News E-Auto: Ab 2035 gibt es in der EU keine Neuwagen mehr mit Verbrennungsmotor

Mit Sicherheit wird man sich darum bemühen.
Der Elfer ist heute bereits weltweit das Auto, welches geschätzt die höchste Marge aufweist.
Wie der Wandel da vollzogen wird, bleibt spannend.
E-Fuels wurden mit dem EU-Beschluss ja auch beerdigt.
Ich bleibe dennoch dabei: Porsche ist kein Kleinserienhersteller, das mag durch die genannten Sondermodelle vllt. so aussehen, ist aber nicht korrekt.
Aktuell mag es so aussehen, dass Porsche "zu viel" für einen Kleinserienhersteller verkauft. Aber spätestens ab 2035 wird Porsche vieles dafür tun, als Kleinserienhersteller wahrgenommen zu werden, zumindest innerhalb der EU. Klar, man plant, bis 2030, das 80% der verkauften Porsche E-Autos sind, also Taycan, 718 Boxster/Cayman EV, Macan EV etc. Übrig bleiben soll einzig der Porsche 911 als letztes Modell mit Verbrennungsmotor. Und daher wird eben zum Jahr 2035 der Wandel zum Kleinserienhersteller erfolgen, um so eine hohe Marge pro verkauftem 911er sicherzustellen. Vielleicht baut man dafür die Abteilung "Porsche Heritage" als Marke auf, für Oldtimer und den 911er mit Verbrennungsmotor...
Mit limitierten Sondermodellen kann man schließlich viel Geld pro verkauftem Fahrzeug verdienen...
BTT: Die ganze Debatte ist scheinheilig.
Solange Frau von der Leyen von Wien nach Bratislava mit ihrem Dienstjet FLIEGT und zum Weltklimagipfel 400 Privatjets anreisen, ist die Diskussion, ob jemand im Jahr 2035 noch Verbrennungsmotoren bauen darf, lächerlich.
Wenn die Politik die Weichen für eine emissionsfreie Mobilität stellen möchte, so möge sie mit gutem Beispiel vorangehen.
Ansonsten schüttelt man als Normalbürger nur ungläubig den Kopf und die sog. Verkehrswende wird zur Farce.
Man kann niemandem erklären, dass er / sie ab sofort auf sein Fahrzeug verzichten soll, wenn die hohen Damen und Herren der Politik für eine Strecke von 47 km ins Flugzeug steigen und dabei mehr Emissionen freisetzen, als ein durchschnittliches Auto in einem Jahr.
Jeder einzelne Bürger in der Gesellschaft sollte etwas für den Klimaschutz tun, damit z. B. Unwetter wie im Ahrtal letztes Jahr verhindert werden können. Denn die Natur rächt sich irgendwann dafür, was man ihr an anderer Stelle angetan hat...Das kann in Form von Unwettern sein, von extremer Hitze/Kälte oder eben mit Pandemien wie dem Coronavirus.
Natürlich sollte die Politik mit gutem Beispiel vorangehen, da bin ich voll bei Dir. Aber es ist die Aufgabe eines jeden Einzelnen, sich Gedanken zu machen, wie man etwas Gutes fürs Klima tun kann. Die Natur und die nächste Generation werden es uns danken...

In Sachen Akkuzellen. Die RWTH Aachen hat jüngst ein Batterie-Forschungswerk eröffnet. Dort sollen Recycling-Verfahren für Akkuzellen entwickelt werden, damit man 99% einer Lithium-Ionen-Batterie wiederverwenden kann. Link: https://ecomento.de/2023/02/13/rwth-aachen-eroeffnet-batterie-forschungszentrum-carl/
Und mit fortschrittlichem Recycling sinken auch die Herstellungskosten fürs Akkupaket für E-Autos oder für die Akkus in Notebooks, Smartphones etc.
 
So lange wir uns genüsslich über einen Sportwagen als E-Auto unterhalten können, scheinen wir keine anderen Probleme zu haben.

Wie war das mit dem Stromsparen?

