E-Auto: Mercedes zeigt EQS-SUV mit Nvidia-Technik und Software-Abos

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu E-Auto: Mercedes zeigt EQS-SUV mit Nvidia-Technik und Software-Abos

Mercedes-Benz hat erste Bilder zum kommenden Topmodell EQS-SUV gezeigt. Im Elektroauto steckt auch Nvidia-Technik, um den Hyperscreen anzutreiben.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

Zurück zum Artikel: E-Auto: Mercedes zeigt EQS-SUV mit Nvidia-Technik und Software-Abos
 
Ich bin mal gespannt, welche Verbesserungen bzw. Änderungen in Nvidia Drive im Vergleich zum Drive PE stecken - immerhin braucht diese Variante für Level 3 deutlich weniger Rechenpower, als für voll autonomes fahren.
 
Wer Abos für sein Fahrzeug abschließt hat sie wohl nicht alle!
Erst wird das Fahrzeug mit allem Funktionen gekauft und darf dann noch mal extra bezahlen um diese freizuschalten?
Am ende zahlt man sogar für die Wartung der Teile, weil diese selbst durch natürlichen Verschleiß betroffen sind, die mit und ohne Abo auftreten werden und ansonsten die Zulassung gefährden würden.
Schöne neue Welt!
 
ABOs in Auto, Wahnsinn, jetzt geht das da auch schon los...

Nunja,

die Leute machen es doch mit. Es liegt an jedem einzelnen.

Und die Hersteller / Unternehmen bekommen es doch mit, dass das ein riesen Markt ist.

Denkt mal an PS+ / Geforce Now / Netflix / Prime / usw usw usw.

Ich mein, es gibt ja auch Leute welche sich Games nur noch digital kaufen und somit an
eine Firma gebunden sind.

Ja, es gibt sogar Leute welche sich als Beispiel die PS5 als digital Edition kaufen....
 
Ich bin mal gespannt, welche Verbesserungen bzw. Änderungen in Nvidia Drive im Vergleich zum Drive PE stecken - immerhin braucht diese Variante für Level 3 deutlich weniger Rechenpower, als für voll autonomes fahren.

Die Unterschiede zwischen Level 3, Level 4 und Level 5 bestehen fast ausschließlich aus Software. Fahren können müssen alle drei selbständig, nur die abzudeckenden Straßenverhältnisse unterscheiden sich gewaltig: Level 3 darf jederzeit sagen "sorry, bin zu blöd dafür, der Mensch trägt ab gleich die volle Verantwortung", Level 4 soll diese Entscheidung bereits vor der Fahrt/anhand der Routenplanung treffen und Level 5 müsste jede denkbare und nicht denkbare Verkehrssituation erkennen und verstehen können, ohne darauf zu hoffen, dass ein beliebiger Mitfahrer in schwierigen Fällen fehlerfrei übernehmen kann.

Abgesehen von optisch schwierigen Wetterbedingungen, die eventuell zusätzliche Sensoren erfordern, ist das aber eigentlich keine Frage der Rechenleistung. Menschliche Fahrer brauchen ja auch keine zwei weiteren Gehirne, wenn sie von der Autobahn in die Innenstadt wechseln, sondern nur vernünftige Algorithmen, die eine Umgebung tatsächlich verstehen. Daran scheitern selbstfahrende Autos bislang, obwohl auch mit der derzeitigen Rechenleistung mehr Bildpunkte und sonstige Sensordaten ausgewertet werden, als sie einem Menschen überhaupt zur Verfügung stehen.


Vor allem bedeutet das, "in-time" Ab- und Anschaltung also OTA Zugriff, Onlinezwang. Wer will das?...^^

MfG

Bei vielen Funktionen ist es längst üblich, dass diese an die Online-Dienste des Herstellers gekoppelt werden. Navi, Verkehrsmeldungen, Multimedia-Dienste – moderne Autos sind meist genauso always on, wie Smartphones und es wird in beiden Fällen gleichermaßen akzeptiert. Komplexe Spracheingabe ist offline teils nicht einmal vorgesehen.


