ca. 200€ für zwei Wochen.

Link bitte, ich muss meine eigenen Plänen durchdenken :)

Ähm, weil eigenes Auto und auch Mietwagen teurer sind, als ein autonomes Taxi?

? Wie das eine Antwort auf meine Frage sein kann, musst du mir nochmal erklären.

Ja, du, und weiter? Wie kommst du auf diesen Wert? Warum sollte die autonome Mobilität dermaßen günstiger als ein klassisches Taxi sein müssen?

Hab ich doch erklärt?
Faktor 1: Heutige Taxis sind aus Nutzersicht autonom, werden aber auch bei leichter Verfügbarkeit kaum genutzt. Einzig naheliegender Grund wäre der Preis, autonome Taxis müssen also deutlich niedrigere Preise aufrufen, um die Mobilität nachhaltig zu verändern. Wenn dir ein besserer Grund einfällt - das hier ist ein Diskussionsforum.
Faktor 2: Der einzige funktionale Nachteil heutiger Taxis, der mir einfallen würde, ist die oft nicht gegebene oder mit Wartezeiten verbundene Verfügbarkeit. Die einzige Möglichkeit, diese mit autonomen Taxis zu verringern, ist eine deutlich größere Flotte.
Die Kombination bedeutet deutlich mehr Fahrzeugaufwand bei deutlich geringeren Endpreisen. Und die Einsparmöglichkeiten beim Personal sind beschränkt, denn Taxifahrer verdienen schon ziemlich schlecht und übernehmen auch Reinigungsaufgaben, die bei autonomen Taxis jemand anders übernehmen muss. Die autonomen Fahrzeuge selbst müssen also einen Teil der erheblichen Einsparungen beitragen - und wie das mit technisch aufwendigeren Autos gehen soll, muss mir erstmal einer erklären. (Unabhängig vom E-Antrieb, man kann ja auch nichtautonome E-Taxis bauen. Oder autonome Verbrenner. Wenn mans denn kann)

Standardsituationen sind hier nicht mehr wirklich das Problem (der autonomen Mobilität) , sondern Ausnahmesituationen.

Ausnahmesituationen wie "auf eine Hauptstraße einfädeln"? "LKW auf der Straße erkennen"? "Überholmanöver auf Straßen mit mehr als 30 km/h Geschwindigkeitsunterschied planen"? "Straßenschilder mit kleinem Aufkleber erkennen"?

Also "Ausnahme" beginnt bei mir bei "begegnet einem nur einmal im Jahrzehnt", aber aktuelle teilautomatisierte Autos schaffen nicht einmal innerhalb der angegebenen Nutzungsbereiche alles, was einem jeden Monat begegnet und für einen Großteil der Fahrten ist die Automatik überhaupt nicht zugelassen. Wo man Berichte von Prototypen in der Innenstadt hört, sind die Systeme regelmäßig mit Situationen überfordert, die der durchschnittliche Fahranfänger in seiner ersten Stunde außerhalb des Übungsplat meistert und die in meiner Jugend für Fünftklässler auf dem Weg zur Schule keine Seltenheit waren.

Bis sich jemand in ein Auto ohne Lenkrad setzen kann, wird es schließlich noch etwas dauern.

Jede einzelne Studie und jede einzelne Alltagserfahrung, die ich kenne, sprechen dafür, dass fahrerische Qualitäten ohne Übung rapide nachlassen (sowohl kurzfristig -man kann nicht binnen Sekunden die Kontrolle übernehmen- als auch langfristig -nach einigen Monaten bis wenigen Jahren verliert man massiv an Verkehrssicherheit). Das teilautonome Auto, dass schwierige Passagen einem Menschen überlassen will, der in Standard-Situationen nicht mehr fährt, ist mit Abstand die unsicherste Lösung.

Ein größeres Problem als die Fähigkeiten autonomer Fahrzeuge ist die Frage, nach welchen Kriterien man sie programmiert. Also wenn eine Situation es erfordert, das Menschen verletzt oder mit hoher Wahrscheinlichkeit getötet werden, nach welchen Kriterien der Computer bestimmen soll, wen es "erwischt".

Da bin ich ehrlich gesagt anderer Meinung und frage mich, wieso das immer so hochgepuscht wird. Kein Mensch entscheidet in diesen hypothetischen Szenarien irgend etwas rational. Wo immer ein Mensch die Möglichkeit, etwaige Folgen zu durchdenken, hat er ohnehin mehr als genug Zeit für "erfolgreiche Vollbremsung". Und quasi alle derartigen Szenarien gehen auch auf Situationen zurück, in denen die Frage entweder ethisch einfach ist oder sich technisch ebenfalls nicht stellt: Wenn es keinen potentiell schadensfreien Ausweg gibt, dann hat entweder jemand plötzlich den Weg versperrt und das Auto sollte mit einer Vollbremsung reagieren, um den Schaden möglichst gering zu halten, aber nicht ausweichen um den Schaden auf bis dato unbeteiligte zu verlagern. Oder aber es gab nie einen freien Weg und das autonome Auto fährt aufgrund seiner eigenen Unfähigkeit un(zureichend )kontrolliert auf seine Opfer zu. Dann hat es auch keinen Anlass, darüber nachzudenken.


[/qUOTE] Hier sagen manche Forscher ja, dass der Mensch sich selbst als Fahrer immer die höchste Priorität geben wird, bzw. kein Fahrzeug kauft, dass dies nicht so regelt. Und genau hier gibt es noch einiges zu klären. Ich zb. würde meinem Leben nicht generell die höchste Priorität zuweisen. Ich könnte nicht damit leben, zu wissen, dass zb. 5 Kinder aus der Kindergartengruppe auf dem Bürgersteig nur deswegen tot sind, weil es für mich die höchste Überlebenschance bedeutete. So würde ich als Fahrer schließlich auch nicht entscheiden (wollen).[/qUOTE]

Jein. Der Fahrer würde die Kinder auf dem Boardstein überhaupt nicht wahrnehmen, bevor es rappelt, schließlich fährt er gerade mit Tempo 60 vor einem Kindergarten vorbei und hat den mitten in der einspurigen Straße stehenden Lieferwagen nicht bemerkt, weil er mit seinem Smartphone beschäftigt war. Wäre er dagegen aufmerksam unterwegs, hätte er bei Innenstadtgeschwindigkeiten rechtzeitig anhalten können. Zumindest wenn er einen für den Stadtverkehr angemessenen Wagen gekauft hätte und keinen 2,5 Tonner, der ihm im Falle eines Unfalls die höchste Überlebenschance sichern soll. (Was viele SUVs zwar gar nicht machen, trotzdem hört man das Argument "Masse/Knautschzone" unmittelbar nach "Übersicht" und "geil" am häufigsten)

Wie gesagt, das Problem sind hier primär Menschen. Der Tesla der autonom unter den LKW-Anhänger gefahren ist zb. Nicht der Tesla war dort wo er nicht sein sollte. Wenn du als als Bedingung 99,999% Zuverlässigkeit haben willst, dann muß der Mensch aus der Gleichung raus. Wäre der Tesla nicht autonom gefahren, sondern manuell, dann wäre der Fahrer vielleicht ausgewichen, oder hätte vorher gebremst. Aber vielleicht wäre er auch, wie in zehntausenden ähnlichen Szenarien, trotzdem unachtsam/abgelenkt gewesen, und unter den Hänger geknallt.

