Die Jugend von heute - zu nichts zu gebrauchen oder besser denn je?

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Die Jugend von heute - zu nichts zu gebrauchen oder besser denn je?

Einige von euch dürften folgende Sprüche sehr genau kennen.


  • Der Jugend von heute geht es viel zu gut!
  • Früher haben wir zu Zehnt vor dem Fernseher gehockt - und du?
  • Früher sind wir noch rausgegangen, diese dummen Videospiele bestimmen dein Leben heute ja nur!
  • Früher musste ich ja auch zu Fuß gehen, also hör auf dich rumkutschieren zu lassen, ich bin kein Taxiunternehmen!
  • Später wirst du wegen dieser ganzen Technik noch Harz IV Empfänger
  • Nichts als Alkohol hast du im Kopf!
  • Null Bock hast du, wie immer!
  • Die Jugend macht die schöne deutsche Sprache kaputt mit ihrer Kotterlaberei!

Ganz besonders die Jüngeren unter uns - mich eingeschlossen - dürften solche Sprüche zu genüge kennen. Egal was Ältere über die Jugend sagen, es ist fast immer schlecht. Wir sind zu nichts zu gebrauchen, Früher, Früher, Früher. Immer berufen sie sich darauf, was sie früher alles nicht hatten und uns hat es ja genauso zu gehen, sonst wäre das unfair.

Manchmal fühlt man sich also regelrecht diskriminiert und will sich wehren - dann hat die Jugend plötzlich nichts als Beleidigungen oder Widersprüche oder weiß der Geier was drauf. Ein gutes Haar wird oft nicht an einem gelassen.

Dabei habe ich mehrere Menschen im Alter von etwa 50 gesprochen - und komischerweise haben die auch nichts als Alkohol und Rauchen im Kopf gehabt. Meiner Meinung nach unterscheidet sich die Jugend von heute nur marginal von der früherer Generationen.

Woran liegt also der zwischenzeitliche Generationenkonflikt, der einem immer so am Rade auffällt? Wieso hassen sich Ältere und Jüngere in so vielen Fällen?

Die heutige Jugend dürfte realistischer und ernster sein, vorallem aufgeklärter. Aus Aussagen von Familienmitgliedern geht hervor, dass früher z.B. gesagt wurde, Glatzköpfige haben eine Glatze, weil sie rohe Bohnen gegessen haben. Meine Mutter wusste in früheren Zeiten nicht einmal, dass Hannover nicht weit von ihr ist - sie dachte es ist so weit weg wie Africa, und zu diesem Zeitpunkt war sie 14. Wenn man Kirschkerne isst, wächst einem ein Baum im Magen usw. Sowas existiert heute nicht mehr oder nur kaum.

Dies beantwortet allerdings immer noch nicht die Frage nach dem Generationenkonflikt.

Wie steht ihr dazu? Jugend von heute zu nichts zu gebrauchen oder besser denn je?
 
Ich glaube, dass die Jugend von heute sogar besser ist, als die von vor 40 Jahren. Oder haben die damals allen ernstes regelmäßig am Schulhof über Politik geredet, wie wir es oft tun? Außerdem halte auch ich die heutige Jugend für wesentlich aufgeklärter, wissentschaftlich gesehen.

Außerdem zum Thema Sprache: Sprache lebt, aber man sollte meiner Meinung nach vorsichtig mit Wörtern wie "alter", "alder", etc. umgehen.

Wenn man teilweise hört: "Jetz geh feiern, trink paar Bier anstatt hier Musik zu hören", dann weiß man schon, was man von der damaligen Jugend halten sollte.

