Der Elektronik-Thread

Meinst du Modellbaumotoren? Oder gibt es die auch in "groß"? Guck ich mir vielleicht auch mal an... da wär nur das Problem, wie ich die mit ihrer kleinen Welle an meinen Antriebsmotor (15 mm Welle) bekomme. Bei dem Drehstrommotor könnte ich nen Keilriemen verwenden

Die meine ich. Da bekommst du bei 12V auch 30A oder mehr raus, je nachdem was du brauchst.

Die großen Motoren haben auch 12mm oder mehr auffer Welle.
 
Wie viel Umdrehungen hat denn der Benzinmotor und wie viel Spannung willst du erreichen?
2,5 PS mit 3600 rpm +/-, hatte jetzt aber eher so an 3000 für den "Dauerbetrieb" gedacht. Bis jetzt habe ich auch noch keinen Brushless Motor gefunden, der die richtige Größe hat (ich brauche ne dicke Welle, sonst muss ich zu viel dran rumbasteln). Spannung sollte mindestens 12V sein. Eigentlich wäre daher ne Auto-LiMa die beste Option, wobei ich dann noch eine passende Riemenscheibe benötigen würde und evtl. halt eine Batterie. Da hab ich aber auch schon von Leuten gehört, die ohne ausgekommen sind. Vom Aufwand her gewinnt halt der Drehstrommotor, da ich hier quasi nur die richtigen Kondensatoren dranklemmen müsste.
 
Aua. Das wird kompliziert. Du könntest höchsrens mal...
Es gibt eine Firma die stellen sowas her.
Da kaufst du 2 Stücke die auf die jeweiligen Wellen geschoben werden und einen Verbinder.
Ich hab aber keine Ahnung mehr wie die hiessen....
 
Ich glaube die Dinger heißen Wellenkupplung. Nach solchen habe ich schon mal gesucht, daher kommt mir der beschriebene Aufbau bekannt vor. Aktuell habe ich eine Riemenscheibe der Größe SPZ100-1 an dem Benzinmotor, im Optimalfall sollte der Generator dann ein passendes Gegenstück haben. Allerdings haben LiMas in der Regel ja auch Keilrippenriemen, da müsste ich dann also auch erst eine andere Scheibe montieren.

Ich hatte vor einiger Zeit übrigens mal ein Projekt gesehen, wo die einen Brushless Motor als 12V Generator verbauen. Das kann man so bereits fertig kaufen. Wenn so ein Brushless Motor jetzt keine 100€ kosten würde und ich noch eine Möglichkeit finden würde, den mit meinem Benzinmotor zu verbinden, würde mir das eigentlich schon reichen :)
 
So, nachdem ich nun noch einmal über die ganze Aktion nachgedacht habe, ist eine KFZ LiMa vielleicht doch die sinnvollere Alternative für mich. Da ich hier aber noch eine Batterie zum Erregen brauche, stellt sich mir folgende Frage: Muss ich dafür wirklich so einen Trümmer von Autobatterie nehmen oder reicht auch ein kleinerer Bleiakku aus? Die Batterie, die ich im Auge habe, hat folgende Angaben laut Datenblatt:

12 V mit 7,2 Ah
Ladespannung: 14,4 - 15 V
Maximaler Ladestrom: 2,16 A

Die LiMa hätte 14 V mit 70 A. Noch eine kleine Frage zum Ladestrom: das ist der maximale Strom, den die Batterie beim Laden aufnimmt, oder? Ich müsste also nicht den Strom von der LiMa auf die 2,16 A begrenzen, um die Batterie nicht zu killen?
 
Wieviel Ohm hat die Wicklung des Läufers deiner LiMa?
Puh, keine Ahnung, müsste ich wohl mal durchmessen? Die einzigen Daten, die ich aktuell liefern kann: 14 V Spannung, 70 A maximaler Strom. Ist wohl aus einem Peugeot 106.

Hier mal zwei mögliche Kandidaten für die Stromhaltung:
Blei-Akkumulator YUASA NP7-12, 12 V-/7 Ah - Stromversorgung - Akkus - Blei-Akkus - Pollin Electronic
Blei-Akkumulator KUNG LONG WP7.2-12, 12 V-/7,2 Ah - Stromversorgung - Akkus - Blei-Akkus - Pollin Electronic

Ich habe jetzt allerdings die Befürchtung, wenn ich diese Jungs direkt an die LiMa hängen würde, knallt es. Leider habe ich zu dem Theme keine eindeutigen Aussagen im Netz finden können (öfters mal was von speziellen Ladereglern gelesen) :( Die Datenblätter gibt es jeweils unter "Downloads".

Edit: Wenn die beiden Akkus nicht geeignet wären, was wäre denn mit Motorrad-Batterien (Blei-Säure)? Mir geht es ja hauptsächlich nur um die Größe und das Gewicht.
 
