RyzA
PCGH-Community-Veteran(in)
Wer weiß wie lange noch?Schon irre, in einem Philosophiethread wird der KI-Gott angerufen, der sich selber verneint
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Wer weiß wie lange noch?Schon irre, in einem Philosophiethread wird der KI-Gott angerufen, der sich selber verneint
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Nicht mehr lange...Wer weiß wie lange noch?![]()

huh?der sich selber verneint

Nein, auch das braucht eine bestimmte Zeit an Berechnung.Wie erklärst du dir dann, dass du nicht mitbekommst, das die Bilder welche auf deine Netzhaut treffen, im Gehirn umgedreht werden? Das geschieht auch in Echtzeit.![]()
Aber wir bemerken das nicht, weil das unbewusst geschieht und dann das umgedrehte Bild erst in das Bewusstsein gelangt?Nein, auch das braucht eine bestimmte Zeit an Berechnung.
Ja das mit den Sternen weiß ich. Weil C begrenzt ist und das da draußen so große Entfernungen sind.Ja, weil wir nur das fertig verarbeitete Bild kriegen.
Das braucht halt ne gewisse Zeit.
Deswegen liegt alles was wir sehen, in der Vergangenheit.
Je weiter das Gesehene entfernt liegt, desto weiter ist es in der Vergangenheit.
Der Mensch nen Meter vor dir ka paar Millisekunden? und die Sonne schon mehr als 8 Minuten.

»Intelligenz« – bei diesem Stichwort denken viele an Albert Einstein. Wie kein anderer hat der Begründer der Relativitätstheorie unser Bild des unfassbar schlauen, aber zerstreuten Professors mit wirren Haaren geprägt. Ähnlich voll und chaotisch wie auf seinem Kopf sah es offenbar auch in ihm aus – denn Einstein sei nicht nur äußerst intelligent, sondern sehr wahrscheinlich auch neurodivergent gewesen, schreibt André Frank Zimpel.
Prägende Charakterzüge Einsteins deuten laut dem Erziehungswissenschaftler und Psychologen auf eine mögliche ADHS, autistische Züge, Hochsensibilität und/oder Legasthenie hin. Eine eindeutige Diagnose könne zwar nicht gestellt werden, meint Zimpel. Dennoch illustriere das Beispiel des weltbekannten Physikers, welch wichtigen Beitrag diejenigen für den gesellschaftlichen Fortschritt leisten könnten, die jenseits der Norm denken – und das, obwohl Neurodivergenz laut Zimpel im Bildungswesen und in der Arbeitswelt damals wie heute »als Intelligenzdefizit, mangelnde Anpassungsbereitschaft oder Modediagnose heruntergespielt« würde.
Die enorme Mehrleistung, die neurodivergente Menschen im Alltag erbringen müssten, werde in der Regel weder erfasst noch anerkannt, schreibt Zimpel, der das Zentrum für Neurodiversitätsforschung (ZNDF) Hamburg/Eppendorf leitet: »Sie verbrauchen einen großen Teil ihrer Intelligenz, ihrer Kreativität und ihrer einmaligen Fähigkeiten oft nur dafür, Normen zu erfüllen und nicht aufzufallen. Dabei fehlen diese Intelligenzen, Kreativitätsquellen und einmaligen Perspektiven in unserer Gesellschaft und Wirtschaft an allen Ecken und Enden.«
Dieses Defizit werde im direkten Vergleich mit künstlicher Intelligenz (KI) besonders deutlich, meint der Autor. Denn KI-Systeme könnten zwar »endlose Mengen an Fakten anhäufen«, sich aber eben nicht geistig weiterentwickeln. Sie arbeiteten mit »rekombinierter Durchschnittsbildung«. Im Gegensatz dazu dächten neurodivergente Menschen oft fernab des Durchschnitts und jenseits des Berechen- und Erwartbaren – eine enorme Ressource, die mit klassischen Intelligenztests kaum abgebildet werden könne.
Im Verbund mit der KI
Der Schlüsselfaktor hierfür – sowohl für die meist schwächeren IQ-Testergebnisse als auch für den tief greifenden Unterschied zur formal-logischen Intelligenz der KI – ist laut Zimpel »die tief in der Biologie verwurzelte menschliche Aufmerksamkeit«. Denn Menschen mit ADHS oder Autismus richteten diese in der Regel anders aus als neurotypische Personen. Im autistischen Spektrum ist die Aufmerksamkeit demnach stark auf Details fokussiert, bei einer ADHS verteile sie sich hingegen gleichzeitig auf viele Eindrücke. Das Potenzial, das laut dem Autor in diesen besonderen Funktionsweisen des Gehirns steckt, könne sich dank KI künftig noch besser entfalten: Da sie das Gehirn von formal-logischen Aufgaben entlaste, schaffe sie neue Kapazitäten für kreatives und einzigartiges Denken.
Hat mit dem Thema "Neurodivergenz" aber nichts direkt zu tun!"Die Sprache ist ja nicht eine Ansammlung von Worten, oder besteht nicht in Worten, sondern ist Geist!"
Oder Freiheit (lies: gefühlte Willensfreiheit) liegt im Auge des Betrachters, der die Ketten nicht mehr sieht. Je älter und lebenserfahrener wir werden, desto freier fühlen wir uns, weil wir die frustranen Optionen nicht mehr in Betracht ziehen. Willensfreiheit wird somit nicht mehr empfunden als die Freiheit, eine Handlung (Denken, Reden, Straße bei Rot überqueren, Pupsen) wählen zu können, sondern entwickelt sich zur abgestumpften Freiheit, ein Handlungsergebnis (satt, gesund, ausgeschlafen) wählen zu können. Wenn ich weiß, wie ich mein Ziel erreichen kann, weil ich es bereits unzählige Male erreicht habe, wozu soll ich mich noch mit Irrwegen abgeben?Freiheit beginnt dort, wo ich meine eigene Konditionierung erkenne, aber auch das ist schon Teil des Systems.
Ich frage mich wie Analphabeten denken? Die müssen ja auch sprachlich denken können. Nur eben nach der Phonetik.Der letzte Teil ist gut, denn Sprache formt definitiv dein Denken.
Gerne!Vielen Dank auch für den Buchtipp!![]()

