In Diablo 2 war das Konzept ein anderes. Es gab 99 Charakterlevel und Legs (hier noch Uniques genannt) von Level 3 bis 87. Die Eigenschaften hingen nicht so gravierend vom Level ab. Ein Level 27 Ring konnte auch von einem Level 83 Monster gedroppt werden und auch bis Level 99 nützlich sein, wichtiger war die Entwicklung des Chars mit Statuspunkten und Skills. Ausrüstung war wichtig, aber eben nicht alles. Legs droppten hin und wieder mal. Schlechte öfter als gute. Richtig gute Legs waren sehr selten, aber es gab immer Alternativen. Blaue Items konnten zum Teil besser sein als gelbe.
Daneben gab es aber halt auch mehr. Bestimmt 30 Runen, die sich sockeln ließen und in bestimmten Kombinationen Runenwörter ergaben. Dafür brauchte man weiße Basisitems mit der richtigen Anzahl von Sockeln (Rohlinge). Die ersten Runen gab es häufig, die besten waren so selten, dass man im Singleplayermodus häufig nur eine der Top 5 Runen pro Jahr gefunden hat. Mit Edelsteinen könnte man verzaubern (3 Edelksteine + Item = selbes Item mit neuen Eigenschaften), Es gab Zauber für's Inventar und für Qquestbelohnungen lohnte es sich einen neuen Charakter zu leveln. Man brauchte Schriftrollen zum identifizieren und fürs Stadtportal. Es gab Elexiere, Wurfwaffen und Pfleile mit beschränkter Anzahl sowie Dinge die nicht reparabel waren.
Es gab immer etwas zum finden, nicht nur Legs, die Bandbreite nützlicher Dinge war viel viel größer.
Auch hatten alle items Anforderungen. Bögen brauchten Dex, Rüstungen Stärke. Dex steigerte auch die Blockchance. Es gab halt viel viel mehr zu beachten, wie schnellere Treffererholung, Angriffswerte, die bestimmten, wie oft ein Schlag sein Ziel findet, Manaleech, Auren, sowie Immunitäten bei den Monstern. Man brauchte also immer mindestens zwei Schadensarten oder halt Mitspieler. D3 ist deutlich weniger komplex, das fehlt mir, merkt man gar nicht, oder?