Der "Naturwissenschaften" Thread

AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Es sind zusammen nicht einmal 15000 Sprengköpfe, davon sind weniger als 4000 einsatzbereit, und davon ist wiederum ein Teil für taktischen Einsätze und Kurzstreckensysteme vorgesehen. Bleiben vielleicht 3000, die auf Interkontinental- und Langstreckenraketen abschussbereit montiert sind und bei 3 bis 7 Sprengköpfen für einige Raketen macht das deutlich unter 2000 "Nuklearraketen", nicht "30000". Vielleicht sind es 3000 inklusive China, Indien, Pakistan, Frankreich, England und Israel.

Konkrete Zahlen für Russland laut Wiki: 320 landgestützte Raketen und auf U-Booten 3x 16 Bulava, ggf. 20 weitere (Boot könnte sie tragen, wird aber für Tests genutzt und ist möglicherweise gar nicht oder nicht voll bestückt), 6x16Sineva und 3x16 Vysota. Macht rund 500 insgesamt - einschließlich derjenigen, die aufgrund von Wartung oder Defekt gar nicht einsatzbereit sind. Bei den USA dürften es weniger sein, dass sie konsequenter auf MIRV gesetzt haben.

Tatsache, weit weniger als ich im Kopf hatte. Dennoch meine ich gehört zu haben dass das potenatiale Arsenal der USA u Russland weit größer ist.

Und zum Schadenspotential: In Hiroshima waren kurz vor dem Abwurf schätzungsweise 350000 Menschen. Die höchsten Schätzungen zu Opferzahlen inklusive Langzeitfolgen liegen bei 160000, also weniger als 50%. In Nagasaki steht es 260000 zu 80000, weniger als 30%. Das ist wohlgemerkt jeweils inklusive der Toten durch die folgenden Feuerstürme und bei mangelhafter medizinischer Versorgung. Atomwaffen machen das Leben zur Hölle, zum Teil über Generationen. Aber sie beenden es nur für einen Teil der Betroffenen

Zum Schadenspotential ? Würde eine Atombombe heutiger Zeit in Hiroshima einschlagen könntest du deine Opferzahlen wohl am schnellsten mit 100% ausdrücken. Netter Versuch aber das waren damals Bomben mit vlt 15t ? Heutige Atombomben besitzen ungefähr 30x mehr Sprengkraft. So viel zum Schadenspotential.

Ob dem so ist, ist meines Wissens nach hochumstritten und es gibt eine ganze Menge Wissenschaftler, die unser Universum als deterministisch betrachten. Um genau zu sein: Das ist die Grundannahme der Naturwissenschaften als solche.

Wenn die Ausnahme die Regel bestätigt, ist das doch auch etwas deterministisches. Laut dem im Video erwähntem Mathematiker https://www.youtube.com/watch?v=xR_S6oZuyqc ist es aber nicht möglich alles zu wissen weil alles stäts in einem Wandel ist.

Alle drei Beispiele starteten mit physikalischen Beobachtungen. "E=mc²"? "E" ist keine Mathematik. "m" ist keine Mathematik. "c" ist keine Mathematik. "=" ist unter anderem Mathematik, aber auch banale Kausalität, nur "²" könnte man als reine Mathematik werten.

Das ist wohl eine Frage der Betrachtung. Physikalische Beobachtungen sind im Prinzip Mathematik, genau wie alles andere durch Zahlen ausgedrückt werden kann. Das ist eine Natursprache die stattfindet. Dann kannst du ja gleich fragen ob die Mathematik erfunden oder entdeckt worden ist.

E=mc ist eine Gleichung die funktioniert, wo bitte soll das keine Mathematik sein ? Das ist Mathematik zum anfassen :)

Also ich sehe da noch einiges an Hoffnung und Fortschritten. Wir haben in den letzten Jahrzehnten stetige Fortschritte gemacht. Sicher - wir sind noch lange nicht am Ziel. Aber die Menschheit hat auch erst 4-5 Jahrtausende nach der ersten systematischen Beobachtung von Himmelskörperbewegungen die Struktur des Sonnensystems kapiert. Wissenschaft braucht manchmal einfach Zeit.

Natürlich braucht es Zeit, aber physikalische Grenzen sind eben Grenzen. Hab da das Doppelspalteperiment im Sinn, bis heute weiß man eben nicht warum sich kline Teilchen und einzelne Elemente anders verhalten wie große Stoffe, vorallem hat man keine Idee wie man das herausfinden könnte. Das ist wie eine andere Welt.

Sie sind weitaus weniger tödlich, als viele Annehmen. Radioaktivität tötet nun einmal langsam und abseits des radioaktiven Fallouts sind die Wirkungen von ein paar tausend Nuklearwaffen recht lokal begrenzt

Das ist schlicht falsch. Nur weil Radioaktivität langsamer tötet ist sie nicht weniger tödlich. Was Fallouts betrifft sind Vorhersagen praktisch unmöglich, weil das Weltklima kurz nach dem Atomkrieg komplett aus den Fugen geraten würde. Schuld wäre ein mit Staub bedekter Himmel, überall auf der Erde sind sich Analysten sicher.

