Der Auto-Thread

Wenn ich mir die aktuellen Benzin- / Dieselpreise anschaue wird mein Cupra auch in den nächsten 2 Jahren in Zahlung gegeben. Da selbst bei sparsamer Fahrweise ich ø 8 Liter Super Plus brauche wird es ein Hybrid werden. Noch dazu das wir jetzt im Büro die Möglichkeit zum Laden bekommen.
Was die Effizienz angeht: Beim Benziner / Diesel kommt noch der ganze Antriebsstrang mit Getriebe, eventuell Kardanwelle und Differenzial dazu. Das schluckt auch noch einiges.
 
Der ganze Aufwand das Tankstellennetz aus H2O umzurüsten viel Spass. + Der logistische Aufwand den Wasserstoff zu erzeugen, zu transportieren und dabei auch dauerhaft gekühlt zu halten frisst auch noch ein gewissen Prozentsatz an der Effizienz, während für reine E Autos das Stromnetz als solches "schon da" ist.
 
Das kommt aufs fahrzeugkonzept an, ein Fahrzeug mit einem Motor und entsprechender Verteilung hat das ggf. ein fahrzeug mit Radnabenmotorne nicht.
Das ist dann eine Frage des Konzepts.
Trotzdme gibt es natürlich hier wie da verluste die man addieren muss.
 
Der ganze Aufwand das Tankstellennetz aus H2O umzurüsten viel Spass. + Der logistische Aufwand den Wasserstoff zu erzeugen, zu transportieren und dabei auch dauerhaft gekühlt zu halten frisst auch noch ein gewissen Prozentsatz an der Effizienz, während für reine E Autos das Stromnetz als solches "schon da" ist.

Wenn wird es ja auch um gasförmigen Wasserstoff gehen. Das erreicht man mit Druck ohne Kühlung. Da ist die Lagerung auch kein Problem.

Probleme bekommt man mit flüssigem Wasserstoff, wie BMW es versucht hat. Der sollte ja in einem Verbrennungsmotor verbrannt werden und hier hat man das Problem den Tank die ganze Zeit kühlen zu müssen, weil der Wasserstoff sonst in den gasförmigen Zustand übergeht und dann über das Sicherheitsventil abgelassen werden muss. Daher war bei den BMWs nach ein paar Wochen Standzeit der Tank leer.

Meiner Meinung nach ist eine Brennstoffzelle mit gasförmigen Wasserstoff wesentlich sinnvoller als Akkus. Das wiegt weniger und ich kann in wenigen Minuten volltanken. Außerdem ist so ein Akku alles andere als Umweltfreundlich in der Herstellung und Recycling. Wie da die Brennstoffzelle steht weiß ich aber nicht.
Gerade Langstrecken-LKWs können kaum die halbe Nutzlast mit dem Akku verplempern (keine Ahnung wieviel der Akku ausmachen würde, aber garantiert einige Tonnen)
 
Ein LKW-Motor und Getriebe sind aber als Verbrenner inkl. Tank auch keine Leichtgewichte, der E-Motor dafür wäre es im Vergleich aber.

Das Thema Wasserstoff und Lagerung ist wegen der Materialien ein Problem.
Benzin kannst du in Kunststoff oder Stahl lagern, für Wasserstoff braucht es schon ein paar Kniffe mehr.
Stahl und Wasserstoff vertragen sich nicht sonderlich :)
 
Meiner Meinung nach ist eine Brennstoffzelle mit gasförmigen Wasserstoff wesentlich sinnvoller als Akkus.
Die brennstoffzelle ist aber, mehr oder minder, unpraktikabel in verbindung mit wasserstoff. Außerdem sind wir mittlerweile schon weiter. Ich halte ja die Nano Flow Cell. für die beste lösung. Da kann man elektrolyt nachtanken, hat wohl um die 1000 km reichweite pro tankladung, es ist einfach zu handhaben und das beste, das elektroly selbst ist nicht brennbar. (salz-lösung)
Ein LKW-Motor und Getriebe sind aber als Verbrenner inkl. Tank auch keine Leichtgewichte, der E-Motor dafür wäre es im Vergleich aber.
Dann kommen da aber noch die akku`s dazu und da braucht man einen sehr fetten.
Es gibt ja mittlerweile versuche mit oberleitungen... Ist in meinen augen aber schwachsinn!
 
Noch in den nächsten Wochen will Nanoflowcell bei einem öffentlichen Rekordversuch zeigen, dass selbst über 1.200 km mit einer Ladung in einem Elektroauto möglich sind. In dieser Form, würde NanoFlowCell auf einen Schlag alle Reichweiten- und Ladeprobleme der E-Mobilität lösen.

Der Artikel ist aus 2016. Den öffentlichen Rekordversuch und den Hype in den Medien muss ich verpasst haben. :ugly: Sorry, der ganze Artikel schreit nur nach Verarsche, mit der Investorengelder eingesammelt werden sollten.
 