Wer Abos für sein Fahrzeug abschließt hat sie wohl nicht alle!
Erst wird das Fahrzeug mit allem Funktionen gekauft und darf dann noch mal extra bezahlen um diese freizuschalten?
Am ende zahlt man sogar für die Wartung der Teile, weil diese selbst durch natürlichen Verschleiß betroffen sind, die mit und ohne Abo auftreten werden und ansonsten die Zulassung gefährden würden.
Schöne neue Welt!

Bei Spielen, Anwendungen, Unterhaltungsmedien und zunehmend auch mobile-Software haben sich as-a-Service-Modelle längst etabliert, obwohl die Nachteile hier wie dort ähnlich gelagert sind. Erst dadurch wurden die Autohersteller überhaupt auf diese bislang vernachlässigte Einkommensquelle aufmerksam und bislang akzeptieren es die Kunden als hippes Feature. (vergl. Touchbedienung, digitale Anzeigen, etc.)

Das einzige, was der moderne Kunde nicht im Abo will, scheinen Hardware-Magazine zu sein. :-(
 
Wer Abos für sein Fahrzeug abschließt hat sie wohl nicht alle!
Erst wird das Fahrzeug mit allem Funktionen gekauft und darf dann noch mal extra bezahlen um diese freizuschalten?
Am ende zahlt man sogar für die Wartung der Teile, weil diese selbst durch natürlichen Verschleiß betroffen sind, die mit und ohne Abo auftreten werden und ansonsten die Zulassung gefährden würden.
Schöne neue Welt!
nicht nur das freischalten, auch die nutzung wird da ja mit jährlichen kosten versehen.
ich werde KEIN auto kaufen, wo ich monatlich oder jährlich bezahlen muss um das voll nutzen zu können.
da fahre ich eher garkein auto mehr, als das zu zahlen.

die angegebenen 800+€ zb sind mehr im jahr, als meine autoversicherung und steuer zusammen für mein derzeitiges fahrzeug kosten.
und ca 10 monate unserer spritkosten, bei den DERZEITIGEN hohen preisen(kalkuliert 2,30€)

auch im sonstigen PC-bereich nutze ich NIE abo's. sobald irgendwas auf abo umsteigt, kauf/nutze ich es nichtmehr, siehe malewarebyte, adobe fotosoftware, ms-office 365.
und spiele mit abo-modell kaufe/spiele ich schlicht nicht, dann verzichte ich eben.
ich hätte gerne, so wie meine frau auf ihrem rechner, malewarebyte gehabt, aber die haben jetzt abo-zahlung, also kauf ich das nicht. meine frau hatte noch eine richtige lizenz gekauft.
wow oder eve onlne wäre interessant gewesen, hat aber abokosten, also spiele ich das nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nunja,

die Leute machen es doch mit. Es liegt an jedem einzelnen.

Und die Hersteller / Unternehmen bekommen es doch mit, dass das ein riesen Markt ist.

Denkt mal an PS+ / Geforce Now / Netflix / Prime / usw usw usw.

Ich mein, es gibt ja auch Leute welche sich Games nur noch digital kaufen und somit an
eine Firma gebunden sind.

Ja, es gibt sogar Leute welche sich als Beispiel die PS5 als digital Edition kaufen....
Ähm, hat man denn bei neuen und vergleichbaren Autos denn noch die Wahl? Denn ohne wäre das eine rein theoretische Feststellung.^^

MfG
 
Die Unterschiede zwischen Level 3, Level 4 und Level 5 bestehen fast ausschließlich aus Software. Fahren können müssen alle drei selbständig, nur die abzudeckenden Straßenverhältnisse unterscheiden sich gewaltig: Level 3 darf jederzeit sagen "sorry, bin zu blöd dafür, der Mensch trägt ab gleich die volle Verantwortung", Level 4 soll diese Entscheidung bereits vor der Fahrt/anhand der Routenplanung treffen und Level 5 müsste jede denkbare und nicht denkbare Verkehrssituation erkennen und verstehen können, ohne darauf zu hoffen, dass ein beliebiger Mitfahrer in schwierigen Fällen fehlerfrei übernehmen kann.