Ohne Assistenzsysteme hätte der Wagen entweder so die Straße verlassen (was dank Smartphones und Touchscreens leider nicht mehr ganz so selten ist, wie es das mal war) oder aber der Fahrer hätten den Laster mehr als lang genug vorher gesehen, in diesem Fall herrschten schließlich optimale Bedingungen.
Aber ja, du hast Recht: Diese Bedingungen waren noch immer nicht so gut, wie sie Tesla für einen Einsatz des ""Autopiloten"" fordert. Das beantwortet aber nur die Schuldfrage - hier geht es um das technische Potential. Und da würde ich die Situation "langsamer, riesengroßer kreuzender Verkehr auf einer langen, geraden Straße an einem sonnigen Tag mit Sonne im Rücken" auf einer Skala von 1 ("ein Ziegelstein und ein Seil reichen für die nächsten 100 km") über 50 ("Mittelmeeranreiner fahren freiwillig 50") bis 100 ("so sterben Rallye-Weltmeister bei 30 km/h") eine klare 5 geben. Die meisten Menschen würden dagegen trotz allem bis 60 relativ gut klar kommen (solange sie nicht abgelenkt, alkoholisiert oder unter extremen Zeitdruck sind) und sich selbst mindestens eine 85 zutrauen.

Einige Konzepte implementieren Navigationssoftware in die "künstliche Intelligenz" der autonomen Fahrzeuge. Konsequent umgesetzt würde das bedeuten, während die variable Tempolimits anzeigende Leuchttafel über der Autobahn auf zb. 120km/h umschaltet, empfängt dein Auto schon die Daten von der Leitstelle. Schilder werden nicht einfach so irgendwo aufgestellt, sowas wird vorher geplant. Ergo könnte der Datensatz schon an dein Auto gesendet werden, noch bevor die Straßenmeisterei die zu montierenden Schilder in ihren LKW packt.

Schilder werden geplant? Das mag auf dem Papier so stehen. Guck dir eine x-beliebige Baustelle abseits von Autobahnen an, da weiß die Stadt bestenfalls, dass sie die Schilder rausgegeben hat. Von sowas wie Echtzeitdaten ganz zu schweigen. Wenn an Stelle X eine Verkehrsänderung wegen Y geplant ist, dann ist schon eine tagesgenaue Planung overkill. Für dein automatisches Verkehrsleitsystem muss aber irgendwie auf die Minute genau festgehalten werden, ab wann das Schild aktiv ist (viel Spaß bei z.B. Baumschnittarbeiten mit wanderndem Schild) und später muss es minutengenau wieder abgebaut werden. Sonst würden autonome Autos einer anderen Beschilderung folgen, als nicht-autoneme...
Sowas auch nur technisch umzusetzen ist in meinen Augen bis auf weiteres nicht zu schaffen. Im Prinzip brauchst du nicht nur eine zentrale Datenbank für Informationen, die bislang z.T. nicht mal zeitnah in Papierakten landendürften, sondern sogar Terminals mit Live-Verbindung für jede noch so popeligen Arbeiten auf öffentlichen Straßen, bis runter zur Kanalreinigung. Und dieses hochkomplexe System (man überlege sich mal, welche Auswirkungen eine Dateileiche haben würde...) müsste dann auch 365/24/60 fehlerfrei funktionieren, einschließlich Echtzeit-Datenverbindungen zu allen autonomen Autos, denn bei jedem einzelnen Ausfall ist die Autonomität nicht mehr gewährleistet. => vergiss es. Da wird sich auch kein Hersteller drauf verlassen, sondern lieber an seinen eigenen Erkennungssystemen arbeiten.

(Erwähnte ich, dass das Ganze in Irland genauso gut funktionieren muss wie in Serbien? Von der Türkei bis ans Nordkap? Und wenn diese Länder -was schon politisch quasi unmöglich ist- sich alle mit uns auf ein System einigen, ihrerseits aber nun einmal auch Fahrer mit größerem Aktionsradius haben, kannst du die Kette mit Kamschatka und Kapstadt verlängern.)

Und wenn die GPS-Daten eine sehr hohe Genauigkeit haben

Garantierst du das für jeden potentiell befahrbaren Weg im gesamten potentiellen Einsatzbereich eines autonomen Autos? Zu jedem Zeitpunkt? ;) Wie oben schon geschrieben: Der Haken bei autonomen Autos ist, dass ihre nicht-Fahrer in schwierigeren Situationen erst recht überfordert sind. Bei Fehlern in deinen Daten kannst du nicht auf eine Korrektur hoffen. Es darf dann gar nicht. !NIE! vorkommen, dass z.B. die Baustellenumfahrung 30 Minuten vor ihrer Freigabe in einem Informationssystem auftaucht - es sei denn, du willst dem Auto selbst das Recht geben, entgegen des Datensatzes zu entscheiden. Dann ist er aber wieder nicht mehr als Richtwert für vorrausschauendes Fahren im Zweifelsfall, gerade in schwierigen Situationen, muss das Auto anhand seiner eigenen Sensoren agieren können. "Autonom" eben statt "automatisch ferngesteuert".

Wenn man etwas in die Markierung einarbeitet, dann können Sensoren diese noch erkennen, wenn der Mensch sie gar nicht mehr sehen kann (zb. durch Schnee). Das meinte ich.

Etwas, das durch Schnee, Regen und Nebel hindurch erkennbar ist, wäre schon vergleichsweise anspruchsvoll. Und erst dann ein verlässliches Navigationsinstrument, wenn es im gesamten potentiellen Einsatzraum auf jedem einzelnen Fahrweg gegeben ist. (ich glaube, ich wiederhole mich :))
Letztlich ist das der Stand der 60er Jahre, als die ersten Prototypen sich an Magneten oder Radiosendern in speziell präparierten Straßen orientieren konnten. Heute käme man mit etwas einfacheren, vor allem weniger pflegebedürftigen Markern aus, aber das Grundproblem bleibt: Nebenstraßen werden vielleicht alle paar Jahrzehnte markierungstechnisch behandelt, wenn überhaupt. Darauf können autonome Autos nicht warten.

