Der "Naturwissenschaften" Thread

Könnte, womöglich, glaubt...
Tolle wissenschaftliche Aussagen.

Der Mond stabilisiert gar nix, er beeinflusst maximal, die Beeinflussung der Sonne ist aber um Faktor 30 größer.

Das einzige, was in dem Abstrakt richtig geschrieben ist, ist die Tatsache, dass der Mond die Erdrotation abbremst.
(auch wenn sie derzeit wieder schneller wird ;))
Die obige beschriebene Querneigung hat zunächst überhaupt nix mit dem Mond zu tun.

Evtl. ist sie eine Ursache aus dem postulierten Szenario, dass eine Art marsgroßer Planetenkern mit der damaligen Erde kollidierte, da die etwas über 23° relativ groß ist, guckt man sich den Mars an, muss das aber nicht sein.

Achsneigung Merkur: 0,034°;
Achsneigung Venus 177°, steht sozusagen auf dem Kopf und ist retroläufig
Achsneigung Mars: 25° im Übrigen die nachweislich stabilste Bahnneigung ever, völlig ohne Mond

Fakt ist, dass die 87° vom Uranus mutmaßlich von einer Kollision eines Protoplaneten verursacht wurde, wirklich wissen tut das aber keiner.
Dass sich die Rotationsachse der Erde "von selbst" von den 23° auf 90° ohne äußeren Einfluss bewegen könnte, hake ich als Hirngespinst ab. Dazu wäre gerade bei einer Erde ohne Mond mit schnellerer Rotation die Trägheit des Planeten viel zu groß.
Ob es größere Schwankungen ohne Mond gäbe, weiss auch keiner.
Die Rechenmodelle der ESA geben dem eine 30:70 Chance, warum dann alle auf die einen 30% springen, ist mir völlig unklar.
Womöglich alles Mondfans.

Ob dann die Klimabedingungen ohne Jahreszeiten und schnellerer Rotation schlechter wären, weiss kein Mensch.
Rechnerisch ergäbe sich ein ein tropisches Klima bis auf Höhe von ca. Rom bzw. Kapstadt und dann recht schnell Eiswüste.
Sprich die gemäßigteren Zonen, wie z. B. heutiges Mitteleuropa, wären sehr schmal.
Hinzu kommt das Thema Strömungen.
Ohne Golfstrom kein gemäßigtes Europaklima, die gerade vor 10.000 Jahren vergangene Eiszeit lässt herzlich grüßen.
Da sich selbst der Mensch aber in den Tropen/Savannen entwickelt hat und gemäßigtere Zonen dann eher was mit der Möglichkeit Zivilisationsschritts hin zum Ackerbau zu tun haben, sind gemäßigte Zonen nicht zwangsläufig notwendig für die Entwicklung zum intelligenten Leben.

Der aus meinen Augen einzige unbestrittene Einfluss auf die Erde durch den Mond für die Entwicklung von Leben ist die Tide. Ebbe und Flut haben mit Sicherheit in den urzeitlichen Flachwassermeeren die Entwicklung hin zu Landlebewesen beeinflusst bzw. beschleunigt.

Hier wird es dann etwas präziser beschrieben:
 
Die Rechenmodelle der ESA geben dem eine 30:70 Chance, warum dann alle auf die einen 30% springen, ist mir völlig unklar.
Womöglich alles Mondfans.
Woher hast du die 30:70 ?


Edit: Und hier noch etwas zur "stabilen" Marsachse:

In den letzten 300.000 Jahren variierte die Rotationsachse zwischen 22° und 26°. Zuvor lag sie mehrmals auch über 40°, wodurch starke Klimaänderungen auftraten, es Vereisungen auch in der Äquatorregion gab und so die starken Bodenerosionen zu erklären sind.
Quelle: Mars (Planet)
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann müssen sich ja die ganzen Wissenschaftler irren welche sich damit beschäftigen.
Die Querneigung, die ca. 20-25° waren schon beim Protoplaneten vorhanden, bevor es zu einer Kollision mit dem Verursacher vom Mond kam.
Steht alles z. B hier unter Kollisionstheorie (man beachte das Wort "Theorie"...)
Und woher hast du die 30:70 ?
(tiefer searchen)
 
Steht alles z. B hier unter Kollisionstheorie (man beachte das Wort "Theorie"...)
Du weißt, was in der Wissensxhaft eine Theorie ist?
Das Elektron ist auch nur ein theoretisches Konstrukt. Steckst du aber einen Finger in die Steckdose, wird das Elektron sehr real.
Die Entstehung des Erdmondes wird immer ei e Theorie bleiben, weils ein einmaliger Vorgang war. Genauso wie die Entstehung des Sonnensystems.
Keiner weiß, wieso die Venus sich anderes herum dreht. Vor allem, wieso sie sich so langsam dreht. Sie muss irgendwie ihren Drehimpuls abgegeben haben.
Fakt ist: Ohne Mond würde sich die Erde deutlich schneller drehen. Das Leben hätte sich sehr flach entwickelt.
Ohne Mond würde die Erde anfangen zu trudeln (was sie macht, daher die Eiszeiten). In 50 Millionen Jahren würde die Erde so sxhwanken, dassdie Jahreszeiten nicht mehr existent sind.
 