Abgesehen von optisch schwierigen Wetterbedingungen, die eventuell zusätzliche Sensoren erfordern, ist das aber eigentlich keine Frage der Rechenleistung. Menschliche Fahrer brauchen ja auch keine zwei weiteren Gehirne, wenn sie von der Autobahn in die Innenstadt wechseln, sondern nur vernünftige Algorithmen, die eine Umgebung tatsächlich verstehen. Daran scheitern selbstfahrende Autos bislang, obwohl auch mit der derzeitigen Rechenleistung mehr Bildpunkte und sonstige Sensordaten ausgewertet werden, als sie einem Menschen überhaupt zur Verfügung stehen.
So, wie ich die bisherige Entwicklung aus meinem Berufsumfeld mitbekommen hab, macht es schon einen erheblichen Unterschied in der benötigten Rechenleistung.
Beim PC ist es egal, ob eine Berechnung mal ein paar dutzend ms später ankommt.
Bei Automotive Controllern reden wir von Zeitplanung von jedem Thread in einstelligen ms Bereichen selbst für Systeme, die keinerlei Sensorik nach außen haben.
Diagnose Threads sind da im Vergleich langsam und schlagen im Bereich von 2-5 Perioden vom eigentlich maximalen Zeitraum für ein erwartetes Ergebnis an.
Der Sprung von Level 3 auf 4 ist damit schon recht groß, was die Rechenlast angeht - aber nicht zeitkritischer, als Level 3 und dank Vorausberechnung kommt da einfach Wartezeit dazu.
Bei Level 5 kommt einiges an Erfassung, Berwertung und Tracking von Objekten in Echtzeit dazu - und das redundant von mehreren Sensorquellen.

Bei Level 3 kann sich ein Hersteller noch rausreden, dass es "nur" ein Assistenzsystem (Wie z.B. Notbremsassistent, Spurwechselassistent, ACC...) ist und kommt wahrscheinlich mit einer ASIL-B Einstufung davon.
Level 5 ist allerdings sehr eindeutig ASIL-D.
Daraus ergeben sich sehr hohe Anforderungen an Redundanz der Berechnung und der Eingangssignale.
Allein dadurch reicht ein einziger Xavier nicht mehr aus. Drive PX hat nicht umsonst 2 davon.

Je nach erkannter "Gefahr" (Hindernis, Änderung der Wetterlage etc.) muss dann innerhalb von zweistelligen ms Zeiträumen eine Reaktion ausgelöst werden, die dann selbst noch ein paar hundert ms dauern kann (Je nach Reaktion). Selbst die besten Bremsen brauchen eine endliche Zeit für den Druckaufbau.

Dabei darf dann der Notbremsassistent sagen "Die Sonne Blendet..." oder "Scheibe dreckig" und aussteigen - pech für den Fußgänger, aber erlaubt.
Ein Level 5 System darf das nicht mehr.
Es kann sich auch keine Phantombremsungen erlauben, die wir aktuell immer wieder bei diversen Herstellern sehen (Mein Touareg ist da nicht der einzige aus dem VW Konzern. Meine ZOE ist da "robuster" und hat bisher nur zweimal falsch gemeckert. Volvo hat es wohl besser im Griff)

Kurz gesagt: Es müssen mehr Informationen im gleichen, oder kleineren Zeitfenster verarbeitet werden - und das redundant.
Daher kommt man nicht um mehr Rechenleistung herum.
 
