Der "Naturwissenschaften" Thread

Wohl wahr, aber da Massen miteinander wechselwirken, ist es nicht falsch formuliert. Zumal ja auch nicht nur die Gravitation auf die "Körper" überhalb der Erde Erdkruste allein wirkt... Stichwort Trägheitswirkung durch die Rotation der Erde.

Das ist ja das Problem. Wie wechselwirken denn Massen?
Die allgemeine Relativitätstheorie erklärt die Wechselwirkung von Massen mit der gekrümmten Raumzeit.
Doch wie erklärt die Quantenphysik die Wechselwirkung von Massen? Normaler Weise kann eine Kraft nur dann wechselwirken, wenn ein Austauschteilchen vorhanden ist.
Und woher kommt eigentlich die Masse? Die Gluonen, die die Quarks zusammenhalten und damit auch Protonen und Neutronen im Kern halten, sind selbst masselos. Trotzdem ist diese Bindungsenergie für 95% der Masse der Quarks verantwortlich.

Nochmals zurück zu den Lichtschwertern :)
soweit ich mich ins StarWar Universum eingelesen hatte (ist schon länger her), wird immerhin das Lichtschwert als Energiewaffe bzw. Plasmawaffe techn. beschrieben.
Ich denke, den Autoren wurde recht früh bewusst, dass zwei kreuzende Lichtstrahlen im Gefecht kaum gegeneinander Widerstand entwickeln könnten und für den Interessierten wurde eine "realitätsnähere" Beschreibung entwickelt.

Ich frage mich ja immer wo die Partikelwaffen geblieben sind?
Baller doch mal mit einer Schrotflinte auf einen Jedi -- der wird blöd ausm Kostüm gucken. :D
Oder die klassische Sprengfalle. :ugly:

Spannt man den Bogen groß, so ist der Jedi-Orden schon über 25.000 Jahre alt und die techn. Zivilistationen im StarWars Universum, die interstellare Raumfahrt kennen, gibt es schon über 50.000 Jahre.
Unsere irdische Ziv. mit ersten "Städten" hat bestenfalls 15.000 Jahre auf dem Buckel und die techn. gefühlt gerade mal 5000 Jahre, von Raumfahrt ganz zu schweigen.
Wer weiß denn schon, mit was wir in 50.000 Jahren herumdüsen und mit was für skurrile Waffen wir uns gegenseitig den Schädel einschlagen können - evtl. ist auch ein Light-Sabber dabei...

R2D2 gibt es ja seit Episode 1. Damals auf dem Schiff der Königin.
In Episode 8 haben wir ihn auch gesehen. Dazwischen liegen wie viele Jahre? 50? 60?
Und in der Zeit wurde R2D2 nicht weiter entwickelt oder verbessert? Also ein 60 Jahre alter Roboter? Im Grunde genommen nur noch ein Schrotthaufen. ;)

Und das Gewicht im freien Fall erst :P.

Falls ein Flacherdler vom Dach springen sollte um die Gravitation zu widerlegen, rate ich ja immer dazu, einen Amboss mit zu nehmen und sich während des Fluges zu fragen, wieso dieser Amboss plötzlich nichts mehr wiegt.
 
Ich frage mich ja immer wo die Partikelwaffen geblieben sind?
Baller doch mal mit einer Schrotflinte auf einen Jedi -- der wird blöd ausm Kostüm gucken. :D
Oder die klassische Sprengfalle. :ugly:
Die Tuskenräuber und die Trandoshaner nutzen noch klassische Projektilwaffen.
Ersteres kann man in Episode 1 sehen, als sie auf die Pod-Renner schießen.
Letzteres in der Serie The Clone Wars und in dem Spiel Republic Commando, von dem das die Serie übernommen hat.
Du musst dich dringend mal von dem Disney-Kanon lösen, der taugt einfach nichts.:D

Und ich habe lange genug STAR WARS: Battlefront gespielt um leider bitterlichst zu erfahren, dass eine Schrotflinte einen Typ mit Lichtschwert auch nicht kleinkriegt.:fresse:
 
Also ich weiß nicht, Luke hat in Ep6 ja auch irgendwie gemerkt, dass die Rehkeule am Baum eine Falle der Ewoks war, nur Chewbaccas Magen war schneller.:D

Und in den Jedi-Knight-Spielen konnte man Sprengfallen mit dem "Macht-Blick" auch sichtbar machen -> Kyle Katarn konnte das.
Wie gesagt - du musst dich mal vom Disney-Kanon lösen.:nicken:
 
"Realistisches" hat meiner Meinung nach gar keine SciFi, da wir zum Glück nicht in die Zukunft sehen können, wie sich Technik und Gesellschaft ändern werden.

Insofern ist StarWars genau so realistisch wie StarTrek, letzteres erscheint uns nur realistischer, weil wir mit unserem begrenzten Wissen "glauben", dass es einer künftigen Realität näher ist.
Star Wars ist eben zum großen Teil Fantasy und hat ein paar SciFi Elemente. Star Trek ist mehr Science-Fiction.

Die Entwicklung eines praktikablen überlichtschnellen Antriebs gleich welcher Art ist von unserer Realität genau soweit entfernt, wie das Lichtschwert.
Immerhin hat man sich bei Star Trek Gedanken gemacht über die Eigenschaften des Raumes. Beim Warp Antrieb wird der Raum gekrümmt bzw gestaucht was die hohen Geschwindigkeiten ermöglicht.
Bei Star Wars ist es ein Hyperraum Antrieb ohne nähere Erklärungen. Es kann scheinbar auch jedes Schiff in den Hyperraum eintreten. Egal wie groß es ist.
 