Mfg, iceman650
 
wie sollte die heutige jugend denn gleich bleiben können wie die von vor 40 jahren? Die welt und das alltägliche leben hat sich stark geändert, also muss es die bevölkerung, zu der nun auch die jugendlichen gehören, mitentwickeln. Allerdings verdirbt die immer stärker werdende "Migration" schon den Ruf der heutigen jugend, aber wird sich wohl auch weiterhin nichts ändern mit unseren tollen "Angie" -.-
 
Also ich bin auch Jugendlicher und ich habe auch etwas gegen andere Jugendliche einzuwenden. Viele Jugendliche meinen naemlich sie waeren durch die ganze Technik viel besser aufgeklaert etc. Ausserdem geht mir dieses andauernde "cool" getue der heutigen Jugend derbst auf den Zeiger. Ich bin in der Schule als klarer Aussenseiter zu erkennen da ich sowas echt bloed finde.

Kennt ihr den Film "Die Welle". Wenn nicht dann hier eine kurze Aufklaerung:
In dem Film ist ein Lehrer der versucht aus seinen Schuelern Faschos zu machen und ist dabei erfolgreich.

Meine Meinung dazu:
So eine massen Konvertierung klappt bei Jugendlichen am Besten. Wenn ein paar damit anfangen muss die masse gleich mit machen.

Ich finde also dass Jugendliche viel zu Arrogant und mutig sind wenn sie zusammen in einer Masse sind. Dann halten die sich oft fuer die groessten. Daher muss ich selber als jugendlicher sagen dass ich teilweise die gemeckerei auf den Jugendlichen berechtigt finde.

Ich rede hier uebrigens nur von einigen Jugendlichen. Ueber 50% der Jugendlichen finde ich voll in Ordnung, nur gegen diese cool tuere kann ich nicht leiden.
 
Mir fällt auf das in meiner Generation (93er Jahrgang) einfach alle etwas fauler geworden sind. Genau so auch ich. Hänge eben viel vorm Computer rum und regle so mein leben. Schule lasse ich natürlich etwas schleifen aber ich mogle mich immer noch so durch.
Gehe natürlich dann Freitags mit meinen Freunden einen Trinken oder mal etwas Rauchen.
Das unsere Jugend natürlich total anders ist liegt ja auf der Hand. Aber ich denke meine Eltern sind auch in ihrer Jugend mal etwas betrunkener als sonst nachhause gekommen.
Meine Eltern verstehen eben auch nicht wie wichtig das Internet als Jugendlicher geworden ist. Alles läuft nur noch über das Internet. Ich rufe keinen mehr an und frage ihn ob er Zeit hat oder was die Hausaufgaben waren. Das geht alles per ICQ, Twitter und Facebook. Ich hasse es wenn mein Vater mal wieder auf die Idee kommt mein LAN Kabel rauszuiehen.
Ich denke nicht das die Erwachsenen so schlecht von mir denken. Ich bin ja dann der der die Computer Probleme lösen darf. In diesen Thema sind wir ja die billigen Götter die das Problem lösen dürfen. Die Jugend ist eben noch billiger als Computer-Techniker.
Ich sehe ja spätestens in 10 Jahren was aus mir geworden ist.

Lg
 
Auch ein Spruch der seit Jahrhunderten immer wieder gesagt wurde und NIE zugetroffen ist :
Ihr seit die verlorene Generation :lol:
 
Man muss mit der Zeit gehen, wenn man den Pc heute nicht zu nutzen weiß, kommt man auch nicht weit... Schulaufsätze, Bewerbungen etc muss alles mittlerweile mit dem Pc gemacht werden.

Hinzu kommt alles muss schneller sein, da kannst nicht mal eben was langsam machen. Klar gibt es immer wieder Leute die es übertreiben, aber die gabs damals auch :D. Nur wird heute alles besser Verbreitet durchs Internet und Fernsehen bekommt jeder alles mit.

Da kann die Jugend ja nur anders sein :ugly:
 
Mal so als Mitvierziger eingeworfen:

1. Früher war alles besser

und - ich persönlich finden den sehr sehr schön -

2. Die guten alten Zeiten sind heute.

Mal im Ernst:

Es gab mal eine Zeit, da ist man für "Swing-Musik hören" ins ** gekommen. Später waren es Comics, dann Rock'n'Roll, später Heavy Metal, Disco usw. ** gabs natürlich nicht mehr, aber jedesmal wurde der Untergang des Abendlandes beschworen.

