Der Biologie Thread - Tiere, Pflanzen etc

Endlich wurden die Heizelmännchen entdeckt und wissenschaftlich beschrieben.
Es gibt sie doch, aber sie sind anders, als man denkt:

Mäuse räumen auf: Wirklich süß und entspannend anzuschauen
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Bei uns auf dem Balkon sind auch öfter mal kleine Mäuse.
Wir hatten schon nachgeguckt: das sind Waldmäuse.
Die können die Wände hoch und runterlaufen.
Wir haben auch regelmäßig Eichhörnchen und Vögel auf dem Balkon.
Dann holen sich die Mäuse das restliche Futter.
Wir hatten die auch schon mit Lebendfallen gefangen und im Wald ausgesetzt.
Aber anscheinend nicht weit genug weg.
Die sind immer wieder zurück gekommen.
 
Ich habe mir nochmal etwas Gedanken über die Evolutionstheorie und Arten gemacht.
Der Mensch ist die letzte bekannte Art welche entstanden ist. Also am jüngsten.
Es wurden neue Arten entdeckt. Aber die sind ja nicht wirklich neu. Sie wurden nur vorher noch nicht von uns entdeckt.
Kann aus dem Menschen irgendwann auch eine neue Art entstehen? Durch Mutationen?
Dagegen spricht, dass es beim Menschen keine Isolation gibt. Da er überall auf der Erde vorzufinden ist.
 
Du willst ne Isolation?
Unser Planet ist die Isolation.
Aber nicht auf unseren Planeten! Da der Mensch quasi alle Gebiete besiedelt hat.
Und sich durchmischt.
Damit aus dem Mensch eine neue Art entsteht, müßte er für lange Zeit auf eine Raumstation oder auf einen anderen Planeten leben.
 
Ach auf unserem Planeten.
Geht auch, dauert bloss paar tausend Jahre.
Um mal nen science fiction Film als Beispiel zu nehmen, Waterworld.
Kevin Costner mit Kiemen.
Oder anders, wann ist ne Art eine neue Art?
 
Ich habe mir nochmal etwas Gedanken über die Evolutionstheorie und Arten gemacht.
Der Mensch ist die letzte bekannte Art welche entstanden ist. Also am jüngsten.
Wo hast du den Unsinn her?
Der Mensch ist ungefähr 300.000-500.000 Jahre alt. Denkst du echt, dass es seit dem keine neue Arten gab?
Was ist mit den Darwin Finken? Wie alt sind die denn?
Seit wann gibt es die Kleidermotte? Eine Falterart, die sich von Kleidungsstücken ernährt.
Was ist mit der Bettwanze oder dem menschlichen Floh? Gab es den vor oder nach dem Menschen?
Oder was ist mit Masern? Nur ein Mensch kann sich damit infizieren, sonst niemand.
Es wurden neue Arten entdeckt. Aber die sind ja nicht wirklich neu. Sie wurden nur vorher noch nicht von uns entdeckt.
Kann aus dem Menschen irgendwann auch eine neue Art entstehen? Durch Mutationen?
Neue Arten entstehen vor allem durch geänderte Umweltbedingungen.

 
Wo hast du den Unsinn her?
Der Mensch ist ungefähr 300.000-500.000 Jahre alt. Denkst du echt, dass es seit dem keine neue Arten gab?
Was ist mit den Darwin Finken? Wie alt sind die denn?
Seit wann gibt es die Kleidermotte? Eine Falterart, die sich von Kleidungsstücken ernährt.
Was ist mit der Bettwanze oder dem menschlichen Floh? Gab es den vor oder nach dem Menschen?
Oder was ist mit Masern? Nur ein Mensch kann sich damit infizieren, sonst niemand.

Neue Arten entstehen vor allem durch geänderte Umweltbedingungen.

Hmm ok stimmt. Dann hatte ich das wohl falsch auf dem Schirm. :ka:
 
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Wo hast du den Unsinn her?
Der Mensch ist ungefähr 300.000-500.000 Jahre alt. Denkst du echt, dass es seit dem keine neue Arten gab?
Was ist mit den Darwin Finken? Wie alt sind die denn?
Seit wann gibt es die Kleidermotte? Eine Falterart, die sich von Kleidungsstücken ernährt.
Was ist mit der Bettwanze oder dem menschlichen Floh? Gab es den vor oder nach dem Menschen?
Oder was ist mit Masern? Nur ein Mensch kann sich damit infizieren, sonst niemand.


