Der Fall Mindfactory - Heise übernimmt!

Auch wenn mir und wohl den meisten anderen hier durchaus bewusst ist, wer die Geschichte mit den nicht oder nicht pünktlich gezahlten Steuern in die Welt gesetzt hat …

… bitte unterlasst das doch. Selbst wenn dem so wäre, dann würde davon wohl außer den Betroffenen niemand etwas wissen.

Das ist schon wirklich so spekulativ, das geht in meinen Augen zu weit. Wir werden sehen wie sich MF äußert und dann darf gerne diskutiert werden.

Also bleibt bitte bei den Fakten.

Danke und liebe Grüße Sven
 
Wir habe schon lange bevor wir den aktuellen Stand der Dinge nüchtern und sachlich zusammengefasst haben, unsere Ansprechpartner bei MF kontaktiert.

Wir haben bis heute keine Rückmeldung erhalten und das gilt für sämtliche Medien mit denen ich gesprochen habe.

Eine E-Mail mit einem Dementi hätte 5 Minuten in Anspruch genommen. Es sollte nicht spekuliert werde, was passieren könnte.

Das etwas passieren wird, sollte mittlerweile jedem bewusst sein.
Ich denke aktuell wird irgendeine Möglichkeit gesucht den Laden am laufen zu halten, folgend keine Reaktion.
Wenn es Final mit der Insolvenz ist, dann wird auch Mindfactory selbst aktiv.

Mindfactorys größter Wert ist der riesige Kundenstamm ( der aktuell zum Großteil noch nichts von diesen Problemen mitbekommt), damit kann man mit einem solventen Gläubiger/Käufer weitermachen. Mehrere Tage bevor es wirklich keinen Ausweg mehr gibt, öffentlich zu agieren, schädigt etwaige Verhandlungen.
 
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Das kann man so pauschal mE nicht sagen.
Grundsätzlich (bedeutet, es gibt Ausnahmen) ist es wohl üblich, das, bei absehbar nicht bedienbaren Forderungen, der Lieferant den Stecker in der Kundenbeziehung zieht und nicht mehr liefert/verkauft, um weiteren Schaden von seiner Unternehmung abzuwenden.

Vorkassezahlungen im Speziellen allerdings sind im Insolvenzfall durch den Insolvenzverwalter mWn nicht rückforderbar und dienen neben einer Bankbürgschaft (auf erstes Anfordern) mithin als Ersatz einer Kreditlinie, sprich Absicherung.
.......

Ich arbeite bei einen großen Distri und kann dir sagen daß es nicht so ist. Wenn mehrere Mio. offen sind ist kein Distri so nett und schickt Ware per Vorkasse.

Man kann es auch einfach formulieren: Bei Geld hört die Freundschaft auf 😉
 
Ich arbeite bei einen großen Distri und kann dir sagen daß es nicht so ist. Wenn mehrere Mio. offen sind ist kein Distri so nett und schickt Ware per Vorkasse.

Man kann es auch einfach formulieren: Bei Geld hört die Freundschaft auf 😉
Verwechsel ich da etwas? Ich hätte gedacht, Vorkasse wäre das einzig Sinnvolle für den Distri bei einer drohenden Insolvenz eines Abnehmers (Mindfactory) - denn nur so kann der Distri sicherstellen, dass er den vollen Kaufpreis bekommt: entweder er bekommt den Kaufpreis und liefert die bestellte Ware, oder er bekommt den Kaufpreis nicht und muss folglich auch nicht liefern.
Bei anderen Zahlungsvarianten würde der Distri ja liefern müssen, bevor er den vollen Kaufpreis erhält - und wenn der Abnehmer wirklich insolvent wird, stünde der Distri ohne Ware und ohne Geld (bzw nur mit Insolvenzquote) da.
 
Warum sollten sie bei Vorkasse nichts kriegen? Vorkasse heißt erst zahlen dann liefern. Es besteht also überhaupt keine Risiko.
 
Aber die Schulden lassen wir stehen? Naja, ist bei uns auch nicht so. Offene Forderung begleichen, danach wieder Ware auf Vorkasse
 
Man sollte hierbei bedenken, dass MF sehr wahrscheinlich über (eigentlich) gute Bargeldreserven verfügt, sodass Vorkasse-Geschäfte kein Problem darstellen sollten. Und solange dies bei einem Distri passiert, bei dem keine offenen Forderungen bestehen, ist das auch gar kein Problem, vor allem wenn Ware eingekauft wird, die binnen kürzester Zeit verkauft werden kann. Vermutlich sähe das etwas anders aus, wenn Ware erworben werden würde, die nicht so schnell verkauft werden könnte und diese Geschäfte quasi in den Übergang einer möglichen Insolvenz fallen. Nur nutzen dir gute Bargeldreserven auch nichts mehr, wenn einem eine Forderung ins Haus flattert, welche deine Reserven massivst übersteigt. Hier hilft dir dann nur noch ein ausreichend großer Kredit oder frisches EK von einem Investor.
 