Als ich Teen war, war zum einen England mal wieder sehr interessant (Fisher Z z.B.), aber auch die Staaten. Grandmaster Flash war damals im kommen, so als erster kommerziell erfolgreicher Rap-Act. Die sind damals wirklich bei "Der Große Preis" mit Wim Thoelke aufgetreten (Kann sich noch jemand an Wum und Wendelin erinnern)!!!! Wir hatten ja nix außer 3 TV-Sender, kein MTV, kein Viva, nix.

Tja, war ganz schön bieder damals. Auf der anderen Seite waren ne Zeitlang auch transparente Blusen ohne BH drunter in... ECHT! 1978 bin ich auf's Gymansium gekommen. Heute unfaßbar, aber damals durfte die Oberstufe im Unterricht rauchen!!! Als ich soweit war, gab es das nicht mehr (zum Glück).

Die, die am lautesten über "die Jugend" meckern, haben mE einfach den größten Spaß verpaßt. Ich hab gerade mal gegoogelt, hier noch ein paar zum Nachdenken:

Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.
(Aristoteles, gr. Philosoph, 384-322 v. Chr., leider gibt es für dieses Zitat keinen Beleg, kann auch erfunden sein...)

Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe.
(Keilschrifttext aus Ur um 2000 v. Chr.)

Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.
(Mark Twain, am. Schriftst., 1835-1910)

Ball flach halten, nicht alles glauben, Spießer gab es immer. Das einzige, was mich hart trifft, ist das mein Kleiner mich für einen Spießer hält. Ist wohl einfach eine Altersfrage ;)
 
Die Jugend von damals(mal die Landbevölkerung ausgeschlossen)war nicht anders.Nur leben wir heutzutage in einer Kommunikationsgeselschafft,man bekommt mehr von der Jugend mit als damals.

Hätte die Jugend von damls auch PC's gehabt würden sie davor hocken und nicht nach draußen gehen.Die heute 30/40-jährigen haben ja auch die ganze Zeit vor dem Fernseher/Radio gehangen(zumindest die mit denen ich geredet habe).

Der Jugend von heute geht es viel zu gut!
Stimmt hat aber auch mit dem höhren Lebensstandard zu tun.Der Jugend der 20er gings auch besser als der Jugend der 1870er.

Früher haben wir zu Zehnt vor dem Fernseher gehockt - und du?
Ja früher konntet ihr euch aber auch nur einen Fernseher leisten,und ihr wart mehr Kinder in der Familie,also ist es zwanghaft so dass ihr mehr vor dem Fernseher wart.


Thema Alkohol/Drogen:
Ein Vater eines bekannten hat vor kurzem gesagt:"Die Drogen die wir damals genommen haben,haben lustig gemacht,aber nicht dumm!"ein Indiz dass es damals auch eine Art Drogenkonsum gab.Ausserdem haben wir ja viele Erwachsene Raucher in unsere Gesellschafft.

Früher sind wir noch rausgegangen, diese dummen Videospiele bestimmen dein Leben heute ja nur!
Mag auf einige Zutreffen,trotzdem ist das Klischee.Ich kenn kaum Jugendliche dessen Leben Videospiele bestimmen.Die meisten gehen rauß und unternehmen was mit Freunden(was aber natürlich auch wieder kritisiert wird :schief: )

Früher musste ich ja auch zu Fuß gehen, also hör auf dich rumkutschieren zu lassen, ich bin kein Taxiunternehmen!
Hängt ganz davon ab wie verwöhnt das Kind worden ist.Stichwort höherer Lebensstandard,früher musste man heute kan man. Ein Schokotiket kann sicher jeder holen.Oder man steigt aufs Fahrrad.Ich persönliche lasse mich sogut wie nie herumkutschieren.Entweder ich fahr mit wenn meine Eltern sowieso in die Stadt fahren wollen oder ich fahre Bus/gehe Zufuß/fahre Fahrrad/bleibe Zuhause.

