Deutsche Telekom schwört auf Kupfer und verspricht 500 Mbit/s

Deutsche Telekom schwört auf Kupfer und verspricht 500 Mbit/s

Ja, das stimmt .Bei Ookla hängt es immer etwas davon ab, auf welchen Server man geleitet wird. Macht man mehrere Tests, dann kommt man häufig an die "echte" Bandbreite heran.
 
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Inwiefern messen diese Seiten nicht genau? Das kannst Du von Deiner Seite aus doch gar nicht nachvollziehen, wie genau die Messung ist. Da spielen eine Menge Faktoren mit rein. Der von Dir verlinkte Test (ist der gleiche wie Speedtest.net by Ookla - DSL Speed Test - Der Globale Breitband Geschwindigkeitstest) zeigt Dir oft auch zu jeder Tages und Nachtzeit etwas anderes an, wenn Du einen Kabelanschluss hast. Darum schreiben die ja auch dazu, dass man mehre Messungen durchführen soll. Cook hat schon Recht mit dem was er schreibt. Von 40-99Mbit/s war bei mir schon alles dabei, wenn ich mal einen Speedtest gemacht habe.

Der geht aber auf einen Unitymediaserver. und es ist bei mir konstant.
bei Wie ist meine ip komme ich selten über 90mbit.

wenn ich downloade und berechne, lande ich bei den Werten vom Speedtest Unitymedia.
Kann sein das Wie ist meine ip bei Kupferleitung und Telekomtechnik sehr genau ist, aber für kabel, bzw Glasfaser...... Naja.
 
AW: Deutsche Telekom schwört auf Kupfer und verspricht 500 Mbit/s

Bei mir zeigen beide Seiten ungefähr den gleichen Wert. Hätte mich auch gewundert, wenn der Test von wimip unbrauchbar wäre:

qshY3rdvF6Wxttn81605.png um.PNG
 
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Komisch.
Bei mir, wie erwartet, ist wieistmeineip total daneben.
Gehe über LAN rein und nutze Firefox.
 

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Evtl. hast Du vergessen, Deinen Verbindungstyp vorher einzustellen bzw. den Tarif auszuwählen. Keine Ahnung warum das bei denen nötigt ist. Wenn ich das nicht mache, dann kommt irgendwas mit 50 Mbit/s raus.
 
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Nee, habe ich eingestellt.
Ich weiss von mehereren, das die das gleiche Problem haben.
Man findet auch darüber Berichte im Netz.
Ist ja auch egal.
60gb in 45 Minuten runterladen ist schon Topp.
Und definitiv nicht die Geschwindigkeit die mir wieistmeineip anzeigt.
 
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@warawarawiiu

Also ich weiß nicht. Deine Argumentation ist: Ortschaften die 10.000 und mehr Einwohner haben und jetzt (bzw. in den letzten Jahren) noch kein VDSL haben (hatten), sollen nicht ausgebaut werden. Stattdessen sollen erst mal die 500 Einwohner Dörfer ausgebaut werden!? Das macht doch gar kein Sinn? Sinnvoller ist es erst mal dort auszubauen wo relativ viele Menschen leben, die aber immer noch mit Bambusleitungen umher surfen.

Fakt ist: 4 Mio Haushalte die letztes Jahr noch kein VDSL hatten, haben jetzt min. VDSL. Fakt ist auch: Bisher wurde nur Vectoring gebaut, wo vorher noch kein VDSL verfügbar war. Es wurden also neue Glasfasern verlegt. Hamburg ist die erste Stadt (Ende des Jahres) die bereits VDSL hat und nun auf Vectoring aufgerüstet wird. Weiterer Fakt: Steuergelder dürfen für Vectoring nicht verwendet werden! Überall dort wo Vectoring gebaut wird, bezahlt die Telekom alles selber. Fakt ist auch, dass dort wo die Telekom jetzt ausbaut, später nur die Technik ausgetauscht werden muss (auf SuperVectoring) und so kann man allen, die jetzt oder in den nächsten Jahren 100Mbit/s bekommen 250Mbit/s anbieten. Beachte aber, dass nur Personen jetzt 100Mbit/s bekommen, die vorher nur max. 16Mbit/s bekommen haben, ein Ausbau findet also statt.

