Achso. Ich meinte, bei der autonomen Mobilität macht es so gesehen keinen Unterschied, ob man "alleine/unter sich" im eigenen (autonomen) Auto mit fährt, oder in einem fremden (autonomen) Auto (Taxi). Aktuell sitzt du aber entweder selbst am Steuer deines Autos (und bist alleine/in der Gruppe unter sich, man kann sich zb. ungestört unterhalten/verhalten), oder mit einem Fremden (Taxifahrer) in einem Taxi.
Beispiel: Singst du manchmal beim Autofahren? Falls ja, auch wenn du im Taxi mitfährst?
Sehr, sehr, sehr selten. Ich weiß, dass ich nicht singen kann

Ob für andere der mangel an Privatsphäre ein wichtiger Grund ist, nicht Taxi zu fahren... Kann ich mir in Anbetracht der Facebook-Nutzerzahlen ehrlich gesagt nicht vorstellen, aber auszuschließen ist es nicht.
Deswegen sagte ich ja auch "oder 50%", aber um den Faktor 10 ist mMn absolut übertrieben. Wenn es so günstig wäre, würde niemand mehr mit etwas anderem fahren.
Und genau das ist doch das Ziel.
Wenn es Haltestellen anfährt ist es ÖP(N)V, wenn es individuell anfahren kann ist es Individualverkehr.^^
Das wäre einer der Ansätze. Andere wären "Massentransportmittel", "unter Kontrolle des Indidiviuums",...
Aktuell wird ein Taxifahrer (sofern nicht selbstständig) wohl nach Zeit vergütet. Längere Anfahrten/längerer Leerstand bedeuten also auch geringere Einnahmen. Kürzere Wartezeiten bedeuten eine höhere Auslastung = mehr Einnahmen. Eine intelligente Verteilung der wartenden autonomen Fahrzeuge wäre allerdings nur dann max. effizient möglich, wenn entweder nur ein Unternehmen in der Stadt Taxen anbietet, oder wenn die unterschiedlichen Anbieter die Daten untereinander austauschen. Mangels entsprechender Informationen kann ich allerdings auch nicht sagen, wie effizient/ineffizient aktuell die Verwaltung der Taxi-Flotten über die Menschen in der Zentrale erfolgt.
Auf alle Fälle ist diese Form der Verwaltung unabhängig von der Art der Fahrzeuglenkung. Standortdaten zentral zusammenzuführen ist heute auf alle Fälle schon möglich.
Du musst zwischen zwei Punkten/Situationen unterscheiden. Im ersten Punkt geht es darum, durch das eigene Verhalten Gefahrensituationen zu vermeiden. Hier ist die Mehrheit der Autofahrer mit großem Abstand sehr gut darin, ohne Zwischenfälle durch den Verkehr zu kommen. Trotzdem ist der Anteil an Menschen die täglich hier schon versagen - überwiegend in Standardsituationen - trotzdem "relativ" hoch. Punkt 2 ist, wenn - egal ob durch das eigene Verhalten, oder durch das Verhalten Dritter - es zu einem Zwischenfall/einer Gefahrensituation kommt, wie man sich dann verhält. Und hier steigt die Fehlerquote schon sehr drastisch an. Punkt 1 ist also für die Anzahl der Unfälle verantwortlich, Punkt 2 für die Schwere des einzelnen Unfalls.
