Der "Naturwissenschaften" Thread

Eine sehr lange Zeit. Vielleicht hat der Mensch da die Erde schon verlassen.
Weil er dann höchstwahrscheinlich schon längst ausgestorben ist. Nicht nur Individuen, sondern auch Spezies haben so etwas wie eine mittlere Lebensdauer. Eigentlich gibt es keinen vernünftigen Grund anzunehmen, der homo sapiens hätte eine deutlich längere Lebensspanne als die ca. 1 Million Jahre, die für Säugetierarten üblich sind. Und davon sind bis jetzt schon einige hunderttausend Jahre vergangen. Je nachdem wie man schätzt. Also blieben uns rein statistisch noch vielleicht 500.000 oder 700.000 Jahre. Wobei ich da eher skeptisch bin, ob wir auch nur annähernd so lange durchhalten. :-)
 
Dass die Leuchtkraft der Sonne steigt, ist ja kein Geheimnis und dass es dadurch heißer wird, auch nicht.
Die Oberflächentemperatur wird dann über 100 Grad betragen und damit ist das ganze Wasser der Ozeane verdampft und wird dann immer weiter und weiter von der Sonne weggeblasen.
So ist es schon der Venus ergangen. Die hat ihr Wasser schon vor langer Zeit verloren.
 
Weil er dann höchstwahrscheinlich schon längst ausgestorben ist. Nicht nur Individuen, sondern auch Spezies haben so etwas wie eine mittlere Lebensdauer. Eigentlich gibt es keinen vernünftigen Grund anzunehmen, der homo sapiens hätte eine deutlich längere Lebensspanne als die ca. 1 Million Jahre, die für Säugetierarten üblich sind. Und davon sind bis jetzt schon einige hunderttausend Jahre vergangen. Je nachdem wie man schätzt. Also blieben uns rein statistisch noch vielleicht 500.000 oder 700.000 Jahre. Wobei ich da eher skeptisch bin, ob wir auch nur annähernd so lange durchhalten. :-)
Naja, ich bin da optimistischer. Wenn der technischer Fortschritt nicht irgendwann stagnieren sollte, denke ich, dass man mit Generationen-Raumschiffen unsere Spezies retten kann. Vielleicht in ein paar hundert Jahren.:)
 
Ich bin jetzt mal der Oper-Optimist: Bei 500.000 Millionen Jahren hätte ich mir ja ein bißchen Sorgen gemacht, aber eine Milliarde Jahre sind genug Zeit um zu lernen, wie man ohne Sauerstoff auskommt. :D
 
Naja, ich bin da optimistischer. Wenn der technischer Fortschritt nicht irgendwann stagnieren sollte, denke ich, dass man mit Generationen-Raumschiffen unsere Spezies retten kann. Vielleicht in ein paar hundert Jahren.:)
Mag sein aber wir kennen nicht die ich sage mal Naturphänomene die man im "Weltraum" begegnet.
Wirklich sehr interessantes Thema. Vieleicht gibt es ja auch Planeten in denen Menschen leben können.
Wer weis?
 

Na dann, gute Nacht :ugly:

Das ist aber eh egal,
solange wird es uns sowieso nicht geben. :D

Kann mir mal einer erklären, wieso "der Sauerstoff ausgeht", wenn "CO2 zerfällt"? Die Zerlegung von CO2 ist DER wichtigste Produktionsschritt für die Erzeugung von Sauerstoff. Somit würde sogar zusätzlicher entstehen und problematisch ist wenn dann der Mangel an Kohlenwasserstoffen, weil Pflanzen (die an und für sich auch kein CO2 brauchen, sondern das enthaltene O2 ja eben sogar als giftigen Abfall in die Athmosphäre entsorgen müssen) keinen gasförmigen Kohlenstofflieferanten mehr haben und es statt dessen Kohlenstoff vom Himmel regnet.

Allerdings dürfte das so ziemlich allen Lebewesen egal sein, denn die thermische Zersetzung beginnt erst oberhalb von 1500 °C und ich habe noch kein Lebewesen gesehen, dass bei über 1400 °C an Sauerstoff- oder Kohlenwasserstoffmangel gestorben wäre...

Also nur mal wieder ein Artikel aus der Rubrik "Astrophysiker versuchen ihren Theroien durch biologische Anspielungen eine Bedeutung zu verleihen, haben aber keine Ahnung von Biologie".
 