Immerhin hat man sich bei Star Trek Gedanken gemacht über die Eigenschaften des Raumes. Beim Warp Antrieb wird der Raum gekrümmt bzw gestaucht was die hohen Geschwindigkeiten ermöglicht.
Bei Star Wars ist es ein Hyperraum Antrieb ohne nähere Erklärungen. Es kann scheinbar auch jedes Schiff in den Hyperraum eintreten. Egal wie groß es ist.

Letztendlich ist der Warp Antrieb nicht besser als der Hyperraumantrieb, für ersteren benötigt man etwas was schlicht nicht existiert oder, wenn es existiert, dann nicht in ausreichender Menge (zumindest in dem Raum den wir erreichen), der Hyperraum geht so wie ich es verstanden habe von mehreren Dimensionen zusätzlich zu den normalen 4 aus und scheinbar gibt es dort "Eingänge" und "Ausgänge", ist natürlich nicht 100% auszuschließen, dass man sich über andere Dimensionen (sofern es sie gibt) tatsächlich unglaublich viel schneller bewegen könnte, doch ist es wohl eher unwahrscheinlich.
 
Ja, Faster than Light. Sehr lustig. Aber wie das funktionieren soll, erklärt immer keiner. War das Stargate Universe auch schon so.
 
Das wäre ja dann ein Wurmloch.;)

Der technologische hochüberlegene Außerirdische würde jetzt seufzen und enttäuscht den Kopf schütteln. :ugly:

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:ugly:
 
Was haben eigentlich immer alle mit Stargate?
Ich fand Film wie Serie so langweilig, dass ich's nicht lange damit ausgehalten hab, sorry.:ka:
Das konnte für mich irgendwie auch McGyver nicht rausreißen.:D

Ein anderes, interessantes McGuffin für Überlichtreisen ist ja das "Element Zero" aus Mass Effect, mit dem sich die Masse von Objekten vergrößern oder verkleinern ließe. Eine Abwandlung vom Warp-Antrieb, in dem sich ein Raumschiff in einem eigenen Schwerefeld bewegt, das damit erzeugt wrid.
Also wird einfach nur die Masse verringert und das Schiff so leicht gemacht, dass es mit oder oberhalb der Lichtgeschwindigkeit fliegt.
Nur die Sache mit dem Zeitparadoxon löst das halt nicht.:D
 
Für mich ist in Punkto "Realismus" die Serie Babylon 5 deutlich vor allen anderen populären SciFis.

Der einzige Plot, bei dem Kleinkampfraumschiffe auch Manöver- und Bremsmotoren brauchen und nicht a la StarWars im Raum eine Kurve fliegen können.
Des weiteren wird halbwegs realistisch die 3D Umgebung wiedergegeben und nicht wie in StarTrek völlig idiotischer Weise das "Oben" von dem Kommandomodul der Enterprise definiert.
Auch die raren Wurmlöcher (so unrealistisch diese auch sein mögen), welche Sternensysteme an dem unsichtbaren fliligranen Substrukturen (dunkle Materie???) des Universums wie Perlen aufreihen und verbinden, haben zumindest den Ansatz einer Erklärung.

Ein krasser aber interessanter Gegensatz ist Psi-Technologie a la Dune, nur mit der Droge "Spice" kann man den Raum krümmen- witzig :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich ist in Punkto "Realismus" die Serie Babylon 5 deutlich vor allen anderen populären SciFis.

Der einzige Plot, bei dem Kleinkampfraumschiffe auch Manöver- und Bremsmotoren brauchen und nicht a la StarWars im Raum eine Kurve fliegen können.
In Battlestar Galactica (2004) hat man auch auf eine halbwegs realistische Flugphysik Wert gelegt.
 
Na ja, ein Wurmloch ist ein genau so theoretischer Konstrukt wie z. B. Dunkle Materie.
Soweit ich das aus einem von Hawkings Büchern entnehmen konnte (und verstanden habe), ist die Wahrscheinlichkeit sogar sehr hoch, dass sich solche Wurmlöcher bilden, nur stabil (+somit theoretisch nutzbar) wären sie nicht.
 

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Na ja, ein Wurmloch ist ein genau so theoretischer Konstrukt wie z. B. Dunkle Materie.
Soweit ich das aus einem von Hawkings Büchern entnehmen konnte (und verstanden habe), ist die Wahrscheinlichkeit sogar sehr hoch, dass sich solche Wurmlöcher bilden, nur stabil (+somit theoretisch nutzbar) wären sie nicht.

Na ja, ein Wurmloch ist ja ein Konstrukt, das sich aus den Feldgleichungen der allgemeinen Relativitätstheorie ergibt.
Theoretisch also denkbar, bzw. mathematisch erfassbar. Aber nur weils mathematisch erfassbar ist, bedeutet das aber noch lange nicht, dass es das auch physikalisch gibt.
Wenn ein Wurmloch die Raumzeit krümmt, darf man die Zeitdilatation nicht außer Acht lassen. Das wird gerne vergessen, wenns um Wurmlöcher geht.

Hawking hat, wenn ich nicht irre, dafür eine exotische Materie erfunden, die durch ein Wurmloch reisen kann.
DA kam dann eine Materie zum Vorschein, die Antigravitation als Eigenschaft besitzt weil es eine negative Energiedichte besitzt -- was auch immer das sein soll.
 
Stimmt,
für eine hypothetische Reise durchs Wurmloch bräuchte es zur Stabilisation diese exotische Materie.
Im Kapitel (oder zwei??) davor beschreibt er den mathematischen bewiesenen Vorgang, dass bei Schwarzen Löchern oberhalb von ca. 10 Mio. Sonnenmassen es zu einer Destabilisierung der Raumzeit kommt und ein Wurmloch entsteht.
Ob die Natur der irischen Mathematik folgt, steht auf einem anderen Blatt...
 
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