News Überraschung bei Nintendo: Hardwareänderung an der Switch 2 wegen EU-Anforderungen

Aber daran hat im Grunde kein Hersteller Interesse....
Dann müssen sie eben durch solche Verordnungen wie diese, dazu gezwungen werden. ;)
Einige Smartphone-Hersteller werden da sicher bald mit ziehen, schon aus Werbegründen.
Bis dahin steht deshalb frühestens in 1-2 Jahren eine Neues auf dem Einkaufszettel.
 


In der Praxis halten Lion Akkus etwa 1500-2500 Zykllen durch. Wenn man das Phone einmal täglich entleert, dann kommen nach 4 Jahren die ersten Probleme und nach 6 Jahren ist der Akku platt.

Das ist imho kein besonders lebensnahes Szenario, was Du da beschreibst. Das Jemand über Jahre hinweg ein Top Smartphone jeden Tag vollständig entleert und dieses gleichzeitig 6+ Jahre lang nutzen möchte, dürfte ziemlich selten vorkommen.

Und wenn man ein Smartphone derart intensiv nutzt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass schon was Anderes am Gerät nicht mehr richtig funktioniert oder es aus anderen Gründen defekt ist.


Bin mit meinem Redmi Note 8 Pro noch zufrieden. Bei den Updates kommt es darauf an, ob man das Ding privat nutzt oder professionell, mit einer IT Versicherung. Letztere schreiben aktuelle Geräte vor. Ich wäre mit meinem alten Phone noch klar gekommen, wenn ich den Neukauf nicht aufgrund der Speicherkrise vorgezogen hätte. Ich werde den Akku wohl dennoch für 50€ wechseln lassen, dann habe ich ein Zweitphone, für den Fall der Fälle.

Ansichtssache, ich würde bei einem uralten Gerät jedenfalls nicht "auf Vorrat" den Akku wechseln lassen, insbesondere dann, wenn es keine Updates mehr erhält. Und wenn mit dem neuen Gerät mal was sein sollte, tuts das Alte zur Not auch mit altem, gealterten Akku für die paar Tage.
 
Das ist imho kein besonders lebensnahes Szenario, was Du da beschreibst. Das Jemand über Jahre hinweg ein Top Smartphone jeden Tag vollständig entleert und dieses gleichzeitig 6+ Jahre lang nutzen möchte, dürfte ziemlich selten vorkommen.

Und wenn man ein Smartphone derart intensiv nutzt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass schon was Anderes am Gerät nicht mehr richtig funktioniert oder es aus anderen Gründen defekt ist.




Ansichtssache, ich würde bei einem uralten Gerät jedenfalls nicht "auf Vorrat" den Akku wechseln lassen, insbesondere dann, wenn es keine Updates mehr erhält. Und wenn mit dem neuen Gerät mal was sein sollte, tuts das Alte zur Not auch mit altem, gealterten Akku für die paar Tage.
Mein Surface Tablet Akku hat gerade mal 18 Monate durchgehalten. Zugegeben das Gerät wurde extrem intensiv genutzt. Der Akku hält ja im Schnitt so 4,5-6h und ich hab es täglich 12-16h genutzt......

Solche Rechnungen wie 6+ Jahre sind schönrechnungen die im Idealfall eintreten aber es kann auch ganz anders kommen und für diese Fälle braucht es solche Gesetze..... Ein Austausch hätte mich 600€ gekostet..... Daher ist mein Surface jetzt Elektroschrott der immer noch irgendwo in meinem Haus in einer Schublade liegt ....
Wenn nix kaputt geht musst auch nix reparieren ;) Also muss mich auch niemand auspressen :D

Keine Ahnung wie viele Nintendokonsolen ich da hab, teilweise über 35 Jahre alt inzwischen. Und keine Konsole, kein Controller und kein Game sind bisher defekt. Sogar die Speicherbatterie vom Zelda fürs NES hat immer noch genug Saft dass der Spielstand nach wie vor da ist :wow: Und auch der von Super Mario Bros 3 is immer noch da...
Gilt für mich auch für viele Geräte aber bei weitem nicht alles Geräte..... Wo ich zum Beispiel eigentlich immer Pech habe sind powerbanks.... Und da ist es auch egal von welcher Firma das Gerät kommt oder ob es teuer oder günstig war. Nach spätestens 3 Jahren gibt es entweder Probleme in der Ladeelektronik oder aber es verwandelt sich in ein "spicy
Na wenigstens macht die EU welche.
Mich macht eher stutzig, dass es so eine starke öffentliche Meinung gegen Gesetze, Regeln und Standards gibt.

Ohne hätten wir doch nur Schrott von Abzockhändlern in allen Bereichen. Daran sind auch nicht primär Hersteller oder Händler Schuld, sondern auch die Kunden. Der Gesetzgeber muss da zum Wohl der Bürgerinnen manchmal einspringen.
Man muss einfach leider sagen dass viele der Gesetze nicht gut umgesetzt werden.... Beispiepsweise das USB C-Gesetz......
Da wird sich in den nächsten 20 Jahren keiner mehr Ran setzen..... Dadurch wird sich keiner mehr an bessere Lösungen Ran setzen, als USB C und selbst wenn werden diese niemals akzeptiert sein. Mit einem Gesetz ist der ganze USB-Standard auf Stillstand eingefroren worden.....

Ich zum Beispiel war großer Fan magnetischer Lösungen..... So steckt sich lediglich das Gerät ab wenn man mal hängen bleibt anstatt dass das Gerät weg fliegt, der Anschluss bricht und im worst case in der Buchse stecken bleibt oder aber im schlimmsten Fall die buchse defekt wird....
Interessant. Eigentlich koennte Nintendo auch sagen Europa kriegt null gar nichts
Auf 450 Millionen potentielle Kunden Verzichten in der Zeit des immer mehr Wachstum nur um auf 4 kleine Schrauben zu verzochten? Das wäre absurd.... Wenn das jemand bei Nintendo vorschlagen würde, würde dieser jemand von der Firmenetage direkt gelyncht werden.....
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Surface Tablet Akku hat gerade mal 18 Monate durchgehalten. Zugegeben das Gerät wurde extrem intensiv genutzt. Der Akku hält ja im Schnitt so 4,5-6h und ich hab es täglich 12-16h genutzt......

12-16h täglich? Holy Shit... Auf wieviele Personen trifft so ein Nutzungsmuster zu? Auf eine von 100.000? Solche Geräte sind auch nunmal einfach nicht auf eine Dauernutzung ausgelegt. Ist das Selbe als wenn man 8x täglich die Waschmaschine laufen lässt, die verreckt dann auch gerne mal nach 2 Jahren oder sogar früher.


