News Eingebranntes QD-OLED-Panel: Ergebnisse nach sechs Monaten Dauerbetrieb

Auch Gamer surfen im Internet und das teilweise sehr lange. Bei mir macht es sogar deutlich mehr aus, als das eigentliche Zocken.

Gamer haben nicht 24 Stunden Täglich eine Nahezu weißes und ein nahezu schwarzes Fenster nebeneinander offen. Gamer schalten ihren Monitor auch abends meist aus. Ich zähle übrigens auch zu denen, die ihren OLED Monitor 6+ Stunden am Tag zum arbeiten nutzen. Dennoch weist mein Monitor, oder sagen wir besser Fernseher, nach 2 Jahren keinerlei Burn in auf und das trotz ca. 12 Stunden täglichen Betriebes.
 
Mein DWF wird jetzt 2 Jahre alt.. fast 6000h Std aufm Tacho..

Das einzige was ich habe ist n 2min Standby Timer und Windows im darkmode (aber nur weil's besser aussieht)

Kein burnin

Von daher..
 
Warum zum Geier werden denn die Schutzmaßnahmen bei sowas deaktiviert? Die sind doch der Grund, weshalb OLEDs sich nicht einbrennen sollten, weil die Technik ansich nunmal zum Einbrennen neigt.

Für die Aussagekraft ist das kaum hilfreich, weil keiner mit Verstand und Interesse an der Langlebigkeit seines OLEDs die Schutzfunktionen deaktiviert. Die sind nicht ohne Grund voreingestellt und aktiv, ohne dass sich ein Nutzer drum kümmern muss. Und wer keine Ahnung hat, schaltet in der Regel auch nicht willkürlich derartige Optionen ab (die sich meist eh hinter "Erweiterten" oder "Experten-Einstellungen" verstecken).

Die Aussagekraft, die ich herauslese, ist: Wenn ich so dämlich bin und Pixelshift, Pixelrefresh und automatisches Dimming von statischen Bildinhalten ausschalte, dann kanns ein Einbrennen geben. Joa, was 'ne Überraschung, damit konnte ja keiner rechnen...

Ein Langzeittest in dieser Konstellation OHNE ausgeschaltete Schutzmaßnahmen wäre deutlich aussagekräftiger...

Weil sie das Ding nie ausgeschaltet haben. Damit triggert der Pixel Refresh nicht.
 
Die hier kommentieren scheinen alle OLED-Besitzer/Liebhaber zu sein :schief:
Also doch keine eierlegende Wollmilchsau :D
Gruß T.
Richtig, für ganztägige statische Inhalte ist ein OLED nicht geeignet. Behauptet auch niemand.
Sofern man OLED halbwegs so nutzt wie vorgesehen, braucht man sich keine Gedanken über Burn-In zu machen.

Aber manche Leute meinen halt mit einem Koenigsegg müsse man durch unbefestigten Dschungel fahren können.
Was aber, wenn es so ist wie bei mir: 70%Home-Office, ich arbeite am PC will aber auch Film schauen und spielen
Dann umgehst Du halt nicht die Schutzmechanismen, die Burn-In verhindern und nimmst das Model, welches am besten zu deinen Ansprüchen passt.

Mein CX ist noch tip top, obwohl der auch regelmäßig länger läuft als vorgesehen, fürs mobile Arbeiten genutzt wird und gar nicht als Monitor konzipiert wurde, sondern als TV.

Der Test von Monitor Unboxed sagt einfach nur aus, dass man Burn-In provozieren kann, wenn man die Schutzmechanismen deaktiviert und es dann darauf anlegt. Wow. Wenn ich falsch schalte und tanke geht der Motor kaputt, ist ja n Ding.
 
Bei mir ist Mischbetrieb angesagt. (AM)OLED auf TV/Tablet/Smartphone und Smartwatches. Am PC absichtlich MiniLED. Mit 2400 Dimmingzones, 12Bit und HDR1000 ist das kaum ein Unterschied. Obendrein ohne die bekannten Nachteile und für mich ein absolutes Muss am PC: Matt.
 
