ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?
Ich meinte eigentlich eher den "Materie"-Teil des Namens, das "dunkel" kann ich mir gerade noch selber denken
.
Aber 90% der Anforderungen an dunkle Materie scheinen so ziemlich das genaue Gegenteil der Eigenschaften von herkömmlicher Materie.
Nö, es fällt eben nichts "rein". Es fällt etwas in die Richtung des "Lochs" und dann kollidiert es irgendwann dazwischen (ausgenommen eine geringe Zahl von Teilchen, die zufällig eine stabile Umlaubahn darum erwischt). Bist du schon mal mit einem Loch kollidiert? Oder hast du eine unendliche Singularität der Raumzeitkrümmung daran beobachtet? Ich nicht, dabei kenne ich sogar noch Endlospapier mit ganz vielen Löchern! Mir ist auch nie ein Loch mit Masse begegnet.
Kurz gesagt sind "schwarze Löcher" also über eine Reihe von Merkmalen definiet, die das genaue Gegenteil eines normalen Loches darstellen
. Ich könnte es ja noch verstehen, wenn man erst eine dunkle Stelle im All entdeckt hätte, auf die sich vieles zubewegte um dann zu verschwinden. Aber tatsächlich waren schwarze Löcher ja zunächst eine Theorie um Gravitation aus dem scheinbaren Nichts/unsichtbaren zu erklären. ("dunkle Materie" wäre da eigentlich der passendere Begriff werden, denn schwarze Löcher sind dunkel und Materie.)
Definitiv
Und ich hab sogar Spaß dran 
Aber meiner Erfahrung ist es auch sehr lehrreich, Überlegungen bis ins irrational überspitzte anzustellen und Zusammenhänge bis ins letzte Detail zu zerlegen. Wenn man das nämlich erfolgreich schafft und die Logik erstmal kapiert hat, kann man darauf in beliebige Richtungen aufbauen. Leider ist es in (Astro-)Physik oft schwer, irgendwelche Texte zu finden, die sich wirklich mit der fundamentalen Logik beschäftigen, ohne in Mathematik abzudriften.
No shit sherlock...
Die Frage war, ob ihre Geschwindigkeit gemessen wurde. Das ist der Unterschied zwischen "ich kann registrieren, dass die Raumzeit nicht statisch ist" und "ich kann exakt messe, wie die Raumzeit schwingt, dabei einzelne Wellen identifizieren und bei einer zeitlich leicht versetzten Messung an einem zweiten Ort wiederversetzen und das so Präzise, dass ich den Durchlauf einer Schwingung auf 0,1 ms* genau stoppen kann"
(*
räzisionsanforderung zur Verifizierung von Lichtgeschwindigkeit, wenn die beiden Messpunkte einen Erddurchmesser auseinander liegen. Bei kürzeren Abständen wird entsprechend höhere Präzision benötigt)
"Die Relativitätstheorie hat recht weil die Relativititätstheorie das so sagt"
Gravitation schert sich einen Dreck um Vorhersagen. Ers wenn eine Geschwindigkeitsmessung eine Ausbreitung mit c gemessen hat, dann bestätigt das die Relatitivätstheorie, aber bis dahin ist das eine postulierte Eigenschaft und keine naturwissenschaftliche Beobachtung wie die Existenz von Gravitationswellen als solche.
Naheliegender wäre da ja erstmal "dunkle Masse", wenn das gesuchte Ding nur Masse hat, sich aber sonst in zahlreichen Eigenschaften von Materie unterscheidet
Genauer gesagt: Bislang hat man nichts weiter als die Feststellung "unsere Gleichungen gehen nicht auf" "es sei denn, wir denken uns an diversen Stellen des Universums noch 5-6mal mehr Materie hin, als es unseren Beobachtungen nach gibt". Ggf. erinnert das nicht ohne Grund an die Bewegungsgleichungen der späten Ptolemäiker und wir finden irgendwann eine Lücke in den Gleichungen von Kepler/Newton/Einstein
Dunkel deshalb weil man sie (bisher) nicht entdeckt hat.
Ich meinte eigentlich eher den "Materie"-Teil des Namens, das "dunkel" kann ich mir gerade noch selber denken
.Aber 90% der Anforderungen an dunkle Materie scheinen so ziemlich das genaue Gegenteil der Eigenschaften von herkömmlicher Materie.
Wieso man ein Schwarzes Loch, Loch nennt? Einerseits, weil alles hineinfällt, wie eben in ein Loch wenn du drüber läufst und weil an der Singularität die Raumzeitkrümmung unendlich ist, da an einem unendlich kleinen Punkt eine Masse mit unendlicher Dichte ist, sprich du fällst hinein, wobei was heißt "du", die Subatomaren Teilchen die von dir noch übrig sind fallen hinein.