Letzteres wäre ja nur eine Bedürfnisbefriedigung. Das könnte man noch ausweiten auf Süchte welche noch mehr gegen den "freien Willen" sprechen würden.Oder Freiheit (lies: gefühlte Willensfreiheit) liegt im Auge des Betrachters, der die Ketten nicht mehr sieht. Je älter und lebenserfahrener wir werden, desto freier fühlen wir uns, weil wir die frustranen Optionen nicht mehr in Betracht ziehen. Willensfreiheit wird somit nicht mehr empfunden als die Freiheit, eine Handlung (Denken, Reden, Straße bei Rot überqueren, Pupsen) wählen zu können, sondern entwickelt sich zur abgestumpften Freiheit, ein Handlungsergebnis (satt, gesund, ausgeschlafen) wählen zu können. Wenn ich weiß, wie ich mein Ziel erreichen kann, weil ich es bereits unzählige Male erreicht habe, wozu soll ich mich noch mit Irrwegen abgeben?
Genau. Phonetik. Im Grunde ist Lesen/Schreiben egal, es fängt bei der Ausdrucksweise an. ZB gibt es auf Hawaii keine Definition des "Besitzes" eines Tieres. Wenn du dort ein Tier hast, bist du sein "Kahu", was eine tiefe, respektvolle Beziehung zwischen Mensch und Tier beschreibt, bei der es nicht um Besitz, sondern um eine liebevolle Betreuung geht.Ich frage mich wie Analphabeten denken? Die müssen ja auch sprachlich denken können. Nur eben nach der Phonetik.
In welche denn?Das geht aber nochmal in eine ganz andere Richtung.

Unter den Begriff hatte ich nichts bei Google gefunden.In Richtung der Anendophasie, da steckt die Forschung aber noch völlig in den Kinderschuhen.
Jetzt hatte ich es doch gefunden über Google. Keine Ahnung warum er das eben nicht angezeigt hat.Anendophasie:
Neuere Forschung führt "Anendophasie" als Begriff für das Fehlen innerer Sprache ein und zeigt, dass nicht jeder einen inneren Dialog erlebt. Die Studie verglich Erwachsene mit niedrigem und hohem Maß an innerer Sprache und fand signifikante Unterschiede in ihren kognitiven Fähigkeiten.

