Deutsche Telekom: Vectoring ist Wettbewerb und Reseller sind Jammerlappen

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Die Deutsche Telekom sieht sich permanenter Kritik bei ihrem bevorzugten Plan des Ausbaus der Netzinfrastruktur ausgesetzt. Das scheint an den Nerven zu zehren. In einem Interview verteidigt man die Pläne und betont, dass Vectoring Wettbewerb bedeutet. Reseller hingegen sollten weniger Jammern und mehr machen.

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"Vectoring ist Wettbewerb und Reseller sind Jammerlappen"

Monopol ist Wettbewerb und Konkurenz ist ein Rückschritt.
 
...dass mit Kupfer derzeit bis zu 250 Mbit/s erreicht werden können ..

Ich habe den Satz mal um den üblichen Telekom Zusatz ergänzt damit er richtig ist.

Die gute Nachricht ist: Die Bundesregierung forderte bis Ende 2018 50 Mbit/s für alle und bei 80 Prozent der Haushalte will die Deutsche Telekom das auch sicherstellen.

Wie handhabt die Bundesregierung eigentlich das "bis zu" in diesem Fall ? Ich wette die Telekom schafft es sogar 100% aller Haushalte mit "bis zu 50Mbit" zu versorgen. Das in der Realität dann immer noch 50% der Haushalte mit <10 Mbit rumkrebsen ist ein anderes Thema. Die Rede war ja nur von "bis zu" ... ;)
 
Aber die Städte und Gemeinden sind auch mit daran schuld. Die müssen sich auch kümmern, sonst wird's nichts. ;)

Bei uns war auch ein Oberbürgermeister den das gar nicht Interessiert hatte. Jetzt haben wir einen neuen der hat gleich nach Antritt mit der Telekom verhandelt und auch dem Staat wie auch Bundesland, Anträge Gestellt, Papierkram usw . Und siehe da in nicht mal ein halben Jahr ist die Telekom bei uns vor der Haustür und baut Glasfaserkabel ein. Erstmal soll 100 MBit/s reichen. Nur gab die Telekom letztens bei uns bekannt, das wenn alles Fertig ist, man mit mehr rechnen könne 200MBit/s oder mehr. Nur das müssten dann erstmal Tests zeigen. Unser Ausbau wird zusammen von der Telekom und Bundesland Gefördert. Und man sieht Anträge müssen Gestellt werden sonst wird nichts.
 
Problematisch finde ich das durch die m. M. n. wettbewerbsverzerrende Entscheidung die TKOM mit dem Ausbau exklusiv zu beauftragen halte ich für falsch. Sie führt vor allem durch die zeitliche Befristung dazu, dass nur bis jetzt nicht gut erschlossene Gebiete ausgebaut werden. Das wiederum hat zur Folge das in den bereits erschlossenen, mit 50 Mbit beispielsweise, mittelfristig kein upgrade statt finden wird und die Gesamterschließung mit maximal technisch möglichen Zugängen ausgebremst wird. Das betrifft dann vor allem Ballungsgebiete wie Berlin, wo genau das eigentlich nicht sein sollte.

MfG
 
Sie führt vor allem durch die zeitliche Befristung dazu, dass nur bis jetzt nicht gut erschlossene Gebiete ausgebaut werden. Das wiederum hat zur Folge das in den bereits erschlossenen, mit 50 Mbit beispielsweise, mittelfristig kein upgrade statt finden wird und die Gesamterschließung mit maximal technisch möglichen Zugängen ausgebremst wird. Das betrifft dann vor allem Ballungsgebiete wie Berlin, wo genau das eigentlich nicht sein sollte.
Es ist das genaue Gegenteil der Fall.
Nur wer im Nahbereich um die Hauptverteiler jetzt schon VDSL 25 oder VDSL 50 bekommen kann, profitiert von diesem Ausbau. Außerhalb des Nahbereichs baut die Telekom auch aus, diesen Ausbau kann man ihr aber nicht verbieten. Wenn du jetzt schon VDSL 50 über einen Outdoor-DSLAM bekommen kannst, werden es in den nächsten Jahren 250 Mbit/s.
 
Es ist das genaue Gegenteil der Fall.
Nur wer im Nahbereich um die Hauptverteiler jetzt schon VDSL 25 oder VDSL 50 bekommen kann, profitiert von diesem Ausbau. Außerhalb des Nahbereichs baut die Telekom auch aus, diesen Ausbau kann man ihr aber nicht verbieten. Wenn du jetzt schon VDSL 50 über einen Outdoor-DSLAM bekommen kannst, werden es in den nächsten Jahren 250 Mbit/s.
Eben. Dieser Zwangausbau bindet die verfügbaren Ressourcen und sorgt so dafür, dass der Gesamtausbau ins stocken gerät. Genau das sage ich ja. Aber da will ich der TKOM nicht die Alleinschuld geben. Mindestens die Politik ist da genau so verantwortlich, da durch die zeitliche Befristung bis 2018 quasi kein anderer Ausbau möglich ist.