Kann mir mal einer erklären, wieso "der Sauerstoff ausgeht", wenn "CO2 zerfällt"? Die Zerlegung von CO2 ist DER wichtigste Produktionsschritt für die Erzeugung von Sauerstoff. Somit würde sogar zusätzlicher entstehen und problematisch ist wenn dann der Mangel an Kohlenwasserstoffen, weil Pflanzen (die an und für sich auch kein CO2 brauchen, sondern das enthaltene O2 ja eben sogar als giftigen Abfall in die Athmosphäre entsorgen müssen) keinen gasförmigen Kohlenstofflieferanten mehr haben und es statt dessen Kohlenstoff vom Himmel regnet.
Der Artikel (bzw. dessen Aufhänger) ist Stuss auf so vielen Ebenen, da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll.

Erst einmal haben wir dann zunehmend mehr molekularen Sauerstoff, als gut sein dürfte.

Das macht aber nichts, weil ohne Photosynthese ohnehin sämtliche Nahrungsketten zusammenbrechen.

Was allerdings auch nicht geschieht, weil sämtliche Pflanzen vorher längst an Wassermangel eingegangen wären.

Aber auch das ist egal, weil zu diesem Zeitpunkt sämtliche Pflanzen bereits verbrannt sind, lange bevor sie verdursten und keine Photosynthese mehr betreiben können.

Was uns wiederum egal sein kann, weil wir soldidarisch mit verbrannt wären, bevor wir verdursten, verhungern oder vielleicht irgendwann keinen Sauerstoff mehr haben..

Natürlich nur, wenn uns bis dahin überhaupt noch (in einer Form, die das interessiert) geben sollte.

(Ganz zu schweigen von weiteren tendenziell lebensbedrohlichen Ereignissen, die aufgrund zunehmender Sonnenaktivität eintreten, lange bevor irgend etwas mit CO2 passiert.)
 
Wie dem auch sei. Wir hätten da keine Überlebenschancen mehr.
Deswegen aussiedeln ins Weltall. Mit einen Generationenschiff.
Was anderes bleibt dem Menschen nicht übrig wenn er seine Art retten will.
 
Falls die Menschheit in einer Milliarde Jahre noch existiert, wird sie meines Erachtens keine Raumschiffe bauen, um die sterbende Erde zu verlassen. Entweder ist sie dann technisch bereits in der Lage, den Sonnentod aufhalten, oder zurück auf einem Entwicklungsstand, der Raumfahrt ausschließt.

Oder sie existiert dann in einer Form, für die das alles komplett unerheblich ist.
 
1 Milliarde Jahre muß man nicht warten. Die Erde wird schon viel eher für die meisten Menschen nicht mehr bewohnbar sein.
 
Jup. Ich würde mal eine Verringerung der Tragfähigkeit auf 10 bis 20% des heutigen Wertes bis 2300-2400 in den Raum werfen. Und das ohne irgendwelche Änderungen an der Sonne...
 
Mit viel Glück und noch mehr Einsatz lässt sich das womöglich strecken oder pfleglicher über die Bühne bringen.

Ich fürchte aber, da wird Modell Marienkäfer: Millionen gehen drauf, bis der Bestand auf ein tragfähiges Maß zurückgeht und die Blattläuse wieder für alle reichen. Und dann geht das Ganze zyklisch wieder von vorne los.
 
Da der Mensch in seiner heutigen Form und Lebensweise gar nicht mehr existieren würde ( in 1 Milliarde Jahren) gäbe es auch keine heute vorstellbaren Lösungen. Insofern irrelevant.
 
Falls die Menschheit in einer Milliarde Jahre noch existiert, wird sie meines Erachtens keine Raumschiffe bauen, um die sterbende Erde zu verlassen. Entweder ist sie dann technisch bereits in der Lage, den Sonnentod aufhalten, oder zurück auf einem Entwicklungsstand, der Raumfahrt ausschließt.

Oder sie existiert dann in einer Form, für die das alles komplett unerheblich ist.
In 1 Milliarde Jahren sollten man das Geheimnis des Kosmos gelöst haben. Dann beherrscht man nicht nur die Gravitation, sondern auch nukleare Prozesse. Man kann sich also eine Sonne selbst basteln und dazu den passenden Planeten.
War ja so bei Stargate Universe. :D
 
Glaube ich nicht. Weil Naturgesetze eben Naturgesetze sind und bleiben.
Und gewisse Sachen wird man nie hinbekommen.
Genauso wenig wie man mit Lichtgeschwindigkeit reisen oder durch schwarze Löcher fliegen kann.
Das wird nie möglich sein.
 
Es geht nicht um Lichtgeschwindigkeit.
Als die Menschen verstanden haben, wie Materie und Licht miteinander wechselwirken, konnte man Technologie aus diesem Wissen entwickeln.
Wieso also sollte man nicht auch Technologie entwickeln können, wenn man die Gravitation verstanden hat?
 
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