Was viele falsch annehmen ist die Größe unserer Erde, sie ist klein. Ein Vulkanausbruch könnte theoretisch schon den Himmel für große Regionen bedecken, was erst der Schutt aus allen Metropolen zusammen ?

Wenn wirklich 1-2 Mrd Menschen überleben sollten würde kurz darauf ein Massensterben folgen. Eine erneute Bevölkerung der Erde wäre nicht möglich, vorerst. Wie lange, wäre von der Zerstörung abhängig. Gemessen an Halbwertszeiten sind Prognosen aber alles andere als vielversprechend. Die Menschheit wäre am Rand ihrer Exystenz.


"Möglich wärs doch" kann man nicht falsifizieren, aber "verstehen" und "erklären" sind eigentlich per Definition an (logisches) "Denken" geknüpft. Es gibt sicherlich andere Wege, etwas zu erfahren und vielleicht auch einen Teil seiner Eigenschaften zu begreifen. Aber was soll die Abstraktion von "ich habe X beobachtet" zu "x funktioniert so und so" und vor allem "hinter X kommt nichts mehr, ich habe es vollkommen verstanden" sein, wenn nicht "denken"?

Ich weiß es nicht, kann es mir auch nicht vorstellen. Denken war nur ein wages Beispiel, mir gehts aber einfach nur darum dass Aliens nicht unbedingt aus Kolenstoffverbindungen sein müssen nur weil wir kein anderes komplekses Leben kennen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Sie sind weitaus weniger tödlich, als viele Annehmen. Radioaktivität tötet nun einmal langsam und abseits des radioaktiven Fallouts sind die Wirkungen von ein paar tausend Nuklearwaffen recht lokal begrenzt. Man kann damit 80% des finanziellen Vermögens der Menschheit vernichten, keine Frage, aber vermutlich nicht einmal 8% der Ackerfläche. Ich würde mich nicht einmal wundern, wenn bei einem atomaren Schlagabtausch weniger als 10% der Menschheit sterben (USA und Europa machen ja nur 10% aus und es würden eben nicht annähernd 100% Mortalität erreicht werden), aber ein paar Monate später wegen Zusammenbruch der Weltwirtschaft und des globalen Warenhandels weitere 20-30% verhungert oder an Krankheiten verrecken und ein paar Jahre später noch einmal weitere 30% in resultierenden Konflikten getötet werden.
Aber selbst dann sind noch 1-2 Milliarden Menschen weltweit übrig und bereits mit dem Wideraufbau beschäftigt. Im weiteren Verlauf wird die Weltbevölkerung gegebenenfalls noch ein Stück weiter abnehmen, weil im Zuge der Radioaktivität die Lebenserwartung um 1-2 Jahrzehnte sinken und die Zahl der Fehlgeburten deutlich steigen dürfte. Ähnliche Wirkung hätte die schlechtere (medizinische) Versorgung. Aber selbst wenn man noch nuklearen Winter einbezieht, dürfte der Tiefpunkt noch bei deutlich über 500 Millionen Menschen liegen. Um zum Überleben der Art würden 5 Millionen reichen, selbst 5000 lokal konzentriert wären eine mehr als ausreichende Keimzelle - und gerade auf der Südhalbkugel gibt es genug gebiete, die weit ab jeglicher potentieller Ziele liegen und sich schon heute primär selbst versorgen.

Fazit: Nuklearwaffen sind *******. Aber nichtmal damit lässt sich die Menschheit ausrotten.

Du begehst aber einen gewaltigen Denkfehler,

wir reden hier nicht über solche kleinen Spassmacher, wie in Hiroshima :ugly:

Sry, dass war schon grausam genug :daumen2:

Sollte es mal zu einem weltweiten Schlagabtausch kommen,
werden wohl in erster Linie die großen Ballungszentren in Amerika, Europa und Asien betroffen sein,
die Tundra in Russland oder Alaska werden sicherlich keine taktischen Ziele sein :D

Die meisten heute modernen Kernwaffen sind Wasserstoffbomben auf Plutoniumbasis,

Dir dürfte schon klar sein, was das mit der Strahlung bedeutet

No-Go-Areas auf hunderte von Jahren,
weltweit verwirbelt über die Jetstreams,
richtige "sichere" Regionen wird es wohl nicht mehr geben :ugly:
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Somit, bevor auch nur ein einziger Kampfjet startet, der ein Boden- oder Luftziel bekämpfen soll, fliegen Sentrys los und checken alles vorneweg ab.
Dann starten die High Altitude Cover, beim Flugzeugträger FA-18 mit AGM-88 Raketen, dann starten die SARs und fliegen bis auch ca. 50-100 Meilen an das/die Ziel(e) heran.
Erst dann starten die Kampfjets.