Homo sapiens hat in der Tat schon ein recht ansehnliches Alter und gerade Insekten evolvieren viel schneller. Allerdings wird nichts anderes derart gründlich erforscht wie die Hominiden, sodass ich nicht darauf wetten würde, dass wir von einer jüngeren Art auch den Entstehungszeitraum hinreichend genau kennen. Für die meisten bekannten Arten ist ja nicht einmal das hier und vollständig beschrieben (und die meisten Arten sind nicht einmal bekannt), die fossilen Belege haben noch einmal größere Lücken. Wenn man nur bei einer von 100000 Arten den Entstehungszeitraum abschätzen kann (Zahl geraten), dann gehört ziemlich viel Glück dazu, um eine aus den letzten paar 100000 Jahren dabei zu haben.

Finken gibt es z.B. seit 3 Millionen auf Galapagos, da werden die meisten Unterarten älter sein, Motten, Flöhe und kleine Wanzen gibt es ebenfalls schon recht lange, aber von einer bestimmten Art 100000, 200000, 300000, 400000 und 500000 Jahre alte Fossilien in so großer Zahl zu finden, dass ihr Fehlen 80000 Jahre alten Schichten eindeutig wäre und nicht nur bloßes Pech sein könnte? Unmöglich. Selbst wenn es vollständig auf den modernen Menschen spezialisierte Parasiten geben sollte (ich weiß es nicht), wäre das kein Beweis für eine spätere Entstehung, denn wir können heute nicht wissen, ob die nicht z.B. auch schon Homo habilis befallen und heute nur deswegen auf den letzten Hominiden beschränkt sind, weil die anderen alle ausgestorben sind.

Als Steigerung kommt dann noch hinzu, dass die zeitliche Abgrenzung von Arten derart schwierig ist, dass es nicht einmal eine Definition dafür gibt. In der Theorie hat man einen graduellen Übergang und kann nie sagen, wann genau die alte Art aufhört und wann die neue da ist. In der Praxis stellt sich die Frage erst gar nicht, weil die Lücken zwischen den Fossilien eben so groß sind, dass selbst ganze Gattungen aus dem nichts auftauchen.

Viren und Bakterien haben erst gar keine Arten, sondern Stämme/Sorten/Linien etc.. Da ein Virus nicht lebt, kann man die biologische Artdefinition als "Fortpflanzungsgemeinschaft" gar nicht anwenden und bei Bakterien gibt es ja nicht einmal einen zeitlichen Anfang und ein zeitliches Ende des Einzelexemplars. Wenn die sich teilen, welches ist dann das alte und welches das neue Bakterium? Welches setzt die Art fort, welches ist eine Abspaltung? Man könnte prinzipiell alle heute existieren Bakterien als Teil eines Ur-Bakteriums betrachten, dass sich nur immer weiter geteilt hat und dessen Einzelteile sich im Laufe der Zeit verändert haben. Aber wenn z.B. eine Hautzelle an dir mutiert und ein Geschwülst bildet, würde man das ja noch keine neue Art nennen. Entsprechend macht man das auch bei Abteilungen eines (Ur-)Bakteriums nicht.


Neue Arten entstehen vor allem durch geänderte Umweltbedingungen.

Jein. Das, was mal die neue Art bildet, entsteht schon durch Mutation. Selektierende Umweltbedingungen sorgen dann "nur" dafür, dass sie sich abhebt und nicht wieder vermischt, in dem der nah verandte Rest abstirbt. Aber im Prinzip ändert sich während dieses Vorgangs das, was dann als neue Art definiert wird, nicht mehr. Sie existierte also schon vor der Selektion.

(Disclaimer: Es gibt definitorische Grenzfälle, in denen jemand was anderes sagen kann. Per Definition soll als Art gelten, was sich "in der Natur" "nicht paart" und z.B. Vergletscherung kann natürlich zwei Populationen einer Art so trennen, dass sie sich nicht mehr untereinander fortpflanzen. Aber es ist immer hoch umstritten, wie wenig/wie lange zurückliegende Fortpflanzung denn überhaupt als "nicht" zählt.)
 
Jein. Das, was mal die neue Art bildet, entsteht schon durch Mutation. Selektierende Umweltbedingungen sorgen dann "nur" dafür, dass sie sich abhebt und nicht wieder vermischt, in dem der nah verandte Rest abstirbt. Aber im Prinzip ändert sich während dieses Vorgangs das, was dann als neue Art definiert wird, nicht mehr. Sie existierte also schon vor der Selektion.
Evolution gibt es ja immer.
Früher gab es unterschiedliche Hominide und nur einer ist letztendlich übrig geblieben.
Der Mensch ist evolutionär noch in der Steinzeit.
Es kann durchaus sein, dass er sich soweit entwickelt, dass die finger verändert werden, um Touchdisplays besser bedienen zu können oder eine bessere Blutverbindung im Körper um Verkalkung vorzubeugen.
Ich meine, es war bei Lesch Kosmos, wo ein Anthropologe erklärt hat, wie sich der Mensch entwickeln kann.
Dass das natürlich sehr lange dauet und es da auch keinen sprung gibt, ist klar.
 