Die Telekom hat gar nicht genug Personal um ganz Deutschland gleichzeitig auszubauen, schließlich muss alles geplant werden. So viele Tiefbaufirmen gibt es auch gar nicht. Also geht man eine Prioritätenliste durch: Erst die Ortschaften >10.000 Einwohner die noch kein VDSL haben, dann die <10.000 und irgendwann die Dörfer.

Die Ausbaukarte der Telekom zeigt im Übrigen nur Sachen, die schon ausgebaut sind oder aber in den nächsten 3 Monaten in Betrieb gehen. Ich bin letzten durch Bad Bramstedt gefahren, da wurde gerade fleißig von der Telekom gebaut, laut Aussage der Leute vor Ort 100Mbit/s (also Vectoring). Auf der Ausbaukarte sehe ich davon aber noch nichts.
 
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Naja, im Grunde ergibt das nur dann keinen Sinn, wenn man Internet nicht als wichtige Infrastruktur betrachtet. Auch ein 500 Seelen Ort hat Straßen, Wasserversorgung - vor allem Abwasser, eine Müllabführ etc. Wenn jetzt so etwas nur da diese Infrastruktur ausgebaut würde, wo es Gewinn bringt, dann säßen wir hier auf gut Deutsch gesagt ganz tief in der Sch...ade, wenn ihr versteht was ich meine. Das ist gerade ein Fehler: Infrastruktur sollte nicht auf Gewinnmaximierung hinauslaufen sondern auf adäquate Versorgung für alle. Damit möchte ich nicht sagen, dass bei einer verstattlichten Telekom alles besser wäre, aber zumindest sollten auch Dörfer mit 500 Einwohnern VDSL oder vergleichbares Internet ohne massive Nachteile (extrem knappe Traffic-Volumina etc.) liegen. Wenn es so weiter läuft wie bisher werden diese Orte über kurz oder lang aussterben, weil die meisten Digital Natives Internet eben für wichtig erachten und dem Fortschritt in größere Orte folgen werden.

Auch wenn der Vergleich - wie Vergleiche allgemein - etwas hinken mag: Ich sehe durchaus eine Ähnlichkeit zwischen Straßen, Telefonleitungen, Wasser- und Abwasser und einem Medium wie Internet. Letztes ist heute für Informatinsbeschaffung unumgänglich. Auch ist es heute in vielen Bereichen des Arbeitslebens erforderlich, um überhaupt in Erwerbstätigkeit zu gelangen. Gerade durch die immer weiter steigenden Bandbreitenanforderungen geht einem damit immer mehr der mögliche Nutzen des Mediums verloren, wenn man keine vernünftige Bandbreite nutzen kann. Ich frage mich, in wiefern bei heute üblichen Streaming-Diensten und allgemein dynamischen Webtechnologien bei einer Leitung unter 6 mbit/s überhaupt noch von einem Internetzugang gesprochen werden sollte, wenn man die Möglichkeiten zu einem hohen Prozentteil einfach nicht mehr nutzen kann. Alleine das Wort Internetzugang beinhaltet ja, dass man Zugang zu diesem ominösen Internet hat. Wenn man mit so einer Leitung in 5 - 10 Jahren nur noch Teile des Internets nutzen kann, hat man ja dazu praktisch keinen Zugang mehr, auch wenn die Protokolle natürlich die Inhalte irgendwie laden. Nur ist laden dann, dass man ein Youtube-Video von 15 Minuten entweder in einer Qualität schauen muss, wo Raten über den Bildinhalt angesagt ist oder eben 2 Stunden vorladen lässt, was ja dank der genutzten Technologie nicht funktioniert. Das wäre dann ein Beispiel, wo durchaus ein gewaltiger Klassenunterschied ist und definitiv Nutzer benachteiligt werden.