"relativ" würde ich erstmal abstreiten wenn es im Kontext von heutigen ""autonomen"" Autos fällt. Die scheitern nämlich eben regelmäßig an Situationen, die Menschen zu 99,999999% meistern. Da liegen mehrere Zehnerpotenzen dazwischen. Wo du recht hast: Autonome Autos können in bestimmten gefährlichen Situationen besser reagieren, nämlich immer dann wenn die Lage einfach zu erkennen ist und es nur um Reaktionszeit geht. Das entscheidet aber noch nicht über die Unfall schwere, dass entscheidet nur über Unfall ja/nein. Die Schwere hängt im Schritt drei von der Richtigkeit der Entscheidung ab. Und da würde ich im Moment noch ganz stark auf die menschlichen Fahrer setzen, denn wenn autonome Autos einen Unfall bauen dann in aller Regel weil die Situation eben nicht leicht genug einzuschätzen war und das Auto gar nicht reagiert, während ein Mensch nur zu spät reagiert hätte. Zusammengefasst:
- in normalen Verkehrssituationen werden autonome Autos viel häufiger überfordert, so dass eine Gefahrensituation entsteht
- in Gefahrensituationen reagieren autonome Autos viel schneller, so dass sie häufiger einen Unfall vermeiden können. Aus Gründen der Physik schätze ich aber, dass den Nachteil in Punkt 1 bis auf weiteres nicht aufwiegt - autonome Autos, die mit normalen Tempo am Innenstadtverkehr teilnehmen würden, würden deutlich häufiger in Unfälle verwickelt werden. Die meisten Praxisberichte von Reportern beinhalten mehrere Fälle von Fahrereingriffen und Anhalten mitten auf der Fahrbahn binnen Touren von meist unter einer Stunde dauer. Einen Fahrschüler würde man zurück auf den Übungsplatz schicken, wenn er sich so überfordert zeigt.
- gelingt es nicht einen Unfall zu vermeiden, dann hat dies bei einem autonomen Auto schwerere Folgen weil meist ein Totalversagen vorliegt (z.B. "der LKW da vorne ist ein Schild". Selbst wenn ein Mensch auf Entfernung so blöd wäre, würde er auf kurze Entfernung stutzig werden und doch noch bremsen. Autonome Autos sind dagegen nicht nur schlecht, sondern komplett unfähig eigene Fehler zu bemerken)
Zb. entscheiden sich erschreckend viele Fahrer, bei einer entsprechenden Notsituation vor dem eigenen Fahrzeug, in den Gegenverkehr auszuweichen, selbst wenn zb. rechts der eigenen Fahrspur eine Wiese o.ä. ist (und ein Lastzug auf der Gegenfahrbahn). Und genau das ist der Grund für die "Schwere" der vermutlich (mMn) meisten Unfälle.
Die meisten Fahrkilometer fallen überhaupt nicht auf Straßen mit hoher Geschwindigkeit und Gegenverkehr an, sondern entweder/oder. Du beschreibst hier mal wieder eine spezielle Landei-Situation, in der der links sitzende Fahrer schon allein deswegen nicht auf die Wiese ausweicht, weil er den Bereich rechts des Fahrzeuges vor sich nicht einsehen kann, links aber gerade "Freiraum" wahrnimmt (und so schnell nicht registriert, dass dieser Freiraum von vorne her sehr schnell kürzer wird). Ein autonomes Auto mit den heute projektierten Sensoren wüsste in der gleichen Situation aber weder was eine "Wiese" ist (nicht als Fahrbahn eingetragen), nicht ob ein Straßengraben den Weg dahin versperrt und entweder nicht, ob die Gegenfahrbahnspur frei ist (Auto fährt gegenüber dem Vordermann nach rechts versetzt) beziehungsweise ob rechts nicht gleich ein Baum kommt (selbst wenn ein Mensch dies anhand der sichtbaren Krone oder des Alleecharakters erkennen könnte), wenn es links fährt und ebenfalls nicht rechts vorbeigucken kann. Bäume sehen nunmal nicht im Navi. Die einzig richtige Entscheidung in so einer Situation ist die Vollbremsung und das autonome Auto wäre im Vorteil, weil es den Mindestabstand eingehalten hat und schneller reagiert.
Aber wie gesagt: Das hat weder etwas mit Unfällen in der Stadt noch auf der Autobahn und auch nicht auf den wichtigeren Bundesstraßen zu tun, wo die Mehrheit der Fahrten stattfindet. Genaugenommen kannst du für 50% des Tages auch noch Landstraßen streichen, wenn nur geringer Verkehr herrscht - die meisten fahren sich aus gutem Grund an Bäumen und nicht am Gegenverkehr zu tode.
Teilautonomes System (= Unterstützung). Ein vollautonomes System wird keine Aufsichtsperson mehr benötigen (und auch weder Lenkrad noch Pedale haben). Allerdings könnte das während einer Übergangszeit durch gesetzliche Vorgaben erforderlich sein.
