Doom: So reagieren Teenager heute auf den 23 Jahre alten Shooter

Haben sie doch gut hinbekommen. Auf jeden Fall besser, als ich zunächst angenommen hatte. Besser hatte ich es damals auch nicht hinbekommen. Zumindest nicht gleich beim aller ersten Anspielen. :D

Aber wait? Die lassen Kiddys ein A Rated Titel spielen bzw einen A Rated trailer ansehen? :ugly:



Glaub ich nicht. Wo waren die denn jetzt genau ungeschickt? :huh:
Als ob wir damals nicht gefragt haben ob´s Energie ist, ist das ein Gegner etc. p.p. ;)

Ich glaub da möcht sich wohl jemand nicht eingestehen das die heutige Jugend mit alten Games doch nicht so unbedarft ist, wie zunächst angenommen. :D

Ich kann mich GENAU dran erinnern wie meine erste Doom Partie lief. Ich hatte vorher nur einen Gameboy bzw am PC keine Shooter (gab ja auch keine vorher , außer Wolf 3D). Jedenfalls wusste damals absolut jeder was health bedeutet und wie man sich durch die levels bewegt. Dazu gehört auch, dass man lernt sich zu orientieren und nicht einfach auf Gegner zuläuft. Das ist tatsächlich etwas, was due heutige Generation eher macht als wir früher, weil Autohealth solche Dummheiten verzeilich macht. Wenn du aber im Doom sowas getan hast bist du eben entweder krepiert oder hsst eine Weile mit erhöhtem Puls spielen müssen, weil du nur noch 10 health hattest, das Gesicht geblutet hat, jeder weitere Treffer deinen Tod bedeutet hat. Es war pure Spannung um die ecke zu schauen oder hören...
 
Von der reinen Intelligenzleistung will ich das auch keinem absprechen. Nur ist mein Eindruck, dass die Bereitschaft sich in etwas hineinzuarbeiten und eine gewisse Zeit zu opfern bis der erste Erfolg kommt immer weiter abnimmt was schade ist. Dass man heute nicht schon ein Achievement bekommt wenn mans geschafft hat das Spiel zu starten ist alles^^

Das zieht sich allgemein durch die Jugend. Heute lernt msn nicht mehr wie etwas gemacht wird durch lesen und verstehen und fürs eigene Beispiel Anwenden eines Textes, sondern sie schauen auf YouTube wie es andere machen, und machens dann ohne nachdenken nach. Lerneffekt gleich null, weil die Zusammenhänge fehlen und das Wissen somit nicht transferierbar ist
 
Setz mal einen damaligen Neuling an einer DOS Oberfläche. Was passiert? Genau das Selbe. :ugly:
Heißt es ist ganz normal das man etwas Neues erst lernen muss. Das hat weniger etwas mit Alt und Neuzeit Kid zu tun.

So erging es mir damals, als ich das erste mal meinen Amiga nutzte und später meine erste Festplatte in den Amiga baute.
 
Setz doch heute mal einen "jugendlichen" an eine DOS Oberfläche, Meldung 1. Maus ist Kaputt weil geht nicht!, Meldung 2. der Grafikkartentreiber ist nicht installiert (alles so groß und pixelig). Oder gehen gleich weiter zu Meldung 3. Rechner ist "kaputt". ;)
Meldung 4. Touchscreen reagiert nicht. :ugly:

Ist es ja auch. Muss aber im Umkehrschluss nicht zwangsläufig heißen, das die heutige Spielerschaft nach kurzer Eingewöhnungszeit nicht genauso damit zurecht käme. ;)
In der Theorie vielleicht ja aber in der Praxis nicht, da eben nicht wie gewohnt mit wenig Aufwand maximale Erfolge erziehlt werden können. Dementsprechend fehlt die nötige Belohnung zum Weiterspielen.

MfG
 
Sind ja auch uralt die Teile. Bin selbst 86iger Jahrgang aber selbst bei mir waren höchstens noch diese riesen CD Walkman Teile am start. Und als wir Kids waren, war Musik unterwegs hören nicht so populär wie heute.
86er und keine Kassetten? Ist ja zum fremdschämen... :D
Was gab es besseres als einen Kassetten/Radiorecorder mit Aufnahmefunktion... Sommer, Freibad und 90min Tapes... hach war das herrlich am Abend, als man sich den Quatsch anhörte... :ugly::lol:
 
Unsinnige Reaktionen. Warum sind auf Steam und Smartphones dann Indie Games im Pixellook so beliebt, warum ist Minecraft so populär? Mir kann keiner Erzählen, dass die Jugend so ne Grafik nicht gewohnt ist.
Das sind zwei paar Schuhe. Pixellook ist immer mit einem bestimmten Artdesign verbunden (Hotline Miami, Broforce, The Lone Survivor...). Doom ist einfach nur ultrahässlich - wie alle 3D Spiele der ersten Generation. Selbst das was davor war (Amiga, Mega Drive, SNES) sieht - obwohl technisch älter - äthetischer aus als Doom. Ich würde sogar behaupten meine alten 8-Bit Spiele sehen ansprechender aus als Doom - aber den 3 Kanal Quietsch Sound kann man sich dafür nicht mehr geben.
 