Nö, es fällt eben nichts "rein". Es fällt etwas in die Richtung des "Lochs" und dann kollidiert es irgendwann dazwischen (ausgenommen eine geringe Zahl von Teilchen, die zufällig eine stabile Umlaubahn darum erwischt). Bist du schon mal mit einem Loch kollidiert? Oder hast du eine unendliche Singularität der Raumzeitkrümmung daran beobachtet? Ich nicht, dabei kenne ich sogar noch Endlospapier mit ganz vielen Löchern! Mir ist auch nie ein Loch mit Masse begegnet.
Kurz gesagt sind "schwarze Löcher" also über eine Reihe von Merkmalen definiet, die das genaue Gegenteil eines normalen Loches darstellen
. Ich könnte es ja noch verstehen, wenn man erst eine dunkle Stelle im All entdeckt hätte, auf die sich vieles zubewegte um dann zu verschwinden. Aber tatsächlich waren schwarze Löcher ja zunächst eine Theorie um Gravitation aus dem scheinbaren Nichts/unsichtbaren zu erklären. ("dunkle Materie" wäre da eigentlich der passendere Begriff werden, denn schwarze Löcher sind dunkel und Materie.)Kann es sein, dass du in der Lage bist, Dinge die ohnehin schon kompliziert sind, noch komplizierter zu machen?![]()
Definitiv
Und ich hab sogar Spaß dran 
Aber meiner Erfahrung ist es auch sehr lehrreich, Überlegungen bis ins irrational überspitzte anzustellen und Zusammenhänge bis ins letzte Detail zu zerlegen. Wenn man das nämlich erfolgreich schafft und die Logik erstmal kapiert hat, kann man darauf in beliebige Richtungen aufbauen. Leider ist es in (Astro-)Physik oft schwer, irgendwelche Texte zu finden, die sich wirklich mit der fundamentalen Logik beschäftigen, ohne in Mathematik abzudriften.
Gravitationswellen wurden schon mehrfach gemessen. Inzwischen gab es dafür einen Nobelpreis.
No shit sherlock...
Die Frage war, ob ihre Geschwindigkeit gemessen wurde. Das ist der Unterschied zwischen "ich kann registrieren, dass die Raumzeit nicht statisch ist" und "ich kann exakt messe, wie die Raumzeit schwingt, dabei einzelne Wellen identifizieren und bei einer zeitlich leicht versetzten Messung an einem zweiten Ort wiederversetzen und das so Präzise, dass ich den Durchlauf einer Schwingung auf 0,1 ms* genau stoppen kann"
(*
räzisionsanforderung zur Verifizierung von Lichtgeschwindigkeit, wenn die beiden Messpunkte einen Erddurchmesser auseinander liegen. Bei kürzeren Abständen wird entsprechend höhere Präzision benötigt)Und die Ausbreitungsgeschwindigkeit einer Gravitationswelle sagt die allgemeine Relativitätstheorie ebenfalls voraus -- eben Lichtgeschwindigkeit. Ergo kann sich Gravitation maximal mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten, aber eben auch nicht mit weniger.
"Die Relativitätstheorie hat recht weil die Relativititätstheorie das so sagt"

Gravitation schert sich einen Dreck um Vorhersagen. Ers wenn eine Geschwindigkeitsmessung eine Ausbreitung mit c gemessen hat, dann bestätigt das die Relatitivätstheorie, aber bis dahin ist das eine postulierte Eigenschaft und keine naturwissenschaftliche Beobachtung wie die Existenz von Gravitationswellen als solche.
Na ja, irgendwie muss man das halt nennen.
Und wir kennen die Keplerschen Gesetze. Im Sonnensystem verhalten sich die Planeten exakt so, wie die Keplerschen Gesetze das voraussagen. Doch die Milchstraße selbst verhält sich nicht so. Ergo muss es da noch etwas geben, das dafür sorgt, dass sich die Galaxie so bewegt wie sie sich bewegt.
Und da kam man eben auf den Begriff der dunklen Materie. Da nur Masse Schwerkraft erzeugen kann, muss es Masse sein. Weil wir sie aber nicht sehen können, ist es eben dunkle Materie.
Naheliegender wäre da ja erstmal "dunkle Masse", wenn das gesuchte Ding nur Masse hat, sich aber sonst in zahlreichen Eigenschaften von Materie unterscheidet

Und die Dunkle Materie kann auch nicht überall sein. Im Sonnensystem ist sie nicht. Sie ist nur außerhalb der Galaxie. Und ist 5x häufiger vorhanden als die leuchtende Materie.
Und bisher gibt es nur Theorien aber keinerlei empirische Belege. Noch tappen alle um Dunklen.
Genauer gesagt: Bislang hat man nichts weiter als die Feststellung "unsere Gleichungen gehen nicht auf" "es sei denn, wir denken uns an diversen Stellen des Universums noch 5-6mal mehr Materie hin, als es unseren Beobachtungen nach gibt". Ggf. erinnert das nicht ohne Grund an die Bewegungsgleichungen der späten Ptolemäiker und wir finden irgendwann eine Lücke in den Gleichungen von Kepler/Newton/Einstein