Ich habe keine Probleme mit Reklamationen gehabt!
Diese Woche? Du musst ja viele machen.

Welche Fakten?
Das Mindfactory auf E-Mails nicht reagiert
Ich führe ja kein Geschäft aber wenn es völlig haltlose Gerüchte gäbe, die sich direkt auf den Umsatz auswirken (ich würde da jetzt auch nichts kaufen), würde da nicht jeder versuchen dagegen zu wirken? :hmm:

Fakten?
Im hier als Referenz für den ganzen Markt geliebten AMD Fanshop deLuxe gibt es ganze drei AM5 CPU-Modelle.


Und solange dies bei einem Distri passiert, bei dem keine offenen Forderungen bestehen, ist das auch gar kein Problem
Das klingt für mich logisch aber wie viele gängige gibt es denn?
Das Inventar spricht ja Bände.
 
Man sollte hierbei bedenken, dass MF sehr wahrscheinlich über (eigentlich) gute Bargeldreserven verfügt, sodass Vorkasse-Geschäfte kein Problem darstellen sollten. Und solange dies bei einem Distri passiert, bei dem keine offenen Forderungen bestehen, ist das auch gar kein Problem, vor allem wenn Ware eingekauft wird, die binnen kürzester Zeit verkauft werden kann.

Das kann sehr wohl ein Problem darstellen.

Bei einer Insolvenz darf kein Gläubiger bevorzugt werden, deshalb ist es nicht erlaubt, einen auszuzahlen und die anderen im Regen stehen zu lassen. Wenn man sich die Sache per Vorkasse bezahlen läßt, dann kann es passieren, dass nach einer gewissen Zeit der Insolvenzverwalter vor der Tür steht und das Geld zurückfordert. Eine plötzliche Umstellung auf Vorkasse ist ein recht sicheres Indiz, dass man sich gegenüber den anderen Gläubigern einen Vorteil verschaffen wollte.

Das ist, wenn ich mich recht erinnere, auch einer der Gründe, weshalb es besser ist, ein Insolvenzverfahren möglichst zügig zu eröffnen und es nicht bis zur letzten (legalen) Minute hinauszuzögern. Dann können die Firmen auch wieder normal mit einem handeln und die Vorkasse gilt wieder. Aber es ist jetzt schon weit über 10 Jahre her, als ich das durchgenommen habe. Da sollte man nochmal nachschauen, wenn man es genau wissen will.

Das ganze gilt übrigens auch für die Löhne. Wenn man glaubt, man sei auf der sicheren Seite, wenn das Geld auf dem Konto eingeht, wenn eine Insolvenz im Raum steht: Irrtum, der Insolvenzverwalter kann sich das das Geld auch zurückholen und das recht lange. Die einzige Möglichkeit ist es, sich dumm zu stellen und zu behaupten, man hätte von einer Insolvenzgefahr nichts gewußt. Blöd nur, wenn es die Spatzen von den Dächern gepfiffen haben oder noch viel schlimmer, der Arbeitgeber bescheid gegeben hat ("wir befinden und in schwierigen Zeiten").

Nur nutzen dir gute Bargeldreserven auch nichts mehr, wenn einem eine Forderung ins Haus flattert, welche deine Reserven massivst übersteigt.

Ab dann läuft die Frist, an deren Ende man einen Insolvenzantrag stellen muß. Meines Wissens sind das drei Wochen. Wir werden also in zwei Wochen mehr wissen...
 
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Eventuell rettet sich MF nochmal,dank dem RX 9070xt run .
Ich habe Preise und Verfügbarkeit bei Caseking beobachtet ,
Es war extrem wie die Preise klettetern und die Verfügbarkeit abnahm.

Wenn MF eine entsprechende Anzahl an Karten liefern kann, machen Sie das Geschäft des Jahres.

MfG Diemetius
 
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@Pu244
arbeitgeber befinden sich immer!! in "schwierigen" zeiten.

Das wird dann halt eben vor Gericht geklärt.

Es haben schon sehr viele Leute richtig blöd dreingeschaut, als der Insolvenzverwalter mehrere Monatsgehälter in die Insolvenzmasse gezogen hat. Die einzigen Möglichkeiten dagegen sind, sich blödstellen oder das weite suchen, wenn Gerüchte aufkommen.
 
Dann ruf die Seite jetzt mal auf:

1741409457452.png


War wohl ein Strohfeuer. Aktuell bietet MF da nix an, das ich mir zulegen würde.

Edit:

Bei den CPUs sieht es noch schlimmer aus:

1741409761039.png
 
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