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Viel schlimmer finde ich das man für eine 50Mbits Leitung zahlt und diese schwankt wie blöd. Leider habe ich kein Kabel Anschluss mehr für Kabel Deutschland :( Das vermisse ich total und der groll gegen die T-Com wird immer größer -.-
 
Wenn man bei der Telekom einen VDSL 50-Anschluss hat, erreicht man die 50 Mbit/s auch, von den Peering-Problemen mal abgesehen. Was lief denn bei dir nicht richtig?
 
Wer alles im Besitz hat und und sich ziert wie eine Kuh wenn es donnert hat das mit Wettbewerb wohl noch nicht verstanden und wie soll man als Reseller etwas machen wenn der Eigentümer permanent knurrt und beißt.
 
dann müssen die reseller halt kleine brötchen backen und was eigenes auf die beine stellen, wilhelm tel und andere habens auch hinbekommen. anstelle von mimimi einfach mal den Spaten in die Hand genommen und siehe da, luppt ... aber reseller sind scheibar das konzernäqivalent zum wutbürger ... hauptsache die anderen sind schuld und der eigene vorgarten ist der grünste ohne irgendwelche Leitungen deren kosten die einem die zahlen verschandeln :schief:
 
Wie handhabt die Bundesregierung eigentlich das "bis zu" in diesem Fall ? Ich wette die Telekom schafft es sogar 100% aller Haushalte mit "bis zu 50Mbit" zu versorgen. Das in der Realität dann immer noch 50% der Haushalte mit <10 Mbit rumkrebsen ist ein anderes Thema. Die Rede war ja nur von "bis zu" ... ;)

Die können sich DSL Hybrid von der Telekom nehmen oder allgemeines LTE (zur Not mit Hausantenne) und da der Ausbau der großen Drei schon recht gut ist kann man das Ziel quasi schon heute als Erreicht ansehen. Eventuell wird man bis 2018 die letzten weißen Flecken mit LTE zukleistern müssen, die Investitionen dürften allerdings wohl nur bei ein paar (duzend) Millionen liegen. Man muß da auch immer zwischen den Zeilen lesen, es war stehts die Rede von 50 MBit und niemals von einer echten Flatrate.
 
Wer alles im Besitz hat und und sich ziert wie eine Kuh wenn es donnert hat das mit Wettbewerb wohl noch nicht verstanden und wie soll man als Reseller etwas machen wenn der Eigentümer permanent knurrt und beißt.

Und wer oder was hindert die Reseller daran, auch mal was in die Hand zu nehmen, um zumindest mal KVZs mit Glasfaser zu versorgen. Denn das steht denen durchaus frei und daran hindert sie niemand. Von einigen regionalen Anbietern einmal abgesehen, passiert da genau gar nichts. Aber wenn die Telekom das denn einmal macht, dann stehen die als allererstes auf der Matte und schreien nach Zugang. Ist ja auch schön billig. Kein Geld in die Hand nehmen und lieber den regulierten Betrag für einen BSA Zugang zahlen.

Und da kann ich die Telekom schon verstehen. Denn alle schreien immer, Telekom mach endlich. Nur kann es nicht funktionieren, wenn solche Investitionen immer an einem Unternehmen hängen bleiben. Die ganzen sogenannten Wettbewerber hätten es ja am allerliebsten, wenn die Telekom den kompletten FTTB/FTTH Ausbau alleine tätigen würde und man sich dann fürn Appel und nen Ei ins gemachte und angewärmte Nest setzen kann. Dazu dann noch mit Dumping Preisen die ganzen Kunden abgreifen. Wenn man aber nur den regulierten BSA als Refinanzierung hat, rechnet sich so ein Glasfaserausbau niemals. Das sollten die sogenannten Schreihälse der Wettbewerber endlich mal verstehen anstatt immer rumzujammern !

Gerade VF sollte jetzt eher den Ball nach der Übernahme von Kabel Deutschland verdammt flach halten. Denn das eigentliche Netz von Kabel Deutschland stammt noch aus den Zeiten, als die damalige Deutsche Bundespost dieses aufgebaut und auch betrieben hatte, aber dieses im Zuge der Privatisierung verkaufen mußte. Kabel DE mußte dann "nur" noch die Knotenpunkte aufbauen und die technischen Voraussetzungen schaffen, damit Internet über das Kabelnetz möglich war. Den kostenintensivsten Part des eigentlichen Netzaufbaus hatte damals jedoch noch die Deutsche Bundespost als Staatsunternehmen gemacht.
 
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