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Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

DasWurmi

Software-Overclocker(in)
Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Heyho. Um auch mal auf was ganz Anderes hierdrin zu kommen ^^. Hoffe ich find jemanden zum diskutieren.

Ein Thema das mich bereits seit Längerem beschäftigt ist die Drogenpolitik der Linke und die der Grünen. Insbesondere möchte ich aber auf Die Linke eingehen.
Vorweg: Ich bin extrem Politik-Interessiert, kann mich aber mit keiner Partei zu 100% identifizieren. Meine eigene Meinung möchte ich hier auf keinen Fall jemandem aufzwängen. Nur diskutieren tu ich gern ^^.

Die Linke fordert die Entkriminalisierung sämtlicher Drogen. Insbesondere Cannabis rückt hier immer in den Focus und macht den Anschein, nicht mehr lange illegal zu bleiben. Liest man die Argumente für eine Entkriminalisierung sämtlicher Substanzen kann man sich seine eigene Meinung bilden, ein bisschen Sinn drin sollte aber jeder finden.

Was für mich hier einfach komisch wirkt ist die Tatsache, dass Die Linke und Die Grünen in der Debatte um Schockbilder auf Zigarettenschachteln noch weit härtere Umsetzungen bis zum vollständigen Werbeverbot forderten. Doch wie passt das zusammen ?

Ich bin kein Raucher, habe nie vor einer zu werden und bin kein Fan von Zigaretten. Doch der Tabak-Markt ist doch eine eigene Branche. Wieso legt man dieser solche Einschränkungen auf ? Der klassische Vergleich wäre dann ja wohl wieder, dass auch Bilder von dicken Menschen auf Schokoladentafeln gehören, aber das stimmt doch auch irgendwo. Wo fängt man an und wo hört man auf ? Das gleiche ist es mit dem Alkohol.

Die Linke fordert Einschränkungen in der Werbung der Alkohol-Industrie. CSU-Mitglieder springen bei diesem Satz wahrscheinlich im Dreieck.



Ich denke dass in Deutschland, insbesondere und ganz speziell in meinem Bundesland Bayern der Umgang mit Alkohol viel zu locker von Statten geht. Allerdings bin ich nicht der Meinung dass man den Markt an sich einschränken sollte. Es liegt doch viel mehr an der Aufklärung und dann an der Entscheidung des Einzelnen, wie er damit umgehen will.


Also, wie lässt sich die extrem locker geforderte Drogenpolitik mit diesen Tatsachen kombinieren ? Für mich ergibt dass an diesem Punkt nämlich keinen Sinn.
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Na, es gibt tausende Tote pro Jahr aufgrund von Alkohol.
Alkohol ist eine Droge, sie hat keinerlei sinnvollen Nutzen.
Meiner Meinung nach sollte man das so machen wie in Schweden. Steuern auf Alkohol rauf, den Verkauf begrenzen und spürbare Strafen, wenn sich daran nicht gehalten wird.

Das gleiche gilt für Tabak. Steuern rauf, Verfügbarkeit begrenzen, Strafen anpassen.

Bei Zucker ist das wieder was anderes, denn Zucker ist ein elementarer Stoff für den menschlichen Körper, das gleiche gilt für Salz.
Das Problem ist, dass die Lebensmittelindustrie Produkte bewirbt, die besonders gut und bla bla sind, obwohls eine reine Süßigkeit ist.
Das gleiche kannst du auch für Fleisch ansetzen. Der übermäßige Verzerr kann Krankheiten auslösen.
 
TE
DasWurmi

DasWurmi

Software-Overclocker(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Bei Zucker ist das wieder was anderes, denn Zucker ist ein elementarer Stoff für den menschlichen Körper, das gleiche gilt für Salz.
Das Problem ist, dass die Lebensmittelindustrie Produkte bewirbt, die besonders gut und bla bla sind, obwohls eine reine Süßigkeit ist.
Das gleiche kannst du auch für Fleisch ansetzen. Der übermäßige Verzerr kann Krankheiten auslösen.

Aber das ist ja genau das, worauf ich raus will. Wo anfangen und wo aufhören mit Verboten, Steuern, Einschränkungen etc.

Ich bestreite nicht dass Alkohol gefährlich ist. Ich bin auch der Meinung dass Alkohol wesentlich gefährlicher ist als beispielsweise Cannabis.

Aber welchen Nutzen hat es dann Feiern zu gehen ? Man gibt Geld aus, trinkt Alkohol und am nächsten Tag weis man in extremen Fällen nicht mehr was gestern passiert ist. ^^ Warum ? Weils Spaß macht. Sinnvoll ? Naja.

Aber das gehört doch zur Freiheit des Einzelnen dazu. Ist doch jedem das seine. Genau wie ein Raucher der das Rauchen genießt doch seine Zigaretten rauchen dürfen soll. Was ist dabei das Problem ?
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Wieso wird Feiern immer gleich mit Alkohol assoziiert?
Klar kann jeder frei entscheiden, was er will, trotzdem muss die Gesellschaft die Folgen tragen.
Das Problem ist, dass Alkohol in keinem anderen Land in Europa so preiswert und so weit verfügbar ist wie in Deutschland.

Daher sollte man Drogen, die frei kaufbar sind -- wie Alkohol und Tabak -- eben so teuer machen, dass sie ihren Reiz verlieren.
 

Cleriker

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Das Problem ist, dass Alkohol in keinem anderen Land in Europa so preiswert und so weit verfügbar ist wie in Deutschland.

Das mag ich so aber nicht stehen lassen. Also meiner Erfahrungen nach kann man in Frankreich, Portugal und Spanien an jeder Ecke Wein kaufen und selbst in Gaststätten, kostet ein Glas Wein manchmal weniger als Wasser. Also das habe ich hier noch nirgends erlebt. Du etwa? Auch bekommt den da jedes Kind, wenn es mag. Hier nicht.