Was genau ergibt da den Sinn darin, E-Autos in überdimensionierter SUV-Form (keine Angst bin kein SUV-Hetzer, fahre privat noch ein viel größeres Monster) mit 200, 300 oder noch mehr kW für weit jenseits der 40-50 TEUR zu bauen und zu kaufen?
Während ein nicht unerheblicher Teil jener Bevölkerung, die auf Automobilität angewiesen sind, gerade mal und wenn es hoch kommt 10.000 € für ne neue Kiste zusammenkratzen können und dann auch noch für den Strom jeden ct. zweimal umdrehen müssen.

Massenmobilität, Verkehrswende und vor allem auch Teilhabe sieht für mich anders aus...
 
Nun wie auch immer wahrscheinlich ist es keine Dienstfahrt und damit privat
Korrekt. Ich bin kein Angestellter von PCGH.

Und an einem Tag 8h Auto fahren in zwei "Sessions" sehe ich auch nicht als Problem an, das machen Berufskraftfahrer täglich.
Dass Leute egal ob beruflich oder privat morgens 4h wohin fahren und abends 4h zurück ist einfach Realität, obs dir gefällt oder nicht. Und wie oft dabei auf ein Arbeitszeitgesetz gesch*ssen wird das eigentlich bei maximal 10h täglich (fahren+am Zielort arbeiten) dicht macht willste gar nicht wissen. Übrigens: Für Selbstständige und Freizeitler gibts keine gesetzliche Grenze. Die dürften 24/7 durchfahren wenn sie könnten und wollten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Produuktionsmenge wird schrumpfen, der Normalporsche wird elektrisch.



Hört man schon seit es die EU gibt.



Das kannst du so oder so nicht.

Du kannst ja mal versuchen dann zu Tanken - viel Spaß an der Tankstelle, die außer Betrieb ist. Raffenerien werden erst recht nicht funktionieren.

Da sind Elektroautos sogar im Vorteil, da man sie an allen Haushalten mit PV laden kann, wenn die zum Inselbstrieb fähig sind.




Ich erlaube es mir, deine Phantasie anzuregen:

Das wäre pragmatisch.



Wird langfristig geschehen.



Eigentlich nicht. Es wird ein Drittel mehr Strom benötigt. Wenn der Löwenanteil Nachts geladen wird, dann ist der Mehrbedarf sogar relativ gering. Da sind die Stromerzeugungsphantasien mit PV und Windkraft um ein vielfaches Problematischer.



Nenn doch mal eine Alternative.



Dann nenn du doch mal eine Alternative zu EU.

Nationalismus? Dann wird das die Ampelkoalition oder sogar Rot Rot Grün erledigen.
Ich würde das als Luxus Problem abtun, alle sprechen von Freiheit, aber keine war je in Gefangenschaft.
Wenn man bescheißt, dann glauben einem die Leute irgendwann nicht mehr



Da macht es doch so richtig Spaß.



Keine Sorge, die kommen noch und zwar in fast allen Städten.



Ich schätze 1., da der Umstieg tatsächlich machbar ist. Wie die Energieversorgung aussieht, steht allerdings auf einem anderen Blatt.



Das Auto stößt 150gr CO2 je 100km aus. Auf einen Verbrenner kommt ein Elektroauto, das mit 0gr CO2 berechnet und dank Supercredits doppelt gezählt wird. Macht 50 gr CO2 Flottenverbrauch. Im laufe der Zeit wird es immer strenger.
Es ist bekannt das diese Milchmädchen Rechnungen pr Elektro Auto beschönigt werden.
Wenn das Ende darin besteht, dass man 15 min an der der Ladesäule herumlungern muß, wenn man mal weiter fährt und auf der Autobahn Tempo 200 die Reichweite schmelzen läßt, wie Schnee im Death Valley, dann ist das so. Der Rest wird es wohl überleben.
Das wird bestimmt irgend wann auch deutlich kürzer werden.

Vom Verschleiß sind eAutos ganz klar überlegen. Das wird wohl ein Werkstattsterben auslösen.
Bei meinem Verbrenner musste ich den Motor in 5 Jahren kein einziges mal wechseln. Alles andere ist noch toop und bis jetzt hatte ich keine Reparaturen. Nur einen zweiten Satz Reifen einen für Sommer und Winter hab ich zugelegt.

