News Überraschung bei Nintendo: Hardwareänderung an der Switch 2 wegen EU-Anforderungen

Wenn nix kaputt geht musst auch nix reparieren ;) Also muss mich auch niemand auspressen :D

Keine Ahnung wie viele Nintendokonsolen ich da hab, teilweise über 35 Jahre alt inzwischen. Und keine Konsole, kein Controller und kein Game sind bisher defekt. Sogar die Speicherbatterie vom Zelda fürs NES hat immer noch genug Saft dass der Spielstand nach wie vor da ist :wow: Und auch der von Super Mario Bros 3 is immer noch da...
 
Bin gespannt wie es Apple mit den MacBook umsetzen wird. Deren Akkus sind ja Ultra festverklebt, teilweise sogar verlötet.
Ja die MacBook Akkus sind alle krass verklebt. Aber ein Verlötetes habe ich selber noch nicht erlebt und ich habe von M2 bis zum ersten Mac Book alles repariert als Apple Techniker.
 
Schön das es Wirkung zeigt, sowas wie einen Akku leicht tauschen zu können sollte mittlerweile wieder normal sein.

Bin gespannt wie es Apple mit den MacBook umsetzen wird. Deren Akkus sind ja Ultra festverklebt, teilweise sogar verlötet.
Verlötet ist kein Macbook Akku, die könnte man problemlos alle verschrauben.
Macbook Air Akkus sitzen ja alle auf einem Blech das im Gehäuse verklebt ist, das könnte man problemlos auf "wird verschraubt" umstellen.
Beim Macbook Pro geht das garantiert auch wenn man will, da ist ja haufenweise Platz für eine verschraubte Lösung.
 
Sicherlich spart man auch Geld, als Hersteller, wenn man sich eine gesonderte Plastikbefestigung und 4 Mini schrauben spart, wenn man eine sehr hohe Stückzahl eines Geräts produziert.

Aber gleichzeitig sorgen Hersteller auch dafür, das man am Ende zu einer viel teureren Reparatur beim Hersteller gezwungen wird, wenn die Garantie abgelaufen ist, auch wenn wohl spezielle Lösungsmittel für so einen Fall existieren?

Ich dachte ehrlich gesagt auch, dass das Recht auf Reparatur schon längst durch wäre, in der EU? Aber gut das sich das mit den verklebten Akkus bald erledigt hat. Die Switch 2 ist jetzt auch kein billiges Elektronik Teil (zumindest vom Preis her), da sollte es sowas eigentlich ohnehin nicht geben. Aber Appel hat das bei seinem teuren MacBooks früher ja auch Mal getan.
 
Schön das es Wirkung zeigt, sowas wie einen Akku leicht tauschen zu können sollte mittlerweile wieder normal sein.


Verlötet ist kein Macbook Akku, die könnte man problemlos alle verschrauben.
Macbook Air Akkus sitzen ja alle auf einem Blech das im Gehäuse verklebt ist, das könnte man problemlos auf "wird verschraubt" umstellen.
Beim Macbook Pro geht das garantiert auch wenn man will, da ist ja haufenweise Platz für eine verschraubte Lösung.

@gangville schaut euch mal das Teardown des neuen Macbook Neo an. Der Akku ist auf einer Trägerplatte verklebt und das ist verschraubt. Es ist nur ein Schraubendreher nötig und schon kann man das gesamte Laptop zerlegen, auch der Akku lässt sich einfach rausschrauben. So werden sie es sicher auch für die anderen Geräte machen.
 
Es ist schade, dass wir Gesetze brauchen, damit Hersteller halbwegs gut reparierbare Geräte anbieten.
Na wenigstens macht die EU welche.
Mich macht eher stutzig, dass es so eine starke öffentliche Meinung gegen Gesetze, Regeln und Standards gibt.

Ohne hätten wir doch nur Schrott von Abzockhändlern in allen Bereichen. Daran sind auch nicht primär Hersteller oder Händler Schuld, sondern auch die Kunden. Der Gesetzgeber muss da zum Wohl der Bürgerinnen manchmal einspringen.
 
Na wenigstens macht die EU welche.
Mich macht eher stutzig, dass es so eine starke öffentliche Meinung gegen Gesetze, Regeln und Standards gibt.

Ohne hätten wir doch nur Schrott von Abzockhändlern in allen Bereichen. Daran sind auch nicht primär Hersteller oder Händler Schuld, sondern auch die Kunden. Der Gesetzgeber muss da zum Wohl der Bürgerinnen manchmal einspringen.
Nun, früher galt die Idee:
Das bessere Produkt setzt sich durch, Konkurrenz macht die Produkte besser, billiger und Müll wird automatisch vom Markt gefegt weil die Kunden es schlicht und einfach nicht kaufen.

Das gilt heutzutage nicht mehr - es gibt zu wenig Konkurrenz, die Hersteller können machen was die wollen - gekauft wird das trotzdem. Kunden haben aufgehört, mittelmäßige Produkte liegen zu lassen - teils einfach aus dem Grund weil es keine Alternative gibt.

USA schiebt "right to repair" auch voran, dort ist es aber segmentiert weil halt States, 50 davon und jeder macht das anders.