Nur weil wir hier so viele verschiedene Variationen an Alkohol genießen, heißt das noch lange nicht, dass hier mehr Masse verfügbar wäre.

Auch die Wahrnehmung ist eine andere. Wenn in Portugal einer eine Flasche Wein nach der Arbeit trinkt und dann mit der Karre nach hause fährt, juckt das kaum jemanden. Hier wird man in der Regel beim zweiten Feierabendbier komisch angeschaut und wenn man angehalten wird würde keiner auf die Idee kommen zu sagen, dass das einfach dazu gehört.

Italien und Griechenland ebenso. Mittags Wein zum Essen, Kein Problem. Hat das mal einer hier auf der Arbeit, in der Mittagspause versucht? Dann kann er sich zum Feierabend seine Papiere abholen.

Die Verhältnismäßigkeit ist einfach eine ganz andere.

Gesendet von meinem HTC 10 mit Tapatalk
 
TE
DasWurmi

DasWurmi

Software-Overclocker(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Weil das in unserer Gesellschaft so verankert ist. Man kann Spaß ohne Alkohol haben. Nur gehört er im Prinzip (gerade in Bayern) zum Feiern wie die Breze zur Weißwurst.
Und in Maßen wird Alkohol keinen Schaden anrichten. Wer am Wochenende einen Rausch haben will, der hat doch uneingeschränkt das Recht dazu.

Es liegt doch eher darin aufzuklären, welche Schäden bei massenhaften Alkoholmissbrauch entstehen können/werden, als den Menschen durch Gesetze oder absurd hohe Steuern vorzuschreiben was sie konsumieren dürfen und was nicht.
Die Freiheit des Einzelnen geht bis zu dem Punkt, an dem die eines anderen beeinträchtigt wird. Und solange jemand für sich selbst ohne anderen zu Schaden Spaß damit hat, sehe ich keinen Grund hier etwas zu ändern.

Ich hoffe ich werd hier nicht falsch verstanden. Ich persönlich bin extrem genervt von der Verharmlosung von Alkohol (natürlich auch in Bayern wieder am Gipfel), aber hier muss man die Leute nicht aufklären und nicht wie gesagt Sachen verbieten.
 

Cross-Flow

BIOS-Overclocker(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Ich sehe schon, die Diskusion wird schwer - wennThreshold schon schreibt das Zucker ein elementarer Stoff für den Körper ist dann ist das Abendland eh schon verloren ...

Mein Vater ist Kreisvorsitzender bei den Linken, schrecklich und ich sabotiere das aus meiner völkischen Pflicht wo es nur geht, aber manchmal bekomm ich da als Sohn ganz lustige Sachen mit. Aber wer sich ernsthaft mit der Mauermörderpatei Identifizieren will dem ist eh nicht mehr zu helfen :rollen:

Der Politik habe ich schon laaaaange den Rücken gekehrt, es ist egal wen du wählst der Berater des Finanzministers stellt immer Goldman-Sachs oder sonst wer. Seit 140 Jahren wählen die armen die SPD, hat sich nichts verändert die Armen bleiben auch nach diesen 140 Jahren weiterhin Arm.

Jetzt mal ernsthaft:

Diese ganze Politik braucht kein Mensch, das einzige was der Mensch braucht ist ein freier Geist. Das führt zu einem gesunden Selbstwertgefühl. Wir leben in einer Zeit wo Menschen mental unterdrückt werden, Leiharbeit und co. Wenn die Menschen aus derser "Brot und Spiele" Falle rauskommen dann ... :daumen:


Zu dem Alkoholthema:

Du als Bayer ( hab selbst 7 Jahre im Allgäu gewohnt ) weißt doch selbst das Bier und Brezen zsam gehören. Oder Bier und Wurstsalat <3 <3 <3 Oder oder oder. Und genau das ist auch richtig so!

Politik geht zu wenig auf die Bedürfnisse einzelner Regionen ein, die haben immer noch nicht begriffen das jeder Mensch unterschiedlich ist. Genau so wie in den anderen ländern Europas haben auch wird Deutschen unterschiedliche Mentalitäten im eigenen Land. Ein Bayer, als Süddeutscher, hat mental mehr mit der Alpenregion zu tun als mit Menschen aus z.B. Sachsen-Anhalt. Das wir alle in einen Topf geworfen werden und Politik für alle gemacht wird ist halt der Fehler. In Frankreich / Italien / Griechenland ist der permanente Weinkonsum doch etwas ganz natürlichen, der Mentalität entsprechend. Ähnlich ist es ja auch mit dem Skandinavischem Hang zur Sauna.

Wichtig ist eigentlich nur eins:
Politik kann niemals Agieren, nur Reagieren.


Edit:
Als Ex-Rauchen, 11 Jahre, kann ich es bis heute nicht verstehen warum dieser ganze Müll wie Cola, Schokolade und co. nicht ähnlich besteuert wird wie Kippen oder Benzin :>
 

tsd560ti

Lötkolbengott/-göttin
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Folgeschäden durch Alkohol, etc belasten sicherlich auch das hier sehr umfassende Gesundheitssystem. Das würde für eine staatliche Regulierung sprechen.

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TE
DasWurmi

DasWurmi

Software-Overclocker(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Diese ganze Politik braucht kein Mensch, das einzige was der Mensch braucht ist ein freier Geist. Das führt zu einem gesunden Selbstwertgefühl. Wir leben in einer Zeit wo Menschen mental unterdrückt werden, Leiharbeit und co. Wenn die Menschen aus derser "Brot und Spiele" Falle rauskommen dann ... :daumen:



Wichtig ist eigentlich nur eins:
Politik kann niemals Agieren, nur Reagieren.