Es ist eben das Problem, dass das die vernünftigste und praktikabelste Lösung ist und zwar mit Abstand. Jedenfalls wenn man die Sache mit dem Klimawandel zumindest halbwegs ernsthaft angehen möchte.
Es ist eine Lösung und die die zurzeit am schnellsten und günstigsten angewandt wird nicht umbedingt die Beste.
Wer sagt das schon alles erprobt und erforscht wurde.

Das Problem ist, dass die Hälfte von Sche*ße immer noch Sche*ße ist. Du kannst es ausprobieren: wenn du einen Hundehaufen an der Straße sieht, dann warte, bis du ein halb so großes Exemplar findest und tritt ordentlich rein.

Auch wenn die neuen Verbrenner nur noch die Hälfte an Treibhausgasen ausstoßen, so dauert es dann eben doppelt so lang, bis es zum Problem wird und das ist zuviel.
Naja, ein Elektroauto zu bauen erzeugt auch eine Summe an Co ², den Strom zu erzeugen ist auch nicht 100% Co² frei.


Seltene Erden sind nicht selten, sie heißen nur so. Genauso wie ein Zitronenfalter keine Zitronen faltet und die Deutsche Demokratische Republik nicht wirklich demokratisch war.

Seltene Erden sind übrigens nicht das Problem, auch nicht Lithium, wie viele meinen, sondern Kupfer.
Seltene Erden sind nicht das Problem? Wieso kann man die im Gemüsegarten mit anpflanzen?
Was macht man wenn mal alles verwertet hat?

Ach und das Erdöl kommt aus dem Wasserhahn?

Kernkraftwerke haben insgesamt den geringsten ökologischen Fußabdruck, zumindest in unseren Breiten.
Man hat bis heute keine Lösung für eine Endlagerung. Weltweit sind es ca 420 Kernkraftwerke, will gar nicht wissen wo die Amis den Müll deponieren.
Da muß man schon sagen, dass sich da einiges getan hat. Mazda hat einen Benzinmotor mit 56% Wirkungsgrad entwickelt, das ist enorm.

Aber wie schon oben geschrieben: die Hälfte von Sch...



Der Geringe Wirkungsgrad bricht dem ganzen das Genick.
Gibt es dazu auch irgend wo vergleichen? Woher wissen Sie da? Nur Google verwendet?

Die wird schon vorher wegsterben.
Wer will schon an der Tankstelle für Mindestlohn arbeiten.
Nein, können sie nicht.

Eine große Elektrolyseanlage ist eine chemische Fabrik, die baut man nicht für 10-20h im Jahr. Die werden erst im Dauerbetrieb so richtig rentabel. Die Lastspitzen kann man mit Akkus wegspeichern. Oder mit Elektroautos, die sich dann laden, wenn der Strom verfügbar ist.
Die Antwort wie einige anderen Antworten von Ihnen sind mir zu allgemein und oberflächlich.

Der Punkt ist, dass man Elektroautos mit allem betreiben kann, das der Strommarkt so hergibt. Bei Dieseln ist das etwas anders.



Die Spezialisten sagen fast übereinstimmend, dass es ab 300km interessant wird.



Früher oder später wird jeder Parkplatz elektrifiziert werden müssen.
Jetzt gibt es schon an vielen Orten und EInkaufsmöglichkeiten midenstens zwei bis 4 Plätze.

Darauf wird es dann hinauslaufen.



Bis 2034 warten und hoffen, dass es bis dahin Elektroautos gibt, die deinen Wünschen entsprechen.



Da wird um 3 Uhr losgefahren und dann ist man um 13 Uhr da. Genug um ein paar Sehenswürdigkeiten durchzuprügeln, im Hotel Einzuchecken, das übliche Programm zu absolvieren und sich noch ins Nachtleben zu stürzen.

Wire Deutschen sind eines der Völker, das sich auch im Urlaub gerne Streß macht.



Die sind viel zu ineffizient, also so richtig unglaublich übel. Die wird es wohl nicht geben.
Sie sind ineffizient? Woran macht man das fest? Hab schon etliche Kritik gelesen von man braucht 1000bar druck bis es entweicht aus einem Gefäß aufgrund seiner Elementaren Eigenschaften etc.
Im Grunde nur eine Frage des Kapitals und Zeit.