Solche Rechnungen wie 6+ Jahre sind schönrechnungen die im Idealfall eintreten aber es kann auch ganz anders kommen und für diese Fälle braucht es solche Gesetze..... Ein Austausch hätte mich 600€ gekostet..... Daher ist mein Surface jetzt Elektroschrott der immer noch irgendwo in meinem Haus in einer Schublade liegt ....

Naja Du hast das Tablet in 18 Monaten auch so viel genutzt wie ein Durchschittsnutzer vielleicht in 10 Jahren. Und Du kannst Dir damit gute Chancen ausrechnen, dass das Ding es so oder so nicht mehr lange durchgehalten hätte, weil ein anderer Defekt auftritt. Daher hätte sich ein Austausch des Akkus auch für weniger Geld imho nicht gelohnt.

Was Top Smartphones angeht halte ich die neue Regelung nach wie vor für Unsinn, ich bin generell dagegen solche Dinge pauschal zu regeln.

Es gibt gute Gründe warum diese Handys fest verklebt sind und eine Umstellung würde in letzter Konsequenz dazu führen, dass wir hier in Europa einfach nur schlechtere Modelle erhalten werden. Und das für einen theoretisch vereinfachten Austausch des Akkus, der in über 99% der Fälle niemals eine Rolle spielen wird.
 
Man muss einfach leider sagen dass viele der Gesetze nicht gut umgesetzt werden.... Beispiepsweise das USB C-Gesetz......
Da wird sich in den nächsten 20 Jahren keiner mehr Ran setzen..... Dadurch wird sich keiner mehr an bessere Lösungen Ran setzen, als USB C und selbst wenn werden diese niemals akzeptiert sein. Mit einem Gesetz ist der ganze USB-Standard auf Stillstand eingefroren worden.....
Die Form des Steckers begrenzt den Standard nur bedingt... auch jetzt arbeitet USB4 mit dem USB-C Stecker. Auch der Nachfolger wird damit kommen.


Ich zum Beispiel war großer Fan magnetischer Lösungen..... So steckt sich lediglich das Gerät ab wenn man mal hängen bleibt anstatt dass das Gerät weg fliegt, der Anschluss bricht und im worst case in der Buchse stecken bleibt oder aber im schlimmsten Fall die buchse defekt wird....
Du kannst gern ein USB Kabel mit USB-C Stecker und Magnetadapter kaufen... Die gibt es seit Jahren im Handel.
Ein Beispiel:

Oder hier:

Allerdings sind Magnetfelder und Datenübertragung eher bedingte Freunde.
Deshalb liegt man da eher im Bereicht von 480 Mbit, anstelle von 40 Gbit.
 
12-16h täglich? Holy Shit... Auf wieviele Personen trifft so ein Nutzungsmuster zu? Auf eine von 100.000? Solche Geräte sind auch nunmal einfach nicht auf eine Dauernutzung ausgelegt. Ist das Selbe als wenn man 8x täglich die Waschmaschine laufen lässt, die verreckt dann auch gerne mal nach 2 Jahren oder sogar früher.
Auch wenn es viel ist, die Hardware ist eigentlich darauf ausgelegt, 24/7/365 unter Last zu laufen.
Das trifft auch auf Surface Geräte und die halten länger als ihre Garantie.

Um den Akku in 18 Monaten umzubringen muss man es wirklich durchgehend auf 0% sacken lassen, auf 100% laden und wiederholen bis es tot ist. Und selbst dann klappt das nicht immer. M1 Air hat z.B. bei mir nach sehr harter Nutzung in über 2 Jahren immer noch bei 81%.

Die Reparierbarkeit ist zwar schön, aber die greift beim Endkunden eher nach der Garantie. Während der Garantie kümmert sich der Hersteller drum und dieser kann mit dem verklebten Kram arbeiten wie dieser lustig ist.
 
Das ist imho kein besonders lebensnahes Szenario, was Du da beschreibst. Das Jemand über Jahre hinweg ein Top Smartphone jeden Tag vollständig entleert und dieses gleichzeitig 6+ Jahre lang nutzen möchte, dürfte ziemlich selten vorkommen.

Ich kenne viele, besonders bei den iPhones. Im Prinzip gibt es da zwei Extreme: Leute, die sich alle 1-2 Jahre ein neues Phone holen und Leute, die sich erst ein neues Phone kaufen, wenn sie mit dem alten nicht mehr zurechtkommen.

Und wenn man ein Smartphone derart intensiv nutzt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass schon was Anderes am Gerät nicht mehr richtig funktioniert oder es aus anderen Gründen defekt ist.

Nö, wenn man es nicht fallen läßt, dann sollte das Ding auch so lange durchhalten. Das erwarte ich irgendwie, selbst bei billigen Geräten.

Ansichtssache, ich würde bei einem uralten Gerät jedenfalls nicht "auf Vorrat" den Akku wechseln lassen, insbesondere dann, wenn es keine Updates mehr erhält.

Offensichtlich schmeißt du dein Zeug sehr gerne und schnell weg und kannst dir nicht vorstellen, das andere das nicht machen.

Und wenn mit dem neuen Gerät mal was sein sollte, tuts das Alte zur Not auch mit altem, gealterten Akku für die paar Tage.

Ich verwende das Ding ja weiterhin, wenn ich es schon habe. Bei Festivals, Konzerten o.ä. sollte man möglichst sein Zweitphone mitnehmen, dann können die Diebe das klauen. Würde mir auch massiv stinken, aber besser mein altes Phone im Wert von 100€ als mein neues für 300€.

12-16h täglich? Holy Shit... Auf wieviele Personen trifft so ein Nutzungsmuster zu?

Leute, die damit arbeiten und es auch noch in der Freizeit nutzen. Wobei das schon heftig ist, ich vermute da wohl eher Wochentage.

Solche Geräte sind auch nunmal einfach nicht auf eine Dauernutzung ausgelegt.

Steht das irgendwo drauf?

Wenn ich mir Zeug kaufe, dann habe ich den Anspruch, dass man das auch ordentlich nutzen kann, wenn man will.

Und Du kannst Dir damit gute Chancen ausrechnen, dass das Ding es so oder so nicht mehr lange durchgehalten hätte, weil ein anderer Defekt auftritt. Daher hätte sich ein Austausch des Akkus auch für weniger Geld imho nicht gelohnt.