Hmm habe noch bei keinem meiner OLEDs nen Burn-in.
Sie werden aber auch nicht für statische Inhalte genutzt, ausser das GUI von Diablo.
 
Naja, ich habe es so verstanden, das sie es mit einem bestimmten Szenario einfach drauf angelegt haben.
Ich kenne aus meinem Arbeitsalltag durchaus Szenarien die so aussehen könnten. 24/7 Betrieb mit Überwachung, wo immer bestimmte Fenster offen sind und alle 8h der Arbeitsplatz von einem Kollegen an den Nächsten übergeben wird. Da laufen dann halt die Monitore durchaus schonmal ein paar Tage am Stück mit den gleichen Fenstern...
Als Softwareentwickler hat man halt den halben Tag die Entwicklungsumgebung auf, am Ende des Tages auch nur ein aufwändiger Text-Editor. Die feinen Linien der Benutzeroberfläche entsprechen genau diesem Testszenario.

Da ich es nicht einsehe mir für Spiele und Arbeit im Homeoffice unterschiedliche Monitore zuzulegen bleibt es weiter bei LCD, aber diese Videoserie ist ein starker Kontrast zu den ganzen Leuten, die nachher behaupten, das wäre alles kein Problem. Mein Monitor von 2021 ist laut Statistik fast 8000 Stunden gelaufen, ich bin sehr gespannt, wie dann dieser OLED aussehen wird :D
 
Richtig, für ganztägige statische Inhalte ist ein OLED nicht geeignet. Behauptet auch niemand.
Sofern man OLED halbwegs so nutzt wie vorgesehen, braucht man sich keine Gedanken über Burn-In zu machen.
Die Sache ist halt eben nur: Nicht jeder möchte einen Tausender und mehr für einen Monitor hinlegen, der sich nur fürs Spielen und den Medienkonsum wirklich eignet. Klar, das ist letztlich dann eine persönliche Entscheidung, aber gerade für diese Fraktion ist ein Test wie der angeführte durchaus nützlich in seiner Aussage.
Aber manche Leute meinen halt mit einem Koenigsegg müsse man durch unbefestigten Dschungel fahren können.

Dann umgehst Du halt nicht die Schutzmechanismen, die Burn-In verhindern und nimmst das Model, welches am besten zu deinen Ansprüchen passt.
Die Schutzmechanismen wurden von Tim auch nicht wirklich umgangen. Er hat nur auf explizites Babysitting für das Panel verzichtet, sprich Dinge wie Dark Mode, Ausblenden der Taskleiste, Vermeidung statischer Inhalte etc. pp.
Man sollte sich natürlich nicht nach nur einem einzelnen Test richten, aber MUB arbeitet schon auf recht hohem Niveau, weshalb Vorsicht wohl offenbar nach wie vor in großem Maße geboten ist.
Mein CX ist noch tip top, obwohl der auch regelmäßig länger läuft als vorgesehen, fürs mobile Arbeiten genutzt wird und gar nicht als Monitor konzipiert wurde, sondern als TV.

Der Test von Monitor Unboxed sagt einfach nur aus, dass man Burn-In provozieren kann, wenn man die Schutzmechanismen deaktiviert und es dann darauf anlegt. Wow. Wenn ich falsch schalte und tanke geht der Motor kaputt, ist ja n Ding.
Wie gesagt, die Schutzmechanismen wurden nicht umgangen. Es wurde nur gearbeitet, wie man es auf einem LCD täte und auf Babysitting verzichtet.

Darüber hinaus hinkt der Autovergleich insofern etwas, dass es ja Monitore gibt, auf denen in keiner Form von Betrieb Bestandteile des Bildes einzubrennen sind und die gleichzeitig weit günstiger sind. Da gibt es also kein "falsches Schalten", obwohl man weniger Geld ausgegeben hat.

Dass, wer auf ein Luxusprodukt setzt, dieses nicht zusätzlich wie ein rohes Ei behandeln möchte, dürfte wohl verständlich sein, nehme ich an. Zumal ein Arbeiten an besagten OLED-Monitoren durch Features wie ein KVM, das viele von ihnen bieten, eher ermutigt wird als sonst etwas.