Warum das? o.O
Zu viel "Fahrtwind" oder was? :ugly:
Was machst du, wenns windig ist? Du suchst Schutz oder machst dich klein.
Bäume werden nicht so groß und Tiere auch nicht. Bei Stürmen von 500km/h bietest du möglichst wenig Angriffsfläche. Ist das gleiche wie bei hoher Schwerkraft. Eine Supererde mit 20m/s² Fallbeschleunigung sorgt für flache Bewohner.
 
Mir wäre neu, dass eine höhere Drehgeschwindigkeit automatisch stärkere Winde erzeugt, aber ich lasse mich da gern weiterbilden :)
Schau dir den Jupiter an. Dort hast du bis 1000öm/h. Auf der Venus ist hingegen tote Hose, da zu langsam und kaum Temperaturunterschiede.
Wenn du dixh schbeller drehst, wird es windiger. Einfach mal selbst drehen. Dann merkt man das. Luft ist ja eine träge Masse
 
Du weißt, was in der Wissensxhaft eine Theorie ist?
ja
Das Elektron ist auch nur ein theoretisches Konstrukt. Steckst du aber einen Finger in die Steckdose, wird das Elektron sehr real.
Die Entstehung des Erdmondes wird immer ei e Theorie bleiben, weils ein einmaliger Vorgang war. Genauso wie die Entstehung des Sonnensystems.
Genau
Keiner weiß, wieso die Venus sich anderes herum dreht. Vor allem, wieso sie sich so langsam dreht. Sie muss irgendwie ihren Drehimpuls abgegeben haben.
Wobei hier eine ähnliche Kollision wie bei der Erde-Mond-Theorie mein Favorit wäre.
Allerdings mit anderem Ausgang...
Fakt ist: Ohne Mond würde sich die Erde deutlich schneller drehen.
Das ist richtig.
Irgendwas um den 12 h Tag.
Das Leben hätte sich sehr flach entwickelt.
Eine höhere Rotation verursacht zunächst eine höhere Zentrifugalkraft, was zunächst mögliches Leben bei gleichbleibend angenommener Erdanziehungsbeschleunigung eher "strecken" würde.

Auszug aus:

Da die Zentrifugalkraft genauso wie die Gravitationskraft nur von der Position, jedoch nicht von der Relativgeschwindigkeit der Strömung abhängt, lassen sich beide Kräfte https://www.grund-wissen.de/diplomarbeit/_images/math/bad964822a42b17e77ca5a86af39589457876403.png und https://www.grund-wissen.de/diplomarbeit/_images/math/fc7367b882d27ab16a19675acfad454b58829c21.png volumenbezogen zu einer effektiven Schwerkraft https://www.grund-wissen.de/diplomarbeit/_images/math/b0cc2f68de00dbd65dddfb78aa14975688e70819.png zusammenfassen ([Pichler1986]

Dem gegenüber stünden zweifellos auf Grund der Massenträgheit der Atmosphäre höhere Windgeschwindigkeiten.
Hier muss man unterscheiden in die niedrigen Regionen bis ca. 10 km höhe und den Jetstreamhöhen zw. 10 und 20 km Höhe.

Faktoren wie z. B. Rauhigkeit der Oberfläche und Verwirblungen lassen sich auf der jetzigen Erde messen,
aber keine eindeutigen Rückschlüsse auf eine hypothetische Erde mit höherem Drehimpuls zu.
Das irdische Rechenmodell scheitert schon am Mars...

Es ist anzunehmen, das die durchschnittliche Windgeschwindigkeit von jetzt global ca. 20km/h bei 24h/Tag bei einer Erdrotation von 12h/Tag auf werte zw. 35 udn 55 km/ha ansteigen würde.
Kritischer dürften aber die Jetstreamgeschwindigkeiten sein.

Jetzt bis zu ca. 650 km/h schnell, dürften bei 12h/Tag vmax bis nahe an die Schallgeschwindigkeit erreicht werden.
DAS ist dann weniger lustig, da Jetstreams nicht nur das lokale Wetter, sondern das weltweite Klima beeinflussen.

Es liegt sehr nahe, dass eine Erde mit originärem Drehimpuls vor der angenommenen Kollision eines Protomarses,
deutlich höhere Extremwettereignisse hätte.
Allerdings dürfte bei so schnellen aber stabilisierten Jetstreams (und da spricht nichts dagegen) das klima eben auf grund der Massenträgheit deutlich stabiler sein.
Da kann man sich dann aussuchen, ob das ewige Eiszeit oder ewige Warmzeit bedeutet ^^

Zurück zu möglichen Lebensformen:
Die Flora dürfte sich deutlich niedriger und windgeschützter ausbilden, Laubgehölze kaum, eher Koniferen, strauchförmige Fichten oder Artverwandte:
1674032134880.png


Hieraus resultierend dürfte es kaum große Pflanzenfresser geben und wenn, dann eher in solchen Lebensräumen:
1674032268894.png


also so was ähnliches:
1674032386192.png


Und Menschen?
Nun ja, ohne Bäume ohne Früchte die hoch hängen und die man haben will, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es keine techn. Zivilisation von Affenahnen geben wird.

