Der "Naturwissenschaften" Thread

Na ja, sind wir mal ehrlich.
Wir wissen, dass es Quantenverschränkung gibt und 0,00001% der hellste Köpfe auf diesem Planeten können im groben Ansatz die daraus folgenden Konsequenzen weit entfernt am Horizont erkennen.
Das obige Video ist rein spekulativ, da die Autoren selber nicht begriffen haben, was es eigentlich tatsächlich für die ganze Struktur des Universums bedeutet.
 
Leider wird nicht genau erklärt wie eine Quantenverschränkung zur Bewusstseinsbildung beitragen soll.
Und welche Nutzen man dadurch hat wenn man diese annimmt.
Selbst über den klassischen Weg kann man das noch nicht erklären.
Ich glaube das werden wir zur Lebzeiten auch nicht mehr erfahren. Also es geht wohl nur um die Vermutung dass die Hirnprozesse in Verbindung zu Quantenprozessen stehen (könnten), in irgendeiner Wechselwirkung, im irgendwo.
Na ja, sind wir mal ehrlich.
Wir wissen, dass es Quantenverschränkung gibt und 0,00001% der hellste Köpfe auf diesem Planeten können im groben Ansatz die daraus folgenden Konsequenzen weit entfernt am Horizont erkennen.
Was genau meinst du ? Die Fernwechselwirkung zwei verschrenkter Teilchen die sich wie eines verhalten ?
 
Was genau meinst du ? Die Fernwechselwirkung zwei verschrenkter Teilchen die sich wie eines verhalten ?
Dies ist ja nur das festgestellte Ergebnis aus dem Labor, quasi Grunderkenntnis.
Aber kennst du das Ergebnis von Quantenverschränkungen im ganzen Universum?
Ob und wenn ja wie es zu dem Universum geführt hat, in dem wir leben?
Gibt es am Ende in einem Spiegeluniversum einen anderen compisucher, der entgegengesetzte Bewegungen macht, während ich hier tippe?
Und vor allem auf den YT Beitrag als Auslöser zurückzukommen, was bedeutet die Quantenverschränkung für unser Denken?
Für das und bestimmt 1 Mio. weiterer Fragen gibt es bisher keine Antworten.

Wir wissen nur, dass das Verhalten IMMER und quasi überlichtschnell funktioniert und nur weil wir definieren(!), dass keine Informationen übertragen werden (das ist nämlich nicht mal bewiesen), das postulierte Einsteinuniversum weiterhin mit der Beschränkung auf c funktioniert.
 
Lies noch mal genau den Satz aus dem verlinkten Wicki Artikel.

Zustände von Teilchen in der Quantentheorie sind keine Eigenschaften im Sinne der Anschauung, sondern Versprechen, dass dies oder das herauskommt, falls man misst.

Genau genommen misst du die Erwartungshaltung, wenn du zwei Teichen verschränkst, eines woanders hin transportierst und dann das eine Teilchen zu einer Zustandsänderung bewegst, auf welches das andere Teilchen reagiert. :)
 
Genau genommen misst du die Erwartungshaltung, wenn du zwei Teichen verschränkst, eines woanders hin transportierst und dann das eine Teilchen zu einer Zustandsänderung bewegst, auf welches das andere Teilchen reagiert. :)
Ich sprach von der Informationsübertragung und nicht den Zustandseigenschaften.
Informationen werden nicht schneller als mit Lichtgeschwindigkeit übertragen. Punkt.
 
Informationen werden nicht schneller als mit Lichtgeschwindigkeit übertragen. Punkt.
Nu,
und deswegen sind auch Zeitreisen in die Zukunft oder in die Vergangenheit nicht möglich.
Wenn jetzt ein Photon die Sonne verlässt,
dann erreicht uns die darin gespeichert Information in rund 8 Minuten.
Das lässt sich nunmal mit mehr ändern.
 
Dies ist ja nur das festgestellte Ergebnis aus dem Labor, quasi Grunderkenntnis.
Aber kennst du das Ergebnis von Quantenverschränkungen im ganzen Universum?
Ob und wenn ja wie es zu dem Universum geführt hat, in dem wir leben?
Gibt es am Ende in einem Spiegeluniversum einen anderen compisucher, der entgegengesetzte Bewegungen macht, während ich hier tippe?
Und vor allem auf den YT Beitrag als Auslöser zurückzukommen, was bedeutet die Quantenverschränkung für unser Denken?
Für das und bestimmt 1 Mio. weiterer Fragen gibt es bisher keine Antworten.