Später wirst du wegen dieser ganzen Technik noch Harz IV Empfänger
Da muss ich allerdings zustimmen,handwerklich hat die Jugend heutzutage sogut wie garnichts drauf,allerdings braucht man dass auch heutzutage nicht mehr wirklich,man muss auch mit der Technik umgehen können.

Nichts als Alkohol hast du im Kopf!
Hatte die städtische Jugend damals auch.Und man hat nicht nur Alkohol im Kopf.

Null Bock hast du, wie immer!
Jo jeder Mensch ist von naturaus ein bisschen faul.

Die Jugend macht die schöne deutsche Sprache kaputt mit ihrer Kotterlaberei!
Die Jugendsprache dient als Abgrenzung von den Erwachsenen.Jugensprache gab es damals auch.Und nur weil man an die "schöne deutsche Spache" gewöhnt ist,heißt dass nicht dass sie die Norm ist bzw. schön ist.
"Früher Früher" war sie ja auch anders. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerade jetzt hier und auch in der Vergangenheit habe ich immer wieder mit Jugendlichen zu tun gehabt. Mein Fazit ist, jetzt aus der Ferne gesehen, tatsächlich so, das ich das Gefühl habe, das die Jugend immer mehr verdummt ... Verdummt in der Hinsicht, das einem oft das denken durch Medien und anderen Menschen vorgegeben wird und diese es auch verdammt gerne annehmen. Selbstständiges denken und handeln, hinterfragen etc. ist ja anstrengend.

Es spielt doch keine Rolle ob wir heute in einer Gesellschaft leben, wo der Lebensstandard höher sit, als vielleicht vor 30 oder 40 Jahren ... Ich selbst will doch etwas erleben und nicht ständig irgendeinem Konsum des "Mainstreams" erlegen. Ehrlich gesagt wiedert es mich tierisch an, wenn man damit kommt, das der Standard höher ist. Das ist die heutige Mitnahmementalität vieler Jugendlicher, die es kaum noch kennen, sich etwas zu verdienen. Viele Jugendliche haben ein zerrütetes Familienbild, sind allein dadurch verstört. So genügt es nicht, das man dem druck seiner "Freunde" unterliegt und ausgestoßen wird, wenn man dieses oder jenes nicht besitzt ... Freiwillig bilden tut sich die Masse doch auch nicht mehr, es interessiert sie einfach nicht. Und wenn sie denn ein paar Tage älter sind und einen eigenen Haushalt haben, dann brauchen sie unbedingt einen Flachbildfernseher, haben aber nichts zu fressen im Kühlschrank. Auch hier brechen nur die wenigsten aus ...

Man kann diesen Schwachsinn weiter für die Tugend halten, aber meine Welt ist das nicht ...
 
Wie schon gesagt, aber nicht zu pauschalisieren, ist die Tatsache, dass es so viele, gerade jüngere gibt, die sich in der Gruppe aufspielen und immer der absolut coolste sind und allein völlig versagen.
Ansonsten, was mich noch sehr viel mehr ankotzt sind die Leute, die immer dann da sind, wenn jemand zuschaut und sich immer nur dann engagieren. Wenn grade kein Lehrer o.ä. da ist kann man sich in keiner Weise auf sie verlassen. Du hast große Projekte zu machen und am Ende heißt es, es wird schon gemacht. Am Ende hat man eine Woche jeden Tag bis um 3 gemacht und diejenigen stellen es so hin, als ob es ihre Sache gewesen ist. Und natürlich checkt es niemand. Und wenn man sie darauf anspricht, dann ist der jenige gleich völlig beleidigt und streitet alles ab. Das nervt. Es ist sicher nicht die Allgemeinheit, aber zumindestens in meinem Umfeld gibt es sehr viele solcher Fälle.
Was ich denke auch stimmt ist das trinken.
Ich weiß nicht mal ein Bier oder so ist ja völlig Ok. Aber doch nicht jedes Wochenende völlig bekifft und besoffen irgendwo am Bahnhof schlafen. Finde ich persönlich absolut überflüssig, aber diejenigen fühlen sich dann oft wahnsinnig coll, das nervt auch. Ich meine was bringt denn das bitte?
 
