brooker
F@H Team #70335 Event Manager
So grob: Mit welche technischen Maßnahmen oder Einrichtungen lassen sich Netzschwankungen ausgleichen? Wie ist derzeit die prozentuale Verteilung bei den zu Anwendung kommenden Maßnahmen oder Einrichtungen?Mit welchem Prompt?
Ich gehe ausschließlich auf deine Aussage ein: "... das ach so fragile Netz dann doch noch aushält."Also was ist deine Aussage die du dir hier "beweisen" lässt?
1. Das Netzwerk ist fragil.
2. Du suggerierst mit deiner Aussage für mich, dass das Netzwerk nicht so fragil ist wie öffentlich dargestellt.
2. Vor der Abschaltung von Kraftwerken muss entsprechend geeigneter Ersatz installiert und einsetzbereit sein, damit die Fragilität des Netzwerkes nicht zunimmt.
Nö? Ein nicht Atom-Kraftwerk kannst du live regeln und praktisch zu- oder abschalten.Reagiert wird hier aber laut Bericht mit Regelkapazität. Schnell Nachregeln kann Schwungmasse aber nicht, ...
Bitte informiere dich!
Promt Vorschlag: Ist ein nachregeln per Schwungmasse zur Frequenzstabilisierung im Energienetz schnell möglich? bitte gebe deine Quellen an.
Ja, ein Nachregeln (bzw. eine Stabilisierung) der Netzfrequenz durch Schwungmasse ist extrem schnell möglich, erfolgt jedoch primär automatisch und physikalisch direkt („intrinsisch“) und nicht durch eine aktive, langsame Regelung.
Die Schwungmassen in großen Synchrongeneratoren (konventionelle Kraftwerke) reagieren unverzüglich (innerhalb von Millisekunden) auf Frequenzänderungen, lange bevor aktive Regelsysteme (Primärregelung) eingreifen.
MDPI +1
Hier sind die Details:
Quellen:
Die Schwungmassen in großen Synchrongeneratoren (konventionelle Kraftwerke) reagieren unverzüglich (innerhalb von Millisekunden) auf Frequenzänderungen, lange bevor aktive Regelsysteme (Primärregelung) eingreifen.
MDPI +1
Hier sind die Details:
- Physikalische Trägheit (Momentanreserve): Bei einem plötzlichen Lastsprung im Netz (Verbrauch > Erzeugung) sinkt die Frequenz. Die Synchrongeneratoren geben ihre kinetische Rotationsenergie direkt in das Netz ab, indem sie langsamer werden. Dies geschieht ohne technische Verzögerung.
- Geschwindigkeit: Die Schwungmasse ist entscheidend, um den Frequenzgradienten (Rate of Change of Frequency – RoCoF) unmittelbar nach der Störung zu begrenzen. Sie bremst den Frequenzabfall in den ersten Sekunden ab, bis die Primärregelung (Sekunden bis Minuten) greift.
- Grenzen: Je weniger Schwungmasse (durch Kohleausstieg/EE) im Netz ist, desto schneller fällt die Frequenz (höherer RoCoF), was zu Problemen führen kann.
- Technischer Ersatz: Da Schwungmassen abnehmen, wird an "schneller Frequenzreserve" (Fast Frequency Response - FFR) durch Batterien oder netzbildende Wechselrichter gearbeitet, die ebenfalls sehr schnell (sogar noch schneller als konventionelle Maschinen) reagieren können.
ScienceDirect.com +5
Quellen:
- Auswirkungen reduzierter Schwungmasse, TU Graz/Netzentwicklungsplan
- Frequenz-Stabilität im Netz der Zukunft, TU Graz
- Arena.gov.au - Inertia Based Fast Frequency Response (IBFFR)
- MDPI - Inertia and Primary Frequency Response Requirement
- ScienceDirect - Inverter fast frequency response alternatives
ScienceDirect.com
... u.a. Grid-Forming Converters... also wird hier offensichtlich etwas Anderes zur Kompensation genutzt.