Wir wissen nur, dass das Verhalten IMMER und quasi überlichtschnell funktioniert und nur weil wir definieren(!), dass keine Informationen übertragen werden (das ist nämlich nicht mal bewiesen), das postulierte Einsteinuniversum weiterhin mit der Beschränkung auf c funktioniert.
Meine Frage war absichtlich, aufs Video bezogen weil dort eben nichts derartiges behauptet wird man würde etwas wissen, sondern es würde sich bestätigen dass unsere Hirnprozesse in Verbindung mit Quantenmechanischen Prozessen zusammenhängen könnten. Mehr nicht :)

Ansonsten stellst du Fragen auf die wohl jeder gerne ne Antwort hätte, aber joa, ist nicht. Noch nicht. Vlt nie. Sprengt iwie meinen Geist mir vorzustellen wir würden in paar Jahren beweisen dass unser Universum ne Kopie ist, im physikalischen Sinn natürluch, denn um eine chtes Spiegelbild handelt es sich da eben doch nicht.

Aber der Typ ist ganz gut, hab mir einige seiner Videos angesehen und er ist kein Clickbaitjäger sondern macht ganz seriöse Videos über die kosmische Physik. Vorallem geht er echt abstrakte Dinge an.
Nu,
und deswegen sind auch Zeitreisen in die Zukunft oder in die Vergangenheit nicht möglich.
Wenn jetzt ein Photon die Sonne verlässt,
dann erreicht uns die darin gespeichert Information in rund 8 Minuten.
Das lässt sich nunmal mit mehr ändern.
Zukunfsreisen sind möglich, nur auch wenn wir es technisch drauf hätten jemanden im Raumschiff für paar Jahre so schnell zu beschnleunigen dass er Jahrzehnte überspringt, könnte er nicht mehr zurück, weil die Zeit eben schon vergangen wär aus der er kommt. Aber rein theoretisch ist es auf jeden Fall möglich.

Vergangenheitsreisen sind aus dem Grund nicht möglich weil unser Zeitpfeil im Kosmos nach vorne, also in die Zukunft zeigt. Physikalisch gesehen würde man die Zeit erst dann umdrehen und in die Vergangenheit reisen, wenn man in Überlichtgeschwindigkeit reisen würde. Hier machen uns die Naturgesetze den Strich, Lichtgschw. ist die absolute Tempogrenze im Weltall, desswegen kann man nie zurück in der Zeit.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Kernfusion: Das hat es mit dem Durchbruch auf sich

Immerhin wurde mehr Energie gewonnen als reingesteckt wurde.
Aber man muß immer noch viel zu viel reinstecken.
Dennoch sehr spannend... in ein paar Jahrzehnten könnte es wohl eine kommerzielle Nutzung davon geben.
Ist trotzdem totaler Murks.
Du musst nach einem Schuss, der nur ein paar Nanosekunden dauert und bei dem die Kugel mit dem Plasma zerstört wird, ewig warten, bis alles abgekühlt ist. Dann muss du die Laser neu ausrichten, was auch wieder ewig dauert.
Du kannst nur ein paar Schuss pro Jahr abgeben und der Wirkungsgrad ist lächerlich gering.
Also, wie alles mit der Kernfusion, ein netter Gag, aber nicht zu gebrauchen.
 
Ist trotzdem totaler Murks.
Du musst nach einem Schuss, der nur ein paar Nanosekunden dauert und bei dem die Kugel mit dem Plasma zerstört wird, ewig warten, bis alles abgekühlt ist. Dann muss du die Laser neu ausrichten, was auch wieder ewig dauert.
Du kannst nur ein paar Schuss pro Jahr abgeben und der Wirkungsgrad ist lächerlich gering.
Also, wie alles mit der Kernfusion, ein netter Gag, aber nicht zu gebrauchen.
Wenn das totaler Murks wäre, würden sich soviele seriöse Wissenschaftler und Ingeneure nicht damit beschäftigen. Schätze ich. Und auch nicht in eine "Totgeburt" soviel Geld, Arbeit und Zeit investieren.
Ich sehe das optimistischer. Ohne jetzt die technischen Einzelheiten zu kennen. ;)
 
Wenn das totaler Murks wäre, würden sich soviele seriöse Wissenschaftler und Ingeneure nicht damit beschäftigen. Schätze ich. Und auch nicht in eine "Totgeburt" soviel Geld, Arbeit und Zeit investieren.
Sie kriegen Fördermittel und müssen nicht an einer Uni unterrichten. ;)
Wenn mir der Staat 20 Milliarden in den Arsch bläst, mache ich alles.
Siehe Kernspaltung. Auch da wurden Milliarden versenkt, aber niemand hat nach Atommüll gefragt -- machen wir alles später.
Natürlich ist Kernfusion interessant, aber niemand soll mir erklären, dass ein Fusionskraftwerk in 30 Jahren steht und wirtschaftlich arbeitet.
Aber bis 2050 müssen wir spätestens aus der fossilen Energie raus.
 