Bei mir ist Mischbetrieb angesagt. (AM)OLED auf TV/Tablet/Smartphone und Smartwatches. Am PC absichtlich MiniLED. Mit 2400 Dimmingzones, 12Bit und HDR1000 ist das kaum ein Unterschied. Obendrein ohne die bekannten Nachteile und für mich ein absolutes Muss am PC: Matt.
Leider ist der Unterschied schon recht groß, besonders was die Schaltzeiten angeht. Es gibt keine Mini-LED-Monitor, die auch nur annähernd so schnell sind wie OLED. Auf der anderen Seite sind diese LCDs heller und frei von Einbrenneffekten. Es ist bedauerlich, dass dieser eine Schönheitsfehler von OLED technisch nicht zu beheben ist.
Matte OLEDs gibt es davon abgesehen auch.
Grundsätzlich stimme ich aber zu, aus den genannten Gründen bleibt es für mich auch erstmal bei LCDs am PC.
 
Ich bin der Meinung, die Teile sind immer noch viel zu anfällig, meiner wurde nach einer Woche schon ausgetauscht von DELL, da ich ein 16:9 Format streifen hatte auf beiden Seiten eingebrannt. Der Kundenservice ist klasse, aber ich finde, so was sollte einfach nicht passieren, schon gar nicht bei dem Preis, was man hier für zahlt.
 
- 1000 Euro Kaufpreis
Die Kosten nicht alle so viel, manche aber auch mehr.
Haben bei weitem nicht alle.
Kommt immer auf die Person an, ich merk das nicht.
Ja, kann passieren.
Nein.
- höherer Stromverbrauch
Ja, aber auch nicht sehr viel mehr.
- nix mehr lesen bei direktem Sonnenlicht
Stimmt nicht.
- sich selber sehen im glossy (kotz)
Wenn glossy, dann entspiegelt.
Ansonsten gibt es auch matte.
Erzähl mal.
Da muss man schon ein echter Liebhaber sein.
Ja, von Bildqualität, ohne die Nachteile von LCD.
 
Dann umgehst Du halt nicht die Schutzmechanismen, die Burn-In verhindern und nimmst das Model, welches am besten zu deinen Ansprüchen passt.
ich hab halt da schon 10-12h am Tag den Bildschirm an, im Moment ein IPS, ich glaube bei OLED muss ja alle paar Stunden ein Schutzprogramm laufen, oder?
Außerdem mag ich überhaupt keinen dark mode, das wär also auch nicht besonders gut für den Monitor, auch nicht üfr den Stromverbrauch.
Und: immer wenn ich dann abschalte, trenne ich alles vom Netz, damit ich die 2.5W Standby spare :D Trottelig ich weiß, aber eigentlich muss man die OLEDS ja auch nacharbeiten lassen soweit ich das mal gelesen hab.
 
Nach 3 Monaten schon sichtbar ist ja krass, die frage ist halt auch wie statisch der Desktop war, wenn sich dieser zu 99% quasi nie ändert wird es aber auch klar.
Da ich das selbst nicht rausfinden wollte, habe ich mir vor ca. 1,5 Jahren ein QLED geholt denn ich täglich im HO und abends auch mal zum zocken nutze. Desktop in Dark Mode mit wechselnden Inhalt und ohne full size Fenster. Da bei mir immer ein Licht an ist, merke ich den Unterschied zum Oled gar nicht und bin mit dem Schwarzwert voll zufrieden.
Im Dunkeln ist ein OLED selbstverständlich nicht zu schlagen, da gibt es nix zu sagen.
OLED als Büromonitor um nur Emails zu sehen/lesen ist aber auch wie ein Supersportwagen nur zum Brötchenholen nutzen mit 2Km Entfernung, das macht der Motor und die Batterie auch nicht lange mit.
ich hab halt da schon 10-12h am Tag den Bildschirm an, im Moment ein IPS, ich glaube bei OLED muss ja alle paar Stunden ein Schutzprogramm laufen, oder?
Außerdem mag ich überhaupt keinen dark mode, das wär also auch nicht besonders gut für den Monitor, auch nicht üfr den Stromverbrauch.
Und: immer wenn ich dann abschalte, trenne ich alles vom Netz, damit ich die 2.5W Standby spare :D Trottelig ich weiß, aber eigentlich muss man die OLEDS ja auch nacharbeiten lassen soweit ich das mal gelesen hab.
Wenn man von einen ganz schlechten Beispiel ausgeht sind 2,5W auf das Jahr gesehen ca 22Kw und damit ca 7 € pro Jahr und Gerät. Da kann man ja nachrechnen wie schnell sich das Bezahlt macht ;), bei zwei oder 3 Geräten wäre es mir egal.....
Wlan Router die die ganze Nacht unnütz laufen machen da schon eher einen unterschied.
 