Und sehr oft brauch ein Computer nicht mal zu differenzieren zwischen zb. Fußgänger oder Radfahrer. Er muß nur das Objekt erkennen, und anhand der Positionsänderung und Geschwindigkeit ermitteln, wie er nicht damit kollidiert. Bestes Beispiel ist zb. ein Hund oder eine Katze bzw. Wild. Eigentlich lernt man in der Fahrschule, dass man hier das Lenkrad festhalten, bremsen und draufhalten soll. Wenn man zb. durch einen Wald fährt, oder Menschen auf dem Gehweg laufen, oder Autos im Gegenverkehr fahren, kann das Ausweichen nicht nur für einen selbst tödlich sein.

Ja, mit der Einstellung scheinen einige Autofahrer unterwegs zu sein...
Zur Erinnerung: Radfahrer und Fußgänger sind Verkehrsteilnehmer mit Verkehrsrechten und typischen Verhalten, das vorrausschauend zu berücksichtigen ist. Wenn man nicht erkennt, mit was man es zu tun hat, kann man auch das Bewegungsspektrum nicht berücksichtigen. Ein Fußgänger kann z.B. seine Richtung schlagartig um 90° ändern, aber nur sehr beschränkt beschleunigen. Ein Radfahrer dagegen ist deutlich flotter unterwegs und wird zum Beispiel bei Annäherung an parkende Autos deutlich weiter in die Spurmitte rücken und dies nur kurz vorher durch eine Körperbewegung (aber keine Lichtsignale - Danke lieber Verkehrsminister) andeuten. Ein Fahrer ist da (mehr oder minder) drauf vorbereitet, ein Auto dass nichtmal erkennt, um was es da geht...?
Eigentlich wollte ich aber schon auf den reinen Registrierungsprozess hinaus: Systeme, die LKW nicht zuverlässig erkennen können, wenn diese aus einer unerwarteten Richtung kommen, sollen Radfahrer aus unerwarteten Richtungen rechtzeitig erkennen? (und damit meine ich nicht die, die Querbeet fahren "und selbst an ihrem Tod schuld sind", sondern die Tatsache dass der Verlauf der ordnungsgemäßen Fahrspur für Radfahrer selbst aus Sicht eines solchen oft kaum nachvollziehbar ist, geschweige denn vom PKW aus)

Wenn man mit seinem ganzen Gepäck in den Urlaub fliegen kann, dann kann man auch mit der Bahn in den Urlaub fahren. Evtl. aber müsste man bei der Bahn ein paar Änderungen vornehmen - klar, X mal umsteigen mit dem Gepäck macht keinen Spaß. Und wer in den Urlaub fliegt nimmt auch in der Regel nicht sein Auto mit. Bahn fahren und fliegen unterscheiden sich also hauptsächlich durch die Art des Transportmittels, und die Bahn diesbezüglich attraktiver zu machen sollte jetzt auch nicht das Problem sein - Potential soll es da noch so einiges geben, was ich so höre.

Die Bahn ist, mit "etwas" Optimierung und vor allem mit Direktverbindungen sicherlich eine Alternative zum Flieger.
Aber wie du selbst schon sagst: Das ist eine andere Form von Urlaub als die, für die man ein Auto nimmt.

Und wenn du jetzt ein kleines schickes (für dich und deine Frau, mit oder ohne Kinder, entsprechend groß eben) E-Auto mit zb. ~250KM echter Reichweite für den Alltag hättest, warum könntest du für den 2500KM Urlaub keinen Mietwagen nehmen?

Siehe oben: Du hast da Preise, die gefühlt eine Größenordnung unter dem liegen, was ich so kenne. (Mal spontan bei Sixt geguckt: Mein letzter Camping-Urlaub auf dem Balkan wäre sogar unmöglich gewesen, da das Land nicht in "Zone1" liegt, es aber keinen Kombi gibt, mit dem man in "Zone 2" fahren darf.)

Oder mit der Bahn fahren, und da unten ein E-Auto mieten? Oder fliegen, soll fliegen bzgl. Umweltbelastung nicht sogar besser als ein Auto sein? (dachte ich hätte mal was in der Richtung gehört - bei voller Auslastung afaik <75g pro KM und Person?)

75 g/km und Person sind bei zwei Personen auch schon 150 g/km und somit nicht besser als ein Diesel (was ein Flugzeug ja de facto ist) - und das eben auch nur unter den Vorraussetzungen "voll besetzt" und meines Wissens nach "Langstrecke", denn der Verbrauch im Steigflug ist definitiv höher. Dazu kommt dann noch die Fahrt von und zum Flughafen und natürlich die ungefilterten Flugzeugabgase in wesentlich empfindlicheren Schichten der Athmosphäre. Wer nicht gerade alleine reißt oder einen unbändigen Gasfuß hat dürfte auf Strecken, auf denen das zeitlich noch in Frage kommt, mit dem Auto gleich gut oder besser abschneiden. Und dazu kommt dann halt noch die Gepäcksituation - wer fliegen könnte, kann auch Bahn oder Bus fahren. Die liegen meilenweit vorn was die Umweltbilanz angeht.

Versteh ich jetzt nicht. Die Autokäufer zahlen (sofern nicht mieten) die Akkus doch eh?

Du hast einen Zirkelschluss:

=>"Puffer sind kein Problem, weil in den Elektroautos"=>"kein Problem bedeutet keine hohen Kosten"=>"Elektroautos werden akzeptiert"=>"Elektroautos belasten das Stromnetz"=>"Stromnetz ist kein Problem mit Puffern"=>

In der Realität sieht es eher so aus:
potentieller Autokäufer: Das Ding ist teuer und die Infrastruktur fehlt!
Stromversorger: Wieso sollte ich die Infrastruktur bezahlen in der Hoffnung, dass manchmal eins dieser quasi nicht gekauften E-Autos da steht, wenn ich den Akku einfach direkt kaufen und unter eigener Kontrolle nutzen kann?

Also die Subventionen für die E-Autos kannst du ja nicht meinen, diese Autos werden wohl schon wieder veraltet und ausgemsutert sein, bis man eine Alternative zum Akku gefunden hat. Und die Ladesäulen kannst du eigentlich auch nicht meinen, da hier augenscheinlich die meisten von Unternehmen aufgestellt wurden. Die für E-Autos wegfallenden Steuern kannst du eigentlich auch nicht meinen, so viele E-Autos gibts in D ja noch gar nicht. Also von welchen Milliarden sprichst du? (oder hab ich was übersehen? Doch die Ladesäulen)

Ladesäulen, Forschung, Industriesubvention für Batteriewerke,...
Und dass die Ladesäulen aus EU- und Bundesmitteln finanzierten Ladesäulen am Ende Unternehmen gehören macht die Sache nicht besser, ganz abgesehen davon dass selbst privatwirtschaftliche Investitionen nicht aus dem nichts kommen, sondern dann an anderer Stelle fehlen. Jeder Cent für Technologie X muss sich entweder auch anders nutzen lassen, oder sich in Form von Technologie X auszahlen.
Und wie schon mehrfach dargelegt: Bis wir ein Stromnetzt und erneuerbare Kraftwerke in Überzahl haben, zahlt sich E-Mobilität für die Umwelt eben gar nicht aus. Alles, was bis dahin subventioniert und/oder an Stelle andere umweltfreundlicher Technik bezahlt wird (wenn jemand einen Tesla X anstelle eines Q7 kauft ists natürlich egal, einen S statt eines 5ers und einer Solarthermie-Anlage ist nicht egal, sondern negativ), ist verlorenes Potential für sinnvolleres. Und da geht es eben definitiv um Zeiträume, in denen alternative Techniken denkbar sind.