Die Gründe liegen auf der Hand:
...
Ja, bei der NATO gibt es mehr Kampfunterstützungstruppen als Kampftruppen, besonders bei den Amis.

Es ging mir aber um den Grundtenor:
so schlimm ist doch ein Atomkrieg nicht, und in Tschonobyl kann man prima Feten feiern.

Genau die Argumentation der Waffenproduzenten.

Da läuft mir regelmäßig die Galle über, die ich nicht mehr habe.

Anstatt sich die für die Abschaffung der immer noch über 25.000 Atomwaffen einzusetzen, wird die Wirkung verharmlost und über technische Details gequatscht.

In dieser Richtung kommt von mir nichts mehr.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Ich denke auch das ruyven_macaran die Folgen eines weltweiten Atomkriegs massiv unterschätzt.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Ja, bei der NATO gibt es mehr Kampfunterstützungstruppen als Kampftruppen, besonders bei den Amis.

Es ging mir aber um den Grundtenor:
so schlimm ist doch ein Atomkrieg nicht, und in Tschonobyl kann man prima Feten feiern.

Genau die Argumentation der Waffenproduzenten.

Da läuft mir regelmäßig die Galle über, die ich nicht mehr habe.

Anstatt sich die für die Abschaffung der immer noch über 25.000 Atomwaffen einzusetzen, wird die Wirkung verharmlost und über technische Details gequatscht.

In dieser Richtung kommt von mir nichts mehr.

OK, da bin ich vollkommen bei dir. Sorry, von meiner Seite bzgl. dem Technikgelabere.
Ich denke, keiner kann sich wirklich vorstellen, was bei einem Atomkrieg passieren kann und wird und ich hoffe inständig, dass die Menschheit nie auf den blöden Gedanken kommt, solche Waffen nochmals einsetzen zu wollen.
Wenn wir alle die ganze Kohle, die derzeit weltweit in die Rüstung fließt, sinnvoll in Menschen, Bildung, Arbeitsplätze und aber auch Umwelt und Nachhaltigkeit stecken würden,
würden wir uns an anderer Stelle kaum über irgendwelche Flüchtlinge oder Migranten aufregen und keine Bilder von mißbrauchten oder hungernden Kindern mehr sehen.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Ich denke auch das ruyven_macaran die Folgen eines weltweiten Atomkriegs massiv unterschätzt.

Jo, so wird es wohl sein :ugly:

[SUP]239[/SUP]Pu ist das am meisten verwendete Isotop, welches in Kernwaffen zum Einsatz kommt,

das ist aber ein Alphastrahlung – Wikipedia,

also relativ harmlos, falls kein Teilchen davon in den Körper kommt

Wenn man jetzt aber mal die Halbwertzeit betrachtet Plutonium – Wikipedia,

dürfte ja wohl klar sein,

warum auch in tausenden Jahren,

niemand um Tschernobyl, Fukushima, Semipalatinsk

usw. leben kann :ugly:

Mit einen Atomkrieg, fange ich jetzt gar nicht erst an
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Tatsache, weit weniger als ich im Kopf hatte. Dennoch meine ich gehört zu haben dass das potenatiale Arsenal der USA u Russland weit größer ist.

Wie geschrieben: Die offizielle Zahl der Sprengköpfe inklusive demontierter liegt immerhin bei 15000 für die beiden großen, China, Indien, Pakistan und Frankreich können sicherlich weitere 5000 beisteuern. Da sind dann aber auch schon Davy Crockett & Co mit bei.
Aller Verrücktheit zum trotz wurden Atomwaffen halt nie entwickelt, um alles Leben auf dem gegnerischen Kontinent auszulöschen. Sondern um einige Dutzend bis knapp unter 100 militärisch wichtige Ziele Auszuschalten und/oder schwere Schäden an 2-3 Dutzend zivile Zentren anzurichten. Das reicht, um den Feind militärisch, wirtschaftlich und sozial zu einem Nichts einzudampfen, dass mehrere Jahrhunderte brauchen wird, ehe es auf der internationalen Bühne wieder eine Rolle spielt.

Zum Schadenspotential ? Würde eine Atombombe heutiger Zeit in Hiroshima einschlagen könntest du deine Opferzahlen wohl am schnellsten mit 100% ausdrücken. Netter Versuch aber das waren damals Bomben mit vlt 15t ? Heutige Atombomben besitzen ungefähr 30x mehr Sprengkraft. So viel zum Schadenspotential.