Fusion sehe ich leicht differenzierter.
Die US-Version mit dem Laser war ja lediglich die Beweisführung, dass es auch praktisch möglich ist, eine nennbare Energieausbeute zu erzeugen.
Rein kommerziell-technisch gesehen, ist die Laserversion eine Art Schuss in den Ofen...
Da sind die Reaktoren a la Tokamak (z. B. Iter) mutmaßlich realitätsnäher für einen Dauerbetrieb, aber eben noch echt weit weg von einem kommerziellen Reaktor.
Was mich besonders nervt, ins solche unqualifizierten Presseberichte.
z. B. Welt:
1672009352750.png


Das stimmt so nicht, weder in Bezug auf umweltfreundlich (radioaktives Material), noch in Bezug auf billig.
Die besten Modelle sagen voraus, dass ca. 1/10 der produzierten Energie für den Eigenstrom daher halten muss.
Somit nach heutigen Kurswert ca. 6ct für die kWh.
Das ist an der Grenze zu Wasserkraft und etwas billiger als PV.
Die schlechtesten Modelle sagen aber 6/10 fürs Fusionskraftwerk voraus, damit wird es preislich unattraktiver als alles Regenerative oder Fossile, selbst Kernfission wäre billiger...

Realität ist, dass durch den hochenergetischen Beschuss durchaus radioaktives Material anfällt, dessen Radioaktivität jedoch nicht in 10.000den von Jahren, sondern bestenfalls nach ein paar Jahrzehnten die der Umgebung wieder erreicht.
Sprich wir werden es mit geringeren Mengen und eher mittelschwerem Endabfall zu tun bekommen, aber per Definition brauchts dafür auch Endlager, die wir noch nicht haben.

Als alter Tagträumer sehe ich Fusionskraftwerke als Entwicklungsschritt für interplanetare oder gar interstellare Antriebe, die schnell unterwegs sein müssen (also mit Besatzung).

Wir bekommen als Erde grob in einem Jahr so viel Energie von der Sonne ab, wie die Menschheit in 10.000 Jahren verbrauchen würde...^^
Zeit, diese kostenlose Energiequelle effizient und in Mengen zu nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Arte Doku über das James-Webb-Teleskop:

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Das Weltraumteleskop »James Webb« hat seinen ersten Exoplaneten entdeckt. Auf den Exoplaneten »LHS 475« habe es zuvor schon Hinweise gegeben, jetzt sei die Existenz mithilfe des Teleskops erstmals bestätigt worden, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. »LHS 475« habe fast exakt denselben Durchmesser wie unsere Erde und liege ungefähr 41 Lichtjahre entfernt. Ob der Exoplanet eine Atmosphäre ähnlich unserer Erdatmosphäre habe, sei noch unklar.

Lange Zeit kannten Astronomen nur die Planeten, die sich um unsere Sonne bewegen. Die ersten Exoplaneten – Himmelskörper, die in der Regel um einen Stern außerhalb unseres Sonnensystems kreisen – wurden erst Anfang der Neunzigerjahre bestätigt. Nasa-Experten gehen davon aus, dass es Hunderte Milliarden Exoplaneten in unserer Galaxie, der Milchstraße, gibt.

»LHS 475« ist hunderte Grad wärmer als die Erde und kreist sehr viel dichter um seinen Stern. Er braucht nur zwei Tage, um sich einmal um diesen herumzubewegen. Trotz der hohen Temperaturen halten es Astronomen für möglich, dass der Planet eine Atmosphäre haben könnte, weil der Stern, um den der Exoplanet kreist, ein sogenannter roter Zwerg ist – ein Stern, der sehr viel kälter ist als unsere Sonne.
Quelle: »James Webb« entdeckt seinen ersten Exoplaneten