Was man vorher 100%ig genau wusste/einkalkuliert hat?

Nö, hat man nicht. Die ersten 50 Jahre nach Erfindung des Benzinautos hat man deswegen auch nur verdammt zögerlich welche gebaut.
Wie viel Zeit haben wir noch einmal um die Wende zur sicheren Einhaltung des 2°-Ziels zu schaffen?
#hinkendeBeispiele

Es ist zu einem sehr hohen Grad unwahrscheinlich, das in 10-15 Jahren schon eine Technick bereit für den Masseneinsatz ist, die den Akku ablösen könnte. Nicht unmöglich, aber sehr unwahrscheinlich. Und diese Technik müsste dann auch noch auf einem komlett anderen System basieren, also keinen Strom speichern.

Power to Gas wird heute schon in kleinem Maßstab genutzt und sollte in fünf Jahren bereit für den Masseneinsatz sein. Die Frage, ob gasgetriebene Fahrzeuge Zukunftspotential haben, hängt dann allein davon ab, ob in den folgenden Jahrzehnten eine bessere Langezeit-Speichertechnik für überflüssigen Strom findet. Bislang wird keine hoch gehandelt.

Wie gesagt, auch ich bin der Meinung man sollte gewisse Optionen bzgl. Akku-Ersatz im Hinterkopf behalten, und immer nur ca. so viele Lademöglichkeiten wie aufgrund der verkauften E-Autos nötig bauen usw.

Ein Großteil der aktuellen Ausbauten zielt nicht auf den Bedarf pro Auto, sondern pro Fläche ab. Ein geschlossenes Netz brauchst du halt eigentlich schon seit dem ersten Fahrzeug, dass ein vollwertiger Ersatz sein soll.
Stattdessen hat man nicht einmal ein einheitliches, zufriedenstellendes System...

Was du immer mit dem Crashtest willst. Fußgänger, Fahrrad-/Mofa-/Moped-/Motorrad- und Quadfahrer gibt es zahlreich, und die schneiden bei einem Crashtest alle schlechter ab, als das billigste und kleinste jemals gebaute Auto. :D

Quad- und Motorrad-zur-Arbeit-Fahrer gibt es fast gar nicht. Und Fahrad-/Mofa-/Fußfahrer eben leider ziemlich wenige - sonst könnten wir uns die ganze Diskussion hier sparen ;) :(
 
Ja ich bin schon International Bahn gefahren, keine Probleme...
Und Gepäck joar nicht problematischer als im Flugzeug.
 
Link bitte, ich muss meine eigenen Plänen durchdenken :)
billiger-mietwagen.de - Autovermietung und Mietwagen im Preisvergleich

Die Preise variieren u.a. je nach gewähltem Standort und Mietzeitraum. Wo mir letzte Woche noch ab 200€ für nen Kombi (aus Frankfurt) inkl. 3000KM angezeigt wurden, sind es heute 245€ (und 3750KM). Vielleicht hab ich auch nen anderen Tag zum abholen/abgeben angegeben. Und das ist auch einfach nur der erste Treffer bei der Suche nach "Mietwagen" in Google.
? Wie das eine Antwort auf meine Frage sein kann, musst du mir nochmal erklären.
Dann hab ich wohl die Frage nicht verstanden.
Hab ich doch erklärt? Faktor 1: Heutige Taxis sind aus Nutzersicht autonom, werden aber auch bei leichter Verfügbarkeit kaum genutzt. Einzig naheliegender Grund wäre der Preis, autonome Taxis müssen also deutlich niedrigere Preise aufrufen, um die Mobilität nachhaltig zu verändern. Wenn dir ein besserer Grund einfällt - das hier ist ein Diskussionsforum.
Naja, ich verstehe nach wie vor nicht wieso 10x günstiger sein muß. 25% günstiger wäre zb. schon ein Anreiz, oder auch 50%. Aber gleich um den Faktor 10 günstiger? :ugly:
Faktor 2: Der einzige funktionale Nachteil heutiger Taxis, der mir einfallen würde, ist die oft nicht gegebene oder mit Wartezeiten verbundene Verfügbarkeit. Die einzige Möglichkeit, diese mit autonomen Taxis zu verringern, ist eine deutlich größere Flotte.
Deutlich größer müsste sie eigentlich gar nicht sein. Die Aufteilung (auch der Warte-/bzw. Ladestationen) würde ja anhand der Nachfrage geregelt. Heute sammeln sich ja alle Taxen an bestimmten Plätzen, zb. dem Bahnhof, Flughafen usw, entsprechend sind die Anfahrtszeiten bei einem Anruf von außerhalb. Ohne Taxifahrer sind die Kosten beim warten deutlich geringer, ergo kann man einzelne Taxen auch mal außerhalb warten lassen, ohne das die Unkosten explodieren, selbst wenn es mal eine Weile nicht gerufen wird (durch niedrigere Preise werden sie aber sehr wahrscheinlich auch außerhalb wieder öfter gerufen).
Und die Einsparmöglichkeiten beim Personal sind beschränkt, denn Taxifahrer verdienen schon ziemlich schlecht und übernehmen auch Reinigungsaufgaben, die bei autonomen Taxis jemand anders übernehmen muss. Die autonomen Fahrzeuge selbst müssen also einen Teil der erheblichen Einsparungen beitragen - und wie das mit technisch aufwendigeren Autos gehen soll, muss mir erstmal einer erklären.
Der Taxifahrer ist der mit Abstand größte Unkostenfaktor. Und er reinigt auch nur sein Fahrzeug. Bei autonomen Taxen erfolgt das Reinigen eben in Sammelstellen, und da kann 1 Person in 8h locker 20 Taxen sehr gründlich reinigen, die Betriebsmittel (Scheibenreiniger) checken, evtl. sogar direkt Wartungsaufgaben übernehmen (Verschleißteile überprüfen). Und je nach Auslastung wären sogar Wechselakkus denkbar/möglich, damit ein Taxi nicht ggf. X-Stunden täglich mit Nachladen verbringen muß (= Reduzierung der benötigten Fahrzeuge).
Ausnahmesituationen wie "auf eine Hauptstraße einfädeln"? "LKW auf der Straße erkennen"? "Überholmanöver auf Straßen mit mehr als 30 km/h Geschwindigkeitsunterschied planen"? "Straßenschilder mit kleinem Aufkleber erkennen"?
Das sind keine Ausnahmesituationen, und Straßenschilder mit Aufklebern sind nun wirklich das kleinste Problem (wenn man davon absieht, dass das Auto eigentlich keine Straßenschilder erkennen muß).
Wo man Berichte von Prototypen in der Innenstadt hört, sind die Systeme regelmäßig mit Situationen überfordert, die der durchschnittliche Fahranfänger in seiner ersten Stunde außerhalb des Übungsplat meistert und die in meiner Jugend für Fünftklässler auf dem Weg zur Schule keine Seltenheit waren.
Das sind Ausnahmen, genau wie Menschliche Fahrer die mit solchen "Standard-Situationen" regelmäßig überfordert sind. Schau dir mal ein paar Videos auf Youtube an, in welchen Situationen der Mensch so alles versagt. Du stellst den Mensch, so kommt es mir jedenfalls vor, deutlich "fähiger" hin, als er tatsächlich ist. Und das autonomes Fahren noch etwas dauert, ist auch kein Geheimnis mehr. Selbst bei Tesla, wo du für tausende €uro eine bessere Sensorik für autonomes Fahren optional dazu bestellen kannst, werden ja noch lange nicht alle Funktionen auch freigeschaltet.