Fat Man wird auf 21 kt geschätzt, die Standard-Sprengköpfe der Minuteman III liegen bei um die 200 kt (verschiedene yields möglich), die Trident II sind mit 100 kt bestückt. Die alte russische Topol trägt immerhin 1*800 kt, soll aber gegen MIRVed Yars mit 150 bis 500 kt ersetzt werden. Die neuen Bulava nutzen die 150 kt bereits. Grundsätzlich sind die MT-Monster der Hochphase des kalten Krieges ein Ding der Vergangenheit. Damals hatte man große Probleme überhaupt auf große Entfernung ein Ziel zu treffen und es gab keine wirkungsvollen Gegenmaßnahmen. Also man hat wenige Sprengköpfge gebaut, die eine Militärbasis auch dann noch vernichten, wenn sie >500 m daneben einschlagen. Heutigen Abwehrsystemen werden Erfolgsraten irgendwo zwischen 40 und bis weit über 90% nachgesagt, was aber durchkommt kann man auf 10 m genau im Ziel platzieren. Ein Ziel, dass vermutlich deutlich kleiner ist, denn moderne Kommunikationstechniken und nicht zuletzt Schadensvermeidungsstrategien in Angesicht großer Atomwaffen haben dazu geführt, dass wichtige militärische Anlagen in kleine, räumlich getrennte Funktionseinheiten aufgeteilt und verteilt wurden. => Heute startet man lieber mehrere kleine Sprengköpfe, die multiple Ziele präzise anfliegen können und deren hohe Anzahl gegnerische Verteidigungssysteme überfordert.
Umgekehrt gibt es aber keine Metropolen-Vernichter mehr. Man darf dabei auch nicht vergessen, dass der Zerstörungsradius einer Bombe nicht annähernd linear mit ihrer Stärke steigt. Zum einen wäre da schon einmal die quadratische Abhängigkeit zwischen Fläche und Radius: Um einen doppelt so großen Kreis zu zerstören braucht man viermal mehr Energie. Zum anderen ist die Wirkung sehr ungleichmäßig verteilt, ein Großteil der Energie wirkt in unmittelbarer Nähe zum Einschlagsort. Hier viermal mehr Energie wirken zu lassen, bringt rein gar nichts - kaputter als kaputt geht nicht mehr. Um den äußeren Rand des Zerstörungskreises auch nur ein Bisschen zu weiten, muss man also in der Mitte einen extremen Overkill veranstalten und massig Energie wortwörtlich in den (dann gasförmigen) Sand setzen. "Besser" ist es, mehrere kleine Explosionen über die Flache zu verteilen.

Das ist wohl eine Frage der Betrachtung. Physikalische Beobachtungen sind im Prinzip Mathematik, genau wie alles andere durch Zahlen ausgedrückt werden kann. Das ist eine Natursprache die stattfindet. Dann kannst du ja gleich fragen ob die Mathematik erfunden oder entdeckt worden ist.

E=mc ist eine Gleichung die funktioniert, wo bitte soll das keine Mathematik sein ? Das ist Mathematik zum anfassen :)

Dann habe ich wohl ein grundsätzlich anderes Begriffsverständnis. Für mich enthält die Beobachtung und Schlussfolgerung "Apfel fällt vom Baum. Es muss eine Kraft geben, die ihn fallen lässt" keinerlei Mathematik. Und selbst die Messung und Quantifizierung dieser Kraft mittels Wage, etc. erfodert keinerlei Kentnisse von Rechenoperationen, Gleichungssystemen oder Zahlenräumen, auch wenn am Ende ein paar Ziffern auf dem Papier stehen. Die könnte man ebensogut durch eine Strichliste ersetzen und hätte das gleiche physikalische Erkenntnisniveau. Umgekehrt ist "E=mc" als reine Gleichung, ohne physikalisches Wissen darüber, was E, m und c eigentlich sind außer dem Mathematiker unbekannte, beliebge Variablen, schlicht wertlos.

Natürlich braucht es Zeit, aber physikalische Grenzen sind eben Grenzen. Hab da das Doppelspalteperiment im Sinn, bis heute weiß man eben nicht warum sich kline Teilchen und einzelne Elemente anders verhalten wie große Stoffe, vorallem hat man keine Idee wie man das herausfinden könnte. Das ist wie eine andere Welt.

Als Aussenstehender frage ich mich da auch immer, ob die Physiker nicht grundsätzlich falsch an die Sache herangehen. "Feststellung: Elektromagnetische Strahlung verhält sich nicht so, wie unsere Theorien vorhersagen" nächster Schritt: "Lass Messsysteme nehmen, die einzig auf elektromagnetischer Strahlung basieren und ihre Ergebnisse anhand von Formeln interpretieren, in denen die maximale Geschwindigkeit elektromagnetischer Strahlung -ermittelt mit eben genannten Messsystemen- eine zentrale Rolle spielt."

Bin kein Physiker, aber die Gefahr von Zirkelschlüssen erscheint so verdammt hoch, dass ich jedesmal sehr misstrauisch werde, wenn ein Physiker selbst sagt, dass kein einziger Mensch mehr alle Theorien überblickt.

Das ist schlicht falsch. Nur weil Radioaktivität langsamer tötet ist sie nicht weniger tödlich.