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Es ist erst mal wichtig, dass du den Widerstand der Erregerwicklung weißt, denn wenn du keine Last an der LiMa hast, aber Erregerstrom unbegrenzt fließen lässt, dann wird dieser nur durch den Innenwiderstand des Akkus und den ohmschen Widerstand der Wicklung begrenzt. Deshalb ist dein Gefühl gar nicht mal so falsch: Ohne einer Last oder bei plötzlichem Lastabwurf knallt es wirklich und das ordentlich, besonders beim 2en Akku, der fast 300A schafft.:devil:
 
Es ist erst mal wichtig, dass du den Widerstand der Erregerwicklung weißt, denn wenn du keine Last an der LiMa hast, aber Erregerstrom unbegrenzt fließen lässt, dann wird dieser nur durch den Innenwiderstand des Akkus und den ohmschen Widerstand der Wicklung begrenzt. Deshalb ist dein Gefühl gar nicht mal so falsch: Ohne einer Last oder bei plötzlichem Lastabwurf knallt es wirklich und das ordentlich, besonders beim 2en Akku, der fast 300A schafft.:devil:
Ich wollte mich bei meinem Aufbau eigentlich an dem im Auto orientieren, also mit Ladekontrolllampe. AFAIK wird ja der Erregerstrom über die LK-Lampe zugeführt (bei 4 W Lampe ca. 300 mA) und sobald die LiMa Strom erzeugt, wird der Erregerstrom aus dem generierten Strom durch den Ladekontrollregler geregelt (Lampe geht aus, da keine Spannungsdifferenz mehr vorhanden ist). Ansonsten hätte ich ja bei fast 300 A zumindest kurzfristig eine wirklich schöne Heizung :ugly:

Meine Sorge galt jetzt aber eher der Frage, ob diese Akkutypen überhaupt "lichtmaschinenkompatibel" sind. Ansonsten müsste ich mich nämlich doch nach einer (kleinen) Autobatterie umsehen, wenn ich den LiMa Ansatz verfolgen möchte.
 
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Ok, wenn der Strom durch eine Lampe begrenzt wird, ist es kein Problem. Den Akkus dürfte es ziemlich egal sein ob sie Strom durch Kupferdrath einer Lima schieben oder einer Heizung oder sonst was.
 
Ok, wenn der Strom durch eine Lampe begrenzt wird, ist es kein Problem. Den Akkus dürfte es ziemlich egal sein ob sie Strom durch Kupferdrath einer Lima schieben oder einer Heizung oder sonst was.
Ja, beim Verbrauch schon. Mir ging es jetzt aber eher ums Laden dieser Akkutypen an der LiMa (also Ladespannung, -strom und ggf. ob zusätzliche Reglung erforderlich wäre). Ist halt keine Autobatterie und den großen Knall würde ich gerne vermeiden ;)
 
Ja, beim Verbrauch schon. Mir ging es jetzt aber eher ums Laden dieser Akkutypen an der LiMa (also Ladespannung, -strom und ggf. ob zusätzliche Reglung erforderlich wäre). Ist halt keine Autobatterie und den großen Knall würde ich gerne vermeiden ;)

Eine Strombegrenzung lässt sich doch z.B.: hiermit realisieren: Einstellbarer Spannungsregler, negativ Linear Technology LT1185CT (LOW-DROP) Gehäuseart TO-220 Ausgangsspannung 2.5 - 25 im Conrad Online Shop | 179507 den Spannungsregler auf 13,2 V eingestellt und den Strom auf 2A (oder die Spannung kannst du auch noch höher einstellene, da du ja eh nur die Strombegrenzung des Reglers nutzt) und dann bist du das Problem los. Es gibt bestimmt auch noch billigere Regler, je nach verfügbarer Bezugsquelle. ;)
 
Ja, beim Verbrauch schon. Mir ging es jetzt aber eher ums Laden dieser Akkutypen an der LiMa (also Ladespannung, -strom und ggf. ob zusätzliche Reglung erforderlich wäre). Ist halt keine Autobatterie und den großen Knall würde ich gerne vermeiden ;)

Ja jetzt habe ich erst kapiert was du meintest. Ja selbstverständlich musst du den Ladestrom, mit dem du den Akku vom Generator lädst ensprechend begrenzen.
 
Ach kacke, das hatte ich befürchtet... dann wäre eine richtige Autobatterie (wenn auch eine kleine) wohl die einfacherere Lösung, evtl. geht ja auch eine Motorradbatterie. Ich habe jetzt im Netz gelesen, dass bei älteren Drehstrom-LiMas ab ausreichender Drehzahl (ca. 3000+) aufgrund des Restmagnetismus auch eine Selbsterregung möglich ist. Allerdings wird die Batterie wohl auch noch zur Spannungsstabilisierung verwendet, ohne sieht wohl der erzeugte Strom aus der LiMa nicht ganz so sauber aus. Angenommen ich bekomme den Brummer ohne Batterie erregt, dann müsste doch eigentlich auch ein ausreichend dimensionierter Kondensator die Glättung des Stroms übernehmen können, oder?