Das stimmt. Und ich bin auf der Suche nach der Partei, die dem am nähesten liegt.

Und meiner Meinung nach sollte jeder von seinem Recht zu Wählen Gebrauch machen. Darauf basiert ja unsere Demokratie und nur so wird am ehesten Politik fürs Volk gemacht. In deiner Aussage steckt nämlich so nen bisschen "Egal was, alles ist relativ ********" finde ich ^^
 

Seeefe

Volt-Modder(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Allerdings kann man, wenn man will, überall Kosten auf XY herunterrechnen.
 

Seeefe

Volt-Modder(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

War auf den Punkt von tsd560ti bezogen.
 

Leob12

Lötkolbengott/-göttin
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Das Problem ist, dass die Lebensmittelindustrie Produkte bewirbt, die besonders gut und bla bla sind, obwohls eine reine Süßigkeit ist.
Nein, das dürfen sie nicht mehr.
Warum gibt es wohl kein "Actimel - aktiviert deine Abwehrkräfte" oder die "gesunden" Fruchtzwerge nicht mehr?
Diese irreführende Werbung der gesunden Süßigkeiten ist mittlerweile nicht mehr erlaubt, dank der bösen EU.
EU stoppt irrefuhrende Slogans: Werbung mit Nutzen fur Gesundheit muss stimmen | tagesschau.de
 

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Letztens habe ich Nimm 2 Werbung gesehen.
Gesunde Portion Vitamine und so. Totaler quatsch.
 

RaggaRootsify

Schraubenverwechsler(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Die Linke fordert die Entkriminalisierung sämtlicher Drogen. Insbesondere Cannabis rückt hier immer in den Focus und macht den Anschein, nicht mehr lange illegal zu bleiben. Liest man die Argumente für eine Entkriminalisierung sämtlicher Substanzen kann man sich seine eigene Meinung bilden, ein bisschen Sinn drin sollte aber jeder finden.

Was für mich hier einfach komisch wirkt ist die Tatsache, dass Die Linke und Die Grünen in der Debatte um Schockbilder auf Zigarettenschachteln noch weit härtere Umsetzungen bis zum vollständigen Werbeverbot forderten. Doch wie passt das zusammen ?

Ich selbst arbeite in der Suchthilfe und hatte auch selbst einige Erfahrungen mit missbräuchlichem Betäubungsmittel Gebrauch.
Der Sinn hinter Schockbildern auf den Zigaretten oder Werbeverbote ist Prävention, es soll also verhindert werden, dass die Leute anfangen die Substanzen zu missbrauchen. Oder eben wenn Sie bereits in der Sucht stecken auf die Risiken hinzuweisen. Außerdem haben wir in Deutschland Jugendschutzmaßnahmen, die es Minderjährigen nicht ermöglichen soll an dementsprechende Substanzen zu kommen.


All diese Mechanismen greifen jedoch nicht auf dem Schwarzmarkt. Der Dealer fragt nicht nach dem Ausweis oder klärt über die Risiken seines Produkts auf, dass im schlimmsten Fall auch noch mit gefährlichen Streckmitteln versehen ist. Eine regulierte Abgabe von Betäubungsmitteln in qualifizierten Abgabestellen kann aufklären, warnen und auch bei Suchtproblematiken, an die jeweiligen Therapieangebote weitervermitteln. Verunreinigungen des Stoffs, die neben der Droge an sich eine weitere gesundheitliche Gefahr darstellen entfallen. Außerdem können die Einnahmen/Steuern aus Abgabestellen genutzt werden um weitere präventive und therapeutische Maßnahmen finanzieren zu können und fließen nicht mehr in kriminelle Strukturen. Ich bin der Meinung, dass auch Alkohol nur in dementsprechende Stores verkauft werden sollte, nicht als Lebensmittel im Supermarkt.
Ich denke die Praxis der letzten Jahrzehnte hat gezeigt, dass ein bloßes Verbot von Drogen nicht dazu führt das eine Substanz weniger konsumiert wird. Das Problem verschwindet nicht durch die Kriminalisierung aber auch nicht durch eine einfache Legalisierung. Eine Legalisierung mit den richtigen Rahmenbedingungen (wie z.B Warnhinweise, Werbeverbote etc.) können da mehr leisten.


[FONT=&quot]Die Aussage, dass wir Zucker brauchen ist so wie genannt nicht ganz richtig. Ja, wir benötigen eine kleine Menge Fruchtzucker, jedoch ist der Raffinerie Zucker der so vielen Lebensmitteln zugemischt wird(teilweise Lebensmittel wo man es nicht gedacht hätte bzw. wo es auch nicht nötig ist) nicht die Substanz die unsere Körper braucht. Es befriedigt unser Verlangen nach Süß, steigert die Toleranzgrenze und macht auch süchtig. Viele Menschen sind sich ihrer Zuckersucht nicht bewusst, da die Auswirkungen natürlich nicht so direkt sind wie bei anderen Drogen. Ich denke es kommt nicht von Ungefähr das die Zahl der Diabeteskranken stark steigt.[/FONT]
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Ich denke es kommt nicht von Ungefähr das die Zahl der Diabeteskranken stark steigt.

Die Zahl der Diabeteserkrankungen steigt weil die Leute sich garnicht bewusst sind wo die Lebensmittelindustrie heute überall Zucker in rauen Massen untermischt, das fängt bei Fruchtsäften an, geht bei fettreduzierten Produkten, sowie Wurst weiter und endet bei vermeidlich gesunden Volkornbrott und Veggieprodukten.