Für das Individuum nicht, das stimmt. Aber hier ging es um die Art. Und die Art wird nur gefährdet, wenn der Tod vor der Fortpflanzung eintritt. Ob du mit 90 friedlich einschläfst oder mit 40 an Krebs verrekst (oder endlich einer seit Geburt bestehender Missbildung erliegst), weil es nur noch verstrahltes Essen gibt, ist für die Erhaltung von Homo sapiens irrelevant, weil die Art mit 14-15 (bei guter Nahrungslage sogar deutlich früher) geschlechtsreif wird und ihre maximale Fruchtbarkeit spätestens in den 20ern erreicht. In unserer heutigen Zivilisation sind zwar wesentlich ältere Eltern üblich, aber genau diese Zivilisationn würde nach einem Atomkrieg eh zusammenbrechen. Wir sind zwar keine Kakerlaken, bei denen wenige Monate für komplette Generationen reichen, aber solange ~30 Jahre noch ein realistisches Lebensalter sind, wird der Mensch nicht aussterben. Und wie gesagt: Dieses Alter muss nicht im zentralberliner Zar-Krater erreicht werden, sondern irgendwo in französisch Polynesien, Zentralafrika oder Südaustralien, wo niemand hinzielt und allenfalls ein Bisschen globaler Fallout niedergeht. Ich bin gerade zu faul, die Athmosphärentests einzeln rauszusuchen, aber laut Wiki gab es zumindest 604 Tests außerhalb des Sperrvertrages gegen eben solche. Darunter sind auch ein paar unterirdische, die schlicht älter als der Vertrag sind, aber wenn mir mal 500 geschätzte oberirdische Nuklearexplosionen, die dieser Planet nebst Kraftwerksstörfällen bereits erlebt hat ohne dass es zu nenneswerten Auswirkungen außerhalb der unmittelbaren Testregion kam, mit den oben genannten 4000, inkl. der kleineren Atomnationen vielleicht 5000 einsatzbereiten Sprengköpfen insgesamt vergleicht, dann halte ich die Gesamt-Fallout-Menge für zu gering, um auch am sprichtwörtlichen Arsch der Welt tödliche Strahlungsschäden zu verursachen.

Was viele falsch annehmen ist die Größe unserer Erde, sie ist klein. Ein Vulkanausbruch könnte theoretisch schon den Himmel für große Regionen bedecken, was erst der Schutt aus allen Metropolen zusammen ?

Was viele falsch annehmen, ist die Größe von Vulkanen. Krakatau, der 1883 irgendwie doch kein globales Massensterben und das Ende der Menschheit ausgelöst hat, wird auf 200 Mt geschätzt, viermal so stark wie die gezündete Version der Zar-Bombe. Die beste Zahl, die ich für das globale Atomarsenal finden konnte, waren 6 Gt insgesamt, als 15 Krakataus. Der in die Athmosphäre geschleuderte Staub wäre aber noch geringer, als diese Zahl annehmen lässt, schließlich explodieren Vulkane aus der Erde heraus und schleudern Material gezielt in die Höhe, während die großen Nuklearwaffen sind alle für oberirdischen Einsatz
konzipiert sind (Bunker Buster sind vergleichsweise klein) und nur Aufwindeerzeugen, die Staub mitreißen. Wenn die Menschheit es darauf anlegt, kann sie vielleicht das Äquivalent von 10 großen Vulkanausbrüchen verursachen. Wenn man die Waffen eher mit militärischer Zielsetzung nutzt (was mir irgendwie naheliegend erscheint, Begründung verweigere ich :) ) vielliecht deren 5. Das wäre genug, um die aktuellen Auswirkungen den Klimaerwärmung für 3-4 Jahre zu kompensieren, mehr nicht.

Ich weiß es nicht, kann es mir auch nicht vorstellen. Denken war nur ein wages Beispiel, mir gehts aber einfach nur darum dass Aliens nicht unbedingt aus Kolenstoffverbindungen sein müssen nur weil wir kein anderes komplekses Leben kennen.

Beim Kohlenstoff bin ich voll bei dir (s.o.), die Konzentration auf Stoffverbindungen, die bei 1 bar/20 °C toll für komplexe Lebensformen sind, ist irreführend. Aber Logik bleibt halt Logik, auch wenn sie auf anderer Hardware läuft. Und Fortschritt ohne Logik - da fehlt zumindest mir jegliche Phantasie für.


Du begehst aber einen gewaltigen Denkfehler,

wir reden hier nicht über solche kleinen Spassmacher, wie in Hiroshima :ugly:

Sry, dass war schon grausam genug :daumen2:

Boud to happen. Wir reden über das (Nicht-)Ende der Menschheit. Aber wie oben dargelegt: So viel größer sind die heutigen Party-Böller gar nicht mehr.