Nicht erst seit heute sind es teilautonome Systeme wie zb. der Bremsassistent, die zunehmend den Fahrer unterstützen, und Leben retten (zb. wenn jemand sehr knapp vors Auto rennt, den der menschliche Fahrer schon aufgrund seiner Reaktionszeit überollen würde, der Bremsassistent aber nicht).
Jede einzelne Studie und jede einzelne Alltagserfahrung, die ich kenne, sprechen dafür, dass fahrerische Qualitäten ohne Übung rapide nachlassen (sowohl kurzfristig -man kann nicht binnen Sekunden die Kontrolle übernehmen- als auch langfristig -nach einigen Monaten bis wenigen Jahren verliert man massiv an Verkehrssicherheit). Das teilautonome Auto, dass schwierige Passagen einem Menschen überlassen will, der in Standard-Situationen nicht mehr fährt, ist mit Abstand die unsicherste Lösung.
Das ist die Antwort auf meine Aussage, dass es noch etwas dauert bis man sich in ein Auto komplett ohne Lenkrad setzen kann? Das teilautonome System ist lediglich eine Unterstützung des Menschen. Ihm werden ermüdende Aufgaben abgenommen (zb. ohne Tempomat auf der Autobahn mit dem Gasfuß die Geschwindigkeit zu halten).
Den Verkehr soll der Fahrer dabei natürlich nach wie vor im Auge behalten. Wenn aber manche Autofahrer meinen ein Nickerchen machen zu können, dann ist das ein Problem des Menschen, nicht des teilautonomen Systems. Abstandsradar, Abstandsregeltempomat, Bremsassistent, Spurhalteassistent usw, all das sind Systeme die aktuell nichts weiter machen, als "parasitäre" Aufgaben zu übernehmen (Steuerung/Bedienung des Fahrzeuges). Genau dadurch hat der Fahrer ja erst "Ressourcen" frei, um sich sogar noch besser auf den Verkehr kümmern zu können.

Wenn er dabei natürlich Videos anschaut, und deswegen unter einen LKW knallt, dann hat er das mit der "Teilautonomi" nicht so richtig verstehen wollen. Hier ist aber der Mensch das Problem (wie bei 98% aller Unfälle), nicht der Computer.
Da bin ich ehrlich gesagt anderer Meinung und frage mich, wieso das immer so hochgepuscht wird. Kein Mensch entscheidet in diesen hypothetischen Szenarien irgend etwas rational. Wo immer ein Mensch die Möglichkeit, etwaige Folgen zu durchdenken, hat er ohnehin mehr als genug Zeit für "erfolgreiche Vollbremsung". Und quasi alle derartigen Szenarien gehen auch auf Situationen zurück, in denen die Frage entweder ethisch einfach ist oder sich technisch ebenfalls nicht stellt: Wenn es keinen potentiell schadensfreien Ausweg gibt, dann hat entweder jemand plötzlich den Weg versperrt und das Auto sollte mit einer Vollbremsung reagieren, um den Schaden möglichst gering zu halten, aber nicht ausweichen um den Schaden auf bis dato unbeteiligte zu verlagern. Oder aber es gab nie einen freien Weg und das autonome Auto fährt aufgrund seiner eigenen Unfähigkeit un(zureichend )kontrolliert auf seine Opfer zu. Dann hat es auch keinen Anlass, darüber nachzudenken.
Dass der Mensch in den wirklich knappen Situationen nicht unbedingt rational entscheidet ändert nichts daran, dass der Computer in der Situation durchaus eine zahlreiche Menge an "Überlegungen" anstellen kann. Und "nicht ausweichen um den Schaden auf bis dato Unbeteiligte zu verlagern"? Und wenn die Zahl der potentiellen Opfer bzw. die Wahrscheinlichkeit schwerer Verletzungen damit reduziert werden kann? Der Mensch brauch zwar etwas länger, aber auch er kann in sehr kurzer Zeit wichtige Entscheidungen treffen. Nur dass die dann sehr oft nicht in der optimalsten Handlung resultieren.

Wenn also zb. plötzlich eine Gruppe Kinder knapp vor einem Fahrzeug auf die Fahrbahn läuft, auf der Gegenspur gerade ein Auto angefahren kommt, und rechts auf dem Bürgersteig sich auch noch Kinder aufhalten, dann macht man dem Menschen vielleicht keine Vorwürfe wenn er falsch reagiert. Aber von einem Computer erwartet man natürlich, dass er sich für die Lösung mit der geringsten "Opferanzahl" (Beschädigung von Menschen) entscheidet. Übrigens ein Beispiel für die überlegene Sicherheit durch vernetzte autonome Fahrzeuge. Denn hier würde dein Wagen zb. ein Signal an den Gegenverkehr (bzw. alle potentiell betroffenen Fahrzeuge) senden, der direkt eine Notbremsung einleitet, und dir damit zumindest ein Ausweichen in den Gegenverkehr mit deutlich weniger schlimmen (wenn überhaupt) Folgen ermöglichen würde.

Denn auch wenn der vorderste Fahrer einer Gefahrensituation vielleicht gerade so noch entkommen kann, der Nachfolgende Verkehr kann das sehr oft nicht. Bei einer Vernetzten Mobilität könnten direkt alle Fahrzeuge, die von der Situation betroffen wären, Maßnahmen ergreifen (ausweichen, bremsen), lange bevor die entsprechenden "Fahrer" überhaupt etwas von der Situation mitbekommen könnten.

