Ich glaube du verwechselst da was.
Ich bin Failienvater nach der Arbeit. Da will ich sehr wohl was anspruchsvolles und kein stupides Dauergeballere. Ich will da eben in eine andere Welt eintauchen, samt deren Atmosphäre und Schwierigkeiten und nicht das Gefühl haben ich spiele Moorhuhn und völlig egal was ich tue es funktioniert, ergo bleibe ich irgendwie in meienm Zimmer sitzen und vergewaltige meine Feuertaste auf der Maus.
Für mich darfs ruhig gerne mal wieder eine Partie original Doom sein oder ein STALKER.
Mich interessieren keine Spiele, wo ich nicht denken muss um zur Lösung zu gelangen. Das ist eben genau nicht das, was das ältere Publikum will, das ist das, was die Jugend will.
Wie schon recht trefflich formuliert muss schon mit wenig Aufwand ein großer Erfolg da sein bei Spielen, sonst wirds gleich als Öde beschimpft.
Das Problem an solchen Spielen ist, dass man vom Intensitätslevel sofort von 0 auf 100 ist und sich das eben nur 3-5h interessant anfühlt. Weshalb auch keine COD Kampagne länger als 5h dauert. Mit Doom, STALKER und anderen Spielen habe ich im einzelnen schon jeweils 20-30h gespielt. Es ist für mich eben eine gewisse Flucht aus meiner Realität (auch wenn mein Leben schön ist, aber manchmal will man eben woanders eintauchen). Genau das hat mir damals Doom ermöglicht, später ein Half Life und eben STALKER und seither... eigentlich nix mehr wenns um Shooter geht (Deus Ex:HR war noch super, aber ist eben kein Shooter. Aber anspruchsvoll/intelligent im Vorgehen).
Auch darf mir nix zu repetitiv (Skyrim) sein. Langweilt mich sofort.
Wo du beim Familienvater richtig bist, zumindest in meinem Fall, sind MP Spiele. Ich habe eben nicht mehr die Zeit 5h am Stück zu spielen, jede Nacht, bis ich mal "gut" in einem MP Spiel bin und richtig mitspielen kann (etwa in Counter Strike oder Quake oder aber Starcraft). Und davor ist es einfach nur frustrierend. Man ist halt Kanonenfutter.
Edit: grade bei Steam gesehen, dass unter "Installed Games" Ultimate Doom installiert ist. Ich bin dann mal *beschäftigt*