Irgendwie hast du keinen Anspruch. Für die Unternehmen ist das natürlich extrem genial: sie können dir Müll verkaufen und du bist dennoch zufrieden.

Was Top Smartphones angeht halte ich die neue Regelung nach wie vor für Unsinn, ich bin generell dagegen solche Dinge pauschal zu regeln.

Weil du ein begrenztes Vorstellungsvermögen hast, sollen also alle anderen darunter leiden?

Es gibt gute Gründe warum diese Handys fest verklebt sind und eine Umstellung würde in letzter Konsequenz dazu führen, dass wir hier in Europa einfach nur schlechtere Modelle erhalten werden.

Fun Fact: im Artikel geht es darum, dass wir die besseren Modelle bekommen.

Auch insgesamt: entweder ist das Zeug wasserdicht, dann können die Hersteller machen, was sie wollen oder das Zeug muß gut zu reparieren sein.

Win Win für uns.

Gut, es sind ein paar Cent höhere Produktionskosten.

Und das für einen theoretisch vereinfachten Austausch des Akkus, der in über 99% der Fälle niemals eine Rolle spielen wird.

Die 99% hast du jetzt woher?

Ich behaupte einfach mal so, dass 17% ihren Akku tauschen und es in Zukunft mehr werden.
 
Auf 450 Millionen potentielle Kunden Verzichten in der Zeit des immer mehr Wachstum nur um auf 4 kleine Schrauben zu verzochten? Das wäre absurd.... Wenn das jemand bei Nintendo vorschlagen würde, würde dieser jemand von der Firmenetage direkt gelyncht werden.....
Warum? Nintendo kann doch einfach sagen die Kosten fuer den Aufwand werden auf die Kunden umgelegt
 
Auch wenn es viel ist, die Hardware ist eigentlich darauf ausgelegt, 24/7/365 unter Last zu laufen.
Das trifft auch auf Surface Geräte und die halten länger als ihre Garantie.

Das mag auf die verbauten Chips, also CPU, RAM etc. auf der Platine mit Einschränkungen zutreffen. Beim Display, evtl. vorhandenen Buttons oder eben beim Akku möchte ich das stark bezweifeln. Sicher kann man das Ding nahezu 24/7 benutzen, muss dann aber auch eben mit einem deutlich schnelleren Verschleiß und Defekt rechnen.


Um den Akku in 18 Monaten umzubringen muss man es wirklich durchgehend auf 0% sacken lassen, auf 100% laden und wiederholen bis es tot ist. Und selbst dann klappt das nicht immer. M1 Air hat z.B. bei mir nach sehr harter Nutzung in über 2 Jahren immer noch bei 81%.

Die Reparierbarkeit ist zwar schön, aber die greift beim Endkunden eher nach der Garantie. Während der Garantie kümmert sich der Hersteller drum und dieser kann mit dem verklebten Kram arbeiten wie dieser lustig ist.

Mir kommt das von ihm beschriebene Szenario ebenfalls ein wenig merkwürdig vor.... Wenn man einen Hauch von Ahnung hat achtet man bei seinen Geräten auch nach Möglichkeit darauf, dass man den Akku schonend behandelt und nicht unter 30% entläd und auch nicht komplett wieder aufläd. Das geht natürlich nicht immer, aber Meistens.


Ich kenne viele, besonders bei den iPhones. Im Prinzip gibt es da zwei Extreme: Leute, die sich alle 1-2 Jahre ein neues Phone holen und Leute, die sich erst ein neues Phone kaufen, wenn sie mit dem alten nicht mehr zurechtkommen.

Ich würde Niemandem empfehlen ein Smartphone deutlich länger als 6 Jahre zu nutzen allein schon aus Sicherheitsgründen, zumindest dann nicht wenn man damit mehr macht als telefonieren und Whattsapp.

Nö, wenn man es nicht fallen läßt, dann sollte das Ding auch so lange durchhalten. Das erwarte ich irgendwie, selbst bei billigen Geräten.

Erwarten kann man viel, die Realität sieht häufig anders aus. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass billige Geräte 6+ Jahre Intensivnutzung in aller Regel nicht durchhalten. Obendrein gibt es bei den Dingern häufig auch noch deutlich schneller das Problem ausbleibender Updates.

Und mal ehrlich: Jemand, der sein Handy intensiv nutzt, wird sich wohl kaum ein über 6 Jahre altes, lahmen Billigding ohne Updates antun wollen, es sei denn man ist wirklich extrem knapp bei Kasse.

Offensichtlich schmeißt du dein Zeug sehr gerne und schnell weg und kannst dir nicht vorstellen, das andere das nicht machen.

Dann hast Du meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Ich nutze mein 6 Jahre altes Zweithandy auch heute noch, aber eben als Wecker und für andere Kleinigkeiten und nicht mehr als Handy. Das Gerät funktioniert noch wunderbar, weil ich den Akku nicht geqüält habe und meine Handys auch nicht übermäßig nutze.

Steht das irgendwo drauf?

Wenn ich mir Zeug kaufe, dann habe ich den Anspruch, dass man das auch ordentlich nutzen kann, wenn man will.

Der Anspruch ist löblich aber die Realität sieht nunmal auch hier anders aus. Egal welches elektrische Gerät Du Dir kaufst, es wird bei sehr intensiver Nutzung nunmal deutlich schneller verschleißen und einen Defekt erleiden als bei moderater Nutzung. Das ist letzten Endes nichts weiter als einfache Physik, denk mal drüber nach :ugly:
Irgendwie hast du keinen Anspruch. Für die Unternehmen ist das natürlich extrem genial: sie können dir Müll verkaufen und du bist dennoch zufrieden.

Von meinen Ansprüchen habe ich überhaupt nicht gesprochen und die werden den Hersteller meines Smartphones oder anderer Geräte auch einen feuchten Furz interessieren.

Ich kenne selbst solche Fälle aus meinem Berufsleben: Krankenhaus bestellt für die Stationsküchen normale Haushaltsspülmaschinen, weil man sich die gut 4x so teuren Gewerbemaschinen sparen will. Die Dinger laufen da locker 3 mal täglich, werden nicht gerade pfleglich behandelt und sind nach 1,5 bis 2 Jahren komplett im Eimer. Da kannste die Uhr nach stellen...