Sollte es mal zu einem weltweiten Schlagabtausch kommen,
werden wohl in erster Linie die großen Ballungszentren in Amerika, Europa und Asien betroffen sein,
die Tundra in Russland oder Alaska werden sicherlich keine taktischen Ziele sein :D

Meine Worte. Aber besagte Tundra ist nicht annähernd so Menschenleer, wie idyllische Naturreportagen einem glauben machen wollen. Es gibt kaum noch einen Teil der Erde, wo du nicht alle paar Kilometer eine menschliche Ansiedlung hast. Und gerade die Leute, die da leben, sind auch in der Lage sich bei Zusammenbruch der Zivilisation weiter zu versorgen. Man müsste schon so große/viele Bomben auf New York abwerfen, dass der resultierende Fallout im Tschad binnen weniger Jahre tödlich wirkt, um die Menschheit als ganzes zu gefährden. Aber unser gesamtes nukleares Potential ist mehrere Zehnterpotenzen kleiner, als dafür nötig wäre. Mit dem, was wir haben, können wir nur unsere Gesellschaft, unsere Zivilsation und 90% der Weltbevölkerung vernichten und damit Lebensstandard und Population von Homo sapiens auf den durchschchnittlichen Stand von vor ~1000-1500 Jahren (bei komplett anderer geopgraphischer Verteilung) zurückwerfen. Aber das ist bekanntermaßen eben ein Stand, aus dem binnen eines Jahrtausends eine Volk raumfahrender Primaten mit totaler globaler Dominanz und der Fähigkeit zum milliardenfachen Massenmord resultieren kann.

Die meisten heute modernen Kernwaffen sind Wasserstoffbomben auf Plutoniumbasis,

Dir dürfte schon klar sein, was das mit der Strahlung bedeutet

Relativ zur Sprengkraft sind H-Bomben günstiger als Plutonium basierte Waffen, weil sie (abseits des Fissionszünders) keine schweren Isotope mit nenneswerter Halbwertszeit enthalten. Bleibende Wirkung resultiert hier "nur" aus der Sekundärradioaktivität (die sich nicht von einer Fissionsbombe unterscheidet).

No-Go-Areas auf hunderte von Jahren,
weltweit verwirbelt über die Jetstreams,
richtige "sichere" Regionen wird es wohl nicht mehr geben :ugly:

Jetstreams wirken nur entlang der Breitengrade und auch da relativ zwischen den Hadley- und Ferrel-Zellen respektive Ferrel und Polarbereich. Aber ja: "Sichere" Zonene gemäß unserer heutigen Definition wird es selbst auf der Südhalbkugel nicht mehr geben. Das schreib ich ja auch so. Aber: "Sicher" gemäß unserer heutigen Definition bedeutet "keinerlei medizinische Auswirkungen selbst nach jahrzehntelangem Aufenthalt zu erwarten. garantiert."
"Ausreichend für die Arterhaltung" ist dagegen "kein Tod oder Verlust der Zeugungsfähigkeit in den ersten 30 Jahren zu erwarten. Zumindest nicht mit einer Wahrscheinlichkeit >50%"


Ich denke auch das ruyven_macaran die Folgen eines weltweiten Atomkriegs massiv unterschätzt.

DA! Er tut es schon wieder! Wie schwärzer soll ich denn noch sehen?

Ich: "90% der Menschheit wird sterben, die verbleibenden 500 Millionen können froh sein, wenn sie 40-50 werden - respektive nicht froh, weil sie diese 40-50 Jahre unter wortwörtlich mittelalterlichen Bedingungen unter ständiger Gefahr für Leib und Leben verbringen, während ihre Körper langsam vom Krebs zerfressen werden"
Er: "Du Optimist"

:(
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Also ich finde auch dass du Ruyven die globalen Folgen eines Atomkrieges etwas unterschätzt, bzw scheinst du dir sehr sicher zu darin zu sein dass diese 10% der Weltbevölkerung mit Sicherheit einen Atomkrieg samt Langzeitfolgen überlebt. Fakt ist zwar dass man so was nicht genau vorhersagen kann, aber zumindest in den Dokus über das Thema sehen die Prognosen düsterer aus als in deiner Version.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Ich sage nicht, dass 10% die Langzeitfolgen "überleben". Ich sage nur, dass sie sie lang genug überleben, um sich vorher erfolgreich Fortzupflanzen. Das ist nur rund ein Drittel der Lebenserwartung die derzeit in westlichen Industrienationen üblich ist.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Also ich finde auch dass du Ruyven die globalen Folgen eines Atomkrieges etwas unterschätzt, bzw scheinst du dir sehr sicher zu darin zu sein dass diese 10% der Weltbevölkerung mit Sicherheit einen Atomkrieg samt Langzeitfolgen überlebt. Fakt ist zwar dass man so was nicht genau vorhersagen kann, aber zumindest in den Dokus über das Thema sehen die Prognosen düsterer aus als in deiner Version.

Man kann die Menschheit nicht einfach so mit den vorhandenen Atomwaffwn ausrotten, akzeptiere es einfach, es gibt dazu auch Artikel im Netz wenn es dich so interessiert.
Ein großer Komet oder Asteroid hingegen würde das ganz locker hinbekommen, zumindest solange es keine extraterristrischen Kolonien gibt.
Aber ansonsten sehe ich eher schwarz für unsere lieben Weltuntergangs Fans.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Mal Abseits von den Killerszenarien mal eine ganz andere Frage:

Was meint ihr... gibt es sowas wie Zeit wirklich oder wurde die nur vom Menschen erschaffen?