Nicht konstruktiv mein Lieber.^^

MfG
Dann willst du Dich einfach schröpfen lassen...
Ich mein, das ist ja nun schon extrem offentsichtlich, das man man die Leute mehr oder weniger regelrecht betrügen will...Hinterachslenkung mit 10° verkaufen und nur 2,5° kostenlos freischalten und die restlichen 7,5° im Abo anbieten.
Das ist ja so lächerlich, das man die Kunden dafür eigentlich noch Ohrfeigen sollten, wenn sie solch ein Abo abschließen.

Externe Programme werden das richten...
 
Ähm, hat man denn bei neuen und vergleichbaren Autos denn noch die Wahl? Denn ohne wäre das eine rein theoretische Feststellung.^^

MfG
Es kommt ein wenig drauf an, was du als vergleichbar siehst... Das EQS SUV ist definitiv in einer anderen Preisklasse, als mein Touareg (mal abgesehen von Elektro vs. Verbrenner). Aber zumindest bei meinem dicken gibt es die Hinterachslenkung für alle gleich mit einer einzigen Zahlung.
Beim schnellen Suchen fand ich noch Hinterachslenkungen bei Audi (SUV und "normal"), sowie auch den "normalen" Mercedes Modellen ab der C-Klasse.
 
So, wie ich die bisherige Entwicklung aus meinem Berufsumfeld mitbekommen hab, macht es schon einen erheblichen Unterschied in der benötigten Rechenleistung.
Beim PC ist es egal, ob eine Berechnung mal ein paar dutzend ms später ankommt.
Bei Automotive Controllern reden wir von Zeitplanung von jedem Thread in einstelligen ms Bereichen selbst für Systeme, die keinerlei Sensorik nach außen haben.
Diagnose Threads sind da im Vergleich langsam und schlagen im Bereich von 2-5 Perioden vom eigentlich maximalen Zeitraum für ein erwartetes Ergebnis an.
Der Sprung von Level 3 auf 4 ist damit schon recht groß, was die Rechenlast angeht - aber nicht zeitkritischer, als Level 3 und dank Vorausberechnung kommt da einfach Wartezeit dazu.
Bei Level 5 kommt einiges an Erfassung, Berwertung und Tracking von Objekten in Echtzeit dazu - und das redundant von mehreren Sensorquellen.

Bei Level 3 kann sich ein Hersteller noch rausreden, dass es "nur" ein Assistenzsystem (Wie z.B. Notbremsassistent, Spurwechselassistent, ACC...) ist und kommt wahrscheinlich mit einer ASIL-B Einstufung davon.
Level 5 ist allerdings sehr eindeutig ASIL-D.
Daraus ergeben sich sehr hohe Anforderungen an Redundanz der Berechnung und der Eingangssignale.
Allein dadurch reicht ein einziger Xavier nicht mehr aus. Drive PX hat nicht umsonst 2 davon.

Je nach erkannter "Gefahr" (Hindernis, Änderung der Wetterlage etc.) muss dann innerhalb von zweistelligen ms Zeiträumen eine Reaktion ausgelöst werden, die dann selbst noch ein paar hundert ms dauern kann (Je nach Reaktion). Selbst die besten Bremsen brauchen eine endliche Zeit für den Druckaufbau.

Dabei darf dann der Notbremsassistent sagen "Die Sonne Blendet..." oder "Scheibe dreckig" und aussteigen - pech für den Fußgänger, aber erlaubt.
Ein Level 5 System darf das nicht mehr.
Es kann sich auch keine Phantombremsungen erlauben, die wir aktuell immer wieder bei diversen Herstellern sehen (Mein Touareg ist da nicht der einzige aus dem VW Konzern. Meine ZOE ist da "robuster" und hat bisher nur zweimal falsch gemeckert. Volvo hat es wohl besser im Griff)

Kurz gesagt: Es müssen mehr Informationen im gleichen, oder kleineren Zeitfenster verarbeitet werden - und das redundant.
Daher kommt man nicht um mehr Rechenleistung herum.