Und Systeme, deren Fähigkeiten weitreichend für absolut alle Situationen (einschließlich "park auf dem Feld, ist grad die einzige freie Stelle" und "davorn ist genug Kies neben der Straße, da halten wir für ein Foto an") und damit für letzteres sind, sehe ich eben nicht auf absehbare Zeit. Aber erst da ist der Schritt vom potentiell sogar riskanten Assistenzsystem hin zum "autonomen Fahrzeug" getätigt, der elementar für dein zukünftiges Verkehrskonzept ist.
Bis dahin brauchen wir was anderes - und dieses andere wird, ausgehend vom jetzt, für die meisten Menschen der eigene Wagen sein.
Das Problem ist, dass in den meisten dieser Videos (Zusammenstellungen) auch Unfälle gezeigt werden, in denen Menschen schwer verletzt, oder auch getötet werden.
Ich verstehe zwar nicht, wieso man sich so etwas zu Unterhaltungszwecken anguckt - aber ein Problem habe ich damit auch nicht. In den von dir gelinkten Kanälen habe ich mal jeweils zufällig in ein Video reingeschaut, dank der z.T. schnellen Schnitte sicherlich 4-5 Dutzend Unfälle insgesamt. Darunter waren genau zwei wo ein Mensch in einer Standardsituation falsch reagiert hat und ich von einem autonomen System besseres erwarten würde. Einmal hat ein sehr langer Laster beim linksabbiegen auf einer teilweise zugestauten Kreuzung ein Dach abrasiert - klarer Fall von "Spiegel sollte man nutzen". Aber auch von "in Deutschland wäre das ein Spezialtransport". Der andere Fall war ein Wendemanöver auf einer sechspurigen Straße innerorts, wo der Wendende auf der mittleren Spur rauskam und dann nicht geradeaus weiterfuhr (wie vom normalen Verkehr erwartet), sondern noch einmal auf die linke Spur eierte. Hier hätte ein autonomes Auto sich präzise eingefädelt (wenn überhaupt mal eins kommt, dass so ein Manöver beherrscht und nicht fünf Minuten weiter geradeaus und dann die gleiche Strecke zurück fährt, weil es nur explizite Wendespuren akzeptiert bzw. um einen Block herumfahren muss)
Alle anderen Fälle waren entweder offensichtlich glatte Fahrbahn mit absichtlich gegenüber allen Verkehrsteilnehmern überhöhter Geschwindigkeit (wogegen nur automatisch durchgesetzte Verbote helfen - egal ob autonom oder nicht), nicht-offensichtlich glatte Fahrbahn (Blitzeis) mit erstaunlich korrekter Reaktion nach dem auch für autonome Autos nicht vorhersehbaren Kontrollverlust oder aber und das mit Abstand der größte Anteil, stark überhöhte Geschwindigkeit mit minalem Abstand und extremen Überholversuchen weit abseits aller physischen Möglichkeiten. Von Verkehrsregeln ganz zu schweigen. Also kurz gesagt das Verhalten von Leuten die ein extremes Risiko eingehen
wollen und absichtlich eingehen und somit aus Prinzip keine autonomen Autos akzeptieren würden.
Alle Teilnehmer sind mit maximaler "Vorsicht" zu behandeln, und nicht manche mit weniger.
Wenn du das tatsächlich in Innenstädten praktizierst, dann fährst du in der Tat so "sicher", wie dies ""autonome"" Autos immer wieder vormachen: Gar nicht. 10 Minuten an einer Einmündung stehen und warten auf Lücken, die es erst nach dem Berufsverkehr geben wird. An Ampeln gar nicht erst anfahren, stehen ja Fußgänger am Straßenrand. Beim ersten Auftauchen eines Radfahrers eine Notbremsung einleiten. Ich bezweifle aber, dass du diesem eheren Ideal gerecht wirst und tatsächlich immer so "fährst", dass niemand deine bei Tempo 50 selbst im Best Case 20, eher 30 m lange Anhaltezone erreichen könnte. Stattdessen wirst vermutlich auch du genauso wie jeder andere Verkehrsteilnehmer unterwusst abschätzen, wie wahrscheinlich es ist, dass "Objekt X" in diesen Bereich eindringt.
