Der eXtremkühl ***Bilder- & Laberthread***

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Natürlich, sofern du wartest bis alles wieder vollständig aufgetaut ist und nicht noch Wasser in irgendner Ritze sitzt. Aber in der Regel laufen selbst CPUs, die von 3GHz@1,2V auf 8GHz@2V gepusht werden (man muss sich einfach mal wieder bewusst machen, wie unglaublich das die Spezifikationen sprengt und wie unfassbar das ist, dass die Hardware dann trotzdem noch korrekt arbeitet), danach noch ganz normal weiter wie zuvor.
Eine CPU bei entsprechender Kühlung und sehr viel Spannung hart zu übertakten ist meist gar nicht mal so wahnsinnig schädlich, sofern das nur über einen kurzen Zeitraum geschieht. Ich kenne Sandy Bridge CPUs, die sind wesentlich geschundener als mein 2600K, den ich unter Kokü als Bench-CPU verwende, weil die bei 1,5V unter Wakü im 24/7 Betrieb ackern.
 
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so ihr harten bencher ^^, nachdem ich mir schon im Luxx einige Meinungen eingeholt hab, wollt ich euch nochmal um eure erfahrungswerte bitten.

Habt ihr einen Q6600 länger unter hoher spannung/wakü betrieben?
und wenn ja wie viel spannung haltet ihr für unbendenklich wenn die cpu noch 1-2 jahre rennen soll??


Mein Q6600 macht die 3,6Ghz mit 1,421 (prime95) stabil mit
und ist mit 1,65 auf 4Ghz Bench stabil.

Was würdet ihr der Cpu unter Wasser 24/7 zumuten?
 
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Wasser oder Luft ist für 24/7 egal. Elektromigration ist da lange vor Überhitzung ein Thema - und hängt, im Vergleich zur Spannung, fast gar nicht von der Temperatur ab.
 
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Wasser oder Luft ist für 24/7 egal.
Sehr pauschale Antwort - gerade in Bezug auf OC. Schon mal versucht einen aktuellen Sechskerner mit Luftkühlung zu übertakten? :schief: Hier lassen sich erst mit Wasserkühlung brauchbare Werte (ohne Throtteln) erzielen und das führt unumgänglich zu ganz anderen Taktraten in Verbindung mit deutlich anderen Spannungswerten... Also kann die Kühlmethode sehr wohl auch einen Einfluss auf den Abbau der CPU nehmen.
 
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Ich persönlich würde dem q6600 unter wasser maximal 1,65V geben, aber nur zum benchen:D Ich gebe meinem q6600 1,9V, aber unter Kaskade:devil:
 
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Sehr pauschale Antwort - gerade in Bezug auf OC. Schon mal versucht einen aktuellen Sechskerner mit Luftkühlung zu übertakten? :schief: Hier lassen sich erst mit Wasserkühlung brauchbare Werte (ohne Throtteln) erzielen und das führt unumgänglich zu ganz anderen Taktraten in Verbindung mit deutlich anderen Spannungswerten... Also kann die Kühlmethode sehr wohl auch einen Einfluss auf den Abbau der CPU nehmen.

Es ging hier um die Spannung. Natürlich hast du mit Wakü ganz andere Temperaturen und damit auch andere OC-Ergebnisse, als bei den meisten Luftkühlungen. Aber da gehts um die Stabilität, nicht um die Haltbarkeit und ich hoffe mal nicht, dass man ihm erst noch erklären muss, dass bei >90 °C die Übetaktung ein bißchen zurückgenommen werden sollte.
Darauf, wie lange die CPU die hohe Spannung mitmacht, haben 20 K niedrigere Temperaturen jedenfalls nur wenig Einfluss.
 
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@ruyven: Lies meinen Post nochmal. Nehmen wir als Beispiel einen i7-3930K an die Hand, weil ich hier aus eigener Erfahrung sprechen kann: Mit Luftkühlung wirst du mit ganz anderen Spannungswerten hantieren, als mit einer Wasserkühlung. Da schlägt die immense Abwärme einfach schon sehr früh zu und verbietet es mit der Spannung ernsthafte Schritte nach vorn zu machen. Bei der Wasserkühlung dagegen sieht das Ganze schon anders aus - hier wird auch ein und dieselbe Person mit identischen OC-Ambitionen vermutlich mehr Spannung anlegen - und da sind wir eben auch wieder beim Abbau, der infolge größerer Spannung beschleunigt wird. Will heißen: Eine Wakü verleitet eben oftmals noch etwas mehr aufzudrehen.
 
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Zumal ich meine gelesen zu haben, dass Elektronenmigration nur bei Temperaturen von über 100°C auftritt und dann auch meist den sofortigen Defekt oder zumindest starke Beschädigung der CPU zur Folge hat. Das war auf xtremesystems soweit ich weiß, und folgendermaßen begründet: Je nach Temperatur schießen mehr oder weniger Elektronen, die den Chip passieren, in zufällige Richtungen weg, was ganz allgemein den internen Chipwiderstand erhöht, was wiederum mehr Spannung nötig macht, was wiederum mehr Hitze und damit mehr wegschießende Elektronen verursacht. Bei sehr hohen Temperaturen von über 100°C kann es passieren, dass dabei die internen Isolationsschichten überwunden werden und Elektronen in falsche Bereiche abwandern, die z.B. für geringere Spannungen ausgelegt sind und diese daher zerstört werden. Nur so als Definitionssache, natürlich ist mir bekannt dass ne CPU über langes OC abbaut, aber das müsste dann irgendwie anders heißen - laut xtremesystems.
 