Ich glaube, dass die Jugend von heute sogar besser ist, als die von vor 40 Jahren. Oder haben die damals allen ernstes regelmäßig am Schulhof über Politik geredet, wie wir es oft tun?

Ganz ehrlich:
Was politisches Interesse angeht, sollte man sich in aller Regel nicht mit der um-1970-Jugend vergleichen ;)


Allgemein my2cents (als jemand, der nur 1,5 Generationen selbst beobachtet hat auch nicht viel qualfizierter als andere):

Ich habe den Eindruck, dass die Jugend von heute von ihren Möglichkeiten überfordert ist. Sie scheint sich nicht mehr im Griff zu haben - das fängt bei so einfachen Dingen wie "mein Körper ist nicht in der Form, in der ich ihn gern hätte", geht aber auch soweit, dass ich einen ernsten Konflikt zwischen dem Konzept der "Spaßgesellschaft" und der Motiviation sehe, die Jugendliche in Schule/Lehre zeigen sollen. Die Jugend wird zunehmend mehr zu einem Zeitraum, der mit dem passiven Konsum von Unterhaltungsmedien verbracht wird - und das ist dann auch das einzige, was der Jugendliche später kann und will. Es ist aber nicht dass, was er muss. Der Effekt wird meiner Beobachtung in erschreckend vielen Fällen durch inkompetente Eltern verschärft, die alles machen, was von ihnen verlangt wird. Praktischerweise präsentieren die Medien auch noch mehrheitlich eine Phantasiewelt, in der man einfach nur "gut" (=nett,...) sein muss, um am Ende als Held darzustehen.
So funktioniert die Welt aber nicht.
Früher mussten Kinder und Jugendliche in wesentlich höherem Maße eine Leistung erbringen, um das zu bekommen, was sie wollten. D.h. sie mussten das tun, was junge Erwachsene auch tun müssen.

Macht das die Jugend von heute "schlechter"?
Unterm Strich schon.
Man sollte als Erwachsener aber vorsichtig mit Schuldzuweisungen sein. Die Jugend nutzt ihre Möglichkeiten genauso voll aus, wie jede andere Generation vor ihr. Dass diese Generation soviel mehr Möglichkeiten hat, dafür sind die Erwachsenen verantwortlich. Wer sein Kind stundenlang vom Fernseher berieseln oder im Internet rumhängen lässt, der sollte sich später nicht wundern, wenn es wenig Interesse an Sport und Büchern hat, seine sozialen Fähigkeiten sich in "lol" und "wtf" erschöpfen und die Fremdsprachekenntnisse als 1337 zu beschreiben sind.
Und sich mit politischen oder gesellschaftlichen Problemen auseinandersetzen?
Das Demokratieverständniss, das viele Eltern vorleben, lautet "die da oben machen doch eh was sie wollen, am Ende sind wir die angeschmierten".
 
Ich glaube, dass die Jugend von heute sogar besser ist, als die von vor 40 Jahren. Oder haben die damals allen ernstes regelmäßig am Schulhof über Politik geredet, wie wir es oft tun? Außerdem halte auch ich die heutige Jugend für wesentlich aufgeklärter, wissentschaftlich gesehen.

Außerdem zum Thema Sprache: Sprache lebt, aber man sollte meiner Meinung nach vorsichtig mit Wörtern wie "alter", "alder", etc. umgehen.

Wenn man teilweise hört: "Jetz geh feiern, trink paar Bier anstatt hier Musik zu hören", dann weiß man schon, was man von der damaligen Jugend halten sollte.

Mfg, iceman650

DU glaubst ,gut so. . . den das ist absolut scifi !
vor 40 jahren waren die menschen nicht so dekandent ,degenriert . . .
 
Die Jugend wird zunehmend mehr zu einem Zeitraum, der mit dem passiven Konsum von Unterhaltungsmedien verbracht wird - und das ist dann auch das einzige, was der Jugendliche später kann und will. Es ist aber nicht dass, was er muss.