Das Problem ist, dass der Akku dann einer Firma gehört, die ihn vermietet. Eine Akkumiete wurde nicht ohne Grund als Ladenhütergarantie bezeichnet. Außerdem schlägt die Firma noch ordentlich Profite drauf, das macht es nochmal unattraktiver.
Sehe ich ähnlich.
Die werden sich verbilligen, so wie sie es schon getan haben.

Wir reden hier von 12 Jahren. Vor 12 Jahren war eines der Wenigen praxistauglichen Elektroautos der Tesla Roadster. 200km Reichweit, zwei Sitze und ein Preis, jenseits von gut und Böse.

Heute sieht es ganz anders aus.
Gut, dass ist der Weg jeder Entwicklung- die ersten Flaschen Fernseher waren Plasma und sau teuer.

Elektroautos sind vom Prinzip her deutlich haltbarer, als Benziner und (heutige) Diesel
Was wäre deutlich haltbarer? Der Lenker?
 
Korrekt. Ich bin kein Angestellter von PCGH.

Und an einem Tag 8h Auto fahren in zwei "Sessions" sehe ich auch nicht als Problem an, das machen Berufskraftfahrer täglich.
Dass Leute egal ob beruflich oder privat morgens 4h wohin fahren und abends 4h zurück ist einfach Realität, obs dir gefällt oder nicht. Und wie oft dabei auf ein Arbeitszeitgesetz gesch*ssen wird das eigentlich bei maximal 10h täglich (fahren+am Zielort arbeiten) dicht macht willste gar nicht wissen. Übrigens: Für Selbstständige und Freizeitler gibts keine gesetzliche Grenze. Die dürften 24/7 durchfahren wenn sie könnten und wollten.
Da hast du schon recht, dass das Alltag ist. Bin früher beruflich selbst viel gefahren. Aber 400km einfach ist jetzt auch heute kein großes Problem mehr mit einem E-Auto. Selbst wenn man am Zielpunkt nicht laden können sollte ist das alles bereits heute machbar. Und die Technik wird sich auch weiter entwickeln in den nächsten 12 Jahren. Illusionen um 1000km Autobahnreichweite und 5 Minuten laden brauchen wir uns aber keine machen. Die Technik ist bereits gut genug, gerade der Hyundai Konzern zeigt wie es geht (Ladetechnik). Die Infrastruktur muss wie oben beschrieben weiter ausgebaut werden und gesetzliche Hürden abgebaut werden, Stichwort "WEG-Gesetzt" usw. Es müsste viel mehr Förderung für Unternehmen geben Ladestation auf dem Firmenparkplatz/Parkhaus zu erreichten usw.
 
Aktuell mag es so aussehen, dass Porsche "zu viel" für einen Kleinserienhersteller verkauft. Aber spätestens ab 2035 wird Porsche vieles dafür tun, als Kleinserienhersteller wahrgenommen zu werden, zumindest innerhalb der EU. Klar, man plant, bis 2030, das 80% der verkauften Porsche E-Autos sind, also Taycan, 718 Boxster/Cayman EV, Macan EV etc. Übrig bleiben soll einzig der Porsche 911 als letztes Modell mit Verbrennungsmotor. Und daher wird eben zum Jahr 2035 der Wandel zum Kleinserienhersteller erfolgen, um so eine hohe Marge pro verkauftem 911er sicherzustellen. Vielleicht baut man dafür die Abteilung "Porsche Heritage" als Marke auf, für Oldtimer und den 911er mit Verbrennungsmotor...
Mit limitierten Sondermodellen kann man schließlich viel Geld pro verkauftem Fahrzeug verdienen...

Jeder einzelne Bürger in der Gesellschaft sollte etwas für den Klimaschutz tun, damit z. B. Unwetter wie im Ahrtal letztes Jahr verhindert werden können. Denn die Natur rächt sich irgendwann dafür, was man ihr an anderer Stelle angetan hat...Das kann in Form von Unwettern sein, von extremer Hitze/Kälte oder eben mit Pandemien wie dem Coronavirus.
Natürlich sollte die Politik mit gutem Beispiel vorangehen, da bin ich voll bei Dir. Aber es ist die Aufgabe eines jeden Einzelnen, sich Gedanken zu machen, wie man etwas Gutes fürs Klima tun kann. Die Natur und die nächste Generation werden es uns danken...