Ich möchte auch noch mal auf den soziokulturellen Aspekt der Internetnutzung eingehen. Viele meiner sozialen Kontakte hätte ich ohne das Internet niemals getroffen. Es wäre meiner Meinung nach schon ein Einschnitt, wenn solche Technologien so ungerecht verteilt bleiben würden.

Also ich möchte in 5 Jahren nicht mehr auf DSL 160000 sitzen. Wo diese Leitung geschaltet wurde, sagte mir Speedtest.net, dass ich schneller als 95 % der Menschen in Deutschland wäre. Heute bin ich immerhin noch schneller als ~ 40 %. Das ist im Grunde so, als hätte ich noch meine damalige Geforce 8800 GT im Rechner und würde heute damit spielen wollen. Es gibt sicherlich Szenarien, in denen das funktioniert. Aber in den meisten Szenarien werde ich den Nachteil einfach deutlich spüren. Der massive Unterschied: Bei der Grafikkarte kann man aufrüsten, egal wo man lebt - so lange Strom da ist, um die Kiste zu betreiben. Beim Internet ist man auf das limitiert, das da ist.

Und sorry, 500 Seelen Kaff hin oder her: Es ist unfair, wenn andere sich ein Gbit-Rennen liefern und andere wiederum mit 2 Mbit/s dahindümpeln müssen. Gewinn für die Telekom hin oder her: Sie bietet Infrastruktur und so sollte das Thema eben auch behandelt werden - notfalls mit entsprechenden Auflagen. Daher wäre ich auch sehr klar ein Verfechter von nutzbaren Bandbreiten für alle und sehe in Ansatz eine Diskriminierung darin, dass man einfach durch seinen Wohnort bei einem wichtigen Medium entweder bevorzugt oder komplett ignoriert wird. Naja, da bleibt wohl wieder nur der bekannte Spruch, der besagt, dass das Leben halt einfach nicht fair ist. Muss man wohl leider mit leben. Jetzt funktioniert es ja mit Bandbreiten unter VDSL-Niveau noch einigermaßen. Bleibt zu hoffen, dass es für immer so bleibt. Denn hier wird in Sachen ausbau wohl nix passieren, auch wenn dieser Glasfaser-Papiertiger bei uns durch die Gassen streift. Das wird nicht ausgebaut, dafür brauche ich - wie gesagt - keine Kristallkugel. Dafür sind einfach zu viele Leute zu fortschrittsverweigernd. Okay, wer die finanziellen Mittel nicht hat oder es einfach nicht braucht sollte nicht zur Glasfaser gezwungen werden (obwohl sie hier einem 16000er Anschluss in Sachen Kosten gleichkommt), aber viele entscheiden sich einfach nach altbekannten Leitsätzen "was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht" oder "ist doch alles gut wie es ist" für das Vorhandene und verweigern den Fortschritt für kommende Generationen gleich mit. Und das finde ich schade.
 
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Irgendwo und irgendwann?


Mal ehrlich: viele wären froh wenn sie überhaupt 6mbit hätten....... das würde meinen Eltern reichen.
Damit geht Amazon prime und surfen.

Aber mit dem aktuellen 1000er geht halt nicht mal YouTube 360p oder Amazon prime.

Das sind kunden bei denen etwas getan werden müsste.

This!!!!

Hier ist der Stand von Sachsen-Anhalt der Ortsteile (Lingenau, Tornau, Hoyersdorf, Thurland, Klein-Leipzig) der Stadt Raguhn-Jeßnitz, ca 1200 EW:
KEIN Breitband!

Ein einem Dorf (Thurland) gibt es bis 2MBit/s, dann kommt die Autobahn und danach gibt es nichts mehr. Kein DSL, kein DSL-Light, lediglich die Hälfte der Orte bekommt LTE von der Telekom mit der tollen Drossel, mein Ort gerade noch so LTE von Vodafone (2 von 8 Balken).

