Der "Naturwissenschaften" Thread

Das ist die Theorie, bzw. Hypothese, aber woher kommt denn die Annahme?
Die Beobachtungen zeigen eben was anderes.
Die Naturgesetze sind überall im Universum identisch. Schauen wir uns Quasare an, können wir anhand der Relativitätstheorie ihren Energieausstoß bestens berechnen. Obwohl sie Milliarden von Lichtjahren entfernt sind.
Meiner Meinung nach ist es nur eine Frage der Zeit bis wir wissen, was die Dunkle Materie wirklich ist.
Bei der dunklen Energie bin ich aber skeptischer.

Sabine Hossenfelder ist übrigens auch Verfechterin des Determinismus.
Also das alles in der Welt vorherbestimmt und berechenbar ist.

Die Quantenphysik sagt ja, dass man nicht alles berechnen kann.
 
Nein, ich war das nicht, habe mir aber auf Empfehlung von meinem Freund Prof. Oskar Haidn bei der TUM ihr Buch zugelegt.

Halte sie für eine gute Wissenschaftlerin, man muss aber auch bei ihr differenzieren, sie hat eben auch zu bestimmten Themen eine Meinung, die nicht wirklich als Fakt bewiesen ist
Sie hält aber im Gegensatz zu vielen ihrer Kollegen hier nicht dogmatisch fest = Punktvorteil.
 
Das gilt aber nur im Mikrokosmos.
Dort gibt es Zufälle.
Die Frage ist wie stark der Einfluss "der Zufälle" auf den Makrokosmos ist.

Na dann versuch mal zu berechnen, wo sich die Erde während ihres Umlaufes um die Sonne exakt in 2 Milliarden Jahren befindet. ;)

Du kannst nicht berechnen, wo jeder einzelne Wassertropfen landet, wenn du ein Glas umwirfst.
 
Na dann versuch mal zu berechnen, wo sich die Erde während ihres Umlaufes um die Sonne exakt in 2 Milliarden Jahren befindet. ;)

Du kannst nicht berechnen, wo jeder einzelne Wassertropfen landet, wenn du ein Glas umwirfst.
Aber nicht weil es nicht berechenbar ist, sondern weil man alle Informationen oder Parameter nicht kennt.
Das sind zuviele Daten. Bzw zu hoher Rechenaufwand.
Stephen Hawking meinte auch mal ganz nüchtern in seinem Buch "Ist alles vorherbestimmt?":
Er können die Frage nicht beantworten, weil es zuviele Teilchen sind die man berechnen müßte.
 
Aber nicht weil es nicht berechenbar ist, sondern weil man alle Informationen oder Parameter nicht kennt.
Das sind zuviele Daten. Bzw zu hoher Rechenaufwand.
Stephen Hawking meinte auch mal ganz nüchtern in seinem Buch "Ist alles vorherbestimmt?":
Er können die Frage nicht beantworten, weil es zuviele Teilchen sind die man berechnen müßte.

Ja eben. Es gibt zu viele Variablen. Daher klappt das mit der Wettervorhersage auch nur ein paar Stunden bis Tage.
Und deswegen ist Astrologie auch Unsinn.
 
Ja eben. Es gibt zu viele Variablen. Daher klappt das mit der Wettervorhersage auch nur ein paar Stunden bis Tage.
Und deswegen ist Astrologie auch Unsinn.
Aber nur weil man es nicht kann oder wir es (noch) nicht können, schließt es den Determinismus ja nicht aus.;)
Viele Dinge im Makrokosmos deuten darauf hin das alles determiniert ist.

Das würde philosophisch allerdings wiederum bedeuten, ob wir dann noch einen freien Willen besitzen?
Und er nicht eine Illusion ist.
Ob das Konsequenzen für uns hätte?

Z.B das was ich gerade hier schreibe und das ich hier schreibe, schon lange vorher feststand.

Edit: Und nochmal editiert habe.:D
 
Zuletzt bearbeitet:
Du wirst es nie können.
Nimm eine Tasse und lasse sie vom Tisch zu Boden fallen. Sie wird kaputt gehen.
Du kannst nicht mal berechnen in wie viele Stücke sie zerbrechen wird. Höchstens raten. ;)
 
Es wird wohl niemand alles berechnen können, weil man dann einen Supercomputer braucht, der unendlich schnell ist oder eben unendlich lange rechnen muß.
Weil das Universum wahrscheinlich unendlich groß ist.
Aber dann bräuchte der wohl unendlich viel Energie.:ugly:
 
Nope. :D
Die Sonne ist jetzt 4,5 Milliarden Jahre alt und ist gerade im mittleren Alter. Sie wird noch mal so lange scheinen ehe sie zum roten Riesen wird.
Allerdings nimmt die Strahlungsleistung der Sonne immer weiter zu und daher wird die Erde noch rund 1 Milliarde Jahre haben, ehe sie den Zustand der Venus annehmen wird.
 
Na also, dann ist doch die Frage, wo die Erde dann genau sein wird, eh' akademisch.:ugly:

Da wären präzisere Berechnungen über die Klimaeentwicklung schon wichtiger.
 
Aber nicht weil es nicht berechenbar ist, sondern weil man alle Informationen oder Parameter nicht kennt.
Das sind zuviele Daten. Bzw zu hoher Rechenaufwand.
Stephen Hawking meinte auch mal ganz nüchtern in seinem Buch "Ist alles vorherbestimmt?":
Er können die Frage nicht beantworten, weil es zuviele Teilchen sind die man berechnen müßte.

Weil es im Endeffekt keinen Nutzen bringt. ;)
 
Was soll das denn sonst heißen?
Naja, nur weil man wegen seiner eingeschränkten Möglichkeiten, nicht alles berechnen kann, heisst das nicht das es keinen Determinismus gibt.
Ist doch genauso wie mit dem Universum. Wir sehen nur einen kleinen Bereich und gehen davon aus, dass überall im Universum die selben Gesetze gelten.

Weil es im Endeffekt keinen Nutzen bringt. ;)
Kommt drauf an.

Die Physiker suchen ja auch nach der "Theory of everything".
Damit läßt sich dann ja theoretisch alles berechnen.
Aber fraglich ob das gelingen wird.
 
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