Ja, es tauchen alle paar Monate Meldungen auf, dass jemand meint die ultimative Batterie erfunden zu haben, die alle Reichweiten- und Ladezeitenprobleme löst, entweder mit Elektrolyt oder eine Feststoffbatterie. Nur auf dem Markt angekommen ist davon bisher nichts.

Nach aktuellem Stand wird ja in diversen Kreisen davon ausgegangen, dass es 2 Technologien parallel geben wird:
- Akku für Kurz- und Mittelstreckenfahrzeuge
- Brennstoffzelle (mit Wasserstoff) für Langstreckenfahrzeuge
 
Der Artikel ist aus 2016. Den öffentlichen Rekordversuch und den Hype in den Medien muss ich verpasst haben. :ugly: Sorry, der ganze Artikel schreit nur nach Verarsche, mit der Investorengelder eingesammelt werden sollten.
Da hast du aber elend lange geschlafen. ;) Es gibt aber auch aktuelleres... (der focus-artikel ist eher kritisch der technik gegenüber, aber jeder darf seine eigene meinung haben) link 1 / link 2

Ja, es tauchen alle paar Monate Meldungen auf, dass jemand meint die ultimative Batterie erfunden zu haben, die alle Reichweiten- und Ladezeitenprobleme löst, entweder mit Elektrolyt oder eine Feststoffbatterie. Nur auf dem Markt angekommen ist davon bisher nichts.
Ich sag`s mal so, tesla kündigt gefühlt schon eine ewigkeit das model 3 an, will aus der verlust-zone raus und elon wollte sogar schon alle aktien zurück kaufen. Nichts davon ist bis jetzt zu sehen.
Von daher, die e-mobilität steht noch am anfang und deshalb wird an allen ecken und enden geforscht.Davon kommt halt ab und zu mal was an die öffentlichkeit, aber man muß auch nicht alles für bahre münze nehmen bzw. es für sofort einsatzfähig halten. Von der nano flow cell-technik gibt es wenigstens einen funktionierenden prototyp und das ist schonmal mehr als viele andere vor zu weisen haben. Mit sachen die nur im labor funktionieren kann man in der welt da draußen halt nicht viel anfangen.
Nach aktuellem Stand wird ja in diversen Kreisen davon ausgegangen, dass es 2 Technologien parallel geben wird:
- Akku für Kurz- und Mittelstreckenfahrzeuge
- Brennstoffzelle (mit Wasserstoff) für Langstreckenfahrzeuge
Na wie gesagt, brennstoffzelle mit wasserstof wird eher nicht (dauerhaft) kommen. Die technik ist letztlich schon eine ganze weile ausgereift und wäre entsprechend schon da, wenn es nur praktikabel und vor allem rentabel wäre. Allerdings könnte ich mir auch vorstellen, das man in so einer brennstoffzelle auch etwas anderes als nur wasserstoff oxidieren kann...
 
Ich sag`s mal so, tesla kündigt gefühlt schon eine ewigkeit das model 3 an, will aus der verlust-zone raus und elon wollte sogar schon alle aktien zurück kaufen. Nichts davon ist bis jetzt zu sehen.

Für Europa oder Deutschland mag das zwar stimmen (ist die Frage, wie wichtig den Californieren ein winziges Land mit wenig Potential ist verglichen mit Ländern die ein xfaches kleiner sind als Deutschland aber 10x so viel Fahrzeuge abkaufen...) aber in den USA und Canda läuft das seit August recht rund. Die kommen jetzt in Stückzahlen die anderen Herstellern langsam anfangen werden weh zu tun.. die haben in den letzten 3 Monaten über 70.000 Kunden verloren. Hab da ne Verkaufsgraphik vom September 2018 in den USA allein... da geht langsam was. Wenn sie es schaffen so weiter zu produzieren könnte es in paar Monaten mit ner schwarzen 0 raus kommen. Model S/X rennen am Limit, da können sie nicht mehr produzieren und das Model 3 fährt hoch... zwar deutlich verspätet aber jetzt scheint es zu laufen.
 

Anhänge

  • Bildschirmfoto%202018-10-04%20um%2007.47.14.png
    Bildschirmfoto%202018-10-04%20um%2007.47.14.png
    174,4 KB · Aufrufe: 54
Und wenn das Model3 dann mal irgendwann bei uns in größeren Stückzahlen verkauft wird bzw. werden soll und die Qualität zumindest einigermaßen stimmt, sind die deutschen Hersteller schon da (die ja laut so vielen die E-Mobilität verschlaften haben :lol:).
Ich tippe mal drauf, dass der I.D. ... von VW dem Model3 ab 2019/20 ziemlich große Probleme bereiten wird.
 
Zurück