Sicher ist es toll, wenn Alles top verarbeitet ist und ewig hält aber die Zeiten sind mindestens seit Anfang der 90er vorbei. Die Hersteller vieler Branchen sparen wo es geht, kenne das sehr gut aus meiner beruflichen Tätigkeit. Alle 2-3 Jahre gibt es Änderungen und Jedes mal wird der Kram primitiver, auch bei den hochpreisigen Geräten. Im Vergleich dazu sind die Top Smartphones heute noch echt gut verarbeitet.


Weil du ein begrenztes Vorstellungsvermögen hast, sollen also alle anderen darunter leiden?

Wenn Du das so siehst... Ich bin eben gegen pauschale Überregulierungen, die in vielen Fällen mehr schaden als sie nützen. Ob das jetzt so geil sein wird, wenn die elektrische Zahnbürste für 30 Euro auf einmal 40 Euro kostet, weil wir Europäer mal wieder eine Extrawurst brauchen sei dahin gestellt. Getauscht werden wird der Akku bei so nem Ding eh fast in keinem Fall, weil der Billo Motor da drin schon 3x vor dem Akku verreckt.

Es wird etliche Beispiele geben, bei denen sich das ähnlich verhält. Der Kram wird weiterhin billig und auf Verschleiß gebaut werden, das wird durch eine Austauschbarkeit der Akkus auch nicht besser werden.

Fun Fact: im Artikel geht es darum, dass wir die besseren Modelle bekommen.

Auch insgesamt: entweder ist das Zeug wasserdicht, dann können die Hersteller machen, was sie wollen oder das Zeug muß gut zu reparieren sein.

Win Win für uns.

Gut, es sind ein paar Cent höhere Produktionskosten.

Sorry, aber Deine Denkmuster sind in der Hinsicht ganz schön naiv. Besser wird da überhaupt Nichts werden. Die Geräte müssen dadurch alle umdesigned werden, es wird eine Vielzahl weiterer Teile nötig sein (inkl. Gehäuse), für die es erst einmal Vorlieferanten zu finden gibt. Obendrein braucht man weitere Produktionsstraßen. Das kostet Alles Geld, und was glaubst Du, wer das bezahlen wird?

Tolle Win-Win Situaion... Deutlich mehr Geld bezahlen für genau den selben Schrott wie vorher.

Ich finde es übrigens äußerst wichtig, dass mein Smartphone wasserdicht ist, denn das verhindert im Fall der Fälle, dass eine sehr teure Reparatur oder sogar ein Totalschaden überhaupt auftritt.


Die 99% hast du jetzt woher?

Ich behaupte einfach mal so, dass 17% ihren Akku tauschen und es in Zukunft mehr werden.

Ich kenne ja Dein privates Umfeld nicht, aber ich kenne keine Leute, die ein 6+ Jahre altes Handy nutzen und dieses dann auch noch bei einem Defekt reparieren lassen würden. Wenn so ein Ding dann endlich mal verreckt ist in aller Regel eh lahm, unsicher und ausgenudelt. Und dafür Allen Käufern eine schlechtere Version der Geräte aufzuzwingen, finde ich äußerst fragwürdig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das mag auf die verbauten Chips, also CPU, RAM etc. auf der Platine mit Einschränkungen zutreffen. Beim Display, evtl. vorhandenen Buttons oder eben beim Akku möchte ich das stark bezweifeln. Sicher kann man das Ding nahezu 24/7 benutzen, muss dann aber auch eben mit einem deutlich schnelleren Verschleiß und Defekt rechnen.
Display, sofern das kein OLED ist - kann man locker 5-8 Jahre 24/7 prügeln, das Ding wird nicht sterben.
Es wird Verschleiß geben, aber kaputt gehen wird es nicht - nur werden die Farben, Helligkeit etc. leiden je nach Display Tech.

Akku - wenn das Gerät durchgehend in Betrieb ist, klebt es auch durchgehend am Strom.
Ergo macht der Akku da gar nichts und geht entsprechend nicht kaputt.
Mobil das Ding irgendwie 16h am Tag zu schleppen ist seltsam. Gut, bei einem MacBook ging das mit super leichter Nutzung, aber auch da findet sich irgendwo ne Steckdose.

Allgemein lebt die Elektronik in der Regel etwa 3-5x so lange wie ihre Garantie gilt.
Erst dann treten auch gravierende Probleme auf. Wenn die Elektronik gepflegt wird (sauber, neue Thermopaste alle paar Jahre, Akku nicht totgeprügelt) - da wird man das Ding los weil zu alt/langsam, nicht weil kaputt.

Ich hab hier so viel alte Hardware die auch wirklich durchgehend gelaufen ist - die will einfach nicht verrecken :fresse:
Dabei ist die auf dem Gebrauchtmarkt nahezu wertlos.
Bestes Beispiel ist meine alte 1080Ti Mini von Zotac. Da haben die Lüfter nach der Garantie irgendwann versagt.
OK, passiert, Alphacool Block draufgeschnallt - das Ding rennt jetzt schon seit 5 Jahren mit dem Block. Nicht mehr bei mir, die Karte wurde verschenkt. Die ist mittlerweile auch wirklich am Ende ihrer Leistung und Technologie angekommen, wird aber in einem Retro-System noch locker 20 Jahre laufen. Und ja, die wurde geprügelt - OC bis zum Umfallen ohne Rücksicht auf die Stromrechnung.

Hardware heutzutage kriegt man kaum tot, es sei denn die hat ein Problem ab Werk (DOA oder solcher Mist wie bei Intel 13xxx/14xxx die reihenweise verreckt sind und das BIOS-Update für viele zu spät kam).
 
Hammer und Winkelschleifer sind auch handelsüblich, ebenso wie Klebeband. :fresse:

Winkelschleifer ist doch fachlich korrekt. Ich hab das mit Schraubendreher nur erwähnt, weil ich in meiner Ausbildung laut unserem Ausbilder ganz besonders darauf achten musste, Schraubendreher statt Schraubenzieher in mein Berichtsheft zu schreiben. Der war richtig scharf auf solche Fachbegriffe. :haha: Flex war verboten, es musste Winkelschleifer heißen, am besten Einhand-Winkelschleifer für die kleine Flex und Zweihand-Winkelschleifer für die große Flex. Auch war Inbus-Schlüssel verboten. Das hatte Sechskant-Winkelschraubendreher zu heißen. Umgangssprachlich so darüber zu reden war ok, aber im Berichtsheft mussten die Fachbegriffe stehen. Denn in der Abschlussprüfung werde sich das Berichtsheft angeschaut und hat Auswirkungen auf die Bewertung. Der Witz am Ende war, bei meiner Abschlussprüfung kamen die Prüfer erstmal fett zu spät, hatten sichtlich verschlafen und hatten sich für mein Berichtsheft null interessiert. :fresse: All die tollen Fachbegriffe für nix. :nicken:
Warum sollte es? Das steht so im Duden und ist damit ok. Irgendwo muss auch mal die Grenze sein. Leute die Schraubenzieher kritisieren jammern auch immer, dass Glühbirne nicht stimmt, weil es kein Leuchtobst gibt. Wer sowas will, der darf auch Erdbeere nicht verwenden (keine Beere), Glühwürmchen (Käfer, kein Wurm) ...und die Cloud ist total überraschend auch gar keine Wolke. :P