Hier wären die Leute echt froh über 4, 5, 6MBit/s! 50, 100 oder gar 500MBit/s wäre reinste Utopie.

Aber: Mir ist es aktuell egal, ich ziehe in ein Dorf nach Sachsen (arbeitsbedingt) und dort gibt es 50MBit/s seit letztem Jahr, das wird ein heftiger Unterschied werden von 384kbit LTE zu einer echten 50MBit/s Breitbandleitung. Auch finanziell! Mein LTE-Vertrag kostet 47 Euro, der DSL-Vertrag dann nur noch 20 Euro! Beides von Vodafone.

Es muss aber für die anderen Leute etwas getan werden und es ist nichts geplant. Und auch aus diesen Gründen ging hier die Wirtschaft kaputt, ziehen die Leute (junge Leute) weg usw...

BTW: ISDN gibt es hier in meinem noch aktuellem Ort auch nicht. Der Analoganschluss kostet monatlich über 25 Euro!
 
AW: Deutsche Telekom schwört auf Kupfer und verspricht 500 Mbit/s

Das schlimmste daran ist die Tatsache, dass das Fälle sind, von denen niemand spricht. Alle reden nur von 50 Mbit/s bis 2018 und über Technologien wie Vectoring, um aus dem VDSL Netz noch mehr herauszuholen. Dabei fallen die Menschen, wo möglicherweise nicht einmal ein läppisches Mbit pro Sekunde anliegt, subjektiv empfunden, absolut unter den Tisch.

Ich bin mal zweckpessimistisch: Die Leute, die heute noch kein DSL von mindestens 6 Mbit/s haben, werden auch 2018 keine 50 Mbit/s haben sondern immernoch nicht einmal DSL von 6 Mbit/s. Solche kleinen grauen Flecke werden bei dem Ziel, alle Haushalte zu erreichen, einfach außen vor gelassen. Und wenn doch Ausbau geschieht, dann ist das LTE mit drakonischen Traffic-Limits, die dann die ganze Leitung eigentlich wieder als nicht-vorhanden erklären, weil man nach 3 - 4 Tagen des Monats bereits wieder auf altbekannten 384 Kbit/s angekommen ist, wenn man das Internet normal nutzt und nicht nur zum E-Mails Checken online geht.

Währenddessen kenne ich Leute, die sich beschweren, weil sie "nur" 100 Mbit/s haben. Diese Probleme hätten Menschen, die einfach komplett außen vor sind, sicherlich sehr gerne. Erinnert mich irgendwie an die Lüge, dass in Deutschland Bildung unabhändig von sozialer und finanzieller Herkunft bezogen werden kann. In 2 Jahren kann halt jeder im Deutschland irgendwie 50 Mbit/s beziehen. Außer natürlich Orte, die einfach auf der Landkarte nicht deutlich genug auftauchen und Orte, wo man dann die 50 Mbit/s für genau 20 - 30 GB nutzen kann. Was dann bei einem regulären Download knappe 80 Minuten reicht, ehe man gedrosselt wird. Wenn unsere Politiker das ernsthaft als richtige 50 Mbit/s sehen, dann ist für sie das Internet wohl noch viel mehr Neuland als ich bisher dachte.

Um die Katastrophe noch etwas quantitativ zu unterstreichen: 80 Minuten Fullpeed bei 50 Mbit/s entsprechen ca. 0,18 % des Monats. :ugly: :lol:

Hier wird davon gesprochen, dass 2018 wohl locker 100 Mbit/s nötig sein werden, um den durchschnittlichen (!) Bandbreitenbedarf eines Haushalts zu decken und nochmal der "Schneeballeffekt" von immer traffic-intensieren Web-Angeboten angerissen. Ist zwar nicht sehr technisch-detailiert, aber zeigt verständlich, wo dir in Deutschland stehen. Und auch hier sind Fälle wie deiner mit keiner Silbe erwähnt. Bei der Aussage, dass 2/3 der Haushalte 50 Mbit/s aufwärts nutzen können ist es umso bitterer, wenn man selbst nicht einmal 5 nutzen kann.
 