Das auf dem Bürgersteig rumrennende Kind ohne aufsicht? Vorsicht! Der besoffene, der längs der Straße langtorkelt? Nur mit Schrittgeschwindigkeit vorbeifahren oder wenn man dank fehlendem Gegenverkehr 1,5 Körperlängen abstand halten kann.
Der 30 km/h haltende Radfahrer, der an der letzten Kreuzung sogar korrekt Handzeichen gegeben hat und regelmäßig darauf achtet, was hinter ihm los ist? Reicht, wenn man ihm zwei Meter Abstand zwischen Auto und nicht zugeparkten Fahrbahnrand lässt, der wird trotz der theoretischen Möglichkeit nicht plötzlich scharf nach links springen.
Der aufgemotzte 3er BMW, der schon an jeder Ampel in 2 Sekunden auf 70 beschleunigt? Da muss ich den Fuß nicht auf der Bremse lassen, bis er fünf Meter weg ist, ich kann zusammen mit ihm anfahren.
Und wenn am Wagen vor dir Werbung für eine Fahrschule klebt, fährst du wieder anders.
etc.
Du meinst damit ich besser verstehe, warum man sich dort nicht an gesetzliche Vorgaben halten muß?
Damit du merkst, dass es bei Verkehrsdichten von 100 Personen in 20 m Umkreis eine ganze Menge Möglichkeiten katastrophaler Unfälle gäbe, auf die du selbst gemäß Verkehrsregeln normalerweise nicht vorbereitet sein musst, weil 99% der Menschen sich nie SO bescheuert verhalten würden, sondern den ganz normalen Bahnen des Alltags folgen. Möglichkeiten, die aber sehr wohl sehr wichtig werden, sobald du merkst das jemand sich abnormal verhält.
Aber ja: Kreative Auslegung von Verkehrsregeln durch menschliche Fahrer ist auch ein Aspekt, mit dem autonome Autos bis auf weiteres klarkommen müssen. Der übliche Berufsverkehr funktioniert (naja...) nun einmal nur, weil die Leute mit verringertem Sicherheitsabstand mitschwimmen. Ein autonomes Auto, dass hier versuchen würde 15-20 m Abstand zum Vordermann einzuhalten würde durch einscherende Fahrzeuge immer weiter abgebremst und dann erst recht überholt werden. So ein "Hindernis" wäre sogar eine potentielle Unfallquelle, wenn auch eine unschuldige.
Und wie ich schon mehrfach aus Berichten/Beiträgen von u.a. Versorgern entnommen habe, wird da nicht verkauft wenn "die Preise gut sind", sondern egal wie die Preise sind - weil der Strom weg muß.
Mein Satz enthielt noch ein "oder"...
Wegen guter Preise geht z.B. an klaren Winter- oder heißen Sommertagen gerne deutscher Solarstrom nach Frankreich, wenn dort bollernde E-Heizungen bzw. heißlaufende AKWs zu Engpässen führen. Wegen Überlastung deutscher Transitnetze fließt bei stärkerem Wind jede Menge Strom über Polen von Nord- nach Süddeutschland. In beiden Fällen gilt aber: Dieser Strom wird nicht verschwendet, sondern genutzt. Auch ohne Elektroautos. Der Strom, der bei echtem Sturm an der Küste nicht eingespeist werden kann (und dann i.d.R. gar nicht erst produziert wird), steht dir aber auch an keiner Ladesäule zur Verfügung. Der wird nicht eingespeißt, weil die Netze ihn nicht weiter transportieren können - potentielle Abnehmer gäbe es dagegen schon heute genug, wiederum ganz ohne E-Autos.
Bzgl. Netzausbau bzw. generell zu subventionierenden Unternehmen die Milliarden-Gewinne einfahren hab ich mich ja schon geäußert.