Ich hab das ja auch nicht übertrieben ernst gemeint. War mit nem Augenzwinkern gemeint :D
 
12-16h täglich? Holy Shit... Auf wieviele Personen trifft so ein Nutzungsmuster zu? Auf eine von 100.000? Solche Geräte sind auch nunmal einfach nicht auf eine Dauernutzung ausgelegt. Ist das Selbe als wenn man 8x täglich die Waschmaschine laufen lässt, die verreckt dann auch gerne mal nach 2 Jahren oder sogar früher.




Naja Du hast das Tablet in 18 Monaten auch so viel genutzt wie ein Durchschittsnutzer vielleicht in 10 Jahren. Und Du kannst Dir damit gute Chancen ausrechnen, dass das Ding es so oder so nicht mehr lange durchgehalten hätte, weil ein anderer Defekt auftritt. Daher hätte sich ein Austausch des Akkus auch für weniger Geld imho nicht gelohnt.

Was Top Smartphones angeht halte ich die neue Regelung nach wie vor für Unsinn, ich bin generell dagegen solche Dinge pauschal zu regeln.

Es gibt gute Gründe warum diese Handys fest verklebt sind und eine Umstellung würde in letzter Konsequenz dazu führen, dass wir hier in Europa einfach nur schlechtere Modelle erhalten werden. Und das für einen theoretisch vereinfachten Austausch des Akkus, der in über 99% der Fälle niemals eine Rolle spielen wird.
Das Surface hab ich halt für die Uni genutzt.... 4-8h Vorlesungen und danach noch lernen. Auf die 16h bin ich gekommen wenn ich danach noch weniger hardwarehungrige Spiele gespielt habe.... Damit ist übrigens der typische Wochentag gemeint und die Pausen müsste ich zwangsläufig nutzen um mein Gerät irgendwo an die Steckdose in der Bibliothek oder Cafeteria zu klemmen....

Also mit ein paar Stunden weniger ist das Nutzerszenarien der typische Student und davon gibt es ein paar.....

Und unabhängig davon sollte es keine Rolle spielen. Einfach den Akku austauschbar machen dann können die betroffenen den Akku tauschen, Geräte können auch sinnvoll an Gebrauchtmarkt geholt werden und vieles mehr.

Und das mit dem anderen Defekt ist völliger Unsinn..... Die Computerchips halten im Regelfall eine Ewigkeit.... Selbst bei intensiver Nutzung oft 10 und mehr Jahre.... Es ist einzig und allein der Akku der stets als erstes verreckt.... Weil der nunmal als einzige eine sehr limitierte Anzahl an Ladezyklen hat.....

Dass wir schlechtere Objekte erhalten würden sieht man doch bei nintendo, dass das nicht der Fall ist.... Auf 450-500 Millionen potentielle Kunden verzichtet man im Kapitalismus nicht nur wegen 4 kleiner Schrauben....
Display, sofern das kein OLED ist - kann man locker 5-8 Jahre 24/7 prügeln, das Ding wird nicht sterben.
Es wird Verschleiß geben, aber kaputt gehen wird es nicht - nur werden die Farben, Helligkeit etc. leiden je nach Display Tech.

Akku - wenn das Gerät durchgehend in Betrieb ist, klebt es auch durchgehend am Strom.
Ergo macht der Akku da gar nichts und geht entsprechend nicht kaputt.
Mobil das Ding irgendwie 16h am Tag zu schleppen ist seltsam. Gut, bei einem MacBook ging das mit super leichter Nutzung, aber auch da findet sich irgendwo ne Steckdose.

Allgemein lebt die Elektronik in der Regel etwa 3-5x so lange wie ihre Garantie gilt.
Erst dann treten auch gravierende Probleme auf. Wenn die Elektronik gepflegt wird (sauber, neue Thermopaste alle paar Jahre, Akku nicht totgeprügelt) - da wird man das Ding los weil zu alt/langsam, nicht weil kaputt.

Ich hab hier so viel alte Hardware die auch wirklich durchgehend gelaufen ist - die will einfach nicht verrecken :fresse:
Dabei ist die auf dem Gebrauchtmarkt nahezu wertlos.
Bestes Beispiel ist meine alte 1080Ti Mini von Zotac. Da haben die Lüfter nach der Garantie irgendwann versagt.
OK, passiert, Alphacool Block draufgeschnallt - das Ding rennt jetzt schon seit 5 Jahren mit dem Block. Nicht mehr bei mir, die Karte wurde verschenkt. Die ist mittlerweile auch wirklich am Ende ihrer Leistung und Technologie angekommen, wird aber in einem Retro-System noch locker 20 Jahre laufen. Und ja, die wurde geprügelt - OC bis zum Umfallen ohne Rücksicht auf die Stromrechnung.

Hardware heutzutage kriegt man kaum tot, es sei denn die hat ein Problem ab Werk (DOA oder solcher Mist wie bei Intel 13xxx/14xxx die reihenweise verreckt sind und das BIOS-Update für viele zu spät kam).

"Da findet sich irgendwo eine Steckdose"
Ich war in einer Uni in Nürnberg und einer technischen Hochschule in Ingolstadt. Da gibt es pro Vorlesungssaal genau 3 Steckdosen allesamt beim Lehrerpult..... Bei teils 1000 Studenten im Vorlesungssaal kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Die Möglichkeit den Akku über 30% zu halten war nicht gegeben.....

Ich war eher froh wenn ich trotz Display dunkel und Internet abgeschaltet nicht die letzten 10 Minuten auf einem Blockblatt mitschreiben musste....
Das mag auf die verbauten Chips, also CPU, RAM etc. auf der Platine mit Einschränkungen zutreffen. Beim Display, evtl. vorhandenen Buttons oder eben beim Akku möchte ich das stark bezweifeln. Sicher kann man das Ding nahezu 24/7 benutzen, muss dann aber auch eben mit einem deutlich schnelleren Verschleiß und Defekt rechnen.