AW: Deutsche Telekom schwört auf Kupfer und verspricht 500 Mbit/s

Solange es hier nicht flächendeckend mindestens 50MBit gibt ist und bleibt Deutschland in Sachen Internet ein Entwicklungsland.
 
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Das schlimmste daran ist die Tatsache, dass das Fälle sind, von denen niemand spricht. Alle reden nur von 50 Mbit/s bis 2018 und über Technologien wie Vectoring, um aus dem VDSL Netz noch mehr herauszuholen. Dabei fallen die Menschen, wo möglicherweise nicht einmal ein läppisches Mbit pro Sekunde anliegt, subjektiv empfunden, absolut unter den Tisch.

Ich bin mal zweckpessimistisch: Die Leute, die heute noch kein DSL von mindestens 6 Mbit/s haben, werden auch 2018 keine 50 Mbit/s haben sondern immernoch nicht einmal DSL von 6 Mbit/s. Solche kleinen grauen Flecke werden bei dem Ziel, alle Haushalte zu erreichen, einfach außen vor gelassen. Und wenn doch Ausbau geschieht, dann ist das LTE mit drakonischen Traffic-Limits, die dann die ganze Leitung eigentlich wieder als nicht-vorhanden erklären, weil man nach 3 - 4 Tagen des Monats bereits wieder auf altbekannten 384 Kbit/s angekommen ist, wenn man das Internet normal nutzt und nicht nur zum E-Mails Checken online geht.

Währenddessen kenne ich Leute, die sich beschweren, weil sie "nur" 100 Mbit/s haben. Diese Probleme hätten Menschen, die einfach komplett außen vor sind, sicherlich sehr gerne. Erinnert mich irgendwie an die Lüge, dass in Deutschland Bildung unabhändig von sozialer und finanzieller Herkunft bezogen werden kann. In 2 Jahren kann halt jeder im Deutschland irgendwie 50 Mbit/s beziehen. Außer natürlich Orte, die einfach auf der Landkarte nicht deutlich genug auftauchen und Orte, wo man dann die 50 Mbit/s für genau 20 - 30 GB nutzen kann. Was dann bei einem regulären Download knappe 80 Minuten reicht, ehe man gedrosselt wird. Wenn unsere Politiker das ernsthaft als richtige 50 Mbit/s sehen, dann ist für sie das Internet wohl noch viel mehr Neuland als ich bisher dachte.

Um die Katastrophe noch etwas quantitativ zu unterstreichen: 80 Minuten Fullpeed bei 50 Mbit/s entsprechen ca. 0,18 % des Monats. :ugly: :lol:


Ich habe damals, als die Drossel in LTE eingeführt wurden ist (fast 2 Jahre war das ohne Drosselung normal wie 7,2MBit/s nutzbar!) mich mit der Verbraucherzentrale auseinander gesetzt. Die kurze und knackige Antwort war, dass ich ja die im Vertrag maximal festgelegte MBit doch bekommen könnte, nur dass ich halt die GB extra bezahlen [Anm: 10GB kosten 15 Euro extra] und das völlig in Ordnung ist. Ich könnte ja zur Not den Anbieter wechseln wenn ich unzufrieden wäre [Anm: Also Drossel-LTE von VF zu Drossel-LTE von 1&1].

Mittlerweile wurde mein Vertrag, so habe ich es in meiner Kündigung erfahren, auf 50MBit/s erhöht, ohne dass ich von VF informiert wurde. So kann man die Statistik schön fälschen und unser Ort gilt als 50MBit/s versorgt für die Bundesregierung unter Führung von Kanzlerin Sprunginderschüssel.