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@ruyven: Lies meinen Post nochmal. Nehmen wir als Beispiel einen i7-3930K an die Hand, weil ich hier aus eigener Erfahrung sprechen kann: Mit Luftkühlung wirst du mit ganz anderen Spannungswerten hantieren, als mit einer Wasserkühlung. Da schlägt die immense Abwärme einfach schon sehr früh zu und verbietet es mit der Spannung ernsthafte Schritte nach vorn zu machen. Bei der Wasserkühlung dagegen sieht das Ganze schon anders aus - hier wird auch ein und dieselbe Person mit identischen OC-Ambitionen vermutlich mehr Spannung anlegen - und da sind wir eben auch wieder beim Abbau, der infolge größerer Spannung beschleunigt wird. Will heißen: Eine Wakü verleitet eben oftmals noch etwas mehr aufzudrehen.

Wenn du nur auf Verführung hinweisen willst, dann ließ bitte noch einmal meinen Post, den du kritisiert hast.
Ich spreche ausschließlich von den technischen Grundlagen. Der Spannung ist es egal, wie du kühlst. Wenn er mit Luftkühlung 1,65 V als akzeptabeln Kompromiss aus Lebensdauer und Leistung empfand, dann ändert sich mit Wasserkühlung daran rein gar nichts, nur weil er jetzt in Versuchung geraten könnte, die verschobene Throttel-Grenze für 1,7 V mit 4,5 GHz zu nutzen, die vorher wegen Überhitzung instabil waren.


Zumal ich meine gelesen zu haben, dass Elektronenmigration nur bei Temperaturen von über 100°C auftritt und dann auch meist den sofortigen Defekt oder zumindest starke Beschädigung der CPU zur Folge hat.

Das ist definitiv falsch. Elektromigration wird zwar meist erst dann bemerkt, wenn es zu spät ist ("SuddenDeathSyndrome" halt), hat sich seinerzeit aber vor allem bei CPUs ins Bewusstsein der OCer gedrängt, die mit durchaus akzeptablen Temperaturen liefen. Zu hohe Temperaturen waren schließlich schon immer der Feind des OCs und man achtete sehr darauf - aber dass auch gut gekühlte CPUs draufgehen, das war bei den 130 nm Northwoods neu und hat einige aufgerüttelt. (Die vorher, bei zwar nicht gerade leisen aber eben funktionierenden Kühlungen, durchaus mal 20-30% Überspannung für Dauerbetrieb gegeben haben)

Das war auf xtremesystems soweit ich weiß, und folgendermaßen begründet: Je nach Temperatur schießen mehr oder weniger Elektronen, die den Chip passieren, in zufällige Richtungen weg, was ganz allgemein den internen Chipwiderstand erhöht, was wiederum mehr Spannung nötig macht, was wiederum mehr Hitze und damit mehr wegschießende Elektronen verursacht. Bei sehr hohen Temperaturen von über 100°C kann es passieren, dass dabei die internen Isolationsschichten überwunden werden und Elektronen in falsche Bereiche abwandern, die z.B. für geringere Spannungen ausgelegt sind und diese daher zerstört werden. Nur so als Definitionssache, natürlich ist mir bekannt dass ne CPU über langes OC abbaut, aber das müsste dann irgendwie anders heißen - laut xtremesystems.

Es mag sein, dass es diesen Prozess zusätzlich gibt - wobei ich nicht sehe, worin symptomatisch der Unterschied zu einer ganz banalen Überhitzung liegt.

Die klassische Elektromigration, die bei Dauer-OC für Probleme sorgt, betrifft aber die Ausbildung von leitenden Kanälen durch den Transistor. Irgendwann schaltet dieser nicht mehr zwischen aus und ein, sondern ist kurzgeschlossen. Verhängnissvoll hierbei: Ist erst einmal ein leichter Kurzschluss entstanden, fließt der Strom unkontrolliert und alles ist vorbei.
Hohe Temperaturen dürften diese Entwicklung beeinflussen - wie hohe Temperaturen alles beeinflussen: Höhere Teilchenbeweglichkeit. Aber da sind 330 K vs. 345 K eben ein eher kleiner Effekt. Wichtiger ist die Kraft, die die Elektronen überhaupt in Bewegung setzt - und da geht es um Spannungen und die resultierenden Stromstärken während des Schaltvorganges, denn die werden beim Übervolten ganz massiv gesteigert. Genau das ist ja Sinn der Sache: Stärkere Ströme = klarere Signale und schnellere Schaltvorgänge = höherer möglicher Takt.
(weiß es nicht genau, aber iirc haben die derzeit gefertigten Transistoren Mindestspannungen im Bereich von 0,8-0,9 V. Darunter schalten sie gar nicht. Logisch wäre, dass der Einfluss einer Spannungserhöhung auf die Beweglichkeit also relativ zu diesem Wert betrachtet werden muss. 1,65 V statt 1,5 V wären dann schon 25% Steigerung - womöglich mehr, bei quadratischer Abhängigkeit. Im Vergleich zu den 5% Temperaturreduzierung also ein riesiger Faktor)
 
Ohh man jetzt hab ich hier was losgetreten.

