ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Sind wir hier noch bei "Naturwissenschaften"? 
Es mag einfacher erscheinen, einen Asteroiden auszubauen als ein Schiff aus Asteroiden-Material zu bauen. Aber wenn du dir die Masseneffizienz mal durchrechnest, dann kommst du schnell zu dem Schluss, dass sich der zusätzliche Aufwand SEHR lohnt, sobald du das Endergebnis beschleunigen musst
.
Als Grundlage für Habitate wäre die direkte Nutzung von Asteroiden aber sicherlich lange vorher interessant. Vor allem die sehr großen mit nenneswerter Schwerkraft.
"Teilchen" ist eher populärwissenschaftlich beziehungsweise einfach ein Name. Für Quantenphysiker sind das einfach Feldgleichungen. Der Welle-Teilchen-Dualismus bezeichnet allerdings die Quanten- und markoskopischen Beobachtungen und lässt sich somit auf Fragestellungen nach Subatomaren Prozessen nicht übertragen. Da bliebe nur "Welle-_________-Monoismus"
.
Wenn jemand Naturgesetze außer Kraft setzen kann, dann ist "was wäre wenn" nur noch durch die Phantasie des Groschenheft-Autors begrenzt.
Einen Stern zu bewegen wiederum ist, wenn du geologische Zeiträume für die Beschleunigung akzeptierst, für eine ihr System erschließende Zivilisation durchaus praktikabel: Shkadov thruster
Bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube Systeme mit zwei gleich großen Objekten sind auch nicht stabiler. Erst Recht nicht in einer Umlaufbahn um einen dritten, deren Radius im Vergleich zum Abstand der Objekte überschaubar ist. Auf alle Fälle wäre die gebundene Rotation für das Leben auf der Erde nach einiger Zeit katastrophal und der sich ständig ändernde Sonnenabstand dürfte auch Probleme bereiten.
Theoretisch kann man ein stabiles Konstrukt aus drei Objekten in einer Umlaufbahn basteln, aber das erfordert schon viel Fingerspitzengefühl, denn ein so massereiches Objekt wie die Venus würde ja auch die Erdbewegung verändern. Im Prinzip musst du da La Grange Punkte des gemeinsamen Systems ausreichnen...
Es gibt einen Grund, warum Planeten ihre Umlaufbahnen für sich beanspruchen.
Wenn du das ganze als Antrieb nutzen willst, solltest du schon ein seitliches Kontainment einplanen (was bei kleinskaliger Fusion aber nun wirklich kein großes Problem ist). Sonst nutzt du nur einen Bruchteil der entstehenden Energie aus und die benötigte Leistung ist so groß, dass selbst bei Fusionseinsatz die Treibstoffmenge ein Thema ist.

Interessant fand ich die im Netz herumgeisternde Lösung eines ganzen Asteroiden als Raumschiff umzubauen.
Immerhin ist diese durchaus phantastische Lösung immer noch besser, als daran zu glauben, dass wir irgendwann Überlichtantriebe entwickeln können, welche die derzeitig bekannte Physik einfach nicht hergibt.
Es mag einfacher erscheinen, einen Asteroiden auszubauen als ein Schiff aus Asteroiden-Material zu bauen. Aber wenn du dir die Masseneffizienz mal durchrechnest, dann kommst du schnell zu dem Schluss, dass sich der zusätzliche Aufwand SEHR lohnt, sobald du das Endergebnis beschleunigen musst
.Als Grundlage für Habitate wäre die direkte Nutzung von Asteroiden aber sicherlich lange vorher interessant. Vor allem die sehr großen mit nenneswerter Schwerkraft.
muss es ein Teilchen sein bzw. ist es immer ein Teilchen? Welle-Teilchen-Dualismus?...
die sprechen von Higgs-Feld/Higgs-Teilchen, welches angeblich die "Gravitation bewirkt"
"Teilchen" ist eher populärwissenschaftlich beziehungsweise einfach ein Name. Für Quantenphysiker sind das einfach Feldgleichungen. Der Welle-Teilchen-Dualismus bezeichnet allerdings die Quanten- und markoskopischen Beobachtungen und lässt sich somit auf Fragestellungen nach Subatomaren Prozessen nicht übertragen. Da bliebe nur "Welle-_________-Monoismus"
.Ach so:
Zur vorhergehenden Diskussion (interstellare Raumfahrt und Aliens) und deiner Anmerkung, wenn man Schwerkraft manipulieren könnte, ist mir was komisches Eingefallen.
Was, wenn es irgendwo da draussen tatsächlich eine Superzivilisation gibt, die die Schwerkraft massiv manipulieren können.
Wenn jemand Naturgesetze außer Kraft setzen kann, dann ist "was wäre wenn" nur noch durch die Phantasie des Groschenheft-Autors begrenzt.
Die könnten ja vor ihre Sonne eine Art Schwerkraftanomalie erzeugen und so (sicherlich im begrenzen Maße) ihr ganzes Sonnensystem in ihrer Flugrichtung ändern.
Einen Stern zu bewegen wiederum ist, wenn du geologische Zeiträume für die Beschleunigung akzeptierst, für eine ihr System erschließende Zivilisation durchaus praktikabel: Shkadov thruster
Wenn du die Venus hast, brauchst du den Mond nicht mehr.
Ein stabiles System bilden zwei Körper ja. Die Venus hat halt mehr Masse als der Mond. Ergo muss sie weiter als der Mond entfernt sein, damit das System stabil ist.
Bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube Systeme mit zwei gleich großen Objekten sind auch nicht stabiler. Erst Recht nicht in einer Umlaufbahn um einen dritten, deren Radius im Vergleich zum Abstand der Objekte überschaubar ist. Auf alle Fälle wäre die gebundene Rotation für das Leben auf der Erde nach einiger Zeit katastrophal und der sich ständig ändernde Sonnenabstand dürfte auch Probleme bereiten.
Könnte man (oh, man, was für Spekulationen) Mars und Venus an den LaGrange Punkten parken?
Müsste doch da bei L4 und L5 stabil sein.
Theoretisch kann man ein stabiles Konstrukt aus drei Objekten in einer Umlaufbahn basteln, aber das erfordert schon viel Fingerspitzengefühl, denn ein so massereiches Objekt wie die Venus würde ja auch die Erdbewegung verändern. Im Prinzip musst du da La Grange Punkte des gemeinsamen Systems ausreichnen...
Es gibt einen Grund, warum Planeten ihre Umlaufbahnen für sich beanspruchen.
Ergänzung: Und weil man das Ganze im luftleeren Raum mit viel Platz drumherum veranstaltet, entfallen auch die technischen Hürden der Abschirmung, die mit größerer Reaktionsmasse zunehmen.
Wenn du das ganze als Antrieb nutzen willst, solltest du schon ein seitliches Kontainment einplanen (was bei kleinskaliger Fusion aber nun wirklich kein großes Problem ist). Sonst nutzt du nur einen Bruchteil der entstehenden Energie aus und die benötigte Leistung ist so groß, dass selbst bei Fusionseinsatz die Treibstoffmenge ein Thema ist.
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