Auf einen grossen / den groesseren Teil duerfte das zutreffen, ja. Das ist dann wohl einer der seltenen Anlaesse, bei dem wir mal einer Meinung sind.

Unterschiedlich duerften dagegen unsere Antworten auf die Frage "Warum?" sein. Ich stimme Dir zwar auch noch zu, dass das Problem mit Eltern beginnt, die ihren "Job" nicht ordentlich machen. Das liegt aber zwar auch, jedoch nicht nur an den Eltern. Teile der Gesellschaft haben jahrzehntelang alles was nach Disziplin, Anstrengung, Gewissenhaftigkeit und Tradition roch systematisch diffamiert. Wer diszipliniert war und fleissig, der hat sich bereitwillig ausbeuten lassen. Wer sich angestrengt hat, der hat gegen die Windmuehlen eines korrupten Systems gekaempft. Wer gewissenhaft war, der war spiessig und dumm dazu. Und wer auf Traditionen und Werte gepocht hat, musste geschwind in Deckung gehen, um nicht von der Nazikeule getroffen zu werden. Waren es anfangs noch Stimmungen in der Bevoelkerung, haben politische Kraefte a la Linke, NPD und Piratenpartei diese heute laengst als Markt mit teils zweistelligen Wachstumsraten fuer sich entdeckt und schwatzen ihrer Klientel nur zu gerne nach dem Munde.
 
Sogar als jemand, der gerade aus dem Jugendalter raus ist, sage ich, dass die Jugend von heute eine einzige Katastrophe ist.

In meiner Schulzeit habe ich es immer wieder erlebt, dass die Leute jeden Abend an jedem Tag nichts besseres zu tun hatten, als fort zu gehen und sich zu besaufen. Das machen die auch heute noch.
In der Grundschule fängt man an zu rauchen und mit 14 muss man schon Sex gehabt haben. Der erste Vollrausch war mit 13 ... so ungefähr sieht es aus (zumindest hier in Österreich).

Der Umgangston der Jugend von heute ist sowieso unter aller Sau und was angebrachtes Benehmen, moralische Werte, Ehrgefühl und Verantwortungsbewusstsein bedeutet, wissen die meisten gar nicht (mehr). Woher auch? In der Disko, in die man ja lieber zu oft, als zu selten geht, sitzt keiner, der einem das beibringt ...

^^ Keine Ahnung, wie das in anderen Ländern aussieht, aber die österreichische Jugend von heute hat ihren schlechten Ruf wahrlich verdient!

MfG, boss3D
 
Das Demokratieverständniss, das viele Eltern vorleben, lautet "die da oben machen doch eh was sie wollen, am Ende sind wir die angeschmierten".

Um ehrlich zu sein. Bei mir daheim wird so gedacht.
Wenn man damit aufwächst, hat man natürlich wenig Lust auf Politik.
So geht das auch mit der Firma weiter...
Weniger Geld für mehr Arbeit. Da bekommt man schonmal weniger Lust auf alles, was nur im entferntesten mit Arbeit zu tun.
Hier spielt meiner Meinung auch eine Rolle, dass heutzutage viele Kinder übers Maß verwöhnt werden.
An sowas gewöhnt man sich. Dadurch entwickelt man keinen Ehrgeiz und Fleiß...
 
In meiner Schulzeit habe ich es immer wieder erlebt, dass die Leute jeden Abend an jedem Tag nichts besseres zu tun hatten, als fort zu gehen und sich zu besaufen. Das machen die auch heute noch.
In der Grundschule fängt man an zu rauchen und mit 14 muss man schon Sex gehabt haben. Der erste Vollrausch war mit 13 ... so ungefähr sieht es aus (zumindest hier in Österreich).

Ich bin ja 15, und kann dir absolut versichern dass ich noch Jungfrau bin und nicht vorhabe, das in nächster Zeit zu ändern. Auch hab ich sowas was du da beschreibst noch nicht bemerkt. Das mit dem Rauchen stimmt aber, manche rauchen ja schon mit 8 was ein absolutes NoGo ist.