Ich glaube, hier liegt eine Verwechslung von Level 2 und Level 3 vor:
Assistenzsysteme, wie sie derzeit verkauft werden, sind ersteres. Da kann man sich tatsächlich sehr viel Aufwand sparen und verlangen, dass der Fahrer permanent die gesamte Überwachung der Umgebung hinsichtlich Hindernissen, Objekttracking, etc. übernimmt und verhindert, dass die dumme Automatik in den nächstbesten LKW, Polizeistreife, Autobahnbegrenzung, etc. reinknallt. Aber bei Level 3 darf das Auto ohne direkte Aufsicht selbständig fahren. Es müssen also alle diese Aufgaben bereits ab Level 3 übernommen werden – und das mit angemessener Geschwindigkeit und Redundanz.

Level 4 und Level 5 steigern dann nur noch die Zahl der Szenarien und damit denkbarer Objekte und Situationen, die dem Auto begegnen können. Das Auto muss also viel mehr "wissen", aber in jeder einzelnen, spezifischen Situation, kann es weiterhin nur "alles" in dieser spezifischen Umgebung verarbeiten. Als Beispiel: Level 3 sagt vor eine Autobahnbaustelle "kann ich nicht, übernimm du". Level 4 muss entweder Autobahnen von vorneherein ausschließen, oder mit allen dort denkbaren Baustellenspuren klar kommen. Level 5 muss durch die Baustelle lenken können, sofern es sich um ein physisch geeignetes Fahrzeug handelt (also z.B. ein handelsübliches Innenstadtauto – 5,5 × 2,2 × 1,9 m, 2,5 t, 20 cm Bodenfreiheit, was der Deutsche halt zum Brötchenholen braucht).

Aber davon sind die Hersteller meilenweit entfernt. Nicht umsonst erleben wir jetzt gerade die Einführung von "Level 2+". Also von Fahrzeugen, die Level 3 versprechen, aber so unzuverlässig sind, dass der Fahrer weiterhin die volle Überwachungstätigkeit nach Level 2 bereitstellen soll. Phantombremsungen sind übrigens selbst in diesem Rahmen nicht vorgesehen. Das fällt dann unter mangelnde Qualität, die es natürlich auf jeder Stufe geben kann. Verunreinigungen dagegen wären mindestens bis Level 4, ggf. sogar 5 noch eine zulässige Einschränkung der Fahrtauglichkeit – auch von Mitfahrern ohne Führerschein kann man verlangen, dass sie vor der Fahrt mal mit einem Lappen um das Auto gehen, wenn dies das verlangt. Herstellung der Fahrtauglichkeit ist ja keine Aufgabe, die der Fahrer während des Fahrens erledigt. Das gilt für menschliche Fahrer genauso wie für Steuerungssysteme.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann nachvollziehen, dass man Autos konfigurieren kann und nicht jedes Auto das maximale Featureset hat.

Aber etwas zu verbauen, um es dann nachträglich kostenpflichtig freischalten zu lassen, finde ich schon dreist.
Und den Abopreis finde ich für 1 (Zusatz)Funktion auch ziemlich überzogen.
2 Jahresbeiträge entsprechen dem Festpreis. Und in dem Festpreis ist schon eine sehr üppige Marge einkalkuliert.

Aber Sachen nur zu Mieten/Leasen ist ja aktuell voll im Trend.
 
ABOs in Auto, Wahnsinn, jetzt geht das da auch schon los...
:-P...ist doch schon längst Realität... Ich kann in meinem 2018er Passat ziemlich viele Sachen gegen Bares freischalten. Die Hardware ist da, nur der geizige Kunde stört... Von Tesla und Co. ganz zu schweigen...
Ich glaube, hier liegt eine Verwechslung von Level 2 und Level 3 vor:
Assistenzsysteme, wie sie derzeit verkauft werden, sind ersteres. Da kann man sich tatsächlich sehr viel Aufwand sparen und verlangen, dass der Fahrer permanent die gesamte Überwachung der Umgebung hinsichtlich Hindernissen, Objekttracking, etc. übernimmt und verhindert, dass die dumme Automatik in den nächstbesten LKW, Polizeistreife, Autobahnbegrenzung, etc. reinknallt. Aber bei Level 3 darf das Auto ohne direkte Aufsicht selbständig fahren. Es müssen also alle diese Aufgaben bereits ab Level 3 übernommen werden – und das mit angemessener Geschwindigkeit und Redundanz.