Der Verbraucher bekommt das garnicht so mit, weil es auf den ersten Blick meist nich besonders offensichtlich ist das in vielen Produkten übermäßig viel Zucker verarbeitet wird, der glaubt sogar noch er kauft sich da ein gesundes Produkt und im Gegensatz zu Alkehol, oder anderen Drogen macht sich der übermäßige Konsum von zuviel Zucker auch nicht direkt bemerkbar, das kommt dann erst nach jahrelangen übermäßigen Konsum, wen der Verbraucher dann an Diabetes erkrankt.
In der Sache ist aber eigentlich auch nicht der Verbraucher in der Pflicht, sondern wäre es von Seiten der Politik angebracht der Lebensmittelindustrie gehörig auf die Finger zu hauen und die Verwendung von Zucker in Lebensmitteln in normalen Produkten stark einzuschränken. Den die übermäßige Nutzung von Zucker durch die Lebensmittelindustrie im Grunde nichts anderes ist als eine äußerst günstige Kostendrückung und Streckung der Produkte, die man dann durch Zucker überdeckt.

Das Problem sind da mMn. folglich nicht so sehr die Soft-Drinks, oder süße Produkte wie Schokolade, ect. als eben viel mehr die durchgängige Verwendung von Zucker in Produkten wo es überhaupt nicht notwendig wäre (z.B. besagtes Volkornbrott).
Dadurch das der Verbraucher konstant überall zuviel Zucker zu sich nimmt schlagen dann solche Genussmittel wie Cola, oder Schokolade am Ende besonders durch, die ansonsten, für sich genommen, unter normalen Bedingungen, nicht das Problem wären.
 
Zuletzt bearbeitet:

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Die Aussage, dass wir Zucker brauchen ist so wie genannt nicht ganz richtig. Ja, wir benötigen eine kleine Menge Fruchtzucker, jedoch ist der Raffinerie Zucker der so vielen Lebensmitteln zugemischt wird(teilweise Lebensmittel wo man es nicht gedacht hätte bzw. wo es auch nicht nötig ist) nicht die Substanz die unsere Körper braucht. Es befriedigt unser Verlangen nach Süß, steigert die Toleranzgrenze und macht auch süchtig. Viele Menschen sind sich ihrer Zuckersucht nicht bewusst, da die Auswirkungen natürlich nicht so direkt sind wie bei anderen Drogen. Ich denke es kommt nicht von Ungefähr das die Zahl der Diabeteskranken stark steigt.

Der Körper kann nur Glucose nutzen, das Gehirn braucht davon rund 60%.
Das ist ein Einfachzucker.
Einfachzucker kann aus Mehrfachzucker gewonnen werden. Spielt also keine Rolle, ob du Einfachzucker oder Mehrfachzucker futterst, der Körper schnitzt sich das, was er braucht.
Das Problem ist eben die Menge. 50 bis 80g Zucker am Tag ist normal.
Wir essen aber deutlich mehr Zucker am Tag, nehmen mehr Energie auf als wir verarbeiten.
Und weil der Mensch ein Trockennasenaffe ist, speichert er die Energie, die nicht benötigt wird.
 

RaggaRootsify

Schraubenverwechsler(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Ich sehe das fast genauso wie Nightslaver, widerspreche aber bei dem Punkt das der Verbraucher hier nicht in der Pflicht steht. Ich denke auch das eine eindeutige Deklarierung stark zuckerhaltiger Produkte oder ein Verbot von Werbenamen wie "fettreduziert" wenn das Fett durch Zucker ersetzt wurde Sinn machen kann aber: Der Verbraucher sollte immer kritisch dem gegnüber sein was er da serviert bekommt, so ist doch jeder für das was er tut in erster Linie selbst verantwortlich.

@Nightslaver Was meinst du konkret mit "Die Lebenmittelindustrie soll auf die Finger gehauen werden"?
 
TE
DasWurmi

DasWurmi

Software-Overclocker(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

@RagaRootsify:

Danke für deinen extrem sachlichen Kommentar. Auf den hin erschließt sich mir das ganze langsam schon eher. Der Gedankengang an sich ist natürlich absolut nachvollziehbar.

Nur, würde der Schwarzmarkt durch so etwas denn komplett aussterben ? Würde ja im Groben auch wieder bedeuten dass die "Konsumenten" mehr oder weniger überwacht werden. Wenns dann mal zu viel ist, oder Leute etwas möchten dass sie aus diversen Gründen (z.B. auch ihr Alter) nicht bekommen, würde sich derjenige im Prinzip ja auch wieder im Schwarzmarkt umsehen.

Dass der Schwarzmarkt damit extrem eingedämmt wird - Keine Frage.

Außerdem finde ich sollte man hier verschiedenste Substanzen wieder differenzieren.

Cannabis ist nicht das gleiche wie Heroin. Und eine kontrollierte Abgabe von eben beispielsweise Heroin kann ich mir persönlich nicht bildlich vorstellen ^^.
 

RaggaRootsify

Schraubenverwechsler(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

@DasWurmi

Ich stimme dir zu, man muss bei jeder Substanz und auch bei jedem Konsumenten differenzieren. Und genau darauf zielt meine Vorstellung einer gezielten Abgabe von Drogen ab. Cannabis als relativ "weiche" Droge ist eher dafür geeignet in Fachgeschäften verkauft zu werden um als Genussmittel genutzt werden zu können. Auch hier sollte aber natürlich über die Risiken aufgeklärt werden.

Bei Heroin z.B wäre eine Weiterentwicklung des momentanen Modells der "Fixerstuben" sinnvoll. Aktuell wird den Junkies als Ersatzdroge Methadon verschrieben, dass sie dann unter ärztlicher Aufsicht in den Konsumräumen einnehmen können, mit der Absicht den Konsum über einen bestimmten Zeitraum herunter zu fahren. Das Problem bei Methadon ist, dass es einen höheren Suchtdruck erzeugt und den Körper mehr schädigt als Heroin selbst. Viele Ärzte sprechen sich daher dafür aus Ihren Patienten hier echtes Heroin verabreichen zu können.