Mir kommt das von ihm beschriebene Szenario ebenfalls ein wenig merkwürdig vor.... Wenn man einen Hauch von Ahnung hat achtet man bei seinen Geräten auch nach Möglichkeit darauf, dass man den Akku schonend behandelt und nicht unter 30% entläd und auch nicht komplett wieder aufläd. Das geht natürlich nicht immer, aber Meistens.




Ich würde Niemandem empfehlen ein Smartphone deutlich länger als 6 Jahre zu nutzen allein schon aus Sicherheitsgründen, zumindest dann nicht wenn man damit mehr macht als telefonieren und Whattsapp.



Erwarten kann man viel, die Realität sieht häufig anders aus. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass billige Geräte 6+ Jahre Intensivnutzung in aller Regel nicht durchhalten. Obendrein gibt es bei den Dingern häufig auch noch deutlich schneller das Problem ausbleibender Updates.

Und mal ehrlich: Jemand, der sein Handy intensiv nutzt, wird sich wohl kaum ein über 6 Jahre altes, lahmen Billigding ohne Updates antun wollen, es sei denn man ist wirklich extrem knapp bei Kasse.



Dann hast Du meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Ich nutze mein 6 Jahre altes Zweithandy auch heute noch, aber eben als Wecker und für andere Kleinigkeiten und nicht mehr als Handy. Das Gerät funktioniert noch wunderbar, weil ich den Akku nicht geqüält habe und meine Handys auch nicht übermäßig nutze.



Der Anspruch ist löblich aber die Realität sieht nunmal auch hier anders aus. Egal welches elektrische Gerät Du Dir kaufst, es wird bei sehr intensiver Nutzung nunmal deutlich schneller verschleißen und einen Defekt erleiden als bei moderater Nutzung. Das ist letzten Endes nichts weiter als einfache Physik, denk mal drüber nach :ugly:


Von meinen Ansprüchen habe ich überhaupt nicht gesprochen und die werden den Hersteller meines Smartphones oder anderer Geräte auch einen feuchten Furz interessieren.

Ich kenne selbst solche Fälle aus meinem Berufsleben: Krankenhaus bestellt für die Stationsküchen normale Haushaltsspülmaschinen, weil man sich die gut 4x so teuren Gewerbemaschinen sparen will. Die Dinger laufen da locker 3 mal täglich, werden nicht gerade pfleglich behandelt und sind nach 1,5 bis 2 Jahren komplett im Eimer. Da kannste die Uhr nach stellen...

Sicher ist es toll, wenn Alles top verarbeitet ist und ewig hält aber die Zeiten sind mindestens seit Anfang der 90er vorbei. Die Hersteller vieler Branchen sparen wo es geht, kenne das sehr gut aus meiner beruflichen Tätigkeit. Alle 2-3 Jahre gibt es Änderungen und Jedes mal wird der Kram primitiver, auch bei den hochpreisigen Geräten. Im Vergleich dazu sind die Top Smartphones heute noch echt gut verarbeitet.




Wenn Du das so siehst... Ich bin eben gegen pauschale Überregulierungen, die in vielen Fällen mehr schaden als sie nützen. Ob das jetzt so geil sein wird, wenn die elektrische Zahnbürste für 30 Euro auf einmal 40 Euro kostet, weil wir Europäer mal wieder eine Extrawurst brauchen sei dahin gestellt. Getauscht werden wird der Akku bei so nem Ding eh fast in keinem Fall, weil der Billo Motor da drin schon 3x vor dem Akku verreckt.

Es wird etliche Beispiele geben, bei denen sich das ähnlich verhält. Der Kram wird weiterhin billig und auf Verschleiß gebaut werden, das wird durch eine Austauschbarkeit der Akkus auch nicht besser werden.



Sorry, aber Deine Denkmuster sind in der Hinsicht ganz schön naiv. Besser wird da überhaupt Nichts werden. Die Geräte müssen dadurch alle umdesigned werden, es wird eine Vielzahl weiterer Teile nötig sein (inkl. Gehäuse), für die es erst einmal Vorlieferanten zu finden gibt. Obendrein braucht man weitere Produktionsstraßen. Das kostet Alles Geld, und was glaubst Du, wer das bezahlen wird?

Tolle Win-Win Situaion... Deutlich mehr Geld bezahlen für genau den selben Schrott wie vorher.

Ich finde es übrigens äußerst wichtig, dass mein Smartphone wasserdicht ist, denn das verhindert im Fall der Fälle, dass eine sehr teure Reparatur oder sogar ein Totalschaden überhaupt auftritt.




Ich kenne ja Dein privates Umfeld nicht, aber ich kenne keine Leute, die ein 6+ Jahre altes Handy nutzen und dieses dann auch noch bei einem Defekt reparieren lassen würden. Wenn so ein Ding dann endlich mal verreckt ist in aller Regel eh lahm, unsicher und ausgenudelt. Und dafür Allen Käufern eine schlechtere Version der Geräte aufzuzwingen, finde ich äußerst fragwürdig.
Ich kenne gleich mehrere.... Einer mit dem Samsung S7 der 2 mal den Akku getauscht hatte. Der ist jetzt erst kürzlich auf ein Pixel 9A gewechselt. Dann noch die Person der ich mein S8 vor 5 Jahren verkauft habe. Die nutzt es auch immer noch. Ihr Schwiegersohn hat ihr lediglich mal den Akku getauscht und das Gerät erfüllt immer noch bestens ihre sehr geringen Ansprüche...... Und ein anderer Kumpel. Ich kann dir nicht sagen was er genutzt hat aber das war auch uralt inklusive Kameraglas herausgefallen..... Hat es dennoch so lange genutzt bis es nicht mehr ging..... Daher würde ich sagen es sind deutlich mehr Leute als 1%%%%

Keinem hätte es am Geld gefehlt. Allen ging es lediglich darum die Hardware so lange zu nutzen wie es geht....
 
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"Da findet sich irgendwo eine Steckdose"
Ich war in einer Uni in Nürnberg und einer technischen Hochschule in Ingolstadt. Da gibt es pro Vorlesungssaal genau 3 Steckdosen allesamt beim Lehrerpult..... Bei teils 1000 Studenten im Vorlesungssaal kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Die Möglichkeit den Akku über 30% zu halten war nicht gegeben.....