Ich würde mich ja auch freuen wenn es viel mehr Hersteller gäbe und offene Systeme, anstatt geschlossene Systeme und nur einen einzigen Hersteller dafür.
Beim PC-Gaming klappt das halbwegs: wenn ein Hersteller Müll produziert, kaufen die Kunden was vom anderen. Auch wenns praktisch ein Duopol ist, man hat wenigstens etwas Auswahl.
Bei Nintendo haste keine Wahl - willste die Spiele normal spielen, geht das nur auf deren Hardware. Apple ist da genau so ein Fall - willste iOS oder MacOS - tja, gibt nur Apple Geräte. Sony mit PlayStation rudert auch gerade zurück von PC Ports.
Da kann man nur via Gesetz etwas erreichen, weil der Kunde absolut keine Alternative hat (die zu 100% kompatibel ist).
 
Dass hier im Thema jemand Schraubenzieher statt Schraubendreher geschrieben hat, stört Dich aber nicht!?
Warum sollte es? Das steht so im Duden und ist damit ok. Irgendwo muss auch mal die Grenze sein. Leute die Schraubenzieher kritisieren jammern auch immer, dass Glühbirne nicht stimmt, weil es kein Leuchtobst gibt. Wer sowas will, der darf auch Erdbeere nicht verwenden (keine Beere), Glühwürmchen (Käfer, kein Wurm) ...und die Cloud ist total überraschend auch gar keine Wolke. :P
 
Ist zumindest bei den Topmodellen Quatsch hoch 3. Die verbauten Akkus halten in aller Regel deutlich länger als die Geräte überhaupt genutzt werden (Der Akku meines 6 Jahre alten Galaxy S20 ist immernoch absolut in Ordnung, bekommt aber keine Updates mehr - daher taugt es nur noch als Wecker). Dafür kommen mit so einer Änderung eine ganze Reihe anderer Nachteile daher. So ist das nunmal mit pauschalen Regelungen für Alles, sowas ist imho nie eine gute Lösung.
Das hört sich so an, als ob die Hersteller von der EU auch dazu aufgefordert werden müssen, dass sie die Bootloader freischalten und/oder die Software nach Ablauf der Unterstützung für die Open Source Entwicklung freigeben. Das spricht mMn *nicht* gegen Wechselakku-Verordnungen.
 
Ehrlich gesagt packe ich mir bei den meisten Gesetzen und Ideen aus Brüssel eher an den Kopf ABER das ist ein Gesetz, dass ich absolut unterstützen kann. Es ist einfach Wahnsinn, dass man intakte Geräte wegwerfen muss weil der Akku defekt oder schwach geworden ist. Von daher halte ich das für sinnvoll, auch wenn ich mir vorstelle das es insbesondere bei wasserfesten Geräten nicht leicht für die Hersteller ist, so etwas praktisch umzusetzen. Oder gibt es da Sonderregeln?
 
Bei Smartphones wird einfach gesagt, dass es wasserdicht uns und deshalb muss es verklebt sein. Dass in der Vergangenheit auch anders ging wird ignoriert.
Die Ausrede wird nicht ziehen, da das aktuelle Fairphone 6 IP55 zertifiziert ist... geht also auch ohne verkleben.
Eine gute Sache, da Konsolen zu den Dingen gehören, die man auch oft nach deutlich über einem Jahrzehnt noch nutzen möchte. Das ganze noch für Controller und deren Sticks und die Sache ist perfekt.



Im Prinzip gilt: liefere nur das, was dein Kunde verlangt und wofür er dich auch bezahlt. Der letzte Teil ist der eigentlich wichtige. Deshalb ist es sinnvoll gewesen, den Wechselakku gegen einen fest verbauten zu tauschen, da der billiger ist und mehr Kapazität hat. Die Kundschaft hat den Wechselakku systematisch rausgewählt, selbst beim Fair Phone ist man davon abgerückt. Bei Autos ist es das gleiche. Wenn es der Kundschaft egal ist, ob die Karre in 10 Jahren noch läuft, weil der Erstkäufer (auf den kommt es an) das Ding sowieso schon meist längst verkauft hat, ist es auch egal, ob das Teil auseinanderfällt.
Wovon redest du?
Das Fairphone 6 hat einen leicht tauschbaren Akku:
 
Interessant. Eigentlich koennte Nintendo auch sagen Europa kriegt null gar nichts
So bescheuert man nicht sein. Ich wette in der Finanzstarken EU Staaten werden locker 30% und mehr des Gesamtumsatzes gemacht. Also muss man sich anpassen. Das multipliziert sich ja dann noch, durch monatliche Services und Spieleverkäufe (Umsatzbeteiligung durch Lizenzrechte etc.). Es wird denen nicht schmecken, aber man wird sich fügen.
 
Interessant. Eigentlich koennte Nintendo auch sagen Europa kriegt null gar nichts
Damit würden sie sich einen Markt mit knapp 500 Millionen Einwohnern selbst sperren.. .das kann sich Nintendo nicht leisten.
Natürlich ist das technisch möglich, hab ich auch geschrieben aber die Hersteller werden sich schon irgendwas einfallen lassen.
Es las sich für mich so, als meinstest du die alten Siemens M Handys, und ähnliche Modelle.
Eben weil du auf die Vergangenheit verwiesen hast.
 
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