Die Zeiteinteilung schon also 365 Tage, 24 Stunden am Tag, 60 Minuten pro Stunde, 60 Sekunden usw.
Aber gibt es sowas wie Zeit wirklich?
Unser Bewußtsein ist in der Lage Zeiträume wahrzunehmen. Das kann dann doch nur eine Anpassung an die physikalische Realität sein.
Und meiner Meinung nach ist Zeit immer mit Bewegungen verbunden. In der Realität gibt es Bewegungen.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Das ist jetzt aber schon nicht mehr wirklich physikalisch sondern schon eher philosophisch.:ugly:

Es gab schon lange vor Christus so einige Philosophen und Gelehrte, welche sich mit dem Thema "Zeit" beschäftigt haben, also die Veränderungen, die der Mensch "bemerkt".
Ein Sinnesorgan, welches die Zeit direkt "wahrnimmt" hat der Mensch aber nicht.
Das hängt aber alles mit den neuronalen Verknüpfungen im Gehirn zusammen. Ist eigentlich schon mal jemand aufgefallen, dass, je älter man wird, es einem so vorkommt, als ob die Zeit immer schneller vergeht?:D
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Mal Abseits von den Killerszenarien mal eine ganz andere Frage:

Was meint ihr... gibt es sowas wie Zeit wirklich oder wurde die nur vom Menschen erschaffen?

Die Zeiteinteilung schon also 365 Tage, 24 Stunden am Tag, 60 Minuten pro Stunde, 60 Sekunden usw.
Aber gibt es sowas wie Zeit wirklich?
Unser Bewußtsein ist in der Lage Zeiträume wahrzunehmen. Das kann dann doch nur eine Anpassung an die physikalische Realität sein.
Und meiner Meinung nach ist Zeit immer mit Bewegungen verbunden. In der Realität gibt es Bewegungen.

Was ist das denn für eine Frage^^?
Selbstverständlich gibt es Zeit, das ist gar nichts worüber man philosophieren könnte, da es schlicht ein Fakt ist.

" gibt es sowas wie Zeit wirklich oder wurde die nur vom Menschen erschaffen?"
"Unser Bewußtsein ist in der Lage Zeiträume wahrzunehmen. Das kann dann doch nur eine Anpassung an die physikalische Realität sein."
Du widersprichst dir doch selbst ;)
Die Zeit selbst wahrnehmen können wir allerdings nicht, wobei das auch ganz interessant wäre es zu können.
Eventuell habe ich die Frage aber auch nicht richtig verstanden.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Ein Sinnesorgan, welches die Zeit direkt "wahrnimmt" hat der Mensch aber nicht.
Deswegen schrieb ich ja "Zeiträume". Das wir die Zeit ganz exakt wahrnehmen können nicht. Nur schätzen. Bzw wir haben ein "Zeitgefühl".

Ist eigentlich schon mal jemand aufgefallen, dass, je älter man wird, es einem so vorkommt, als ob die Zeit immer schneller vergeht?:D
Dafür gibt es eine ganz einfache psychologische Erklärung: umso älter man wird umso vergesslicher wird man. Bzw es werden mehr unrelevante Details herausgefiltert. So "schrumpfen" die Zeiträume.;)

Was ist das denn für eine Frage^^?
Selbstverständlich gibt es Zeit, das ist gar nichts worüber man philosophieren könnte, da es schlicht ein Fakt ist.

" gibt es sowas wie Zeit wirklich oder wurde die nur vom Menschen erschaffen?"
"Unser Bewußtsein ist in der Lage Zeiträume wahrzunehmen. Das kann dann doch nur eine Anpassung an die physikalische Realität sein."
Du widersprichst dir doch selbst ;)
Die Zeit selbst wahrnehmen können wir allerdings nicht, wobei das auch ganz interessant wäre es zu können.
Eventuell habe ich die Frage aber auch nicht richtig verstanden.
Ich hatte deswegen gefragt, weil welche der Meinung sind, es wäre ein von Menschen erschaffenes Konstrukt.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Deswegen schrieb ich ja "Zeiträume". Das wir die Zeit ganz exakt wahrnehmen können nicht. Nur schätzen. Bzw wir haben ein "Zeitgefühl".


Dafür gibt es eine ganz einfache psychologische Erklärung: umso älter man wird umso vergesslicher wird man. Bzw es werden mehr unrelevante Details herausgefiltert. So "schrumpfen" die Zeiträume.;)
Genau das liegt ja an den stetig weniger werdenden, synaptischen Verknüfpungen.
Die "schneller vergehende" Zeit ist ja praktisch das "Symptom" davon. In den ersten 4-5 Lebensjahren werden die meisten Synapsen gebildet, danach werden es weniger und ab 21 beschränkt sich das Gehirn nur noch auf das "wesentliche". Da muss man sein Gehrin schon regelmäßig mit neuen Erfahrungen "füttern", aufdass die Zeit langsamer vergeht (natürlich im psychologischen Sinn:D). Deswegen verging in der Schule jedes Jahr irgendwie schneller und mit 40 kommt einem noch irgendwie alles schneller und vergänglicher vor, als mit 20.:ugly:

Gott, wie's mir davor schon graut, älter werden nervt.:wow::daumen2:
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Mal Abseits von den Killerszenarien mal eine ganz andere Frage:

Was meint ihr... gibt es sowas wie Zeit wirklich oder wurde die nur vom Menschen erschaffen?

