Dynamischer Kontrast, höher gleich besser?

Cpt. Spaulding

Kabelverknoter(in)
Dynamischer Kontrast, höher gleich besser?

Hallo Leute,

und zwar wollte ich wissen wie sich das mit dem Dynamischen Kontrastverhältnis versteht.

Ist ein höherer Kontrast besser?

bsp: 300000:1 zu 120000:1

und was genau lässt sich aus dem Verhätnis ziehen? hat man mit einem höheren Kontrast autmatisch eine z.B. schärferes Bild?

Aus Google werde ich nicht besonders schlau, aber vll kann mir ein Experte von hier bei dem Thema weiterhelfen :huh:
 
AW: Dynamischer Kontrast, höher gleich besser?

Den dynamischen Kontrast kann man in der Regel vernachlässigen.

Wichtig ist der statische Kontrast.
 
AW: Dynamischer Kontrast, höher gleich besser?

Dynamischer Kontrast ist eher nervig in der Praxis - und nützt mehr der Werbung als dem Betrachter.
 
AW: Dynamischer Kontrast, höher gleich besser?

Stimmt - es ist bei Filmen schon schlimm genug, bei Spielen ist es noch nerviger, wenn statische Inhalte wie Menüs oder andere ständig angezeigte Elemente einer Spiele-GUI dauernd flackern.
 
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Dynamischer Kontrast ist genauso ein Marketing Gag wie mehr Megapixel bringen bessere Bilder bei Kameras.
Dient hauptsächlich nur um in den Prospekten/Werbung eine große Zahl zeigen zu können.
 
AW: Dynamischer Kontrast, höher gleich besser?

Alles klar :)

liest sich ja alles sehr eindeutig :schief:

Und da die meisten Monitore ja einen Statischen Kontrast von 1000:1 haben, soweit ich das jetzt beim durchstöbern erkennen konnte,

sollte dies ja in Ordnung gehen nehme ich an...
 
AW: Dynamischer Kontrast, höher gleich besser?

1000:1 sind für LCD Monitore schon ziemlich gut. Viel weniger als 800:1 sollte man sich aber nicht antun. Und blind auf Herstellerangaben vertrauen sollte man auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Dynamischer Kontrast, höher gleich besser?

Hier noch eine ausführlichere Erklärung zum Kontrast:
Kontrast & dynamischer Kontrast:

Das Wort "Kontrast" bezeichnet den Unterschied zwischen hellen und dunklen Bereichen eines Bildes. Der Kontrast gibt also das Verhältnis von minimaler (schwarz) und maximaler (weiß) Leuchtdichte bei aufeinanderfolgender Darstellung an. Die Farben werden bei dieser Angabe nicht berücksichtigt.

Viele Hersteller benutzen aber für ihre Werbemaßnahmen den so genannten dynamischen Kontrast. Der dynamische Kontrast gibt das Verhältnis von minimaler Leuchtdichte (schwarz) bei heruntergefahrener Hintergrundbeleuchtung und maximaler Leichtdichte (weiß) bei höchster Hintergrundbeleuchtung an. Durch die Regelung der Hintergrundbeleuchtungen entstehen dann extreme Kontrastwerte wie beispielsweise 50.000.000 : 1.

Im Grunde ist dieser dynamische Kontrast aber unwichtig, denn er kann nur für Unterschiede zwischen aufeinanderfolgenden Bildern genutzt werden - nicht für Helligkeitsunterschiede in einem Bild. Eine Zwischenform sind Kontrastangaben mit flächigen Full-LED-Backlights (Siehe: 2. TFT-Technik --> LED-Backlight). Diese können oft Teile ihres Backlights unabhängig Regeln, so dass einzelne Bildbereiche wesentlich dunkler oder heller ausfallen können und der Kontrast innerhalb eines Bildes steigt. Da diese Bereiche deutlich größer sind, als ein Pixel, kann die Technik aber nicht genutzt werden, um besonders kontrastreiche Kanten zu darzustellen - hier zählt allein der statische Kontrast, der deswegen beim Kauf über allen anderen Angaben stehen sollte. Wie bei vielen Werten sollte man auch hier selbstständig nach entsprechenden Testergebnissen recherchieren und nicht auf Herstellerangaben hoffen.

Zu allen Kontrastmessungen ist allgemein anzumerken, dass sie gänzlich ohne Umgebungslicht stattfinden. Dies ist messtechnisch präziser, aber praxisfern und muss beim Vergleich verschiedener Geräte beachtet werden. So sinkt das reale Kontrastverhältniss bei mattierten Displays durch gestreutes Licht aus der Umgebung kontinuirlich mit steigender Helligkeit - die Displayoberfläche ist eben (selbst bei ausgeschaltetem Monitor) nicht schwarz, sondern gräulich. Nicht mattierte Displays werden aus diesem Grund oftmals mit besonders gutem Kontrast und sattem schwarz beworben, denn sie streuen einfallendes Licht nicht in Richtung des Benutzers. Die im Gegenzug erfolgenden Reflektionen können natürlich umso störender sein, wenn sie das Auge des Benutzers treffen, da dieser nun nicht nur einen kleinen, gestreuten Teil abbekommt, sondern alles und vom eigentlich Displayinhalt gegebenfalls gar nichts mehr sieht.
Besonderes Augenmerk verdient dieser Aspekt, wenn reflektive und transmissive Displays verglichen werden, z.B. bei eBook-Readern. Die Werte einer eInk und einer LCD Messung können nicht auf gleichem Wege ermittelt werden und sind somit auch nicht direkt vergleichbar.

Quelle: http://extreme.pcgameshardware.de/m...itor-faq-tft-empfehlungsliste-23-27-zoll.html
 
AW: Dynamischer Kontrast, höher gleich besser?

Ein hoher dynamischer Kontrast hat nicht viel zu bedeuten, ausschlaggebend ist der statische Kontrastwert.

"Ein hohes dynamisches Kontrastverhältnis bedeutet lediglich, dass dunkle Bilder besser aussehen. Ingesamt ist der statische Kontrastwert wichtiger, um zu entscheiden, wie gut das Bild im Verhältnis von hellen und dunklen Bildpunkten dargestellt wird."
Hier die Quelle!
 
AW: Dynamischer Kontrast, höher gleich besser?

Warum kramst du so einen alten Thread wieder raus?
Zumal die von dir verlinkte Seite immer nicht wirklich gut ist.
Wenn du Werbung für irgendwelche Seiten machen willst, dann tu das bitte nicht hier.
 
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