Ich war eher froh wenn ich trotz Display dunkel und Internet abgeschaltet nicht die letzten 10 Minuten auf einem Blockblatt mitschreiben musste....
Steckdosen für die Studenten kenne ich eher so: überall wo die besagten Studenten sich aufhalten.
kA warum die Unis sich da nicht an die moderne Welt angepasst haben.

Für so was gibt es aber auch richtig dicke Powerbanks die eben den Laptop geladen halten.
Ja, da schleppt man 1kg mehr. Aber es ist günstig und schont den Akku.
 
Sollte "handelsübliches" Werkzeug nicht auch beinhalten, dass Spezialschrauben verboten gehören? Ich weiß nicht wie es bei der Switch 2 ist, aber die originale hat auf der Rückseite Schrauben mit sehr speziellen Köpfen.
Steckdosen für die Studenten kenne ich eher so: überall wo die besagten Studenten sich aufhalten.
kA warum die Unis sich da nicht an die moderne Welt angepasst haben.

Für so was gibt es aber auch richtig dicke Powerbanks die eben den Laptop geladen halten.
Ja, da schleppt man 1kg mehr. Aber es ist günstig und schont den Akku.
Wenn du mal für Technik verantwortlich bist, dir wochenlang die Sicherungen um die Ohren fliegen und reihenweise Büros ohne Strom sind, ohne zu wissen wer verantwortlich ist, wirst du anders denken. Dann willst du nicht, dass jeder Hinz und Kunz seine ungeprüften Netzteile anschließt.
Darum gibt es ja auch die Prüfung ortveränderlicher elektrischer Mittel, welche regelmäßig stattfinden muss und ohne die Geräte nicht in Betrieb genommen werden sollen.

Was ich immer wieder feststelle ist, dass viele gern alles kostenfrei haben und nutzen möchten, aber mit dem Angeboten nicht sorgsam umgehen, wenn nicht direkt geklaut oder zerstört wird.
 
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Sollte "handelsübliches" Werkzeug nicht auch beinhalten, dass Spezialschrauben verboten gehören? Ich weiß nicht wie es bei der Switch 2 ist, aber die originale hat auf der Rückseite Schrauben mit sehr speziellen Köpfen.

Wenn du mal für Technik verantwortlich bist, dir wochenlang die Sicherungen um die Ohren fliegen und reihenweise Büros ohne Strom sind, ohne zu wissen wer verantwortlich ist, wirst du anders denken. Dann willst du nicht, dass jeder Hinz und Kunz seine ungeprüften Netzteile anschließt.
Darum gibt es ja auch die Prüfung ortveränderlicher elektrischer Mittel, welche regelmäßig stattfinden muss und ohne die Geräte nicht in Betrieb genommen werden sollen.

Was ich immer wieder feststelle ist, dass viele gern alles kostenfrei haben und nutzen möchten, aber mit dem Angeboten nicht sorgsam umgehen, wenn nicht direkt geklaut oder zerstört wird.
Ungeprüfte Netzteile? Bei Studenten die überwiegend Macbooks mit originalen Netzteilen rumschleppen?
Und der Rest ist auch sicher. Moderne Netzteile sind absolut problemlos.

Fakt ist: wer die mobilen Geräte mit Akku derart prügelt, braucht sich nicht wundern wenn der besagte Akku irgendwann hops geht.

Macht man es hingegen vernünftig (paar Stunden abseits der Steckdose, dann anklemmen) oder nutzt es gar als Desktop replacement, so hat man gar keine Probleme.

Die Schwächen der Akkus sind allgemein bekannt, jeder Nutzer weiß es - komplett entladen und auf 100% laden ist für die Akkus der zügige Tod.

Ja, diese leicht austauschbar zu machen wäre gut (ohne Werkzeug wie das halt üblich war für LANGE Zeit).
Heißt aber nicht das der Kunde den Akku totreiten soll :lol:
 
Ungeprüfte Netzteile? Bei Studenten die überwiegend Macbooks mit originalen Netzteilen rumschleppen?
Und der Rest ist auch sicher. Moderne Netzteile sind absolut problemlos.
Das zeigt mir, dass du noch nie in der Situation warst, im Gegensatz zu mir. Btw, ich bin an 'ner Fakultät angestellt und das Beschriebene ist genau so passiert. Es ist höchstwahrscheinlich, dass es ein Ladegerät für irgend ein Endgerät war, denn es kam unregelmäßig vor und nach mehreren Wochen löste sich das Problem in Luft auf.

Das mit "überwiegend MacBooks" stimmt schon mal nicht, gerade bei einer Informatikfakultät.
 
Steckdosen für die Studenten kenne ich eher so: überall wo die besagten Studenten sich aufhalten.
kA warum die Unis sich da nicht an die moderne Welt angepasst haben.

Für so was gibt es aber auch richtig dicke Powerbanks die eben den Laptop geladen halten.
Ja, da schleppt man 1kg mehr. Aber es ist günstig und schont den Akku.
Ich finde jetzt 150-200€ powerbanks nicht gerade günstig, zudem haben diese das selbe Problem wie das Surface nur das erfahrungsgemäß deren Qualität noch schlechter ist als beim Endgerät....
Ich weiß nicht mehr welche Marke meine Powerbank hatte aber die würde 2 mal innerhalb der Garantie ausgetauscht weil die innerhalb kürzester Zeit immer nur noch bis 67% geladen hatte ...
Ungeprüfte Netzteile? Bei Studenten die überwiegend Macbooks mit originalen Netzteilen rumschleppen?
Und der Rest ist auch sicher. Moderne Netzteile sind absolut problemlos.

Fakt ist: wer die mobilen Geräte mit Akku derart prügelt, braucht sich nicht wundern wenn der besagte Akku irgendwann hops geht.

Macht man es hingegen vernünftig (paar Stunden abseits der Steckdose, dann anklemmen) oder nutzt es gar als Desktop replacement, so hat man gar keine Probleme.

Die Schwächen der Akkus sind allgemein bekannt, jeder Nutzer weiß es - komplett entladen und auf 100% laden ist für die Akkus der zügige Tod.

Ja, diese leicht austauschbar zu machen wäre gut (ohne Werkzeug wie das halt üblich war für LANGE Zeit).
Heißt aber nicht das der Kunde den Akku totreiten soll :lol:
Ich kann nicht zählen wie viele Studenten nur das teuerste MacBook als akzeptabel empfanden das dann aber mit dem 5€ Netzteil vom noname Hersteller kombiniert haben, "weil muss ja nur Strom können'
Wie gesagt wenn man ein Gerät als vollwertigen Desktop und Laptopersatz im Studiumsalltag nutzt. Dann kann man nicht anders als den Akku zu schinden....
Ungeprüfte Netzteile? Bei Studenten die überwiegend Macbooks mit originalen Netzteilen rumschleppen?
Und der Rest ist auch sicher. Moderne Netzteile sind absolut problemlos.