In Sachen Akkuzellen. Die RWTH Aachen hat jüngst ein Batterie-Forschungswerk eröffnet. Dort sollen Recycling-Verfahren für Akkuzellen entwickelt werden, damit man 99% einer Lithium-Ionen-Batterie wiederverwenden kann. Link: https://ecomento.de/2023/02/13/rwth-aachen-eroeffnet-batterie-forschungszentrum-carl/
Und mit fortschrittlichem Recycling sinken auch die Herstellungskosten fürs Akkupaket für E-Autos oder für die Akkus in Notebooks, Smartphones etc.

SARS-CoV-2 ist keine Folge des Klimawandels. Man ist sich mittlerweile dahingehend einig, dass das ein Produkt menschlicher Arbeit (Labor) mit entweder schlampigen hygienischen Bedingungen oder wissentlicher Freisetzung ist.
Was mich zudem zunehmend stört, ist der Begriff „Klimakrise“, Klima, Klima alles dreht sich ums Klima…
Dem Klima ists egal, was auf der Erde abgeht.
Was reale Folgen auf unser Leben hat, ist die Zerstörung natürlichen Lebensraumes und damit die Reduktion der Artenvielfalt.
Mittlerweile gehen einige Ökologen davon aus, dass die Überfischung der Meere zur Folge hat, dass weniger Wasser der oberen wärmeren Schichten in die kühleren unteren Schichten gedrängt wird und dies erheblich zur Veränderung der klimatischen Bedingungen (durch vermehrte Verdunstung) beiträgt.
Wenn man es ernst meint mit dem Thema, sollte man entsprechend die Arten, Habitate sprich die Umwelt schützen.
Klimaschutz ist in meinen Augen ein Markenname, bei dem einige Leute gutes Geld verdienen (wie z. B. Al Gore).
Was mich zunehmend beunruhigt, ist m das Canceln von Leuten, die der gängigen Lehrmeinung des Klimawandels widersprechen oder eben auf die multifaktorielle Genese verweisen.
Ich denke, dass die Entstehung von Wetterlagen (langfristigen Wetterlagen: Klima) zu komplex ist, als dass diese auf nur auf CO2 zurückzuführen wäre.
Und sicher macht es die Masse aus.
Aber wenn in D der Strom mehrheitlich mit Kohle gewonnen wird, weil man vor Kernenergie Angst hat (sic: im Geburtsland von Otto Hahn und Wilhelm Conrad Röntgen!), hilft einem das E-Auto auch nichts, wenn es einem „ums Klima geht“.
Und sorry: Windräder und Photovoltaik sind nicht grundlastfähig. Die Speicherung der gewonnenen Energie daraus ist ebenfalls logistisch nicht leistbar (Stausee - Fläche?, Speicherung in Akkus - teuer, nicht genügend Kapazität vorhanden usw.) und hätte ebenfalls große Auswirkungen auf die Umwelt.
Die Ahrtal-Katastrophe ist zu großen Teilen auch Politikversagen. Viele Menschen hätten gerettet werden können, wenn die Warnungen entsprechend ernstgenommen worden wären.
@compisucher : Das habe ich in meinem Beitrag zuvor nicht gut genug herausgearbeitet.
Ich stimme dir voll und ganz zu: Es ist blanker Hohn, wenn dem Normalbürger die individuelle Mobilität beschränkt wird, aber man in der Politik dann einfach in den Privatjet steigt.
Und völlig zurecht sind die Menschen sauer, wenn man die individuelle Mobilität nicht mehr bezahlen kann bzw. man weniger für sein Geld bekommt, als es noch vor wenigen Jahren der Fall war.
40.000 Euro können die wenigsten mal eben hinblättern und selbst dann hat man nicht unbedingt ein familientaugliches E-Auto, insofern geht die „Verkehrswende“ an den meisten Menschen vorbei.
 
Also bei E-Autos vs Verbrenner sollte man nicht zu sehr polarisieren.
Irgendwann, spätestens wenn fossile Brennstoffe nicht mehr wirtschaftlich förderbar wären bzw. aus wären, wäre der Umstieg auf ein alternatives Energiekonzept so oder so gekommen.