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- 1000 Euro Kaufpreis
- der Lüfter
- Pixelshift
- Eingebranntes
- max 6 Stunden
- höherer Stromverbrauch
- nix mehr lesen bei direktem Sonnenlicht
- sich selber sehen im glossy (kotz)
usw...

Da muss man schon ein echter Liebhaber sein.
Was @JoM79 schreibt.

Mein OLED-Monitor hat mir 600 Euro gekostet. Ich nutze das Ding jetzt auch nicht übermäßig, vor allem nicht für Office Arbeiten. Wenn die Sonne drauf scheint, sehe ich noch was. Und das Ding ist matt.

@Topic
Für den Einsatz mit überwiegend statischen Programmen sind OLED-Monitore damit weiterhin nur bedingt geeignet.
Sehe ich anders. Hier wurde das Worst Case künstlich herbei geführt und hat somit eigentlich keinerlei Relevanz, wenn es um Alltagstauglichkeit geht. Weder bleibt ein Monitor ein halbes Jahr am Stück an, noch nutzen User ausschließlich statische Darstellungen*. Schutzfunktionen muss man in der Regel auch nicht manuell aktivieren. Das erledigt der Monitor von allein. Also, meiner zumindest.

*Die Gefahr des Einbrennens mag im Office-Alltag eher gegeben sein, aber selbst da dürfte es deutlich länger als 3-6 Monate dauern, bis man da auch nur ansatzweise Einbrennspuren entdeckt.
 
Warum zum Geier werden denn die Schutzmaßnahmen bei sowas deaktiviert? Die sind doch der Grund, weshalb OLEDs sich nicht einbrennen sollten, weil die Technik ansich nunmal zum Einbrennen neigt.



Ein Langzeittest in dieser Konstellation OHNE ausgeschaltete Schutzmaßnahmen wäre deutlich aussagekräftiger...

Diese Tests sind einfach dumm und gehen völlig an der Realität vorbei. Wenn dann noch die Schutzmaßnahmen ausgeschaltet sind sowieso. Wenn jemand 10 Stunden ein und dasselbe Spiel mit statischer GUI spielt und das 7 Tage die Woche, dann hat derjenige in meinen Augen ein ganz anderes Problem als einen Burn in im Display.
 
Auch wenn mich die Samsung OLED Panels wenig überzeugen, ist dieser Test absolut unsinnig und besitzt keinerlei Aussagekraft wie die Haltbarkeit der Panels im Alltagsgebrauch wirklich ist.
Sehe ich genauso. Unrealistisches Extremszenario!

Aber man kann an dem Test zumindest sehen, dass die Technik immer noch Einbrennprobleme hat. Wenn diese auch bei normalen Gebrauch minimiert sind!
 
Also Leute nehmt es mir nicht übel, aber so lange das Wort einbrennen und OLED oder QD OLED oder wie sie auch alle heißen, in einem Satz fällt, kommt mir kein OLED ins Haus. Wobei ich letztens im Media Markt stand und so 'nen LG OLED angeschaut habe. Das Bild ist einfach Bombe. Aber so lange ich mir Sorgen machen muss wegen des einbrennens ist es mir echt die Kopfschmerzen nicht wert.

Ich hatte diesen Spaß mit meinem damaligen Plasma TV. Darauf war auf immer und ewig ein YouTube Logo eingebrannt.
 
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