Aussterben wird der Schwarzmarkt nie, mein Vorschlag ist natürlich nicht die "perfekte Lösung" aber die gibt es glaub ich für nichts. Ich sehe es als den Kompromiss, der mehr Vorteile und weniger Nachteile bietet als die momentane Rechtslage.

Bei jungen Leuten wird es wohl eher nicht auf den Schwarzmarkt hinauslaufen. Ich habe noch nie von Kids gehört die sich ihren Alk und die Fluppen auf dem Schwarzmarkt besorgen. Da fragt man eher die älteren Bekannten ob die einem das nicht besorgen können. Aktuell ist es aber so, dass es gerade für die Kinder in der Stadt einfacher ist, an Gras zu kommen als an Hochprozentiges.

Ich bin auf dem Land aufgewachsen, bei uns war es nicht so schwer an Alkohol zu kommen. Mit 14-15Jahren war es da ganz normal auch auf Familienfeiern etc. mitzutrinken. Aber mit dem Alkohol ist es ja auch ein sehr komplexes Thema. Eine sehr gefährliche Substanz, nicht nur wegen Ihrer Wirkungsweise an sich sondern gerade wegen der allgemeinen Verharmlosung und der krassen Präsenz egal wo Menschen zusammenkommen.
 

wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Ich bestreite nicht dass Alkohol gefährlich ist. Ich bin auch der Meinung dass Alkohol wesentlich gefährlicher ist als beispielsweise Cannabis.
Quatsch.

Aber welchen Nutzen hat es dann Feiern zu gehen ?
Treffen mit Freunden und Verwandten mit einem schönen Tagesverlauf.

Man gibt Geld aus, trinkt Alkohol und am nächsten Tag weis man in extremen Fällen nicht mehr was gestern passiert ist. ^^
Ich feiere anders.

Was ist dabei das Problem ?
Das Problem ist, das das ganze nicht hier hingehört, auch wenn es ein Unterforum gibt.
 

RaggaRootsify

Schraubenverwechsler(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

@wuselsurfer

Ich denke schon das dieses Thema hier seine Daseinsberechtigung hat. Es ist doch ein politisches Thema das hier besprochen wird. Und ansonsten werden die Mods wohl den Thread schließen.

Die Meinung von "DasWurmi" ist auch kein Quatsch sondern eben seine Meinung. Warum bist du der Meinung das Cannabis die gefährlichere Droge ist als Alkohol? Bringe doch konkrete Argumente für deine Aussagen.So macht es den Eindruck als ob du nur auf Stress aus bist.
 

Thoddeleru

Freizeitschrauber(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Cannabis mag dem Körper zunächst wenig schaden, aber die Konsumenten bauen im Vollrausch oft nur Mist und bringen dabei sich selbst und andere in Gefahr.

Den Ansatz Fett, Alkohol und Zucker höher zu besteuern finde ich falsch. Der Staat sollte jedem seine freie Wahl überlassen. Allerdings sollten die Betroffenen selbst die Konsequenzen tragen, vor allem finanziell. Wer also übergewichtig ist, sollte erheblich mehr Beiträge für die Krankenkasse zahlen. Bei Alkohol ist ja soweit ich weiß schon so, dass Betroffene i.d.R. keine Spendeorgane erhalten.
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

@Nightslaver Was meinst du konkret mit "Die Lebenmittelindustrie soll auf die Finger gehauen werden"?

Das man es gesetzlich unterbindet das die Lebensmittelindustrie in Produkten Zucker, bis hin zu ungesunden Mengen, benutzen kann wo die Sinnhaftigkeit äußerst fragwürdig ist. (Wurstprodukte, Fruchtsäfte Volkornbrot, Fruchtyogurt, Gemüse und Obst aus Dose und Glas, Fertiggerichte, gekaufte Salate wie Heringssalat, Nudelsalat, Müsliriegel, usw.).

Cannabis mag dem Körper zunächst wenig schaden, aber die Konsumenten bauen im Vollrausch oft nur Mist und bringen dabei sich selbst und andere in Gefahr.

Den Ansatz Fett, Alkohol und Zucker höher zu besteuern finde ich falsch. Der Staat sollte jedem seine freie Wahl überlassen. Allerdings sollten die Betroffenen selbst die Konsequenzen tragen, vor allem finanziell. Wer also übergewichtig ist, sollte erheblich mehr Beiträge für die Krankenkasse zahlen. Bei Alkohol ist ja soweit ich weiß schon so, dass Betroffene i.d.R. keine Spendeorgane erhalten.

Es wäre auch falsch den Verbraucher durch höhere Steuern dafür bestrafen zu wollen das die Hersteller Produkte auf den Markt bringen die von vorne herrein schon durch zuviel Zucker wesentlich ungesünder sind als sie sein müssten und es wäre auch verkehrt die Verbraucher dafür bestrafen zu wollen das diese bewust von den Herstellern durch jene Lebensmittel auf dauer krank gemacht werden.
Bevor man also Lebensmittel mit zuviel Zucker besteurt (was am Ende sowieso nur von den Herstellern an den Kunden weitergereicht werden würde, ohne das sich da viel ändern täte), oder den Verbraucher für seine ungesunde Ernährung zur Kasse bittet wen er an Diabetes erkrankt solltem an zuerst einmal die Vorraussetzungen schaffen das der Verbraucher nicht den kompletten Supermarkt durchforsten muss um überhaupt welche zu finden die nicht völlig überzuckert sind, was auch fast nie hinreichend gekenzeichnet ist und oft sogar bewust irreführend versteckt, gekennzeichnet wird.
 