Level 4 und Level 5 steigern dann nur noch die Zahl der Szenarien und damit denkbarer Objekte und Situationen, die dem Auto begegnen können. Das Auto muss also viel mehr "wissen", aber in jeder einzelnen, spezifischen Situation, kann es weiterhin nur "alles" in dieser spezifischen Umgebung verarbeiten. Als Beispiel: Level 3 sagt vor eine Autobahnbaustelle "kann ich nicht, übernimm du". Level 4 muss entweder Autobahnen von vorneherein ausschließen, oder mit allen dort denkbaren Baustellenspuren klar kommen. Level 5 muss durch die Baustelle lenken können, sofern es sich um ein physisch geeignetes Fahrzeug handelt (also z.B. ein handelsübliches Innenstadtauto – 5,5 × 2,2 × 1,9 m, 2,5 t, 20 cm Bodenfreiheit, was der Deutsche halt zum Brötchenholen braucht).

Aber davon sind die Hersteller meilenweit entfernt. Nicht umsonst erleben wir jetzt gerade die Einführung von "Level 2+". Also von Fahrzeugen, die Level 3 versprechen, aber so unzuverlässig sind, dass der Fahrer weiterhin die volle Überwachungstätigkeit nach Level 2 bereitstellen soll. Phantombremsungen sind übrigens selbst in diesem Rahmen nicht vorgesehen. Das fällt dann unter mangelnde Qualität, die es natürlich auf jeder Stufe geeben kann. Verunreinigungen dagegen wären mindestens bis Level 4, ggf. sogar 5 noch eine zulässige Einschränkung der Fahrtauglichkeit – auch von Mitfahrern ohne Führerschein kann man verlangen, dass sie vor der Fahrt mal mit einem Lappen um das Auto gehen, wenn dies das verlangt. Herstellung der Fahrtauglichkeit ist ja keine Aufgabe, die der Fahrer während des Fahrens erledigt. Das gilt für menschliche Fahrer genauso wie für Steuerungssysteme.
:-P Deswegen wird es auch nie Level 3 Fahrzeuge geben. Dann müssten die Hersteller ja die Verantwortung bei Unfällen übernehmen (Fahrer war ja nicht involviert) und vorher friert die Hölle zu!
 
Zuletzt bearbeitet:
:-P...ist doch schon längst Realität... Ich kann in meinem 2018er Passat ziemlich viele Sachen gegen Bares freischalten. Die Hardware ist da, nur der geizige Kunde stört... Von Tesla und Co. ganz zu schweigen...
der unterschied:
man schaltet sich niccht nur ein feature frei, nein, man soll jetzt auchnoch jährlich auf's neue dafür zahlen!
DAS ist eine ganz neue qualität,
die ICH ganz bestimmt NICHT mitmachen werde,
eher verzichte ich ganz auf's auto, bzw ersteinmal auf die marke die solche 'angebote' macht!
 
:-P...ist doch schon längst Realität... Ich kann in meinem 2018er Passat ziemlich viele Sachen gegen Bares freischalten. Die Hardware ist da, nur der geizige Kunde stört... Von Tesla und Co. ganz zu schweigen...

:-P Deswegen wird es auch nie Level 3 Fahrzeuge geben. Dann müssten die Hersteller ja die Verantwortung bei Unfällen übernehmen (Fahrer war ja nicht involviert) und vorher friert die Hölle zu!
Ein Abo ist aber etwas anderes als einmaliges Freischalten. ;-)

MfG
 
Zurück