Nun hat die Menschheit eine Krise mit dem Klima (das Klima im übrigen nicht) und hofft auf Milderung von Monsunereignissen in Indien oder Vermeidung von Gletscherabbrüchen in der Antarktis, weil jetzt alles bei uns aus der Steckdose kommt.
Bin mal gespannt, in wie weit sich das Weltklima an unser politischen Vorgaben hält...

Der normale Benutzer, sofern er den Strom nicht selbst erzeugen kann oder will, pampert jetzt mit dem fossilen Verbrenner so illustre Vorzeigestaaten wie Katar oder Saudi-Arabien und mit dem E-Auto dann oder schon Großkonzerne wie Eon und Co..
Sprich, mit dem Benutzen von PkWs werden Reiche noch reicher, egal was als Energiequelle genutzt wird, dies vorangestellt.

Ich selbst lebe in einer - nennen wir es mal - bipolaren Welt.
Privat einen Pickup-Saurier, einen 08/15 Diesel und einen schnuckeliges E-Auto.
Der Strom vom Zoe kommt zu 100% aus der Eigenproduktion.
Für die Firma habe ich 3 ZBVs rumlaufen, einen BMW I3, einen Tesla 3 und einen älteren Prius.
Ein Nachbar hat sich so ein Audi Monster E SUV zugelegt (exemplarisch).

Bzgl. Mängel stehen die E-Autos den Fossilen in nix nach.
Der private Zoe hat schon den 5. Akku in 4 Jahren (ansonsten aber OK), der BMW ist ein Totalausfall und Werkstattdauerbesucher.
Der Tesla hat die Verarbeitungsqualität eines Lada Niva von 1980 und fällt nach nur 1 Jahr langsam auseinander.
Der nachbarliche Audi glänzt mit Elektronikchaos und bleibt geschätzte alle 1000 km einfach liegen, manchmal sogar mitten auf der BAB (das hänge ich aber nicht an der Tatsache auf, dass es ein E-Auto ist, sondern dass Audi mit Elektronik augenscheinlich grundsätzlich auf Kriegsfuß steht).
Einzig der Prius läuft und läuft und läuft und ist nach 8 Jahren (war ein gekaufter, kein Leasing) faktisch mängelfrei.

Warum schreibe ich das?
E-Autos haben zweifellos einen bisher unerreichten Wirkungsgrad im Vergleich zu allen anderen Antriebsarten.
Aber da ist noch sehr viel Luft nach oben, insbesondere auch in Bezug der Leistbarkeit für weniegr Betuchte.

Allgemein:
Wir sind in D. mittlerweile auf einem Diskussionsnievau angekommen, dass kurz vor einer Steinzeitunterhaltung ist, nicht nur privat, sondern auch in der Politik.
Entweder ich habe recht oder ich habe recht - ganz toll.
Das ganze wird dann noch proaktiv von EU-Verordnungen oder anderweitigen Gesetzen gestützt, die nur noch das Wort "Verbot" beinhalten.
Eine Sachdiskussion, eine Chance für jene, die um die Ecke denken und weitere Alternativen entwickeln könnten, gibt es faktisch nicht mehr.
Gerade jetzt, da sich die Menschheit in de Krise sieht, wäre es um so wichtiger, Freigeister, Tüftler usw. extrem freien Raum zu lassen - genau das Gegenteil ist der Fall.

Augenscheinlich hat sich das Merkelsche Wort "alternativlos" vollkommen ins Hirn gefressen und raubt uns allen den klaren und freien Verstand.
Schade eigentlich...
 
Also bei nem direkten test wo man weiter kommt mit Kraftstoff wie super, Diesel oder e Auto.
Am Ende kam man mit super und Diesel bei der Reichweite weiter.
Es wurde direkt getestet mit normaler Geschwindigkeit.
Solange das Problem also nicht gelöst ist wird sich das nicht so leicht durch setzen. Und da müsste sich bei dem Thema Akku sehr vieles tuen.
Davon würden bestimmt auch andere Bereiche wie Laptop profitieren. Es tut sich aber schon seid zig Jahren nix. Denn wenn dann würde es sich bei Handys und Laptop schon längst was getan haben. Darum ist es noch ein weiter Weg. Und es werden wohl noch weitere 20 Jahre dauern bis da wirklich ein richtiger Fortschritt bemerkbar ist.