Tjo. Der Wähler hat sich auch geäußert. "Wir geben schon zu viel für Energiewende und E-Mobilität aus, Zeit für mehr FDP"
Das meine ich mit verschenktem Budget. Technisch würde immer mehr gernen, Greenpeace und Grüne entwerfen da gerne und oft schnell-Umstiegspläne. Aber Deutschland wird nur einen Bruchteil davon umsetzen und das sollte dann wenigstens der Teil sein, der alleine was bringt und nicht auf drei andere Teile wartet, eher was anderes als Nachteile produziert.
und die Wähler durch eine Aufklärung die ihren Namen verdient entsprechend einzustimmen ist auch kein unlösbares Problem.
Vormachen. Bitte. Ernsthaft!
Bislang ist es ein absolut ungelöstes Problem, wie man dieser Gesellschaft klarmachen soll, was nötig ist.
Aber ist es denn nicht sinnvoller direkt, wenn auch unter höherem Aufwand/höheren Kosten, auf das am Ende "bessere" weil ökologischere Konzept zu wechseln? Du hast im letzten Posting sinngemäß gesagt, dass viel zu häufig noch eigentlich schon überholte Techniken/Systeme im Einsatz sind. Ergo wäre es doch schon unter dem Gesichtspunkt logischer, direkt auf den E-Antrieb umzusteigen - selbst wenn die aktuelle Akkutechnik (und damit das Konzept E-Auto) noch nicht der Weißheit letzter Schluß ist. Dass der Antrieb an sich, also der E-Motor, absolut zukunftstauglich (auch auf sehr lange Sicht) ist, darüber sind wir uns doch einig, oder? Du siehst doch lediglich die aktuelle Erzeugung und Verteilung des Stroms, und den aktuellen Speicher (Akku) als "problematisch" an, korrekt? Also warum vorher noch, wenn auch deutlich günstiger/schneller möglich, ein temporäres Konzept einführen, was dann aber wieder Gefahr läuft, sehr viel länger als nötig in Betrieb zu sein. Damit wäre auf kurze Sicht vielleicht eine schnellere Reduzierung der Umweltbelastung möglich, aber auf lange Sicht eben nicht.
Ich kann deine Sichtweise verstehen, bin mir aber ob der Sinnhaftigkeit nicht sicher. Es "fühlt" sich mMn einfach zu sehr nach "schon wieder nur renovieren/sanieren" statt endlich mal abreißen und komplett neu bauen an.
"Sinnvoller": Ja. "Möglich": Nein. "temporär": Ebenfalls nein. ("ökologisch": Auch nein. Klimaschutz hat fast gar nichts mit Umweltschutz zu tun. Bei ersterem geht es vor allem um die Abwendung massiver Schäden für unsere Gesellschaft und Infrastruktur. Für die Umwelt ist der Klimawandel eine Lappalie verglichen mit diversen anderen anthropogenen Faktoren.)
"Abreißen und Neubauen" klingt zwar unterm Strich sauberer als sanieren. Aber wir reden hier von guter Bausubstanz, bei der nur der Zuschnitt nicht stimmt im Vergleich zu einem Neubau, für den es auf dem ganzen Planeten keinen passenden Architekten gibt und bei dem der Hoch- vor dem Tiefbau stattfinden soll. Da sollte man den Sanierungsplan besser doch mal genau durchrechnen. Konkreter Vergleich zwischen Gas- und rein Strom basierten System für die komplette Energiewende:
- Wir haben keinen (überschüssigen) Strom, der sauberer als unserer aktueller Energiemix ist - sauberers Gas haben wir schon
- für wirklich sauberen Strom müssen wir neue Kraftwerke bauen, können wir auch - für sauberes Gas auch. aber viel mehr.
- bei Strom war es das - für sauberes Gas müssen wir zusätzlich Gaserzeuger bauen, können wir auch
- für Strom müssen wir ein besseres Netz bauen, können wir auch - für Gas haben wir es schon
- für Strom müssen wir stationäre Speicher bauen, können wir aber nicht (außer Gas) - für Gas haben wir sie schon
- für mobile Stromnutzung müssen wir Ladestationen entwickeln und bauen - für Gas haben wir sie schon
- für mobile Stromnutzung müssen wir zufriendestellen Autos bauen, können wir aber nicht - für Gas müssen wir sie auch bauen und können das auch
- für stationäre Stromnutzung müssen wir Verbraucher bauen - für Gas haben wir sie schon