Thoddeleru

Freizeitschrauber(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

War so nicht gemeint ;) Von Alkohol weiß jeder das er schadet, auch dem Körper. Aber alle behaupten immer Cannabis sei harmlos.

Sich gesund zu ernähren ist ja kein Hexenwerk, man muss sich eben mal damit beschäftigen. Man kann nicht erwarten, dass der Staat einem immer sagt was man machen soll. Schließlich will jede erwachsenen und mündig sein.

Was aber wiederum Sache des Staates ist, ist bspw. eine vernünftige Kennzeichnung der Lebensmittel. Dann kann man selbst entscheiden was man zu sich nimmt. Ein Problem ist natürlich auch der Preis. Ironischerweise sind gesunde Produkte meist viel teurer (vgl. Gemüse und Fleisch).

Ich komme im übrigens vom Dorf. Jedes Wochenende ist auf irgendeinem Kaff eine Party und alle gehen sich da besaufen. Das ist auch vollkommen normal und für viele scheinbar der einzige Lebensinhalt. Wenn man da aufwächst zieht es einen da mit rein. Ich hab allerdings sehr früh erkannt was für ein Schwachsinn das ist. Ich trinke seit Jahren keinen Alkohol. Das können meine Kommilitonen natürlich nicht verstehen ;) Kiffen tut hier auch fast jeder. Wenn man da nicht mitmachen will ist man leider oft allein.
 

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Sich gesund zu ernähren ist ja kein Hexenwerk,
Wirklich nicht?
Jedes Jahr hörst, siehst und liest du wieder von diesem und jenem Ernährungstrend, dass dies und jenes Krebs erregt und dass das, was ein Jahr vorher noch als gesund galt schon wieder obsolet ist, mitsamt allen anderen Erkenntnissen die bis dato zum Thema Ernährung gewonnen wurden.:ugly:

Alleine beim Thema Krebs: Würde man ein Buch verfassen, mit allen Stoffen die Krebs erregen oder erregen könnten - alleine das Inhaltsverzeichnis wäre schon so dick wie eins.:fresse:
 

Amon

Volt-Modder(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Ich esse das was mir schmeckt und wenn ich mich besaufen will, dann besaufe ich mich! Ich habe so langsam echt die Schnauze voll davon dass sich die Politik immer in das Leben mündiger Bürger einmischen muss. Bei Drogen bin ich ganz klar der Meinung dass wer Drogen nehmen will sie auch nehmen soll, und zwar legal. Da ist es mir auch völlig egal ob das jetht Canabis, Koka oder wat weiss ich ist. Ihren "Kampf gegen die Drogen" hat die Staatsgewalt doch eh schon lange verloren, die Menschen nehmen das Zeug seit tausenden von Jahren.

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TE
DasWurmi

DasWurmi

Software-Overclocker(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Interessante Ansichten kommen hier zusammen.
Für mich fällt mein Thema unter "Politik" und das steckt soweit ich gesehen hab sogar im Namen dieses Unterforums. So gesehen gehört das schon hier her. Oder muss ich mich wirklich für jedes Überthema in einem anderen Forum anmelden?

Zum Alkohol vs. Cannabis Thema kommen Natürlich die unterschiedlichsten Meinungen. Das war mir klar, deshalb wollte ich auch nicht spezifisch auf die beiden raus.

Aber danke für die meisten sachlichen Kommentare soweit.

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Gilli_Ali_Atör

Software-Overclocker(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Ich esse das was mir schmeckt und wenn ich mich besaufen will, dann besaufe ich mich!
Gönn dir, aber dann hab auch genug Rückgrat um für die Konsequenzen selber gerade zu stehen anstatt die von der Allgemeinheit finanzierten Krankenkassen auszubeuten wie ein Schmarotzer.
 

Leob12

Lötkolbengott/-göttin
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Ich esse das was mir schmeckt und wenn ich mich besaufen will, dann besaufe ich mich! Ich habe so langsam echt die Schnauze voll davon dass sich die Politik immer in das Leben mündiger Bürger einmischen muss. Bei Drogen bin ich ganz klar der Meinung dass wer Drogen nehmen will sie auch nehmen soll, und zwar legal. Da ist es mir auch völlig egal ob das jetht Canabis, Koka oder wat weiss ich ist. Ihren "Kampf gegen die Drogen" hat die Staatsgewalt doch eh schon lange verloren, die Menschen nehmen das Zeug seit tausenden von Jahren.
Mord gibt es auch seit tausenden von Jahren, also hat die Staatsgewalt diesen Kampf auch verloren. Wunderbare Ansicht^^

Wirklich nicht?
Jedes Jahr hörst, siehst und liest du wieder von diesem und jenem Ernährungstrend, dass dies und jenes Krebs erregt und dass das, was ein Jahr vorher noch als gesund galt schon wieder obsolet ist, mitsamt allen anderen Erkenntnissen die bis dato zum Thema Ernährung gewonnen wurden.:ugly:
Nein, es ist kein Hexenwerk. Weniger Fleisch, Zucker und Fett, dafür mehr Obst und Gemüse, fertig. Wüsste nicht, dass sich das die letzten Jahre geändert hat.
 

Amon

Volt-Modder(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Gönn dir, aber dann hab auch genug Rückgrat um für die Konsequenzen selber gerade zu stehen anstatt die von der Allgemeinheit finanzierten Krankenkassen auszubeuten wie ein Schmarotzer.
Seit ich 16 bin zahle ich da ein. 😉

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wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Seit ich 16 bin zahle ich da ein. 
Ich seit 40.
Und für den Herzschrittmacher gegen die angeborene Herzschwäche hat es sich wohl gelohnt ... .
Von wie vielen Leuten hast du schon gehört, die an einer Cannabis-Vergiftung gestorben sind?:schief:
Das ist einfach ein Teil der Verharmlosung von Drogen.