Der Umgangston der Jugend von heute ist sowieso unter aller Sau und was angebrachtes Benehmen, moralische Werte, Ehrgefühl und Verantwortungsbewusstsein bedeutet, wissen die meisten gar nicht (mehr). Woher auch? In der Disko, in die man ja lieber zu oft, als zu selten geht, sitzt keiner, der einem das beibringt ...


Du meinst sicher gegenüber anderen Respektspersonen, denn untereinander
ist man meist vertraut miteinander und versteht Spaß. Aber wenn ich dann höre, wie manche Schüler mit Lehrern reden, kommt mir schon wieder das Essen hoch ...
 
Auch hab ich sowas was du da beschreibst noch nicht bemerkt.
Darum habe ich ja geschrieben, dass das die österreichische Situation ist. Wie es bei euch in GER aussieht, wirst du eh selbst wissen ...
Du meinst sicher gegenüber anderen Respektspersonen, denn untereinander
ist man meist vertraut miteinander und versteht Spaß.
Nö, durchaus auch untereinander. Die meisten Jugendlichen pöbeln sich lieber gegenseitig an, anstatt vernünftig miteinander zu reden.

Ein weiterer Punkt ist auch die Kleidung der Jugend von heute. :kotz:
Von Stil und Eleganz kann da gar keine Rede mehr sein. Schon im Grundschulalter rennen die Kinder hier herum, wie man es bestenfalls von irgendwelchen Ghetto-Rappern erwarten würde. Von den Frisuren fange ich gar nicht an und das traurige daran ist, dass das in erster Linie Österreicher sind und nicht mal Immigranten.
Und wenn dann solche Typen unter meinem Zimmer-Fenster vorbeigehen und dabei ihr abscheuliche "Musik" am Handy auch noch so laut aufgedreht haben, dass man sich schon wieder wundert, ob die Kopfhörerpreise in unleistbare Regionen gestiegen sind, würde ich am liebsten was runterschießen.

MfG, boss3D
 
Sogar als jemand, der gerade aus dem Jugendalter raus ist, sage ich, dass die Jugend von heute eine einzige Katastrophe ist.

In meiner Schulzeit habe ich es immer wieder erlebt, dass die Leute jeden Abend an jedem Tag nichts besseres zu tun hatten, als fort zu gehen und sich zu besaufen. Das machen die auch heute noch.
In der Grundschule fängt man an zu rauchen und mit 14 muss man schon Sex gehabt haben. Der erste Vollrausch war mit 13 ... so ungefähr sieht es aus (zumindest hier in Österreich).

Der Umgangston der Jugend von heute ist sowieso unter aller Sau und was angebrachtes Benehmen, moralische Werte, Ehrgefühl und Verantwortungsbewusstsein bedeutet, wissen die meisten gar nicht (mehr). Woher auch? In der Disko, in die man ja lieber zu oft, als zu selten geht, sitzt keiner, der einem das beibringt ...

^^ Keine Ahnung, wie das in anderen Ländern aussieht, aber die österreichische Jugend von heute hat ihren schlechten Ruf wahrlich verdient!

MfG, boss3D
Das ist in Deutschland absolut genauso. Nur darf man nicht vergessen, dass wir hier von geschätzt 80% sprechen. Das ist zwar viel, aber da bleiben immer noch 20% die Wert auf genau die oben genannten Dinge legen.
Wenn man sich in einer typischen Schulklasse umschaut ist das wie gesagt bloß leider nicht der Großteil.

Du meinst sicher gegenüber anderen Respektspersonen, denn untereinander
ist man meist vertraut miteinander und versteht Spaß. Aber wenn ich dann höre, wie manche Schüler mit Lehrern reden, kommt mir schon wieder das Essen hoch ...
Genau, und dabei völlig vergessen, dass der Lehrer im Gegensatz zu ihm schon einige Hürden überwinden und viele Prüfungen bestehen musste, um Lehrer zu werden.
 
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