Von der reinen Intelligenzleistung will ich das auch keinem absprechen. Nur ist mein Eindruck, dass die Bereitschaft sich in etwas hineinzuarbeiten und eine gewisse Zeit zu opfern bis der erste Erfolg kommt immer weiter abnimmt was schade ist. Dass man heute nicht schon ein Achievement bekommt wenn mans geschafft hat das Spiel zu starten ist alles^^

Das ist ein Spiel und keine Arbeit!
 
Ich weiss garnicht was diese scheiß Reaktions-Videos sollen...bzw. wer darauf abfährt.

YouTube is mit dem Rotz zugemüllt.

Dieses überspielte Getue und Gehampel...

Da kann ich mir auch die Affen im Zoo ansehn ;) das is spannender
 
So ist es. Heute gibts auf Steam extra Kategorien für "schwere" Spiele wie TheBindingOfIsaac oder sowas nur weil man da nicht an jeder Ecke speichern kann und es kein AutoHeal gibt. Spiele wie DarkSouls werden als extrem schwer beworben weil man sich überlegen muss wie man gegen einen Gegner kämpft statt zu klicken bis er tot ist bzw. weil der Gegner tatsächlich dem Spieler überlegen ist.

Nennt mich altmodisch, aber als ich als Kind aufm NES/SNES rumgeeiert habe und die ersten PC-Spiele gespielt habe war das alles in den meisten Spielen normal. :ka:
Ironie ist, dass genau deine Generation dafür verantwortlich ist, dass die Spiele leichter und zugänglicher wurden. Das war nämlich die erste Generation, die mit Videospielen groß geworden ist und als Kind hatte man natürlich mehr von seinem Geld, wenn man mehrere Versuche gebraucht hat, um ein Level zu knacken. Sobald es dann ein paar Jahre später aber um Job und evtl. Familie ging, sind ein paar Euro für ein Game deutlich weniger wichtig als die Freizeit, die man noch zur Verfügung hat. Und da will man natürlich im Idealfall genauso viel erleben wie vorher --> die Spiele wurden leichter bzw. zugänglicher. Es gibt noch ein paar andere Gründe aber dieser hier dürfte einer der wichtigsten für diese Wendung überhaupt gewesen sein ;)
 
Von der reinen Intelligenzleistung will ich das auch keinem absprechen. Nur ist mein Eindruck, dass die Bereitschaft sich in etwas hineinzuarbeiten und eine gewisse Zeit zu opfern bis der erste Erfolg kommt immer weiter abnimmt was schade ist. Dass man heute nicht schon ein Achievement bekommt wenn mans geschafft hat das Spiel zu starten ist alles^^
Auf Spiele bezogen rührt das wohl eher daher, dass Gaming extrem in die Breite gewachsen ist. Zocken ist nicht mehr nur für irgendwelche Geeks, sondern auch für den Familienvater nach der Arbeit.
Das die Games dadurch im Allgemeinen zugänglicher werden, ist imo die logische Konsequenz.
 
Ironie ist, dass genau deine Generation dafür verantwortlich ist, dass die Spiele leichter und zugänglicher wurden. Das war nämlich die erste Generation, die mit Videospielen groß geworden ist und als Kind hatte man natürlich mehr von seinem Geld, wenn man mehrere Versuche gebraucht hat, um ein Level zu knacken.

Und die Zielgruppe der Industrie ist jetzt auf einmal 30+? :huh:

Klar habe ich heute weniger Zeit zum Zocken aber es gibt auch heute noch Menschen die 15 sind und zeit haben... :ka:

Auf Spiele bezogen rührt das wohl eher daher, dass Gaming extrem in die Breite gewachsen ist. Zocken ist nicht mehr nur für irgendwelche Geeks, sondern auch für den Familienvater nach der Arbeit.