Die Zeiteinteilung schon also 365 Tage, 24 Stunden am Tag, 60 Minuten pro Stunde, 60 Sekunden usw.
Aber gibt es sowas wie Zeit wirklich?
Unser Bewußtsein ist in der Lage Zeiträume wahrzunehmen. Das kann dann doch nur eine Anpassung an die physikalische Realität sein.
Und meiner Meinung nach ist Zeit immer mit Bewegungen verbunden. In der Realität gibt es Bewegungen.

Zeit ist sehr elementar für uns Menschen daher betrachten wenigstens wir Menschen sie als Maßgeblich.
Aber allein schon das Zeit für jeden etwas anderes bedeutet, was neben der Tasache das zeit NICHT unveränderlich ist z.b. durch Schwerkraft. Zeigt wie unwichtig sie eigentlich ist und es sich nur um eine Erfindung des Menschen handeln kann. Ein Name,..ein Name für eine "Kraft" die für uns so wahrgenommen wird wie sie ist für andere aber Unwichtig und ganz anders.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Ich sage nicht, dass 10% die Langzeitfolgen "überleben". Ich sage nur, dass sie sie lang genug überleben, um sich vorher erfolgreich Fortzupflanzen. Das ist nur rund ein Drittel der Lebenserwartung die derzeit in westlichen Industrienationen üblich ist.

Also ich hab mir bei der ganzen Diskussion hier zwei Dokus über einen globalen Nuklearkrieg reingezogen, in denen man den Eindruck gewann dass Leben oberhalb der Oberfläche nach so einem Krieg nicht mehr möglich wäre.

Ich meine nichteinnmal 0,5% würden unter den Folgen eines dunkelgrauen Himmels, immer weiter steigenden Temperaturen, und vorallem einem komplett aus den Fugen geratenen Weltklimas langfristig überleben können. Kann mir kaum vorstellen wie größere Menschengruppen funktionierende Infrastrukturen betreiben würden, in einer laut Analysten äußerst lebensfeindlichen Umgebung.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Zeit ist sehr elementar für uns Menschen daher betrachten wenigstens wir Menschen sie als Maßgeblich.
Aber allein schon das Zeit für jeden etwas anderes bedeutet, was neben der Tasache das zeit NICHT unveränderlich ist z.b. durch Schwerkraft. Zeigt wie unwichtig sie eigentlich ist und es sich nur um eine Erfindung des Menschen handeln kann. Ein Name,..ein Name für eine "Kraft" die für uns so wahrgenommen wird wie sie ist für andere aber Unwichtig und ganz anders.

Zeit ist dehnbar, eben genau durch die Schwerkraft welche Raum/Strecke krümmt. Zeit ist auch keine Erfindung des Menschens. Zwar noch nie gelesen aber ich hab im Regal ein über 180 Seiten langes Physikbuch über Zeit :D
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Zeit ist dehnbar, eben genau durch die Schwerkraft welche Raum/Strecke krümmt. Zeit ist auch keine Erfindung des Menschens. Zwar noch nie gelesen aber ich hab im Regal ein über 180 Seiten langes Physikbuch über Zeit :D

Ich meinte damit das die Idee der Zeiteinteilung eine Erfindung des Menschen ist. Natürlich gibt es Zeit aber es bedeutet eben für jedes Objekt im Universum etwas anderes/bzw wird auch anders wahrgenommen. Zeit als solche ist im Grunde nur für den Menschen von Bedeutung. So wie es sich UNS darstellt in unserer Getakteten Welt ist das nicht die wahre Natur der Zeit.
Was bedeuten 100/10.000/1.000.000.000 Jahre für ein kleines unwichtiges objekt wie die Erde im Universum --nichts!!! 1 Tag 1 Jahrtausend gleiche bedeutung..
Für den Menschen sind 10 Jahre schon sehr viel 100Jahre- extrem viel und 1 Tag kann schon alles bedeuten

Auch ein Tier; es lebt eben so lange wie es Lebt und freut sich sicher das es das tut und wenn es 1 Tag lebte oder 10 Jahre völlig egal.
Wahnehmung
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Zeit ist eben relativ.
Für uns ist eben nur die Zeit auf der Erde relevant, das die Zeit auf Jupiter geringfügig langsamer vergeht hat keine Auswirkungen auf uns.
Aber das sie nicht existiert oder eine Erfindung des Mensch sei ist ausgemachter Unsinn.
 
Zurück