Damm wird gewiss auch e Auto sich dann als gute Alternative sein. Aber nicht in so kurzer Zeit. Und ab da wird es dann auch langsam besser. Nach 30 Jahren später wird es dann Standard sein. Davor sehe ich kein so richtigen Erfolg.
 
Also bei nem direkten test wo man weiter kommt mit Kraftstoff wie super, Diesel oder e Auto.
Am Ende kam man mit super und Diesel bei der Reichweite weiter.
Es wurde direkt getestet mit normaler Geschwindigkeit.
Solange das Problem also nicht gelöst ist wird sich das nicht so leicht durch setzen. Und da müsste sich bei dem Thema Akku sehr vieles tuen.
Also das Reichweitenthema ist mit Ausnahme "ich muss in den Urlaub nach Rimini und habe kein Geld für den Flieger" nicht wirklich eines.
Die durchschnittliche Fahrleistung eines Deutschen (das Gendern lass ich jetzt mal weg) beträgt im Diesel knappe 20.000 km /anno mit Benziner knappe 15.000 km /anno.


Das sind 55km für den Diesel und 41 km für den Benziner am Tag.

Selbst Stromer mit begrenzten Reichweiten von unter 300 km kommen damit locker klar.

Es soll ja hier und da auch mal ne Steckdose für die Nachtbetankung verbaut worden sein.


Edit:
Also, den Zoe von uns müssen wir nur 1x in der Woche an die Steckdose hängen.
Hauptsächlich fährt den unsere Jüngste zur Schule, weil Öffis hier bei uns so selten wie anderen Ortes Yetis sind.
Sind knappe 40km/Tag = 200 km, geht sich bei realen ca. 240-250 km Reichweite im Winter gerade so aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja wenn man mal in den Urlaub fahren will mit dem Auto da kommt schon was zusammen. Waren mal mit dem Auto 5 Stunden durchgehend mit dem Auto unterwegs. Hätte da das e Auto dann gereicht ohne zu tanken?

Mit sicherheit ja nicht.
Mit 10 Liter super kommt man 100 km weit. Je nach Auto vielleicht sogar mehr.
Mit einem ganzen Tank kommt man viel weiter. Also ganz leer war der super nicht gewesen und dabei war der Sharan wirklich kein sparsames Auto mit seinen 10-12 Liter Auf 100 km gewesen. Sind bestimmt 400 Kilometer mindestens Gefahren. Also so fast 50 Liter von den 70 Liter Tank leer gefahren.

Nun mit dem e Auto wäre das wohl nicht gegangen weil da wäre der gewiss schon leer gewesen.

Bei dem neuen Fahrzeug standen wir schon vor der Entscheidung einen e Auto oder eins mit Kraftstoff zu kaufen. Haben uns doch gegen ein e Auto entschieden und 2021 somit noch mal ein Auto mit super Kraftstoff gekauft. Dann verstarb allerdings mein Vater an jenen Jahr. Nun steht es mehr rum als das es verwendet wird. 4x im Jahr wird es aber doch noch bewegt damit es nicht einrostet.
Und meine Mutter fährt ein oldtimer schon langsam weil der ist schon 21 Jahre alt. Nun super Jahr für ein Auto aber noch ist es kein richtiger oldtimer weil ist es ja erst mit 25 Jahren. Denke mal aber die 2030 wird er dennoch nicht mehr überleben oder wie alt kann ein Auto maximal so werden?
 
Die Zukunft sieht vielleicht eh ganz anders aus. Viel mehr Menschem werden im Homeoffice arbeiten was Pendler-km reduzieren wird. Fernreisen werden vielleicht mehr (nicht komplett) per Bahn+Flieger statt Auto geschehen. Der Kreis derer die zwingend ein Diesel PKW brauchen wird eine kleine Minderheit werden. Unabhängig davon wird der zu deckende Stromhunger + Akku-Rohstoffe eine große Herausforderung werden.
 
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