Ich habe mir jetzt die Lichtmaschine bestellt, brauche noch ein paar Kleinteile wie Befestigungsmaterial und Keilriemen, dann kann es losgehen. Sofern ich das noch mit der Batterie geregelt bekomme. Auf 10 kg extra habe ich eigentlich keine Lust...

Edit: Strombegrenzung mittels Widerstand wäre aufgrund des hohen Stroms (Verlustleistung :ugly:) vermutlich eher nicht möglich, oder?
 
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Ach kacke, das hatte ich befürchtet... dann wäre eine richtige Autobatterie (wenn auch eine kleine) wohl die einfacherere Lösung, evtl. geht ja auch eine Motorradbatterie. Ich habe jetzt im Netz gelesen, dass bei älteren Drehstrom-LiMas ab ausreichender Drehzahl (ca. 3000+) aufgrund des Restmagnetismus auch eine Selbsterregung möglich ist. Allerdings wird die Batterie wohl auch noch zur Spannungsstabilisierung verwendet, ohne sieht wohl der erzeugte Strom aus der LiMa nicht ganz so sauber aus. Angenommen ich bekomme den Brummer ohne Batterie erregt, dann müsste doch eigentlich auch ein ausreichend dimensionierter Kondensator die Glättung des Stroms übernehmen können, oder?

Ich habe mir jetzt die Lichtmaschine bestellt, brauche noch ein paar Kleinteile wie Befestigungsmaterial und Keilriemen, dann kann es losgehen. Sofern ich das noch mit der Batterie geregelt bekomme. Auf 10 kg extra habe ich eigentlich keine Lust...

Edit: Strombegrenzung mittels Widerstand wäre aufgrund des hohen Stroms (Verlustleistung :ugly:) vermutlich eher nicht möglich, oder?

Die Glättung durch einen Elko vorzunehmen ist wahrscheinlich sogar besser, da dieser einen deutlich weniger ESR und ESL aufweisen sollte als die Batterie, nur das eben die Batterie eine riesige (Pseudo-) Kapazität darstellt.
Warum willst du eigentlich keinen Low-Drop-Spannungsregler zur Ladestrombegrenzung einsetzen? Ich hatte im letzten Post einen verlinkt mit einstellbarem Stromlimit und glaube 0,5V Drop im mittleren Strombereich?

Eine Strombegrenzung mittels Widerstand sollte auch möglich sein, denn die maximale Deltaspannung sollte ja wohl nicht 5V überschreiten, womit sich bei einem maximalen Ladestrom von 2A eine maximale Verlustleistung von 10W über den Widerstand ergeben würde, was eine gebräuchliche Größe bei Lastwiderständen wäre. Wenn das Ganze in etwas engeren Toleranzen Betrachtet wird (14V Maximalspannung Lichtmaschine; 10,5V Minimalspannung Akku) kannst du das ganze dann auch für die 3,5V Differenzspannung auf 2A dimensionieren, womit du dann bei 7W BVerlustleistung wärst. (--> 10W Widerstand). Nur ergibt sich aus der Art dieser Strombegrenzung das mit zunehmender Akkuspannung der Ladevorgang immer langsamer abläuft, da der Ladestrom immer weiter sinkt. Leider kenne ich mich damit zu wenig aus um einschätzen zu können, in wie fern das zum Problem wird, da ja der zu verwendende Akku auch nicht so groß ist und das dadurch vielleicht sogar gar nicht mal so schlecht wäre....:schief:

Aber wenn ich das mit der Lichtmaschine jetzt richtig verstanden habe, dann brauchst du ja eigentlich nur einen Akku, der die benötigten 300mA kurzzeitig liefern können muss, also sagen wir mal 0,5A über 1min bis die Lichtmaschine stabil ihre Ausgangsspannung erbringt, was ja bedeuten würde, das der Akku lediglich eine winzig kleine Kapazität benötigen würde? Weil der würde doch auch reichen: http://www.pollin.de/shop/dt/MDY5OD...kumulator_KUNG_LONG_WP2_2_12_12_V_2_2_Ah.html oder der http://www.pollin.de/shop/dt/NDg5OD...i_Akkumulator_YUASA_NP1_2_12_12_V_1_2_Ah.html. Im Prinzip würde wohl auch eine Reihenschaltung von 10 Handelsübliche AAA - Akkus gehen, deren Kapazität sollte wohl mehr als Ausreichen....
 
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