Und im Straßenverkehr kommt es sehr oft zu Sitationen, in denen primär die (spontane oder überlegte) Reaktion eines Fahrers darüber entscheidet, wie hoch oder ob überhaupt der Schaden an eigentlich unbeteiligten wird. Du kannst dir ja auf Youtube mal Videos anschauen, wo eine Situation eigentlich gar keine Opfer erfodert hätte, aber das Fehlverhalten eines Fahrers direkt zu einem Massenunfall mit zahlreichen Opfern (Tote und Verletze) geführt hat. Und sehr oft ist derjenige, der dann noch mit einem "blauen Auge" davongekommen ist, der Verursacher des ganzen Chaos.
Wäre er dagegen aufmerksam unterwegs, hätte er bei Innenstadtgeschwindigkeiten rechtzeitig anhalten können.
Du solltest dir wirklich mal einige Dashcam-Videos auf Youtube anschauen. Es gibt fast unendlich viele Möglichkeiten, wie jemand der beim Fahren alles 100%ig korrekt macht, trotzdem plötzlich in eine Situation kommen kann, wo seine "spontane Reaktion" über Leben oder Tot entscheidet. Nicht nur wenn jemand sehr knapp vor dein Auto läuft. Es reicht schon wenn ein Dritter (Fahrer) einen Fehler macht, der dich innerhalb von Sekunden aus deiner fehlerfreien Fahrt in einen Alptraum katapultiert. Ich hab mittlerweile schon so viele Menschen (Fahrer und Beifahrer) sterben sehen, die überhaupt nichts falsch gemacht haben. Die entweder schon tot waren bevor sie reagieren konnten, oder die sich spontan von allen möglichen Optionen leider gerade für eine der ungünstigsten entschieden haben. Die sehr oft einfach keine Chance mehr hatten, die vielleicht einzig richtige Entscheidung zu treffen.
Schilder werden geplant? Das mag auf dem Papier so stehen. Guck dir eine x-beliebige Baustelle abseits von Autobahnen an, da weiß die Stadt bestenfalls, dass sie die Schilder rausgegeben hat.
Ich sprach natürlich primär von normalen Straßenschildern. Baustelle? Die wird mir bei meiner Navisoftware heute schon spätestens dann angezeigt, wenn ein paar andere Navi-Nutzer mit Internet eingeschaltet dort mit verringerter Geschwindigkeit vorbeigefahren sind. Nur das solche Systeme heute optional sind, und vom tlw. vom Nutzer gesteuert werden (die Nutzer können Baustellen usw. auch mit 2 Klicks selber melden). Bei vernetzten Autos würde sich jede Änderung im Straßenverkehr in Echtzeit ausbreiten können, ganz ohne externen Zugriff (nicht nur eine Veränderung der Geschwindigkeit, auch die Anzahl an aktuell genutzten Spuren usw). Ganz abgesehen davon das bei vernetzter Mobilität auch die Position jedes Autos an die Fahrzeuge in einem bestimmten Umkreis übertragen werden könnte (unabhängig davon ob selbst per GPS übermittelt, oder von den Sensoren anderer Fahrzeuge).
Sowas auch nur technisch umzusetzen ist in meinen Augen bis auf weiteres nicht zu schaffen.
Sowas hab ich schon bei vielen Dingen gehört, die heute völlig normal sind. :P
Nebenstraßen werden vielleicht alle paar Jahrzehnte markierungstechnisch behandelt, wenn überhaupt. Darauf können autonome Autos nicht warten.
Tesla bewirbt seine optional erhältliches Sensoren-Pakete (das erste Upgrade kostet 6000€ Aufpreis, das zweite noch mal 3600€) beim Model S schon damit, dass durch die neuen Sensoren (es gab eine deutlich Aufwertung im Vergleich zum Vorgänger) eine Navigation auch komplett ohne Fahrbahnmarkierung möglich ist.

Stufe 2:
Screenshot-2017-10-17 Model S bestellen - Stufe 2.png


Stufe 3:
Screenshot-2017-10-17 Model S bestellen - Stufe 3.png



Daher denke ich, selbst wenn dieses Hardware-Setup noch nicht ausreichend sein sollte, spätestens das nächste wird es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sein. Und dann sind wir erst am Anfang, und immer noch bei Autos mit Lenkrad (also mMn noch nicht der wirklich vollautonomen Generation). Die Verbesserungen ggü. dem Vorgänger sind schon sehr erheblich, und werden in 1-2-3 Jahren sicher wieder erheblich ausfallen. Bis der vollautonome Betrieb im Straßenverkehr mal zugelassen wird (was ja durchaus bedeuten kann, das selbst aktuelle oder noch kommende Tesla-Modelle die dann gesetzlichen Anforderungen nicht erfüllen!), werden die Unzulänglichkeiten die du heute bemängelst (falls sie mit der aktuellen Sensorik nicht schon obsolet sind) kein Thema mehr sein. Und das muß nicht länger als 3-5 Jahre dauern.

Und ja, ich weiß (und habe berücksichtigt) dass die Aussagen von Tesla durchaus eine Spur zu optimistisch sein können. ^^
Ja, mit der Einstellung scheinen einige Autofahrer unterwegs zu sein...
Zur Erinnerung: Radfahrer und Fußgänger sind Verkehrsteilnehmer mit Verkehrsrechten und typischen Verhalten, das vorrausschauend zu berücksichtigen ist. Wenn man nicht erkennt, mit was man es zu tun hat, kann man auch das Bewegungsspektrum nicht berücksichtigen. Ein Fußgänger kann z.B. seine Richtung schlagartig um 90° ändern, aber nur sehr beschränkt beschleunigen. Ein Radfahrer dagegen ist deutlich flotter unterwegs und wird zum Beispiel bei Annäherung an parkende Autos deutlich weiter in die Spurmitte rücken und dies nur kurz vorher durch eine Körperbewegung (aber keine Lichtsignale - Danke lieber Verkehrsminister) andeuten. Ein Fahrer ist da (mehr oder minder) drauf vorbereitet, ein Auto dass nichtmal erkennt, um was es da geht...?
Kann oder könnte hat hier mMn keine Relevanz. Auch der Radfahrer könnte seine Richtung annähernd schlagartig um 90° ändern (muß ja nicht mal gewollt sein), ein sportlicher Fußgänger schneller als ein Radfahrer (oder Auto) beschleunigen. Deswegen ist es gar nicht erforderlich die einzelnen Objekte absolut zu definieren. Ich sagte ja, Art (Mensch oder Tier), Position, Bewegungsgeschwindigkeit und Richtung. Und das in einem Intervall so hoch wie möglich. Es spielt überhaupt keine Rolle was das einzelne Objekt theoretisch könnte, es zählt was es aktuell tut. Sonst dürfte auch ein menschlicher Fahrer nur im Schrittempo durch die Stadt fahren, denn fast jeder Fußgänger an dem er vorbeifährt könnte plötzlich eine 90° Drehung samt Spurt auf die Straße vor das Auto hinlegen. Aber in der Regel wird er das nicht tun. Entscheident ist hier nur das Verhalten des Fahrers, wenn der Fußgänger es tut.