Vielleicht so was? :D
1674032868374.png



Ohne Mond würde die Erde anfangen zu trudeln (was sie macht, daher die Eiszeiten). In 50 Millionen Jahren würde die Erde so sxhwanken, dassdie Jahreszeiten nicht mehr existent sind.
Genau dem widerspreche ich.
Warum denn?
Warum taumeln z. B. Venus, Mars, Merkur nicht?
 
Du hast anscheinend meinen Post überlesen. Auf den Mars trifft das zumindest schon mal nicht zu.
Da hat es sehr wohl Schwankungen gegeben:

https://extreme.pcgameshardware.de/threads/der-naturwissenschaften-thread.511075/post-11205826
Aber sie taumeln nicht in kurzen Abständen.
Du hast auch auf der Erde mit Mond kleine ständige Abweichungen, Eiszeiten, Kontinentaldrift usw..
Es ist absurd zu behaupten, "plötzlich" würde die Erde wie Uranus auf der Polachse rotieren und um 90° kippen, wie im zuvor verlinkten Artikel.
Das ist die Aussage eines Endzeitfanboy.

Die Erde hätte evtl. und unbestritten größere Schwankungen über die Jahrmilliarden, lass diese wie der Mars über 5 Mrd. Jahren zw. 20° und 40° hin und her pendeln, so what?
Mögliches Leben würde sich da anpassen.

Löst euch mal von diesen mittelalterlichen Gedankenmodell, die Erde sei der Mittelpunkt von allem und nur ein Planet mit einem großen Mond wird eine techn. Zivilisation hervorbringen, weil nur so gehts.
Nein, das wissen wir nicht und es ist überheblich anzunehmen, dass es nur so funktionieren kann.

(Auf 3m große ETs wartend die von einer Supererde mit 2,5 g zu uns kommen)
 
Achsneigung Mars: 25° im Übrigen die nachweislich stabilste Bahnneigung ever, völlig ohne Mond
Ach, Phobos und Deimos gibt es nicht?

Fakt ist, dass die 87° vom Uranus mutmaßlich von einer Kollision eines Protoplaneten verursacht wurde, wirklich wissen tut das aber keiner.
Dass sich die Rotationsachse der Erde "von selbst" von den 23° auf 90° ohne äußeren Einfluss bewegen könnte, hake ich als Hirngespinst ab. Dazu wäre gerade bei einer Erde ohne Mond mit schnellerer Rotation die Trägheit des Planeten viel zu groß.
Ob es größere Schwankungen ohne Mond gäbe, weiss auch keiner.
Alles, aber auch alles an den Planetenbahnen ist Spekulation.
Das einzige, was man nachweisen konnte, ist, daß der Mond aus dem gleichen Material, wie die Erde besteht.

Ob dann die Klimabedingungen ohne Jahreszeiten und schnellerer Rotation schlechter wären, weiss kein Mensch.
Richtig.
Es wird vermutet, geschätzt, angenommen.

Hinzu kommt das Thema Strömungen.
Da liegt der Hund begraben.
Die können wir nur ansatzweise mit abartiger Mathematik annähern abschätzen.

Ich hab das div, rot und grad zwar mal gehört, aber sofort wieder in den Kasten "brauche ich als Elektroniker sicher nie wieder" abgelegt.

Ohne Golfstrom kein gemäßigtes Europaklima, die gerade vor 10.000 Jahren vergangene Eiszeit lässt herzlich grüßen.
Da sich selbst der Mensch aber in den Tropen/Savannen entwickelt hat und gemäßigtere Zonen dann eher was mit der Möglichkeit Zivilisationsschritts hin zum Ackerbau zu tun haben, sind gemäßigte Zonen nicht zwangsläufig notwendig für die Entwicklung zum intelligenten Leben.
Wo gibt es intelligentes Leben?
Schnell hin da.

Der aus meinen Augen einzige unbestrittene Einfluss auf die Erde durch den Mond für die Entwicklung von Leben ist die Tide. Ebbe und Flut haben mit Sicherheit in den urzeitlichen Flachwassermeeren die Entwicklung hin zu Landlebewesen beeinflusst bzw. beschleunigt.

Hier wird es dann etwas präziser beschrieben:
Könnte vielleicht eventuell manchmal stimmen - oder auch nicht. ;)
 
]

Genau dem widerspreche ich.
Warum denn?
Warum taumeln z. B. Venus, Mars, Merkur nicht?

Die Venus dreht sich zu langsam, dee Merkur ebenso wenig. Die gebundene Rotation des Merkur ist nicht mehr weit eeg. Beide Planeten sind deutlich näher an der Sonne. Der Mars taumelt sehr wohl. Der kippt auchscon mal auf 40 Grad. Dazu ist der Mars deutlich kleiner als die Erde.
 
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