Nein, es ist kein Hexenwerk. Weniger Fleisch, Zucker und Fett, dafür mehr Obst und Gemüse, fertig. Wüsste nicht, dass sich das die letzten Jahre geändert hat.
Richtig.
 
TE
DasWurmi

DasWurmi

Software-Overclocker(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Also das Saufen schön zu reden (das mein ich allgemein, nicht explizit dich wuselsurfer) aber gleichzeitig cannabis zu verteufeln finde ich nicht richtig. Es gibt genügend Möglichkeiten sich zu informieren und sich seine eigene Meinung zu bilden. Ich behaupte nicht dass es gut ist 5 Tage die Woche bekifft zu sein. Aber ab und zu zu kiffen ist wohl "gesünder" als sich regelmäßig die Gehirnzellen mit Jägermeister und Wodka rauszubrennen.

Verharmlosen sollte man aber auch Cannabis auf keinen Fall. Nicht dass mich da jetzt jemand falsch auffasst.

Das mit dem gesund Ernähren ist so ne Sache. Es stimmt schon. Man kann schon einfach mehr Obst und Gemüse und weniger Pizza essen, aber im Großen und Ganzen stimmt es auch dass gesunde Ernährung teurer ist als ungesunde.
Was kostet eine Fertig-Pizza beim Discounter ? Klar, ich kann jetzt auch mal keine Pizza essen sondern nen Apfel. Schränkt mich aber dann irgendwie ein, nicht ? Wenn ich aber ne Pizza haben will, mit frischen Zutaten und was weis ich, kommt mich die wesentlich teuerer. Ist einfach so, das stimmt schon.
 

Leob12

Lötkolbengott/-göttin
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Eben, man muss kein Veganer werden um gesund, oder besser gesagt gesünder, zu leben, nur um mal einen aktuellen Trend aufzugreifen. Ich sehe den Sinn dahinter, und aus meiner Sicht ist es auf jeden Fall gesünder als 4-5x die Woche Fleisch zu essen.
Es geht aber nicht darum, komplett auf Fleisch zu verzichten, sondern den Verbrauch (Fleisch, Wurst) zu verringern, dasselbe mit Zucker in Grün. Wir haben nicht mehr Herzkrankheiten weil wir lustig sind, sondern es liegt an unseren Essgewohnheiten, viel Fleisch, viel Zucker. Früher war das nicht so, weil beides teuer war. Dazu kommt natürlich der chronische Bewegungsmangel.

Und ja, manches, das früher als "Wundermittel der Gesundheit" galt, ist überholt, aber das ändert nichts daran dass es grundsätzlich gesünder ist, sich mehrheitlich von Obst und Gemüse zu ernähren als von Fleisch. Vom raffinierten Zucker fangen wir gar nicht an, dem ist sich ohnehin jeder bewusst. Und während ich das schreibe, liegt eine 276g Milka-Tafel auf meinem Schreibtisch^^

Grundsätzlich bin ich der Meinung dass es nicht schlecht ist, solche ungesunden Lebensmittel stärker zu regulieren und staatlich etwas gegen die "Volkskrankheiten" gegenzusteuern. Nicht verbieten, aber darauf aufmerksam machen. Denn kauft man bewusster ein, ist auch schon viel getan. Vor allem bezüglich Kinder ist sowas wichtig, denn die können mit solchen Themen meist nichts anfangen. Da gehört verstärkt aufgeklärt, die Eltern, die Kinder an Schulen, und dasselbe bei sämtlichen anderen Suchtmitteln wie Alkohol. Wie gesagt, nicht verbieten, sondern ein Bewusstsein schaffen dass es auch ohne diese ganzen Dinge funktioniert und man dadurch sogar "besser" lebt. Nein, ich will hier keinem vorschreiben was besser oder schlechter ist, wenn hier jemand tagtäglich sein Schnitzel mit Pommes isst, dazu 3 Bier trinkt und ihm geht es gut, super, aber ich kann auch immer bei Rot über die Ampel laufen und mir passiert 20 Jahre lang nichts. Die Chance an etwas zu erkranken (oder zu sterben im Falle meines Ampelbeispiels) ist halt um ein Vielfaches größer.

Also das Saufen schön zu reden (das mein ich allgemein, nicht explizit dich wuselsurfer) aber gleichzeitig cannabis zu verteufeln finde ich nicht richtig. Es gibt genügend Möglichkeiten sich zu informieren und sich seine eigene Meinung zu bilden. Ich behaupte nicht dass es gut ist 5 Tage die Woche bekifft zu sein. Aber ab und zu zu kiffen ist wohl "gesünder" als sich regelmäßig die Gehirnzellen mit Jägermeister und Wodka rauszubrennen.

Verharmlosen sollte man aber auch Cannabis auf keinen Fall. Nicht dass mich da jetzt jemand falsch auffasst.

Das mit dem gesund Ernähren ist so ne Sache. Es stimmt schon. Man kann schon einfach mehr Obst und Gemüse und weniger Pizza essen, aber im Großen und Ganzen stimmt es auch dass gesunde Ernährung teurer ist als ungesunde.
Was kostet eine Fertig-Pizza beim Discounter ? Klar, ich kann jetzt auch mal keine Pizza essen sondern nen Apfel. Schränkt mich aber dann irgendwie ein, nicht ? Wenn ich aber ne Pizza haben will, mit frischen Zutaten und was weis ich, kommt mich die wesentlich teuerer. Ist einfach so, das stimmt schon.