Das ist wohl eher der Grund. Schade ist nur, dass es sich wirklich durch alle genres zieht bzw. nur selten mal ein Spiel erscheint das anspruchsvoll ist. Klar, verkauft sich ja auch nicht sobald die ersten "voll kacke"-Kommentare im Netz sind wenn einer nicht nach 5 Minuten den ersten Level geschafft hat. Wie gesagt, wenn mans schwer macht muss mans heute als Feature anpreisen (DarkSouls). :-D
 
Das ist wohl eher der Grund. Schade ist nur, dass es sich wirklich durch alle genres zieht bzw. nur selten mal ein Spiel erscheint das anspruchsvoll ist. Klar, verkauft sich ja auch nicht sobald die ersten "voll kacke"-Kommentare im Netz sind wenn einer nicht nach 5 Minuten den ersten Level geschafft hat. Wie gesagt, wenn mans schwer macht muss mans heute als Feature anpreisen (DarkSouls).
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Ja, ist wohl so. :)
Mir gehts allerdings ähnlich wie Laggy.Net. Ich nehme mir nicht mehr so oft Zeit für komplexere oder storymässig tiefgreifende Spiele wie früher.

Zugänglichkeit und Anspruch müssen sich auch nicht ausschließen.
Stimmt schon. Tut es trotzdem oft. ;)

Mein All-Time-Favorit in Sachen Anspruch ist ja ohnehin "Duty Calls":

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Herrlich. :lol:
 
Sind ja auch uralt die Teile. Bin selbst 86iger Jahrgang aber selbst bei mir waren höchstens noch diese riesen CD Walkman Teile am start. Und als wir Kids waren, war Musik unterwegs hören nicht so populär wie heute.

Bin 88iger:P
Hatte auch sehr lange nen Walkman bis mir das mit dem hin und herspulen aufm Sack ging dann gabs nen schönen Discman.
Ich finde das Musik hören unterwegs ziemlich stark nachgelassen hat zu meiner Schulzeit haben war nur am Disc/walkman geklebt heute hängt doch alles nur noch am Smartphone und Whatsapp/Spionbook^^.
Egal wo ich hin musste Musik war unterwegs immer dabei das war schon wie ne Sucht.^^
 
Auf Spiele bezogen rührt das wohl eher daher, dass Gaming extrem in die Breite gewachsen ist. Zocken ist nicht mehr nur für irgendwelche Geeks, sondern auch für den Familienvater nach der Arbeit.
Ich glaube du verwechselst da was.
Ich bin Failienvater nach der Arbeit. Da will ich sehr wohl was anspruchsvolles und kein stupides Dauergeballere. Ich will da eben in eine andere Welt eintauchen, samt deren Atmosphäre und Schwierigkeiten und nicht das Gefühl haben ich spiele Moorhuhn und völlig egal was ich tue es funktioniert, ergo bleibe ich irgendwie in meienm Zimmer sitzen und vergewaltige meine Feuertaste auf der Maus.
Für mich darfs ruhig gerne mal wieder eine Partie original Doom sein oder ein STALKER.
Mich interessieren keine Spiele, wo ich nicht denken muss um zur Lösung zu gelangen. Das ist eben genau nicht das, was das ältere Publikum will, das ist das, was die Jugend will.
Wie schon recht trefflich formuliert muss schon mit wenig Aufwand ein großer Erfolg da sein bei Spielen, sonst wirds gleich als Öde beschimpft.

Das Problem an solchen Spielen ist, dass man vom Intensitätslevel sofort von 0 auf 100 ist und sich das eben nur 3-5h interessant anfühlt. Weshalb auch keine COD Kampagne länger als 5h dauert. Mit Doom, STALKER und anderen Spielen habe ich im einzelnen schon jeweils 20-30h gespielt. Es ist für mich eben eine gewisse Flucht aus meiner Realität (auch wenn mein Leben schön ist, aber manchmal will man eben woanders eintauchen). Genau das hat mir damals Doom ermöglicht, später ein Half Life und eben STALKER und seither... eigentlich nix mehr wenns um Shooter geht (Deus Ex:HR war noch super, aber ist eben kein Shooter. Aber anspruchsvoll/intelligent im Vorgehen).
Auch darf mir nix zu repetitiv (Skyrim) sein. Langweilt mich sofort.

Wo du beim Familienvater richtig bist, zumindest in meinem Fall, sind MP Spiele. Ich habe eben nicht mehr die Zeit 5h am Stück zu spielen, jede Nacht, bis ich mal "gut" in einem MP Spiel bin und richtig mitspielen kann (etwa in Counter Strike oder Quake oder aber Starcraft). Und davor ist es einfach nur frustrierend. Man ist halt Kanonenfutter.

Edit: grade bei Steam gesehen, dass unter "Installed Games" Ultimate Doom installiert ist. Ich bin dann mal *beschäftigt*
 
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