Wenn man mal ausrechnen wollen würde, für ein modernen Haushalt mit Videostreaming (Netflix, Amazon...), mit Spieledownloads &Multiplayer (Playstation, XBOX sind gut verkauft) und eventuell mal ein wenig Youtube oder Musikstreaming; da kommt pro Tag im Durchschnitt sicher um 50-80GB zusammen. Auf dem Monat gerechnet also knapp 1,5 bis 2TB!
Will man das mit LTE normal nutzen ist man bei über 2000 Euro/Monat
 
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Ich bin mal zweckpessimistisch: Die Leute, die heute noch kein DSL von mindestens 6 Mbit/s haben, werden auch 2018 keine 50 Mbit/s haben sondern immernoch nicht einmal DSL von 6 Mbit/s. Solche kleinen grauen Flecke werden bei dem Ziel, alle Haushalte zu erreichen, einfach außen vor gelassen. Und wenn doch Ausbau geschieht, dann ist das LTE mit drakonischen Traffic-Limits, die dann die ganze Leitung eigentlich wieder als nicht-vorhanden erklären, weil man nach 3 - 4 Tagen des Monats bereits wieder auf altbekannten 384 Kbit/s angekommen ist, wenn man das Internet normal nutzt und nicht nur zum E-Mails Checken online geht.

Noch einmal...
Gerade diese Ortschaften mit 6 mbit/s oder weniger wurden in den letzten 2 Jahren ausgebaut bzw mit Vectoring versorgt!
Die Großstädte folgen JETZT erst!

Ich weiß dass das viele nicht hören wollen, aber wenn man einmal ganz objektiv die Ausbau Gebiete der letzten 2 Jahre abklappert, wird man fix feststellen das eben nicht die großen Städte den Vorrang hatten.


Zum Thema LTE und trafficbegrenzung...da hat man hingegen zumindest Hybrid auf den Markt gebracht, wo hingegen bereits eine 2000er bzw gar schon auf IP Basis 384er Standleitung ausreichend ist. ;)

Welchen Schuh sich die Telekom anziehen muss ist, das der Ausbau auf komplett Glasfaser staffelweise geschieht und somit noch viele Jahre ins Land ziehen werden, bis Glasfaser für jedermann bis ins Haus verfügbar gemacht wird.

Das hat allerdings zum Teil Kostengründe (knapp 100 Mrd. Euro) bzw aus Gründen der Infrastruktur.
(Planung, Baugenehmigungen etc. )

Das kleine Dörfer meist auf der Strecke bleiben, ist ärgerlich aber hat auch wieder zumindest wirtschaftlich gesehen nachvollziehbare Gründe.

10.000+ Einwohner sind nu einmal wesentlich mehr potenzielle Kunden als 1000 und weniger und wenn eine große deutschlandweite Verfügbarkeit angestrebt werden soll, nur logisch das jene Vorrang haben.
 
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Zum Thema LTE und trafficbegrenzung...da hat man hingegen zumindest Hybrid auf den Markt gebracht, wo hingegen bereits eine 2000er bzw gar schon auf IP Basis 384er Standleitung ausreichend ist. ;)

Wenn wenigstens überall verfügbar :schief: dann wäre es sogar brauchbar, wobei ich auch schon von einigen gehört hab das es eben nicht so toll ist ;)
 
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Wenn wenigstens überall verfügbar :schief: dann wäre es sogar brauchbar, wobei ich auch schon von einigen gehört hab das es eben nicht so toll ist ;)

Hybrid ist eigentlich ziemlich brauchbar und gut, dazu ist der Preis OK, nur die Hardware hat nen bissigen Preis.
Vorteil dabei: man hat auch ordentlich Upload. 4G halt.
 