Daher sollte man besser davon ausgehen, dass jedes dieser Objekte sein Bewegungsverhalten (Richtung und Geschwindigkeit) schlagartig ändern könnte. Aber reagieren muß das Fahrzeug erst, wenn sie es tun. Und welche Rolle spielt es dann, ob ein Radfahrer oder ein Fußgänger mit 20km/h den Fahrweg unvorhergesehen kreuzen? Oder ein Radfahrer der neben seinem Bike läuft? Und seit wann können Fußgänger nur beschränkt beschleunigen? Auf den ersten Metern renn ich "alter Sack" dir jedem Radfahrer davon.:ugly:

Und du hast als Autofahrer zu einem Radfahrer den gleichen Abstand einzuhalten wie zu einem Mofa, Moped oder Motorradfahrer.
und damit meine ich nicht die, die Querbeet fahren "und selbst an ihrem Tod schuld sind"
Selbst schuld oder nicht, ein computer kann einem solchen Radfahrer eher das Leben "retten" als ein fahrer. Denn darum geht es schließlich im Straßenverkehr, auch immer mit den Fehlern anderer Teilnehmer zu rechnen. Zwei Punkte deren Einhalten mMn >70% der Unfälle verhindern könnten, an die sich aber viele Fahrer nicht halten: Vorrausschauendes Fahren mit angepasster Geschwindigkeit. Egal ob innerstädtisch, auf der Landstraße oder der Autobahn, wer vorrausschauend und mit einer angepassten Geschwindigkeit fährt, hat für die meisten Situationen genug Zeit und Abstand um entsprechend reagieren zu können.

Der Straßenverkehr ist nämlich nicht der geeignete Ort, um die Zeit reinzuholen, die man vorher beim masturbieren, länger schlafen oder sonstigen Tätigkeiten vertrödelt hat. Aber genau das denken sehr viele Fahrer. Jede Minute die man hier einsparen kann, kann man anschließend für wichtigere Aufgaben nutzen. Auch wenn man damit das Risiko für sich und andere Verkehrsteilnehmer hier und da direkt mal exponentiell erhöht.

Das Problem für mich wäre daher nicht mal der Radfahrer der sich dummerweise gerade selbst aus dem Spiel nimmt, sondern der schwere LKW, der vielleicht gerade noch völlig erschrocken versucht auszuweichen, und dabei frontal in den Kombi auf der Gegenfahrbahn knallt - und vielleicht eine ganze Familie ausradiert. Und da sind wir wieder bzgl. der ethischen Frage. Ein autonomer LKW hätte vielleicht einfach nur gebremst, und dabei unausweichlich "nur" den Radfahrer in den Teer massiert.
Die Bahn ist, mit "etwas" Optimierung und vor allem mit Direktverbindungen sicherlich eine Alternative zum Flieger.
Aber wie du selbst schon sagst: Das ist eine andere Form von Urlaub als die, für die man ein Auto nimmt.
Das stimmt, denn 1000-1500KM (oder mehr) mit dem Auto in den Urlaub fahren ist deutlich weniger "entspannend", selbst wenn man 1-2x mit seinem Gepäck umsteigen muß. Eigentlich sollte das Fahren solcher Strecken grundsätzlich unattraktiver als die Alternative sein. Und wenn das Personal sich um das Gepäck kümmert, kann es das auch problemlos sein. Und das eigene Auto von zu Hause muß man im Zielgebiet auch nicht unbedingt dabei haben. Wir sind auch schon monatelang im VW-Bus durch Südafrika gefahren, oder haben Jeep-Touren durch Nordafrika gemacht. Auch alles im eigenen Auto. Aber das haben wir uns einfach dort gekauft.:ugly:
Siehe oben: Du hast da Preise, die gefühlt eine Größenordnung unter dem liegen, was ich so kenne. (Mal spontan bei Sixt geguckt: Mein letzter Camping-Urlaub auf dem Balkan wäre sogar unmöglich gewesen, da das Land nicht in "Zone1" liegt, es aber keinen Kombi gibt, mit dem man in "Zone 2" fahren darf.)
Auch unter dem was ich so kannte. Aber wenn ich ehrlich bin, ich hab seit Jahren nicht mehr nach Mietwagen geschaut. Wegen dir hab ich sogar zum ersten mal einen Preisvergleich für Mietwagen benutzt, ich wusste nicht mal dass es sowas gibt. Aber Konkurrenz belebt das Geschäft, und Mietwagen bekommst du heutzutage (scheinbar) hinterher geworfen.

Und eine Möglichkeit die wir (zumindest ich) bisher noch gar nicht bedacht haben: Langstrecken-Mietwagen mit E-Antrieb. Also E-Mietwagen die speziell auf lange Strecken ausgelegt sind. Schön groß für viel Gepäck (Kombi/Van), sparsamer E-Antrieb, und maximaler Akku mit Superschnellladefähigkeit. Alle zb. 600-700Km mal nen Stündchen oder anderthalb Pause sollte doch nun wirklich kein Problem sein.
Du hast einen Zirkelschluss:
=>"Puffer sind kein Problem, weil in den Elektroautos"=>"kein Problem bedeutet keine hohen Kosten"=>"Elektroautos werden akzeptiert"=>"Elektroautos belasten das Stromnetz"=>"Stromnetz ist kein Problem mit Puffern"=>
Jain. Aktuell wird sehr viel vom erzeugten Strom (primär wohl Öko-Strom, wegen der Spitzen) verkauft, oder einfach in ausländische Netze gepuffert, oder sehr oft direkt am Erzeugungsort (PV, Windkraft) in den Boden geleitet. Diesen ganzen temporären Überschuß könnte man schon mal in intelligente Akkus puffern, bzw. in Reichweite umsetzen. Das dürften schon heute eine ganze Menge elektrische Kilometer für E-Mob sein. Und mit zunehmdem Ausbau von grünem Strom (für zunehmde E-Mob ja auch erforderlich, wenngleich der mit Abstand größte Bedarf ja unsere allgemein benötigte Energie ist), wäre eine zunehmende E-Mob (mehr Akkus) quasi von Vorteil. In einem nicht gerade kleinen Rahmen würde sich die schrittweise Expansion beider System ergänzen.
In der Realität sieht es eher so aus:
potentieller Autokäufer: Das Ding ist teuer und die Infrastruktur fehlt!
Stromversorger: Wieso sollte ich die Infrastruktur bezahlen in der Hoffnung, dass manchmal eins dieser quasi nicht gekauften E-Autos da steht, wenn ich den Akku einfach direkt kaufen und unter eigener Kontrolle nutzen kann?
Weil zumindest beim aktuellen Mobilitätskonzept (was wohl noch einige Jahre bestehen wird) der mobile Akku die mit Abstand meiste Zeit nur rumsteht - und damit ein stationärer Akku ist. Das Aufteilen der Kosten auf Fahrer (Besitzer) und Versorger würde für beide Seiten geringere Kosten pro nutzbarer Kapazitätseinheit bedeuten. Und das auch dann, wenn der Erzeuger einen Teil zur Ladeinfrastruktur beisteuert (er verdient ja am Ladestrom wieder), um zb. bei Arbeitgebern für entsprechende Lademöglichkeiten zu sorgen. Der Autofahrer könnte per Software definieren, wieviel seiner Kapazität er für intelligentes Puffern bereitstellt, und dafür dann zb. optional mit entsprechenden Nachlässen beim Stromkauf belohnt werden (er puffert dann vielleicht überschüssigen Strom in seine Nutzkapazität, kauft ihn aber als Ladestrom vergünstigt ein). Möglichkeiten zur Ausgestaltung gäbe es hier zahlreiche.