Da es elektronenmigration gibt wusste ich.

Kühlung ist mehr als genug vorhanden^^ (MoRa3+420er)

Mir ging es wirklich nur um Erfahrungswerte.
Bin mir durchaus bewusst das ich dadurch die CPU Schrotten kann.

Und deswegen habe ich auch hier im extrem kühlungsthread gefragt, weil ich auch etwas im eher extremeren Bereich (zumindest Vcore) anpeile. Und nicht auf kokü oder chiller zurückgreifen möchte ^^

Mal so ne nebenfrage, wenn so ne CPU über den Jordan gehen würde wegen elektromirgration, wie hoch ist da die Gefahr andere Komponenten mit zu beschädigen?

Oder kann ich einfach davon ausgehen, das die CPU irgendwann immer schlechter auf Vcore skaliert und schließlich sie irgendwann garnicht mehr anspringt?
 
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nööp ....eine CPU die hin ist geht ganz einfach aus bzw nicht mehr an ;)
geht fixer als man denkt

Was anderes reißt die nicht mit in den Tod.
 
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Es gibt Fälle, in denen Leute erst Instabilitäten bemerkt haben und dann die CPU noch längere Zeit bei normalem Takt weiternutzten und für die es keine bessere Erklärung als Elektromigration gibt. Aber Totalausfall ist häufiger. Schäden an anderen Komponenten sind mir weder zu Ohren gekommen, noch hätte ich eine Idee, wie das überhaupt gehen soll - es fließt ja der gleiche Strom, wie sonst auch. Es fehlen nur die Pausen ohne Stromfluss.
 
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@ruyven zu der Erklärung auf der vorigen Seite - wie gesagt, kann gut sein, war mir bisher auch immer so bekannt aber letztens habe ich eben eine andere Definition von dem Begriff gefunden, die mir als Laie spontan auch nicht falsch vorkam.


@TE: Andererseits muss man dazu sagen, es ist schon verdammt schwer, eine CPU wirklich kaputt zu bekommen. Das habe ich noch nie geschafft. Mein E4300 hat z.B. 1,7V vCore und 2V PLL Spannung unter Wakü bekommen (und skalierte noch!), dafür gibts zahllose Beispiele, dennoch funktioniert absolut jede CPU, die ich jemals hatte, noch 100%ig so wie im Auslieferungszustand. Keine defekten Kerne, kein Totalausfall, gar nichts.
Dass eine CPU wirklich abbaute, hatte ich erst in einem einzigen Fall, bei meinem Q9550 damals. Der war C0 und lief auf 3,8GHz bei ordentlich Spannung (so 1,4V 24/7 bei 1,1V VID). Einmal war meine Wakü-Pumpe kaputt und ich habs nicht gemerkt, da hatte der (laut BIOS) 112°C, auch nix passiert, brauchte auch nicht mehr vCore.
Lange Rede kurzer Sinn:
Oder kann ich einfach davon ausgehen, das die CPU irgendwann immer schlechter auf Vcore skaliert und schließlich sie irgendwann garnicht mehr anspringt?
Selbst wenn du es darauf anlegen würdest, wäre es nicht einfach, die CPU tatsächlich bis zum Totalausfall zu treiben. Ersteres kann hingegen sein, macht sich aber nur über einen langen Zeitraum bemerkbar. Konkret würde ich dir in deinem Fall raten, bei 1,5V Schluss zu machen. Jetzt nicht vom theoretischen Ansatz her, sondern von meinen persönlichen Erfahrungen. Momentan betreibe ich auch nen Q6600 bei 1,44V unter Luft. Das dürfte den Abbau in Grenzen halten - vielleicht musst du nach nem Jahr 0,01V draufgeben, aber das dürfte sich ja im Rahmen bewegen.
 
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Ich bin auch nur Laie, habe aber halt damals, als es aktuell wurde, die Diskussion sehr genau verfolgt.

Bezüglich fraggen: Als ich meinem 600er Katmai mal iirc 0,2 V Aufschlag geben wollte, ist er sofort krepiert :(
 
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Ab einer gewissen Spannung, kann dir jede CPU sofort aussteigen:schief: Egal ob du bei +20 Grad oder -90 Grad bist, bei mir ging ein E1200 bei -70 Grad und 1,92V einfach von der Welt:ugly:
 
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Das "(Ge)laber" im Thread-Titel bezieht sich auf Extremkühlung, nicht um Effekte wie Elektromigration, OC-Potenzial mit Luft- oder Wasserkühlung und dergleichen. :)
 
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@Stefan

Reichen Konstruktionen auch als Bild-Material?

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Ein kleiner Pot, es ist aber auch noch ein größerer geplant :daumen:
 

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