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Wenn wenigstens überall verfügbar :schief: dann wäre es sogar brauchbar, wobei ich auch schon von einigen gehört hab das es eben nicht so toll ist ;)
Ich hab es und bin sehr zufrieden damit.
Wobei ich ein sehr schlechtes Beispiel bin, da ich generell schon eine fixe Standleitung besitze. ^^

Ich wollte einfach bloß damit ausdrücken, das zumindest hier, anders als bei der Konkurrenz eine Art Notlösung ohne Trafficbegrenzung besteht auch wenn der Aufpreis durch den teureren Router mehr als Ärgerlich ist. ;)
 
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Also von deiner Behauptung sehe ich hier auf der offiziellen Ausbau-Karte der Telekom nichts. Mehrere Nachbarorte bringen es heute noch nicht einmal ansatzweise auf utopische 6 Mbit/s, Hybrid ist hier nicht verfügbar, im Telekom-Netz ist hier zudem kein LTE zu bekommen. Ich weiß von mehreren Haushalten etwas weiter außerhalb, die heute noch mit ISDN angebunden sind und daher nun bei Vodafone LTE-Kunden geworden sind. Selbst nach 30 GB ist die Leitung noch ein Traum im Vergleich zu ISDN selber. Wenn man zusätzlich da wohnt, wo kein Funknetz verfügbar ist - ja, gibt's leider nicht selten - dann ist man vollkommen gekniffen.

Die Erkenntnis machte ich, als ich vor einem halben Jahr auf einer Feier in einem kleinen Nebenort war: Dort hat mich jemand aufgrund eines sehr wichtigen Anliegens locker 50x angerufen: Telefon tot, kein Dienst. Und das im angeblich "besten Netz Deutschlands".

Phrasen wie "Noch einmal..." (als wäre ich in deinen Augen dumm) kannst du dir daher bitte schenken. Das ändert an der Realität leider rein garnichts.
 
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Ach der Aufpreis wäre noch vertretbar besser als nur LTE oder nur Holzleitung ist es allemal, wie gesagt nur die Verfügbarkeit ist je nach Gegend einfach beschissen und das ist was mich daran stört(Speedport Router sind halt generell ziemlich Mist aber einen Nachteil gibt es immer).
Ich hab hier und da eben schlechtes zu hören gekriegt ist aber auch schon länger her und damit hier eigentlich nicht relevant.
 
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Zum Thema LTE und trafficbegrenzung...da hat man hingegen zumindest Hybrid auf den Markt gebracht, wo hingegen bereits eine 2000er bzw gar schon auf IP Basis 384er Standleitung ausreichend ist. ;)

Wenn es hier nicht mal DSL mit 384kbit/s, geschweige denn ISDN gibt, dann funktioniert das nun mal schlecht.
Ich verstehe das sowieso nicht. Leute mit DSL können mittels Hybrid noch schneller werden und die Leute ohne DSL werden mit extrem teuren Drosselverträgen abgespeist bzw abgezockt?
Warum funktioniert es für die Leute mit 0,3 bis 2 MBit/s ohne Drossel, wenn dort doch auch nur die LTE-Verbindung genutzt wird?
 
AW: Deutsche Telekom schwört auf Kupfer und verspricht 500 Mbit/s

Wenn es hier nicht mal DSL mit 384kbit/s, geschweige denn ISDN gibt, dann funktioniert das nun mal schlecht.
Ich verstehe das sowieso nicht. Leute mit DSL können mittels Hybrid noch schneller werden und die Leute ohne DSL werden mit extrem teuren Drosselverträgen abgespeist bzw abgezockt?
Warum funktioniert es für die Leute mit 0,3 bis 2 MBit/s ohne Drossel, wenn dort doch auch nur die LTE-Verbindung genutzt wird?

Bei Hybrid wird 4G erst dann zugeschaltet wenn die Leitung nicht hinterherkommt. Wer natürlich 24/7 am saugen ist, bei dem ist das daueraktiv, da selbst ein überlasteter Server noch mehr rausgibt als 2Mbit/s :lol:
Das ist nun mal so das es eben nur in Verbindung mit ner Leitung funktioniert, nicht als reines LTE. Die Telekom KÖNNTE ja ungedrosselt 4G anbieten, aber dann verdienen sie ja nix an den Kunden.
 
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