Und wenn die Versorger schlau wären, würden sie dem Trend der dezentralen Versorgung auch viel mehr entgegen kommen, und sich selbst verstärkt an Heim-PV beteiligen. Dann könnte man sich als Versorger zumindest Nutzungs-Anteile an den Heim-Speichern sichern. Denn über kurz oder lang werden, nicht zuletzt durch sinkende Preise der PV und Pufferspeicher, quasi alle Immobilien mal mit PV eingedeckt werden. Dezentrale Erzeugung/Versorgung ist eben am sinnvollsten. Wofür Felder mit PV vollstellen und dann den Strom puffern und verteilen, wenn er direkt beim Verbraucher erzeugt und gepuffert werden kann.
Und wie schon mehrfach dargelegt: Bis wir ein Stromnetzt und erneuerbare Kraftwerke in Überzahl haben, zahlt sich E-Mobilität für die Umwelt eben gar nicht aus.
Das sagst du jedes mal, ist aber nicht nur mMn einfach nur falsch. Damit sich die E-Mob auszahlt muß sie nur sauberer als aktuelle Verbrenner sein, und das ist sie quasi aus dem Stand.
... ist verlorenes Potential für sinnvolleres.
Da geb ich dir ja ja wie gesagt ein Stück weit recht. Der Unterschied ist, dass die Investitionen der E-Mob zu einem größeren Teil (natürlich nicht nur) dem "Volk" zugute kommen. Denn die bekommen dafür E-Autos. Die deutlich sinnvolleren Zuschüße bzgl. der Erzeugung kommen zu 100% erstmal den Erzeugern/Versorgern/Unternehmen zu Gute. Die machen aber jährlich zweistellige Milliardenbeträge Gewinn. Also sollte es deren Aufgabe sein, in die Erzeugung zu investieren. Die fahren die dicke Kohle ein, und wir Kunden sollen mit unseren Steuern auch noch zusätzlich deren Infrastruktur erneuern? WTF. Das ist zumindest nicht sehr schlüssig. Genau wie eine direkte (nicht über einen Zuschuß zum Kaufpreis) Subventionierung der Autobauer, damit die auf unsere Kosten umrüsten, obwohl auch die Milliarden Gewinne einfahren. Sowas ist an "Schwachsinnigkeit" ja fast nicht mehr zu überbieten. Dann müssen eben Gesetze geschaffen/geändert werden. Oder entsprechende Zuschüsse nur noch als Darlehen gewährt werden.
Power to Gas wird heute schon in kleinem Maßstab genutzt und sollte in fünf Jahren bereit für den Masseneinsatz sein. Die Frage, ob gasgetriebene Fahrzeuge Zukunftspotential haben, hängt dann allein davon ab, ob in den folgenden Jahrzehnten eine bessere Langezeit-Speichertechnik für überflüssigen Strom findet. Bislang wird keine hoch gehandelt.
Du meinst Strom zu Gas, Gas zu Verbrenner? Oder dann wieder Gas zu Strom? Dass der Verbrenner, egal mit welchem Treibstoff genutzt, nicht die Zukunft ist, ist für mich in Stein gemeißelt. Nicht nur wegen der Effizienz, auch wegen der Belastung durch die Instandhaltung. Und das selbst mit Keramiklegierung (kein Verschleiß, kaum bis keine Schmierstoffe nötig), kalter Verbrennung, und was in der Theorie noch alles möglich wäre. Der Elektromotor ist einfach der sauberste Antrieb. Und sauberen Strom brauchen wir primär schon für unseren allgemeinen Energiebedarf.


Ein Großteil der aktuellen Ausbauten zielt nicht auf den Bedarf pro Auto, sondern pro Fläche ab. Ein geschlossenes Netz brauchst du halt eigentlich schon seit dem ersten Fahrzeug, dass ein vollwertiger Ersatz sein soll. Stattdessen hat man nicht einmal ein einheitliches, zufriedenstellendes System...
Was aber auch nicht der Technik geschuldet ist, sondern den "dusseligen" Entscheidungsträgern. Und das Netz muß nur den Ansprüchen der aktuellen Nutzer bzw. deren Ansprüchen genügen. Es sollte daher intelligent mitwachsen, statt jetzt schon für ein Szenario mit 60mio E-Autos ausgelegt zu sein/werden. Dass das nur eingeschränkt möglich ist ist mir klar, aber soweit möglich sollte man sich daran halten.
Quad- und Motorrad-zur-Arbeit-Fahrer gibt es fast gar nicht. Und Fahrad-/Mofa-/Fußfahrer eben leider ziemlich wenige - sonst könnten wir uns die ganze Diskussion hier sparen ;) :(
Wobei die Fußfahrer schon äußerst selten sind. :D Und ich sprach nicht vom Weg zur Arbeit, sondern von Fahrern allgemein (wegen deinem ständigen "Crashtest-Argument" - oder redest du von speziellen "zur-Arbeit-fahren-Crashtests"? ;) )

Und genau das mein ich ja. Ich bekomme was, 4000€ zum E-Auto als Zuschuss? Warum dann nicht nen Tausi oder zwei zum Pedelec/E-Roller? Wäre das nicht sinnvoller?



PS: Wow, nice. Kurz vor Ende meiner Wall of Text schenkt Win10 mit nen Bluescreen. Danke an die Forensoftware, die mir annähernd mein komplettes Posting nach den Neustart wiederherstellen konnte. Ich war gerade ziiiiiiiiemlich angepisst............ (schnell auf "Antworten" klicken^^)
 
Kleine Randnotiz meinerseits -- bei den vielen Quotes im Post hört man schon nach dem ersten Drittel auf zu lesen. :(

Jo, ging mir auch so gerade. :D

Vlt. mal so eine Frage am Rande, was das autonome Fahren betrifft.

Folgendes Szenario:

In einer Großstadt eine normale zweispurige Straße,

vor mir schiebt plötzlich ein Kind einen größeren Puppenwagen auf die Straße,

im Gegenverkehr kommt aber zeitgleich ein Transporter entgegen,

wie würde denn wohl der Bordcomputer jetzt reagieren? :D
 
Zurück