Fakt ist: wer die mobilen Geräte mit Akku derart prügelt, braucht sich nicht wundern wenn der besagte Akku irgendwann hops geht.

Macht man es hingegen vernünftig (paar Stunden abseits der Steckdose, dann anklemmen) oder nutzt es gar als Desktop replacement, so hat man gar keine Probleme.

Die Schwächen der Akkus sind allgemein bekannt, jeder Nutzer weiß es - komplett entladen und auf 100% laden ist für die Akkus der zügige Tod.

Ja, diese leicht austauschbar zu machen wäre gut (ohne Werkzeug wie das halt üblich war für LANGE Zeit).
Heißt aber nicht das der Kunde den Akku totreiten soll :lol:
 
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Das zeigt mir, dass du noch nie in der Situation warst, im Gegensatz zu mir. Btw, ich bin an 'ner Fakultät angestellt und das Beschriebene ist genau so passiert. Es ist höchstwahrscheinlich, dass es ein Ladegerät für irgend ein Endgerät war, denn es kam unregelmäßig vor und nach mehreren Wochen löste sich das Problem in Luft auf.

Das mit "überwiegend MacBooks" stimmt schon mal nicht, gerade bei einer Informatikfakultät.
Gerade bei der Informatik die nicht hardcore auf Linux steht (wie die gute Community bei der TU Chemnitz z.B.) - überwiegend Macbooks.
Mit dem Neo werden es noch viel viel mehr.

Kaputte oder instabile Netzteile sind arg selten.
Dazu kann die Verkabelung so gelöst werden, das nicht alles umfällt, sollte es irgendwo nen Kurzen geben. Kostet halt viel Geld, jede Reihe im Saal einzeln abzusichern.
Ich finde jetzt 150-200€ powerbanks nicht gerade günstig, zudem haben diese das selbe Problem wie das Surface nur das erfahrungsgemäß deren Qualität noch schlechter ist als beim Endgerät....
Ich weiß nicht mehr welche Marke meine Powerbank hatte aber die würde 2 mal innerhalb der Garantie ausgetauscht weil die innerhalb kürzester Zeit immer nur noch bis 67% geladen hatte ...

Ich kann nicht zählen wie viele Studenten nur das teuerste MacBook als akzeptabel empfanden das dann aber mit dem 5€ Netzteil vom noname Hersteller kombiniert haben, "weil muss ja nur Strom können'
Wie gesagt wenn man ein Gerät als vollwertigen Desktop und Laptopersatz im Studiumsalltag nutzt. Dann kann man nicht anders als den Akku zu schinden....

Wozu 150-200€?
Die Powerbanks die auch nicht verkehrt sind (Anker, Ugreen schießmichtot) mit USB-C und 100W, 20.000-24.000 Kapazität gibt es beim großen Fluss für 60€ hinterhergeworfen. Das kann alle Geräte laden und dafür sorgen dass der Akku kaum unter 50% fällt am Ende des Tages. Auch wenn keine Steckdose zu sehen ist.

Wer wirklich ein Problem hat, sind Studenten die mit ihren Laptops auch was schweres erledigen müssen, nicht nur tippen. Dann geht es halt an den Akku, da muss man sich schon was dickes kaufen oder doch Steckdose.
 
Es gibt Momente, da hole ich mein Galaxy S5 mini aus dem Schrank, bewundere die werkzeuglos entfernbare Batterie obwohl das Gerät trotzdem IP67 "wasserfest" ist und frage mich ob es überhaupt einen nachvollziehbaren Grund gab, um Batterien fest in Geräte zu verkleben.

Außer der geplanten Obsoleszenz, versteht sich.

Oder um bei Nintendo zu bleiben:
Mein DSI hat auch wechselbare Batterien. Also vom Prinzip her geht das wohl schon.
 
Man muss einfach leider sagen dass viele der Gesetze nicht gut umgesetzt werden.... Beispiepsweise das USB C-Gesetz......
Da wird sich in den nächsten 20 Jahren keiner mehr Ran setzen..... Dadurch wird sich keiner mehr an bessere Lösungen Ran setzen, als USB C und selbst wenn werden diese niemals akzeptiert sein. Mit einem Gesetz ist der ganze USB-Standard auf Stillstand eingefroren worden.....

Ich zum Beispiel war großer Fan magnetischer Lösungen..... So steckt sich lediglich das Gerät ab wenn man mal hängen bleibt anstatt dass das Gerät weg fliegt, der Anschluss bricht und im worst case in der Buchse stecken bleibt oder aber im schlimmsten Fall die buchse defekt wird....

Ich kann dieser Angst nichts abgewinnen. Das wurde uns von einer ganz bestimmten Seite so eingeimpft, dass das dann "nicht geht".
Es ist keinem Hersteller untersagt, einen 2. - sehr viel besseren Port zu verbauen, oder gar eine Technik zu entwickeln, die sich elegant mit dem USB C Port verbindet und eine magnetische Trennstelle im Kabel oder sonstwo hat.

Eine Regel steckt immer nur einen Rahmen ab, innerhalb dieses Rahmens gibt es trotzdem noch bessere und schlechtere Lösungen und es gibt trotzdem noch Ideenwettbewerb.

Umgekehrt sieht man ja, was passiert, wenn man den "freien Markt" machen lässt. Dann kaufst du dir einen Drucker und wenn du nicht für 100+€ die originalen Patronen kaufst, dann werden die per Software deaktiviert und Apple verkauft dir Zubehör und Speicherupgrades zu Phantasiepreisen - weil du es schlucken musst. Aus Unternehmenssicht bin ich natürlich gegen solche Rahmenbedingungen und dafür, dass ich alles tun darf um den Kunden in eine größtmögliche Abhängigkeit von mir zu bringen, in der ein Wechsel dann nur mehr theoretisch möglich ist, aber für den Kunden so unangenehm, dass es in der Praxis nicht gemacht wird.

Selbstverständlich ist es schwierig ganz genau zu sagen, ab wann die Regeln zu kleinteilig und zu strikt sind. Aber in viele Bereichen haben wir unnötigen Freiraum, der eben in Wahrheit primär nur Müll erzeugt und die Konsumenten ausnimmt.
 
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