In nur 2 Tagen um seine Sonne. Da gibt es wohl keine Jahreszeiten.
Ob der Planet einen Mond hat? Ohne Mond keine stabile Achse. Und demnach starke Temperaturschwankungen.
Aber bei mehreren hundert Grad an der Oberfläche kann sich sowieso kein (höheres) Leben entwickeln.
Dennoch interessant. Es werden bestimmt noch viele weitere Entdeckungen dieser Art folgen.:daumen:
 
Quelle: »James Webb« entdeckt seinen ersten Exoplaneten

In nur 2 Tagen um seine Sonne. Da gibt es wohl keine Jahreszeiten.
Jahreszeiten hängen von der Präzession, also dem wechselnden Neigungswinkel der Rotationsachse eines Planeten ab. Ein 1 Tag Winter hat ja auch was...
Ob der Planet einen Mond hat? Ohne Mond keine stabile Achse.
Wer sagt das?
Dann müssten z. B. Merkur, Venus oder auch Mars (die zwei eingefangenen Phobos und Deimos haben mit Sicherheit keinen Einfluss auf den Mars) auch keine stabile Achse haben, haben sie aber.
Und demnach starke Temperaturschwankungen.
Mit Sicherheit.
Bei der Entfernung ist von einer gebundenen Rotation auszugehen, also ähnlich wie bei unserem Mond wird eine Seite immer der Sonne zugeneigt sein. sprich, Sonnenseite: 400-600° C, Rückseite irgendwas ab -100° C.
und in der Übergangszone Stürme, die es auf der Erde wohl bisher kaum gab.
 
Jahreszeiten hängen von der Präzession, also dem wechselnden Neigungswinkel der Rotationsachse eines Planeten ab.
Genau und die wird vom Mond stabilisiert...
Das weißt du nicht? Ist doch schon lange bekannt und kann man überall nachlesen:

Denn ohne den Mond würde die Erdachse viel stärker schwanken als sie das seit Entstehung der Erde getan hat. Der Äquator der Erde ist um 23,5 Grad gegenüber der Bahn geneigt, auf der sie sich um die Sonne dreht. Nur deshalb gibt es die Jahreszeiten, wie wir sie kennen. Dieser Neigungswinkel ist sehr stabil – und zwar durch den Mond und seine Schwerkraft.

Was passieren würde, wenn der Mond nicht wäre, haben Forscher um den französischen Astronomen Jacques Laskar schon in den 1990er Jahren berechnet. Über Jahrmilliarden könnte sie sich weiter neigen, und zwar bis auf 85 Grad. Diese Neigung würde bedeuten, dass die Rotationsachse der Erde sich fast in ihrer Bahnebene befände.

Wie das aussieht, kann man am Uranus beobachten. Mit einem Neigungswinkel von 97 Grad kreist er so um die Sonne, dass ein halbes Jahr die Nordhalbkugel der Sonne zugewandt ist und ein halbes die Südhalbkugel. Wenn das auf der Erde auch so wäre, wäre das Klima ein anderes. "Es ist wahrscheinlich, dass die Temperaturen auf der Erde extremer wären, wenn es den Mond nicht gäbe", sagt Köhler. Außerdem würde es dann vermutlich viel stärkere Winde geben.

Ein weiterer wichtiger Effekt des Mondes auf die Erde ist, dass er die Erde durch seine Schwerkraft abbremst. "Das ist ähnlich wie wenn Sie ein rohes und ein gekochtes Ei drehen. Das Rohe stoppt schneller", erläutert Köhler. Das liegt daran, dass das flüssige Ei im Inneren sich ebenfalls bewegt und das Ei abbremst. Die Tage auf der Erde wären also viel kürzer, gäbe es den Mond nicht.

Womöglich gäbe es ohne den Mond aber nicht einmal Leben auf der Erde, das ja mit den kurzen Tagen und den harten Klimabedingungen klarkommen müsste. "Das Wettergeschehen auf der Erde spielt sich seit vier Milliarden Jahren in diesem relativ stabilen Rahmen ab. Das könnte dafür gesorgt haben, dass das Leben auf der Erde entstehen konnte", sagt Köhler. "Denn die Natur liebt stabile Bedingungen."

Dass der Mond eine Bedingung dafür ist, dass auf der Erde überhaupt Leben entstehen konnte, glaubt auch Stephen Kane, Astronom an der University of California. Er beschäftigt sich mit der Suche nach bewohnbaren Planeten – und deshalb auch mit dem Einfluss von Monden. "Der Mond hat eine wichtige Rolle für das Leben auf der Erde gespielt", erklärt Kane.
Quelle: Der Mond macht das Klima
 
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