ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Nö, soviele werden es nicht werden,
so ein schnelles Wirtschaftswachstum wird es gar nicht geben,
damit alle Menschen mit den grundlegendsten Bedürfnissen befriedigt werden können.
Geld ist ja genug da, nur an der gerechten Verteilung hapert es.
Damit es mehr Menschen werden, müssen nur sehr wenige Bedürfnisse befriedigt werden. Solange kein akuter Hunger herrscht, vermehrt sich Homo sapiens.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass man um das Jahr 2050 schon erste Anzeichen hat, denn ich kann nicht erkennen, dass sich die Menschen darauf einigen können, den Klimawandel abzuwenden.
Deutschland feuert ja mehr CO2 raus als noch vor ein paar Jahren. Der Reiseverkehr per Flugzeug steigt immer weiter -- und gerade der Flugverkehr tötet das Klima sprichwörtlich.
Und solange es Leute wie Trump und Co gibt, die eh alles ignorieren, wird das munter so weiter gehen.
"Klimawandel abwenden"? Die Menschheit hat bereits heute >60% des Klimapuffers, den man sich hätte gönnen können, ausgereizt und wir haben es nicht einmal geschaft, die einfachsten Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Zum abwenden ist es zu spät, begrenzen ist nur noch ein theoretische Möglichkeit, die einen Austausch der halben Menschheit über Nacht gegen bessere Menschen erfordern würde. Ich persönlich wäre nicht überrascht, wenn wir die +1,5 K, die wir hochundheilig nie überschreiten wollen bereits 2050, spätestens 2060 reißen. Ob es dann bis 2100 +4 oder +5 oder noch deutlich mehr werden hängt von Verstärkungsprozessen ab, von denen wir gerade mal den Hauch einer Ahnung haben. Und erste Anzeichen für Probleme hatten wir zur Jahrtausendwende, erste Anzeichen dass was im Gange ist in den 70er/80ern. Da brauchst du definitiv nicht bis 2050 warten.
Das alles ändert aber nichts daran, dass Menschen gerne mehr Menschen machen und sich davon nur sehr schwer abhalten lassen (s.o.). Deswegen würde ich damit rechnen, dass die Weltbevölkerung auch nach dem verbreiteten auftreten großer Probleme noch 1-2 Jahrzehnte weiterwächst. Mein Tipp: Bis 2040 geht es im globalen Schnitt noch bergauf mit dem Lebensstandard, ab 2060 werden überall die sich akkumulierenden negativen Folgen die Produktivität überflügeln und für ein allgemeines absinken sorgen und gegen 2070 sind dann so große Teile der Welt soweit abgesunken, dass die globale Sterblichkeitsrate die bis dahin stetig gestiegene Geburtenrate überflügelt. Bereits vorher dürfte sich aber die globale Alterstruktur deutlich verjüngen - in den nächsten Jahrzehnten dürfte die Verbreitung medizinisches Wissens und grundlegender Hygiene-Konzepte sowie einfacher Medikamente die Kindersterblichkeit weiter verringern, aber ab Mitte des Jahrhunderts werden Hunger, hohe Temperaturen und vor allem die physischen Belastungen der einhergehenden Fluchtbewegungen und Kriege die Altersterblichkeit in weiten Teilen der Welt drastisch ansteigen lassen. Deswegen rechne ich auch mit einem relativ lange anhaltenden Momentum in der Bevölkerungsentwicklung - zwar wird es schon 2060 in vielen Teilen der Welt weniger lebensfreundlich sein als heute, aber es werden relativ und durch die bis dahin gewachsene Bevölkerung erst recht absolut wesentlich mehr Frauen in gebährfähigem Alter auf dem Planeten leben.
Nice,
Forscher haben versucht, die Masse von Oumuamua zu berechnen und sind zu einem überraschenden Ergebnis gekommen.
Es könnte sich auch um ein antikes Alien-Sonnensegel gehandelt haben.
Ausführlicher Originalbericht in englisch incl. Berechnungen?
Bitte sehr:
https://arxiv.org/pdf/1810.11490.pdf
Bin ich der einzige, der Festigkeitsanalysen in dem Paper vermisst? Abbremsung durch Kollisionen und Materialverlust durch Verdampfen mögen ja bei Berechnungen für Asteroiden die spannenste Fragen sein, aber wenn ich ein 0,9 mm dickes Objekt mit 300000 km/h durch interstellaren Staub rasen lasse, dann erwarte ich vor alleme eine Erklärung wie ein paar Jahrmillionen später am andere Ende etwas anderes als schweizer Käse rauskommen soll. Und selbst wenn man ein paar Löcher tolleriert, sind Analysen der Eigenschwingung und -faltung nach so einer Kollision der logische nächste Schritt und die Festigkeitsanalysen der Zugbelastung wurden auch nur für uniforme, homogene Körper durchgeführt, was ein Sonnensegel spätestens nach der ersten Kollision aber eben nicht mehr wäre.
Will jetzt nicht überheblich wirken, aber für mich spekulieren da Astrophysiker über raumfahrttechnische Fragen und beweisen nur, dass es sich um zwei verschiedene Wissenschaften handelt.
Es gibt Fotos des Objektes. Das sieht absolut nicht nach einem "Sonnensegel" aus.
Da hast du recht. Die Fotos sehen samt und sonders aus wie "weißer Punkt auf schwarzem Grund" oder alternativ "grauer Punkt auf schwarzem Grund"


) eine Kursänderung vorgenommen hat, das ca. der Energiemenge entspricht, dass es mit dem Sonnenwind auf dem Kurs mitbekommen hat.