Man muss hier differenzieren.
"Saufen" impliziert für mich recht große Mengen an Alkohol. Deswegen ist der Vergleich "ab und zu zu kiffen" und "sich regelmäßig die Gehirnzellen [...] rauszubrennen" für mich auch nicht ganz zulässig. Es kommt immer auf die Menge an. Mich würde interessieren was schädlicher ist: Alle 3 Tage ein Joint oder alle 3 Tage ein Glas Wein (1/8). Wie gesagt, die Menge macht es. Und beim Rauchen kenne ich mich ehrlich gesagt zu wenig aus, da ich im Leben noch nirgends daran gezogen habe^^

Wieso ist eine Ernährung mit weniger raffiniertem Zucker und weniger Fleisch teurer? Keine Ahnung wie viel ein Kilo Putenfleisch in Deutschland beim Diskonter kostet, in Österreich sind es 6€. Dafür bekomme ich einiges an Kartoffeln, Reis oder anderem Gemüse.
Klar ist es billig sich "Müll" reinzustopfen, nur macht diese Fertigpizza nicht wirklich lange satt und hat so gut wie keine Nährwerte.
Außerdem ernährst du dich ja nicht ständig von Fertigpizza. Eine selbstgemachte Pizza mit frischen und gesünderen Zutaten ist sicher teurer, nur eben auch gesünder. Nur darum geht es mir nicht. Fleisch an sich ist teuer im Vergleich zu Gemüse oder Obst. Desweiteren gibt es mehr als genug Rezepte für Gemüse, aber da man Fleisch absolut gewohnt ist, fällt es einem nicht auf. Glaub mir, ich weiß wovon ich rede, ich war auch lange der Meinung, dass Fleisch essentiell ist. Jetzt gibts weniger Fleisch, dafür mehr Obst und Gemüse. Und nein, ich kaufe da kein Bio-Obst oder so. Ich verzichte auch nicht auf Fleisch, nur lasse ich es weg wenn ich es kann.
 
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Cleriker

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Drogenpolitik der Parteien Die Linke und B90/Die Grünen

Gönn dir, aber dann hab auch genug Rückgrat um für die Konsequenzen selber gerade zu stehen anstatt die von der Allgemeinheit finanzierten Krankenkassen auszubeuten wie ein Schmarotzer.
Das erkläre bitte mal. Warum beutet jemand die Allgemeinheit aus, wenn er sich auf feiern betrinkt?
Mord gibt es auch seit tausenden von Jahren, also hat die Staatsgewalt diesen Kampf auch verloren. Wunderbare Ansicht^^


Nein, es ist kein Hexenwerk. Weniger Fleisch, Zucker und Fett, dafür mehr Obst und Gemüse, fertig. Wüsste nicht, dass sich das die letzten Jahre geändert hat.
Dazu kann ich nur sagen, dass ich diese Aussage so dermaßen dumm finde, dass ich beim besten Willen keine Worte dafür finde.

Kleines Beispiel:
Ich hab mal in der Ausbildung, Also mit 15/16 Jahren im Sommer angefangen mir täglich eine Tüte Chips (175g oder 225g) und eine Flasche Eistee, oder Spezi zu gönnen. Das ist jetzt seit 15 Jahren so. Auch einmal am Tag, Seit etwa drei Jahren, gibt's eine Dose Rockstar Energy, manchmal zwei. Zudem esse ich recht viel Fleisch (mindestens 400g täglich). Was ich nicht mag sind Brot und Salat. Das was ich davon dieses Jahr gegessen habe, passt wahrscheinlich auf einen Teller. Zur Grillsaison esse ich fast täglich vier bis fünf Steaks, 10 Würstchen und ein halbes Kilo Nudel-, oder Kartoffelsalat mit Mayonnaise. Dabei meist mehrere Flaschen Schöfferhofer-Grapefruit, oder V+. Diese Saison hat bei mir bereits vor ein paar Tagen begonnen und endet voraussichtlich im September/Oktober. Ach ja, Schokolade esse ich fast keine und wenn, Dann weiße. Morgens und abends trinke ich einen halben Liter Milch direkt aus der Tüte.
Ich spende regelmäßig Blut und Plasma, mache überhaupt keinen Sport und bin 2.01m groß und schlank. Ich habe volles Haar und sehr gute Reflexe. Ab meinem fünften Geburtstag trug ich Brille, meine Augen sind aber trotz mehreren Stunden Nintendo, Playstation und PC, von selbst bis zu meinem 15 so gut geworden, dass ich keine mehr brauche. Als Kind (etwa 8 Jahre alt) war ich hyperaktiv in Folge von übermäßigem Vitamin Konsum über längere Zeit (täglich die Obstschale leer gefuttert und mehrere Liter Milch getrunken. Die Behandlung: Wasser, und weder Vitamine, noch Milch, für ein Jahr. Seitdem trinke ich keinen Tropfen klares Wasser mehr, sondern ausschließlich Milch und süße Getränke, sowie Kaffee mit Milch und Zucker. So.

Ich habe eine Zwillingsschwester die 30cm kleiner ist und eine Hüfte hat die dem äquator gleicht. Zudem noch immer Brillenträgerin, trotz Videospieleabstinenz. Sie ernährt sich nach genau deinem Motto und wird trotzdem immer mehr. Mein Vater hat das gleiche Problem, sogar so schlimm, dass er bettlegrig ist und eine Haushaltshilfe braucht, die selbstverständlich nach Ernährungsplan kocht.

Jetzt erkläre mir das mal bitte mit deiner Aussage. Wie kann das sein?
Ach und bevor einer fragt: Nein, ich übertreibe in kleinster Weise. Meine Angaben sind exakt.

Meine Theorie:
Jeder Körper sagt einem was er braucht, ganz egal was andere dazu sagen.

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