AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?
Ich bin da optimistischer. Weil es ja immer noch sehr viele Spiralgalaxien gibt.
Und ich glaube auch das es in unserer Galaxie noch Leben gibt. Vielleicht sogar intelligentes.
Das kann niemand voraussagen. Möglich ist alles. Ich denke eh, dass uns einfach nur die Technik fehlt um genauer hinschauen zu können.
vor 20 Jahren haben wir die ersten Planeten um andere Sterne entdeckt. Heute sind wir so weit, dass wir selbst die kleineren Planeten von den größeren unterscheiden können.
Mal abwarten, was in 20, 50 oder 100 Jahren ist. Hinfliegen wird aber nicht möglich sein.
Gerade die roten Zwerge sind die Sterne die eine lange Lebenszeit haben und daher auch genau ins Auge genommen werden bei der Suche nach Exoplaneten. " Dies ist ein Faktor für die lange Lebenszeit der Roten Zwerge. Diese reicht, abhängig von der Masse (je geringer, desto länger ist die Aufenthaltsdauer in der Hauptreihe), von mehreren zehn Milliarden bis zu Billionen von Jahren."
Richtig. Rote Zwerge können locker mal 1 Billion Jahre schaffen. Das nützt dir aber nichts, wenn der bewohnbare Planet nur 200.000km entfernt sein darf, aber eben alle 500.000 Jahre einen hochenergetischen Flare abbekommt, der den Planeten sterilisiert. Da wächst nichts drauf.
Dazu kommt, dass ein so naher Planet schnell eine gebundene Rotation hat. Dann hast du immer nur eine Seite, die Licht abbekommt und die andere Seite ist immer im Dunklen. Auch nicht gerade förderlich für Leben.
Die Fragen sind auch, falls es intelligente Zivilisationen in unserer Galaxie gibt:
- wie weit sind sie entfernt?
- ist eine Kontaktaufnahme möglich?
- sollte man überhaupt Kontakt aufnehmen?
U.a. Stephen Hawking haben ja eher davor gewarnt. Nehmen wir mal es gibt Zivilisationen welche "nur" 1000 Jahre älter sind als wir. Wie weit wären die fortgeschritten?
Wenn man mal guckt wie schnell sich in den letzten 1000 Jahren die Menschheit technisch weiter entwickelt hat.
Oder mit der Entdeckung der Elektrizität und digitalen Evolution. Alleine in den letzten 30 Jahren wie schnell das alles ging mit Computern. Und Internet.
Früher der C-64 "Brotkasten" hatte 1Mhz. Heute ist ein viel kleineres Handy um mehr als das 1000fache schneller.
Vielleicht sind solche Zivilisationen ja in der Lage interstellar zu reisen. Vielleicht können sie Wurmlöcher "bauen".
Aber vielleicht sind sie uns sehr ähnlich und eher räuberisch und kriegerisch. Dann wäre wohl eine Kontaktaufnahme nicht so gut. Und wir würden den Kürzeren ziehen.
Hawking hat zuviel Independence Day geguckt.

Du musst halt die Frage stellen, wieso eine Zivilisation ihren Heimatplaneten verlassen sollte? Das kann eigentlich nur eine Ursache haben -- Leben ist dort nicht mehr möglich. Wieso auch immer.
Und versuche mal die Zivilisation eines Planeten woanders hinzubringen. Wie viel Platz bräuchte man, um 7 Milliarden Menschen plus Tiere plus Pflanzen auf Reisen zu schicken?
Ich glaube nicht, dass wir jemals einer biologischen Lebensform begegnen werden, wenn überhaupt Robotern die nicht altern und für die es keine Rolle spielt ob sie nun 100 Jahre oder eine 1 Millionen Jahre unterwegs sind, wobei wir wissen ja nicht wie alt eine biologische Lebensform tatsächlich werden könnte (und was Gen Modifikationen bringen) und ob Lebensformen aus anderen Elementen überhaupt altern, wobei eine Verständigung mit solchen an die Unmöglichkeit grenzen würde.
Die 3. Frage würden dir Hobbyastronomen und co. abnehmen und sie selbst kontaktieren, weshalb der Standpunkt an dem man Leben vermutet niemals freigegeben werden sollte.
Bei einer Entfernung von sagen wir mal 400 Lichtjahren (was schon sehr sehr nah wäre), würde eben eine einzelne Nachricht 400 Jahre unterwegs sein und wir würden aller frühstens 800 Jahre später eine Antwort erhalten oder aber einen Besuch, da bei einer Zivilistation die uns eventuell Millionen Jahre vorraus ist davon auszugehen ist, dass sie in der Lage ist mit annähernd Lichtgeschwindigkeit zu reisen und von solch einer Zivilistation würde ich nicht besucht werden wollen, denn wer sich für 400 Jahre ins All begibt muss eine starke Absicht haben.
Ich bin da ganz bei Hawking, es ist auch für die Indianer nicht gut ausgegangen als die Europäer gelandet sind und eventuell waren deren Technologieunterschied gegen uns und außerirrdische Lebensformen noch winzig, wobei ich auch wieder zuversichtlich bin, dass wir in der Lage wären uns zu verteidigen, denn solch lächerliche Schilde die man oft in Science-Fiction Filmen sind schlicht nicht möglich und auch wenn Strahlung sie nicht beschädigt oder verletzt, eine mehrere Millionen Grad hohe Temperatur hat bisher noch alles Vaporisiert.
Wurmlöcher und der Warp Antrieb dürften unmöglich sein, da man dafür Materie braucht die nicht existiert, bzw. falls doch, dann nicht in den Mengen die man benötigen würde, sondern in unglaublich kleinen Mengen wodurch diese unserer Beobachtung bisweilen entgangen sind.
Auch Technik altert. Lass ein Netzteil mal ein halbes Menschenleben im Schrank liegen und schalte es dann ein. Vermutlich wird sich nichts rühren, weil die Kondensatoren schon längst defekt sind.
Entropie ist nun mal etwas, dem sich nichts entziehen kann. Weder Lebewesen noch Technologie.
Du müsstest also eine Technologie entwickeln, die sich selbst reparieren kann. Also im Prinzip sowas wie die DNS, die sich ebenfalls selbst reparieren kann. Zumindest zum größten Teil.
Das müsste man also perfektionieren, damit sich eine Sonde sozusagen selbst replizieren kann. Sie fliegt durchs All, erforscht es, findet Rohstoffe und kann sich selbst reparieren oder gleich neu bauen und so fliegt die Sonde bzw. die "Nachkommen" der Sonde immer weiter und weiter.
Wäre zumindest für einen Science Fiction Roman eine nette Grundlage.