(Disclaimer: Es gibt definitorische Grenzfälle, in denen jemand was anderes sagen kann. Per Definition soll als Art gelten, was sich "in der Natur" "nicht paart" und z.B. Vergletscherung kann natürlich zwei Populationen einer Art so trennen, dass sie sich nicht mehr untereinander fortpflanzen. Aber es ist immer hoch umstritten, wie wenig/wie lange zurückliegende Fortpflanzung denn überhaupt als "nicht" zählt.)
Das verstehe ich nicht.

Edit: Achso, du meinst dass sich Arten nicht mir anderen Arten fortpflanzen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das verstehe ich nicht.


Das ganze nur als kurzer Einstieg, Wenn Du konkrete Fragen dazu hast, frag. Mutationen nennt man Änderungen des Erbgutes. Das kommt durch vieles, vor allem äußere Einflüsse, also Strahlung, Gifte, aber auch durch Viren oder Bakterien, selten auch bei Fehlern im Kopierprozeß während der Zellteilung. Dazu gibt es, wie man neuerdings weiß, "Steuergene". Auch ganz ohne äußere Mutation kann eine Zelle auf Umweltbedingung mit "Schaltern" Gene an und abschalten. Während der Fortpflanzung werden Chromosomen, und damit jedesmal tausende Gene, die auf jedem Chomosom hängen, neu gemischt, das sind aber keine Mutationen.

Unterscheiden muss man dann Mutationen "einfacher" Zellen und jene der Keimdrüsen, die dann diese Mutation an Nachkommen weitergeben würden. Darum werden beim Röntgen z.B. primäre Geschlechtsorgane abgedeckt, Arme und Beine aber nicht.
 
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Zum Einstieg. Wenn Du konkrete Fragen dazu hast, frag
Danke. Wir hatten das mal in der Schule aber ist sehr lange her.

Klar gibt es auch so Mutationen wenn sich Zellen teilen.
Aber weitergegeben werden können sie nur durch die Fortpflanzung.

Er meinte wohl damit das sich nur gleiche Artgenossen paaren?

Naja, ich lese mir das Morgen nochmal durch. Bin müde und ist mir jetzt zu anstrengend irgendwie.
 
Wie entstehen eineiige Zwillinge?
Indem sich in ganz frühen Phasen der Schwangerschaft der lose zusammenhängende Zellhaufen trennt. Die sind noch nicht wirklich zusammengewachsen und es gibt auch noch keine Differenzierung der Zellen. Spätestens, wenn eine Haut um den Fötus gebildet wurde. ist der Zellhaufen "stabil". Fötus ist zu dem frühen Zeitpunkt aber glaube ich der falsche Begriff. Das ganze kann glaube ich nur in den ersten Stunden passieren, soölange es um eine kleine abzählbare Menge Zellen geht. Genauer weiß ich es aber auch nicht, müsste ich selber nachlesen.
Danke. Wir hatten das mal in der Schule aber ist sehr lange her.
Ich hab es dir oben noch mit wenigen Zeilen ohne Fremdwörter zusammengefasst, der Wiki-Artikel liest sich etwas sperrig.
....Aber weitergegeben werden können sie nur durch die Fortpflanzung....
Aber auch nur in 50% der Fälle. Du hast z.B. gerade jetzt durch den Alphastrahler Kalium, besonders in Bananen gehäuft zu finden, eine Mutation einer Deiner Keimzellen. Wenn Du dich danach noch Fortpflanzen würdest, besteht nur eine 50% Chance, dass genau das veränderte Gen an Deine Nachkommen weitergegeben wird, denn die andere Hälfte der Chromosomen kommen von Deinem Partner/Partnerin. Jedes Deiner Chromosomen wird also nur mit 50% Wahrscheinlichkeit weitervererbt.
 
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Indem sich in ganz frühen Phasen der Schwangerschaft der lose zusammenhängende Zellhaufen trennt.
Es geht nicht um Zellhaufen. Es geht um eine Eizelle, in der eine Samenzelle drin ist.
Die Teilt sich ohne dass eine Entwicklung startet,.
Erst danach startet eine Entwicklung und eineiige Zwillinge entstehen. Wobei die Trennung relativ schnell erfolgen muss, da sonst siamesische Zwillinge entstehen.
Die Frage ist, was das auslöst?
Oder anders gefragt, wieso gibt es nicht immer eineiige Zwillinge?
 
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